TGD-Danke für die Ehrlichkeit

Antworten: 15
edde 20-06-2012 22:05 - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
endlich ist es schwarz auf weiss zu lesen, was ich längst vermutet habe.

in der heutigen oö-ausgabe des bauer steht unter anderem zum tgd neu(teurer), dass zitat

"die kontrollfrequenz, mit der tgd-betriebe in bezug auf medikamentenanwendung überprüft werden ,muss deutlich niedriger werden als in betrieben, die nicht am tgd teilnehmen "

da entlockt es dem aufmerksamen bürger nur mehr ein erstauntes" AHA", wenn die zwangskammern freiwilligkeit so definieren.


mfg


ANDERSgesehn antwortet um 21-06-2012 22:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit

tja edde,
die zufluchtoase der ewig studiereden (ta´s),
die sonst beim ams aus- und eingehen
würden, sind leider der praxis sehr fern ....

... oder hat mal einer einen beamten
gesehen, der in der privatwirtschaft
gegangen ist, und den großen clou
gemacht hat ?

lg
ANDERSgesehn.




tch antwortet um 21-06-2012 23:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
Dein Niveau sinkt......

tch



edde antwortet um 22-06-2012 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
im rinderbereich genügten 2 verordnungen--

übernahme des deutschen qualitätsschemas bei milch--würde den einsatz von antibiotika schätzungsweise um ein viertel bis ein drittel senken

und eine verordnung, womit die anwendung von eutertuben allgemein erlaubt wäre-natürlich zu beziehen vom tierarzt und vorigem gespräch über das problem, wie es ja allgemein üblich ist im humanbereich
beim abholen von rezepten betagter angehöriger.

dennoch gratulation an die agrarbürokraten--hoffentlich gehen ihnen nicht irgend wann die zu verwaltenden bauern aus !

mfg



tomsawyer antwortet um 22-06-2012 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
edde, daß mußt du uns noch erklären, was das deutsche Qualitätsschema ist und warum nach Deiner schätzung um bis ein drittel weniger Antibiotika in den Deutschen Ställen verwendet wird !


edde antwortet um 22-06-2012 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
@ikarus

in deutschland wird bei einmonatiger überschreitung der 250000-zellgrenze ein mehrmonatiges mittel gerechnet, sie nennen es ausreisserregelung, was bewirkt dass etwa 97 % die s-klasse bezahlt bekommen, aber nur rund 85 % in diesem monat unter 250000 zellen sind.
diese regelung ist sehr bauernfreundlich.
dass in deutschen ställen um bis zu einem drittel weniger antibiotika ins euter kommen glaube ich nicht, denn deutsche ställe sind durchschnittlich weit grösser und somit bleibt weniger zeit für alternative behandlungsmethoden.
in österreich sehe ich bei stark wachsenden beständen, gepaart mit diesem restriktiven qualitätssystem keine möglichkeit,das ziel des verminderten antibiotikaeinsatzes umzusetzen.

mfg


Haa-Pee antwortet um 22-06-2012 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
in österreich bekommt man problemloser ein durogesic pflaster(synthetisches opiat!!!) ausgehändigt,

als eine eutertube oder sonstiges medikament fürs rindviech daheim......

hier in österreich dato 2012 werden jahrelang und tagtäglich mit tieren arbeitende bauern wie "rotzbuam" und subdebile minderklassifizierte in geschützen werkstätten bastelnde behandelt und bevormundet!

das wirklich gravierende daran ist die breite masse der landwirte hat sich sang und klanglos schon daran gewöhnt....!


Haa-Pee antwortet um 22-06-2012 22:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
apropos kürzel TGD ist das nicht das synonym für "TierGaunerDienst".........


walterst antwortet um 22-06-2012 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
2 Gründe, warum man Tierarzneimittel heute schwerer kriegt, als Humanmedizinalien:

1. werden die wenigsten behandelten Menschen hinterher gegessen
2. haben sich in der Vergangenheit vereinzelte Bauernkollegen und auch ihre versorgenden Veterinäre wie Rotzbuam und grenzdebile Vollkoffer verhalten - zum mehrfachen Nachteil aller anderen.


Quacksi antwortet um 22-06-2012 23:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
@walterst:
Ich kenne die Systeme in der Humanmedizin, wäre die Medikamente oder die Therpaien beim Menschen so kontrolliert wie in unseren Ställen, dann gäbe es ein vielfaches an Krankheiten weniger.
Der Vergleich mit dem Gegessen werden ist nicht gerade geistreich.
Der Rotzbub in der Landwirtschaft ist und bleibt immer der Bauer, weil er für alles was falsch lauft haftet, auch wenn der Tierarzt Bullshit baut, oder haben sie (ich nehme an, das sie das Thema anders betrifft und zwar als Tierarzt) schon mal Geld zurück gegeben?


walterst antwortet um 23-06-2012 00:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
@quacksi
Du meinst, es macht für die Arzneimittelabgabe keinen Unterschied zwischen Human- und Nutztiermedizin, was mit den Patienten nach deren Ableben passiert?

Dass alle Nutztierhalter zu Unrecht teilweise als Rotzbuben behandelt werden, weil sich andere tatsächlich als Rotzbuben aufgeführt haben, da bleibe ich dabei.


helmar antwortet um 23-06-2012 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
Lieber Walter....ich stimme dir zu. Denn nach jedem Skandal hat es, ich nenne es mal so, eine Anlassgesetzgebung gegeben. Es waren einige wenige welche es durch ihre Gier, Schlamperei, Skrupellosigekeit usw. geschafft haben dass die Bauern von vielen als Giftmischer und dergleichen nicht nur bezeichnet, sondern als solche behandelt wurden und werden.
Mfg, Helga


Haa-Pee antwortet um 23-06-2012 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
anstatt der anlass gesetz gebung wegen der paar deutschen autobahntierärzte und ein paar gierige welser heide bauern die ein paar kartons antibiotika verschoben haben ....... den ganzen bauernstand zu gängeln ist partou fehl am platz!

die paar "rotzbuam" die in der sache verwickelt waren,wären ordentlich zu bestrafen gewesen und die sache wär erledigt gewesen!

die hintergründe sind wahrlich andere ,die tierärzte wollten ihre umsatzbringer(bauern)enger an sich binden und die regulierungswut und bürokratie hat eine neue spielwiese entdeckt mit vielen neuen akademiker arbeitsplätzen.....

fakt ist und bleibt in der humanmedizin wird frisch und munter am lebenden menschen mehr oder weniger medikameten missbrauch betrieben ohne dass das jemals enger kontrolliert wird......

es ist fakt dass man in österreich für angehörige problemlos morphine udgl mit einer einfachen bestätigung des hausarztes in der apotheke holen kann die anwendung deren obliegt dann der praxis der anwender......

für meine oma hat man mir ohne mit der achsel zu zucken oder zu fragen ob ich jemals subkutan oder intramuskulär eine injektion verabreicht habe dutzendweise spritzen ausgehändigt.

nur gut dass ich TGD mitglied bin da wurde einem wenigstens erklärt wie man kleine schweine udgl richtig spritzt meine oma hat davon profitiert.......:-)


helmar antwortet um 23-06-2012 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
Naja, Anfangs der 90 iger wars bei mir noch der Selbstversuch mit einer geringen Menge Kochsalzlösung in den Bauchspeck.....;-)
Mfg, Helga


Quacksi antwortet um 24-06-2012 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
@walterst:... nach dem Ableben, verstehe ich nicht. Es geht um was anderes. Klar Da viele Tiere nach dem Ableben eine Fleischquelle sind gehört Ordnung her. Ich finde es halt einen Affront wenn man Bauern nicht zutraut, ohne bei TGD zu sein Euterinjektoren selber verabreichen zu lassen.
Und - so weiters- ich glaube es leigt nicht an dem Vertrauen über die Landwirte, sondern an der Gier der Tierärzte, wieder über Umweg Geld abzuzapfen.

Zurück zur Humanmedizin, da wir ja doch Menschen sind, finde ich eine derartige Kontrolle bei uns niemals so sehr vergleichbar als eben bei den Tieren, ganze egal um was es weiters geht.
Du kannst dir problemlos alle möglichen Medikamente aus dem Internet bestellen, und egal ob man sich damit vergiftet oder nicht, es kontrolliert keine Sau.

Wenn man bei den Menschen auch so genau wäre, würden sich sämtliche Volkswirtschaften eine Menge Geld ersparen, die uns Behandlungen kosten, weil Patienten mit irregulären Methoden herumpfuschten.
Und eigentlich ist der Mensch vor dem Tier!


Haa-Pee antwortet um 25-06-2012 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TGD-Danke für die Ehrlichkeit
Quacksi du hast es auf den punkt gebracht.

ein affront wenn man seit jahrzehnten täglich im kuh oder schweinestall stehende bauern für "deppat" anschaut dass die kein eutertuberl injizieren können...
ohne vorher beim wirtn einem tierarzt sein geplapper angehört zu haben und sich dann eine urkunde überreichen zu lassen...

mag sein dass sich der eine oder andere bauer hin und wieder eine eutertube rektal einführt oder die bäuerin für den altbauern die geburtstagstorte damit verziert....aber das ist nicht der regelfall....!

TGD klarer fall für bauernabzocke zu günsten der tierärzte und einem nutzlosen verein der die AMS statisik schönt....

angeblich sind dort ganze familien beschäftig habe ich gehört .... familie schoder zb.... papa schoder,mama schoder.....


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