Landeslehrer zu teuer?

Antworten: 4
hanserhof 17-04-2012 20:22 - E-Mail an User
Landeslehrer zu teuer?
Heute wurde geschrieben das nun auch die Landeslehrer zu teuer sind!
Warum ist alles, was die Nachkriegs Generationen die letzten 50 Jahre aufgebaut haben, zu teuer?
Wer kann mir das Beantworten?
Sind es die großen Löcher in den Taschen derer die uns regieren (politisch wie auch unpolitisch)
Oder waren die Vorgänger in Mathe so schlecht?
Oder was meint Ihr?


edde antwortet um 17-04-2012 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landeslehrer zu teuer?

@hanserhof

ich nehme stark an,dass die Landeslehrer aus dem Grund zu teuer sind, weil der Vergleich zwischen Bundeslehrer und Landeslehrer dies schwarz auf weiss ergibt.

hier hilft kein Lamentieren und kein Verdrehen, sondern es zählen nun mal Fakten (siehe Rechnungshofkritik am oö Landwirtschaftsschulwesen).
mfg


Halodri antwortet um 17-04-2012 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landeslehrer zu teuer?
Der hanserhof hat schon vollkommen recht mit seiner Ansage das sich die Republik kaum noch etwas leisten kann, kein Bundesheer,keine AUA,keine ÖBB, etc....
Es sind die fetten Privilgien die sich Staatsdiener und Beamte in diesens staatsnahen Betrieben mit den Jahren herausgeschlagen haben, die sich in Wahrheit keiner leisten kann. Viel zu hohe Löhne, Abfertigungen und Pensionen hat sich ein gewisser Teil dieser "Parasiten" gegönnt, die in Wahrheit schon lange keiner mehr bezahlen kann.
2009 hat man die AUA an die Lufthansa verscherbelt, 1500 Mitarbeiter entlassen und nur 3 Jahre später hat man die selben Lohnkosten mit 1500 Angestellten weniger, das sollte doch zu denken geben.
SPAREN BEI DEN ÜBERZOGENEN LÖHNEN,ABFERTIGUNGEN UND PENSIONEN !!!!!



Restaurator antwortet um 17-04-2012 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landeslehrer zu teuer?
der rechnungshof ist offenbar der einäugige könig unter den blinden.
natürlich werden die landeslehrer derzeit teuer: in der ära kreisky wurden - um den bildungsgrad der bevölkerung zu heben und um allen schichten die erwünschte bildung angedeihen zu lassen - massenhaft junglehrer angestellt. damals, als anfänger in den niedrigsten gehaltsstufen - waren sie billig. jetzt sind mit sicherheit mindestens 2/3 über 50 und damit in den letzten und höchsten gehaltsstufen. das schlägt sich zu buche. zusätzlich ist es durch die - ich nenn's mal salopp "gleichmacherei" - und integration jedenfalls im städtischen bereich notwendig geworden die klassen zu verkleinern und 2 lehrer hineinzustellen. wie wir inzwischen wissen ist das für die "kreativen" auch noch nicht genug und es gibt inzwischen zusätzlich beratungslehrer für die schwierigen und weil das auch noch nicht reicht verfügen - z.b. in graz - viele schulen inzwischen über 2 (!) sozialarbeiter welche die lehrer zusätzlich unterstützen.
das alles in summe kostet geld. und das will keiner ausgeben, sie wollen nur haben.
wäre der lehrerstand altersmässig gut durchmischt, wäre das nicht nur kostengünstiger, sondern auch besser für die kinder weil viele ältere lehrer mit ihrer jugendkultur nichts mehr anfangen können und deswegen auch oft der draht zu ihnen fehlt.
ein pflichtschullehrer z.b. beginnt heute mit 1900€ brutto und beendet sein arbeitsleben mit 4000€ brutto. vor 25 jahren war das einstiegsgehalt 700€ netto.
vor etwa 40 jahren haben die bundeslehrer (=mittelschule) ziemlich das gleiche verdient wie ein hauptschullehrer. der unterschied bestand darin, das mittelschullehrer einige stunden pro woche weniger unterrichtet haben.
dieses weniger unterrichten ist geblieben, aber im gehalt sind sie den pflichtschullehrern um eine ecke voraus. sie steigen mit 2200€ brutto ein und mit 4600€ aus. wie gesagt mit geringerer unterrichtsverpflichtung bei gleichen anforderungen (1. leistungsgruppe ist ident mit unterstufe ahs, in der neuen mittelschule unterrichten sie gemeinsam in einer klasse, aber einer bekommt für weniger arbeit mehr geld):
die ahs-lehrer sind allerdings akademiker und eine krähe pickt der anderen kein auge aus.
meines erachtens wäre hier das wahre einsparungspotential: die ahs-lehrer sollten mehr unterrichten und das gehalt könnte abgesenkt werden damit es gerecht wird. die pflichtschullehrer anpassen wäre ja noch teurer als bisher.
aber vielleicht ist der krankenpflegedienst ja auch zu teuer? die steigen bei etwa 1900€ ein und bei 3600 aus.
fakt: alle diese unausgegorenen ganztags-, integrations- und gesamtschulgeschichten verschlingen jetzt soviel geld, dass keiner mehr weiss woher ads kommen soll.
und nachdem lehrer inzwischen ein weiblicher beruf ist will man halt dort kürzen und runterdrücken.
es gibt ja studien die belegen, dass, wenn ein beruf verweiblicht, erstens die arbeitsbedingungen und zweitens die bezahlung schlechter wird. und genau das findet im lehrberuf derzeit statt.


helmar antwortet um 18-04-2012 07:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Landeslehrer zu teuer?
Hallo Restaurator....nicht nur dort. Warum werden mit Teilzeitjobangeboten gerade Frauen angesprochen? Weil die meisten davon Mütter sind. Und weil die meisten dieser Mütter maximal einen Lehrberuf abgeschlossen haben. Und dann wundert man sich dass Frauen mit einem höheren Ausbildungsstand ein oder gar kein Kind haben.......
Mfg, Helga


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