Antworten: 10
Jophi antwortet um 19-07-2012 14:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiefenlockern
Idealer wäre wohl vorher, erstens weil dann die Reifen weniger Schlupf haben, zweitens weil Du dann die Bodenunebenheiten die durch das Lockern entstehen bei der Stoppelbearbeitung gleich wieder einebnest.
Das wichtigste ist aber, daß die Erdschicht, die Du lockern willst nicht nass ist, ansonsten würdest Du Verdichtungen produzieren.


mario844 antwortet um 19-07-2012 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiefenlockern
Hy möchte mir auch einen tiefenlockerer bauen oder kaufen ! Was wär da optimal? Welche bestückung!
Die Pflugsohle soll aufgelockert werden! Wie tief und wieviele kann mein Traktor ziehen hab 90 ps allrad
LG Mario


179781 antwortet um 19-07-2012 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiefenlockern
Der richtige Zeitpunkt zum Tiefenlockern ist, wenn der Boden wirklich trocken ist. Ansonsten verbrätst du nur eine Menge Diesel, um zusätzlichen Schaden anzurichten.

Gottfried



schellniesel antwortet um 19-07-2012 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiefenlockern
@mario844

Lass das lieber so trocken wird es bei uns heuer nimmer mehr das du ans Tiefenlockern denken kannst!!
Auf unseren "Lehm" gibts nur ganz selten Bedingungen die das zulassen!

Deshalb auch der große Pflugeinsatz wenn du die Pflugsohle durchbrechen willst bleibt dir nur der Pflug und die Hilfe der Frostgare! Also den Pflug tiefer rein lassen.
Machst so das kleinere Übel!

Einige werden mich wieder dafür lünchen

Aber für mich stellt sich die Frage weshalb willst du eigentlich Tiefenlockern?? oder wie kommst du drauf?

Mfg Andreas




Jophi antwortet um 20-07-2012 13:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiefenlockern
@ Andreas !

Es gibt schon Böden, die unterhalb der Pflugsohle starke Verdichtungen aufweisen.
So z.B. unsere weißen degradierten Löse, bei uns auch Mehler genannt, da macht es in jedem Fall Sinn diese Verdichtungen richtig zu brechen.


Restaurator antwortet um 20-07-2012 14:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiefenlockern
klingt jetzt vielleicht blöd, vor allem wo ich mit ackerbau gar nix am hut hab, aber trotzdem überleg ich mir:
bis in die 60er war es üblich, dass obstbauern rund um die alten bäume immer wieder einmal den boden aufgesprengt haben um eine tiefenlockerung durchzuführen.
ob es vom zeit- und maschinenaufwand her nicht billiger kommt, wenn man das von einembefugten sprengmeister durchführen lässt? stell mir vor der kommt, setzt alle 10 m in 1 - 1,5 m tiefe die vorbereitete, perfekt dosierte ladung, einmal puff, kabel eingesammelt und fertig.
falls das eine irrwitzige idee ist, bitte um nachsicht, bei uns haben auch 2 gewettet, wer einen jeweils gleich starken baum schneller zu fall bringt: der mit sprengen oder der mit der motorsäge. gewonnen hat übrigens klar der sprenger, aber aufgrund leichter überdosierung war das ergebnis bei der motorsäge besser. :)


mario844 antwortet um 20-07-2012 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiefenlockern
@ Andreas ich und mein bekannter haben äcker da läuft der pflug ohne Regelhydraulik immer gleich tief dadurch die solle sehr stark verdichtet ist!
Da ist meine überlegung die aufzulockern fürs wasser und den Sauerstoff!

Man sieht ja wenn du mit dem Bagger ne wasserleitung gräbst (Z.B) und den humus nicht abziehst und beim zuschütten lehm gemischt wird wird dort alles besser wachsen wie neben an... Die Künette ist durchlüftet und locker und den sinn seh ich am tiefgrubbern...

Andreas LEHM kannst laut sagen denk wir haben den gleichen boden aber wär interessant zu probieren......
LG Mario


dorn antwortet um 20-07-2012 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiefenlockern
Habe mit dem Tiefenlockern, vor allem als Grundbodenbearbeitung sehr gute Erfahrung gemacht. Nach Getreide grubbern wir seicht, damit das Ausfallgetreide schnell und sicher aufläuft. Meist Ende August (wenns richtig trocken ist), benutzen wir einen Tiefenlockerer (Agrifarm) mit Grubberzwischenzinken (5 Tiefenzinken - 6 Gänsescharzinken mit einer Arbeitstiefe von 45 cm mit den Tiefenzinken und 15 cm mit den dazwischenlaufenden Grubberzinken). Danach (nach 1-2 Wochen) säen wir mit einem auf dem Grubber aufgebauten elektr. Feinsamenstreuer (Phacelia, Alexantrinerklee, Buchweizen, Senf) die Begrünung (Variante B) und bearbeiten erst wieder im Frühjahr nach dem Handelsdüngerstreuen und dem Gülleausbringen. Habe die Erfahrung gemacht, daß nur 1 Arbeitsgang (Kreiselegge ca. 8 cm tief) am idealsten für den Mais ist. Dieser Boden kann viel Regen aufnehmen, verkrustet nicht und der Mais gedeiht supergut! Bin überzeugt, daß diese Variante, zumindest auf Lehmböden, der Pflugfurche im Spätherbst überlegen ist. Der Boden kommt eben ins Frühjahr, trocknet gleichmäßig ab, ist zum Gülleausbringen gut befahrbar.....
Verwende so den Tiefenlockerer zur Grundbodenbearbeitung alle 2-3 Jahre.

mfG


Jophi antwortet um 20-07-2012 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiefenlockern
Hört sich gut an.


tristan antwortet um 21-07-2012 06:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Tiefenlockern
es gibt auch für pflüge tiefenlockerer. die werden unter 1 oder 2 scharen montiert. arbeiten gut und billig, da keine extra überfahrt notwendig ist.


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