Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?

Antworten: 15
Indianerlandwirt 22-02-2012 12:09 - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Das war für mich ein Aha-Erlebnis. Im Wald darf ein Bio-Bauer mineralische Düngemittel (Vollkorn) und eine chemische Bekämpfung von Borkenkäfer durchführen. Der Bio-Bauer muss seine Düngemittel, etc. nur dementsprechend für den Wald deklarieren und einsetzen.

Meine Lösung wäre, dass biologische Wirtschaftsweise auf "gesunde-spirituelle" Lebensmitteln hinarbeitet. Die Biologisch-Dynamischen Landwirte sagen dies ja auch ohne Umschweife. Die "Naturschonung" ist dann nur ein Nebeneffekt der biologischen Wirtschaftsweise.

Darki antwortet um 22-02-2012 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Fals DU dich von solchen "gesunden-spirituellen Lebensmitteln" ernährst, dann lese ich hier den Grund warum ich nicht Bio bin! Weder im Wald noch sonst wo!

mostkeks antwortet um 22-02-2012 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Es wird dich wundern lieber Indianerlandwirt, aber Biobauern dürfen auch in ihrem Garten und bei ihren Balkonblumen "Kunstdüngern und Giftspritzen" was das Herz begehrt!

Indianerlandwirt antwortet um 22-02-2012 15:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Hallo tria,

ja du hast Recht, Ich bin ziemlich schräg.

kraftwerk81 antwortet um 22-02-2012 15:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Ja Forst ist eben nicht Landwirtschaft.

Ein richtiger BIO Landwirt wird sowieso jeden Borkenkäfer einzeln und händisch ausziehen und düngen im Wald wird wohl auch die Ausnahme sein.

Wennst allerdings Rinde zum Verzehr brauchst kannst Du Dich gern bei mir melden. Hab diese in BIO Qualität seit 1995. Mit BIO-Borkenkäfern kann ich leider nicht dienen. Die, die rumschwirren sind aus konventioneller staatlicher Massenproduktion (Bundesforste).

Musst Dich aber mit der Bestellung beeilen weil demnächst baut die APG Ihre 380kV Leitung mitten durch meinen BIO Wald. Gibt dann leider nur mehr verstrahlte Ware?!?

Stonebear antwortet um 22-02-2012 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
ja super Idee
vielleicht gibts bald Biojausnbrettl für die Bioparadeiser.
mfg

Woodster antwortet um 22-02-2012 18:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
@ Indianerlandwirt,

schade, ziermliches HolzhackerNivevau hier.
Sie können dir geistig leider nicht das Wasser reichen...

Denn: Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
(C.G. Jung, 1875-1961)

Indianerlandwirt antwortet um 23-02-2012 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Danke für die Antworten. Wäre schön gewesen weitere Ansichten für "Warum es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise gibt" zu lesen.

walterst antwortet um 23-02-2012 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
@indianerlandwirt

Im Wald gibt es deswegen keine biologische Wirtschaftsweise, weil eine biologische Wirtschaftsweise für den Wald nicht definiert ist und auch von den Definitionen aus dem landwirtschaftlichen Bereich nicht erfasst ist.
Jeder kann sich selber Richtlinien für eine biologische Wirtschaftsweise im Wald zusammenstellen und dann danach wirtschaften, sofern diese Richtlinien nicht im Konflikt mit den Gesetzen für den Wald stehen.

Welche Richtlinien hast Du derzeit für Dich aufgestellt und wie sind die Erfolge?

Indianerlandwirt antwortet um 23-02-2012 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
@walterst
Du kannst dir keine eigene Richtlinien für eine biologische Wirtschaftsweise im Wald zusammenstellen, weil per Definition Wald nicht zur Biologischen Wirtschaftsweise gehört. Bio gilt nur für "gesunde-spirituelle" Lebensmittel und hat nur "naturschonende" Nebeneffekte.
Spannend ist es für mich, da Wald sehr viele Lebensmittel erzeugt. Himbeeren, Brombeeren, Walderdbeeren, Schwarz/Heidelbeer, zig Arten von Pilzen, Bärlauch, diverse Kräuter und sogar Fichtennadeln die zur einen Hustensirup verarbeitet werden. Alles Lebensmittel. Da sie aber für jeden Menschen kostenlos zugänglich sind - gehört Wald nicht dazu. Darum darf der Biobauer auch im Wald mineralische Dünger anwenden und Borkenkäfer vergiften.


rotfeder antwortet um 23-02-2012 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Hallo!
Es gibt die Möglichkeit, den Wald biologisch zu bewirtschaften mit Kontollstelle, Biozertifikat und allem drum und drann. Nur macht es niemand, denn erstens kostet das Geld, bringt nichts, weder bei dem Holzverkauf noch an Förderungen, und schränkt ein bzw. verursacht Mehraufwand.

rattle03 antwortet um 23-02-2012 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Also Sorgen ham de Leit......

Ich hab jetzt keine Zeit, muss noch in den Wald fahrn Blaukorn verteilen und Roundup spritzen....

So, und jetzt mal ehrlich: wieviele Leute kennst du, die den Wald düngen??? Und jedem Biobauern ist es erlaubt, geeignete Pflanzenschutzmittel einzusetzen, und Pflanzenschutz ist auch Schädlingsbekämpfung. Gibts alternativen zu den verpönten chemischen Borkenkäfermitteln???

walterst antwortet um 23-02-2012 23:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
@indianerlw
ich kenn mich da nicht so aus, aber ich hab irgendwie im Hinterkopf, dass biologisch vermarktete Produkte aus Wildsammlung von der Biokontrolle und den Biorichtlinien erfasst sind. Du weisst da sicher mehr.

Übrigens bleibe ich bei meiner Meinung: Du kannst Dir für den Wald jederzeit selber Biorichtlinien aufstellen und danach wirtschaften. Nach welchen Richtlinien gehst Du vor, z.B. bei der Holzernte,

Indianerlandwirt antwortet um 24-02-2012 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Danke nochmals für die Antworten.
Wenn ich euch richtig verstanden habe:

Im Wald macht Biologische Wirtschaftsweise keinen Sinn, da Waldbauern von Haus aus "naturschonend" mit ihrem Wald umgehen. Hier habe sich die Bio's und die Konvi`bereits vereint und leben in Frieden miteinander.


wilderer001 antwortet um 08-03-2012 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Welchen Wald meinst du??

den normalen, in dem auch Bäume wachsen oder der, in dem irgendwelche andere zur belustigung diende "Bäume" (sollen berauschend wirken) wachsen?





Bewerten Sie jetzt: Warum gibt es im Wald keine biologische Wirtschaftsweise?
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;332225
Login
Forum SUCHE
Aktuelles zum Thema Waldwirtschaft

Föhnsturm Yves in Kärnten

Der Föhnsturm Yves hat in Kärnten schwere Schäden im Wald verursacht. Experten der Landwirtschaftskammer machen sich derzeit ein Bild über das Ausmaß der Zerstörung.

Forstwege: Böschungen einfacher pflegen

Im Laufe der Jahre wachsen die Böschungen unserer Forstwege gerne zu. Das kann bei wenig befahrenen Wegen dazu führen, dass sie für LKW oder andere Maschinen unbefahrbar werden. Helmut und Ewald Längle haben eine Technologie entwickelt, mit der sie Wegböschungen maschinell einfach und schnell säubern können.

Hangsicherung mit Holzwolle

Ein Schweizer Unternehmen hat die Idee des Erosionsschutzes mit Vliesen aus Holzwolle belebt. Wir haben uns angesehen, wie das ökologisch abbaubare Produkt den Boden gegen Wind und Wasser schützt.

Forststraßen: Gemeinsame Wege bauen

Oft ist es sinnvoll oder gar die einzige Möglichkeit, einen gemeinsamen Weg für forstliche Bringungszwecke zu bauen. Nicht nur bei der Aufteilung der Kosten gibt es dabei mehr als eine Abzweigung.

Waldumbau zum Laub-Nadel-Mischwald

Das Waldgut Pottschach ist ein Beispiel dafür, dass der Waldumbau vom Nadelholz-Altersklassenwald in einen strukturierten Laub-Nadel-Mischwald eine Erfolgsgeschichte sein kann. Möglich macht das unter anderem die intensive Bejagung des Rehwildes.
Weitere Artikel

Jagd: Abschusszahlen leicht rückläufig

Im Jagdjahr 2016/2017 sank die Zahl der Abschüsse laut Statistik Austria auf 762.000 Stück Wild und lag damit um 2,7 % unter dem Wert der vorangegangenen Saison. Dabei nahm die Jagdstrecke beim Haarwild um 2,6 % auf 617.000 Stück ab.

Die holzfreundlichsten Gemeinden Österreichs sind...

Bei der österreichweiten Initiative „Wald im Klimawandel“ haben 43 Gemeinden insgesamt 79 Projekte beim Wettbewerb „Holzfreundlichste Gemeinde“ eingereicht. Die Salzburger Gemeinde Kuchl sicherte sich den ersten Platz.

Genialer Holzjobtag in der Forstschule

Im Rahmen des „Genialen Holzjobtages“ informierten sich über 1000 SchülerInnen über Berufe mit Holzschwerpunkt. Dabei wurde innovativste Forsttechnik erlebbar. Berufe der gesamten Holz-Wertschöpfungskette und Ausbildungsstätten präsentierten sich den Jugendlichen in Bruck.

Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft 2017

Besonders vorbildliche Forstwirte aus allen Bundesländern wurden im Rahmen des Österreichischen Waldbauerntages in Kitzbühel, Tirol, mit dem Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft ausgezeichnet.

Waldspaziergänge für Frauen in der Steiermark

Im Oktober bietet der Waldverband Steiermark im Rahmen des Projektes „Wald in Frauenhänden“ wieder Waldspaziergänge für Waldbesitzerinnen und forstlich interessierte Frauen an.

Die Fichte im Klimawandel richtig behandeln

Was die Fichte aufgrund des Klimawandels möglicherweise erwartet, zeigt ein neues Wachstumsmodell. Die Erkenntnisse daraus dienen als Grundlage für gezielte waldbauliche Präventivmaßnahmen.

Naturnahe Waldbewirtschaftung

Gerade bäuerliche Waldbesitzer mit klaren Zielvorstellungen schaffen oft beste Beispiele für eine gelungene naturnahe Waldbewirtschaftung. Voraussetzungen dafür sind ein guter Blick auf natürliche Prozesse und die Abkehr von der Sparkassenhaltung im Wald.

Windwurf: Staatliche Hilfe für Geschädigte

Ein Sturm hat im August an Wäldern und Häusern Schäden in Millionenhöhe angerichtet. Ein Maßnahmenpaket soll den Privatwaldbesitzern nun unter die Arme greifen.

Orkan: 2 Mio. Festmeter betroffen

Ein Orkan hat Mitte August vor allem in Niederbayern große Schäden angerichtet. Ersten Schätzungen zufolge verursachte der Sturm 2 Millionen Kubikmeter Schadholz.

Aufforsten im Herbst

Die Herbstanpflanzung gewinnt wieder an Bedeutung. Ein Grund dafür ist das oft passendere Wetter als im Frühjahr. Von Vorteil ist auch die Aufteilung der Arbeitsbelastung auf mehr als eine Jahreszeit.
Privatanzeigen - Forsttechnik
  • Motorsägen
    Verkaufe Motorsägen der Marke Husqvarna (357xp-g) (550xp). Sägen sind in gutem Zustand und durchgewartet, sofort einsatzbereit.
  • Eschlböck Biber 70 mit Penz Kran
    Bj. 2008, 2.320 Bstd. mit 30er / 50er / 80er Sieb, 2. Satz Messer und Penz Holzkran 6.75 H, Bj. 2009, Ersteinsatz 2012, mit 4 Fingergreifer (neu) und elektronischer Steuerung.
  • Hubsteiger
    Hubsteiger Micro-Zoom-16, guter Zustand. 
  • Seilkran
    K301 auf Steyr LKW 1491, 280Ps, 2006 neu aufgebaut von der Fa. Konrad, mit Woody 50Harvester, Bj. 2006, MCS2 Steuerung, Vollautomatisiert mit 2 Handfunksender, Sherpa 1,5 to. Laufwagen, guter Zustand, sofort einsatzbereit, wegen Zeitmangel günstig abzugeben.
  • Forstausrüstung
    Verkaufe Forstrahmen und Bodenplatte für Fendt 300 E.
  • Gebrauchten 4 to. Rotator Hiab mit Gehänge und Flansch
    Verkaufe gebrauchten HIAB Rotator mit Gehänge und Flansch, Rotator ist voll funktionsfähig, der Stummel ist im Bereich der Bohrung ganz leicht verbogen - hat aber auf die Anwendung keinen Einfluss, D Welle 59.
  • LOGMAX 928 Harvesteraggregat
    Verkaufe LOGMAX 928, komplett mit Steuerung, näheres am Telefon.
  • STIHL MS 026
    Verkaufe sehr gut erhaltene Motorsäge Stihl MS 026. Einwandfreier Zustand, Versand möglich.