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JD6230 06-02-2012 17:05 - E-Mail an User
Feldmäuse
Hallo an die Runde,

Nachdem der Herbst sehr trocken und warm war, im Dezember/Jänner viel Regen und noch immer kein Frost war (erster Bodenfrost um den 15./16. Jänner) konnten sich die Feldmäuse doch recht prächtig entwickeln. Sicher hat der viele Regen die eine oder andere Maus ertränkt, aber ich rechne heuer wieder mit einer hohen Feldmauspopulation. Es sei denn, der Frost letzte und diese Woche elliminiert noch ein paar dieser befellten Tierchen.
Wie seht ihr dass, wie tief ist der Boden gefrohren bzw. sind die Mäuse tiefer unten oder doch in der Gefahrenzohne?

Natürlich sehe ich ein, dass bei uns eine höhere Mäusepopulation von Grund auf da ist, da wir seit mitte der 90er Jahre auf pfluglose Bodenbearbeitung umgestellt haben. Dafür gehe ich jedes Jahr einen großteil der Flächen mit Mäuseköder ab, welchen ich verdeckt in die Mäuselöcher auslege.
Habt ihr Probleme mit Feldmäuse, und wie bekämpft ihr sie?



fgh antwortet um 06-02-2012 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Feldmäuse
Nein, mit Feldmäusen keine großen Probleme, werden aber mit der Auslegung von Köder in verdeckten Köderboxen bekämpft.


golfrabbit antwortet um 06-02-2012 19:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Feldmäuse
Ich hätt´da auch ne ganze Menge davon recht günstig abzugeben, bei Selbstabholung und entsprechender Anzahl sogar zum Selbstkostenpreis unter Tierfreunden. Interessenten werden -nach Eingang ihrer Vorbestellungen gereiht- schnellstmöglich zufriedengestellt. Meine Feldmäuse sind allesamt genetisch hornlos, weidegewohnt , extrem fruchtbar und selbstverständlich mit IBR/IBV, BVD und Blauzungen-freiheitszertivikat versehen.
Josef(Massentierhalter)



maschtei antwortet um 06-02-2012 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Feldmäuse
Hobens 2 oder 4 Haxn


mostkeks antwortet um 07-02-2012 09:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Feldmäuse
@golfrabbit: Eine nicht zu unterschätzende Einkommensquelle! Da die Anzahl der privaten Schlangenhalter stetig steigt, nimmt auch der Bedarf an Futter für diese (Die Schlangen, nicht die Halter) stetig zu! Es gibt schon einen findigen Landwirt, der von der Milchproduktion auf die Produktion von Mäusen umgestiegen ist.

LG

Ps: Würde an deiner Stelle vielleicht gleich auf die Bio-Schiene aufspringen. Und vielleicht Low-Fett, Laktose- und Glutenfrei!


golfrabbit antwortet um 07-02-2012 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Feldmäuse
@mostkeks
Danke für die ernstgemeinte und von Sachkenntnis zeugende Antwort, bio ist schwierig, allein schon wegen der GVE- Grenzen, außerdem würde ich ein "Fremdgehen zwecks Nahrungsaufnahme" in den nachbarlichen ,konventionel bewirtschafteten Ländereien nicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen können. Etikettenschwindel ist aber nicht meins - allein schon wegen dem biolix - bei meiner Ehr!
Werde als mögliche Absatzschiene einmal die China-Restis abklappern, evtl. auch in Form von Mischpaketen mein Glück versuchen.


2810 antwortet um 07-02-2012 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Feldmäuse
Also bei uns ist heuer auch eine starke Mäusepopulation vorhanden . Ganz schlimm auf abgeernteten ZuRübenfeldern. Habe bald nach der Saat im November Dreibockreuter aufgestellt für den Bussard usw..
reicht nicht aus . Vor einer Woche habe ich dann die schlimmsten Flecken mit der Legeflinte mit Giftweizen versorgt.



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