An die Vielschreiber im Forum

Antworten: 17
heumax 20-02-2012 19:40 - E-Mail an User
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s Julian,
super einstellung gratuliere dir. wenn man etwas will kann man es auch . ich hab auch ohne hof angefangen und habe heute einen kleinen bergbauern hof mit eigener milchverarbeitung und kann davon leben und sogar eine familie ernähren . reich werde ich sicher nie aber das war auch noch nie mein ziel. ich wünsche dir dass du deine ziele erreichst und den mut nicht verlierst mit so vielen unzufriedenen hier bei landwirt.com. manchmal sieht es hier fast so aus ob nur die unzufriedensten bauern hier etwas schreiben wollen (vielleicht sind die andern die es zu etwas bringen wollen halt an der arbeit, statt am schreiben und jammern) so ich muss jetzt auch wieder an die arbeit sonst bring ich es auch zu nichts und muss anschliessend noch mehr schreiben. ;=)


Dieser Forumseintrag stand unter dem Thema Berglandwirtschaft .
Gut dass es auch noch solche Bauern gibt.



siw5 antwortet um 20-02-2012 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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100%ig einverstanden!
Bin mir bei ein paar Usern auch schon so vorgekommen, allerdings überwiegt meiner Meinung nach doch der positiv in die zukunftblickende Anteil! Anstatt wissenswerte Tipps, Argumente zu bringen wird nur geschimpft und ggseitig aufgestachelt!



Julian95 antwortet um 20-02-2012 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hätt ma auch nd dacht, dass auf mein Beitrag soiche leid antworten..daugt ma voi.
Mehr zamhaltn..is besser



siw5 antwortet um 20-02-2012 20:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Julian, welche Schule?


Julian95 antwortet um 20-02-2012 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Landwirtschaftsschule St.Florian
Warum leicht?



modi antwortet um 20-02-2012 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo
Kreszens: Bin 100 % bei dir
Dieses Forum sollte eigentlich Ratsuchenden eine Hilfestellung sein, was auch durchaus noch vorkommt. Ansonsten verkommt es zu einem Sammelbecken von Suderanten und Besserwissern.
Jede(r) der hier nur sinnlos herumraunzt, sollte sich einmal fragen, welche politische Leistung bringe ich denn ? Geht es mir wirtschaftlich wirklich so schlecht, oder ist nur Gewohnheit jede politische Aktion sofort als Unfähigkeit der Politiker abzustempeln.
Ps: Mein kleiner Vollerwerbsbetriebbetrieb spült auch keine Millionen herein, aber ich bin zufrieden.
Ich strecke mich halt nach der Decke, sprich sparsame Wirtschaftsweise usw.
Manchmal schäme ich mich wirklich meiner Berufskollegen. Da wird ein Bild in die Gesellschaft hineingetragen, als wären wir alle kurz vorm Hungertod.
An all diese Betriebführer(innen): Wundert euch nicht, wenn eure Kinder die Lust am Bauer-Bäuerin sein verlieren.
In der Hoffnung auf mehr Zufriedenheit in der Bauernschaft
mfg


HAFIBAUER antwortet um 20-02-2012 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Modi deine Einstellung gefällt mir sehr gut ,aber die Bauern glaub ich sind nicht Schuld an der einstellung der Kinder.Ein Beispiel du hast zwei Söhne der eine ist Maurerlehrling hat ein eine Lehrlingsentschädigung von 800 euro im Monat mit 40 Stunden.Der andere macht die Landwirtschaftschule 3 Jährig.Ist er dameim sollte er am Betrieb mitarbeiten.Ich kann im natürlich nicht monatlich 800 Euro geben . Und da geht der Klassenkampf los.Weil eben das Einkommen der Bauern zuniedrig ist das man den Jungen einen Gehalt Bezahlen kann.Oder hat ein Bauer kein Recht unter natürlichen Verhältnissen Zuleben.Das hat garnichts mit unzufriedenheit zutun sonder das macht die heutige Gesellschaft und Politik.


Fallkerbe antwortet um 20-02-2012 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hafibauer,
wenn eine Rentable und sinnvolle Arbeit am Hof "übrig" ist für den Junior, dann wird man ihm auch eine halbwegs angemessene entschädigung zahlen können. Wenn diese Sinnvolle und Rentable Arbeit nicht da ist, (auch nicht über nebengewerbe oder MR), dann ist es sicher gescheiter, der Junior arbeitet irgendwo, wo seine Arbeit auch was wert ist.

Ein maurer, der nur aufträge für 1 mann hat, kann auch schlecht 2 Arbeiter bezahlen.
Zumindest nicht sehr lange.
Da ist weder Gesellschaft noch Politik schuld, da ist die Mathematik schuld.



HAFIBAUER antwortet um 21-02-2012 07:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Fallkerbe deine Einstellung ist sehr gut,aber mit solchen Ansichten werden alle Betriebe verschwinden.Den wen ein junger Mensch Geld und wollstand einmal gewöhnt ist dan führt er keine Landwirtschaft mehr weiter.Den die jungen wollen Freiheit und nicht das ganz Jahr nur an den Betrieb gebunden sein.Und zur sinnvollen und Rentablen Arbeit.Es gibt nur eine Gruppe in Österreich die so Blöd sind und eine Landwirtschaft führen und nebenbei einen Zweitshop machen das sie halbwegs über die Runden kommen.Und sich obendrein vom Stadt auch noch Schröpfen lassen mit doppelden Beiträgen das gibt mir sehr zu Denken, man sieht ja wieder mal beim Sparpaket wer die Zahler sind und wer die Nutznieser sind.


johei antwortet um 21-02-2012 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Meine Erfahrung ist, das viele schon den Betrieb übernehmen würden. Doch oft sind die Übergeber selber schuld, daß der Betrieb nciht weitergeführt wird. Die Gründe sind, das sie noch nicht übergeben wollen obwohl alt genug oder zuviel Geld haben wollen oder dem Jungen keine Entscheidungsfreiheit lassen.Immer heißt es die Jungen wollen nicht. Ich kenne einige wos an den Alten gelegen ist das sie von zu Hause frot sind. Und das sind nicht wenige.


__joe007 antwortet um 21-02-2012 12:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wenn ich mir die Einstellung mancher hier im Forum anhöre, verstehe ich die Jungen auch,.....

Bin selber erst seit 2 Jahren in der glücklichen Lage, den Hof übernommen zu haben.

Aber wenn ich fix zu Hause geblieben wäre, damit ich nicht in den Genuß der finanziellen Freiheit komme, also da hört sich jede Diskussion auf,........... ( Solche Aussagen liest ma hier,.......)

Ich bin froh, dass ich was anderes als den eigenen Hof gesehen habe, daher kann ich mich ja an die aktuelle Situation der Wirtschaft anpassen, .....

Sonst wird man betriebsblind !!!!!!!!!!!!!

lg JoE, der mit seinem "Sacherl" das Leben genießt und ALLEINE entscheidet.





Haa-Pee antwortet um 21-02-2012 12:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hafibauer hat zwar etwas schwierigkeiten mit der richtigen schreibweise ,hat aber sinngemäss nicht unrecht!

er hat den unterschied bei seinen beiden söhnen der eine künftige hofübernehmer der andere in einer baufirma.

obwohl ich sagen muss dass wenn jemand sein ganzes leben am bau tätig ist auch ordentlich körperlichen verschleiss ausgesetzt ist!

es ist ein problem dass die rentabiliät in der land forstwirtschaft permanentem druck ausgesetzt ist obwohls in den letzten 25 jahren auch statistisch bestätigt eine der höchsten produktivitätssteigerungen innerhalb sämtlicher branchen hatte.

das grundübel sind und bleiben die zu geringen erlöse im vergleich zu den ständigsteigenden produktionskosten.

bin ad hoc beim maschinenhandeln und erst vorige woche wurde mir mitgeteilt wenn ich gleich unterschreibe spare ich 6 prozent weil diese woche werden mal wieder die preise erhöht!

bei einer verhandlungs summe von 24000 euro macht das schon ein sümmchen aus!

auf meine frage warum dass so ist wurde ich auf den gut 4 prozentigen abschluss der metaller herbstlohnrunde hingewiesen!

hier gehts nicht ums jammer von den vielschreibern sondern eben auch ums aufzeigen für die "doofbauern" wie der hase wirklich läuft!......




__joe007 antwortet um 21-02-2012 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@haapee:

Was ich damit sagen will, ist das, dass niemand mehr seinen Sohn daheim lässt. Weil der soll ja eine Zusatzausbildung haben, um zu Hause diese Fähigkeiten einsetzen zu können.

Weils wenn dann wirklich so schlecht ist in der LW hat er dann halt ein paar Optionen mehr als nur im Vollerwerb JAMMERN !!

a) Nebenerwerb
b) Verpachten und seinen erlernten BEruf ausüben
c) Ganz normales Leben führen und da Bruder nimmt die LW.

mfg JoE



Haa-Pee antwortet um 21-02-2012 13:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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joe was machen ich mit bauernhof, wenn haben keine bornierte bruder ?

a. machen sozialprojekt draus?
b. schenken papst bumsti VIII?
c. geben meine kranke schwester?
d. machen paintball arena für die braunen unter den blauen?
e.verstaatlichen als museum?
f. oder ab in den süden zu arisdoodeles nachkommen?


__joe007 antwortet um 21-02-2012 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schwere Frage,

Ich möchte gerne den 50 : 50 Joker nehmen !!!!


lg JoE

P.S.: Das wäre meine andere Variante gwesn: Hütte verpachten ( inkl. Gebäude und Stallungen) und a steile Villa ins Grüne !!!!!!!!!







Hausruckviertler antwortet um 21-02-2012 14:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Von wegen Vielschreiber. Ich weiß nicht wann viel schreiben anfängt. Einige glauben schon zu jedem Schmarrn ihren Senf dazugeben zu müssen. (So wie ich jetzt). Sobald es wärmer wird und draussen die Arbeit wieder beginnt, reduziert sich die Vielschreiberei wieder ein wenig. Früher waren die Bauern im Winter auf dem Sofa, jetzt sitzen sie halt vor dem PC.
An Kreszens und Modi: Muß euch recht geben, ihr sprecht mir aus der Seele. Zufrieden sein mit dem was man hat, positiv in die Zukunft blicken und den Kindern eine positive Einstellung vermitteln, auch wenns nicht immer leicht fällt.
Ich ertapp mich leider auch immer dabei, dass ich mich über Dinge, vor allem politische Fehlentwicklungen aufrege, obwohl ich sie nicht ändern kann. Ich hab schon Lerserbriefe geschrieben E-Mails und Briefe an den Bundeskanzler, Landeshauptmann usw., in denen ich meinen Unwillen kund getan habe. Nützt ja doch nichts. Politiker kann ich aus den verschiedensten Gründen nicht werden um etwas ändern zu können, denn wenn du nicht mit diesem Strom in dem sie sich befinden, mitschwimmst, kommst du nie dorthin wo du wirklich was bewegen kannst.


sturmi antwortet um 21-02-2012 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Warum Vielschreiber als Suderer und Jammerer dargestellt werden entzieht sich meiner Erkenntnis!
Warum Bauern aufgeben oder aber die Jungen nicht weitermachen wollen ist sehr vielfältig und individuell!
Im OÖ Zentralraum mit vielen Jobs herrscht ein anderer Wohlstandsanspruch als irgendwo im Hintergebirge.
Soll doch jeder machen was er will. Der Eine versucht mit 700 m² Bauer zu werden und Andere verpachten an Nachbarn, Freunde, Bekannte um ihnen ein Überleben als Bauer zu ermöglichen.
MfG Sturmi







helmar antwortet um 21-02-2012 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Sturmi...volle Zustimmung!
Liebe Grüsse, Helga


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