Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse

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Simon I 20-09-2012 09:16 - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Liebe Forumskollegen ^^
was haltet ihr vom Vergleichstest?
Welches Gespann wäre Für euch interessanter oder Einleuchtender?
wie schaut es Preislich aus? ,....


Salzburger antwortet um 20-09-2012 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Hallo Kollegen!
Wenn ich die Preise dieser Maschinen anschaue laut Landwirtzeitschrift dann brauche ich keinen Vergleichstest mehr sehn. Da hauts mich so schon um bei jenseits von 100000 Euro. Das hat mit Realität nichts mehr zu tun. Das kann sich ein normaler Landwirt nicht mehr leisten.


farmer_johnny antwortet um 20-09-2012 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
außerdem ist der Test ja schwerst überzeichnet - meiner Meinung nach. mit dem Frankenkurs kommt dir der Lüönd schon mal auf über 35 tausen euro - dann der Wagen das gleiche, und der Lindner ist ja auch net geschenkt. Noch dazu ist der Transporter ohne Zusatzräder vorne ausgestattet gewesen und mit dem ALW2. der neue von Gruber ALW3 erreich noch weit bessere Ladewerte... naja. Diese Tests... halt nichts mehr davon, weils sehr subjektive Eindrücke sind. und sobald der boden etwas anders beschaffen ist fährst mit dem Traktor ohnedies ab wie auf einem schlitten...



fritzchef antwortet um 20-09-2012 19:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
@FXLS

bin da nicht ganz deiner Meinung! ich find die Tests gut und sehr objektiv! Natürlich wird die Wahrheit immer irgendwo dazwischen liegen!
Das Traktorgespann ist sehr teuer allerdings muss man die Alternativen sehen. Bei uns fahren heute viele Landwirte mit einem dreifach Gespann aus Traktor, Mähtrac und Tranksporte, da irgendwie von jeder Maschine was gebraucht wird! Auf alle Fälle brauchst du als Zusatz zum Transporter noch einen Mähtrac. Für die zwei Maschinen kannst du ganz schnell mal 200Mille herrichten. Wenn es die Gegebenheiten zulassen und der Traktor allein zum Einsatz kommen kann, dann finde ich das sinnvoll! Die Maschine ist ordentlich ausgelastet, und du kommst damit mit dem Stundensatz runter. Zudem fährt man meiner Meinung nach mit dem Traktor komfortabler und auch schlagkräftiger!

Gruß



Gstettnbauer antwortet um 20-09-2012 20:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Glaubt ihr wirklich das ein Traktor Steilhänge wirklich auf Dauer ohne Schaden bewältigen kann. Dauernte Doppelbereifung vorne und hinten geht auf die Achsen. Bergauf schleppt man auch das Eigengewicht mit. Ein konvetioneller Traktor ist dafür nicht gebaut.
Mähtracs werden fast nur mehr mit Hydrostat verkauft. Warum wohl?! Kein Getriebe hält das auf die Dauer, auch nicht das beste stufenlose.....
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen das der Traktor weniger Fluschaden macht als ein Transporter. Beim engen Reversieren sorgt schon die große Aufstandsfläche der Zwillingsbereifung für gewaltigen Schaden. Geradeaus sicher weniger Schaden, ganz klar, aber immer gehts nicht geradeaus.
Außerdem schei... du dich an wenn du bei über 60% in einem fast 100PSigen Taktor sitzt.

MFG


farmerJT antwortet um 20-09-2012 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Also ich hab beide Systeme, jetzt nicht 1:1 und bei meinen Gespannen ist der Unterschied noch größer aber grundsätzlich kenn ich die Vor und Nachteile dieser Geräte.

Beim Triebachsladewagen hab ich einen Pöttinger Boss 2 mit 22 Messern und 29m³.Dieser wird mit einer nicht gelenkten LKW Achse, ein Überstzungsgetriebe (wird dann auf Abrollumfang von Traktor und LW angepasst,) Gelenkswellen, und am Traktor mit einer zweiten bereits vorhandenen Wegzapfwelle angetrieben.
Traktor ist ein Same Explorer 90 mit Zwillingsbereifung hinten.

Investition war 2006:
Traktor (11Jahre alt, komplett neu Bereift, Zwillingsräder u, FH neu), LW (6Jahre alt, Bereifung 24 Zoll und Zwilligsräder neu) und Triebachse komplett
etwa 44.000€.

Der Transporten ist ein 35 Jahre alter Reform Muli mit 45 PS. Der wird halt nicht hergegeben weilst sowieso nix mehr dafür bekommst und ihn trotzdem öfters mal beim Dürrfutter brauchen kannst.




fritzchef antwortet um 20-09-2012 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
@Gstettnbauer,

viel Käse dabei was du schreibst, es werden weit mehr Mähtracs mit Schaltgetriebe verkauft, einem gscheiden Traktor wirst wegen ein paar zwillingsräder im gelände gar nichst machen uvm. aber ist deine subjektive Meinung und nicht zu kommentieren.

Was sicher richtig ist, dass fürs ganz Grobe, Steigungen ab 60% sicherlich der Transporter im Vorteil ist, aber für viele Bereiche wär die Kombi sicherlich eine Alternative.

Gruß


pert antwortet um 20-09-2012 23:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Vergleich Triebachse- Transporter,
Wir haben zwar nie einen Transporter besessen, fahren aber seit ca. 25 Jahren mit Triebachsgeräten,das erste war der Miststreuer den ich gebraucht gekauft habe,und vor ca. 15 Jahren im Zuge des Traktotausches dann mit einer stärkeren Triebachse,
grössere Bereifung, samt Umbau der Übersetzung ,ausgestattet habe.
Seit 5 Jahren fahren wir auch mit nun auch mit einem 3000 lt. Triebachsgüllefaß welchses wir komplett in Eigenleistung und Eigenkonstruktion umgebaut haben,da wir ein ganz normales ,gebrauchtes (Kostenpunkt 1200.- Eur)gekauft haben,und dann alles für unsere Erforderniß umgebaut haben.
Der Achsantrieb erfolgt über die bereits vorhandene Wegzapfwelle unseres Geotrac 60, die Vacuumpumpe wird über einen Ölmotor angetrieben, wenn der Güllewerfer betrieben wird,stecken wir die Zapfwelle vom Achsantrieb auf die Schneckenpumpe um.
Die Anpassung der Übersetzung erfolgt über ein Untersetzuungsgetrieb mit Kettenantrieb,welcher über eine Klauenkupplung komplett abgeschaltet werden kann,(bei Strassenfahrten)
Alle Berechnungen für die Übersetzungen,sowie die Aufbauten haber der Sohn und ich komplett in Eigenregie durchgeführt,die Kettenräder samt Klauenkupplungen,sowie der Ölmotor wurden bei
einem naheliegenden Stahl- und Maschienenbaubetrieb zugekauft.
Der komplette Umbau ,samt Felgen ,Reifen,Zillingsreifen ( alles18 Zoll Stollenreifen)sowie Übersetzungsgetriebe,Güllewerfer,Hydraulikschläuche , Formrohre für den Hilfsrahmen, Kettenantrieb,
und Faßkauf hat uns ohne Bewertung der eigenen Arbeitszeit ca. 6500.- Eur gekostet.
Derzeit ist im Faß noch die starre Antriebsachse verbaut,aber im kommenden Winter werden wir nochmals auf eine gelenkte Achse umbauen,dann gibt es kein Kurvenschieben mehr.Unser Traktor mit 64 PS ist sicher die unterste Leistungsgrenze für solch ein Gespann,aber für unsere Betriebsgrösse sicher noch ausreichend,den 40 Jahre sind wir mit den Güllerohren und Standwerfer marschiert ,und für die selbe Ausbringmenge kommen wir jetzt mit der halben Zeit aus, und das im Einmannbetrieb.
Was ich damit sagen will ist, wenn so wie bei unserer Betriebsgrösse gewisse ,dennoch notwendige,
Geräteinvestitionen viel zu teuer und wirschaftlich unvertrettbar sind, kann mann sich nur über Eigeninitiativen helfen,voraugesetzt mann traut sich darüber,hat eine Portion technisches und statisches Verständniß, und Unterehmungsgeist. Für uns war es sicher die sinnvollste Lösung der Mechanisierung ,da bei uns auch über den Maschienenring keine entsprechenden Hanggeräte greifbar wären..
mfG Pert





Grunzgrunz antwortet um 21-09-2012 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Ich besitze seit 2008 dieses gespann wie im video nur mit dem Geo 93! Vorher hatte ich einen Schiltrac und ich würde nie mehr Tauschen!!! Wer dass nie Live gesehen hat darf meiner meinung nach hier gar nicht MITREDEN! In punkto Bodenschonung kann ich nur sagen macht den test mit einem Transporter ohne Allradlenkung und schaut mal in einer Kurve wie das Innere Rad die Grasnarbe aufreisst!!! Und vor allem " ZUERST DENKEN UND DANN LENKEN " jedes Fahrzeug ist nur so gut wie sein Fahrer! So und jetzt zu dem wass ich eigentlich schreiben wollte. Ich konnte vorher den Schiltrac ca 150 Stunden im Jahr Auslasten, der Geo macht jetzt 500 Stunden dies dank Fronthydraulik, Frontlader. Ich gehe andern Landwirten das Heu dort einfahren wo sie selber mit dem Transporter nicht mehr können oder sich nicht mehr Trauen, mache mit dem Ladewagen ca. 120 Furen im Jahr, Habe ebenfalls ein Gafner ROTO Aufbaustreuer mit rund 4 m3 Inhalt ( Leergewicht 950kg darf Laut gesetz niemals vollgeladen auf einen Transporter montiert werden) mit dem Streuer Fahre ich diversen Landwirten den Mist aus ca. 150 Furen pro Jahr
Ich bin mit der Nutzlast noch nie an den anschlag gekommen, hinzu kommt noch das Die grosse Traktorbereifung mit noch weniger luft, und somit mit weniger Bodendruck und mehr Traktion gefahren werden kann als ein Transporter
Ich bin Heute so weit das ich sagen kann ich fahre dort wo sonst niemand mehr, auch ich engen kurven wo mit dem transporter schluss war fahre ich mit dem gespann in einem zug mit dem vollen Lenkeinschlag was der Traktor hergibt und der Lenktriebachsanhänger folgt im wie ein Treues Hündchen!
Auch in kupiertem gelände gibt es fast keine grenzen, wo mir Früher das Pickup in den boden gedrückt wurde fahre ich heute ohne mit der wimper zu zucken!

Noch zum Film Fahrt mal mit eimem Transporter mit 3.1 Meter Radstand ohne Allradlenkung halb voll geladen von einem weg in eine steile Böschung herunter!? Und dann soll mir jemand sagen der Transporter sei sicherer!

Zum Abschluss noch einmal!
Wer das nicht live gesehen hat sollte besser den mund nicht so Voll nehmen und zuerst überlegen was er schreibt!!!

Schöne Grüsse aus der Schweiz


golfrabbit antwortet um 21-09-2012 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Grunzgrunz
Vorsicht, es haben sich schon eine Menge Leute verschätzt die sich für unkaputtbar hielten!


Grunzgrunz antwortet um 21-09-2012 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich kenne mein Fahrzeug und auch die Grenzen des machbaren Darum sage ich " Zuerst Denken und dann Lenken"


iveco antwortet um 21-09-2012 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Fahre selber Schiltrac DU nimmst den Mund aber sehr VOLL!! Grunz Grunz...


Grunzgrunz antwortet um 21-09-2012 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich darf den Mund so voll nehmen weil ich beides hatte oder habe und weis von was ich spreche


iveco antwortet um 21-09-2012 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Was hesch fürne Bereifig ka??Doppelrad vo u hi??
Der Eurotrans we ä Maschine für Di


Grunzgrunz antwortet um 21-09-2012 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Bereifung vorne 425 + 7.5-18 Hinten 425 + 11.5/80-15.3 Dr Eurotrans chasch nid zahle, viu verbruch u het glich nume 2 Achse = no me Gewicht uf dr Hinterachse!



iveco antwortet um 21-09-2012 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Beträffend Eurotrans wärdemers ja gseh!!
Was het dis gspann kostet??
Für mi wes nüt muess zviel cherä!!


mfj antwortet um 21-09-2012 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse

Das Video zeigt einen "untypischen Steilhangeinsatz".
Auf welcher Steilwiese - führt den an der Hangspitze ein Weg durch...zum Umkehren.

Das Schichtlinenfahren ist das "Gro" bei solchen Einsätzen.
Ausserdem zeigt das Video eine typische "Einschnittwiese ohne Ertrag" mit borstiger und rauher Grasnarbe - hier ist von vornhinein eine bessere Traktion möglich, und wenig Überfahrten nötig...welche mal dem Traktorgespann zu gute kommt.

Ich will aber dem Traktorgepann nichts wegreden. Die Rüstzeiten sind aber enorm, und auf einem umtriebigen Bauernhof nicht ratsam.
Auf lange Sicht ist und bleibt ein Transporter - aber die ideale Maschine im Berggebiet.

Der große Nachteil bei beiden Varianten - es sind keine großen Flächenleistungen, und schon garnicht größere Futterkubatur-Leistungen möglich.

Für kl. Heubetriebe eine Lösung - für größere (...weil nur Zweitmaschine) ein absolutes NoGo...


zu Grunz@:

...trockene Steilhänge fahren ist die eine Sache. Vernässte steile Wiesen mit 2 Tonnen Mehrgewicht eine ganz andere. Umkehrmöglichkeiten beschränken sich oft auf einige Quadratmeter, hier hat der Transporter eindeutig die Nase vorne.
Aber pysikalische Gesetze haben es bei jugendlichen Übermut immer schwer gehabt :-P

...und noch ein guter Rat:
Mit Spezialgeräten an Steilwiesen fahren, war noch nie und ist nie - eine lukrative Einnahme.
Aber zu dieser Erkenntnis muss jeder selbst kommen. Hier könnte ich Euch nette Gschichteln aus dem Ländle erzählen...

Ich suche laufend MR-ler die ihre Geräte bei mir am Steilhang zum besten geben wollen ;-))

@Bergla
Preislich ist es so, dass ein "guter Transporter/Marke" sehr lange einen überdurchschnittlichen Wiederverkaufswert behält.
Das Traktorgespann ist eine Exotenmischung, hier sind immer enorme Wert-Verluste sicher.
...und kosten werden beide Varianten gleich viel.
Wer mal Rüstzeiten preislich begleitet - wird schnell eines besseren belehrt.
Mit 16 Jahren war es mir auch egal, wenn ich fünfmal am Tag die Zw.Bereifung auf u. abmontiert habe... ;-))

P.S.
kurze Nachfrage: wie sieht dass beim Lenktriebachser mit den zwei Zapfwellen aus.
Welche Traktormarken bieten das überhaupt an, oder sind hier Verteilergetriebe im Einsatz ?







Grunzgrunz antwortet um 22-09-2012 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Ich bewirtschafte mit einem Traktor einem Zweiachsmäher und einem Motormäher 42 Hektaren und davon sind 26 Hektaren Heuland und das alles auch bei nassen bedingungen, mit erträgen von 100d/t hatte noch nie Probleme dass ich zu wenig Laden konnte schlussendlich muss der Kranfahrer alles auch wegräumen! Da beschwerst du dich über dir Zwei Tonnen mehr gewicht und willst noch einen grösseren Ladewagen!?
Transporter : Leergewicht mit Lüönd ca.4500kg = 2250kg Pro Achse
Lenktriebachse mit Traktor und Lüönd ca. 6500kg = 2166kg Pro Achse und das noch auf viel Grössere aufstandsfläche verteilt!!! Sind noch Fragen in Punkto Gewicht???

Jetzt das ganze noch mit 3000kg zuladung

Transporter 7500 = 3750kg pro Achse
Traktor 9500 = 3166kg pro Achse das ist immerhin mehr als eine halbe Tonne weniger pro Achse und das noch auf die grösseren Räder verteilt!






mfj antwortet um 22-09-2012 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse

@Grunz
Noch mal von vorne.
Meine Meinung deckt sich nicht mit deiner, OK.? Wenn du mit deinem Gespann gut zurecht kommst, ist doch prima. Da hab ich doch nichts dagegen, oder beschwere mich... ;-))

Frage zu deinen Ausführungen:
Was ist Heuland ?
26 ha ein- od. mehrmäd. Wiesen sind ein Kleinbetrieb
Was sind 100 d/t ? Diese Bezeichnung kenne ich nicht !
100 dt od. 10 t sind bei 3 Schnittwiesen normal, bei 5 Schnittwiesen wenig und bei Einschnittwiesen unmöglich.
Also mach mal genauere Angaben.

Zum Thema Gewicht:
Die Mehrangabe von 2 t für die Lenktriebachse gegenüber dem Transporter kommt aus dem Bericht. Sollte sie falsch sein, was ich nicht glaube...muss man sie korrigieren.
Dein Berechnungsfehler ist, das du meinst das Gewicht auf 3 Achsen verteilen zu können.

Fehler Nr. 1:
Die Vorderachse vom Traktor nimmt beim Bergauffahren überhaupt kein Gewicht vom Anhänger auf...darüber braucht man nicht zu diskutieren.

Fehler Nr. 2:
Du hast hoffentlich in deiner Berufsausbildung die pysikalischen Grundlagenberechnungen verstanden.

Bei den maßgeblichen Gewichtsdrücken auf den Boden lautet die Formel:

1) Druck = Kraft/Fläche in N/m2

hinzu kommt noch die Reibungskraft:

2) Reibungskraft = Reibungszahl x Normalkraft
(die Reibungszahl auf Wiesenböden werden ca. 0,5 gerechnet)

und letztlich noch der Wirkungsgrad:

3) Wirkungsgrad = abgegebene Leistung/zugeführte Leistung

Erst alle 3 Komponenten zusammen ergeben die Traktion des Fahrzeuges auf dem Boden. Reifenbreiten/größen alleine sind wie "Schokolade gegen Liebeskummer".

Fazit: was man mit komplizierten Berechnungen theoretisch ausrechnen kann, weiß eigentlich jeder Praktiker nach dem zweiten Monat.
Je leichter ein Fahrzeug ist - wo Radbreite, Antriebskraft und Gewicht übereinstimmen, - desto weniger Bodenschäden, weniger Treibstoffverbrauch, weniger Abrutschgefahr, weniger Abtrieb am Hang, weniger Kraft ist nötig – sofern – und das ist der springende Punkt: die vorgesehene Arbeit vernünftig, fachgerecht und zeitsparend ausgeübt werden kann.

Der Videobericht lässt hier praxisnahe und realistische Bedingungen in den wichtigen Punkten außen vor (wie ich schon beschrieben habe) und ist daher nur bedingt aussagekräftig.


Zum Thema Technik:
Die technisch aufwendige Schmid Lenktriebachse samt Bus-System und autom. Knickdeichsel muss seine jahrzehntelange Einsatzbereitschaft in der LW. erstmal unter Beweis stellen.
Was technisch funktioniert - muss in der Praxis noch lange nicht standhalten.


Nochmal zu meiner Frage, Grunz:

Welche Traktormarken bieten die nötigen zwei Zapfwellenstummel, bzw. können hier Verteilergetriebe am Traktor-Heckzapfwellenantrieb montiert werden ?





Simon I antwortet um 22-09-2012 16:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
wir zu hause haben auch einen Transporter einen Unitrac 82 mit kurzen Radstand
und die meisten Strecken die Wir fahren sind rund um den Hof und wenn es um den Punkt Schlagkraft geht hat der Transporter weit die Nase vorne aus welchem Grund, Ganz einfach 87 PS bei relativ Niedrigem Eigengewicht bringt Tempo und Zeitersparnis wir haben pro Saison sicher auch mehr als 200 Fuhren Heu das alles auf eigenem Hof, das heißt es fällt natürlich auch der ganze mist, jauche an und z.b. beim mist brauchen wir unseren Geotrac 93 zum auflegen :) und wer Bock hat den ganzen tag geräte zu wechsel kann das auch machen.
mir persönlich würde es mit dem lenktriebachsgespan zu langsam gehen und wer hat schon von haus aus einen 90 ps traktor mit wegzapfwelle zu hause?
meistens ist der auch zu kaufen rechnet man das alles zusammen ist das traktorgespann teurer als ein Transporter :)



Grunzgrunz antwortet um 22-09-2012 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Die Wegzapfwelle wird von Urs Schmid auf jede Traktormarke aufgebaut ohne Probleme



pert antwortet um 22-09-2012 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In dieser Diskussion hier muß man eindeutig Gruzgrunz recht geben,die grösseren Reifen und Gewichtsverteilung auf 3 Achsen sind sicher ein wichtiger Vorteil bei solchen Gespannen,auch wenn ein Mehrgewicht vorhanden ist. Die Vorteile des Triebachsgespannes überwiegen sicher bei weitem , da der Traktor wesentlich vielseitiger einsetzbar ist ,(Forsteinsatz,Düngung,Pflegearbeiten etc) und daher nicht als Vollinvestition für solche Einsätze kostenmäßig dem Transporter gegenüber gestellt werden kann.
Als Nachsatz möchte ich noch erwähnen , das sich in der Schweiz sicher wesentlich mehr Leute in der Landtechnik über die Bergmechanisierung Gedanken machen wie in Österreich .das muß man als Österreicher den Schweizern neidlos zugestehen, denn wenn man die Technik von Urs Schmid betrachtet, die ist wirklich ausgedüfftelt, über solche Dinge würde sich in Österreich in der Industrie sicher keiner den Kopf zerbrechen.
Es gibt ja in der Schweiz auch noch andere Hersteller die solche Systeme fertigen.
Ich glaube auch Grunzgrunz ist einer der 4 Landwirte, die in der Zeitung 'der Schweizer Bauer' zum gleichen Vergleichstestbericht Ihre Erfahrung zu den Sattelanhängern berichtet haben.
mfG Pert.


jack77 antwortet um 23-09-2012 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,

also an sich gefällt mir der Ansatz mit der Lenktriebachse die ich für alle Geräte einsetzen kann sehr gut! Wie schon geschrieben wurde bring ich damit den Traktor einfach mehr zum Einsatz und fahre damit billiger! In Punkto Schlagkraft werden sich die beiden Systeme wohl nichts schenken, die Aufbaugeräte sind ja ähnlich groß!
Was mir aber an dem System nicht gefällt ist, dass für meinen Geschmack zu viel an Technik und Elektonik drauf ist, Schläuche und Kabel sind ohne gscheite Führung mit Schlebbketten usw. verleigt, das wird unweigerlich zu Schäden und Ausfällen führen! Mir wären da mechnische System weit aus lieber (Zwangsgelenkt z.B.) Würd sich wahrscheinlich auch positiv auf den Preis auswirken!

Guß


Grunzgrunz antwortet um 23-09-2012 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Danke Pert entlich einer der etwas Versteht! Mit dem Schweizer Bauer hast du recht!


Grunzgrunz antwortet um 23-09-2012 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Zu Jack77 es sind genau vier Schläuche, das Lichkabel die Stromversorgung und das Steuerkabel und das alles ist Typ top montiert meine Hydraulickschläche haben nach vier Jahren noch keine Risse!
Das mit der Zwangslenkung gab es ja schon der Letran von Bucher ist aber in verbindung mit der Knickdeichsel fast nicht realisierbar und er besteht auch die Motorfahrzeugkontrolle nicht! Zu gefährlich mit 40km/h und dem vollen Lenkeinschlag! Mein gespann ist komplett geprüft und eingelöst für 40km/h Ebenfalls würde sich das anhängen als ziemlich schwierig herausstellen weil du ziemlich genau anhängen musst damit die spurstange passt!


Grunzgrunz antwortet um 23-09-2012 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Dazu kommt noch, mit der Hydraulischen Lenkung kann ich in Schichtenlinie den wagen leicht Bergwärts steuern um zu vermeiden das er abdriftet! Oder beim miststreuen im hundegang Fahren um die Grasnarbe zu schonen und weniger Bodendruck an der gleichen stelle! so wie die Grossen Rübenmäuse!


jack77 antwortet um 23-09-2012 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ Grunzgrunz,

zwangsgelenkte Hänger gibts sogar bei 40 to LKW´s die brettern mit 80km/h rum!

Gruß


pert antwortet um 23-09-2012 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Hallo mitsamt !
Die Zwangslenkung funktioniert sicher auch mechanisch-hydraulisch über einen Geberzylinder an der Deichsel , die Fa. Schmid in Escholdsmatt in der Schweiz verwendet diese Variante,da ist dann keine Elektronic notwendig,das stimmt schon, es gibt ja auch 3. Achs Abschiebewagen mit solch hyraulischen Zwangslenkungen, aber auch schon welche die das elekronisch gesteuerte verwenden .
Die gesteuerte Knickdeichsel ist eher für die schweizer Topographi erfoderlich, da die wesentlich hügeligere Hänge haben als wir in Österreich, bei uns sind Hänge zwar steil aber gleichmässiger in der Kuppierung. Diese technischen Lösungen sind alle aus notwendiger Erforderniß entstanden. Bei uns kann man auf Teile dieser Dinge sicher verzichten,was sich sicher in den Kosten niederschlägt , daher habe ich für meinen Bedarf die erforderlichen Lösungen selbst gefertigt,und auf das erforderliche Minimum beschränkt .
mfG Pert


Urs antwortet um 23-09-2012 21:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Als Hersteller des Lenktriebachs Systems habe ich die Diskusion interssiert verfolgt . Die Triebachsen und Lenktriebachsen sind bei uns in der Zentralschweiz seit bald 30 Jahren bekannt und haben sich in gewissen Gebieten auch Durchgesetzt . Schon als junger Landmaschinenmechaniker hat mich diese Technik ende der 80 ziger Jahre fasziniert . Wir haben ab anfang 2002 dieses System überarbeitet und auf den Stand der neusten Technik gebracht . Ich will sicher keinem sein Tansporter wegnehmen . Ob Transporter oder Triebachse wir bewegen uns immer im extremen Gelände , es soll jeder mit dem Fahrzeug an den Hang gehen wo er sich sicher fühlt.

Zu Pert : Du hast eine Eigene Maschine gebaut und fährst damit sehr gut . Das finde ich sehr gut und ich wünsch Dir dass die Maschine lange läuft . Auch ich habe immer wider solchen Praktiker über die Schultern geschaut und dabei sehr gute Ansätze gefunden .Gute Ideen kommen immer aus der Praxis.Ob du eine Maschine für Dich selber baust ,oder sie auf den Makt bringen willst ist schon noch ein Stück anspruchsvoller .

Zu MF : Was ist an diesem Vergleich untypisch ? 2 Tage vor dem Test hat es geregnet wir hatten sehr unterschiedlichen Boden zum Teil wie Du sagst rauhe , wiederstandsfähige Wiese ,zum Teil von Engerlingen sehr geschwächter Boden . Es hatte auch Nässen drin . Das Gelände war zum Teil extrem coupiert . Zwei Systeme eine Schwad wird vom Transporter geladen , die andere vom Traktor mit Triebachse . Diese Aussage Grenzt aus meiner Sicht an ein Beleidigung der Vorschungsanstalt Wieselburg und dem Vortschrittlichen Landwirt . Diese Leute haben die Versuche aus meiner Sicht sehr Profesionell durchgeführt .Es gieng nie darum ein System schlecht zu machen, es wurde einzig in einem aus meiner Sicht sehr typischen Berggelände verglichen . Zum steil Schichtlienie Laden braucht es weder ein Transporter , noch eine Triebachse .Da reicht ein Allradtraktor mit Doppelräder ,ein Tiefgangladewagen mit breiter AS Bereiffung .
Damit lade ich steiller als jeder Transporter.

Zu Fehler Nr. 1 Du hast es richtig erkannt ,dass ist der einzige Fehler den ich im Bericht gesehen habe . dass ist aber auch beim Tanporter so . Wenn ich dann oben am Hang wenden will ,habe ich keine entlastete Vorderachse. Bei einigen Transportern kommt da noch die Antriebs Drehkraft im Zentralrohr dazu ,da ist schon der Eine oder ander Vorderwagen umgefallen .

Die Aussagen ,die Maschine muss möglichst leicht sein , und 26 Ha seien ein Kleinbetrieb , beisen sich. Dass haben wir auch beim Test erfahren ein Tag ca 10 Ha mähen ,am zweiten Tag um 12 Uhr mit laden angefangen ,um 15,30 Uhr kommt ein Gewitter .Mit einem leichten Fahrzeug mit zwangsläuffig kleinem Ladewagen wäre siecher die Hälfte draussen geblieben .

Thema Technik : Das an und abkoppeln mit den 4 Hydraulikschläuchen und dem Stromkabel ist die Schnittstelle . Da muss sauber gearbeitet werden ,dass ist mir ganz klar . Aber Hand aufs Herz dagibt es noch viele Anbaugeräte wo noch mehr gekoppelt werden muss .
Wer sich wegen der Technik des Lenksystems sorgen macht , soll mal auf www.mobilektronik.com (unser Sytemlieferant) schauen was die alles machen . Seit mehr als 30 jahren führender Hersteller von Lenksystemen für Schwertransport ,Personentransport und Flughafenfahrzeugen . Unser Leksystem hat die Freigabe für 80 km/h


mfj antwortet um 24-09-2012 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse

Hallo Urs,

schön dass Du Dich als Hersteller zu Wort meldest, und Deine Ansichten mitteilst.
Meine Signatur ist „mfj“ – es ist mir darum wichtig...weil ich dann sehe, ob der Mitdiskutant die Beiträge richtig liest, oder nur überfliegt.

zur Sache:
Der Vergleich ist aus meiner Sicht nicht objektiv – weil es keine typische Steilhangbewirtschaftung darstellt.
Das schwierige am Steilhang ist nicht das „hinauf- und hinabfahren“ sondern das umkehren am Hang !

Im Video zeigt der Hang zwar ein „nette Steigung“...er endet aber auf einem Fahrweg !
Hier tut sich ein „langes Gespann“ letztlich auch leichter – weil es auf Vor- und Rückrangierungen verzichten kann...falls ein Umkehren dort überhaupt möglich ist ? Das verfälscht wiederum deutlich das Ergebnis in der Stundenleistung, der Grasnarbenbeschädigung und auch der Sicherheit...
Steilhänge wo mit einem Umkehrweg enden, kenne ich im Berggebiet von Vorarlberg eigentlich nicht.
Sollte das in der Schweiz – die Regel – sein...dann gratuliere ich den dortigen Landwirten.

Zu den Rüstzeiten meine ich nicht das „Ankoppeln“ des Lenktriebsanhänger – sondern das ständige wechseln der „Arbeitsmaschine- Traktor“ für die notwenigen Arbeiten am Hof.
Den Vergleich und das Video – habe ich auch unter dem Aspekt verstanden – ob ein (sowieso herumstehender) Standarttraktor mit dem Spezial-Lenktriebachser grundsätzlich einen Transporter ersetzen kann ?

Meine Antwort:

Nein !
Ein sowieso herumstehender Standarttraktor muss erstens mal aufgebessert werden. Zwillingsbereifung vo. und hi. sind kein Standart , ebenso keine „niedere Bereifung“.
Will man mit "Minimalkosten und Minimalausstattung" wirtschaften muss der Traktor ständig zwischen den Heuwerbe-Einsätzen an- und abgekuppelt werden. Es kann jeweils auch nur ein Arbeitsgang stattfinden, was aus der Praxis heraus ein Unding ist - selbst für Kleinbetriebe. Das sind dann nicht nur Rüstzeiten, sondern "verlorene Zeiten".
Zwischendurch ist dann noch eine Straßenfahrt nötig (...weil eine Kuh zum Schlachthof muss etc. ;-) wo Zwillingsreifen nicht passen. Also Zwilling runter- und ein Stunde später wieder rauf.
16 Jährige mache das freudestrahlend mit.

Man kann natürlich die bäuerliche Praxis ausblenden...und man kann auch bestimmte Kosten außen vor lassen.

Für die Landwirtschaft ist es nur gut, wenn es viele innovative Hersteller bei der Bergmechanisierung gibt. Deine Firma ist da ganz wichtig und wertvoll – aber dass schützt Euch nicht vor kritischer Betrachtung, genauso - wie wir auch alle anderen Firmen und deren Produkte unter „die Lupe“ nehmen.


Noch zwei Punkte hätte ich gerne gewußt:
Es sind ja zwei Gelenkwellen im Einsatz (...die eine ist übrigens zu tief am Boden). Eine für den Antrieb, eine für das Ladeaggregat. Wie löst die Firma Urs Schmid diese Sache bei einem Standarttraktor bzw. ev. zweiten Traktor ?

Sind beim Lenkungs/Knickdeichselsystem – Sensoren da - wo die Stellung der Räder/Achse jeweils reguliert ?
Diese Sensoren haben in der Transporter und Zweiachsmäher-Welt immer wieder mit Problemen zu kämpfen – egel von welchem Hersteller.
Wie löst die Firma Urs Schmid die Sache...im harten und wartungsarmen bäuerlichen Betrieb ? ;-))


P.S.
Ich freue mich auf eine interessante und fachlich niveauvolle Diskussion...





farmer_johnny antwortet um 24-09-2012 16:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
So gefällt es mir, eine gute ausführliche Diskussion über ein brisantes Thema :D dennoch, denke nicht, dass jemand die Kompetenzen von BLT, Landwirt, Urs Schmid etc abstreiten möchte. Fahre selber immer wieder mit verschiedensten Systemen am Hang - leider noch nicht diesen modernen Triebachsanhänger.
Dennoch - wo ich äußerst beeindruckt bin - vor allem an der Leistungsfähigkeit auch von Transportern. Auch hier tut sich viel an Ladesystemen - schneller, größer bis zu 25 m³ auf dem Muli usw. Etwas verfällscht kommt mir die Argumentation vor, was kostet dieser Traktor - der nicht wirklich mit Standardausführungen verglichen werden kann. Weiters, dass der Transporter nicht so breit eingesetzt werden kann - öffne ich eine Preisliste von allen Herstellern, die Anbaugerätevariation lässt mich schon sehr staunen... von zusätzlichen front und Heckkrafthebern, Kipperbrücken usw... wo bin ich hier eingeschränkt? Und: was eben immer wieder außen vor gelassen wird - beim Transporterkauf wird halt oft die Komplettlösung angeboten - plötzlich sind wir bei € 140.000 und noch mehr. Beim Traktor - schauen wir mal auf den Traktor - ein über 100 Ps hat heute ja meist auch schon ein CVT... oder etc. Getriebe, ein dazupassender Streuer, Pumpfass etc. wird voerst mal übernommen... und dann hat die Anschaffung schon eine Andere optik.
Was mich etwas stört ist: hier im Video sehen wir einen Transporter mit Allradlenkung und Zusatzrädern und im Forum schreiben wir von Standardtransportern und deren Bodenschonung... das passt ja nicht zusammen. Schade eben nur, dass hier sehr subjektiv auf Lindner eingegangen worden ist. Unterschiede alleine von den Transportern sind ja auch noch präsent... aber, dass ist eine weitere Diskussion :D schönen Tag...


Grunzgrunz antwortet um 24-09-2012 20:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Hallo mfj die zweite Gelenkwelle ist nicht tiefer als der traktor sowiso schon ist er verliert keinen cm an Bodenfreiheit! Und zweitens ein gewisse distanz zwischen den wellen muss schon sein oder wie willst du dann zwei Weitwinkelgelenke kopeln!?
Die zweite Welle wird beim Linder vom allradgetriebe abgenommenmit einer speziellen welle und mit eiem kleinen Zwischengetriebe zum ein und ausschalten




Grunzgrunz antwortet um 24-09-2012 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
ZU Jack 77
ich fahre selber LKW und habe auch einen solchen Zwangsgelenkten Auflieger!
Ich kann dir mal die Rechnung zeigen wass da jedes jahr alles gewechselt werden muss damit er die MFK besteht!
Mit 80 km/h Fahren wenn alles ausgeleiert ist da kannst du dir selber vorstellen was für bewegungen der Auflieger macht!


Urs antwortet um 24-09-2012 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Hallo mfj ,es tut mir leid ,dass ich das "j" in deiner Signatur übersehen habe .
Ich habe aber den Eindruck ,dass du den Test im Vortschrittlichen Landwirt nicht gelsen hast .
Warum soll ich oben am Hang Zeit beim wenden verlieren ? Der Unitrac hatte 4 Radlenkung , (was sicher auch in Oestereich nicht die Regel ist ) Wieselburg hat aber nur ca 80 cm den kleineren Wenderadius gemessen als beim Triebachszug . Das heist , jeder Transporter , auch mit kurzem Radstand , wird oben und unten am Hang eher manöverieren müssen als der Lenktriebachszug .




pert antwortet um 24-09-2012 23:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
sehr geehrter Herr Schmid!
Vorserst ist es Ihnen hoch anzurechnen ,daß Sie sich in die, meiner Meinung nach schon ausufernde
Diskussion hier direkt einbringen .
Zum zweiten möchte ich festhalten, das ich meine beschriebene Konstruktionen ausschließlich für unseren Betrieb herstelle,und sicher nie irgend etwas ähnliches in dieser Form auf den Markt bringen werde und möchte.
Ich habe weder mit Landmaschienenhandel oder sonst was ähnliches am Hut , ich bin nähmlich in einer ganz anderen Ecke der Privatwirtschaft tättig , nähmlich in der Bau - und Gerneralunternehmersparte ,und
aquärire im Großraum Wien Reihenhausanlagen und Mehrgeschoßbauten ,in einem mittelständische Bau- und Holzbaubetrieb mit ca. 350 Mitarbeitern.
Die Maschienenbauerei ist ein Hobby von mir, und ist aus der Notwendigkeit heraus entstanden das ein Kauf von solch sehr teuren Spezialgeräten für meine LW- Grösse (7 ha LW NFL u 7 ha Wald) ,auf gut' stoasteirich' -Kleinkeuschler- wirtschaftlicher Selbstmord und Unsinn ersten Grades wäre,und ich aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit sowieso zu größtmöglichen Zukauf von Leistungen aller Art tendiere,aber in unserm Fall in unserer Gegend keinen passenden Geräte vorhanden sind,und der nächste brauchbare Transporter sicher ca. 40 - 50 km weit herfahren müsste,was wiederum für ein paar Stunden Einsatz z.B. für Güllefahren von einigen ha ein Unsinn wäre,und aus dieser Situation heraus diese Dinge selber in die Hand genommen habe, und meinen Maschienenpark in dieser Richtung für meinem Bedarf selbst adaptiere,-was sicher auch Grenzen hat.
Solche Spezialmaschienen in der heutigen Zeit als Hersteller auf den Markt zubringen , ist immer mit immensen Nebenkosten für Zertifizierungen , Prüfungen,Zulassungen etc, verbunden , vor allem mit den heutigen Konsumentschutzgesetzen,Dienstnehmerschutzverordnungen etc.ist man sowieso mit einem Bein halb im Häf' n,wenn nur irgend eine Kleinigkeit passiert ,oder eine Reklamation auftaucht.

Herr Schmid . Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg ,und das Sie weiterhin solche Ideen auf den Markt bringen und umsetzen,solche Entwicklungen können nur kleinere Privatbetriebe kreieren und umsetzen.
mit spätnächtlichen Gruß aus der schönen Nordoststeiermark
Pert



jfs antwortet um 25-09-2012 00:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Auch ich finde es spannend mit welchen Möglichkeiten heute gearbeitet werden kann. Als mein Vater den 15er Steyr gegen einen 188er Steyr eintauschte, fragte ihn sein Vater wie er denn in einem 22ha großen Wald zu wenden gedenke. Dies fiel mir wieder ein als im selben Wald der Harvester, der Rückezug und anschließend der LKW Zug ohne gröbere Schwierigkeiten zurecht kamen. Ich selbst habe mit einem 100PS Traktor auch kein Problem beim Rangieren in diesem Waldstück. Damit meine ich es wird zum Glück? immer einen Fortschritt, eine Weiterentwicklung geben. Etliches wird verschwinden, anderes wiederum wird Standart werden. Meinen Traktor mit der Technik von 2010 möchte ich nicht mehr missen obwohl ich mit der Technik von 1964 genauso mein Heu, meine Bloche etc an Ort und Stelle bringe. Nur eine Zeit und Einstellungsfrage. Kennen und Können tu ich beides.


mfj antwortet um 25-09-2012 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse

...zur ausufernden Diskussion ;-))

Lieber Pert, eine ausufernde Diskussion nützt immer den Beteiligten.
Eine bessere Werbung kann der „Lenktriebachser“ gar nicht bekommen, als wenn wir hier seiten- und tagelange Diskussionen führen.
Und jedes kaufmännisch „fitte Unternehmen“ wird sich möglichst aktiv daran beteiligen !!
Das spricht schon mal für die Firma Urs Schmid.

@ Urs
Ich will jetzt nicht weiter auf dem Thema „umkehren“ rumlutschen. Wenn es für den Großteil der Bergbauern kein Thema ist, dann soll´s mir auch recht sein.
Früher oder später wird ein Einsatz deines Gerätes auch in unser Gebiet kommen.
Und dann werden wir sehen, ob es möglich ist - dem „Teufel ein Ohr abzufahren“.

Noch ein Wort zur Vierradlenkung bei Transportern.
Für den Wendekreis und die Bodenschonung im Gelände bis 35 Grad ein Traum. Alles was darüber ist, in der Schichtlinienfahrt eine „eingebaute ungewollte Abdriftvorrichtung“ und am Steilhang beim wenden eine „unberechenbare Umwerfeinrichtung“.

Steilhänge sind nicht Steilhänge – wer meint, bei seinen Maschinen sind noch Reserven da, den lade ich gerne mal in unser Tal zu einer „Bewährungsvorführung“ ein. Wo bei uns manche mit ihren Transportern fahren, muss man erst zu Fuß mal hinkommen...


@ifs
Schöner Bericht über die Mechanisierungsveränderung in Deinem bäuerlichen Forst.
Aber...welchen Bezug stellst Du jetzt mit dem Thema – Lenktriebachser versus Transporter her ?

Die Mechanisierung wird ja überhaupt nicht in Frage gestellt !

Es werden eher Alternativen zur „spezialisierten Domäne-Transporter“ gesucht....






Urs antwortet um 26-09-2012 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
ifs ich sehe den Zusammenhang schon mit mit dem Bericht über die Mechanisierungsveränderung in seinem Forst . Es ist doch bei der Bergmechanisierung auch so .
Mein Vater erzählte uns , als sie als Schüler 1940 ein steilen Heu hinunterrechen und von Hand auf den Pferdewagen aufladen mussten , habe sein Bruder gesagt "Es kommt eine Zeit ,da fährt eine Maschine den Hang hoch und runter und lädt das Heu dabei auf " . Darauf habe ihm sein Vater eine Ohrfeige gegeben . 1969 Kaufte mein Vater einen Schilter LT 2 und machte damit genau dass wass sein Bruder damals gesagt hat . Heute lädt mein Bruder den selben Hang mit einem Fiat 65/66 Allrad ,Doppelrad und einem Pöttinger Boss Junior 2 ohne Triebachse . Mit den neuen Grünland Niederdruckreiffen sind heute Einsätze möglich die noch vor wenigen jahren unmöglich waren .Wobei ich sagen muss ,dass auch heute noch der Reiffendruck zum Teil sträflich vernachlässigt wird .
mfj auch bei deinen Argumenten sind schon welche drunter , die für die Lenktriebachse sprechen . Das freut mich ganz besonders .Wenn ich die möglichkeit kriege werde ich sehr gerne eine Vorführung machen . Das würdem mehr zeigen ,als wenn wir da noch 10 Seiten schreiben.



jfs antwortet um 26-09-2012 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Video Vergleich Unitrac, Lenktriebachse
Mein Betrieb ist maschinell recht gut bearbeitbar. Kann das meiste ohne Zwillingsbereifung befahren. Etliche Flächen sind aber auch recht steil. Zum Teil zum Mähen, andere nur noch Weideflächen. Als Bub und junger Mann mähten wir solche Flächen mit der Sense. Heute mit dem Motormäher, teilweise mit dem Traktor. Dabei bin ich mit meinen Geräten (Traktor, Mähwerk, Kreisler Mulcher...) öfters mit einem Fuß im Grab. Darum verstehe ich diese Diskussion recht gut und kann mich auch in versch. Situationen hineinversetzen. Bin selbst auch nicht grad feig beim Fahren. Aber wenn ich manchen Bauern mit diesen Spezialmaschinen in ihren Leiten beim Fahren und manchmal beim Mitfahren zuschaue, dann sch.... ich mir fast in die Hosen. Ich bewundere jeden der unter solchen schwierigen Bedingungen und Gegebenheiten bereit ist seine(n) Beruf(ung) zu leben. War ja grad vor ein paar Tagen eine Diskussion über dieses Thema hier. Auch deshalb finde ich es gut wenn sich Leute über Verbesserungen Gedanken machen. Die Kosten für Spezial/ Nischenmechanisierung, die Rentabilität ist eine ganz andere Seite dabei.


golfrabbit antwortet um 29-09-2012 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich hätte da nochmal eine Frage bezüglich der Wegzapfwelle. Bei meinem Steyr hab ich für den Triebachskipper die Option Wegzapfwelle, aber keinen 2. Stummel und außerdem funktioniert sie nur mit den Ackergängen - also zum Heuladen usw. relativ langsam. Wie funktioniert die Lösung von der Fa. Schmidt, welche ja behauptet, das Nachrüsten sei bei jedem Traktor möglich und sind dann alle Gänge verfügbar? Auf youtube sah ich ein ähnliches Gespann auch schon hydraulisch angetrieben. Kann mir jemand Vor- und Nachteile für mich verständlich erklären?
Hannes


Grunzgrunz antwortet um 29-09-2012 19:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Wegzapfelle von Urs Schmid wird von der antriebswelle der vorderachs abgenommen und funktioniert in jedem gang!


Urs antwortet um 29-09-2012 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn du einen Steyer mit ZF Getriebe hast ,bauen wir hinten auf das Allradgetriebe eine Muffenschaltung mit einem verlängerten Gehäuse . Wenn du einen Steyer aus der New Holland Reihe hast , bauen wir paralell zur Cardanwelle eine Kupplung ein , und ziehen den Antrieb nach hinten .
Der Mechanische Antrieb garantiert mir , dass mir alle 6 Räder auch im extremsten Gelände miteinander verbunden sind und nicht einzelne Räder oder Achsen duchdrehen oder blockieren . Fürs extreme Gelendände eignet sich aus meiner Sicht nur der mechanische Antrieb .


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