Maschinelle Lohnarbeit in der Land- und Forstwirtschaft

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Wurm 19-09-2012 09:50 - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Da ich Interesse habe ein Kleinunternehmen zu gründen, wollte ich mal nach euren Erfahrungen (Rat) fragen!

Da ich in den ersten Jahren hauptsächlich im Forst unterwegs sein werde und ich ein paar investionen tätigen müsste z.b. Neue Seilwinde, spähter Größere Traktor, eigener Forstanhänger, ect...(Und wir ein Fast schon ein Unternehmen Bräuchten wegen ein paar Kunden) Einsatz Auftrag im ersten Jahr ca. 500fm Holz Schlägerung und Gewinnung!

Vielleicht habt ihr für mich einen guten Rat und ein paar Tipps auf Lager??

MFG


Fallkerbe antwortet um 19-09-2012 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
und was genau ist jetzt deine frage?

Was ist an Geräten schon vorhanden?
Hast du eine fachliche Ausbildung?


Wurm antwortet um 19-09-2012 10:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Ob jemand Erfahrung als Kleinunternehmer hat und wie es ihm damit ergeht!

Geräte ist alles vorhanden (nur die Seilwinde ist zu Erneuern, da Same is ein bisschen zu leicht und da Forstanhänger ist ein Gemeinschaftsgerät so wie auch die Rückezange) bin ja auch schon die Letzten Jahre Nebenberuflich unterwegs nur will ich das jetzt mal als voll zeit Beschäftigung probieren! Da ich wegen Arbeitsmangel bei meiner Firma gekündigt wurde bin Gelernter Technischer Zeichner! Und will eigentlich wieder zurück zu den Wurzel wo ich herkomme aus der Land und Forstwirtschaft! da ich mit meinen 23 Jahren nicht im Büro vergammeln möchte! ;)



Christoph38 antwortet um 19-09-2012 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Wenn du ein Unternehmen gründen willst mach was gscheites.

Mit 500 fm Holz im Jahr mal Pauschal € 30,- = 15.000,- wirst nicht viel reissen.
Ein Unternehmen verursacht ja auch Kosten: Geräte, Versicherungen, Bürokratie, Steuern, Maschinen usw.


Wurm antwortet um 19-09-2012 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
@chrsitoph was würde dir den da so vorschweben als gescheites
!


FraFra antwortet um 19-09-2012 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
500m is eher was für ein zwei monate



wennst technischer zeichner bisst wirst eh ein wenig grips auch haben
informier dich auf der wirtschaftskammmer

bevor ich ein riesen loch schulden aufreisse würde ich gerätschaften mieten oder leasen schau mal bei wfw oder ähnlichen


Fallkerbe antwortet um 19-09-2012 15:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Maschinen zu bekommen ist keine Kunst.
Die Kunst ist es, ausreichend viele und ausreichend gut bezahlte Aufträge an land zu ziehen.

Wieviel Umsatz brauchst du deiner meinung nach, um in der selbständigkeit ein brauchbares einkommen zu haben?
Siehst du eine echte Chance, dieses Auftragsvolumen an land zu ziehen?
Welches Argument soll die Auftraggeber von ihrem bisherigen Auftragnehmer zu Dir treiben?









Wurm antwortet um 19-09-2012 16:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Die 500 waren letzten Winter nebenbei! Also wird es heuer wenn ich mich wirklich selbstständig mache über Winter sicher mehr werden!
Den Traktor werd ich von da Landwirschaft anmieten! Beim Anhänger ist es auch das gleiche!

Aber nei frage ist ja auch Ob hier irgendein Kleinunternehmer bei Forum dabei ist da ich mich wegen Erfahrungen austauschen möchte!

Und das ich nur vom Forst mir in der Süd- Oststeiermark mich nicht Ernähren kann ist mir auch klar am Anfang zumindest!

Den es ist auch geplant wenn der jetzige Lohnpresser in Pension geht eine eigen Presse zu kaufn und Lohn zu Fahren!

Will doch nur wissen wie es anderen am Anfang gegangen ist bzw. wie sie sich entwickelt haben!

mfg


Wurm antwortet um 19-09-2012 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
@falkerbe mehr als 30 000€ Umsatz und einen Gewinn von knapp 4 000€ darf ich als Kleinunternehmer eh nicht haben falls ich mich da jetzt nicht Ihre sunst wird mir die Finanz wieder ziemlich auf die Belle rücken!

Und außerdem wer sagt den das wir alles officel machen müssen

Black is beauty! :)



Xande antwortet um 19-09-2012 16:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Mit der Presse brauchst du gar nicht nach denken Lohn zu fahren , fahre selber mit einen Fendt 415 und eine Kombinierter von Deutz.
Ich verlange 14 € für denn Silage Ballen , das rentiert sich nicht sehr....du musst bedenken Folie , Netz, Diesel dann geht wieder was kaputt etc.
Das geht vl. bei uns und ein paar anderen weil wir den Traktor noch für unseren Hof benützen und andere Lohn arbeiten aber mit Pressen allein und das gleich am Anfang gehört das gleich alles der Bank.


leitnfexer antwortet um 19-09-2012 16:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Wenn jemand, der schon vor der Gründung einer Firma eingesteht, das er gegen Gesetzte verstoßen wird, und das sogar schwarz auf weiß in Internet schreibt, na dann naja?

Nochwas: Die Gemeinschaftsmaschinen für dein Unternehmen zu verwenden wird rechtlich wohl auch nicht so ohne weiteres gehen, ganz abgesehen davon, das da ein Konflikt mit den Mitgesellschaftern vorprogrammiert scheint.
Das solltest du halt auch mal bedenken.
Mir ist noch nicht ganz klar, ob du einen LW- Betrieb führst? Denn da kannst je eh bis zu 33.000 Umsatz an Nebenerwerb erwirtschaften.
Was ich für besonders wichtig halte, wenn du wirklich ins Gewerbe einsteigst: du braucht eine entsprechende Versicherung(vor allem Haftpflicht) und die ist kein Schnäppchen!


Obersteirer antwortet um 19-09-2012 16:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
@Wurm Hallo Kleingewerbe ist nicht möglich da du einen Hauptberuf brauchst um dieses dazuzumelden.Wie du richtig schreibst max.Umsatz 30000 Euro max.Reingewinn 4000 Euro aber Investitionen sind ja nicht so schwierig. Pass auf mit black das Finanzamt ist nicht so blöd ,bzw.schätzen sie eine Jahresmenge nicht so schlecht ab. War am gleichen Überleger wie du. Arbeite inzwischen Vollzeit bei einer Firma. Bei passender Partie kann ich dir nichts besseres empfehlen. Immer Arbeit ,Material stellt die Firma ,Auto von der Firma ,bezahlter Krankenstand bezahlter Urlaub bezahlte Regenschicht ,wenn der Förster passt auch bei den Urlaubszeiten variabel bzw.Kurzfristig auch eintagesurlaub möglich. Im Jahr sind so völlig Risikolos 25000-27000 Euro möglich kommt doch einem Kleingewerbe schon sehr in die Nähe ,hat aber denn Vorteil das es völlig risikolos ist.. Wenn du genügend Aufträge für das ganze Jahr hast verlässliche Kunden risiko nicht scheust, versuche es mit einem normalen Gewerbe bedenke aber das hier schon sehr viele Kosten auf dich zukommen (Gebietskrankenkasse, Steuern , Materialkosten ,Treibstoffe , Investitionen usw.) Auf lange Sicht möchte ich dir noch raten vergiss das mit dem Traktor ist kein Vergleich mit einem Schlepper ,spreche aus Erfahrung .Ach ja bei mir war es so das der Neid meiner sonst guten Kunden zugeschlagen hat als ich mich selbstständig machen wollte ,bzw.mir sofort keine Arbeit mehr gegeben wurde . Gruss Obersteirer


Steyrdiesel antwortet um 20-09-2012 08:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Hallo,

ich habe die selben Überlegungen bzgl. Gewerbe. Ich werde es diesen Winter einmal mit Winterdienst versuchen.Jedoch nicht mit eigenen Traktor. Wenn das einigermaßen gut läuft werd ich mir aber doch selber einen Traktor zulegen und mir noch Arbeit für die Sommermonate suchen. (Böschungsmähen, mulchen etc.) schwebt mir da so vor. Mal sehn wies läuft...
Gefährlich sind mMn nur große Investitionen über die Bank, denn wenn du keine Schulden hast kannst das Unternehmen ja sofort wieder abmelden wenns nicht läuft!

mfg


schellniesel antwortet um 20-09-2012 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
und sonnst halt Insolvenz...

Glaub vor so großen Summen darf man dann halt net angst haben die auch mal Fremd zu finanzieren wenn man weiß das die gleich wieder eingespielt sind...

für mich wärs zwar nix ;-)
aber!
Der hat vor ~5 Jahren auch mal ganz klein mit Holzschlägern angefangen dann Ballenwicklen,.....

http://lohnunternehmen-ranz.at/

Mfg Andreas


Steyrdiesel antwortet um 20-09-2012 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Nein, später dann wenn das ganze gut läuft darf man absolut keine Angst davor haben.
Aber man muss sich nicht von Anfang an in Schulden stürzen. =)
Es muss ja auch nicht ein neuer Fendt um 100000€ sein, am Anfang reicht ja auch ein gebrauchter.
Mein BWL Lehrer in der Schule meinte immer:
Rückzahlbare Schulden sind gute Schulden! ;-)

gutes Beispiel das du da gebracht hast.
Klein Angefangen und jetzt ein super Unternehmen.

mfg


Obersteirer antwortet um 20-09-2012 16:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
@Schellniesel Hallo Und mit so einem schlechten Traktor macht er das alles? gg Gruss Obersteirer "lach"


schellniesel antwortet um 20-09-2012 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
@steff23 und Obersteira

Wieso schlecht?? Kritik darf wohl sein ;-) Außerdem ist der Haupttraktor ohnedies der Deutz gg

Den Mt will er eh net mehr so recht haben.... hat im Frühjahr noch von Eintauschen geredet...hat ihn aber jetzt wieder vor der Kürbissaison auf Vordermann gebracht!? hat jetzt glaube ich net ganz 5000h auf der Uhr!
fordert den schon ziemlich gerade mit der Moty KE2000 ist der Mt fast zu leichtgewichtig!
Aber sonst is er schon recht zufrieden damit nur von daher kenne ich auch die schwächen eines Mt ;-)

Mfg Andreas







wernergrabler antwortet um 20-09-2012 18:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Hallo!

Sofort ein Gewerbe anfangen und morgen daheim sitzen und warten, bis der erste Auftrag kommt wird net ganz sinnvoll sein.
Ich würds nebenher nach und nach aufbauen.

Der Betrieb, der von schellniesel erwähnt wurde, war anscheinend früher "nur" Rinderhalter und hat sich wsl. einen Zuverdienst gesucht.

Was anderes:
Bis wie weit fällt eine Lohnarbeit in die Nebentätigkeit?
z.B. Nebenerwerbsbetrieb führt Kommunaldienstleistungen durch.

@schellniesel:
Eine zu große Maschine hat noch keinen Traktor geschont ;-)

z.B. Auch der große Moty-Pflug am NH bei den Fotos ;-)

mfg
wgsf


schellniesel antwortet um 20-09-2012 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
@wgsf
nee der hat erst mit der Rinderhaltung Angefagen als er die LW gekauft hat und da hat er aber schon vorher im Lohn gearbeitet... bzw für LU den auch du kennst ;-)

Naja der Nh kommt aber ordentlich damit zurecht hat auch ne Abstützung zu HA weiß net hätten auch noch dem NH TM 135 scheinbar zu wenig Hydraulik mit an bord gehabt.. das der zweittraktor dafür herhalten muss...

Aber das mit dem Kürbispflug ist ne längere Geschichte aber nix das hier ins Forum gehört...

Ne auf der ebenen passt der Mt allemal aber die leitn is halt a Hund ggg

Mfg Andreas


Wurm antwortet um 24-09-2012 16:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Danke Jungs jetzt weiß ich fast gleich viel wie vorher! :D



schellniesel antwortet um 25-09-2012 22:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
qwurm was erwartest du hier das dir einer den weg zur Selbstständigkeit schritt für schritt Vorkaut? Wie gesagt kommt auf dein Gebiet drauf an! Welche Leistungen gefragt sind wieviel konkurenz? und und und


Mein Kollege hat sich den Kundenstamm eben so aufgebaut indem er bei dem Lu wo er eben das now how gesammelt hat auch eben Kunden gesammelt hat. Das war insofern ideal weil der Lu eigentlich nur durch ihn in ein Gebiet gekommen ist das er sonnst gar net als relevant gesehen hätte. nun is er es in einigen Bereichen durch meinen Kollegen eben wieder ziemlich los geworden.

Also der hatte von Anfang an einen größeren Kundenstamm und konnte auch schon erfragen welche leistungen sich noch gut verkaufen könnten und eben in diese Richtung weiter investieren...

Mfg Andreas



joih antwortet um 25-09-2012 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
hallo
für 500 fm brauchst nit viel Investieren, motorsäge Sapin ev alter Traktor mit Seilwinde (wenn vorhanden)


Steyrdiesel antwortet um 26-09-2012 07:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Learning by doing.... =)


Wurm antwortet um 26-09-2012 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Maschinele Lohnarbeit in der Land- und Forstwirschaft
Hallo Andreas es sollte auf keinen Fall beleidigend wirken, aber da wir auch der gleichen Gebiet kommen hast du mir noch am ehesten weiter geholfen!

Ich werde mich jetzt mal am Montag auf dem weg zur Wirtschaftskammer um mich über das Kleinstunternehmen zu erkunden und Wahrscheinlich auch zu gründen!

@all die 500fm waren letzten Winter nebenbei Wo ich bis Dezember arbeiten gegangen bin und ab Jänner beim Bundesheer war!
Also werden es heuer deutlich mehr werden so wie es im Moment aussieht!




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