Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!

Antworten: 29
Tropfen 12-05-2012 10:46 - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
Bei Disskussionen betreffend aktueller Probleme wie Bienenkrankheiten und Bienensterben, wird oft die Landwirtschaft und die intensive Ackerbewirtschaftung im Verbund mit der Einbringung von Pflanzenschutzmittel als Hauptursache benannt.
Dies ist ein Aspekt, eine Blickrichtung, mehr nicht!

Das Hauptproblem ist die unzureichende Umsicht bei der Auswahl, bzw. Pflege der Standplätze. Es wird nicht darauf geachtet wie der Standplatz beschaffen ist. Ob die Bienen dort die Ruhe finden die sie brauchen, um Kraft für die immer weiteren Flugwege zu den "Sammelplätzen" tanken zu können!
Das die "Flugrouten" der Bienen inzwischen weiter werden-, ja das eventuell-, kann man der Landbewirtschaftung anlasten, aber nicht all die anderen Vorwürfe die im Bezug auf das Bienensterben genannt werden.

Unausgeruhte Bienen sind anfällig für Krankheiten! (Ist bei Menschen auch nicht anders) Ihr Immunsystem leidet und damit sind viele Probleme vorprogrammiert.
Probleme die nicht sein müssten, wenn die Imker die Bienen wieder als "etwas Lebendes" betrachten würden und nicht als eine Sache die zu funktionieren hat.

ps. Es gibt natürlich auch Imker die in den Bienen Lebewesen sehen, und "mit den Tieren leiden" und sich der Sache stellen!


Schaf_1608 antwortet um 12-05-2012 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
achja, und wo sind die wissenschaftlichen studien die deine argumente untermauern?
also die die gegenteiliges behaupten werden jedenfalls von wissenschaftlicher seite gedeckt....

"unzureichende auswahl an standplätzen"
ds musst nochmal genau erklären...
ABER die besten standorte für bienen sind da wo zu jeder zeit möglichst viel blüht bzw honigt, das sind städte und andere kleinräumige landschaften.... das eine maisgegend nicht so ideal ist erkennt da wohl jeder, hast vollkommen recht, aber bienen fliegen 3 km, da wirst in österreich kaum einen platz finden wo kein ackerbau stattfindet und die standortfaktoren passen...

und nochwas zu den weiter werdenden flugrouten:
ist ja logisch: wenn die landschaft ausgeräumt, die fruchtfolgen eingeengt und die schläge größer werden, da finden sie mal da ein reiches angebot und mal ganz wo anders ein anderes...
also wäre es deine forderung mit den bienen wöchentlich den größten trachtquellen nachzuwandern oder willst uns bauern maximale schlaggrößen und fruchtfolgen vorschreiben?


Tropfen antwortet um 12-05-2012 13:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@ Patrik 1608,

es geht darum, dass die Bienen auf ihren Standplätzen nicht mehr zur Ruhe kommen, unausgeschlafen ihr "Tagwerk" verrichten müssen!

Wissenschaftlich ist was geklärt?

Das PSM gefunden wurden? Na das ist wohl keine große Kunst, bei der Untersuchung von toten Bienen Rückstände zu finden

Schon mal darüber nachgedacht, dass es auch in Gebirgsregionen wo weit und breit keine Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln geschieht, ähnliche bzw. gleiche Symptome bei den Bienen auftreten, wie bei intensiv genutzten Anbauflächen?

Bienen die "ihre Ruhe bekommen" und wenigstens in "ihrem Zuhause" Ruhe vom Umgebungsstress bekommen sind gesünder und Leistungsfähiger.

Das obliegt dem Imker und dafür ist er verantwortlich.

Den Bauern will und kann ich nichts vorschreiben, da wurde wohl was falsch verstanden! Ich will eher davon weg, den in anderen Foren oder Diskussionen sind die Bauern die schwarzen Schafe, auf die eigenen Unzulänglichkeiten (die der Imker) wird nicht eingegangen.




Schaf_1608 antwortet um 12-05-2012 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
Naja man kann überall alles finden, daher haben wir ja auch grenzwerte, ansonsten könnte keiner lebensmittel verkaufen, pflanzenschutzmittel würde es schon lange nicht mehr geben und wir wären verhungert....
ich will damit sagen, dass es bei jeder untersuchung grenzwerte gibt, wie hoch man sie ansetzt kann man diskutieren, aber wenn sie überschritten werden dann kann man im allgemeinen davon ausgehen, dass dies zumindest einer der gründe fürs sterben dieser bienen war....
daher ist allgemein bekannt, das das bienensterben wissenschaftlich abgesichert ist....

das mit den ähnlichen Symptomen bei bienen in gebrigsregionen muss man aber schon etwas differenziert betrachten: kommt jz zwar auf die jeweilige definition von gebirgsregion an, aber wie sind den die bienen da hoch gekommen? die stehen da nur während einer gewissen tracht, den rest des jahres in deutlich tieferen lagen, das kann jz von der intensiven maisbauregion bis zu grünlandgegenden in gemäßigten lagen sein... jedenfalls haben nahezu alle überwinterungsstandorte kontakt mit ackerbau und dadurch stehen auch nahezu alle bienenvölker im mai in kontakt zu ackerbau....

achja zum thema außerhalb von ackerbaugebieten werden keine PSM eingesetzt: Völliger schwachsinn, das glaubst ja wohl selbst nicht?!? sogar die asfinag/strassenmeisterei setzt unglaublich viele Spritzmittelchen ein... Zudem gibts da noch genügend hausbesitzer die noch viel schlechter als jeder landwirt mit PSM umgehen (einfach mal ein bisschen die rosen spritzen, oder die obstbäume und weils so schön ist auch noch das unkraut zwischen den pflastersteinen totspritzen, das das verboten ist weiß eh keiner...)

Was meinst du mit ruhe bekommen?
Soll sich keiner auf hundert meter an bienenvölker annähern oder sollen sie wo aufgestellt sein wo kein mensch/tier hinkommt?
ich glaube nicht bienen in dem sinne ruhe brauchen, denn sie sind ja nicht ein einzelnes individuum sondern viele, da kann immer eines ruhen.... selbst während man die bienen durchschaut bekommen dies etwa 90 prozent nichtmal mit das da was los ist, wie den auch?
außerdem ist man bei der auswahl des standortes auch nicht gerade frei, davon abgesehen ist es für die biodiversität und bestäubung wichtig, dass bienenvölker flächendeckend aufgestellt sind...

glg






Tropfen antwortet um 12-05-2012 15:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@patrik_1608,
da muss ich Dir in vielem recht geben, was Du so schreibst, auch bei den PSM im "häuslichen Gebrauch"!
Diese werden im allgemeinen aber nicht beachtet! Abgeledert wird über die böse Landwirtschaft und deren Helfershelfer. Siehe diesen Bericht. [blog.br-online.de] und vor allem die Kommentare.

Was mich betrifft, so bin ich wie die "Jungfrau zum Kind", mit diesem Thema in Berührung gekommen.
Von einem Bergbauernhof abstammend, bin ich durch eigene Betroffenheit erst vor ca. 4 Jahren vom Technisch denkend und lebendem Menschen zum Rutengehen gekommen. Vor allem die "Technischen Strahlen" sind es, die mir damals das Leben schwer gemacht haben. Und nicht nur mir, wie es sich rausstellte!

Vor nicht ganz 3 Jahren wurde ich von einem Imker in der Hochschwabregion gebeten, Ihm gute Plätze für die Bienenstöcke zu zeigen, da seine "Honigsammler" sich total anders als gewohnt, verhielten! In diesem Zusammenhang konnte ich feststellen, dass der Platz von technischen Linien die über den Boden "laufen", stark durchkreuzt war.
Ab diesem Zeitpunkt ließ mich die Sache nicht mehr los. Habe dann etwas entwickelt, dass den Bienen (und anderen Insekten) ihr natürliches Strahlenfeld erhält, aber die technischen, für alle Lebewesen nicht gesunden Strahlen, beseitigt.
Vergangenen Sommer hat ein Bauer in den Salzburger Bergen, der auch Imker ist, ein seltsames Verhalten bei den Tieren festgestellt. Über einem Verwandten hat er von meinen Bemühungen den Insekten wieder gesunde Lebensräume zu bringen, gehört.
Von diesem Verwandten wurde im Spätsommer letzten Jahres, der Platz um die Bienenbauten von den technischen Strahlen befreit. Der Hof liegt in etwa 1200 Metern Seehöhe. Der Hofnachbar, der ebenfalls Imker war (ist), lächelte damals nur milde über die Massnahme!
Da nun die Völker des oberen Bauern so gesund und stark wie nie zuvor überwintert haben und die Völker des untern Bauern (ca.800 Meter Seehöhe) und Imkers alle verendet sind, will auch er diese damals belächelte Massnahme so schnell wie möglich nachgerüstet haben um die Ableger die "Er" von oben bekommen hat, nicht zu gefährden.


ALADIN antwortet um 12-05-2012 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
Und dann bist munter gwordn!


baerbauer antwortet um 12-05-2012 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@ tropfen
was sind genau technische Strahlen? (welche von Menschenhand - Handy, Strom etc.)

ich finde die Imker und Bauern sollen mehr zusammenarbeiten.
Die Imker (gerade in OÖ) geben nur die Bauern und die Ages die Schuld - die vergiften und spritzen so viel - und die Bauern unterstützten diese Aussage noch mit Fehlverhalten - spühlt sein Spritzfass aufn Feldweg (entsprich nicht der guten landw. Praxis).... oder spritzen bei schönstem Sonnenschein (die Spritzung wird auch nicht viel gebracht haben)
Die Bauern sagen die Varroa ist Schuld und die Imker "können" nicht richtig imkern.
Es ist eben in einem Ackerbaugebiet wie im Zentralraum OÖ auch ein gewisses Problem, weil es nicht mehr optimal ist für die Bienen.
Ich finde gegenseitige Schuldzuweisungen bringen nichts. Jeder soll seinen Beitrag dazu leisten und dazu muss man gemeinsam am Tisch sachlich disskutieren.
lg



Restaurator antwortet um 12-05-2012 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
m.m.n. wäre es wichtig die auswirkungen von psm auf die anderen bestäuber, sprich wildbienen und alle hummelarten, auszudehnen. wenn auch hier ein sterben nachgewiesen wird, dann müssen es die psm sein.
deine strahlengeschichte mag teil des ganzen, aber mit sicherheit kein alleiniges allheilmittel sein.
leider neigen wir menschen immer dazu alles zu simplifizieren und auf eine ursache zurückzuführen.
in wirklichkeit sind die dinge viel vernetzter als wir uns vorstellen können.


Tropfen antwortet um 12-05-2012 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@baerbauer,
wie patrik_.... , schon geschrieben hat, sollte auch die Groß-Macht der anderen PSM Verwender beachtet werden! Ob es die Hobby-, Klein- oder sonstigen Gärtner betrifft, die Bauhöfe von Gemeinden, die Straßendienste und die Bahn! Viele bringen oft unkontrolliert ihre Mittelchen zum Einsatz!
Nur- und damit bring ich die Imker, die sich erklärter Massen auf die Landwirte eingeschossen haben immer an den Rand der Verzweiflung...., gespritzt wurde auch schon vor 20 Jahren und früher!
Hat man da etwas von Bienensterben gehört? Kann mir keiner beantworten!
1992 wurde mit dem Ausbau der Mobilfunktechnologie begonnen! Da war es auch noch kein großes Problem, erst so ab 1999, als immer mehr Sender aufgestellt wurden, wurden auch diese Strahlen um die es geht (Koppelungslinien) mehr!

Mit der Einführung von UMTS wurde es zum Problem! Aber nicht nur für die Imker!
Genau so schlecht geht es manchen Großtierhaltern!
In Deutschland wird zur Zeit das Internet für den ländlichen Raum eingeführt! LTE genannt! Das vielfache an bisher bekannten Belastungen kann damit entstehen.

Habe auch da inzwischen sehr gute Erfahrung sammeln können und eine wunderbare Rückmeldung eines Schweinezüchters aus Niederbayern erhalten, der mit Fruchtbarkeitsproblemen, geringer Wurfgröße und Anomalien zu kämpfen hatte! Inzwischen gibt es große gesunde Würfe (zwischen 11 und 17 Ferkel) und so gut wie keine "Umrauscher" mehr, wie man in Niederbayern zu "bärig und nicht bleiben" sagt.
Das Verhalten der Tiere zeigt mir, dass mein Bemühen ein gutes Lebensumfeld zu bringen und zu schaffen, auf einem guten guten Weg sind.
Bloß die Menschen wollen oder können es oft nicht kapieren!


Tropfen antwortet um 12-05-2012 22:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@Restaurator,
die Strahlen sind nicht das einzige, aber mit das größte Problem mit dem die Insekten zu kämpfen und zu leben haben.

Zu beachten ist aber dabei, dass die Bienen meist an festen Stellplätzen" zu Hause" sind, die Wildinsekten hingegen sich ihre Wohnplätze frei suchen können! Und ihrer Natur nach suchen die sich schon die richtigen Plätze.
Diese zu finden sind heute noch möglich.

Zumindest in Österreich......


iderfdes antwortet um 13-05-2012 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
Die Theorie müsste sich ja eigentlich einfach untersuchen lassen, in unserer Gegend gibt es ja z. B. keinen Ackerbau, die Bienen können somit eingentlich nicht mit diesen Stoffen in Berührung kommen. Da bräuchte man doch eigentlich nur die Sterblichkeitsrate in Wald- oder Grünlandgegenden oder Stadtbienen (gibts ja auch) mit der in Ackerbaugebieten vergleichen.


Woodster antwortet um 13-05-2012 11:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@Tropfen,

bin auch der Meinung, dass die Belastung durch ganzen Funk-Smog für alle Lebewesen größer ist, als wir es wahrhaben wollen.

Das es vor 20 oder mehr Jahren kein Bienensterben durch Spritzmittel gegeben hat, stimmt einfach nicht.
Mein Vater war Imker, und nicht selten waren von einem auf den anderen Tag nur mehr die Hälfte der Bienen da... Wenn er mit den Abzug der Völker gedroht hat, hat der Obstbau-Nachbar wieder ein halbes Jahr lang aufgepaßt - bis wieder was passierte...

Wenn nur mehr die Hälfte der Bienen da ist, sind die meisten Flugbienen tot. Das Volk muss sich erst wieder mühsam regenerieren. Der Honigertrag für das Jahr konnte man vergessen, bzw. musste man zufüttern.

Nur die Sachen kamen damals nicht an die Öffentlichkeit. Das war für die Leute und Presse eben kein Thema. Und wenns jemand zum Thema machte, war er der Querulant, Spinner, etc....



Tropfen antwortet um 13-05-2012 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@iderfdes

dem Imker (und Bauern) im Salzburgerland ist ja genau das passiert, was Du vorschlägst!

Keine Landbewirtschaftung, kein Maisanbau, weit und breit keine Sendemasten! Und trotzdem haben die Bienen Verhaltensweisen gezeigt, die Ihm fremd waren.

Er wollte aber nicht die "Sterblichkeitsrate untersuchen" sondern seinen Tieren helfen, was ja- wie man inzwischen weiß- recht gut geklappt hat.


Restaurator antwortet um 13-05-2012 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@tropfen:
dann müssten bienen bei mir (fast) die perfekten standplätze haben:
- kein maisanbau in 5 - 6 km umkreis, bis 8km nur vereinzelte kleinflächen.
- äusserst schlechter handyempfang, auch alle anderen funkeinrichtungen sitzen am berg in doppelter höhe ober mir und strahlen deshalb über uns hinweg.
trotzdem fehlen mir seit 2 - 3 jahren massiv viele hummeln und wildbienen, was aber daran liegen könnte, dass die rundum brachliegenden weiden bereits langsam in wald übergehen und meine recht intensiv beweidet werden - früher hab ich einen teil der flächen erst im juli gemäht wenn der erste bewuchs bereits von selbst abgestorben ist.
vielleicht ist aber auch die biologische lausbekämpfung mit dem angeblich nützlingsfreundlichen neemazal schuld ohne das ich keine ribisel und keinen salbei mehr hätte.


Tropfen antwortet um 13-05-2012 14:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@Restaurator,
die Strahlen (Koppelungslinien) um die es geht, kommen nicht über die Luft, sondern über den Boden! Und sind auch dort vorhanden, wo überhaupt kein Handyempfang möglich ist!



little antwortet um 13-05-2012 15:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@tropfen
hast wahrscheinlich recht mit deinen Theorien. In der Humanmedizin würde man es "burn out " nenne.
little


baerbauer antwortet um 13-05-2012 17:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@ Tropfen
Ich hab dich schon mal gefragt, aber noch keine Erklärung bekommen: erklär bitte mal um welche Strahlen es konkret geht. Danke. lg Christian


schellniesel antwortet um 13-05-2012 20:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
Hab schon lange keine "Domestizierte" Biene mehr gesehen??? Gibt auch in der näheren Umgebung keinen mehr der die Imkerei betreibt?
Aber jede menge ihrer "Wilden" Schwestern in allen Größen und auch die Cousine die Hummel gibts meiner Meinung nach heuer echt zahlreich???

Bin da ja kein experte aber kann es ein das es da auch eine Art Überzüchtung gibt und so doch etwas empfindlich geworden sind??

Mfg Andreas




Tropfen antwortet um 13-05-2012 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@baerbauer,
es sind Koppelungslinien, die das Leben für Mensch, Tier und Pflanzen zum Problem werden lassen!
Guck mal unter www.rutengeher-erlebenswert.de , da steht so einiges. Auch Videos sind hinterlegt. Dadurch dass diese Linien überall wo etwas geerdet ist, hochlaufen und dann wie eine unsichtbare Wand durch die Räume wabbern oder laufen, wie immer man dies ausdrücken mag, gibt es heutzutags auch keine guten Plätze mehr! 1/4 bis 1/2 Quadratmeter an gutem Platz, mehr ist nicht mehr möglich!
Aber auch Bäume und andere Pflanzen sind davon betroffen. Es macht betroffen, die Flut die unsere Umwelt auszuhalten hat.
Habe schon mehrmals mit Technikern von A1 und anderen Gesellschaften gesprochen! Die wissen ganz genau das da was da ist, was sie weder messen noch orten können. Ihre technischen Messgeräte zeigen nichts an!
Das blöde ist, dass man Hochfrequenz zwar messen kann, der Messwert aber nicht krank macht!
Sieht man am besten bei dem niederbayerischen Ferkelzüchter. Da kommen regelmäßig irgendwelche Messtechniker und kontrollieren die Flussdichte! Wird immer höher der Wert.
Die Messtechniker können deshalb nicht verstehen, warum die Schweine keine Gesundheitlichen Probleme mehr haben!

Aber auch bei Rinderzüchtern passieren oft sonderbare Dinge. Umso schöner, wenn sich bei den Tieren nach oft mühsamen Leidensweg (für Mensch und Tier) die alten ursprünglichen Verhaltensmuster wieder einstellen.


m.josef@gmx.at antwortet um 15-05-2012 06:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
Die Bauern wurden in den letzten Jahren für das Bienensterben durch Maisbeize verurteilt. Vor wenigen Wochen wurde eine Studie in den Medien veröffentlich wo 33 tote Bienen untersucht wurden. Davon sind
32 an etwas anderem gestorben und bei einer Biene wurde vermutet!!!!!! das ein Beizmittel die Ursache des Todes war. Doch die Landwirtschaft mußte ihre Sähmaschinen sofort umbauen oder gleich umtauschen weil einige vollt....... blöde Äußerungen machen. Eigentlich müßte mann diese Bienenzüchter auf schadenersatz klagen. Wie schon richtigerweise vorher gepostet, mann muß Bienen
als sensible Lebewesen behandeln nicht als zu funktionierende Dinge, die unter allen Bedingungen zu funktionieren zu haben. Oder findet ihr es angebracht, daß eine Imkerin aus NÖ in Wien auf der Oper am Parlament und noch anderen Sehenswürdigkeiten Bienenstöcke an bringt um dann den Honig als wiener Blütenhonig um 120,- € verscheppert. Die das kaufen müssen ja Idi... sein. Es gibt nur leider wirklich sehr wenige vernünftige gewissenhafte Imker. Aber die haben meinen vollen Respekt.


Schaf_1608 antwortet um 15-05-2012 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
joe das ist so eine teilwahrheit von dir....
interessierst dich wirklich für das projekt melissa? wenn ja lass ich dir gerne die ergebnisse und abschlussberichte zukommen...
und ganz umsonst werden diese beizmittel in den meisten eu ländern wohl auch nicht verboten sein....

Naja gut das mit den Bienen in Wien würde ich als geniale Geschäftsidee bezeichnen... ich würde mir nie so ein glas honig kaufen, aber jeder wie er meint....

glg


baerbauer antwortet um 15-05-2012 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@joe farmer
das Problem ist, dass man es nicht auf ein Produkt, ein Problem, eine Anwendung herunterbrechen kann.
bis jetzt hat die Umwelt viel vertragen bzw. gepuffert und jetzt läuft das Fass über - und man glaubt die Maisbeize ist schuldig - ist aber auch nur die Teilwahrheit. Es schädigen auch andere Wirkstoffe die Bienen bzw. bei unsachgemäßer Anwendung (die es eigentlich nicht geben sollte). Auf der anderen Seite ist die Biene mit der Varroa sehr bedient und da können kleine Fehler schon richtig schaden anrichten.
Bauern und Imker an einen Tisch und reden, reden, reden. Gegenseitige Schuldzuweisungen bringen nix - jder muss auf den anderen achten - so meine Meinung
lg
Christian


kolli antwortet um 15-05-2012 12:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
Das Maisbeizmittel wird in den Saftstrom der Pflanze aufgenommen und bleibt dort. Wenn der Maiswurzelbohrer z.B. die Narben der Maispflanze frisst, dann wird er vergiftet. Das Problem ist jetzt aber:
Wir haben den Mais zu einer Giftpflanze gemacht, und zwar nicht nur für den Maiswurzelbohrer, sondern für alle Insekten die mit dem Mais und dem Gutationswasser in Berührung kommen. Wenn man daran denkt, welche Auswirkungen die flächendeckende Beizung des Maises in den intensiven Maisbaugebieten auf die Insektenwelt hat, dann muß es eigentlich jeden vernünftig denkenden Menschen den Magen zusammenziehen. Die Bienen sind übrigens die einzigen Insekten, welche eine Lobby haben. Die Auswirkungen auf die übrige Insektenwelt kennen wir nicht, weil ganz einfach niemand danach forscht. Es ist uns ganz einfach wurscht. Insekten werden von uns als lästige Plagegeister und ev. noch als Schädlinge wahrgenommen - mehr nicht.

Es gibt auf unserem Planeten ca. 1 Mill. bekannte Insektenarten. Die Wissenschaftler schätzen, dass es tatsächlich über 30 Mill. Insektenarten geben könnte. Zum Vergleich: Es gibt ca. 45 000 Säugetierarten. Würden alle Säugetiere auf einmal aussterben, würden die Ökosysteme gar nicht großartig reagieren müssen, weil wir keine tragende Rolle spielen. Bei den Insekten sieht die Sache aber ganz anders aus.
Wir Landwirte ernten, weil die Insektenwelt so halbwegs im Gleichgewicht ist, und nicht weil wir mit unseren Giften alles zu unseren Gunsten regulieren. Das ist nämlich eine maßlose Selbstüberschätzung.


baerbauer antwortet um 15-05-2012 15:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@ tria
a) a bisserl a Fruchtfolge einhalten (wenigstens 70-80% nur Mais auf den Ackerflächen - eigentlich versteh ich unter Fruchtfolge jedes Jahr eine andere Kultur am Feld)
b) nicht nur hoffen/warten auf ein neues "ungefährlichen" Produktes eines Agrochemiekonzerns und hoffen das es auch zugelassen wird
c) oder nur warten bis die Kammer, das Ministerium, das Land, die EU etwas verbietet bzw. eine Zwangsfruchtfolge einführt -
d) anscheinend gibts doch eine Entwicklung eines "natürlichen" Insektizides gegen den Maiswurzelbohrer - ich reich den Artikel nach wenn ich ihn wieder finde




schellniesel antwortet um 15-05-2012 23:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@tria

Nun ja das der Maiswurzelbohrer auch auf Kürbisflächen zu finden ist ist nix neues aber er kann sich dort aber auch nicht fortpflanzen!

Er kann sich beim Kürbis ja nur vom Blütenstembel ernähren hat aber keine möglichkeit zur Eiablage! Also ist die Fruchtfolge auch mit dem Ölkürbis ein richtige bekämpfung möglich!!!

Nur haben wir sozusagen in Österreich erst die zarten Anfänge des Mwbohrers 1.0!

Im "Amiland"haben sie es schon meiner Meinung nach dank BT- Mais schon geschafft das der Maiswurzelbohrer bereits erste Resistenzen gebildet hat und es auch schon welche gibt die die Mais-Soja- Mais Fruchtfolge übertauchen und zwei jährig im Ei-stadium verharren bis sie wieder geeignetes "Bohrmaterial" haben..... Mwb 2.0!!!!

Die Beizen sind großteils in Europa verboten in Gegenden mit weitaus weniger Maisanteil ohnedies da es nicht so ein Problem darstellt darauf zu verzichten! Kehrseite-gibt aber auch genug die Bt- mais bauen können!!
Sicher hat der Mais die Südliche Stmk geholfen in wirtschaftlicher Hinsicht aber zu welchen Preis???
In zukunft BT.mais da es Insektenschonender beim anbau ist?? Ist nur bedenklich in hinsicht Gutationswasser für Nützlingsinsekten?
Oder doch solange herumdoktern mit Beizen und Ausnahmegenehmigungen und mit Studien zu unbedenklichkeit für Bienen?
Erosion auch egal? in der S-Stmk wo ~ 85-90% Hackfrüchte gebaut werden und das auf nicht wenigen Hanglagen???

Und werden wir ohnedies nicht von ausländischen Mais überschwemmt da dieser Kostengünstiger im Östlichen Nachbarland Produziert werden kann dort aber keine Tierbestände gibt um ihn dort zu verwerten,und so auch bereits jetzt den Maispreis bei uns oft ins Unrentable treibt??

Alles in allem brauchen wir Rahmenbedingungen die Maßgeschneidert für Österreich sind und keinen Eu Einheitsbrei!

Also einen Kompromiss der auf die Bedürfnisse der Lw hier eingeht und bei Verordnungen auch den "freien" Wettbewerb von außen (etwas) fernhält oder zumindest ausgleicht?
Nur so kann man wieder dahin zurückkehren wo Moderne Lw nicht die Natur mehr Belastet als Nötig!

Mfg Andreas


baerbauer antwortet um 16-05-2012 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@tria
ich sehe die Fruchtfolge nicht als Allheilmittel. Aber wenn ich (wir Bauern, nicht alle) so lange Monokultur betreiben, obwohl wir wissen der Maiswurzelbohrer kommt und wir (jeder einzelne Bauer) machen nichts dagegen, sinngemäß es wird schon was dagegen geben, dann finde ich es eigentlich verantwortungslos.
Das sich Schädlinge und Krankheiten in Monokulturen besser und schneller anpassen können liegt ja in der Sache der Natur. Und das der Maiswurzelbohrer sich schon nach rel. kurzer Zeit Überlebensstrategien gegen BT-Mais entwickelt wundert mich eigentlich auch nicht. So funktioniert die Natur und wird auch immer funktionieren.

"Vielen werden jetzt sagen, auch das ist noch zuviel."
Das ist typisch Österreich: zuerst (wenns keine Probleme gibt) interessiert es niemanden und dann muss man gleich ins andere Extrem wechseln. Ich mein die (kleine Schar) Bauern sind sowieso schon die Getriebenen von Umweltorganisationen und Konsumenten, die keinen Bezug mehr zur LW haben und da sollen die Bauern agieren (a bisserl a Fruchtfolge machen) als nur dann zu reagieren.

Falls ich es noch nicht erwähnt habe: ich bin auch Hobbyimker und sitz deswegen immer zwischen den Stühlen - in OÖ sind die Fronten leider etwas sehr verhärtet.


Tropfen antwortet um 16-05-2012 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
@baerbauer,
es ist von all dem ein bisschen was, was Du und die Vorschreiber gerade versucht zu erklären. Gut zu erklären, bzw. es wurde gut erklärt!
Anderseits lebe ich seit etwa 2 Jahren in Niederbayern, wo die letzten Jahre wegen der Biogasanlagen die Maisfelder überhand genommen haben und die Fruchtfolge nur noch Makalatur zu sein scheint!.
Die Bienen haben in der näheren Umgebung dort kein Problem! Jedenfalls nicht mit dem Mais und seinen beschriebenen Folgen.
Da ich zur Zeit gerade in der Steiermark bin, habe ich gestern abend den Report Bericht gesehen. Die dort gezeigten Imker werden auch dann weiter ihre Verluste zu beklagen haben, wenn die sogenannte Fruchtfolge wieder stimmen sollte.
Vor einigen Wochen konnte ich mich mit einem Berufsimker unterhalten, einer der "Oberen in Österreich", der seine Völker vor allem im Mariazellerland, im Waldviertel und in der Böhmerwaldregion platziert.
Nachdem ich von meinem Erlebnis vom Bergimker erzählt habe, meinte er nur, dass dies nicht sein kann, da bei den Untersuchungen der toten Bienen zwar jede Menge an Pestiziden, aber keine einzige Mobilfunkstrahlung entdeckt wurden.
Um den Beweis zu führen, würde er diese Jahr im Marchfeld, wo er auch einige Standplätze hätte, ein paar Völker direkt unter einem Sendemasten platzieren.
Er hat mir mit seinem Äußerungen gezeigt, dass die Bienen für Ihn nur eine Sache sind!
Etwas was zu funktionieren hat.
Zu dem "Bergbeispiel" meinte er nur, dass ja auch die Bergbauern seines Wissens nach, PSM einsetzen um selbst auf Almen so manches "blühende Unkraut" zu vernichten!
Da ich es aber weiß. dass dies dort zumindest nicht so ist, konnte ich mich über die Borniertheit des "Oberimkers" nur noch wundern.
Wenn mir die Bienen als Lebewesen nicht so wichtig wären, würde ich schon langsam ob der "Spezialistenmeinungen" verzweifeln. (Aber auch die andern Insekten und Tiere und Menschen die ständig "unter Strom leben müssen", sind mir wichtig)


biolix antwortet um 16-05-2012 11:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
Hallo !

schön ist wenigstens an der Diskussion das einige konv. Kollegen auch schon ordetnlich umdenken, danke dafür !
Ich würde natürlich sofort auf Mittel verzichten, die schon in anderen Ländern verboten sind, ich, eure Kinder und die Bienen wären euch sehr dankbar.. ;-))

lg biolix


Bewerten Sie jetzt: Bienensterben, das Problem und die Lösung liegt beim Imker!
Bewertung:
4 Punkte von 1 Bewertungen (Maximum 5 Punkte)
message;343679




Landwirt.com Händler Landwirt.com User