Fendt Zulassungsstatistik

Antworten: 24
AUK 18-06-2012 22:40 - E-Mail an User
Fendt Zulassungsstatistik
Hallo !

Was ist los mit Fendt?
Um die hälfte weniger Verkauft als im Vorjahr, was sagt ihr dazu?

lg
Andi


Logo antwortet um 18-06-2012 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fendt Zulassungsstatistik
Am Traktor wird es Wahrscheinlich nicht liegen. Aber wenn Fendt glaubt die Bauern bezahlen jeden Preis, werden sie jetzt eines besseren belehrt. Man sollte noch weniger kaufen.

RUNTER MIT DEN PREISEN!!!!!!!


fendt 824 antwortet um 18-06-2012 23:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fendt Zulassungsstatistik
Fendt hat sich die Zulassungsstatistik vom Vorjahr mit 200 Tagesanmeldungen im Dezember gekauft!!!
Das rächt sich eben jetzt !!!!!!!!!!!!!!!



JohnHolland antwortet um 18-06-2012 23:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fendt Zulassungsstatistik
fend 824.... sehr richtig.... und jetz stehn viele noch bei den händlern rum



Fallkerbe antwortet um 19-06-2012 00:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fendt Zulassungsstatistik
Umwidmungsabgabe, Grundverkaufststeuer- wirken sich direkt auf den Umsatz von Premiumtraktorherstellern aus. das war mm vorherzusehen.


traktorensteff antwortet um 19-06-2012 00:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fendt Zulassungsstatistik
@ Fallkerbe
So eine Aussage halte ich für reine Polemik. Die Umwidmungsabgabe hat praktisch keine Auswirkung und stürzt den Bauernstand nicht in tiefe Armut, so dass sich ein Landwirt keinen neuen Fendt mehr leisten könnte. ;-) Dazu müsste ja das Verkaufen von Grundstücken Haupterwerbsquelle sein. Was will man dann noch mit dem schönen Fendt bearbeiten? ;-) Und zweitens sind das ein paar Prozent, die nicht wirklich über eine längere Wirtschaftsperiode ins Gewicht fallen.

Ich hoffe ja doch, dass die Finanzierung von Neumaschinen nicht über Grundverkäufe läuft, denn dann rennt bei einem Betrieb etwas vollkommen falsch. Unterm Strich kein rentabler Betrieb, der von sich aus die Investitionen amortisiert und dem Bewirtschafter ein lebensfähiges Gehalt erwirtschaftet, ohne in die Substanz (= Grund) einzugreifen. Aber das ist ja nicht direkt das Thema hier...


chr20 antwortet um 19-06-2012 06:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fend824: Vollkommen richtig erkannt! Das ist mir in der Statistik schon längst aufgefallen, und der Platz vor zB. Fendt Stumpf war wirklich mit spektakulär vielen Traktoren gefüllt im Dezember!!



Woodster antwortet um 19-06-2012 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Fallkerbe,

ja bin auch der Meinung, dass sich die geschönte Satistik vom Vorjahr jetzt in den Schwanz beißt.

Bin aber auch bei dir, wenn du meinst, dass die Auswirkungen der Steuererhöhungen zu wirken beginnen. Es trifft ja nicht nur die Grundstücksverkäufer.
Mit dem neuen Steuergesetz ist ja auch praktisch die klassische Vorsorgewohnung "tot". Die Mietkaufwohnungen ebenfalls. Die "versteckten" steuerlichen Hämmer, werden sich viele bei genaueren Hinsehen einfach nicht mehr antun.
Und wenns der Bauwirtschaft schlecht geht, gehts vielen schlecht....
Die ersten Berichte über schlechte Auslastungen und Arbeitslose gibts eh schon.

Jeder Kaufkraftentzug hat eben Auswirkungen.
Denke, dass wir dies erst in zwei bis drei Jahren voll zu spüren bekommen werden.



Fallkerbe antwortet um 19-06-2012 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@woodster,
die bauwirtschaft hat derzeit volle auftragsbücher.
(zumindest in vorarlberg)
Und wer derzeit keine arbeit findet dürfte wiklich extrem schwer vermittelbar sein.
Ich wüsste quer durch die branchen freie Stellen.


Aber ganz klar, Steuern entziehen dem Steuerzahler kaufkraft.
Das sollte man sich schon auch vor augen halten, wenn man permanent irgendwelche neuen Steuerausgaben erfinden will-
wie zb. die in einem anderen tread geforderte Milchlieferdrosselungsforderung.



monsato antwortet um 19-06-2012 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hay

in großen teilen niederösterreichs -weinviertel-marchfeld keine ernteeinnahmen zu erwarten.
das heißt das es mindestens 50 % minderertrag geben wird was zugleich heißt kein einkommen und auch mind.30% der gestehungskosten nicht reinkommen im klartext ein sattes minus.

wenn in der zeitung steht 50 % weniger ernte klingt das nicht so dramatisch .
sieht mann sich die kosten an, sieht es dramatisch aus.

die 50% ernte werden voll für fixkosten gefressen.
noch dazu kommt das wintergerste zu mind.80%erfrohren ist, esgibt landwirte die dreschen nur weil sie das stroh für die tiere brauchen aber wegen dem korn würde sich der drescher nicht rechnen.
roggen sieht ähnlich schlimm aus auch raps is erfrohren sieht aber optisch nicht so schlecht aus nur die warheit wir dann beim dreschen geben.
also ich kenn leute die ihre käufe für ein jahr aufschieben.(müßen)
und helfen tut uns niemand auch wenn politiker viel schönreden.
aber ein kredit ist ein kredit aber keine hilfe.


mostilein antwortet um 19-06-2012 11:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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jeder kann sich und will sich halt keinen fendt leisten i wüst net as i damit mach


sisu antwortet um 19-06-2012 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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monsato!
Gott sei Dank kann man nur 100% Verlust haben, denn wenn man sich das von Dir durch liest könnte man meinen Du hast 200% Verlust.
Was für Hilfe willst Du vom Staat? Förderung für einen 936 Fendt weil der Nachbar einen 930 Fendt hat, solche Jammereien lösen bei mir und vielen anderen nur Kopfschütteln aus.


Schaf_1608 antwortet um 19-06-2012 15:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fendt Zulassungsstatistik
monsanto ich versteh dich gut, aber nichts desto trotz ist es nun mal (land)wirtschaftliches risiko...
ich gebe sisu vollkommen recht, auch wenn er es etwas überspitzt ausdrückt....

zum eigentlichen thema:
wie erwähnt hat sich fendt die vorjahrestatistik erkauft, das man da viele traktoren mit tagezulassungen rumstehen hat welche zuerst an den mann gebracht werden müssen ist eh klar.... ich denke richtung herbst wird sich da wieder was tun und fendt wieder ein wenig aufholen...

aber grundsätzlich bedeutet weniger zulassungen nicht weniger gewinn!!! weil erstens werden die traktoren mit tageszulassung verkauft und zweitens bietet fendt hochpreisige maschinen die großteils im oberen ps bereich gekauft werden.... aufgrund desen dencke ich mir, dass die deutlich weniger stück verkaufen müssen als andere hersteller...

@mostilein: ja klr will nicht jeder einen fendt und das ist auch gut so.... es wäre genauso schlecht wenn jeder einen lindner oder steyr kaufen würde, den dann würde weniger entwickelt werden....
glg


Biohias antwortet um 19-06-2012 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Naja, was änderts????
GARNICHTS!!!!
das mit den Tageszulassungen ist in deutschland schon lang normal und das machen einige
Hersteller;-)) Und was die finanzielle Situation von vielen Betrieben angeht kann ich
den Vorrednern auch nur Recht geben, der Winter war teils hart und die Bestände
sind oft schlecht oder wurden ganz umgebrochen.....
Bin ja gespannt wie sich der SG Preis zur Ernte entwickelt......
Da kann man sich nen neuen schlepper doch gar nicht leisten,
zumindest normalerweise nicht...
Und da ist es auch egal obs ein Fendt oder sonstwas ist


Haa-Pee antwortet um 19-06-2012 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fendt Zulassungsstatistik
fendt fahren ist vergleichbar mit red bull saufen!

viel teure image werbung(die bullen verleihen flügel),(wer fendt fährt führt) verleiten zum kauf dieser premium produkte......

fendt ist ohnehin nur eine erscheinung in mitteleuropa in übersee,australien ,ukraine,russland heissen die "fendts"
Caterpillar MTB das ist ein massey ferguson mit fendt getriebe und caterpillar motor alles unter dem dach von agco zusammengebastelt,
nur dass die caterpillar ca 30 prozent günstiger sind als die hiesigen mit den roten felgen....


Nutz antwortet um 20-06-2012 22:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fendt Zulassungsstatistik
Die Zulassungen von Neutraktoren liegen nach wie vor über dem Niveau des Vorjahres. Bis Ende Mai wurden um 124 Standardtraktoren mehr zugelassen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das entspricht eine Steigerung von 4,1 %.

Soviel zum Thema nicht leisten können.


monsato antwortet um 21-06-2012 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fendt Zulassungsstatistik
hay
sisu
du willst es nicht kapieren worum es geht .
is brauch sicher keinen fendt will echt keinen und bin auch froh das ich keinen hab.

aber wenn ich 5000kg weizen brauche um die fixkosten pro ha zu decken, und mann eben nur 3000kg heuer ernten wird auf vielen schlägen im weinviertel ist es leider so schlimm, dann wirs du einsehen müßen das mann erst ein einkommen haben kann wenn man über die 5000kg ernten.

und deine aussage ist einfach dümmlich zu sagen gut das mann nicht 200% weniger einkommen haben kann .

wenn ich nicht über 5000kg komm ist eben schon 100% vom einkommen weg .und dann fehlen noch immer die abdekung der fixkosten und der variablen.

aber die hast du anscheinend nicht .
zahlst keine steuern-keinen dünger- keinen pacht- usw.

oder hast du eine andere erklärung für deine komische aussage.


sisu antwortet um 21-06-2012 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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monsato!
wie kommst Du auf die Idee das ich keine Steuern zahle? Bei mir läuft es Wetter bedingt auch nicht immer optimal aber mir würde nie im Leben einfallen darüber zu jammern oder ständig um das Geld anderer Leute zu schnorren.
Du bist heute als Landwirt Unternehmer und folge dessen auch dem unternehmerrischem Risiko ausgesetzt und dazu gehören auch schlechtere Ernten. Wenn Du jetzt Geld für Deine schlechte Ernte willst mütest Du auch den Überschuß einer Ernte dem Steuerzahler gratis zur Verfügung stellen.
Wenn einem Weinbauern der Weingarten durch Hagel zerstört wird, hört man nichts vom Winzer das er Staatsgeld für seinen Ausfall haben will, genauso wenig wie aus der Obstwirtschaft und der Forstwirtschaft.
Die einzigen die ständig nur fordern sind die Ackerbauern, die haben die wenigste arbeit mit ihrem Ackerbau und reißen am weitesten die G....en auf wenn es einmal nicht so läuft wie sie es sich vorstellen.


schellniesel antwortet um 21-06-2012 19:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@sisu

Wen du so über Ackerbauern schimpfst dann musst du aber auch die Fixkosten und die Einnahmen je ha vergleichen! Weinbauer hat auch wenns net a Heckenklescher ist,keine schlechten einnahmen je ha? und die ausgaben halten sich in grenzen PSM ist da schon der Größte faktor und das anlegen teilt sich auf viele Jahre..

Ein Ackerbauer kann zum anbau nicht wissen wie sich die Preisspirale dreht! Oft hilft demjenigen auch ein 10t+ Weizenertrag zu keinem berauschenden Gewinn wenn man Überhaupt von Gewinn sprechen darf!
Wenn dann auch noch das Wetter blöd in die Karten spielt dann schau mal wie man bei einem 100ha+ Betrieb das Geld für den jährlichen anbau herbekommt wo im durchschnitt um die 1200€-1700€ ha zu investieren sind?
Und zu einem richtigen Ackerbauer muss es auch entsprechende mechanisierung sein die ist da noch nicht eingerechnet!?
Also wenn ich 1000h aufwärts pro jahr am traktor hocken muss dann solls halt was besseres sein... Da man ja in Marktoberndorf anscheinend weiß auf was man derzeit so abfährt (in Europa) ist es eben einer mit roten felgen...

Die Obstler nicht jammern?? Apfelpreis war ja net so in den Medien auch der Feuerbrand nicht!??
gut bei dem Miesen Apfelpreis war unser ortlicher Obstbauer vor zwei jahren sogar ziemlich froh das es ihm alles im August zu Pressobst zerklopft hat! unterm Strich blieb ihm so dann mehr!!

So ist das nun mal geschenkt kriegt schon keiner was! Die einen haben es leichter (Ackerbauern) die anderen etwas schwerer!
Sicher in guten Jahren kann sich ein Ackerbauer eben eine goldene Nase verdienen dafür muss man dann aber auch oft mehrere schlechte durchtauchen können! Da ist es mir schon klar das sie nach Wetter kapriolen eben auch jammern!
Wer gibt aber auch schon zu das es ihm gut geht!?


@haapee

Ja das ist schon so!
Nur da kommt so schnell kein Achsschenkelgelenkter Traktor auf den Acker! Da spielt sich alles noch eine Liga Oberhalb des 939 ab! Der darf da max Pflegetraktor spielen! Aber da tut es ein 150ps auch!

Mfg Andreas






sisu antwortet um 21-06-2012 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Schnelniesel!
Du hast es richtig erkannt in guten Zeiten kann man sich eine "goldene Nase" mit dem Ackerbau verdienen, dann muß man halt in den "Goldenen Zeiten" solche Rücklagen bilden um auch ein mageres Jahr zu überstehen.
Schimpfen über (fast) Zinsenlose Kredite ist auch nicht die Lösung, andere Berufsgruppen wären froh über solche Kredite.


schellniesel antwortet um 21-06-2012 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja aber ohne wäre oft der Anbau nicht zu finanzieren! Grund verkaufen um auf dem rest was anzubauen kanns ja nicht sein!!

Verstehe dich auch aber wie gesagt geschenkt bekommt eigentlich keiner was! Mit der goldenen Nase wird meist eh investiert in Maschinen Gebäude,....

Oft eben zuviel des guten und dann braucht keiner jammern wenn er mit der golden Nase eben nur das größte beste teuerste gekauft hat und es sich dann eben später eigentlich nicht mehr leisten kann!

Da bin ich ganz bei dir!!

Mfg Andreas


JD6230 antwortet um 21-06-2012 23:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wie oft mussten die Schweinezüchter schon schlechte Jahre durchdauchen?
und niemand hat da nach (staatlicher) Hilfe geschriehen! Die Schweinebauern kennen den Schweinezyklus eben - ein gutes Jahr, ein (paar) schlechte Jahre - das jetzt die schlechten die Mehrzahl haben, ist so ziemlich jedem wurst!
Aber wehe, wenn der Schweinepreis/Ferkelpreis einmal längere Zeit hoch ist......

(ansonsten bin ich ganz der Meinung von Andreas)


farmer53 antwortet um 22-06-2012 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wenn jemand 5.000 kg Weizen produzieren muss um kostendeckend zu arbeiten, dann finde ich das schon ein bisschen bedenklich. Da ist irgendein Faktor zu hoch. Bei uns in der Gegend wundere ich mich auch immer häufiger, ob manche Berufskollegen nicht richtig kalkulieren können oder wollen, da wird gepachtet auf Teufel komm raus zu irrsinnigen Pachtpreisen - Hauptsache ich hab mehr ha wie der Nachbar - oder so ähnlich. Und dass es sich da dann mit Getreide oft schwer ausgeht kostendeckend zu arbeiten kann ich mir schon wieder vorstellen.


chr20 antwortet um 11-10-2012 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Statistik geht für Fendt gleich weiter... die Statistikfälschung vom Vorjahr wirkt sich halt böse aus!
zB. beim Fendt Stumpf müssen sie das Gras unter den vielen neuen Traktoren immer fleißig mähen... vor ca. 2 Monaten über 20ig Stück neue Traktoren vor Ort, und eben einige mit hohem Gras darunter! ;-)


golfrabbit antwortet um 11-10-2012 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Das einem Fendthändler die Traktoren einwachsen stelle ich in der Problemskale etwa auf die Stufe des allseits bekannten umgefallenen chinesischen Reissacks, freue mich aber für alle jene, denen derartige Statistiken den Tag versüßen ungemein und hoffe doch daß dies nicht schon der Höhepunkt ihrer Woche war.
Hannes


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