Schieder gegen Berlakovich

Antworten: 16
Beergbauer 12-08-2012 10:46 - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
http://news.orf.at/#/stories/2135264/
 


iderfdes antwortet um 12-08-2012 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
Komisch, dass es gar nicht um die Situation der Landwirtschaft geht, sondern nur um von der EU geforderte Mindestsummen. Übrigens waren die Kürzungen im ÖPUL beim Grünen Pakt seinerzeit auch viel höher als von der EU gefordert.


soamist2 antwortet um 12-08-2012 11:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
dass die eugelder für "ländliche entwicklung" in diverse vorfeldorganisationen der parteien fließt ist ungefähr so eine neuigkeit wie das die erde keine scheibe ist



muku8 antwortet um 12-08-2012 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
@ soamist,....

jaja wissen da mas eh,....

schlag vor, was sollen wir dagegen unternehmen, es wird echt Zeit, dass die Ausgleichzahlungen an die Basis kommen und nicht im Verwaltungsdickicht bzw. Beratungsdschungel (wo es natürlich nur unverbindliche Infos von schlecht Informierten gibt,..) versickert,...

Gute Idee????
ich bin dabei

muku


sisu antwortet um 12-08-2012 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
Hallo!
Das Problem ist der Sammelbegriff "Agrarsubventionen"
Darunter fällt auch Rauch, Red Bull, Aibler, Agrana, MR usw. meiner Meinung nach gehört hier genau definiert welches Geld für wem verwendet wird zBsp.
Ausgleichszahlungen für Landwirte
Förderungen für die Anschaffung diverser Maschinen und Gebäude in der Landwirtschaft
Förderungen für die Industrie welche Landwirtschaftliche Produkte verarbeitet
Vielleicht auch noch die Strafgebühren für das ereichen der Kioto-Ziele




Josefjosef antwortet um 12-08-2012 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
Völlig richtig, Sisu.

Alles wird unter dem Mantel Agrarsubventionen gesteckt.
Und viele Firmen, und andere Istitutionen profitieren davon.
Und wie hoch ist der Anteil den die Bauern daraus erhalten?

Wie oft muß ich es noch sagen:
Wir werden von einem Haufen Flachwi...n regiert, die nur das normale kleine Volk,
egal ob Bauer oder Arbeiter, kl. Angestellter ausnutzen.
Ich habe die Schnauze sowas von voll!
und dabei mache ich Landw. mehr als Hobby!
Wie lange dauert es noch, bis wir wieder aufrecht gehen beginnen, und diese Hanswursten aus ihren Ämtern vertreiben?
grüße
Josef



jvc antwortet um 12-08-2012 13:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Josef Volle Zustimmung


palme antwortet um 12-08-2012 13:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich

Aber es könnte bei einem vernüftigen Gespräch auch so manches geklärt werden, Wunder gibt es immer wieder........



Gratzi antwortet um 12-08-2012 14:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
ja uns Bauern gehts gut.....ein bischen " Nachbarschaftshilfe" dazu, und schon läufts!
 


textad4091 antwortet um 12-08-2012 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
Ach, alle Jahre Wieder- AK vs. BB/ÖVP ..... Manche Kommentare zum Thema Besteuerung von Landwirten auf der OnlinePresse sind ja ganz brauchbar, aber der Rest der Schreiberlinge dürfte doch nicht mehr Intellekt auf die Waage bringen als so mancher Presse-Leser oft behauptet ...
Seitens der ÖVP könnte man doch dran denken, die Einheitswerte mal wieder neu zu eruieren (is halt auch eine Kostenfrage^^) und die Pauschalierung ein wenig runterzusetzen- Wo halt reine Hobbybetriebe keine Buchhaltung machen müssen, sobald aber ein Teil des Lebensunterhaltes damit verdient wird, sollte ein wenig Buchhaltung nicht zu viel verlangt sein- Nicht umsonst sollte der Vergleich zwischen Ein-Mann-Betrieben/KMUs und Landwirten angestellt werden dürfen ....
Die Frage der Fragen ergibt sich halt hier: Zahlt sich der Mehraufwand für "die Finanz" (Prüfungen, etc. ...) überhaupt aus?? Uuund ich denke durch gute Steuerberater geht dann noch mehr Geld an der Finanz vorbei als es laut AK jetzt schon tut- Frei nach der Devise "ausnehmen und vera***** lass i mich sicher ned".... Also ich denke es wär für die gelobte Arbeiterkammer ein Schuss ins Knie, ich bin aber nichtsdestotrotz für so ein System ... Jetzt mal die Förderungen ganz außer Acht gelassen, die sind wieder ein eigenes Thema^^

Das Problem was mir die ÖVP immer macht, sie stellt sich immer als "Partei der Bauern" dar, so in die Richtung "das wär der Tod für die Kleinbauern, das geht doch nicht", aber wen vertritt denn die ÖVP denn wirklich? Aber is eh klar, man "wirbt" mit etwas was ma gar nicht leistet, das is halt ganz normale Werbung .... Und Außenstehende, also Nicht-Landwirte, sind ja auch nicht alle auf der Nudelsuppen dahergschwommen und sehen dies schon oft genug genauso- Glücklicherweise muss ich sagen ...
Meine Devise (sollte für JEDEN gelten): Das Beste draus machen (das heißt aber nicht unbedingt "nur mir das Beste") und ned blöd sudern und neiden -damit schaltet sich eine Berufsgruppe nämlich von selbst aus, so nach "de vertragen sich doch untereinander ned amoi, wos wolln denn die überhaupt" vom gesellschaftlichen Ansehen her ...


179781 antwortet um 12-08-2012 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
Wenn alle Bauernhöfe, die über das Hobbyausmaß hinausgehen, ihre Einkommenssteuer nach Buchhaltungsergebnissen erklären müssten, dann würde für den Staat aus der Einkommenssteuer abzüglich des zusätzlichen Aufwandes etwas mehr Steueraufkommen entstehen. Allerdings sicher nicht in der Größe wie die AK vermutet. Die aktiven Betriebe, die zum Großteil über ganz gute Einnahmen verfügen, beanspruchen ihr Geld ja nur zu einem kleinen Teil als privates Einkommen und stecken soviel es geht davon wieder über Investitionen in ihren Betrieb. Also kommt kaum ein steuerpflichtiges Einkommen zusammen egal ob pauschliert oder buchhaltend.
Auf der anderen Seite würden aber die Beiträge für die SVB deutlich weniger werden. Für den Staat in Summe wäre die Geschichte ein Nullsummenspiel oder gar ein Verlustgeschäft.
Trotzdem wäre es innerhalb der Landwirtschaft gerechter und für das unternehmerische Handeln förderlich, wenn die Pauschlierung in ihrer jetzigen Form aufgegeben würde.

Gottfried


MUKUbauer antwortet um 12-08-2012 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
tja da hab ich eine ähnliche Meinung wie Gottfried, für den Fiskus wird´s nicht besser werden, wenn man die SVB mitrechnet sogar schlechter, die hängt doch jetzt schon am Tropf des Steuerzahlers ...
Und für die Betriebe ? ich weiß nicht, Vollerwebsbetriebe werden dann halt wie Gewerbebetriebe laufen, der oder die Partnerien ist angestellt zu vollen Bezügen was ja auch Steuerschonend ist und der Betriebsleiter wird nur die Mindestabgaben einzahlen, darf sich halt dann aber auch nicht wundern wenn von der Pensi nimma viel da ist ..


helmar antwortet um 12-08-2012 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
Das sehe ich auch so..........und nicht zu vergessen, optieren beim Finazamt und der SVB kann man ja heute auch schon.
Mfg, Helga


Halodri antwortet um 12-08-2012 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
Der Vorwahlkampf hat schon begonnen.


sisu antwortet um 12-08-2012 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
Hallo!
Ich glaube hier geht es dem Schieder weniger um den Landwirt als Förder oder Ausgleichsbezieher, sondern darum wie Geld unter dem "Deckmantel Agrarsubventionen" verteilt und ausbezahlt wird.
Der Herr Berlakovic besteht auch auf den E 10 Treibstoff, obwohl es erwiesen ist das er schädlicher als konventioneler Treibstoff ist.
Falls er es wirklich durchsetzt das E 10 im Herbst eingeführt wird, bin ich schon gespannt wie sich der Getreidepreis entwickelt.
Die Getreidebauern wird es freuen aber jene Betriebe die Futtermittel zu kaufen müßen werden ein Dankschreiben an ihm schicken.



hardl1266 antwortet um 13-08-2012 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schieder gegen Berlakovich
ich habe in einen Beitrag ja schon mal erwähnt das die Arbeiterkammer ein großes Problem mit den Bauern hat.Sie hat es bis heute nicht geschafft Gleichheit zwischen Arbeiter ,Angestellten und Beamten herzustellen.Für sie ist es wichtiger soviel als möglich Bauern vernichten . Irgendwie sans ja arme Menschen wenns so vom Neid zerfressen werden,wenns zuschauen müssen wie die Bauern mit dem vielen geld wieder neue Maschinen kaufen und damit wieder ein Arbeitsplatz sichern und der Arbeiterkammer das nicht gelingt.Wäre interessant wenn die Bauern ein Jahr lang nur das notwendigste kaufen würden und mit dem ersparten geld die Kreditraten zahlen würden.


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