Fleischverzehr stabil!

Antworten: 14
sturmi 03-05-2012 12:21 - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
In Deutschland als auch in Österreich ist der Fleischverzehr mit 66 kg/Kopf (Schweinefleisch: 40 kg/Kopf) stabil, dass ändern auch Tieraktivisten mit ihren skurrilen Aktionen nichts und dass änderen auch Grünpolitiker mit ihrer Fleischlostag-Kampagne nicht! ;-) (Quelle: Der Bauer)
MfG Sturmi



Halodri antwortet um 03-05-2012 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
Fleisch bringts, es gibt kein höherwertiges Lebensmittel.
In Willkommen Österreich erzählte letztens der Schauspieler Gregor Bloeb das er als ausübender Jäger etliches Wild im Jahr selbst erlegt, und das Fleisch dieser Tiere wird in der Familie verzehrt.
Diese Aussage im ORF Fernsehen hat mir irgendwie gefallen, weil dort im Normalfall ja nur die Meinung von Vier Pfoten Vertretern gilt, wo die Tiere solange gestreichelt werden bis sie tot umfallen.


traktorensteff antwortet um 03-05-2012 17:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
@ sturmi
Hast du heute einen schlechten Tag? Schon der zweite Threat, wo du auf wen "hinschlagen" willst... Du musst schon unterscheiden zwischen ein paar handvoll skuriler Typen mit fragwürdigen Methoden und der Meinung der breiten Masse. Ich bin zwar kein Vegetarier, aber jetzt freue ich mich schon auf den Sommer, dann gibt es frischen Salat aus dem Garten und eine Zeit lang nicht mehr das schwer im Bauch liegende Fleisch. Den Fleischlos-Tag finde ich echt toll. Machen wir daheim auch immer, wo wir doch aus dem Land der Süßspeisen sind.

@Halodri
Kann ich nicht nachvolziehen. Du machst Vereine nieder, die durchaus tolle Arbeit leisten. Wie schon jemand vor ein paar Tagen geschrienen hatte, ohne dem Engagement von "außen" gäbe es weit weniger Tierschutz in der Landwirtschaft (den die meisten eh für gut halten).



sturmi antwortet um 03-05-2012 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
@steff
Harmlos sind Balluch und Co sicherlich nicht, auch die Grünen sind uns konv. Bauern nicht wohl gesonnen!
Die Österreicher sind Patrioten und halten uns Bauern die Treue! Das Konsumverhalten bestätigt das immer wieder! Nicht umsonst sind wir Bauern an 6. Stelle bei den angesehenen Berufen! ;-)
MfG Sturmi




Schaf_1608 antwortet um 03-05-2012 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
Sturmi am angesehensten sind feuerwehrmänner, trotzdem bist noch immer bauer und nur hobbyfeuerwerker oder?
Also das mit dem ansehen ist zwar wichtig und zeigt den wert der landwirtschaft, aber trotzdem bedeutet es nicht, dass die leute konventionell wirtschaftende bauern lieber haben.... das ist eine klassische fehlinterpretation die du da macht, genauso wie die ak, richtige zahlen von statistiken falsch interpretieren... ;-)

aber nun im ernst:
Seit mehreren tagen hetzt du (mit hilfe von bernker) gegen biobauern (und andere) wieso?? hast du etwa angst?
Brauchst keine haben! ;-)

Sturmi eine frage würde ich dir aber gern stellen: fährst du gerne mit der spritze übers feld? Alle konventionelln bauern die ich das gefragt habe antworteten mir mit NEIN, aber sie machen es weil es dazu gehört... das ist eine gute antwort und dafür stellt sie niemand an den pranger, nichtmal der grünste, katzenstreichelnde bio veganer...

Du sagst immer die Bio´s wollen dich umbringen, aber ist es nicht eher so, dass sie dir die Hand ausstrecken um dich zu retten? Denke mal drüber nach: Was wäre wenn Österreich 100% biologischer Erzeugung und 100% biologischen Konsum hätte? (das tritt sicherlich nicht von heut auf morgen ein, also hätten alle genug zeit sich umzustellen und vorhandene Gebäude fertig zu nutzen) Jeder Bauer könnte stolz auf sich und seinen Beruf sein, niemand würde gegen andere Bauern hetzen, die AK hätte nichts zu meckern...
Sei mal ehrlich würdest du deine Feldspritze vermissen? (Symbolisch gesprochen)

glg

ps:
ich gebe gerne zu, dass der effekt nahezu der gleiche wäre wenn es nur noch konvi produktion und konsum geben würde...
pps: ich bin weder biobauer noch vegetarier noch grüner, oder sonstwas von dem was du an den pranger stellst, ich wollte dir nur eine idee präsentieren und hoffe du denkst wenigstens ein bisschen drüber nach anstatt sofort wieder auszuteilen...


sturmi antwortet um 03-05-2012 19:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
@patrick
Das mit 100% Biolandwirtschaft in Österreich würde nicht 100% Biokonsum auslösen sondern eine beispielose Abhängigkeit von ausländischen Lebensmitteln.
MfG Sturmi



Schaf_1608 antwortet um 03-05-2012 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
sturmi, genau lesen, das habe ich nämlich nie behauptet!!!
Ich schrieb, dass wenn wir 100% bio produktion UND 100% biokonsum HÄTTEN...
Sprich wenn alle Produzenten, Konsumenten und Supermärkte an einen Strng ziehen würden, was in absehbarer zeit sicherlich nicht passieren wird, aber als gedackenspiel...




biolix antwortet um 03-05-2012 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
nabend !

;-)))

Die Abhängigkeit von Eiweißfuttermitteln von der sprichst nicht sturmi, wegen dem hohen Fleischkonsum in Ö und Europa ??

Weiters wäre es ja traurig wenn der Fleischkonsum nicht weniger würde. und er wird es keine Sorge.... es ist wie überall die extreme nehmen zu, immer mehr essen mehr und mehr fleisch, wünsche dem sturmi zwar keine Gicht, aber er soll nur emhr und mehr essen, und immer mehr essen weniger bis gar kein Fleisch und das ist auch gut so...

Und 100% Bio kann und wird es vielleicht mal geben, ist aber egal, weil die Natur oder Mutter Erde wird das schon "regeln", das muss es nciht mal der letzte "sturmi" kapieren.. ;-))


MF7600 antwortet um 04-05-2012 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
welche abhängigkeit von eiweißfuttermittel? man könnte doch auch sojabohnen, ackerbohnen, erbsen,... selbst anbauen.
wär aber verschwendung von fläche und ressourcen wenn bei uns mais, zuckerrüben, weizen weit ertragreicher sind und die eiweißpflanzen anderswo auf der welt weit höhere erträge als bei uns bringen.


carver antwortet um 05-05-2012 06:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
MF, dein Vergleich hinkt aber, und zwar gewaltig!
Anderswo muss Regenwald (die Lunge der Welt, du weißt?) abgeholzt werden, damit wir hier schön brav unsere Maismono kultivieren und unser Schnitzerl aus "Kreislaufwirtschaft" genießen können!

lg carver


MF7600 antwortet um 06-05-2012 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
@carver
schön dass du mir recht gibst dass man die begrenzten flächen bestmöglich nutzen und mit den regional ertragsstärksten kulturen bebauen soll.
der urwald in europa(die grüne lunge, du weißt?) wurde vor 1-5 jahrtausenden abggeholzt, nur gut dass ein ha mais mehr sauerstoff produziert als ein ha wald. ;-)


MF7600 antwortet um 06-05-2012 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!



Ökologische Aspekte des Maisanbaues:

1 ha Mais liefert mehr Sauerstoff als 1 ha bester Wald und das in der Hälfte der Zeit.
Mais als sogenannte C-4-Pflanze nutzt die Sonnenenergie effektiver als andere Kulturpflanzen.
Mais verfügt als C4-Pflanze über ein höheres CO2-Aufnahmevermögen und kann deshalb bei höheren Temperaturen mehr Trockenmasse produzieren. C3-Pflanzen, wie z.B. Getreide, können diesen Vorteil nur durch eine längere Vegetationszeit ausgleichen.
Mais besitzt ein effizientes Transpirationssystem, fast keine Pflanze benötigt weniger Wasser als der Mais zur Bildung von Pflanzentrockenmasse und vor allem Energie
Mais verwertet den Stickstoff besonders effizient. Er verbraucht mit 20 kg Stickstoff je 10.000 Megajoule (MJ) Nettoenergielaktation (NEL) 20 bis 30 % weniger als andere Kulturpflanzen
Der energiereiche Mais wird besonders zum Ausgleich des eiweißreichen Grünlandaufwuchses benötigt, um den tierischen Organismus zu entlasten und die Ausscheidungen zu minimieren.
1 ha Maisanbau "liefert" den Jahressauerstoffbedarf für 50 bis 60 Menschen
je KStE werden ca. 1 kg Sauerstoff gebildet
1 ha Maisanbau "recycelt" den CO2-Ausstoß von 60.000 km Autofahrt bzw. vier Pkw "Durchschnittsfahrern"
Schließlich können allein von 1 ha Mais 15.000 kg Milch bzw. 2.000 kg Bullenfleisch oder 3.000 kg Schweinefleisch erzeugt werden.



carver antwortet um 06-05-2012 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
Ooch, da bin ich aber jetzt beruhigt!
Wahrscheinlich gibt es auch irgendwo eine Studie, die besagt, dass Maismono eine höhere Biodiversität als Wald oder Grünland hat, eine Studie die belegt, dass Maismono das Grundwasser positiv beeinflusst, oder Maismono´s Erosionen verhindern.
Und wenn man ganz lange sucht, findet man sicher eine Studie, die aussagt, "Maismono macht die Menschen glücklicher, die Leute gesünder und die Frauen hübscher!"

Zu deiner Studie: Geht es hier um die Brutto O-Erzeugung oder Netto?
Ist nämlich nicht zu verachten, ob man fossile Energie zur O-Erzeugung braucht oder ob es fast wie ein Perpetuum mobile funktioniert.

lg carver


Restaurator antwortet um 06-05-2012 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Fleischverzehr stabil!
carver, du irrst.
es muss nicht anderswo regenwald abgeholzt werden damit bei uns maismonokulturen kultiviert werden können.
er wird abgeholzt, damit bestimmte profiteure satte gewinne einfahren können wenn sie uns die dort angebauten produkte vertscheppern.
und bei uns müssen die produkte gekauft werden, damit man mit vorschriftsmässig hochwertigen produkten die konkurrenz mit billigstprodukten aufnehmen kann.
im übrigen kommt 2/3 des sauerstoffs aus dem meer, der eigentlichen grünen lunge.
den regenwald soll man schon wegen der ureinwohner, der unbeschreiblichen fauna und flora, sowie dem bislang nur bruchstückhaften schatz an unbekannte heilmittel enthaltenen pflanzen schützen.
zumindest ein kleiner teil der rodungen wird durch unsere europäische verwaldung wieder ausgeglichen, was aber natürlich keinen erstaz für - siehe oben - darstellt (abgesehen vom sauerstoff).


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