Kürbisanbau - Frage zum Vorlaufmittel

Antworten: 8
haran 09-04-2012 21:30 - E-Mail an User
Kürbis
hallo kürbisbauern,
hat von euch schon jemand vorauflaufmittel mit roundup eingesetzt?


schellniesel antwortet um 09-04-2012 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kürbis
Immer Ruhig bleiben tria!
Kommt eh bzw muss man das eh sei!
Laut Gesetzt zumindest!
Was das wiederum aussagt wann und wer jetzt sachkundig lt Gesetzt ist, ist eine andere Sache!

Und ich glaube er meint das dann doch etwas anders als er es geschrieben hat.
Nach meinem Verständnis meint er in die Tankmischung der VA Spritzung noch ein Glyphosat (round up) beizumischen um bereits aufgelaufene Disteln,Ackerwinden,Gräser auch zu erfassen!??

Mir ist nur unklar wie er nach einer vorhergehenden Bodenbearbeitung das Systemherbizid Round up auf grüne Pflanzenteile bekommen will??

da wäre es dann doch sinnvoller das vor der Bodenbearbeitung solo zu machen um die Problemunkräuter in den griff zu bekommen!

Da tut es dann ein schlichtes Dicopur 500 auch und man verkürzt die Wartezeit vor der Bodenbearbeitung die bei Round up ect min 10 tage beträgt auf 5 oder bei wüchsigen Wetter sogar bis auf 3 Tage!

Mach das ganze heuer zwecks massiven Distel Anflug mittels "Precision Framing"
(Siehe Symbolfoto)

Mfg Andreas




Bugl-Spritzn
 


179781 antwortet um 09-04-2012 23:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kürbis
Mach das ganze heuer zwecks massiven Distel Anflug mittels "Precision Framing"

Das ist kein schlechter Ansatz, kleine Problemflächen von Hand zu behandeln, anstatt gleich über das ganze Feld zu spritzen. Allerdings glaube ich, dass du für die Distel ein falsches Verständnis hast.
Der "Anflug" von Distel ist weniger gefährlich, wie der von Löwenzahn. Distel keimt nur unter ganz bestimmten Bedingungen und die Keimpflanzen sind sehr empfindlich. Von denen geht kaum eine Gefahr aus. Kritisch wird es erst, wenn durch die "richtige" Bewirtschaftung die Bedingungen geschaffen werden, unter denen die Distel wächst. Dann dauert es nur ein paar Jahre und es kommt zu einer starken Vermehrung.
Die Moral aus der Geschichte: Disteln können schon von auswärts zufliegen. Einen Schaden richten sie aber erst an, wenn auf dem Acker etwas (oder mehreres) schiefgelaufen ist.

Gottffried



schellniesel antwortet um 09-04-2012 23:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kürbis
@179781

Nun ja sagen wir mal so hast nicht unrecht (zeigen ja tief eingelagerten N an?) aber die Distel ist schon seit einigen Jahren bei mir auf Wiesenflächen (öpul) präsent bzw der Nachbar mit "Minimalbewirtschaftung" hatte dazu auch beigetragen das die Samen natürlich auch auf meinen Feldstücken zu finden sind! das ganze ist ja nicht weiter schlimm jedoch im Ölkürbis eine echt blöde Sache den mit den VA Psm nicht bekämpfbar und im bestand merkt man sie später kaum erst wenn der Kürbis wieder nieder geht und die Samenreife der Distel aber schon erreicht ist!

Und zwecks ankeimen nun ja ich kann sagen heuer weiß ich aber ganz genau wo Voriges Jahr eine Distel zur Samenreife gekommen ist!
Das sind oft Kreisrunde ecken wo bis zu 100 Pflanzen auflaufen und genau auf dem Vorgewende zum Nachbarn ein 1,5m breiter streifen wo es Ähnlich aussieht!

Mfg Andreas


Interessierter antwortet um 10-04-2012 06:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kürbis
ein Bekannter macht die erste u. letzte Bodenvorbereitung einen Monat vor dem Anbau der Kürbis und verwendet dann nach dem Anbau Roundup mit einem Bodenherbizd, möglicherweise erwärmt sich der Boden dadurch etwas langsamer.


Interessierter antwortet um 10-04-2012 14:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Kürbis
tria, in dem Falle hat er nichts verloren, dann wird halt Saatbeet "normal" bearbeitet, und auf Roundup verzichtet, wenn es feucht ist, wirken die Bodenherbizide ohnehin besser...


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