Milchabnahme - Fahrt des Milchtankwagens bis zum Hof

Antworten: 15
Julian95 10-04-2012 11:50 - E-Mail an User
Milchabnahme
Grüße euch!

Wie ist denn das bei euch, ab wieviel kg Milch fährt der Milchwagen wirklich zu euch am Hof, der nicht neben der Straße steht?

Gibts bei den Bergbauern auch für die Höfe, die weniger Milch haben Milchsammelstellen--> Milch wird von kleinen Betrieben abgeholt?

Wer von euch braucht eine Milchseilbahn das ganze Jahr über (außer Alm usw)?

Grüße

Julian


Rocker45 antwortet um 10-04-2012 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
Bei uns wird die Milch eines wissens ab 100.000kg Jahresanlieferung abgeholt


Christoph38 antwortet um 10-04-2012 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
Bei uns ist wie mit den Musketieren: Einer für alle, alle für einen.

Von den Bergbauern liefert einer für 5-6 Bauern die Milch zur Sammelstelle.



golfrabbit antwortet um 10-04-2012 13:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
Wenn du Interesse an Milchseilbahnen hast empfehle ich dir die Bio-Sennerei Hatzenstätt /Niederndorferberg. Dort wird von den entlegensten Höfen 3 mal umgeladen bis die Milch 2mal täglich direkt in der Sennerei ankommt.
Bei Tirol Milch gelten 55000 kg Jahresanlieferung, bei Almbetrieben 45000 kg als unterste Abholmenge direkt ab Hof, vorausgesetzt die Zufahrt ist LKW-tauglich und zumutbar (Winter...)


walterst antwortet um 10-04-2012 13:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
In meiner Region scheint es so zu sein: Seit ein paar Wahnsinnige glauben, Milch kann man auch an einer genossenschaft vorbei vermarkten und den Bauern bei der Abholung im Sinne des Wortes entgegenkommen, spielt auch in der Genossenschaft die Menge und Entfernung von kleiineren Betrieben zur Haupttour nicht mehr so eine große Rolle.
Das wird aber vermutlich absoluter Zufall sein.


Julian95 antwortet um 10-04-2012 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
In Hüttschlag kenn ich einen Landwirt, der hat für sich allein eine Milchseilbahn ins Tal gebaut!!
55000 kg ist dann letztendlich nd so wenig, aber wenn man einen Milchsammeplatz an der Straße hat, wird auch weniger Milch gleich mitgenommen, oder nd?


Hausruckviertler antwortet um 10-04-2012 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
Ab 60 000 Liter Jahresmenge wird die Milch direkt am Hof abgesaugt. Vöcklakäserei. Ist ein Bauer allein in einem Dorf Milchlieferant, würde sie wahrscheinlich auch mit weniger Menge am Hof geholt.


payment antwortet um 10-04-2012 16:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
hallo straßenlieferanten, fragts amoi die molkerei, wias da mit der geschlossenen kühlkette ausschaut


Shalalachi antwortet um 10-04-2012 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
An der Temperaturmessung am Tankwagen wird jedes mal erkannt ob die Kühlkette funktioniert, oder die Milch schon 5h in der Sonne steht.
Bei den Gmundnern gibs ein Bonussystem für Lieferanten über 50.000 und 100.000kg weil es eben nicht wirtschaftlich ist für 100L Milch jedes mal 20min mit dem LKW den Berg raufzufahren.


Hubsi antwortet um 10-04-2012 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
@ Walter :
Seit diese wie von Walter genannt ( Wahnsinnigen) ihre Milche um 10 cent billiger an der Genossenschaft vorbei vermarkten ist ruhe eingekehrt. Man merkt jetzt ,das es eigentlich gar nicht ums Geld ging, sondern nur trotziges gebläre einiger ungezogener Kinder. Man kann auch sagen schwererziehbare müssen eben einige male mit dem Kopf gegen die Wand auch wenns weh tut sind diese dann leise.
Aber jeder kann sich bessern und verdient seine zweite chance.


helmar antwortet um 10-04-2012 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
Die Milchabnahme wird besonders dann wenn die Treibstoffkosten vielleicht noch steigen, auch immer eine Frage der Menge und der Erreichbarkeit sein.......wegen 50.000 Liter im Jahr werden die "Extratouren" wegen eines einzigen Lieferanten wohl weniger werden. Daher, lieber Julian.....je mehr "sichere" Milchbetriebe in deiner Nähe, umso eher ist auch die Milchabnahme gesichert.
Mfg, Helga


Julian95 antwortet um 10-04-2012 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
Danke für eure Antworten!

@Helga:
Die Großen schützen die Kleinen ;)

Ein Problem in de Berg is sicher, dass der Treibstoff eben teurer wird und die vielen und weiten Strecken werden sicher irgendwann nicht mehr befahren werden. Da müssen sich die größeren Betriebe auch überlegen, wie sie die Milch ins Tal bringen, dass geht bei größeren Tanks sicher schwerer, als bei kleineren, wieder mal ein Grund warums manche gibt, die dann sagn:"Na i will nimma"

Nochmals zu einer anderen Frage, die ich letzten Thread gestellt habe, der aber schon lang aus is:

Is es in den Bergen, wie im Flachland wirklich so schlimm, dass die zukünftigen Hofübernehmer, lieber wegziehen/was anderes machen?
In de berg ist dies, was ich so erlebt hab wegen der erschwerten Bedingungen häufiger der Fall
Schönen Abend
Julian






ansruu antwortet um 10-04-2012 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
@golfrabbit: Zählt da die tatsächlich gelieferte Menge oder das Kontingent? Habe immer gemeint, die TIMI holt erst ab 55000kg Kontingent...


tch antwortet um 10-04-2012 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
Name: edde antwortet um 23-09-2010 21:22 auf diesen Beitrag nach oben
Tagebuch
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Freie Milch Austria.
@bioanz

ich rede vom vertrag 2011.

was ich vergessen hab anzuführen:
keine mengenstaffelung beim auszahlungspreis
keine absauggebühr
keine mindestmenge für hofzufahrt.
keine sommermengenschikane
mfg

Hallo Julian, am besten Du lieferst zur FMA.....
die haben lt User. edde keine Mindestmilchmenge bei der Hofabholung.

lg
tch


helmar antwortet um 10-04-2012 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
Eines solltest du schon bedenken.......mit einer Hofabholung bist du in der Tagesplanung eigentlich nur mit den Melkzeiten gebunden, besonders wenn die Abholung irgendwann während des Tages erfolgt. Anders ist es wenn du den Milchtank irgendwohin bringen musst, und das jeden 2. Tag, womöglich zu einer Zeit welche dir den Tag so richtig auseinanderzwickt. Es ist bei mir öfter so gelaufen.........schwaden oder kreiseln beim silieren, auf die Uhr und auf die Landesstrasse schielen, wenn der Milchtankwagen raufgefahren ist, Schwader abhängen,. Kippmulde rauf, Milchtank in die Mulde schieben, festzurren, ab zur Kreuzung, absaugen, heim, Tank waschen, Kippmulde runter, weiterschwaden.......und auch bei anderen Arbeiten ists das öfter so gelaufen. Als die Milch dann weniger geworden ist( mir sind 3 Kühe auf einmal ausgefallen) war es für mich schon ein Punkt in meinen Überlegungen ob ich das noch lange mache, denn jeden 2. Tag zerreissen mit nicht mindestens 300 l, das wollte ich nicht. Und so ist eines nach dem anderen gekommen.....meine Verpflichtungen waren mit Ende 2011 zu Ende, die Wiesen wurden verpachtet, die Quote verkauft......manchmal gehen mir die Kühe ab, das gebe ich zu. Aber was mir überhaupt nicht fehlt ist das oben beschriebene Theater mit dem Milchtank. Kann aber auch eine Alterserscheinung sein, denn ich bin auch sehr lange jeden 2. Tag.......und wenn es nur eine irgendwie machbare Lösung meiner Hofeinfahrt gegeben hätte, dann hätte ich meine Milchmenge auf die notwendige für die Hofabholung aufgestockt, und wenn der Milchtanker um Mitternacht gekomen wäre.
Mfg, Helga


tch antwortet um 10-04-2012 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Milchabnahme
Hallo Helmar, bei Deiner Hofeinfahrt wäre eine einfache Lösung machbar gewesen.
Ein Tunnel dazu eine drehbare Plattform.
Wenn man will geht (fast) alles :-)


lg
tch


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