Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker

Antworten: 30
Indianerlandwirt 13-02-2012 18:16 - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Bio Bauern pflanzen nur sehr wenig Mais an. Er braucht eine Menge Nährstoffe namens Stickstoff. Und selbst mit der besten Bio-Fruchtfolge ist das kaum hinzukriegen. Und dann verträgt er sich noch selbst. Die Natur hat es eingerichtet, das hunderte Jahre lang Mais auf Mais angebaut werden kann. Und er verbessert den Boden dabei. Mit der Restpflanze von Körpermais kommt soviel Pflanzenmasse in den Boden, das da immer mehr Humus ist. Viel mehr als bei Bio-Bauern. Und da sie in keine Fruchtfolge hineinpasst, unterstützen die Mais-Bauern die Pflanze mit Nähstoffen aus Fabriken und chemischen Stoffen gegen Unkraut und Insekten. Und so ernährt der Mais die Welt. 60 % der Menschen auf der Welt essen entweder Mais oder Fleisch, deren Tiere mit Mais gefüttert worden ist. Das passt nicht in die Bio-Welt.


Und die heutigen Imker passen auch nicht in die Bio Welt. Unsere „westliche Honigbiene“ kann ohne Gift nicht überleben. Alle Imker Europas und Amerikas müssen mindestens einmal im Jahr die Bienenwohnungen mit Ameisensäure vergiften. Unsere Honigbiene hat einen Feind namens Varroramilbe (winziges Tier). Die tötet sonst unweigerlich alle Bienen. Also nehmen die Imker Ameisensäure und verdampfen diesen in der Bienenwohnung. Bei richtige Dosierung sterben die Milben, bei zu hoher Dosierung die Bienen. Ameisensäure ist ein Naturgift, wird aber auch in unseren Fabriken hergestellt. Ein Mensch der sie trinkt ist tot, und daran riechen würde ich auch keinen empfehlen. Da schwinden die Sinne. Also ohne Gift und menschliches tun, stirbt die Honigbiene aus. Das gilt auch für die Bio-Imker. Also in die Bio-Welt passt die westliche Honigbiene mit ihren Honig nicht. Da müssten die Bio-Imker schon auf „östliche Honigbiene“ umsteigen. Aber die bringt halt viel weniger Honig.


JohnHolland antwortet um 13-02-2012 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
der ganze biosinn oder unsinn, je nach dem, ist reine marketingstrategie! und sonst garnix! gäbe es nur biobauen wären wir nicht mehr in der lage die menschen zu ernähren.


grassi antwortet um 13-02-2012 19:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Hallo Indianerlandwirt,
vielleicht hast was übersehen bei deinen Gedanken: Kann es sein, dass Mais in seiner natürlichen, ursprünglichen Art ohne chemische "Stoffe" gewachsen ist? Kann es sein, dass die Bienen ohne chemische "Stoffe" und damit ohne Eingriff in die Natur bzw in das Gleichgewicht ohne chemische Stoffe auskommen könnten. Kann es sein, dass viele Krankheiten bei Menschen (bis Krebs) aufgrund der Rückstände (chemische Stoffe, in oft unbekannter neuer Form) in den Nahrungsmittel (trotz Einhaltung der Grenzwerte) entstehen und ausgelöst werden? Wo wird hunderte (??) Jahre mit chemischen Stoffen Mais auf Mais angebaut????
Ich kann mir nicht vorstellen, dass du das selbst glaubst, was du geschrieben hast (scheint eine leichte Form von Realitätsverweigerung zu sein),

und deere6110,
seit wann ernährt die konv Landwirtschaft die ganze Welt? Warum gibt es dann noch immer hungernde Menschen? Kann auch nicht stimmen, was du schreibst.
lg, grassi




Rocker45 antwortet um 13-02-2012 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
@indianerlandwirt...
"die Natur hat es so eingerichtet, dass jahrhundertelang Mais auf Mais angebaut werden kann"
Alleine diese Aussage lässt mich an deiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln

"Er braucht eine Menge Nährstoffe namens Stickstoff. Und selbst mit der besten Bio-Fruchtfolge ist das kaum hinzukriegen."
Blödsinn
Mais-Triticale-3Jahre Kleegras wäre z.B. eine recht gute Fruchtfolge für Mais. Und falls du es nicht weißt: Stallmist enthält auch Stickstoff!!!

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass du nur einen ganzen Haufen Sarkasmus ins Forum einbringen wolltest...

Mgf Rocker




griesinger antwortet um 13-02-2012 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
@grassi...Volle Zustimmung!!!




baerbauer antwortet um 13-02-2012 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
@Indianerlandwirt:
Die Varroamilbe wird nicht vergiftet: mit Ameisensäure werden die Fresswerkzeuge verätzt und sie verhungert dann.
Übrigens kann man den Mais auch mit Luftstickstoffbindenden Bakterien (Azotovit, Azotobacter chroococcum, etc) und org. Düngern mit N versorgen und nicht nur mit chem. Düngern.
lg



179781 antwortet um 13-02-2012 23:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Hallo Indianerlandwirt
Mais kommt von den Indianern. Die haben über Jahrtausenden Mais gezüchtet und kultiviert. Und der ist ohne Nährstoffe aus der Farbrik und chemische Stoffe gegen Unkraut gewachsen. Also ist die Theorie, dass Maisanbau nur mit Kunstdünger und Gift funktioniert schon einmal grundfalsch.
Die Indianer haben den Mais auch nicht in einer Fruchtfolge, wie wir sie uns vorstellen angebaut. Da gab es den klassischen Mischfruchtanbau Mais, Bohnen und Kürbis gemeinsam auf einem Feld und einen Fruchtwechsel in der Form, dass nach mehreren Jahren Mischfruchtanbau die Äcker für einige Zeit als Weideland oder Wald genutzt wurden. Auch hier könnte man sich einiges abschauen für die moderne Landwirtschaft.

Die Indianer mischten sich auch aus Kräutern und wildem Tabak Rauchzeug mit teils haluzinogener Wirkung. Mit letzterem dürftest du in deiner Indianerlandwirtschaft befasst sein, wenn man deine Beiträge so verfolgt.

Gottffried


mosti antwortet um 14-02-2012 00:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
wer derzeit gängige maiswirtschaft als vernünftig bezeichnet möge beide linke hände heben!


DJ111 antwortet um 14-02-2012 06:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
@ IndianerLW:

Wer im Wald sitzt sollte nicht mit Maiskolben und Bienenstöcken um sich schmeissen!

Gruß DJ


Indianerlandwirt antwortet um 14-02-2012 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Danke für die Antworten

Mais in unsere Fruchtfolge zu integrieren ist sehr schwierig. Eventuell alle zehn Jahre auf der selben Fläche. Das würde aber auch bedeuten, dass wir die Welterntemenge an Mais auf weniger als ein zehntel verringern müssten. Da würden wirklich Menschen verhungern. Das kann nur konventionell mit Monokultur, Industriedünger und Pflanzenschutz.

Die Indianer bauten Mais in Mischkultur, bis die Fläche vollkommen degradierte. Dann überließen sie die Fläche der Natur bis wieder Wald entstand. Das war zwar nicht Bio aber Natur pur. Gerade auf verhungerten Böden entsteht die größte Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren. Und über die Jahrzehnte wieder nährstoffreicher und Arten ärmerer Wald. Aber damit förderten sie auch ungemein den Wildbestand. Mais (Bohnen, Kürbis) als Mischkultur und Wildfleisch machten sie mehr als satt.

Hallo baerbauer. Wenn es dir lieber ist. Die Varroamilbe wird nicht vergiftet, sondern es werden ihr die Fresswerkzeuge weggeätzt - sie verhungern. Das ist dann Bio.


MF7600 antwortet um 14-02-2012 08:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
@indianerlandwirt
volle zustimmung alles andere sind phantastische realitätsverweigerer.
die indianer im urwald haben vermutlich mit dem damaligen maisanbau keine 7 milliarden menschen versorgen müssen.
viele menschen hungern, dass ist wohl nicht die schuld der LW, es wäre genug für alle da.
das ist die schuld der politik und eventuell der mentalität der bevölkerung.
der varroamilbe werden die fresswerkzeuge verätzt und die verhungert dann- ja toll- bitte nicht den grünen oder radikalen tierschützern erzählen sonst könnte sein dass in zukunft bienenstöcke brennen.

mais - titicale- 3 jahre kleegras, ja auch toll um biorichtlinien einzuhalten und bioförderungen zu lukrieren aber wenig sinnvoll zur welternährung.

mais als C4 pflanze gehört zu den besten N-verwertern, weit besser als getreide, und das mit weniger wasserverbrauch.
natürlich kann mais auch mit wirtschafts- und sonstigen organischen düngern gedüngt werden.
maisanbau mit intensiver schweinehaltung ist eine tolle möglichkeit funktionierender kreislaufwirtschaft.
klärschlamm zb. darf im biolandbau natürlich auch nicht verwendet werden, da fängt die unterbrechung der natürlichen kreisläufe schon an.
bei maisfruchtfolgen mit minimalbodenbearbeitung und eventuell gülleeinsatz ist humusaufbau gut möglich. bei früher ernte kann sogar noch eine zwischenfrucht etabliert werden(grünschnittroggen, winterwicke, perko, inkarnatklee,...)






179781 antwortet um 14-02-2012 08:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
@ Indianerlandwirt:
"Mais in unsere Fruchtfolge zu integrieren ist sehr schwierig. Eventuell alle zehn Jahre auf der selben Fläche"
Im Biolalndbau gibt es die Faustregel Hackfrüchte höchstens alle vier Jahre. Wenn es bei dir nur alle 10 Jahre geht, dann machst du gravierende Fehler. Die Nährstoffversorgung ist ja nicht das Problem, weil Mais wie du am Anfang beschrieben hast sehr viel organische Masse produziert und damit zum Humusaufbau und entsprechender Ernährung der Pflanzen beitragen kann.

Gottfried


Joe_D antwortet um 14-02-2012 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
es lebe die Chemie....noch mehr Ironie findet man selten ;-)))))))))))


JohnHolland antwortet um 14-02-2012 09:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
... ich behaupte ja nicht dass alle ernährt werden.... in der lage wären wir aber... vielmehr liegt es an der (gerechten) verteilung


biolix antwortet um 14-02-2012 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Indianer, schön langsam trebst es aber echt bunt... ;-)))

WO hast du das alles her... danke Gottfried das du das klar gestellt hast mit den Mischkulturen, ebenfalls hatten die ein ausgefeiltes Fruchtwechsel System, wosie genau wussten in welchen Reihen sie den Mais welches jahr angebaut haben..

Humusvermehrend ? In unseren Breiten sicher nicht, er war ja nciht mal heimisch.. und warst schon in der Stmk wo eben die 70-80 % mais angebeuat werden.. Viele Böden sind "tot".. Nur mehr der Humus ist noch da, den die Mutter Natur sich nicht weg nehmen lässt, der letzte Rest des Dauerhumuses von 1%....

Kenne zig Betriebe die deswegen auch schon auf Bio umgestellt haben in der Stmk weil sie das mitbekommen haben...

lg biolix

p.s. und komisch, das schon Wissenschaftler meinen, "Bio ernährt zukünftig die Welt, oder sie wird nicht ernährt.." , wenn ihr diesen Satz noch nicht kapiert, dann macht das nichts, nur im Geldsystem sind wir schon einen Schritt weiter.. ;-)


Johngoat antwortet um 14-02-2012 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Das Problem mit der Welternähnrung liese sich ganz einfach in den Griff bekommen:
SEX VERBIETEN, dann ist alles nur eine Frage von ein paar Jahren und alle sind satt.


baerbauer antwortet um 14-02-2012 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
@indianer
"Hallo baerbauer. Wenn es dir lieber ist. Die Varroamilbe wird nicht vergiftet, sondern es werden ihr die Fresswerkzeuge weggeätzt - sie verhungern. Das ist dann Bio."
Ja ich weiß, die Natur (in diesem Fall der Mensch) kann grausam sein (Katze frisst Maus, Katze frisst Schwalben, etc.) Ich wollte nur darauf hinweisen zwischen vergiften und wegätzen (beides ist ja nicht lustig) doch ein Unterschied besteht.
Aber ich stelle mir immer die Frage wieviel (chem. PSM, Mineraldünger, Ertrag etc.) ist (wirklich) notwendig? Wieviel braucht der LW zum Leben? Ist der Konsument auch mitschuldig? (bio zu Billigstpreisen?) Würdest du extensiver wirtschaften, wenn der Konsument mehr zahlt und dein Einkommen dadurch gleich bleibt?
Ich versuche den Weg zu gehen - so viel wie notwendig, so wenig wie möglich beim Einsatz von chem. PSM und Dünger. Und unter nachhaltig verstehe ich auch über den Tellerrand zu blicken und manchesmal was zu "riskieren" und probieren.
lg



Tyrolens antwortet um 14-02-2012 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
So unproblematisch finde ich das aber auch nicht, nach drei Jahren eine Kleegraswiese umzubrechen und dann zu hoffen, dass der Mais den ganzen N aufnehmen kann. Mir hat man mal gesagt, dass nach dem Umbruch erst mal eine N-extensive Frucht stehen soll, weil der N-Schub erst im zweiten Jahr nach dem Umbruch erfolgt. Eigentlich sollte man gar keine Wiesen umbrechen, aber Direktsaat können die Bios ja noch nicht so richtig. ;) Da haben wir eindeutig die Nase vorn. Ackerbau ganz ohne Nitrate. :)

Die Frage nach der Notwendigkeit von chemischen Hilfsmitteln: So wenig wie möglich, so viel wie nötig, das ist doch klar. Die Notwendigkeit wird vom Boden und den Nährstoffen darin bestimmt und natürlich davon, was ich daraus entnehme und wieder zurück gebe (organisch). Es gibt Böden, denen mangelt es grundsätzlich an bestimmten Nährstoffen. Hier muss man wohl definitiv für einen Ausgleich sorgen. Bei den PSM sehe ich es halt so: Wenn die Pflanze krank ist, muss ihr geholfen werden. Die Kuh im Stall lässt man doch auch nicht an einer Lungenentzündung verrecken. Wie man seinen Betrieb dann letztlich führt, bleibt jedem selbst überlassen. Wenn das Potential für hohe Erträge da ist, warum sollte man es dann nicht nutzen? Irgendeinen Ansporn im Leben braucht der Mensch.
Angesehen davon haben wir ja auch die moralische Verpflichtung, für dauerhafte Ernährungssicherheit zu sorgen.


179781 antwortet um 14-02-2012 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
"So unproblematisch finde ich das aber auch nicht, nach drei Jahren eine Kleegraswiese umzubrechen und dann zu hoffen, dass der Mais den ganzen N aufnehmen kann. Mir hat man mal gesagt, dass nach dem Umbruch erst mal eine N-extensive Frucht stehen soll, weil der N-Schub erst im zweiten Jahr nach dem Umbruch erfolgt. Eigentlich sollte man gar keine Wiesen umbrechen, aber Direktsaat können die Bios ja noch nicht so richtig. ;) Da haben wir eindeutig die Nase vorn. Ackerbau ganz ohne Nitrate. :)"

Damit beweist du, dass du von Ackerbau nicht so viel verstehst, wie du immer vorgibst. Du hast nur vorgefertigte Meinungen im Kopf, die du blind nachbetest.

Gottfried


tiroler antwortet um 14-02-2012 14:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
entwicklung der weltbevölkerung :

1600 n.Ch ca 500 Millionen
1800 n.Ch ca 1 Milliarde
2000 n. Ch ca 6 Milliarden
jetzt schon bei ca. 8 Milliarden

die indianer und bios können nun die ernährung der weltbevölkerung sichern !


Tyrolens antwortet um 14-02-2012 15:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Ja ja, Gottfried, so kann man auch "argumentieren".

Macht nix, ich habe gelernt mit den Reaktionen auf das böse "N" Wort umzugehen. *ggg*



Restaurator antwortet um 14-02-2012 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
@indianerlandwirt:
das mit dem umsteigen auf andere bienenrassen meinst aber net ernst - oder?
unsere carnica - bienen sind ein vorzeigestück an zuchtarbeit ohne genmanipulation und weisen alle eigenschaften auf die sich ein imker wünschen kann: sie sind wesentlich produktiver als andere arten und sie sind auch ein schönes eck weniger aggressiv. die jetzt neu aufgetretene anfälligkeit wegzuzüchten wär eine aufgabe für die bioimker.
bei den 4-beinern macht man archeprogramme und die fliegenden lass ma aussterben?
dann tu ma gleich alles weg, was irgendwie anfällig ist:
kastanien - kastanienrindenkrebs
ulmen - ulmensterben
schweine - schweinepest
rinder - maul- und klauenseuche
hühner - vogelgrippe
indianer - pest
bauern - aids
usw.
übrigens: das schlimmste bei ameisensäure is die entstehung von co2 wenn sie zerfällt.
und mit 1kg zucker oder 1/2kg salz bist auch weg vom fenster.
sind jetzt gesalzene und gezuckerte speisen net bio?


MF7600 antwortet um 14-02-2012 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
@restaurator
wenn ich die giftigkeit mit so manchen pflanzenschutzmitteln vergleiche sind gesalzene und gezuckerte speisen eindeutig nicht bio.


Tyrolens antwortet um 14-02-2012 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Mal ausrechnen:

10 g eines Wirkstoffes pro ha. Wie viel g Wirkstoff pro m²? Wenn ich von diesem einen ha 10 to Ernte, wie viele g Wirkstoff habe ich dann in einem kg Erntegut?


emggg antwortet um 14-02-2012 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
@indinerlandwirt zurück ins Reservat und wennst krank bist nur nicht zum Arzt,sonst wirst womöglich auch vergiftet


179781 antwortet um 14-02-2012 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Also Tyrolens da muss ich noch einmal genauer argumentieren.
Du behauptest, das nach Kleegrasumbruch eine extensive Frucht stehen soll, weil im zweiten erst die große Menge N freigesetz wird. Das ist auf einigermassen gesunden Böden sicher falsch. Da setzt nach dem Umbruch bei passender Temperatur und Feuchtigekeit eine N-freisetzung ein. Deshalb ist eine Frucht wie Mais, die schnell hohe Mengen an Nährstoffen aufnehmen und verwerten kann ideal. Sicher ist es auch wichtig, bei Mais nach Kleegras sofort wieder etwas wachsen zu lassen, weil die N.Nachlieferung auch nach dem Mais noch weitergeht.

Erklär bitte, was am Wort N böse sein soll. Ist doch bloss die Bezeichnung für einen wichtigen Pflanzennährstoff.

Gottfried


Tyrolens antwortet um 15-02-2012 09:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Das "N" Wort ist in diesem Fall Nitrat. ;) Natürlich ist Nitrat auch außerhalb des Ökolandbaus in aller Munde, man hat ja genug Negatives davon gehört. Darum wär's ja nett, wenn man seine Pflanzen ganz ohne Nitrat erzeugen kann.
Mit einer extensiven Frucht habe ich zB Hafer gemeint. Wie du richtig erkennst, wird die Sache sicher auch vom Boden beeinflusst, aber auch vom Wetter und der Art und Häufigkeit der Bodenbearbeitung. Beim Maisanbau kommt noch ev. das intensive Hacken dazu. Man könnte das ja sehr einfach messen. Insofern könntest du richtig liegen. Kommt halt immer drauf an, wie man wirtschaftet. Wenn einer viel Zeit investiert und sein Kleegras minimal invasiv tötet, ist das anders zu beurteilen.


Indianerlandwirt antwortet um 15-02-2012 18:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Danke nochmals für die Antworten

Wenn ich euch richtig verstanden habe.

Mais-Bauern passen in die Bio-Welt. Aber werden dazu nicht aktiv eingeladen.

Imker schützen die "westliche Honigbiene" vor dem Aussterben. Unsere Pflanzen und Tiere haben wie wir Menschen Krankheiten und Parasiten. Soviel wie notwendig, so wenig wie möglich an Mittel wie Ameisensäure passt in die Bio-Welt.

Die Bio-Welt kann die Menschheit "heute" noch nicht ernähren. Morgen?


Hirschfarm antwortet um 15-02-2012 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Biobauern produzieren auch Mais. - Ohne Gaucho und poncho - also Bienenfreundlich.
Bioimker gibts zur genüge - und ein bißchen Säure ist noch lange nicht chemisch Synthetisch.
Und zu guter letzt: Wer will bitte die Welt ernähren? Die Länder mit Bevölkerungsexplosion sollen bitte einmal eine Geburtenkontrolle einführen. - Und bei uns sind 3/4 eh zu FETT.
mfg


textad4091 antwortet um 15-02-2012 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Weil mir beim Titel des Beitrags anscheinend ein Denkfehler unterläuft ... Wie sollen denn bitte die Bauern gewirtschaftet haben bevor es sowas wie Spritzmittel, Kunstdünger etc. ... gegeben hat? Sprich als es einfach nur Landwirtschaft hieß und es keinen Unterschied wie heute zwischen biologischer und konventioneller Wirtschaftsweise gab; Freilich schwer zu vergleichen und etwas weit hergeholt, aber Bauern die durch normale Landwirtschaft (Also ohne Einsatz diverser Hilfsmittelchen von Firmen, die sich schon so manchen zum Sklaven gemacht haben) einen nach Fläche und Gebiet represäntativen Ertrag erwirtschaften, haben evolutionstechnisch weitaus mehr erreicht als so mancher der sich lieber von Konzernen abhängig macht die ihm seine Mittelchen zur Verfügung stellt ...
Natürlich kann man jetz "Traumwelt" zu meiner Ansicht sagen, aber es is so


Bewerten Sie jetzt: Passen nicht in die Bio-Welt: Mais-Bauern und Imker
Bewertung:
Noch keine Bewertungen vorhanden!
message;330110




Landwirt.com Händler Landwirt.com User