Giftdusche fürs Getreide

Antworten: 44
traktorensteff 31-08-2012 21:16 - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Ein interessanter Beitrag, der nachdenklich macht.
 


Mick antwortet um 31-08-2012 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Naja, das übliche halt.

Man kann heute alles nachweisen und zwar überall!!
Es steht in dem Artikel ja nicht dabei welche Mengen (wenn man das Wort da überhaupt noch verwenden kann) in den Nahrungsmittel oder im urin gemessen wurden.

Klar will ich auch kein Brot essen, wo Glyphosat drin ist, aber die Relationen sollte man schon irgendwie im Auge behalten. Da kommt noch ein reisserische Überschrift drüber "Giftdusche" und schon werden alle Ahnungslosen nachdenklich ohne sich die Arbeit anzutun die dahinterliegende Studie näher durchzulesen und zu hinterfragen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich will auch keine Rückstände im Essen, aber solche seichten Artikel gehen mir zunehmend auf die Nerven da sie mit einem Schlag 90% der Leser gegen die Bauern aufbringen ohne dass diese was dafür können.

Glyphosat vor der Ernte braucht in Ö sowieso niemand wirklich, es sei denn das Unkraut wächst einem über den Kopf oder man baut Getreide wo an, wo es nicht hingehört.




grassi antwortet um 31-08-2012 23:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Glaub schon, dass die Bauern dafür was können. Gibt halt solche und solche. Und wenn bei "solchen" der Euro stimmt, ist ihnen egal, wie giftig was ist oder welche Rückstände der Konsument genießen darf.
Gruß Grassi



schellniesel antwortet um 01-09-2012 00:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
das totspritzen ist in Österrecih in mahl/Brotgetreide ohnedies nicht zugelassen...


NikoKlaus antwortet um 01-09-2012 06:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Hallo!

Hat zwar jetzt nicht direkt was zu tun mit dem totspritzen vor der Ernte aber was mit Glyphosat.

Wieso schreibt niemand einen Artikel darüber das der Glyphosatverbrauch in Österreich seit Einführung von Winterbegrünung und Co explodiert ist. Warum sagt in der Öffentlichkeit niemand das durch die Begrünungen die bis zum ..... angelegt sein müssen kaum Zeit für Bodenbearbeitung bleibt und dadurch die mechanische Unkrautvernichtung nicht mehr möglich ist. Klar das wir dann zu mehr Pflanzenschutzmitteln greifen.

Ich möchte auch weniger Spritzmittel verwenden aber die EU drängt uns dazu... Und wer wird dadurch wohl unterstützt???

Lg


baerbauer antwortet um 01-09-2012 07:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
hier kann der Bauer eigentlich schon eigenverantwortlich handeln, aber das Todspritzen der Winterbegrünung ist meist die billigste Variante. Alles auf die EU zu schieben ist auch nicht ok - öpul ist Ö und da ist die Höhe desFördersatzes der WB beim Einsatz von Glyphosat zu hinterfragen. Weil da macht man auf der einen Seite was gutes für Boden und Nährstofferhalt/bildung und auf der anderen Seite färht man wieder mit round up drüber.
@Mick: damit man Aufmerksamkeit erreicht, muss man giftige Headlines machen....
@schellniesel: weis ich nicht, aber ich hab schon gehört das es gemacht wird und teilweise... aber schwarze Schafe gibts ja überall
Ich bin gegen den Einsatz von Glyphosat wie er jetzt gehandhabt wird, da teilweise nicht drüber nachgedacht wird wie oft und wie viel eingesetzt wird - es ist eben das einfachste und billigste für den LW. Andererseits sollte man auch aufzeigen, das ca. 20% des Glyphosateinsatzes außerhalb der LW passieren. Und ich finde es einen Witz round up im Baumarkt verkaufen zu dürfen... dort kannst kaufen (wenn auch sehr teuer) ohne Befähigung und keiner kontrolliert die Anwendung.
Und wie schon so oft gesagt - die Dosis macht das Gift. Irgendwann lauft eben das Fass über
lg




milkmaster antwortet um 01-09-2012 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Guten Morgen!
@Mick: "Glyphosat vor der Ernte braucht in Ö sowieso niemand wirklich, es sei denn das Unkraut wächst einem über den Kopf oder man baut Getreide wo an, wo es nicht hingehört. "

Ich glaube schon daß zuviel Glyphosat unnötig eingesetzt wird. Vor der Ernte z.B. ist es zwar meist bei Getreide nicht nötig, aber in unserer Gegend werden die meisten Kartoffelfelder so "erntebereit" gemacht.
Wir sind fast die letzten die noch mitn Schlegler das Kraut abschlagen. Seit meine Freundinn was zum Mitreden hat (wegen Direktvermarktung) werden die Kartoffeln überhaupt nicht mehr gespritzt - und siehe da - es funktioniert!!
lg milk.


Goodluck antwortet um 01-09-2012 10:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
meist werden auch Zwiebelfelder vor der Ernte braun gemacht, aber muß es wirklich sein??


Josefjosef antwortet um 01-09-2012 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
serwus,

warum sagt denn niemand, dass ca. 1/3 der in österr. verkauften Menge Roundup im gewerbl. und privaten Bereich Anwendung findet.
Wenn man die Flächen der landw. genutzten Flächen, von Bauern bewirtschaftet, und die privat genutzten Flächen wie Gärten usw. vergleicht, dann kommt man drauf, dass die Bauern herzlich wenig davon verbrauchen.
grüße
Josef



Josefjosef antwortet um 01-09-2012 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
serwus baerbauer,

wie gesagt, es sind sogar ca. 30% Anteil, die an Nichtlandwirte verkauft wird.
Du hast recht: Ein Witz, sowas!
grüße
Josef



tch antwortet um 01-09-2012 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Josefjosef

werden alle LW genutzen Flächen mit dem Zeugs besprüht?
gibt es aktuelle Verkaufsunterlagen über die verkauften Mengen?

Die Bauern sind immer die braven....:-)

tch


DJ111 antwortet um 01-09-2012 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
@ milkmaster: Um bei der Wahrheit zu bleiben: Kartoffelkraut wird nicht mit RU sondern mit Reglone abgetötet!!

Gruß, DJ


Josefjosef antwortet um 01-09-2012 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
tch,

es werden nicht alle Flächen damit behandelt.
Dieses Herbizid vernichtet ja fast alles, was damit besprüht wird, mit einigen Ausnahmen.
Darum kann es nur dort verwendet werden, wo es Sinn macht, wie zb.:

In Getreide, bei großem Unkrautdruck, kurz vor der Ernte, damit überhaupt gut geerntet werden kann,
oder:
nach der Rapsernte wächst viel Ausfallraps und Unkräuter auf dem Feld. Ausfallraps ist später immer ein großes Problem, wenn der in Getreide durchwächst.
Somit wird das abgeerntete Rapsfeld ein paar Wochen nach Ernte damit behandelt.

Diese Unkrautmittel sind ja auch nicht billig, darum wird der Bauer schon schauen, dass nicht zu viel ausgebracht wird.
Ausnahmen bestätigen die Regel!

Und wie schaut es in Übersee aus? zb. Monsanto.
Genau Monsanto verwendet (verkauft teuer) genmanipuliertes Saatgut, damit die ganzen Flächen, die damit bebaut wurden dann mit dem Pflanzenschutzmittel Roundup behandelt werden können und müssen. Da möchte ich nicht wissen, was dort an diesem Mittel ausgebracht wird.
Aber es ist gutes Geschäft für Monsanto. Die Politik spielt dort gut mit.
Dass ca. 1/3 des Mittels Roundup in Europa nicht von Landwirten gekauft und verwendet wird, habe ich mal in einer Doku über Pflanzenschutzmittel vor einigen Wochen ( Arte od. 3Sat) gesehen.
Auch kann man davon ausgehen, dass europaweit ca. 10% der Pflanzenschutzmittel gefälscht sind.
(aus China, mit original Verpackung, mit ganz anderen Inhaltsstoffen, wie im Original, teilw. mit Substanzen, die in EU schon lange Zeit verboten sind)
und das ist der große Skandal!! Und unsere Politiker schaun nur deppat zu!
gruß
Josef





tch antwortet um 01-09-2012 15:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Dann hält Dein oben angeführter vergleich nicht....

man kann davon ausgehen.....sagt nicht das es so sit wie Du schreibst- wenn Du Beweise über die die von Dir genannten Machenschaften hast hindert Dich kein Mesch daran diese auf den Tisch zu legen- auf ev. vielleicht und könnte sein reagieren die wenigsten vernünftig denken Menschen.

Würde man dem Bauern freie Hand lassen bei der Bestimmung der auszubringenen Mengen an Gift oder "Kunstdünger" würden wir kaum mehr Wasser aus den Flachrandregionen Österreichs als Trinkwasser nutzen können.... ich erinnere mich noch gut an das Geheule von so manchen LW als Aufzeichnungen Pflicht wurden und die "Spritzen" zur überprüfung mussten

tch


Josefjosef antwortet um 01-09-2012 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Nun, diese Infos kommen vom Hamburger Hafenzoll, die stichprobenartig Container aus China kontrollieren,
und dort eben ihre Funde machen.
Es wissen alle bescheid, die dafür verantwortlich sind.

Da hast du falsche Informationen, über die Feldspritzenüberprüfungen.
Sie sind immer noch nicht verpflichtend, sofern nicht Gemüse, Kartoffeln, oder Heilkräuter angebaut werden.
josef




Mick antwortet um 01-09-2012 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
@mikmaster

Da hast mich falsch verstanden:
Klar wird das Glyphosat in Ö auch eingesetzt und durch reduzierte Bodenbearbeitung eher mehr als weniger.

Ich meinte damit, dass es nicht unbedingt immer notwendig ist das zeugs zu spritzen.

(Und das mit der Krautabtötung wurde eh schon erklärt, dass da kein Glyphosat drin ist.)


FrischEi antwortet um 02-09-2012 07:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Hallo..
Aber die besten bei der glyphosat anwendung, ist sicher die ÖBB. Weil wenn die ihre bahndämme frei spritzen, da wird nicht abgeschaltet. Egal ob teich, bach, fluss,usw... des find i a frechheit. Aber genau dei leute schimpfen uns bauern wieder....
Mfg FrischEi


biolix antwortet um 02-09-2012 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Nabend !

was ist das anderes mit der Sptritze und Round uop drinene über das Getreide als eine "Gift Dusche" ?

Warum brauchst mans eh nicht und es ist erlaubt obwohl das Getreidekorn nachweislich nicht mehr keimt, also Tot ist, und man es noch als "Lebensmittel" verkaufen darf ?? Sowas soll erlaubt sein...

Und wenns andere auch machen, warum sind die dann schlechter als ich selber wen nich weiß das es schlecht ist ?

Spritzt die ÖBB auf "Lebensmittel " ??

komisch das versteh ich nicht..;-((

lg biolix


Berschl antwortet um 02-09-2012 19:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Solange der Patentschutz noch galt und Glyphosate relativ teuer waren kam keine derartige Diskussion auf, im Gegenteil. Die geringe giftigkeit und er schnelle abbau im Boden galten als großer Vorteil da man andere, schlimmere Mittel ersetzen konnte.
Man muß halt stets auch die Gegenrechnung machen:angenommen Glyphosate werden verboten.
Ausfallraps nicht zu vernichten führt zu Keim/Schädlingsverschleppung wodurch im Raps mehr Chemie verbraucht wird.
Die Gartenbesitzer spritzen ihre Wege wieder wie gehabt mit Unkrautsalz.
Zwiezeitiges oder durchwachsenes Getreide führt immer auch zu höhern mykotoxinwerten- die keiner will.
Punktbekämfung gegen Ampfer wird dann mit anderen Chemikalien durchgeführt.
Wer rückstandsfreie Nahrung will muß halt auf Bio umsteigen.
Es ist ja nicht so das jemand die Leute zwingt konventionell zu essen.



179781 antwortet um 02-09-2012 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Da werden aber schon Milchmädchenrechnungen angestellt. Ausfallraps kann man mit einem Grubber oder Kultivator mit passenden Scharen ganz leicht bekämpfen, genause wie das bisserl "Unkraut", das in einer gelungenen Winterbegrünung übrigbleibt. Man schafft damit zugleich besseres Bedingungen für den Aufgang der folgenden Saat. Und das ist bitteschön kein Wissen, das Biobauern vorbehalten bleibt, sondern das versteht jeder "normale" Landwirt, der sich mit Pflanzenbau wirklich auskennt. Leider sind manche unserer Bauern soweit beratungsgeschädigt, dass sich ihre Fachkenntisse darauf beschränken, "was spritze ich wogegen?"

Gottfried


helmar antwortet um 02-09-2012 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Vor 22 Jahren war eine meiner Tanten aus der BRD auf Besuch, sie hatte selber einen sehr großen Gemüsegarten. Und staunte nicht schlecht dass meine Mutter "nur" Unkraut zupfte oder mit dem Hei´ndl hackte......sie zählte etliche Mittel auf mit welchen man dies oder jenes spritzen konnte, denn ein sauberer Garten, das ist doch was.......
Ich verwende nicht mal Schneckenkorn, ich hab Laufenten.
Mfg, Helga


grundner antwortet um 03-09-2012 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Hallo
Wo bleibt der Aufschrei der AGES, wenn von 20 Proben 14 positiv auf Rückstände Glysophat getestet werden ???????
Die AGES hat für mich als Konsument total an Glaubwürdigkeit verloren.!!!!
grundner


tch antwortet um 03-09-2012 11:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Grundner, lass Dein Hir ein wenig arbeiten!

Schau mal wer die Proben gezogen und bearbeitet hat...

Man nehme Produkte vom Hersteller ..... und untersuche diese- wenn in diesen Produkte die Stoffe.... gefunden wurden hat man schon den Skandal- das in den Produkten die gleichen Rohstoffe vom gleichen Zulieferer drinn , kratzt keine Sau.

Das hast schon gewusst!

1/3 von dem Gift kauft der Verbraucher, 2/3 die Landwirte zum totspritzen von Lebensmittel.. soweit so gut.
Das heisst im Klartext, das es die Produzenten in der Hand haben ob sie die produzierte Rohware damit verseuchen wollen.
Die Verbraucher die diese Mittel einsetzen vergiften sich voerst mal selbst- in weiterer Folge auch die Umwelt, ist auch bein den Lebensmittelproduzenten nicht anders...

tch


biolix antwortet um 03-09-2012 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Hallo !

also ich bin ja klarerweise für das Verbot von Round up, die 1/3 glaube ich nicht in privaten Haushalten, die Statistik will ich mal sehen.... und die spritzen "wenigstens" nicht direkt auf ihre Lebensmitte, sondern meistens auf Wege wo Gras durch wächst... udn bis vor einigen Jahren hat es ja auch geheissen es ist abbaubar.. ;-(

lg biolix

p.s. aus manchen Kreisen hat man schon gehört das die AGES gar keine "schlechten Ergebnisse" liefern "darf".. ;-(


baerbauer antwortet um 03-09-2012 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
@biolix
20% im nicht LW Bereich (= Haushalte, ÖBB, Asfinag etc.) und ich glaub da kommt man schon hin.
Soviel ich weiß ist es schon abbaubar, aber wie immer.... wenn ich permanent und viel einsetze, dann wirds mit dem Abbau auch irgendwann nicht merh funktionieren.



Steyrdiesel antwortet um 03-09-2012 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Hallo,
das mit dem 1/3 in nicht landwirschaftlichem Bereich angewendet wird stimmt schon.
Und da sehe ich das Problem: Immer hin wir dieses Mittel dann von nicht fachkundigen Personen angewendet wobei diese Anwendung nicht einmal kontrolliert wird. Ich möchte nicht wissen ob die ÖBB die Aufwandmenge nur annähernd einhaltet...
Aber die Bösen sind wie meistens wieder die ach so schlimmen verantwortungslosen Bauern!!

mfg
Steff


biolix antwortet um 03-09-2012 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Ok 20%.. aber kennt ihr nicht den Unterschied, die spritzen das nicht direkt auf Lebensmittel !!!!!


Tyrolens antwortet um 03-09-2012 14:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Kasperl, das geht dafür direkt ins Grundwasser.



biolix antwortet um 03-09-2012 15:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Selber Kapserl, und das von den Bauern also dann nicht auch vom Hintaus Acker und sonstwo nur das von der ÖBB ??

Und ich wusste gar niciht das z.b. das Wiener Grundwasser getrunken wird ??

Bzw. sagst du ja immer das macht doch gar nichts die PSM, also du bist dann eher der kleine Petzi . ;-((

ach ja Petzi Bär noch was beim totgespritztem Speisegetreide bleibt direkt gleich drinnen und wird gleich gegessen... ;-((

Also irgend wie zweifelt man dann doch an mancher Intelligenzbestie hier der wem Kasperl nennt....




Steyrdiesel antwortet um 03-09-2012 16:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Nein, da es bei den Bauern (schwarze Schafe mal ausgenommen) fachgerecht angewand wird. Und bei der richtigen Auwandmenge sollte eigtl. nichts ins Grundwasser gehen!

Aber wie Mick als erster Poster schon richtig erkannt hat: Man kann alles nachweisen und das überall!!

mfg
Steff


biolix antwortet um 03-09-2012 16:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Steff falls du es noch nicht kapiert hast , es geht direkt aufs Korn !!! Und die Grenzwerte ( Rückstandswerte ) wurden seit 10 Jahren nicht herunter gesetzt sondern ums zig fache erhöht.. warum wohl , weils so sachgerecht angewendet und eh fast nicht genommen wird ?

lg biolix


ah1 antwortet um 03-09-2012 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
also direkt auf das korn geht es sicherlich nicht, da gibts ja noch die spelze.
bei der anwendung vertrau ich dem landwirtschaftlichen bereich tausendmal mehr als dem nicht-lw. das selbe gilt bei der düngung. dem nicht-landwirt spielt es finanziell keine rolle wenn er die 10-100fache aufwandmenge ausbringt.
der artikel sagt eigentlich genau nichts aus. die analysegeräte sind mittlerweile so genau, das jedes molekül nachgewiesen werden kann. zb. ist auch auf 90% der geldscheine kokain nachzuweisen!


MF7600 antwortet um 03-09-2012 18:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
glyphosat wird zu 99% nicht auf die getreideähre gespritzt sondern nach der ernte oder vor dem anbau.


Tyrolens antwortet um 03-09-2012 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Glyphosat Molekülen müssen sich selbstverständlich auch auf Bioware nachweisen lassen. Das ist gar nicht anders möglich. Abdrift, Umstellungsflächen, zugekauftes Stroh!!!


ah1 antwortet um 03-09-2012 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
es wird im artikel ja nicht erwähnt, welche konzentration vorliegt.
nur weil auf geldscheinen kokain nachweisbar ist, werden bankangestellte auch nicht süchtig.


baerbauer antwortet um 03-09-2012 21:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
also todspritzen von Getreide finde ich auch sinnlos und unverantwortlich.
und nur weil man es nicht nachweisen kann, heißt es auch noch nicht dass es nie angewendet wurde oder vollständig abgebaut wurde. genauso heißt nachweisbar noch lange nicht gesundheitsschädlich.
1) nicht nachweisbar = ist aufgrund der Analysemethoden nicht nachweisbar (diese steigt aber ca. alle 3 Jahre um eine Zehnerpotens = technischer Forstschritt
2) Grenzwert = willkürlich gesetzlich festgelegter Grenzwert, sagt nix aus ob es irgendwelche Auswirkungen auf Gesundheit hat oder nicht. Achtung hier gibt es nationale und internationale Grenzwerte und da kann es schon passieren, das derÖ Bauern sein Produkt nicht verkaufen darf, da der Ö Grenzwert nicht eingehalten wird und der ausländische nach Ö liefern darf, da er die internationalen Grenzwerte einhält und die im Ö Regal verkauft werden da der freie Handel vorrang hat.
3) TDI... ist der WErt, der je kg xxx (Frucht, Getreide) drinnen sein kann, wenn man täglich es ein Leben lang zu sich nimmt und keinen Schaden davon erleidet. und dieser Wert wird dann immer noch mit einem Faktor (meist 2 stellig) multipliziert, und dies ist dann meist der Grenzwert, der weltweit gültig ist.

lg
Christian


biolix antwortet um 03-09-2012 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Nabend !

ja klar die Dosis macht doch das Gift... oder Petzi.. jetzt reden wir von "Molekülen auf Biolebensmittel"..
Aber zu erst ist das ganze Round up von den Kleingärtnern und von der ÖBB im Grundwasser.. komisch...

aber dazu wieder mal eine Untersuchung von Biolebensmittel:

http://www.agrarheute.com/bio-kontrollen-bw

weiters gehen eben die Rückstandsgrenzwerte immer weiter nach oben, von wegen "Nachweisgrenzen"...

http://www.derwesten.de/region/westfalen/pflanzenschutzmittel-glyphosat-in-mehl-und-broetchen-gefunden-id7051835.html

1 Probe über den Grenzwert von 10 mg / kg .....

Apropos Eure konv. Tiere essen mit dem Futter bis zu 20 mg udn darüber ! brrrr

http://umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2012/pressemitteilung-glyphosatbelastung-in-getreide-uber-grenzwert-1021.html

Das sind keine Moleküle mehr, das sind schon Mega Dosen...

Warum seit ihr eigentlich so Verschleierer ?? Warum spielt ihr das herunter ? Steht doch dazu udn tragt dann auch die Konsequenzen !
Was ist wenn nicht 90% schon aufs Getreide gespritzt werden ? Nach dem "Petzi-Tiroler" ist das ja noch besser, weil sonst geht ja alles sofort ins Grundwasser, also bitte ja nciht auf die Erde spritzen !!!! ;-((((

tg biolix

p.s. traurig noch was... seit 1995 hat sich die verkaufte Menge in Deutschland verdreifacht.. die bösen Kleingärtner... ;-((((

http://www.derwesten.de/region/westfalen/pflanzenschutzmittel-glyphosat-kann-laut-experten-krank-machen-id6897961.html

p.s christian : ja TDI für ein PSM, es gibt aber keinen TDI für die Vielzahl von PSM die in einem Lebensmittel sein können, d.h. du nimmst ja mehrere auf, und es gibt keinen "Multigrenzwert"...
Und glaubst du wirklcih an die Unschädlichkeit unterm Grenzwert ??



schellniesel antwortet um 03-09-2012 22:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
@biolix
Gut das du wieder da bist! ;-)

Ja Biolix daran kann man auch glauben auch die Wechselwirkungen werden berücksichtigt allerdings liegt dort wohl die größte Gefahr den manch ein lw is ja recht erfinderisch was die Anwendung von Psm angeht....

Wenn du dann den vergleich mit alltäglichen Dingen hernimmst wirst du sehen das da Psm ziemlich weit unten angesiedelt sind! Erst recht was Rückstände angeht! um eine wirklich schädliche Dosis aufzunehmen ist unmöglich!
und der beste beweis das Psm net so a gift is wie man in den medien breit tretten will ist die tatsache das man Statistisch nicht festellen kann das Anwender (Bauern) deshalb ein höhere sterbensrate haben obwohl sie der Milliardenfachen dosis im laufe ihres lebens ausgesetzt sind??

Nicht falsch verstehen es gilt der sorgsame Umgang der fällt vielen schwer weil is ja so einfach damit...

Deshalb wird die Künftige Anwendung von Psm in der LW wohl ganzheitlich so geregelt werden wie es jetzt schon bei IP der Fall ist!

Also haben wir uns wieder mal selber ins fleisch geschnitten und müssen uns in Zukunft also vorschreiben lassen was wir dann eben behandeln....

Auch der verkauf soll eindeutig geregelt werden also wird das schon wieder zum Spießrutenlauf nur weil z.B. einige wenige Kollegen glauben sie müssen sich schämen wenn bei der Getreideernte a bisserl Grün zwischen steht??


Also lieber Biolix!

Auch eure Bio Lebensmittel sind net frei von gift! nur halt Natürlichen und net Syntetischen! Stichwort mykotoxine ;-)

Mfg Andreas


MF7600 antwortet um 03-09-2012 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
@biolix
ich sag nur glyphosat-konvi- stroh brrrrrrr schmeckt dass den bio-viechern.
also kanns nicht so schlimm sein wenn die bios das in jeder erdenklichen menge kaufen, verwenden und dann auf ihren feldern ausbringen dürfen...


ah1 antwortet um 03-09-2012 23:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
ja, bt-mais würde die mykotoxingehalte verringern.
da müsste sich biolix freuen, dass weniger gifte in unseren lebensmitteln sind.


MF7600 antwortet um 03-09-2012 23:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
das wird ihn aber nicht so freuen, brrrrr
http://www.orf.at/stories/2138965/2138947/
immerhin sinds "seltener"



biolix antwortet um 04-09-2012 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Mahlzeit !

Schön das du auch wieder da bist Andreas.. ;-))

Sterbensraten bei Bauern nciht höher,, aber Alzheimer, Parkinson etc. wird schon untersucht, Ergebnisse erfolgen sicher bald.. Inkl. antürlich das mancher nach der PSM Anwengung über Übelkeit klagt und das auch zugibt.... ;-(

Ja wo die Extreme herschen muss der GEsetzgeber halt einschreiten, sonst wäre es ja traurig, bzw. ist es schon traurig, ich meine eine verdreifachung von Round up in Deutschland schreckt dich nicht ??

Da könnte man sogar mit mir drüber reden wenn irgend wo eine Hungersnot gibt und wirklcih verunkratuete Felder, da dann nimms halt einmal in 10 Jahren ,a ber so angewandt ist es eine Zeitbombe, das wirst wohl gerade du auch im Gefühl haben... bzw. traue ich dir das zu.;-))

Nur hätte ich dir mehr wissen bez. Mykotoxine zu getraut, das hatten wir schon zig fach hier im Forum, gerade Bio hat eben wegen seiner gesunden Pflanzen und der guten Fruchtfolge viel weniger Probleme mit Mykotoxine und eben auch viel niedrigere DON Werte ( siehe Monitoring link )

https://www.landwirt.com/Forum/137125/Mykotoxin-Monitoring--Bio-wieder-deutlich-besser-.html


Also fange bitte du nicht auch noch an mit Verdrehungen und Unwahrheiten, danke ! ;-))

lg biolix

p.s. ach ja die neue Biostudie:

http://www.agrarheute.com/studie-biolebensmittel

Hier ist es schon wenig gesünder, aber doch gesünder--;-))

Und grad auf Ö1 auch, " doch eher gsünder", na klar was sind weniger PSM, eher mehr Vitamine... ;-))

muss leider weg cüüüü


Steyrdiesel antwortet um 04-09-2012 12:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Die Grenzwerte wurden ums zigfache erhöht? warum wohl?
Vielleicht weils doch nicht so giftig ist wie ursprünglich angenommen.
Alzheimer und Parkinson gibts bei nicht Landwirten genau so.
Und über Übelkeit hab ich nach so manch einer durchzechten Nacht auch geklagt, bin aber immer noch an Leben ;-)

mfg


Tyrolens antwortet um 04-09-2012 12:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
Wenn jemand zu blöd ist, bei der Arbeit mit PSM einen Atemschutz zu tragen, geschieht ihm die Übelkeit ganz recht. Am besten rührt er die Mischung auch noch mit bloßer Hand an.


baerbauer antwortet um 04-09-2012 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Giftdusche fürs Getreide
@biolix
ich weiß dass wir mehr Produkte essen:-)
ich wollte ja nur mal objektiv darstellen welche "Grenzwerte" es gibt.


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