AMA-Kampagne für 29 feb 2012

Antworten: 15
svoboda12 19-04-2012 10:10 - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
Hy!
Was sagt ihr zu der Kampange der AMA, wo unsere Bauern auch am 366 Tag für alle arbeiten?
Ich bin selbst Vollerwerbslandwirt, finde aber diese Werbung nicht sehr gut. Denn die Landwirte sind ja nicht die einzigen die am 29 februar arbeiten,was denkt sich ein Arbeiter oder Angestellter, der diesen Tag genauso arbeiten muß (daß werden die meisten sein)? Er wird sich denken, daß die Landwirte glauben sie sind die einzigen die diesen Tag arbeiten müssen. Ich hätte die Werbung nicht nur wegen dem 29 Februar gemacht, sondern für jeden allgemeinen Tag. Was sagt ihr dazu?


textad4091 antwortet um 19-04-2012 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
Hmm, die Werbung hab ich zwar ned gesehn, aber es dürfte was beim Marketing schief gelaufen sein- Es wird höchstwahrscheinlich gemeint sein dass Bauern in diesem Jahr 366 Tage im Jahr arbeiten und ned wie sonst 365 Tage ...


soamist2 antwortet um 19-04-2012 13:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
der inhalt von inseraten staatsnaher betriebe ist ohnehin zweitrangig.

viel wichtiger ist dass der geldfluß in gang bleibt.



muk antwortet um 19-04-2012 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
AMA Kampagne - Betrug ( durch wem ?) ohne jemals Anerkannte Flächenerfassungssysteme zu haben ( Almfutterflächen) . Die Landwirte haben zuviel angegeben ? oder die AMA hatte kein korrektes System.

Wirbel um Förderung
30.08.2011, 14:18

Foto: APA/BARBARA GINDL
Die Agrarmarkt Austria überprüft derzeit österreichweit die Besitzer von rund 900 Almen. Sie vermutet, dass die Landwirte zu große Weideflächen gemeldet haben, um überhöhte Förderungen zu kassieren. Insgesamt könnte sich der Schaden auf 65 Millionen Euro belaufen, so Insider.

INFOBOX
Agrareinkommen steigt, Verlust bleibt dennoch
Queen erhielt 500.000 Euro EU- Agrarsubventionen
EU will Subventionen für Großbetriebe kürzen
Die heimischen Bergbauern melden jedes Jahr ihre Almflächen und ihre Wiesengrößen. Ändern sich diese Angaben auffällig, werden sie von der AMA im Auftrag der EU- Kommission überprüft. Mit Luftbildern und digitaler Vermessungstechnik werden dann die exakten Maße errechnet. Bei Hunderten Bauern hätten sich dadurch jetzt deutliche Veränderungen ergeben.
Wurde tatsächlich zu Unrecht Geld bezogen, drohen den Bauern Rückzahlungen bis zum Doppelten des Förderbetrages und außerdem der Verlust der EU- Unterstützung, wie ORF- Salzburg am Dienstag auf seiner Homepage berichtete.
Bauer beklagt: "Jeder Stein und jeder Busch wird abgezogen"
Einer der Bauern, der wegen der Größe seiner geförderten Almflächen Ärger hat, ist ein Landwirt in Unken im Salzburger Pinzgau. Die AMA fordert von ihm 16.000 Euro zurück - "plus Sanktionszahlungen für die kommenden drei Jahre", wird der Bauer im ORF zitiert. Er habe Einspruch erhoben, unter anderem, weil die Waldweidefläche nicht mehr anerkannt werde, aber er habe nur solche Weideflächen. "Viele von den Almen jammern - es wird jetzt jeder Stein, jeder Latschenbusch abgezogen", kritisiert er. Der streitbare Bauer kündigte an, aus Protest einen beliebten Wanderweg zu sperren.
AMA- Sprecher: "Wir werden selbst ja auch kontrolliert"
AMA- Sprecher Harald Weitschacher bestätigte die Untersuchungen, die kolportierte Schadenssumme von 65 Millionen Euro wollte er jedoch nicht kommentieren. Es bestehe in einigen Fällen der Verdacht, dass in den Vorjahren zu große Flächen angegeben und daher zu hohe Förderungen kassiert worden seien. Diese Kontrollen sollten nicht als Schikane empfunden werden, denn die EU kontrolliere ja ihrerseits die AMA, ob Förderungen widmungsgerecht verwendet werden.
"Die Agrarmarkt Austria hat einen klaren gesetzlichen Auftrag: Es muss sichergestellt werden, dass Förderungen nur für Flächen gezahlt werden, die auch tatsächlich als solches definiert sind", so Weitschacher.
Zum Fall des Landwirtes aus Unken sagte Weitschacher, dass auch bei Weideflächen im Wald jeder Einzelfall zu prüfen sei, im Normalfall könne man aber davon ausgehen, dass Kühe dort nicht sehr viel Futter finden würden.




Fallkerbe antwortet um 19-04-2012 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012

Eine Werbung, die den ansprüchen der Bauern gerecht wird, kann eh keine institution erfinden.
Daher würde ich vorschlagen, das jenes Steuergeld, das für AMA Marketing vorgesehen ist (war) umgehend eingespart wird, und damit die Staatsverschuldung gesenkt wird, bzw, die neuverschuldung gesenkt wird.

mfg


walterst antwortet um 19-04-2012 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
Die AMA macht sicher tolle Kampagnen genauso wie manchmal ziemlichen Mist. Noch in Erinnerung die Geisterkühe? Oder den Aufkleber "Danke Milch", wo die Kampagne Preisgekrönt war, aber niemand die Plakate kannte und die Pickerl im Keller der AMA verrottet sind? Weisst Du noch Fallkerbe?

Dass es kein Schaden ist, wenn sich die Leute, deren Produkte beworben werden sollen, auch hinter die Kampagne stellen können, bin ich überzeugt. Das wird vielleicht nicht immer gehen.
Wenn in der Werbung ein Bild von der Landwirtschaft entsteht, das die Konsumenten dann aber bei den Bauern nicht vorfinden, weil vielleicht unmöglich, dann ist das beispielsweise nicht besonders hilfreich, auch wenn kurzfristig die Marketingdaten passen.

Die "Bei meiner Ehr" - Kampagne war bei den Bauern sehr unbeliebt, soll aber voll gezogen haben. Heute wird den Bauern dieser Spruch, den sie selber nie gesagt haben, unter die Nase gerieben.

Warum man über Kampagnen, bei denen man selbst einen namhaften Beitrag an Geld zu leisten hat, und die einen maßgeblichen Einfluss auf verschiedene Aspekte der Vermarktung haben, nicht diskutieren darf, wird Fallkerbe hoffentlich noch erklären.


chili antwortet um 19-04-2012 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
Hallo!

Was mich am meisten dabei ärgert das es am schluß immer heißt:

Diese Werbung (oder Information) wurde aus mitteln der EU und aus Beiträgen der AMA finanziert ! .-((((

Aber kein Wort das die AMA - Beiträge von den Abgaben von uns Bauern stammen welche uns automatisch von jedem Stück Rind oder Schwein usw. abgezogen werden das steht nicht mal auf der Schlachtabrechnung extra angeführt drauf und nix mit "Steuergeldern" aber scheinbar wissen das nicht mal mehr alle Bauern !!!!

mfg. chili


muk antwortet um 19-04-2012 21:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
das mit den bauernbeiträgen wissen wir schon - kennen doch mitlerweilen alle den ama sumpf


edde antwortet um 19-04-2012 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
wundern darf man sich jedenfalls keineswegs, wenn die bauern sich mit den ama-kampagnen nicht recht identifizieren wollen, dreht es doch fast jedem bauern beim begriff "ama" regelrecht den magen um.

marketingaktivitäten sollten unbedingt wo anders angesiedelt werden .

mfg


walterst antwortet um 19-04-2012 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
ama-marktordnung und ama-marketing gmbh sind eh 2 völlig verschiedene paar Schuhe, aber halt leider nicht vom Namen her.


muk antwortet um 19-04-2012 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
@ unterliegen aber beide dem landwirtschaftsministerium .


edde antwortet um 19-04-2012 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
@und beginnen nun mal beide mit ama--so wie ama-sanktionen, ama-kontrollen.....


muk antwortet um 19-04-2012 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
AMA Sumpf . Eine weitere Presse aussendung der AMA . Herr Weitschacher hat immer wieder vergessen zu sagen , dasß die AMA seit 2001 kein gültiges Flächenerfassungssystem hatte und von der EU besanstandet wurde. Doch er schob immer wieder den bauern die Schuld im die Schuhe .

AMA Anstand - ah gibts denn ??


Die heimischen Bergbauern melden jedes Jahr ihre Almflächen und ihre Wiesengrößen. Ändern sich diese Angaben auffällig, werden sie von der AMA im Auftrag der EU-Kommission überprüft. Mit Luftbildern und digitaler Vermessungstechnik werden exakte Flächenangaben errechnet. Und bei Hunderten Bauern hätten sich die Flächen plötzlich zum Teil stark verringert. Im Bundesland Salzburg geht es um rund 260 Almen, in Tirol um 340. "Die Agrarmarkt Austria hat einen klaren gesetzlichen Auftrag: Es muss sichergestellt werden, dass Förderungen nur für Flächen gezahlt werden, die auch tatsächlich als solches definiert sind", betonte AMA-Sprecher Harald Weitschacher.


Fallkerbe antwortet um 20-04-2012 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
@walterst:
die 29 Feb. Werbung fand ich persönlich gut.
Es ist bei den Kunden schon angekommen, das (zumindest ganzjährig Milchviehhaltendende ) Bauern jeden tag dienst haben.

Geisterkühe fand ich sehr dumm- Milch mit Tod oder ungesund zu verbinden kann nicht verkaufsfördernd sein.








farmer53 antwortet um 20-04-2012 08:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
@muk - die AMA hat ein gültiges Flächenerfassungssystem. Dies wurde jedoch von der EU beanstandet. Es ist halt "leider" der gesetzliche Auftrag der AMA, nur eine korrekte Fläche auszubezahlen. Da haben es natürlich die Flachlandbauern einfacher als die Almbesitzer, da dieser Steigungen, Bäume, Felsen usw. zu berücksichtigen haben, was sicher keine einfache Aufgabe darstellt bzw. ohne Hilfsmittel wahrscheinlich nur sehr schwer bzw gar nicht zu erfüllen ist. Die Technik wird immer besser, daher erhält die AMA auch immer bessere Luftbilder und da kann es schon vorkommen, dass sich das Flächenausmaß ändert.
Ist ja in der LW ähnlich, oder? Hättest du dir vor 20 Jahren vorstellen können auf einem Traktor mit Vario-Antrieb zu sitzen?
Die Sanktionen sind da leider eine andere Geschichte - aber da ist die AMA an EU-Vorgaben gebunden und wenn diese nicht eingehalten werden, so zahlen ALLE österreichischen Bauern drauf, da es dann eine Kürzung der EU-Förderungen gibt bzw. Österreich Strafzahlungen an Brüssel überweisen muss. Da hat der AMA-Sprecher Waitschacher schon recht, es darf nur jene Fläche ausbezahlt werden, welche auch korrekt beantragt ist.


muk antwortet um 20-04-2012 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
AMA-Kampagne für 29 feb 2012
2005 waren für die ama 320 ha korrekt . 2009 nur mehr 218 ha . für die differenz soll der bauer zahlen . rückwirkend neue richtlinien erfordern rückwirkend neue angaben . oder lieber farmer 53 ? ?

Wie willst du rückfordrungen rechtfertigen die aus einem fixbetrag entstanden sind - doch jetzt waren die bauern schuld ? ? 2001 beanstandet und bis 2011 nicht reagiert . ja super. a kleiner fehler der so manchen bauern 100 000 euro kostet.


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