Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?

Antworten: 17
biolix 05-04-2012 09:13 - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
Hallo !

also wie soll das gehen, wenn die Steueroasen Nachbarstaaten sind...
Und Ö so tut wie wenn alles auch hier bestens wäre, aber trotzdem die ganzen Abkommen was die EU betrifft bez. Austausch von Bankdaten ebenfalls blockiert, aber natürlich nur wegen dem Bankgeheimnis für den kleinen Sparer.. ;-((

Wie kann da ein gemeinsames gerechtes Europa entstehen ??

lg biolix

http://www.profil.at/articles/1213/567/323669/herbert-lackner-liechtenstein-aergernis

p.s. das Beste ist ja nun der Haftbefehl der Schweiz gegenüber 3 deutschen Steuerbeamten.. ;-(

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/745383/Schweiz_Haftbefehle-gegen-deutsche-Steuerfahnder


 


Fallkerbe antwortet um 05-04-2012 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
@biolix,
wenn man mal bei den Steuerausgaben sparen würde, dann müsste man die Bürger nicht wie Verbrecher behandeln, könnte vieleicht sogar deren Grundrecht auf Datenschutz respektieren.

mfg






biolix antwortet um 05-04-2012 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
@ fallkerbe,

komisch, ich wusste gar nicht das auf Schmier- , Anfütterungs- Bestechungsgelder so hohe Steuern drauf sind, und das auf die natürlich auch der Datenschutz gelten sollte.. brrr



muk antwortet um 05-04-2012 17:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
@ biolix

Dieser www Link ist auch für dich interessant.
 


Fallkerbe antwortet um 05-04-2012 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
Zitat
p.s. das Beste ist ja nun der Haftbefehl der Schweiz gegenüber 3 deutschen Steuerbeamten.. ;-(
Zitat ende

Der Hehler ist schlimmer als der Stehler
(recht.straf.bt)

Das Sprichwort "Der Hehler ist schlimmer als der Stehler" meint, dass derjenige der Diebesgut ankauft und verwertet (Hehler) größeren gesellschaftlichen Schaden anrichtet als der Dieb, der es stiehlt (Stehler).

Begründet wird dies damit, dass der Dieb nur einen schädigt, nämlich den Bestohlenen. Der Hehler dagegen, bringt zum einen den Dieb vom Rechten Weg ab und schädigt zum anderen durch den Ankauf der Ware den Bestohlenen. Darüber hinaus schafft er durch seine Tätigkeit die wirtschaftliche Basis für den Diebstahl.

Im Gesetz findet diese Wertung ihren Ausdruck, darin dass der Hehler genauso hart bestraft wird wie der Dieb: Sowohl Diebstahl als auch Hehlerei werden jeweils mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.




http://de.wikipedia.org/wiki/Hehlerei
Die Hehlerei ist im deutschen Strafrecht in § 259 StGB geregelt. Auch der Versuch der Hehlerei ist in Deutschland strafbar, § 259 Abs. 3 StGB. Zwei Qualifikationstatbestände (§ 260 und § 260a StGB) bestehen für die gewerbsmäßige und die Bandenhehlerei.
Vortat der Hehlerei kann jede rechtswidrige gegen fremdes Vermögen gerichtete Tat sein.
Taugliches Tatobjekt ist jede Sache, die ein Vortäter erlangt hat. Darunter fallen auch herrenlose Sachen („Ankauf oder Absatzhilfe bei durch den Vortäter gewilderter Tiere“) oder Sachen, die dem Hehler selbst gehören („hehlereigene, aber durch einen Dritten gepfändete Sachen, die der Vortäter durch Pfandkehr wegnahm“). Auch Grundstücke können Gegenstand von Hehlerei sein.
Grundsätzlich stellt sich die Hehlerei nach dem deutschen Recht in zwei Fallgestaltungen (die vom Gesetz in vier verschiedenen Handlungen aufgezeigt werden) dar:
Verschaffungshehlerei: Der Hehler erhält vom Vortäter (also beispielsweise vom Dieb) die Beute, das Diebesgut, im Gaunerjargon früher auch Sore genannt. Es kann sich dabei um einen Kauf oder eine Schenkung, ein Zum-Pfande-Nehmen oder sonst ein Verschaffen (abgeleiteter oder derivativer Erwerb) handeln. Bedeutsam ist dabei das Einvernehmen zwischen Vortäter und Hehler. Verschafft sich der Hehler die Beute des Vortäters mit einer Straftat wie Diebstahl oder Erpressung, handelt er nach diesen Strafvorschriften, aber nicht nach der Hehlerei.
Absatzhehlerei: Der Hehler unterstützt den Vortäter beim Absetzen der Beute oder setzt die Beute selbst ab. Das Absetzen muss selbst nach Auffassung der Rechtsprechung nicht erfolgreich sein, es genügt allein die Absatzhandlung. Das Absetzen oder die Absatzhilfe müssen im Interesse des Vortäters erfolgen. Der Täter oder Mittäter der Vortat kann nicht gleichzeitig Hehler sein.
Bis 1975 war wegen Hehlerei auch strafbar, wer seines Vorteils wegen eine aus einer geeigneten Vortat stammende Sache verheimlichte. Das Verbergen oder Verschleiern einer solchen Sache unterfällt heute unter anderem der Geldwäsche.


biolix antwortet um 05-04-2012 17:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
ähhhh, du meinst die deutschen Steuerbamten sind "Hehler" ???????

Kannst du wiki echt korrekt und sinnerfassend lesen ??

Sie haben es nicht aus Eigennutz gekauft, hatten Vorgesetzte die dies befohlen hatten und haben damit in Endeffekt Straftaten aufgedeckt und nicht damit "gehelt" um sich persönlich zu bereichern.....

Du deckst lieber deine turbokapitalistischen Steuerhinterzieher mit deinen Einträgen, aber da kennen wir eh schon weil du vielleicht selbst dazu gehörst ?

lg frohe Ostern.. biolix ;-))


Hirschfarm antwortet um 05-04-2012 18:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
Soweit ich die Europäer bisher kennengelernt habe handelt es sich dabei zu über 90% um Nazis. Jeder huldigt seinem Land auch wenn es noch so Scheiße läuft (Bei den Griechen ist die Merkel schuld - Nicht Sie selber). Die Schweizer verhalten sich sowieso parasitär, und wenn man verfolgt wo das kleine Alpenvölkchen seinen wirtschaftlichen Aufschwung begonnen hat (Big-Deal mit dem ADI) graußt einem sowieso.
mfg


helmar antwortet um 05-04-2012 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
Tja....so ist das.......Hirschfarm hats auf den Punkt getroffen.
Mfg, Helga


Indianerlandwirt antwortet um 05-04-2012 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
In diesem vereinten, gemeinsamen Europa ist auch Österreich eine Steueroase. Die OECD definiert es so: Gibt es keine oder nur geringfügige Steuern und ein Land bietet sich als Zufluchtsort für Ausländer an, die der Steuer in ihrem Heimatland entgehen wollen, reicht es aus als Steueroase definiert zu werden. Und Österreich wurde zeitweise von der OECD als Steueroase bezeichnet. Im Länderranking ist die Schweiz Nr. 1, Marshall Island Nr. 16, Österreich Nr. 17, Bahamas Nr. 18. Die Entwicklungsländer sind nicht unter den Steueroasen vertreten, ihr Steuerverlust durch Steueroasen beträgt ca. 190 Milliarden EUR jährlich.
zB. Wir sind zwar kein Niedrigsteuerland, dafür bieten wir Steuerprivilegien wie Stiftungen und Null Erbschaftssteuer = Steuerflucht für legales Geld. Auch haben wir ein Bankgeheimnis was die Auskunftspflicht in Steuerangelegenheiten verhindert = Steuerflucht für illegales Geld. Für einige Deutsche ist das angenehmer als in Deutschland. 6 Milliarden EUR haben Deutsche Bundesbürger in Österreich angelegt. Und Steueroasen bringen nur Menschen etwas, die Überdurchschnittlich verdienen.


Fallkerbe antwortet um 05-04-2012 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
@biolix,
wer mit gestohlenen Wahren handelt ist für mich ein Hehler.
Die Steuerfahnder haben die CDs gekauft, wissentlich, das es sich um gestohlene Wahre und Daten handelt.
Ob jemand für sich selbst als Hehler arbeitet oder für seinen Arbeitgeber (Paten) Hehlerdienste ausführt, macht in soweit keinen unterschied.
+
Ich decke niemanden- Datenschutz ist ein grundrecht.

Wie haben die Subvensionempfänger rumgesudert, als die Steuerzahlern nur die Transparenz für die vom Steuerzahler finanzierten Subvensionen wollten. Also nur klarheit darüber, wofür wir wieviel Steuergelder raushauen. Stichwort transparenzdatenbank.
Da war datenschutz plötzlich wichtig. ;-)






Fallkerbe antwortet um 05-04-2012 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
doppelpost






Hirschfarm antwortet um 05-04-2012 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
@Indianer: Aber die Steueroasen schaden denen , die unterdurchschnittlich verdienen!
mfg


biolix antwortet um 05-04-2012 18:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
ach ja die "Ware war Wahre" fallkerbe..;-))) Und darum hat das ncihts mehr mit Datenschutz zu tun wenns um Straftatbestände geht.. und das ist keien Hehlerei der Beamten denn die haben das "angebliche Diebesgut " nicht weiter verkauft !

lg biolix

p.s ich bin für die Transparenzdatenbank und immer gewesen und habe kein Problem damit !
Ich hoffe du hast gegen die Vorratsdatenspeicherung schon protestiert und nimmst an der Verfassungsklage teil..;-))

Genau HF und Indianer, denen die wenig haben schadets und denen dies echt nicht bräuchten die "steuerlichen Erleichterungen" oft sogar illegal hilfts... ;-((


Fallkerbe antwortet um 05-04-2012 18:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
Eine Oase wäre nichts besonderes, wenn drumherum nicht alles Wüste wäre.

Diebesgut wissentlich zu kaufen reicht mm für den Tatbestand der Hehlerei.



biolix antwortet um 05-04-2012 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
Das ist eben nicht so wenn es sich um eine Behörde handelt, die Polizei macht das öfter verdeckt und geben alles den Bestohlenen wieder zurück, und kommen so oft auf die Diebe.. noch nie davon gehört ?

Das haben die Deutschen auch mit der CD gemacht....

lg biolix


biolix antwortet um 05-04-2012 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
Apropos grad in der Presse gefunden...

aber 0,1 Prozent Transaktionssteuer geht nicht, nur Spesen und Spesen die es ja angeblich nicht gibt, das geht schon...;-((((

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/meingeld/746886/Fuer-wen-sich-Aktienhandel-auszahlt?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

p.s. auch wurden die Kreditspesen von mancher Bank in letzter Zeit bis zu 1% erhöht... überall wären 0,1% viel zu viel, und sooo kompliziert... ;-(())))))))))) ist ja schon fast ur lustig eigentlich... ;-))


Fallkerbe antwortet um 05-04-2012 23:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?




AnimalFarmHipples antwortet um 06-04-2012 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wie soll man da an ein "vereintes, gemeinsames" Europa glauben ?
@ Hirschfarm & Helga :
Trotzdem ist meiner beruflichen Wahrnehmung nach Europa in seiner Gesamtheit intelligenter, weil sachorientierter, als die nationalen Regierungen, die gutteils nur von Rechtspopulisten vor sich hergetrieben werden.
Das ist auch der Grund dafür, daß ich vom ursprünglichen EU-Gegner inzwischen zum glühenden Europäer geworden bin.


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