Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag

Antworten: 30
Naturfan 23-03-2012 19:27 - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Schön langsam wird die Schmerzgrenze für den Mitgliedsbeitrag für UaB Betriebe meiner Meinung nach überschritten.



biolix antwortet um 23-03-2012 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Sers !

na ja, alles steigt und steigt..

Was mich grad mehr ärgert ist der Digitale Tourismusassistent.. da schreibst 14 Antworten auf Anfragen,a ber nicht mal einer mailt zurück ! ;-(((

lg biolix


777 antwortet um 24-03-2012 14:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Nach dem Erhalt meiner heurigen Beitragsaufforderung ( Bundesland Salzburg) war ich schockiert und habe meine Mitgliedschaft vorläufig einmal schweren Herzens kündigen müssen.
Voriges Jahr habe ich € 432.- bezahlt und bei der vorjährigen Versammlung wurde beschlossen dass der Beitrag um den Index erhöht wird aber tatsächlich wurde mein Beitrag auf € 592.- erhöht und das alles ohne eine vorhergehende Information. Ich jedenfalls bin maßlos enttäuscht, war ein Mitglied von der ersten Stunde an, aber um jeden Preis will ich mir den Namen Urlaub am Bauernhof nicht erkaufen.





realist antwortet um 24-03-2012 16:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
na ja Biolix, 14 Angebote ist doch nicht gerade viel? Hab gerade nachgesehen, hab inzwischen 1576 Angebote über den digitalen Tourismusassistenten geschrieben - 2 % Erfolgsquote bedeutet, dass von 50 Angeboten 1 bucht.
Und auf eine Angebot zurückschreiben, das war mal im "vorigen" Jahrhundert - eine Antwort auf ein Angebot ist doch "höchstselten".
Inge, da seid ihr nja noch recht billig unterewegs - hab letztes ahr inkl. tourismusassistenten schon gut 660,-- bezahlt. Und für heuer ist noch keine Rechnung gekommen (wird aber sicher bald eintrödeln) - rechne schon mit einer "ordentlichen" Steigerung - alles was unter 800,-- liegt ist für mich eine Überraschung! Wenn die so weitermachen - werden bald die Mitglieder davonlaufen!


joholt antwortet um 24-03-2012 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Wir sind beim Tiscover da bezahlst bei erfolgreicher Buchung 15% und wenn keiner kommt halt nichts. Aber am liebsten sind uns die Stammgäste die bei der abreise fürs nächste Jahr wieder buchen. Mit Urlaub auf dem Bauernhof haben wir erst gar nicht angefangen und ich kenn eigentlich keinen in unserer gegend der zufrieden damit ist.
Am meisten erfolg haben wir übern TVB mittels Feratel man schreibt zwar sehr viele Angebote aber geht am unkompliziertesten und vor allem ohne gebühren. Noch.....
mfg Hans


reiteralm antwortet um 24-03-2012 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
In d. Steiermark ist der Beitrag gleich wie im letzten Jahr.
@ realist: Erfolgsquote ist bei mir auch bei ca. 3%, also ca. 30xschreiben auf ein Buchung.

Der Mitgliedsbeitrag (ob billig oder teuer) wird bei euren Beiträgen relativ schwer zu bewerten sein. Gibt ja Sockelbeitrag + Bettzuschlag. Als hat ein größerer Betrieb mehr zum einzahlen. Aber von den einzelnen Betriebsgrößen ist hier nichts zu lesen. Und ob eine Vereinsmitgliedschaft nötig ist oder nicht wird auch jeder Betrieb für sich entscheiden müssen. Wenn Realist schreibt er hatte ca. 30 Buchungen über den Tourismusassistenten kann er sichs ja ausrechnen ob er diesen Erfolg auch ohne diese Anfragen gehabt hätte oder die Zeit und das Geld in ein anderes Projekt gesteckt hätte.


Josefjosef antwortet um 24-03-2012 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
serwus Leidln,

hm, das scheint ja auch nicht mehr lukrativ zu sein, 30 bis 50 Antworten schreiben zu müssen, damit einer bucht. Der Ertrag wird vom Aufwand gefressen. Typisch Landwirtschaftlich.
Mitgliedsbeiträge, zusätzliche Steuern womöglich auch noch................
Rentiert sich die Vermietung noch?
Wieviel Auslastung braucht ihr, um rentabel zu sein?
grüße
Josef



biolix antwortet um 24-03-2012 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Hallo !

na pffff.... na dann tipp ich weiter... aber da sind mir wie ihr schreibt die Stammgäste am liebsten.. die füllen die Hauptzeit fast aus und der Rest "plätschert" halt nur auch ok.. ärgern tue ich mich nicht mehr.. und apropos in NÖ sind die MG Beiträg noch nicht so hoch , oder hatb ihr mehr als 10 Betten ?

lg biolix


leitnfexer antwortet um 25-03-2012 07:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Hallo!

Also bei 2-3% Erfolgsquote kann mit der DTA mal kreuzweise(kann er ohnehin), ich hab jetzt keine genauen Zahlen, aber bei Urlaubanbieter kommt etwa auf 3 Anfragen 1Buchung, also 33...(und es gibt auch oft Absagen, sogar mit Begründung)
@inge, realist: diese Mitgliedsbeiträge sind ja horrend, wie könnt ihr damit wirtschaften? Wie viel bringt euch die Mitgliedschaft im Verhältnis dazu überhaupt? Das kann sich doch nicht rentieren?
gruß
Leitn


Wein_N antwortet um 25-03-2012 12:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
@ leitnfexer: Wo bist du da genau dabei? Und wie läuft das System bei denen? (Zahlen in %, oder Jahresbeitrag,...????)
lg


leitnfexer antwortet um 25-03-2012 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Hallo!
Läuft über Jahresbeitrag, ich zahl das zweijährig(weil günstiger). So rd. 30€ für ein Jahr, weiß es jetzt auch nicht ganz genau. Hat ein sehr gutes Suchmaschinenranking und ist übersichtlich, viele Fotos und so, das gefällt den Gästen. Wir suchen unsere Urlaube zumeist auch über dieses Portal...
 


777 antwortet um 25-03-2012 15:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
@ Biolix,

ja stimmt schon alles steigt und steigt ...aber gleich um 30 % ohne vorher mit den Mitgliedern zu sprechen finde ich schon heftig.
Angeblich wurden dem Verband die Fördermittel gekürzt und jetzt werden sie nicht wissen wie sie die 5 Mitarbeiter die in Salzburg für 200 Mitglieder zuständig sind (richtig gelesen 5 Mitarbeiter sitzen im Salzburger Büro) nicht mehr finanzieren können. Möchte noch hinzu fügen, dass diese keine Reservierungen abwickeln.

Meiner Meinung nach hätte beim Verein viel mehr gespart werden müssen, dann könnte ich mir meine Mitgliedschaft noch leisten....besser gesagt das Preis- Leistungsverhältnis ist für mich nicht mehr in Ordnung.

Übrigens meine Erfolgsquote beim digitalen Tourismusassistent war gleich NULL.
Wir in SBG, haben seit einem Jahr ein anderes System bekommen, ähnlich dem Feratel von der seam media goup, ist vom Aufbau her nicht schlecht, man kann seine Hofseite selber machen und jederzeit warten auch die Freimeldung , ist ansprechend gemacht ..alles okay, nur leider auch keine Erfolgsquote, ich glaube aber dass man trotzdem indirekt ein paar Buchungen bekommt.


@ joholt

stimmt Stammgäste halten aber immer wieder auch nach neuen Quellen Ausschau halten.
Ich mache das so, dass ich bei Google die Hotels in unseren Ort suche, die am besten gehen, meistens findet man die auch über eine Plattform, diese Plattform schau ich mir an, wie die Eintragsbedingungen sind, wie viel es kostet und wenn es nicht zu teuer ist trage ich mich ein.
Ich habe im November eine gefunden bei der ich jährlich 250.- Euro zahle, von 15 November bis 15 März habe ich 94 direkte Anfragen für den Winter bekommen, da hab ich erst gemerkt was Internet mässig alles möglich ist bei guten Plattformen.
Fragt mich bitte nicht um den Namen...ich hab auch selber suchen müssen.

@ leitnfexer


komisch vom Urlaub-anbieter bekomme ich zur Zeit überhaupt keine Anfragen mehr, vor ein paar Jahren war das für mich eine sehr erfolgreiche Seite, die letzte Anfrage vor Weihnachten.
Mich persönlich würden die Alpinen Gastgeber reizen, weiß aber leider nicht wie hoch dort die Erfolgsquote ist, ist von Euch wer dabei ?



Goetzbauer antwortet um 26-03-2012 15:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Werte Kolleginnen und Kollegen,
da ich leider nicht weiß, in welchen Bundesländern ihr eure Höfe habt, kann ich auf die angemerkten Punkte nur generell antworten, aber ich bin froh um eure offenen Diskussionsbeiträge:

Eine notwendige Beitragserhöhung freut niemanden. Auch mich als Bauer und Urlaub am Bauernhof-Obmann von Salzburg und des Bundesverbandes nicht. Wir haben es über die 20 Jahre Dank einer sehr guten Fördersituation geschafft, zu sehr geringen Beiträgen für unsere Mitglieder optimale Leistungen anzubieten. Die Gelder werden weniger und die Leistungen für unsere Mitglieder steigen stetig an. Ging es vor ein paar Jahren noch hauptsächlich um Produktion und Vertrieb der Kataloge, so sind wir jetzt durch den schnellen technologischen Wandel im Internetbereich alle personell und inhaltlich extrem gefordert – zum Wohle eines jeden Mitgliedsbetriebes. Mehr denn je sind unsere Mitarbeiter bei den Höfen draußen, um die Vermieter vor Ort zu unterstützen. Ein Wert, der in der freien Wirtschaft nicht zu zahlen wäre.

Urlaub am Bauernhof bietet im hart umkämpften Tourismusmarkt Top-Leistungen: dass wir seit Gründung des Verbandes den Ö-weiten Durchschnittspreis um 120% auf 29 € (für Zimmer/Frühstück) anheben konnten und das bei einer ebenfalls weit über dem Durchschnitt gestiegenen Auslastung von 108 Belegstagen (zum Vergleich: ca. 60 Tage bei den Nichtmitgliedsbetrieben), ist ein Erfolg der gemeinsamen Marketingarbeit. Wir öffnen für unsere Mitgliedsbetriebe weltweite Marketingkanäle (z.B. booking.com), die ohne uns für diese touristischen Kleinbetriebe nie zugänglich würden. Die Betriebe können aus vielen Möglichkeiten erstmals die Plattformen wählen, die für sie am erfolgversprechendsten sind. Gewartet wird nur einmal – über die Urlaub am Bauernhof-Plattform. Somit gibt es keine Doppelbuchungen mehr und die Vermieter ersparen sich zusätzlich eine Menge Zeit. Das ist europaweit einzigartig. Dass Urlaub am Bauernhof derzeit sehr gut nachgefragt ist und im Trend liegt, ist auch nicht vom Himmel gefallen. Seit über 20 Jahren arbeiten wir daran, die Marke Urlaub am Bauernhof zu etablieren (von einem billigen Quartier zu einem emotional hoch aufgeladenen Erste-Klasse-Angebot mit sehr gutem Preis). Dazu braucht es ein schlagkräftiges Vermarktungspaket, das die wichtigsten Marketingmaßnahmen beinhaltet.
Dafür werden wir aus der Ländlichen Entwicklung gut unterstützt. Um diese Förderungen aber auch „abholen“ zu können, brauchen wir Eigenbeiträge von den Mitgliedern. Um in den nächsten Jahren noch effizient und technologisch am neuesten Stand für unsere Mitglieder arbeiten zu können, braucht es die angesprochenen € 35,- pro Bett/Jahr – das ist ein Einsatz - je nach Region und erzieltem Preis - von einem bis 1 ½ Belegstagen pro Mitgliedsbetrieb pro Jahr. Das scheint uns ein fairer und tragbarer Beitrag zu sein.

Wie von einigen angeführt, sind unsere Stammgäste das wichtigste Kapital für den Hof. Neben diesen treuen Gästen brauchen wir auch immer wieder neue Gäste im Haus (die dann hoffentlich zu Stammgästen werden und uns weiterempfehlen). Bei durchschnittlich 450 Seitenansichten pro Monat auf den UaB-Hof-Seiten hat jeder Betrieb gute Chancen, neue Gäste zu gewinnen. Die Betriebe und ihre Angebote optimal im Internet zu präsentieren, ist unsere Aufgabe. Die Vermieter müssen bei sich am Hof schauen, dass die Hausaufgaben gemacht werden. Dann läuft das System bereits perfekt. Das wissen wir auch von vielen Rückmeldungen zufriedener Mitglieder.

Für den Erfolg unserer Betriebe arbeiten wir jeden Tag gemeinsam. Ich danke euch an der Stelle für euer Verständnis, dass es dafür auch entsprechende Beiträge von den Mitgliedern braucht!
Mit kollegialem Gruß, Euer Klaus Vitzthum



71herbert antwortet um 26-03-2012 17:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
@ Götzbauer

den Blödsinn mit durchschnittlich 108 Belegstagen nur durch UaB glaubst du doch selber nicht. Absolut gefakt. Es gibt zumindest bei uns in der Region einige Betriebe mit sehr guter Auslastung und der große Rest hat so gut wie nichts davon. Wenn ich auf UaB angewiesen wäre würde ich besser zusperren. Diejenigen, ach so erfolgreichen UaB Betriebe, fahren großteils ein Programm daß ich als Prostitution am Gast bezeichne. Was manchmal Bäuerinnen auf sich nehmen nur um ein paar Gäste zu haben ist oft ein Wahnsinn. Ich will meine Familie nicht dazu mißbrauchen um dauernd Gäst zu bespaßen - da ist weniger oft mehr. Aber genau das verlangt UaB. (Bin auch aus Salzburg)


777 antwortet um 26-03-2012 20:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
@ GOETZBAUER

Werter Bundesverbandsobmann von Urlaub am Bauernhof,



warum wurden die Mitglieder in Salzburg vor dieser massiven Beitragserhöhung nicht informiert. € 35.- pro Bett und Jahr mag für Betriebe wie deinen, die von UaB mehr profitieren ein fairer und tragbarer Preis sein, für mich jedoch als langjähriges Mitglied mit eher mäßigem Erfolg durch den UaB- Verband stimmt dieses Preis- Leistungsverhältnis bei weitem nicht.
Ausgemacht war eine Erhöhung um den Preisindex, darüber wurde abgestimmt und mit nur zwei Gegenstimmen angenommen. Von einer Erhöhung um 30 % war nie die Rede.



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Die Gelder werden weniger und die Leistungen für unsere Mitglieder steigen stetig an. Ging es vor ein paar Jahren noch hauptsächlich um Produktion und Vertrieb der Kataloge, so sind wir jetzt durch den schnellen technologischen Wandel im Internetbereich alle personell und inhaltlich extrem gefordert – zum Wohle eines jeden Mitgliedsbetriebes. Mehr denn je sind unsere Mitarbeiter bei den Höfen draußen, um die Vermieter vor Ort zu unterstützen. Ein Wert, der in der freien Wirtschaft nicht zu zahlen wäre.
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Ja dann muss man halt sparen, wenn die Gelder weniger werden und nicht auf die Mitglieder umlegen.
Ich kann mir nicht vorstellen wie 5 Mitarbeiter extrem gefordert sind mit den Aufgaben die durch den Wandel im Internetbereich entstanden sind.
Schön langsam wird es wohl nicht mehr notwendig sein, dass die Mitarbeiter vor Ort bei den Höfen sind um die Bauern vor Ort zu unterstützen.
Ganz toll finde ich den Satz : Ein Wert der in der freien Wirtschaft nicht zu zahlen wäre.
Das strotzt ja förmlich nach Selbstgefälligkeit Herr Obmann.

Mit freundlichen Grüßen

Inge


heidi01 antwortet um 26-03-2012 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Sehr geehrter Goetzbauer/Hr. Vitzthum!

Es freut mich, dass sich auch mal ein Vertreter des Vereins für Urlaub am Bauernhof zu Wort meldet.
Ich kann den Unmut der Vermieter durchaus nachvollziehen.
Der Unmut in "meinem " Bundesland wird auch zunehmend lauter, auch wenn dies konkret nicht die Mitgliedsbeiträge betrifft sondern andere Hintergründe hat.
Die genannten Vollbelegstage sind mit Sicherheit nicht auf die Vermarktung durch den UAB zurück zu führen. Es würde mich sehr interessieren woher, also durch welche Plattformen die Top-Betriebe ihre Gästeanfragen bekommen.
Die größeren/bekannteren UAB-Betriebe in unserer Gegend bekommen nur 1-stelligen Prozentsatz Ihrer Anfragen via die UAB-Plattform, der Rest kommt über einen privaten Anbieter (welcher noch dazu ein Eck weniger kostet).

Ich stehe einer Mitgliedschaft beim Landesverband sehr kritisch gegenüber. Punkto Kosten/Nutzen kann sich das nicht ganz ausgehen. Ich durfte schon einige Betriebe besichtigen und kann mir absolut nicht vorstellen, dass diese nach den gleichen Qualitätskriterien und objektiv beurteilt worden sind.
Auch die Vorstellung von manchen "Prüforganen" im Zuge der Kategorierung verwundert mich doch sehr. Der Trend geht ja angeblich wieder zu "back to the roots" und mehr Authentiziät - davon kann ich bei uns aber nichts endecken. Gefordert wird: besser, exklusiver, einheitlicher ... am liebsten mit Pool, Tennisplatz etc., einheitlicher Hotelwäsche und Bäuerin u. Bauer ganztags in Tracht.



mariah antwortet um 26-03-2012 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Das neue Geschäftsmodell von Urlaub am Bauernhof kann man sehen wie man will, eines aber möchte ich schon festhalten.
Das neue Beitragsmodell ist sehr übersichtlich und fair! Im Beitrag pro Bett und Jahr sind doch nun alle Leistungen inkludiert [außer Katalogeinschaltung alle zwei Jahre-] Überschaubar und für die angebotenen Leistungen durchaus zumutbar.
Die Marke " Urlaub am Bauernhof" hat mittlerweile einen anerkannten Wert, der in Gemeinsamkeit mit Vermietern , Bundes- und Landesverbänden in vielen Jahren erarbeitet- und zu einer führenden- Erfolgsmarke in der Österreich Werbung wurde. Auch das Image unserer Höfe wurde selbstverständlich durch diese Organisation geprägt.
Betriebe die das Vermieten als "Prostitution" betrachten,wollen wahrscheinlich nur jene Gäste , die das Geld im Voraus überweisen und nicht anreisen.
Für unseren Hof hat Urlaub am Bauernhof eine sehr wichtige Bedeutung und wir konnten in den vergangenen Jahren die Bettenauslastung ständig steigern.


777 antwortet um 27-03-2012 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
@ mariah

für diesen Werbetest hättest du dich nicht extra anmelden müssen, das Bla Bla müssen wir uns eh stundenlang bei den Jahreshauptversammlungen anhören, bei den nimmer enden wollenden Vorträgen, der sich selber gerne reden hörenden Vortragenden.


Christoph38 antwortet um 27-03-2012 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
wie immer geht es um den Preis und die Leistung !


Fallkerbe antwortet um 27-03-2012 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag



Ich muß mich grad schmunzeln, was die Bauern für 35,-- pro bett und jahr an leistung erwarten.

wer bei 100 anfragen nur 2 Verkäufe (buchungen) schafft, der sollte wirklich mal sein Angebot kritisch überprüfen. Ein "schwaches" Produkt kann auch die beste plattform nicht erfolgreich vermarkten.






777 antwortet um 27-03-2012 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
@ mariaH

gehe ich recht in der Annahme dass du die dem Landesverband recht nahe stehende Maria H. aus Annaberg bist ?


lacusfelix antwortet um 27-03-2012 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Wenn man die Investitionsförderung in Anspruch nehmen will hat man keine Wahl: Ohne Uab-Mitgliedschaft keine Geld...


71herbert antwortet um 27-03-2012 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
@mariaH
Hallo,
ich hab mein gestriges Posting vor dem Abschicken meine Frau lesen lassen und sie hat mir prophezeit daß ich genau so eine Antwort kriegen werde aber
wer lesen kann ist klar im Vorteil weil ich bezeichne nicht das Vermieten an Gäste als Prostitution sondern nur das Programm einiger Betriebe. Genau diese Betriebe die ein 7 Tage "Bespaßungsprogramm, vom Frühstück bis zum Schlafengehen" für ihre Gäste fahren werden aber auch immer als die so erfolgreichen dargestellt. Ein derartig agressives Vermieten geht immer als erstes zu Lasten der Frau und dann auf die Familie. Wenn du im Landesverband sitzt wirst du eh ein paar so Bäuerinnen mit Burn Out kennen - also ich kenn ein paar. Leider.


.


heidi01 antwortet um 27-03-2012 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Ich habe nichts gegen einen Mitgliedsbeitrag an sich, ich bin auch gerne bereit dafür mehr zu zahlen, aber ich erlaube mir auch eine entsprechende Gegenleistung zu erwarten. Schließlich bin ich nichts anderes als ein zahlender Kunde/Mitglied wovon der Verein ja schließlich lebt. Auch die Kosten für eine Kategorisierung, Katalogeintrag sind nicht unerheblich (wobei ich vom Nutzen eines Katalogeintrags nicht überzeugt bin). Wenn ich dann mal etwas brauche, wird sich schön abgeputzt, na herzlichen Dank auch.
Im übrigen hatte unser Haus über Jahrzehnte hinweg mit Sicherheit eine Auslastung von mehr als 100 Tagen (geschätzt, ich mag jetzt nicht kistenweise alte Meldezettel durchsehen) pro Jahr, das ganze ohne Landesverband oder dergleichen, den gabs damals nämlich noch gar nicht. Das war ganz einfach NUR Urlaub am Bauernhof, ohne Wellnessbereich, Kinderanimation, Halbpension, Tennisplatz etc.
Wenn ich mir die UAB-Mitgliedsbetriebe so ansehe, dann frag ich mich schon öfter wo da eigentlich noch der Bauernhof ist? Anscheinend genügt schon ein Meerschweindl und ein Hase und ein paar Blümchen zu bekommen? Bis 60 Betten darf man sich Urlaub am Bauernhof Betrieb „schimpfen“, entschuldigung das ist kein Bauernhof, das ist laut Gesetz ein Gewerbebetrieb also schlicht weg eine Firma/Hotel wie auch immer man es nennt. Die Vermietung ist hier mit Sicherheit keine dem Haushalt untergeordnete Tätigkeit. Von dem finanziellen und personellen Hintergrund möchte ich hier gar nicht reden. Es kann doch nicht sein, dass sich ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb mit großen „Hotels“ vergleichen muss.
Ich bekomme immer wieder Anfragen betreffend Halbpension und muss diese ablehnen, ich kann und darf es einfach nicht. 2 Klicks weiter gibt es einen „Bauernhof“ (ich schreibe das jetzt mal absichtlich unter Anführungszeichen) da ist das natürlich möglich, zusätzlich werden den gestressten Eltern auch noch die Kids abgenommen. Ist ja kein Problem, Kindergärtnerinnen, Köche und Masseure sind ja da.
Eine EU-Förderung an eine Zwangsmitgliedschaft bei einem Verein (denn nichts anderes ist der LVB für UAB) zu koppeln halte ich für mehr als nur fragwürdig.



mariah antwortet um 27-03-2012 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Hallo Herbert,
zu deiner Information-
ich "sitze" nicht im Landesverband, sondern ich stehe mit beiden Beinen mitten im Leben.
Dabei möchte ich auch anmerken, dass wir vom Landesverband in erster Linie die Interessen unserer Mitglieder vertreten. Es ist ganz einfach nicht richtig und nebenbei unfair, zu behaupten, dass wir so quasi nur schikanöse "Vorschriften" erfinden. Auch für uns gilt: um im Tourismuswettbewerb konkurrenzfähig zu sein, brauchen wir eine Qualitätssicherung, diese erfordert von uns allen ein gewisses [eigen] Engagement. Wer diese Herausforderung nicht annehmen möchte, wird von NIEMANDEM gezwungen, dies zu tun. Bäuerin/Bauer zu sein bedeutet für mich, selbstständig entscheiden zu dürfen, was man mit Freuden tun möchte, ohne sich dabei ständig zu überfordern.



heidi01 antwortet um 27-03-2012 21:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Liebe Maria!

Ich kenne eine Bäuerin die vermietet sehr gerne und erfolgreich, opfert sich für Ihre Gäste auf, nimmt sie sogar mit wenn sie am Samstag abend mit dem Bauern mal was unternimmt. Der Hof: top gepflegt, Schwimmbad, Zimmer werden immer wieder erneuert, qualitativ hochwertige Ausstattung, sehr hohe Auslastung. Bei der Nachkategorisierung ist man ihr gewaltig auf die Zehen getreten weil eines oder zwei der Zimmer (ich weiß es jetzt nicht ganz genau) etwas zu klein sind (das ist schon seit jeher so weil Bad und WC eingebaut wurden), also kleiner als im Kriterienkatalog angegeben.
Auf der anderen Seite durfte ich einen Hof kennenlernen, da frage ich mich: war die Kommission blind oder besoffen? Entschuldigung aber das war der Wahnsinn.
Noch ein Fall bei einer Nachkategorisierung: Ich glaub es ist einem Eigentümer selbst überlassen welche Fliesen er an die Wand klatscht und wie, solange es ordentlich ausgeführt und dem Stand der Zeit entspricht muss es der Kommission egal sein.
…. Soviel zu Schikanen
Das alles sind seit Jahren zahlende Mitglieder, der eine oder andere denkt darüber nach es zu lassen.



mariah antwortet um 27-03-2012 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Jawohl, ich bin "diese" Person.
Dem Landesverband stehe ich nicht nur nahe, sondern ich arbeite sogar im Vorstand mit, wenn in stundenlangen Sitzungen Richt-Linien [keine Zwangsbeglückungen] ausgearbeitet werden, die dem Nutzen unserer Vermieter und dem Wohl unserer [zahlenden] Gäste dienen sollen.
Wer für sich und seinen Betrieb den Nutzen einer professionellen Marketing Organisation nicht inanspruch nehmen möchte, wird von keinem Menschen genötigt, das zu tun.


leitnfexer antwortet um 27-03-2012 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
Hallo!

Der UaB Verband hat rd 2.800 Mitglieder, ob das nur die Bauernhöfe sind, oder ob da auch die Privatzimmervermieter mit dabei sind, kann ich jetzt nicht sagen. Jedenfalls gibt es rd 10.000 Bauernhöfe mit Vermietung in Österreich. Um als solcher an Fördermitteln aus EU- Töpfen zu gelangen, muss man Mitglied beim Landesverband(und somit auch beim Bundesverband?) und bei einem Gästering sein. Das ist für mich schon "Zwangsbeglückung", da wohl so manche nicht auf eine Investförderung verzichten möchten und nur deshalb zähneknirschend beitreten.
Wo zb das Wohl der Betriebe/Gäste liegt, wenn Mitglieder die Senioren und Arbeiter als Gästestamm aufweisen, plötzlich genötigt werden, einen Kinderspielplatz einzurichten, weil ihnen sonst eine Abwertung droht...?

@Fallkerbe
hast du überhaupt eine Ahnung, um was es bei DDA geht? (und warum sich dort so derart schlechte Buchungsquoten ergeben?


71herbert antwortet um 27-03-2012 23:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ mariaH
Hallo
Höhepunkt des neuen Models ist eigentlich die kräftige Erhöhung des Mitgliedsbeitrages um dann einen 3% igen Nachlaß zu erhalten wenn ein Vermieter die Meldedaten aller seiner Gäste UaB zur Verfügung stellt. Zuerst muß man sich seine Gäste selber suchen und UaB will die Adressen von Gästen die eben Urlaub auf einem Bauernhof machen einfach abstauben und bewerben. Es wird hoffentlich keiner so blöd sein und wertvolle und aktuelle Adressen herauszugeben. Keiner weiß wer auf die Adressen zugreifen kann und der Vermieter müßte von allen Gästen eine Datenschutzfreigabe einholen. Für mich ein unseriöses Begehren.


realist antwortet um 27-03-2012 23:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urlaub am Bauernhof- Mitgliedsbeitrag
ja, glaube auch, dass Fallkerbe nciht viel Ahnung vom DDA hat. Ich hab kein Problem nit meiner "niedrigen Erfolgsquote" - da kann der Gast bis zu 20 Angebote anfordern und einer ist meist billiger als ich - aber bevor ich beim Preis nachlasse soll die Wohnung lieber leerstehen. Ich verwende den DDA nur für Nebensaisonzieten, und da ist die Quote schon deshalb schlechter - aber für die 3 Minuten, die so ein Angebot benötigt ist es ach nicht so schlimm.

Für die Saisonzeit bekomme ich meine Wohnungen sowieso leicht voll - es gibt jetzt schon eine Warteliste von Sommergästen, die hoffen dass für 2013 ein Platz frei wird - ich vergebe keine Wohnung früher, als dass nicht Stammgäste die Möglichkeit hätten, wieder fürs kommende Jahr zu buchen. Also alle Anfragen die mehr als 12 Monate im Voraus kommen - werden "gespeichert" und dem "Buchungswilligen" teile ich das mit.

Für Sommer werden eigentlich nur Gäste mit 14 Tagen genommen, somit ist nicht so oft eine Endreinigung nötig - spart Arbeit.
Meine Gäste "angle" ich mir schon selber - aber die Marke UaB hat meiner Meinung nach schon auch einen Wert - wurde durch viel Marketing (und Kosten) bekannt gemacht - so bleibe ich schon erst mal dabei.
Ich habe derzeit einen Buchungstand für 2012 von 211 Vollbelegstagen - hab mir aber mal in den Kopf gesetzt 250 zu schaffen - mal sehen. (bevor ich irgendwo unterbiete sollen es weniger bleiben)
Genieße derzeit 4 Tage ohne Gäste im Haus - und nach Ostern werden es auch nur 3 Wochen sein, wo keine Gäste hier sind. Dann startet schon wieder ein lange Sommersaison Ende April fast durchgehend.
Da habe ich aber keine Gäste "direkt" von Uab bekommen, nur sind die "indirekten" schwer auszumachen.

War und bin immer auf der Suche nach neuen Werbemöglichkeiten - meist funktionieren diese nur ein paar Jahre! Landschriftenverlag war einmal "die" Adresse für Werbung - Gäste ohne Ende - aber nur solange in der Gegend sonst niemand dabei war. Habe die letzen Jahre gute Erfahrungen gemacht mit "fewo-direkt", aber dasist auch schon wieder vorbei, und diese Plattformen verlasse ich dann auch gleich wieder - wenn mehr Anfragen als Buchungen kommen.
Finde schon wieder Werbemöglichkeiten, wo ich am Anfang dabei bin - da bingt es immer am Meisten. Derzeit bin ich auf der Suche nach "Herbsturlaub-Anbietern", hier hat überall mit Anfang September
die Schule begonnen - da sind Familien mit schulpflichtigen Kindern Fehlanzeige!

Bin auch mit vielem in unserem Uab LV nicht einverstanden - da wird immer noch recht teuer gewirtschaftet - warum soll jede Rechnugn mit der Post versendet werden wenn es schon seit Jahren auch e-mail gibt? Aber vergönnen wir halt unseren "Mädels" auch ein paar Auftritte auf den Ferienmessen, dass sie auch manchmal aus dem Büro "rausfliegen" können.
Bin dazu zwar der Meinung, dass diese "Reisemessen" maßlos überbewertet werden und viel zu teuer sind!

Was auch angesprochen wurde ist, dass oft "Großbetriebe" bei Uab dabei sind: Bei uns wurde überlegt, auch Betriebe mit mehr als 40 Betten zu UaB zu bringen - für mich ginge ein solcher Schritt mit einer gleichzeitien Kündigung einher!!!
Ich bin nur ein "Kleinbetrieb" mit 8 Betten und mache die Vermietung als Zuerwerb.


777 antwortet um 28-03-2012 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich eröffne vorne eine neue Diskussion mit einer Richtigstellung!


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