Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........

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palme 08-02-2012 16:48 - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........

Ja wenn man dies so liest, kann man nur noch eines sagen, dieser Politiker hat warscheinlich schon einen schweren Frostschaden bei dieser Kälte erwischt !!!!!!




rotfeder antwortet um 08-02-2012 17:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Hallo!
Na die Dendenzen gibt es bei uns auch seit neuestem. Ich versuche mir z.B. eine Kassierin beim Hofer
leicht gehbehindert und mit 50 % Sehleistung vorzustellen. Ich fürchte halt, das wenn die Wirtschaft abflaut, viele 50 Jährige keine Arbeit finden, warum sollte es dann 70 Jährige eher schaffen.
Alle können halt nicht im geschützten Bereich als Beamter usw arbeiten. Wobei die ja nicht arbeiten sondern in den Dienst gehen.


werwiewas antwortet um 08-02-2012 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Wer arbeiten will findet immer etwas - das problem ist nur das wollen. Bzw. wenn man durch nichts tun mehr verdient warum sollte man arbeiten gehen??

http://www.youtube.com/watch?v=48qBod0ICbc



pepbog antwortet um 08-02-2012 17:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
na wenn man selbst nur 2 monate richtig arbeit hat und sonst von der 12 monate hakelnde masse lebt kommt man auf solche meinung
werwiewas - was machst denn sonst noch bei 50 ha ackerbau?


kst antwortet um 08-02-2012 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
pepog: vielleicht dasselbe wie du? hast ja auch 50 ha.
Ansonsten versteh ich nicht, dass sich die Bauern gegenseitig immer irgendetwas vorwerfen.
Macht ein Superbild für Andere.
mfg. kst


traktorensteff antwortet um 08-02-2012 18:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Das ist nichts neues, die Deutschen denken an "nur" 67 Jahre. Der Schmäh daran ist, dass man nicht erwartet, dass viele so lange Arbeiten. Die Pensionszahlungen werden bis dort hin aufgeschoben und dazwischen bekommt man Hartz 4...

Eines stimmt schon, wenn man immer älter wird, muss man auch länger arbeiten, oder weniger Pension bekommen. Und wenn man ab 50 kein Bauarbeiter mehr sein kann, muss eine andere Arbeit her, was heute praktisch nicht mehr möglich ist, oder nur mit enormen Gehaltseinbußen, die dann die Pension drücken. Beispiel: Wer würde noch ab 60 5 Jahre für 1200 netto arbeiten, wenn er früher 1800 verdient hat, und das dann die Pension drück? Hier ist die Politik gefragt, endlich etwas Sinnvolles auf die Beine zu stellen.

Aber das grundsätzliche Problem ist, dass Personen schon ab 40 als erschwert vermittelbar gelten! 40! Warum jemanden mit 40 einstellen, wenn man einen Jüngeren um fast die Hälfte bekommen kann... So sieht es leider aus. Und dass wir in Österreich eigentlich mehr als 500.000 Arbeitslose haben (alles zusammen, auch die Golden Handshakes mit 60 oder noch früher, und die "Hausfrauen", die nach den Kindern keine Chance mehr haben), wollen die Politiker auch nicht zugeben. Ganz zu schweigen von den teilweise prekären Arbeitsverhältnissen und Unterbezahlungen, die schon lange nicht mehr für heute junge Leute ausreicht, sich etwas aufzubauen.


Fendt312V antwortet um 08-02-2012 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Eigentlich egal ob 75 oder 105 Jahre. Die Botschaften lauten immer, "die Rente ist sicher" . Doch ist deine Einzahlung schon längst durch Staat/Regierung verkonsumiert !


Hausruckviertler antwortet um 08-02-2012 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Vor einigen Wochen hab ich in den OÖ-Nachrichten einen Leserbrief geschrieben. Vielleicht hat ihn der eine oder andere gelesen. Ich gebe hier sinngemäß mein Anliegen wieder.
Bei der Pensionsberechnung wird immer nur das Alter als Pensionseintritt hergenommen. Niemand kommt auf den Gedanken einmal die Beitragszeiten als Grundlage herzunehmen. 45 Beitragsjahre für alle, von der Klofrau bis zum Bundespräsidenten. Mit Ausnahme derer, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können. Und auch unter Berücksichtigung dass die Kindererziehungszeiten voll angerechnet werden. Dann gäbe es kein Problem wegen der Unfinazierbarkeit der Pensionen in Zukunft. weil diejenigen die eine höhere Schulbildung haben, derzeit genauso mit 60 bzw 65 in Pension gehen wollen, obwohl sie eine um bis zu 10 jahre, je nach Studium (z.T. noch mehr) kürzere Beitragszeit aufweisen. Noch dazu dass dieser Personenkreis im Durchschnitt eine um 5 jahre längere Lebenserwartung hat als das sogenannte "ungebildete" Volk.
Sicher sind die meisten selbst dafür verantwortlich wie sie mit ihrer Gesundheit um gehen und höher gebildete haben eben ein besseres Bewusstsein in dieser Sache. Langes Leben hat mit hoher Lebensqualität was zu tun, aber die muß man sich auch leisten können.
Bildung ist richtig und Bildung ist wichtig, aber dass die sogenannten Gebildeten sich auf Kosten der "normalen" Bevölkerung einen schönen Lebensabend verschaffen ist eine soziale Ungerechtigkeit sondergleichen. Die meisten derer die eine höhere Schulbildung haben, haben im Berufsleben auch Jobs die sie auf Grund ihrer kleineren körperlichen Belastung, gegenüber denen die einen handwerklichen Beruf ausüben, auch länger ausüben können. Ausserdem kosten diese dem Staat bevor sie in das Berufsleben einsteigen schon einen Batzen Geld. Vielleicht könnte der eine oder andere Langzeitstudent dazu bewogen werden doch einmal etwas zu arbeiten, wenn er weiß, dass er 45 Jahre Beitrag leisten muß bevor er eine Pension beziehen kann. Da ja die Industrie und die gewerbliche Wirtschaft immer jammert, dass es zuwenig Lehrlinge gibt, könnte so eine Maßnahme vielleicht bewirken, dass sich einige wieder für einen Lehrberuf entscheiden um frühestmöglich in Pension gehen zu können. Aber junge Leute denken noch nicht an die Pension, ausser wenn sie den Pensionisten vorwerfen, dass für sie nichts mehr übrig bleibt wenn die Pensionen nicht gekürzt werden.


mostkeks antwortet um 08-02-2012 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Wenn Mann mit 60 nicht mehr am Bau arbeiten kann muss er halt Busfahrer oder Lokführer werden. Oder?
Ja und der Arzt, wenn er so lange studiert hat muss er halt bis 80 im OP stehen.

Oder sollte man vielleicht bei den Pensionen über 30.000€/Jahr ein bisschen was einsparen?


Restaurator antwortet um 08-02-2012 19:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
wer keine arbeit findet kann ja für wasser und brot täglich seine 8 stunden in einem gut isolierten raum absitzen, gemeinsam mit 99 anderen, die dabei entstehende biowärme liesse sich über wärmetauscher nutzen und mit einem grünen etikett weltweit vermarkten und würde für die betreiber nicht nur preise für ein altenintegratives sozialprojekt, sondern auch noch fette gewinne einfahren. nebenbei wären die strassen endlich frei von diesen lästigen alten die eh nicht ins heutige konzept passen.
eine weitere variante wäre sofort alle antidepressiva zu verbieten, die selbstmordrate der durch perspektivenlosigkeit depressiv gewordenen würde sich drastisch erhöhen und das problem lösen.
im übrigen denk ich, dass es bei dieser idee hauptsächlich darum geht, dass leute über 50 zumindest etwas an vermögen angehäuft haben und dieses dann zwangsläufig aufgebraucht werden muss.
wir befinden uns tatsächlich am direkten weg ins mittelalter, man hat ja im ersten schritt die errungenschaften der franz. rev. bereits weitgehend abgeschafft und um jeglichen widerstand im keim ersticken zu können wurden ja bereits entsprechende gesetze (mafiaparagraf, antiterrorgesetze, lauschangriff, etc.) eingeführt.
sie werden auch noch die situation schaffen, dass die selbstversorgung nicht mehr möglich ist (z.b. mit einem gesetz, dass jede hausschlachtung - und sei's ein haserl oder huhn - bei schweren strafen verboten wird und nur zertifiziertes gemüsezeugs - das dann für privat faktisch unbezahlbar sein wird - angebaut werden darf).
klingt jetzt ein bissl futuristisch, aber was hättet's ihr vor 20 jahren gesagt wenn euch jemand die heutige situation und gesetzeslage vorhergesagt hätte?


mostkeks antwortet um 08-02-2012 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
@restaurator: Nach dem Motto: mit 70 darf man bei Rot über die Straße - mit 80 muss man!

Und das mit der Selbstversorgung ist absolu UNsozial! Wenn das jeder machen würde: Für das Gemüse aus dem eigenen Garten wurde keine Ust bezahlt, keine Lohnsteuer, keine Spedition (keine MÖST, keine LKW-Maut,......) keine Körperschaftssteuer der verarbeitenden Firma,...... Grausn soit da!


179781 antwortet um 08-02-2012 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Einmal anders rum gefragt:
Mit welchem Alter hören die meisten Bauern auf, in der Landwirtschaft zu arbeiten. Wohl die allerwenigsten mit 60 oder 65 oder sonst was. Wo ich hinschaue, sind auf den Höfen die Pensionsbezieher am arbeiten und oft auch am kommandieren.
Ich bin mit 55 der zweitälteste Bauer in unserer Gemeinde. Und trotzdem sind im Lagerhaus, beim Landmaschinenhändler, bei der Molkereiversammlung usw. ein ganze Reihe um vieles älters zu sehen.

Also sollte man dieses Thema in der Landwirtschaft nicht nicht als Pensionsantritt, sondern als zusätzliche Subvention vieler Bauernhöfe durch die Pensionsversicherung bezeichnen.

Gottfried


Restaurator antwortet um 08-02-2012 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
@179781:
noch anders betrachtet:
altbauern beziehen gar keine pension. es handelt sich um arbeitsgreisprämien.


rotfeder antwortet um 08-02-2012 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Hallo!
Aber wenn ein Bauer bis 75 Betriebsführer ist und nicht übergibt, so hats der Sohn auch nicht leicht. Denn wenn du mit 50 erst übernehmen kannst, da ist der jugendliche Elan schon vorbei, und Jungübernehmerförderung gibts auch keine mehr.


rotfeder antwortet um 08-02-2012 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Hallo!
Ja dann ist das verwerflich. Erstens bringt das keine Einsparung im Sozialsystem, also kein Beitrag zum Sparpaket. Und zweitens müssen meiner Meinung nach Bauern, die in Pension gehen ihren Betrieb abgeben, genauso wie andere auch. Das bringt den Jungen mehr Chancen, und nicht so Blockaden wie jetzt durch diese Besitzstandswahrer. Die Politik unterstütz das noch mit den "historischen Prämien".
Aber arbeiten soll jeder soviel er will und kann das ist nur positiv, wenn der junge eine Unterstützung hat.


eiba antwortet um 08-02-2012 23:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Hello rotfeder. Liest du nur jeden dritten Buchstabe den tria geschrieben hat, weil du es nicht verstehst, oder ist dein Hirn schon vor dir ins Bett gegangen. Gute Nacht.


208 antwortet um 09-02-2012 08:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
da überspringen wir gleich eine generation und meine eltern könnten dann gleich meinen kindern übergeben
da müßt ich mir gleich eine andere arbeit suchen


Tribun3 antwortet um 09-02-2012 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Ja so soll es sein, arbeiten bis zum Umfallen und dann noch ein paar Monate ins Pflegeheim ( aber nicht zu lange, das kostet zu viel ) und anschließend in die Holzschatulle. Hauptsache wir waren effizient und haben das BSP gesteigert - aber für wen und was denn eigentlich ?
Wir werden in Europa immer reicher ( Steigerung des BSP ) aber auf einmal können wir uns dies und das nicht mehr leisten, wo kommt denn das liebe Geld hin ? Vielleicht doch zu den oberen 5 -10 % denen wir aber aber nichts weg nehmen bzw. wegsteuern dürfen ( angeblich ehrlich erarbeit ) - wers glaubt wird selig und wählt die "richtige " Partei.


Hausruckviertler antwortet um 09-02-2012 17:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Rotfeder hat recht.
Es gibt 3 Arten von Leben in der Pension.
Die erste Version. Die Alten übergeben nicht und werkeln weiter, genießen die Pension als zusätzliches Einkommen. Ist an und für sich nichts Verwerfliches. Jeder Arbeiter und Beamte darf, wenn er mit dem Regelpensionsalter in Pension geht, dazu verdienen. Soll aber nicht der Sinn der Sachen sein, weil der Staat zu den Pensionen dazuzahlt. Möchte deshalb niemand einen Vorwurf machen. Da ist das System krank. Der Staat hat es uns ja lang genug vorgelebt wie es geht Beamte und Eisenbahner und sonstige Staatsdiener vorzeitig in Pension zu schicken.
Die zweite Version. Die Alten übergeben auf dem Papier um frühzeitig in Pension gehen zu können, werkeln aber weiter mitssamt Verantwortung und Einkommen. Ist die einträglichste aber auch die verwerflichste Version.
Die dritte Version. Die Alten übergeben vollständig. Das heißt dass die Jungen sowohl die Verantwortung als auch das Einkommen haben. Ist die vernünftigste Version. Ob dann die Alten, wie es normal überall sein soll, mitarbeiten und die Jungen entsprechend unterstützen, geht schließlich den anderen einen Dreck an.
Diejenigen, die sich dagegen aufregen sind nicht selten solche, die zwar die Möglichkeit gehabt haben eine Landwirtschaft zu übernehmen , aber es aus Scheu vor dieser Arbeit unterlassen haben und jetzt neidig sind, weil durch die Hilfe der Alten es so manchem Jungen möglich ist den Betrieb als Nebenerwerbsbetrieb führen zu können.


Hirschfarm antwortet um 11-02-2012 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pensionsantritt erst ab 75 Jahren ........
Ich glaube es wäre sinnvoll wenn die 60-70 jährigen Pensionisten für einen (von insgesamt 5) Arbeitstag pro Woche für Ihnen zumutbare Arbeiten weiterbeschäftigt werden. Natürlich nur sofern es die Gesundheit zulässt. Gleichzeitig sinkt die Pensionshöhe um 20%.
Die Pensionsversicherungsanstalt würde dadurch sofort 20% einsparen , den Jungpensionisten würde in den meisten Fällen auch kein Stein aus der Krone fallen und die Betriebe würden von der Erfahrung der älteren Arbeitnehmer auch profitieren. Weiters könnte man diese Arbeitszeiten Sozialversicherungsfrei stellen, was es für die Betriebe noch interessanter machen würde.
Vorteile:
-Pensionist fühlt sich noch gebraucht und hat in den meisten Fällen auch Spaß an der Arbeit - speziell wenns nur für einen Tag in der Woche ist.
-Sozialtöpfe sind mit einem Schlag saniert.
-Jüngere Arbeitnehmer lernen vom reichen Erfahrungsschatz der Älteren.
- Das Pensionsantrittsalter kann ungefähr dort bleiben wo es jetzt ist.
- Die Älteren Arbeitnehmer sind sich oft für "schlechtere" Arbeiten nicht zu schade, die Junge sowieso nicht machen wollen.
-Produktivität steigt durch Granny-Know How

Nachteile:
Man muß in der Pension einen Tag in der Woche arbeiten gehen um dasselbe Einkommen zu haben wie mit dem jetzigen System.
mfg


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