ZZU Bio - neue Periode

Antworten: 14
BSE1 26-05-2012 20:25 - E-Mail an User
ZZU Bio - neue Periode
wie sieht es in "Euren" Gegenden aus, lassen sicch die ZZU Betriebe wieder verplichten? Bei uns warten viele Bio-Betriebe sehnlichst auf das Ende der Förderperiode, um Lampert "adieu" zu sagen. Aber er versucht ja nun, mit ein bisserl erhöhten Zuschlägen wieder einige an der Stange zu halten.
Deshalb würde mich interessieren, was die Kollegen so vom "neuen" Angebot ab 2014 halten? So wie es derzeit bei uns aussieht, zahlt sich dann eine "eigene" Sammlung von ZZU Milch nicht mehr aus!


rotfeder antwortet um 26-05-2012 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Als nächstes werden sie uns verordnen, nur Heu, das mit der Sense gemäht wurde, darf verfüttert werden.


edde antwortet um 26-05-2012 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wird ja immer interessanter mit diesem lampert......starke düngung der bergwiesen verursacht hangrutschungen--wow hab ich echt nicht gewusst

und zur biodiversität-also kleinräumige vielfältige produktion---der herr lampert sollte mal bei seinem geldgeber aldi-hofer nachfragen ob diese denn kleinräumig einkaufen oder gar zentral für ganz europa ?

eigentlich gehörten solche machenschaften-extra milchtankwägen für das einsammeln dieses vermarktungsschmähs durch die gegend zu schicken-aus umweltschutzgründen verboten.





fgh antwortet um 26-05-2012 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Pfahlwurzler unter den Gräsern die Hangrutschungen verhindern........ durch die Düngung verarmen die Pflanzen.....




sturmi antwortet um 26-05-2012 21:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ganz interessant ist auch die Verbindung zur Kronen Zeitung! Lampert verwaltet den Csardahof im Burgenland der der Familie Dichand gehört. Mit über 200 ha einer der größten Biobetriebe Europas.
MfG Sturmi
PS: Noch ein kleiner Buchtipp!
"Der große Bioschmäh, wie uns die Lebensmittelkonzerne an der Nase herumführen!" von Clemens G. Arvay
http://www.biokontakte.com/wp-content/uploads/2012/02/inhaltsverz_Bioschmaeh.pdf


fgh antwortet um 26-05-2012 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@sturmi:
Ist wirklich ein super Buch - sollte jeder mal lesen, gibt vielleicht einigen mal zu denken.


179781 antwortet um 26-05-2012 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Mit über 200 ha einer der größten Biobetriebe Europas"

Da hast du wohl ein Informationsdefizit. Allein in Österreich gibt es da noch viel größere. Und Europa hört nicht am Inn und an der Taya, March usw. auf, da geht es erst richtig los.

Gottfried




walterst antwortet um 26-05-2012 22:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich habe zu dem Projekt und zur Person nach wie vor eine gespaltene Meinung: Perfektes Marketing, erstmalige Einführung von "Regionalität" beim Hofer, Mehrwert (vorwiegend ideell) für etliche Bauern, manche Lampert-Zielrichtung durchaus lobenswert......
Andere Seite: Großer Märchenerzähler, extrem gute Connections (Krone, Hofer, BB, VP, Ministerien....) und damit immer volle Rückendeckung, wenn er mit den Bauern spazieren fahren will, was diese ohnehin nicht immer mitkriegen.

Zur Düngung und Diversität legt er mir im Beitrag toller Weise einen Ball auf: Ob es sinnvoll ist, wenn "Seine" Bauern zu Hause nicht düngen für die heilige Diversität und dafür Zugweise Heu aus adeliger burgenländischer Monokultur in teils miserabler Qualität zukaufen müssen?


walterst antwortet um 26-05-2012 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gottfried

vollkommen richtig.




helmar antwortet um 27-05-2012 06:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zu den Pfahlwurzlern gehört u.a. auch der Ampfer..........seit ZZU kaufe ich beim Hofer keine Lebensmittel mehr und auch sonstiges immer seltener. Dass ich in einer Hoferfiliale drinnen gewesen bin, wird wohl schon mehr als ein halbes Jahr her sein.Die tollen Werbestories bringt man ja überall bestens unter, und Lampert versteht es schon sich und seine Linie perfekt zu präsentieren. Und wen kratzt es, die Betroffenen ausgenommen, mit dem Heuzukauf? Jene welche verkaufen sicher nicht........nur zu öffentlich soll es halt net werden, oder? Also nix da damit bei den weisen Sprüchen...
Mfg, Helga


walterst antwortet um 30-05-2012 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@bse1
ich gehe davon aus, dass es bei dem von Dir erwähnten "neuen Angebot" um die kolportierte Erhöhung des Heumilchzuschlages auf 12 Cent geht und dessen Garantie bis 2020?
Gibt es auch schon bekannte Bedingungen dazu?


BSE1 antwortet um 30-05-2012 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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geh Walter, wurum sollten die Bauern die Bedinungen vor dem Unterschreiben erfahren, reicht ja leicht, wenn diese dass danach und schön langsam vor vollendete Tatsachen gestellt werden, auf einmal kann man es ihnen ja nicht zumuten!
Bin gespannt, wie viele Kollegen sich hier wieder "einspannen" und "verkaufen" lassen! Soviel man bisher mitbekommt, schimpfen einige von den ZZU Lieferanten, angeblich wollen sie dann da nicht mehr mitmachen! Und diese "Ehöhung" ist ja auch nicht mehr als ein guter "Witz" für Lamperts Auflagen.


Christoph38 antwortet um 30-05-2012 15:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Warum aber auch sollte man das Rad neu erfinden. ;-)

Es ist doch eine bewährte Vorgangsweise den Bauern mehrjährige Lieferverträge vorzulegen, wo die wesentlichen Bedingungen erst hinterher festgelegt werden, die zB der Preis.
Damit ist meist allen geholfen, der Bauer hat die Entsorgung seiner Produkte gesichert, der Handel den Warenbezug, bei gleichzeitiger maximaler Preisflexibilität.

Wenn man alle Bedingungenn vorweg für beide Seiten festlegen würde, wie zB bei einem Mietvertrag, käme es ja für den Handel zu äußerst schwierigen, kaum verkraftbaren Situationen. Was ist wenn eine Werbestrategie fehlschlägt oder die Kunden ein Produkt nicht akzeptieren ? Der Handel müsste die Verluste eigener Fehleinschätzungen selber tragen.



tch antwortet um 30-05-2012 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Den Preis festlegen und die Abnahmemenge auch....

Kontigent erfüllt- Abholung wird gestoppt....
Milchtemperatur über 5 Grad ..... Stop
Keim und Zellzahl über einen festgelegten Wert- Stop bis der Lieferant den Nachweis erbracht hat das die Welt in Ordnung ist....

Die Landwirte sind doch die Chefs.... so ein Vertrag wie von Christoph gewünscht kann doch kein Problem sein....

Keiner muss die Verträge so wie sie jetzt gestaltet sind Unterschreiben! Wer zwingt euch dazu?

tch




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