ÖBB Privatisierung ?

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heumax 07-09-2012 17:47 - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Der Vorschlag von ÖVP-Obmann Spindelegger, der Unternehmer Frank Stronach soll doch die ÖBB kaufen schlägt hohe Wellen nachdem Stronach sein Interesse bekundet hat.
Volkswirtschaftlich gesehen wird früher oder später sowieso kein Weg daran vorbeiführen.
Dass jetzt tausende ÖBBler in den höheren Etagen fürchten müssen bei einer Privatisierung unter die Räder zu kommen ist als wahrscheinlich anzunehmen.
Die Debatte darüber ist jedenfalls eröffnet.
Es gibt in einigen Ländern schon genug Beispiele, auch in Österreich sind einige Privatbahnen unterwegs.
Fachleute die von diesem Geschäft etwas verstehen, sollen Varianten berechnen, was kostet uns die ÖBB und was für Kosten und Folgen bringt eine Privatisierung.
Schliessendlich wenn die Zahlen auf dem Tisch liegen, kann man auch die Bevölkerung entscheiden lassen.


salcmi antwortet um 07-09-2012 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
ja in den anderen ländern ist immer noch chaos nachdem man geglaubt hatte man könnte sich damit etwas sparen in england und holland stiegen die unfälle und die verspätungen inzwischen hat man in england sogar die gleise wieder verstaatlicht um unsummen.

die westbahn schreibt auch nur verluste deswegen hat der haselsteiner ja das management ausgewechselt und dort ist der hauptinvestor ohnehin die französische staatsbahn

das sind ganz einfach brot und spiele fürs >>dumme<< volk damit lässt sich super von den skandalen und millionenschiebereien unserer politiker ablenken, zur abwechslung wird dann wiede auf die bauern gehauen dann die lehrer dann die beamten.

dumme leute brauchen unsere politiker!!!!


traktorensteff antwortet um 07-09-2012 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@ Kreszens
Besonders deinem letzten Absatz kann ich voll zustimmen. Das muss man auch bei allen anderen Staatsbereichen machen. Damit meine ich nicht Privatisierungen sondern man sollte alle Bereiche mal ordentlich durchrechnen und auf Effizienz und Kosten überprüfen und Alternativen vorschlagen.

Aber es war nur ein kleiner Scherz vom Stronach. Kein ernsthafer Finanzinvestor hätte Interesse an der ÖBB. Ganz besonders nicht, wenn auf der Westbahn die "Westbahn" als Konkurrent zugelassen wurde. Mit unternehmerischen Strategien wäre es der ÖBB ein Leichtes gewesen, einem Konkurrenten die Lust am Einstieg zu nehmen. Lernt man im 1. Semester BWL. Davon haben die ÖBB Manager wohl nie etwas gehört...

@ prof1224
Du überschätzt die Macht der "alten" Wahlgruppen. Aber wie gesagt, es wird sich niemand finden, der die verlustreiche ÖBB übernehmen und wenigstens minimale Streckenerhaltung zusichern würde.



teilchen antwortet um 07-09-2012 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?

Wenn die ÖBB nur die Aufgabe hätte, gewinnorientiert zu sein wärs leicht. Alle Nebenbahnen, die ineffizient genützt werden, schließen, und nur noch die Hauptverkehrsadern befahren.
Was passiert dann?

Die Regionen sterben noch schneller aus, und die Menschen ziehen dorthin, wo es Infrastruktur gibt, z.B. Bahnanschluss. Das bedeutet Schulen, Betriebe siedeln nicht mehr in einer Region an, wo es keine Bahnanbindung gibt.
Wenn es z.B. um den Standort einer neuen Fachhochschule geht, was zweifellos Kaufkraft in die Region bringt - schaut man zuerst nach Verkehrsinfrastruktur.

Problematisch sind ja die kleinen Nebenbahnen, die nur von wenigen Fahrgästen genützt werden und somit ineffizient sind. Wo es nicht mehr geht, werden sie durch Busse ersetzt, und da fängt die Ausdünnung der Region an. Es ist schon ein symbolischer Tod, wenn die Bahnhöfe verlassen sind und verfallen.

Die Bahn hat einen großen sozialen Aspekt, das darf nicht übersehen werden, und das zahlen wir auch mit.
Mir ist es lieber die Regionen bleiben lebendig und wachsen wirtschaftlich und sozial, als die Bahn muss um jeden Preis effizienter werden.



rotfeder antwortet um 07-09-2012 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Hallo!
Das war nur ein Scherz, niemand würde die ÖBB kaufen wollen, genausowenig wie die ASFINAG oder die Krankenhäuser. Nicht einmal die AUA war an den Mann (oder Frau) zu bringen, erst als der Staat 500 Mille draufgelegt hat fand sich ein Käufer. Wobei ich mich frage, ob da Käufer das richtige Wort ist.


MUKUbauer antwortet um 07-09-2012 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Was bei der SPÖ die ÖBB ist bei der ÖVP die Bauernschaft ...
und das kommt alles irgendwie zurück (sprich Verhandlungen zum Agrarbudget, Förderungen etc.)
das war schon immer so und das wird so bleiben, wird nicht lange dauern und die AK (aus meiner Sicht der Schießhund der SPÖ) wird die Bauern wieder anschießen ...

Und da zeigt Lopatka seine Wirkung ja schon ...


edde antwortet um 07-09-2012 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
es dürfte vielen entgangen sein,auch etlichen medien, dass der verkauf der öbb nur ein scherz war.

die öbb kann niemand kaufen, denn die haben so hohe verbindlichkeiten, dass nur ein steinreicher verrückter den betrieb übernehmen könnte.

grossprojekte, etwa die berühmten in bau befindlichen tunnel werden auf 50 jahre finanziert !

und die mitarbeiter sind grossteils pragmatisiert.

mfg



teilchen antwortet um 07-09-2012 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?

@traktorensteff

Ich finde, die ÖBB HABEN gekämpft. Ein normales Ticket von Wien nach Salzburg ohne Vorteilsticket kostet knapp 50 Euro.
Der Aktionspreis der Westbahn war in den ersten drei Monaten 9 Euro, die ÖBB hat zumindest mit 15 Euro gekontert, aber bitte rechnet einmal nach, was da draufgelegt wird, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Das Normalticket der Westbahn kostet jetzt 25 Euro, noch immer viel günstiger als die ÖBB.
Kein Wunder dass auch die Westbahn nicht gewinnbringend fahren kann, der Kampf um die Fahrgäste kostet.

Fährt von Euch hier überhaupt jemand jemals mit der Bahn, sodass er mitreden kann?



edde antwortet um 07-09-2012 21:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@teilchen

ich fahre nicht mit der bahn, denn unsere nebenbahn fährt mit einer durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 23 kmh--also entschieden zu langsam im jahre 2012.

aber mitreden tu ich trotzdem.


sisu antwortet um 07-09-2012 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Hallo!
Der Spindelegger hat genau das erreicht was er wollte jetzt wird über ihn geredet. Sogar im Forum hier findet er Befürworter für seine "Königsidee" vorallem die "Hardcore Schwarzen" jubelieren mit Händen und Füßen.
Warum wid hier dauernd über ÖBB-Beamte gelästert? In Österreich gibt es die freie Wahl des Berufes jedem wäre es möglich gewesen auch zur ÖBB zu gehen.
Vorraussetzung hierfür war eine Aufnahmeprüfung das wird halt für die meisten die größte Hürde gewesen sein.
prof1224!
Du bist wahrscheinlich auch einer der an der Aufnahmeprüfung gescheitert ist mit Deiner Rechtschreibung "Wählerzuchtstion"
Gegenfrage wo kommen die ÖVP Wähler her? EVN, Strassenmeisterei, Landwirtschaft, usw?
Die nächste Retourkutsche wird jetzt von der Arbeiterkammer kommen gegen die Landwirtschaft. Auch hier werden sich wieder einige "Hardcore Rote" die Hände reiben und ebenso laut schreien.
Man sieht es ist der Politik noch immer ein leichtes die Bevölkerung gegeneinander aufzuhetzen.


edde antwortet um 07-09-2012 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@tria

das verhindern von abwanderung durch gelder der öffentlichen hand wird schon offen in bayern und auch jüngst in der schweiz kontrovers diskutiert-hier bahnt sich eine für sehr benachteiligte gebiete unselige entwicklung an, was noch vor einigen jahren undenkbar war.

"lasst sie sterben, sie erzeugen eh fast nix, sie konsumieren und investieren wenig,sie werden ohnedies als arbeiter in den ballungszentren benötigt,lasst die natur natur sein...."

die menschliche arbeit wird irgendwann für das bewirtschaften extremer gründe zu teuer sein bzw die gesellschaft will das nimmer bezahlen.

mfg


traktorensteff antwortet um 07-09-2012 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@ teilchen
Die ÖBB hätten schon vorher "kämpfen" müssen, indem sie zum einen günstigere Fahrkarten verkauft hätten und zum anderen hätten sie die Anzahl der Fahrten erhöhen müssen. Soweit ich das weiß, waren die Züge immer voll und ein angenehmes Reisen war es nicht. Noch dazu darf man nicht vergessen, dass die Westbahn auf Staatsunterstützung geklagt hat, weil sie ebenfalls Zuschüsse wollten, wie die ÖBB sie bekommen. Genaue Zahlen weiß ich leider nicht, nur ist das für den Staat doppelt bitter, diesen Konkurrenten hineingelassen zu haben. Die obrigen Maßnahmen hätten den ÖBB sicher auch etwas gekostet, aber noch immer weniger als jetzt mit dem Konkurrenten. Aber vielleicht geht der Plan der Westbahn eh nicht auf. Mal sehen.


helmar antwortet um 08-09-2012 07:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Manchmal frage ich mich schon......in unserem Graben fahren ÖBB und Bus zu identischen Zeiten. Am Morgen und Abend sind auch in den Zugsgarnituren Menschen zu sehen, tagsüber kann man die einzelnen Fahrgäste zählen. Anders ist es mit dem Bus. Auch zu "Nichtschüler und Pendlerzeiten" ist der zumindest nach der halben Strecke von Wr. Neustadt kommend, besetzt. Warum? Die Busse fahren vom Hauptplatz weg und zu. Vom Hauptplatz zum Bahnhof geht ein gesunder Zeitgenosse mindestens 5 min, eher länger. Men kann den Bahnhof nicht auf den Hauptplatz übersiedeln....aber ich denke dass halt auch die oft leeren Zugsgarnituren zur schlechten Meinung über die Bahn beitragen. Schichtarbeiter aus der Industrie im Graben sind auf den PKW angewiesen, denn nach der 2. Schicht fährt kein Zug mehr und beim Bus wirds knapp.
Was die Abwanderung betrifft...gerade gut ausgebildete junge Menschen gehen mit der Zeit, denn das Pendeln kostet und der Arbeitsplatz vor der Haustür wird immer seltener. Aber auch die Abwanderung hat es immer schon gegeben, denn der Mensch folgt den Möglichkeiten zur Arbeit, oder er geht weil die Bedingungen sonst nicht passen. Wichtig ist eine gute Straßen infrastruktur für jene welche bleiben. Dass es aber weniger werden ist eine Tatsache.
Mfg, Helga


Woodster antwortet um 08-09-2012 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
... ein alter Hut!

Wenn man wirtschaftlich nicht weiter weiß, wird emotionalisiert.
Und dass die Roten wirtschaftlich nix am Hut haben, ist ja bekannt.
Das soll aber nicht heissen, dass die Schwarzen bessere Absichten haben.
Denn die bedienen wiederum gerne ihre Klientiel zu Lasten der Einzelnen.

Es hat alles seine Zeit. Und wenn die Bahn halt nicht mit der Zeit geht, wird sie mit der Zeit gehen müssen.
Niemand kann auf Dauer nur neue Schulden machen. Wohin das führt sieht man eh bei Griechenland und Co. Letztlich fällt das jedem der brav Steuern zahlt nochmal auf den Kopf. Die, die nix beitragen, oder Profiteure dieses Geldvernichtungssystem sind, die schreien am lautesten. Bis zum Zerfall des Systems.

So wie die Bahn momentan arbeitet ist es wahrscheinlich billiger, die Fahrgäste mit Sammeltaxis von A nach B zu bringen. Und wir könnten uns Unsummen an neuen Schulden ersparen...
Denn wenn schon die Bahn von sich aus den Frachtverkehr aus Kostengründen auf LKW auslagert, wäre das wohl die logische Folge...

@helmar zum Thema Abwanderung:
Das ist meines Erachtens eine Folge der steuerlichen Gestaltung und politscher Wille.
Wenn insgesamt pro Bürger mehr Steuergelder Richtung Großstadt fließen, als ins Umland, wird eben die "Provinz" über das Steuersystem ausgehungert. Die logische Folge ist eben Abwanderung.

Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu.
Wo zustätzlich mit politisch umverteilten Geld Infrastruktur geschaffen werden kann, siedeln sich Industrie und Arbeitsplätze an. Das ist der Folge bzw. Auswirkung der Politik.
Und die hält daran fest, dass ein Großstädter bei den Gemeindesteueranteilen um ca. 2,5mal mehr bekommt, als eine Kleingemeinde. Dann wundern sich alle, warum es so ist, wie est ist...

Und als Tüpfelchen auf dem i, beschwert man sich dann über den zunehmenden Vekehr, Pendlerbelastung, Umweltbelastung, etc. Dann ziehen die Leute gleich noch lieber an den Stadtrand, oder in die Stadt....


teilchen antwortet um 08-09-2012 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?

@traktorensteff

Ich hätte kein Verständnis dafür, wenn die Westbahn auch öffentliches Geld bekäme. Ein privater Bahnanbieter kann sich immer die Rosinen herauspicken, = die bestgenützten Strecken mit der besten Infrastruktur aussuchen.
Um die Südbahn reißt sich keiner, weil streckenweise über den Semmering im Schritttempo gefahren wird, weil die Schieneninfrastruktur nicht mehr hergibt.

Die ÖBB haben ja viel mehr Aufgaben als das fahren von A nach B. Den Erhalt der Schieneninfrastruktur, Brücken, Tunnels, Bahnhöfe. Das kann ein privater Anbieter mieten und muss sich nicht um Effizienzfragen kümmern.

Die Öffentlichkeit kann ein bestimmtes Mindestmaß an Verkehrsanbindung erwarten, und das auch auf wenig genutzten Nebenbahnen. Wo es gar nicht mehr geht, werden eh die Postbusse eingesetzt, aber ich bin einmal mit einem solchen gefahren, man fühlt sich unweigerlich in die Schulzeit zurückerinnert. Obwohl die Busse modern und komfortabel sind, ist der Komfort nicht mit der Bahn zu vergleichen.



teilchen antwortet um 08-09-2012 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?

@woodster

"So wie die Bahn momentan arbeitet ist es wahrscheinlich billiger, die Fahrgäste mit Sammeltaxis von A nach B zu bringen."

Bitte differenziere die Unterschiedlichkeit der Strecken. Die Westbahnstrecke wird stündlich befahren und ist fast immer voll, zu Stoßzeiten in der Früh und am Abend oder Ferienbeginn z.T. sogar überfüllt.
Die Mariazellerbahn fährt wahrscheinlich nur alle 3-4 Stunden und ist wahrscheinlich nur zu 20% ausgelastet (bin auch dort schon einmal gefahren). Dennoch gibt es Pendler und Schüler, die diese Strecke brauchen, und wie ich schon zuvor geschrieben habe, Schulen und Betriebe wandern ab, wenn es keine Bahnanbindung gibt.

Ihr habt vielleicht von den steirischen Kleinschulen gehört, deren Schließung vom VfGH gestoppt wurde. 18 Schüler und 2 Lehrer.
Der Schulbetrieb pro Schüler kostet den Steuerzahlern natürlich um einiges mehr als in größeren Gemeinden.
Keiner will dass diese Schulen geschlossen werden, in der Sache ist das Thema aber das gleiche wie bei kleinen Nebenbahnen.

 


teilchen antwortet um 08-09-2012 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?

@Helmar

Für die Tagespendler ist die Bahn die wichtigere Verbindung. Man kann die Zeit im Zug noch nützen, um mit dem Laptop zu arbeiten, zu lesen oder noch eine Runde zu schlafen. Das ist im Bus kaum möglich, es gibt keinen Stromanschluss, das Licht reicht nicht zum Lesen, und das mangelnde Platzangebot macht Schlafen zu einer eingezwickten Angelegenheit.

Ich kenne viele Tagespendler, für die die Bahn der einzige Grund ist, warum sie sich noch einen Wohnort auf dem Land leisten, wenn sie den Arbeitsplatz in der Stadt haben, und noch nicht gleich in die Stadt gezogen sind.
Jeden Tag mit dem Bus oder gar mit dem Auto zu fahren ist anstrengend und wirtschaftlich und ökonomisch ineffizient.

Man kann den Erhalt der Nebenbahnen getrost als öffentliche Investition in die Region sehen, und sogar eine sehr wichtige. Das sehen nicht alle auf den ersten Blick und spüren es nicht unmittelbar in der eigenen Geldtasche, aber fragt einmal die Betroffenen und die Betriebe.
Der Bahnhof hat auch viel Symbolkraft. Wenn der Bahnhof einmal geschlossen wird, dann wissen alle, es geht bergab.



teilchen antwortet um 08-09-2012 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?

wirtschaftlich und ökologisch wollte ich schreiben.



helmar antwortet um 08-09-2012 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Hallo Teilchen, hast du unseren Bahnhof schon gesehen? Der ist so heruntergekommen dass der schon ein paar mal Kulisse für Filme aus dem vorigen jahrhundert gewesen ist. Die Bahnszenen für "Sidonie" von Karin Brandauer wurden auch dort gedreht.......unser Bahnhof ist ein Schandfleck.
Mfg, Helga


Rinderbaron antwortet um 08-09-2012 11:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Die Mariazellerbahn wurde bereits an die NÖVOG verkauft! Auch die Donauuferbahn (Wachaubahn) von Krems bis Sarmingstein wird sehr erfolgreich vom Land NÖ betrieben!


sisu antwortet um 08-09-2012 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Hallo!
Rinderbaron!
Das diese beiden Bahnlinien erfolgreich vom Land NÖ geführt werden steht außer Zweifel. Aber Du glaubst doch nicht im ernst das sich diese beiden Linien selbst finanzieren, ich traue mich fast wetten das die jetzt mehr Steuergeld bekommen als unter einer ÖBB-Führung.
Nur diese Tatsache wird halt nicht gerne vom Betreiber zugegeben. Ich kenne eine Bahnlinie die nur wegen einem einzigen Holzverarbeiter am Leben gehalten wird um eben den Anrainern der zu durchfahrenden Gemeinden den LKW Verkehr zu ersparen bzw. eine gewisse Lebensqualität zu bieten. Das wäre bei einem Verkauf inklusive Privatisierung nicht mehr möglich bzw. für den Betrteiber nicht mehr finanzierbar.
Ich höre die schon jetzt schreien die für einen Verkauf sind, wenn dann die Bahnlinie geschlossen wird und täglich 500 Festmeter Rundholz in die eine und 450 Kubikmeter Schnittholz und etlich Schubböden voll Sägenrest Produkte mit dem LKW vor ihrer Haustür transportiert werden.


teilchen antwortet um 08-09-2012 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?

Hallo Helga,

Nein, ich hab Euren Bahnhof noch nicht gesehen.
Kleinen Bahnhöfe habens schwer. In meiner Herkunftsgemeinde ist es so, dass das Bahnhofsgebäude zwar noch existriert, aber nicht besetzt ist. Die Fahrgäste kaufen ihre Tickets im Zug am Automaten.


@rinderbaron

Ich bin vor Jahren mit der Mariazellerbahn gefahren, es wurde jahrelang über deren Verkauf oder Einstellung diskutiert. Da bin ich nicht so auf dem Laufenden geblieben.

Die Wachaubahn wird nur noch als saisonaler Touristenbetrieb und sonst durch Busverkehr ersetzt, einen durchgehenden Personenverkehr mit der Bahn gibt es nicht mehr. Die Bahn ist auch mit der NÖ-Card gültig, die ich für ein sehr erfolgreiches Tourismuskonzept halte. Wieviel Steuergeld da hineinfließt, ist für uns allerdings nicht sichtbar. Erfolgreich kann man so oder so definieren.

Nebenbahnen gibt es aber auch neben den genannten noch genug, für die noch keine anderen Geldquellen wie der Tourismusförderung anzapfen konnte.


Für mich bleibts alles Steuergeld, einer nationalen Bahnversorgung kann man halt nicht zum Ziel setzen, gewinnbringend zu arbeiten.
Das gleiche könnten wir sonst von Spitälern auch erwarten. Ein Privatwirtschaftler der sich Gewinnmaximierung zum Ziel setzt, würde alle nicht profitablen Kranken einfach nicht annehmen.
Genauso würde er bei den Bahnen alle Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Pensionisten streichen, und eben die Nebenbahnen ohne Rücksicht auf die Bevölkerung schließen.



textad4091 antwortet um 08-09-2012 14:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
"......Für mich bleibts alles Steuergeld, einer nationalen Bahnversorgung kann man halt nicht zum Ziel setzen, gewinnbringend zu arbeiten.
Das gleiche könnten wir sonst von Spitälern auch erwarten. Ein Privatwirtschaftler der sich Gewinnmaximierung zum Ziel setzt, würde alle nicht profitablen Kranken einfach nicht annehmen.
...."

Da kann man dir nur vollständig zustimmen, teilchen!!

Allerdings zu den FHs- EINE FH kenn ich zumindest, die hat keine soooo tolle Verkehrsanbindung ....


Woodster antwortet um 08-09-2012 15:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@teilchen,

ja, da gibts je nach Haupt- oder Nebenstrecken sicher große Unterschiede.
Aber ich bezweifle, das die ÖBB rentabel wäre, auch wenn sie nur mehr die Hauptstrecken hätten.
Denn die Bahn schickt sogar die Fracht per LKW auf die Straße.

Der Wahnsinn liegt einerseits in der Organisationsstruktur, die andererseits exorbitant hohe Personalkosten zur Folge haben.
Dann noch das durchschnittlich Pensionsalter mit etwas über 50 Jahren.
So gibt es zwei Pensionisten, die einem aktiven Eisenbahner gegenüberstehen.

In den letzten Jahren wurde Personalabbau zu Lasten der Allgemeinheit betrieben. Einfach in Pension schicken und der Steuerzahler brennt das auch noch. Denn diese Kosten gehören bis zum tatsächlichen Pensionsalter eigentlich auch der Bahn angelastet.

Wies dann ausschaut, möchte wahrscheinlich eh keiner wissen.
Selbstbetrug bis Exzess.

Meiner Meinung wäre es für alle das wirtschaftlichste, die Bahn in den Konkurs zu schicken, und die Strecken großtels zu asphaltieren. Diese Strecken würde ich nur BUS und LKW zur Verfügung stellen.
Diese Strecken könnten auch sogenannte Rail-Trucks befahren. (Mehrere LKW hängen an einer Zugmaschine)
Bahn eben anders, nämlich kostengünstig und flexibel.



Weide1 antwortet um 08-09-2012 16:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@ Kreszenzs: Und das mit der Volksbefragung im Aufmacher kann wohl nicht ganz ernst gemeint sein. Irgendwann kommt dann eine Volksbefragung/Abstimmung die die Förderungen an die Landwirtschaft zur Disposition stellt…. Und wie schon einige Vorschreiber schon geschrieben haben: Lassen wir uns im Spiel der politischen Gruppen nicht so auseinanderdividieren!

Allen Privatisierungsfans sei ein Blick nach England wärmstens empfohlen. Die Privatisierung dort war ja ein voller „Erfolg!“. Das Bahnnetz verludern lassen, die Gewinne mitnehmen und im Endeffekt der öffentlichen Hand einen noch größeren Scherbenhaufen hinterlassen. DAS kann es wohl auch nicht gewesen sein.

http://news.orf.at/stories/2110171/2110878/

Mit Grauen denke ich an die Umfärbung der ÖBB in Zeiten der schwarz/blauen Regierung zurück. Wo aus einem Unternehmen OBB gleich mehrere Bereiche geschaffen worden sind. Natürlich jeder Bereich mit eigener Direktion und entsprechenden Posten zwecks „Versorgung seiner politischen Kaste….“

Ich denke, dass die ÖBB sich derzeit ein einer guten Entwicklung befinden und man das Management auch immer mehr nach wirtschaftlichen Notwendigkeiten agieren muss. Und die viel gepriesene WESTBAHN holt sich ja auch nur die Rosinen aus dem Kuchen…. (link)

Noch ein schönes sonniges Wochenende – Die Berge warten!

 


teilchen antwortet um 08-09-2012 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?

@woodster

das Pensionsantrittsalter ändert sich laufend, und die Zeiten sind vorbei, in denen man mit 50 in die Pension gehen konnte. Das frühere Pensionsantrittsalter stammt noch aus einer Zeit, als ein großer Anteil der ÖBB-Bediensteten wirklich körperlich harte Arbeit leisten mussten. Heute ist das nur noch ein kleiner Teil, und somit gleicht sich auch der Durchschnitt der Pensionsantrittszeiten der Allgemeinheit an.

Derzeit liegt es bei 54,3 Jahren (exkl. der krankheitsbedingt pensionierten liegt es bei 57,5.
Der Durchschnitt der ASVG-Pensionisten liegt bei 58,1.

Manche Negativmeldungen halten sich halt gern über Jahrzehnte, in diesem Blog wird noch über einiges andere aufgeklärt, was sich inzwischen geändert hat.
http://blog.oebb.at/fakten/

 


Woodster antwortet um 09-09-2012 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@teilchen,
dass sich bei ÖBB kostentechnisch was tun muss, ist wohl jedem klar. Zaghafte Versuche gibts ja.
In erster Linie ist die ÖBB nach wie vor ein Selbstbedienungsladen für die Partei-Postenschacherei.
Zig neue Gesellschaften wurde in den letzten Jahren geschaffen, Strukturen geteilt, zusammgelegt, etc.
Die verschiedenenen Abteilungen und Zuständigkeiten sind ein Labyrinth sondergleichen.
Das früher ein großer Teil wirklich schwere körperliche Arbeit verrichten mußte kann man auf jene einschränken, die die Dampfloks beheizen mußten, bzw. im Verschub unter den Puffern den Asbestbremsstaub ausgesetzt waren. Nicht wenige verunglückten tödlich, oder wurden zum Krüppel.
Dieser Teil der Arbeiter war aber immer die Minderheit. Für diese wurde auch das frühe Pensionsalter gerechtfertigter Weise gemacht.
Wozu aber all die Bürohengste das auch nutzen können, ist wohl der verantwortlichen Politik zuzuschreiben.
Dasselbe findet ja auch bei der Hacklerregelung statt, die auch bevorzugt Beamte und Angestellte nutzen.

Einem ÖBB - Bericht blind zu vertrauen ist nicht meine Sache. Gesundes Misstrauen ist hier wohl angesagt.
Denn wo sind wohl die Kosten, mit denen zig tausende mit "Goldenhandshakes" verabschiedet wurden?
Wer bezahlt das wohl letztlich?

Ich behaupte ja nicht, dass sich nichts zum Besseren gewendet hat.
Aber die ÖBB ist nach wie vor eine politische Großbaustelle, die Unsummen von Steuergeldern verschlingt.
Der Steuerzahler wird schon viel zu lange und unverschämt zur Kasse gebeten.



sisu antwortet um 09-09-2012 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Hallo!
Woodster!
Wer hat die "Golden Handshakes" bei ÖBB, Post und Lehrern eingeführt?
Schwarz-Blau-Orange genau die welche jetzt am meisten dieses System anprangern.
Die ÖBB wird genauso ewig eine Baustelle bleiben wie die Strassenmeistereien. Im Prinzip braucht sie jeder, aber keiner will sie.
Die ÖBB zu privatisieren wäre die selbe Schnapsidee, als wenn man die Strassenmeisterei privatisieren möchte.


walterst antwortet um 09-09-2012 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
spindelegger sollte klein anfangen. Zuerst kann er ja mal die ÖVP an den Stronach verkaufen und sanieren lassen, auch mit dem Risiko, dass ein paar Nebenstrecken der Partei stillgelegt werden.
Wenn das geklappt hat, dann kann man auch über eine Privatisierung der ÖBB nachdenken.


sisu antwortet um 09-09-2012 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Hallo!
Walterst!
Das möcht er eh nur traut er sich das vor der Wahl noch nicht sagen die ÖVP könnte man auch schö filetieren in Wirtschaft, Bauernbund und ÖAAB. Schon wieder wären 3 neue Vorstands oder Obmannsposten geschaffen.
Bei den ÖBB dasselbe Güterverkehr und Personenverkehr. Auch hier gäbe es wieder ein paar neue Post zu besetzen.
Frei nach dem Motto die Indianer werden weniger dafür werden die Häuptlinge mehr.


MF7600 antwortet um 09-09-2012 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
war das nicht ein armutszeichen vom spindelegger dem 80järigen stronach die sanierung der öbb zuzutrauen weil sie(die regierung) das nicht können?
welche dinge würde der stronach noch besser machen als spindelegger und co. ?!!!


Tropfen antwortet um 09-09-2012 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Als Auslandsösterreicher verwundert mich die derzeitig handelnde Politikerkaste immer mehr!

Was hat Spindelegger dazu gebracht, Frank Stronach diese Steilvorlage zu liefern? Der kann sich angenehm zurücklehnen und argumentieren, dass er durchaus gewillt ist, da er wohl zu 100% davon ausgehen kann, dass "die Roten" dieses Pfrund nicht aus ihren Händen geben!

So hat Spindelegger sich und seinen schwarzen Freunden einen Bärendienst erwiesen!

Ob bei der erst kürzlich durchgeführten Umorganisation der Polizei oder in anderen öffentlichen Einrichtungen, noch immer wird nach der Farbe des Parteibuches entschieden, fast nie nach Eignung oder Fähigkeit!
Meiner Verwunderung nach, scheint es eher noch schlimmer geworden zu sein, als es in der "guten alten Zeit" schon war.
Vor etwas mehr als 40 Jahren, als ich mich gleich nach der Lehre beim Wechsel des Arbeitgebers geweigert habe, das rote Parteibuch zu wählen (hatte vorher schon das schwarze abgelehnt), wurde ich gemobbt! (Metallbranche in der Obersteiermark).

Wann macht sich Österreich auf den Weg und legt die Parteienpackelei endlich ab, dass ist für mich der Kern der Sache!


Gratzi antwortet um 10-09-2012 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
ÖBB St.Pölten - Amstetten Kl.2 ,62km ........................... € 7,30 (Vorteilskarte)
Westbahn ............................................................................ € 6,80

der Vorteil und Komfort ist eindeutig bei Westbahn !!

PS: Arg........... Moskau Irkutsk 1 Klasse Bahnhof Moskau nach Irkutsk ........... € 276,--
Karte in St.Pölten beim Reisebüro Preis............................................ € 1570,--
Statt August 2011

da sind welten !!!!!


salcmi antwortet um 10-09-2012 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
die westbahn fährt halt nur auf der rentabelsten strecke österreichs und dort auch nur den rentabelsten teil, trotzdem schafft es nicht einmal die westbahn gewinne einzufahren ganz nebenbei ist der grösste sponsor die französische staatsbahn


Gratzi antwortet um 10-09-2012 14:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@ salcmi
ja wer der grösste Sponsor der Westbahn ist, ist mir eigentlich egal. ich weis nur das wir österreicher steuerzahler der grösste sponsor der ÖBB sind....und das seit bestehen.
jedes mal wenn ich von wien nach st. pölten fahre, ist was bei der Öbb kaput und hat verspätung.


salcmi antwortet um 10-09-2012 15:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
vielleicht solltest dann doch mit dem auto fahren wenn die bahn so schlecht und teuer ist wie du sagst


Rinderbaron antwortet um 10-09-2012 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@gratzi
warum fährst du mit der kaputten ÖBB, wenn doch auf den gleichen, vom Steuerzahler subventionierten Schienen die Westbahn AG verkehrt?
Wieviel kostet das besagte Ticket Moskau Irkutsk 1 Klasse, wenn du es bei der Westbahn AG kaufst?

Warum verklagt die Westbahn AG die ÖBB wegen der Billigtickets die, die ÖBB Personenverkehrs AG anbietet? Möglicherweise hat sich der Bahnfahrer von einer Privatisierung billigere und nicht teurere Tickets erwartet.


Gewessler antwortet um 10-09-2012 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@teilchen: du hast einmal gepostet, dass es ökonomisch und auch ökologisch besser ist, in einer Stadt zu leben. Warum trauerst du jetzt auf einmal Nostalgiestrecken nach? Drei bis vier Ballungsräume in Ö die ordendlich mit einem effizienten Bahnnetz versorgt sind, Rest privatisieren oder zusperren. Und dann gleich auch die Bundesforste verkaufen, jeder Österreicher darf max. 50 ha erwerben oder so - dann hätten wir gleich keine Schulden mehr und vielleicht auch wieder Leute am Land(Wald). Dann brauch ma vielleicht wieder die Bahn zum Holzverladen?

lg
franz


biolix antwortet um 10-09-2012 22:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
aha 50 ha ist auch ok wollen icht so kleinlich sein... was für Kreszens, Spindelegger bitte kommen, neuer Vorschlag und noch viel besser als die ÖBB !!!

lg biolix

p.s ach so das geht nicht, weil damit könnte ja jeder wirklich "Kohle " verdienen , a ge, echt .. leider wirds wieder wie bei anderen DIngen keine Antwort geben.. ;-(


Gratzi antwortet um 11-09-2012 01:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@rinderbaron

ich fahre seit 1/2 Jahr lange Strecken wie Tirol, Deutschland und auch Osten nur mehr mit der Bahn, um diesen Preis brauche ich meinen Chrylser gar nicht anwerfen...nur die Strecken die die westbahn auch abdeckt, fahre ich eben Westbahn. Die "Haut ist mir näher als das Hemd".
War nur ein Vergleich bei den Ticket (Transsibi) beim Einkauf ! ...dafuer zahlst wieder fuer einen "Bechercaffe" in der DB ICE € 17,-- ???????????????, ohne das die Kellnerin auf den Schoss sitzt. Wien - Moskau mit der Air Berlin um € 67,-- was willst du mehr.


Gratzi antwortet um 11-09-2012 01:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
@salcami

die ÖBB ist trotz Vorteilscard immer noch teurer als die Westbahn.


teilchen antwortet um 11-09-2012 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?

Hallo Franz (Gewessler),

Da hast Du vollkommen recht, ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es volkswirtschaftlich mehr Sinn macht, verdichteten Wohnbau zu machen, als den ländlichen Raum zu zersiedeln.
Ich wollte bei dem Thema Nebenbahnen nicht der Landflucht das Wort reden, denn sonst würde über meine Argumente vielleicht gar niemand mehr nachdenken, sondern sie gleich ablehnen, weil das ein sehr unbeliebtes und ungewolltes Thema ist.
An den Nebenbahnen hängen noch viele Einzelinteressen, ich glaube dass das nur über Jahrzehnte zu verändern ist.
(Weiß auch nicht genau, was von Deinen Argumenten ernst gemeint war).

Zu den Bundesforsten hab ich keinen Zustand, welche Vorteile es hätte, wenn der ganze Waldgrund in privater Hand wäre.
Welchen Vorteil würdest Du davon erwarten?

LG, Teilchen



walterst antwortet um 12-09-2012 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
Die ÖBB hat es heute halt auch nicht leicht.

Vielleicht mit ein Grund für das schwere Los der Bahn in den ersten Minuten des folgenden Videos: Mancher will aus "gesundheitlichen Gründen" nicht mehr Bahn fahren.
 


edde antwortet um 12-09-2012 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
ÖBB Privatisierung ?
nach so viel schelte für die altehrwürdige österreichische bundesbahn wirds aber nun wirklich mal zeit, diese berechtigt zu loben.

die baukosten für die neue hochgeschwindigkeitsverbindung wien-st pölten wurden um rund 100 mill euro gegenüber der kostenschätzung unterschritten !

da glaubt man sich aber wirklich in einem anderen land, zumal man die kostenüberschreitungen um das mehrfache gewöhnt ist und schon irgendwie erwartet.

mfg


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