FMA - Bauern laufen davon

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fabian 04-02-2012 11:38 - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Nachdem die Freie Milch Austria ihren Lieferanten rückwirkend für Dezember, nochmals den Milchpreis gekürzt haben, wollen viele Bauern zu unserer Gmundner Milch wechseln.

Ich hoffe, dass unsere Geschäftsführung diese "Rosinenpicker" nicht aufnimmt.

Es wäre für unsere Mitglieder, die die Molkerei aufgebaut haben, nicht tragbar, wenn jetzt, in einer Zeit, wo viel Milch geliefert wird, diese Kritisierer aufgenommen würden!

Diese IG´ ler wollten frei sein !


susi036 antwortet um 04-02-2012 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Kriechen bei der BLM auch schon auf den Knien daher -Pech gehabt. Zuerst mit Füssen hintretten und dann dahergeschleimt kommen. Werde nie vergessen,wie wir fast zum Milchwegschütten gezwungen wurden. FM funktionuiert nur wenn zuwenig am Markt ist - das wird aber immer seltener der Fall sein.


helmar antwortet um 04-02-2012 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Die haben doch immer so sehr auf Freiheit gepocht und wollten sich nicht von den Molkereien unterjochen lassen.....ist auch hier im Forum nachzulesen. Und oft genug wurde damit argumentiert dass bei der FMA keine "schikanösen" Qualitätskriterien angewendet würden. Und wenn ich mich an den Milchstreik erinnere.........in meiner Gegend sind die damaligen Befürworter sowas von handzahm geworden....und etliche inzwischen freie Lieferanten.
Mfg, Helga



golfrabbit antwortet um 04-02-2012 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Gönne es niemand wenns ihm schlechter geht als mir selbst (versuchs zumindest) und hab auch keine Freude damit, wenn unsere geschätzten Genossenschaften wieder die Nase hoch zu tragen beginnen.


milkmann antwortet um 04-02-2012 15:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
HALLO BESSERWISSER (FABIAN) KANNST WOHL KAUM ERWARTEN BIS EUCH DIE GELIEBTE GENOSSENSCHAFT DENN MILCHPREIS KÜRZT! WÄRE DOCH HÖCHSTE ZEIT ÜBERLIEFERN IST DOCH EH WIRTSCHAFTLICH! BESSER FM BAUER ALS LEIBEIGENER!


dorni antwortet um 04-02-2012 16:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Fabian, von wo hast du die Info, etwa von deiner Genossenschaft???
Wenn deine Info von der FMA stammt, kannst du sie ja sicher Beweissen!!

mfg




tch antwortet um 04-02-2012 16:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Jede gemeinschaft kann und soll froh sein wenn solche Typen draussen sind.
Wenn die Zeiten gut sind wird auf lieber freund und guter genosse gespielt, wird es schlechter ist es vorbei mit der freundschaft.
diese menschlichen ..... werden am markt sehr schnell bekannt, und sollten jeder gemeinschaft ferngehalten werden.
die einen solltgen froh das sie mit diesen .......... nichts mehr zu tun haben, die anderen sollten sich auf die mediale schlacht vorbereiten und beinhart bleiben!

tch


foschei antwortet um 04-02-2012 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,
bin seit 1 April 2011 bei der FMA.Uns oder mir war von Anfang klar , dass wir es nicht gleich von Anfang an schaffen,immer den besten Milchpreis zu haben.Ich habe die Hoffnung auch nicht aufgegeben, dass wir es nicht schaffen-wir werden es überleben.Bitte sag mir , wie , wo oder ob die sogenannten Genossenschaften noch ein Mit oder Selbstbestimmungsrecht haben, anschaffen tut bei den Genossenschaften schon lange ein anderer(zb.Raiffeisen und dgl.). Die Bauern haben sich schon lange verkauft, wenn wir ehrlich sind(wie der Bauernbund schon lange nicht mehr eine eigene Meinung hat, sondern nur den Parteiinteressen zu gehorchen hat)-es wird auch die Zukunft zeigen , ob die Entscheidung richtig war-nur meine Meinung dazu
lg
Robert


mosti antwortet um 04-02-2012 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@susi036: zum milchwegschütten wurde keiner gezwungen sondern nur zum nichtliefern angeregt!!! leider gibt es zuviele irre, die als sklaven von raiffeisen unmengen importgestützte milch liefern um nach 25jahren ihre schuld abgebaut zu haben.


mosti antwortet um 04-02-2012 23:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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nach eifer von BLM dürft es freie milch längst nicht mehr geben, sogar eigene lieferanten unter 70 (75? aussage bei 40 jahre lwfs freistadt)kühe werden uninterressant. (braunshofer leif gegen mittag)


helmar antwortet um 05-02-2012 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wetten dass dann kurz oder lang auf einmal die Parteipolitik auch wieder was zu melden haben wird oder es versucht? Mit allen eher unschönen Zwischentönen...
Mfg, Helga


dorni antwortet um 05-02-2012 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Fabian wo sind deine Beweise, oder hast du ein 1/4 kg Butter für deine Falschmeldung erhalten!!!


helmar antwortet um 05-02-2012 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Naja, wenn man einen Trappistenorden mit den FMA Lieferanten vergleicht, dann sind die Trappisten dagegen Tratschmäuler...zumindest wenn es um Milchpreisvergleiche geht. Ob der Milchpreis der FMA höher ist als der sonstigen Abnehmer oder auch geringer..........der Rest ist Schweigen, und eine Disziplin für welche manch andere, z.B. politische Parteien, sehr dankbar wären.
Mfg, Helga


karl0815 antwortet um 05-02-2012 20:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Vor....
"Freie Milch Austria.
Für alle Freie Milch Austria Kritiker wird es jetzt Zeit, alle gruseligen Schauergeschichten zur FMA noch rechtzeitig auf den Tisch zu legen, weil am 1. März ist es zu spät, die Bäuerinnen und Bauern von einem Wechsel abzuhalten.

http://freiemilchaustria.at/"




Znarf86 antwortet um 05-02-2012 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Na hoffentlich nimmt die Gmundner keinen dieser Rosienenpicker auf! Dafür würde ich in Kauf nehmen das die Gmundner zu wenig Milch bekommt, auch wenn sie dabei zu Grunde geht oder zur BLM! !


fabian antwortet um 06-02-2012 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Liebe Forumsteilnehmer,

bitte "Salzburger Nachrichten" Nr. 30 - Seite L 8 lesen.

Darin wird die derzeitige Situation der Freien Milch Austria und der IG Milch ausführlich und unabhängig beschrieben!


Geo42 antwortet um 07-02-2012 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Diese Rosinenpicker wie du sie nennst sind die einzigen Bauern die noch einen Stolz haben, und es nicht scheuen auf die Nase zu fallen.(und das immer noch mit Stolz).

Und nicht ihr habt die Molkerei aufgebaut, sondern auch wir Rosinsnpicker die ja vorher jahrelang bei der Molkerei waren!!

Es ist immer leicht nichts zu bewegen,abwarten und wenn das ganze gut geht dann satteln auch die anderen um, wenns schief geht wird dumm gelacht.Sehr mutig!




Christoph38 antwortet um 07-02-2012 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Für mich als Nichtmilchbauer ist es immer wieder interessant, wie gut es Milchbauern finden, wenn ihre Berufskollegen möglichst grosse Nachteile haben.

Offenkundig ist man selber von einem guten Produktpreis sowenig abhängig, dass man sich den Luxus gönnen kann, schlechte Milchpreise bei einem anderen Abnehmer noch gutzuheissen.
Normalerweise müsste man ja anders denken, wenn man im gleichen Boot sitzt.

Ebenso ist klar, dass jemand der bloß hobbymässig Milch produziert und in Wahrheit von Nebenerwerb, Eigenjagd, Grundverkauf und Co lebt, selbst nicht im Boot sitzt, sodass diesen "Erzeugern" die allg. Milchpreisentwicklung wurscht sein kann oder sich sogar den Spass gönnt, am Niedergang Freude zu empfinden.


Geo42 antwortet um 07-02-2012 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Du bist sicher einer jener Bauern die auch noch buckeln und danke,danke schreien wenn der Milchpreis noch weiter fällt.

Meine größte Hochachtung jenen Bauern die eine Absprung gewagt haben, ein Risiko eingegangen sind und noch ein Funken von Stolz haben.


frami antwortet um 07-02-2012 19:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Auch ich wäre möglicherweise ein FMA-Lieferant, durch eine Betriebsumstellung hatte sich diese Frage für mich jedoch von vornherein erledigt.
Fakt ist, dass bei der Versammlung zur Kündigung des Liefervertrages, 2009 habe ich diese noch besucht, oftmals nur die positiven Seiten dargestellt wurden (keine Knechtschaft durch die Liefergenossenschaften und Molkereien, alle Milch ist am Spotmarkt jederzeit absetzbar, jene Molkerei, die am meisten zahlt bekommt die Milch).
Die Risiken (z.B. keine fixen Abnehmer, Preisverfall am Spotmarkt) wurden damals eigentlich nicht erwähnt.
Vor allem ist mir in Erinnerung: Man muss es der bäuerlichen Interessensvertretung zeigen, dass wenn die Bauern das Heft selbst in die Hand nehmen nichts schief gehen wird.
Ich persönlich Schätze jene, die den Schritt gewagt haben und das Risiko eingegangen sind.
Das jedoch viele der FMA-Lieferanten diesen Wechsel nur aus Stolz vollzogen haben, wage ich aus meinen persönlichen Erlebnissen doch zu bezweifeln. Es war oftmals blindes, bei manchem vielleicht zu blindes, Vertrauen auf die Erläuterungen der Führungspersonen. Weiters darf man bei Manchem einen gewissen persönlichen Hass auf Interessensvertretung, Agrarpolitik, Molkerei- und Genossenschaftsvertretung, Raiffeisen, Handel etc. (denn die sind bei manchem schon Schuld wenn es mal im Sommer ins Heu regnet) als Argument für den Wechsel nicht ganz außer acht lassen, nach dem Motto: "Na denen werden wirs aber schon noch zeigen!"

Zu den damaligen Erläuterungen muss aus heutiger Sicht allerdings auch anmerken, dass 2009 absolut niemand glauben und vorhersehen konnte, dass die Milchanlieferung nicht nur in Österreich, sondern europaweit schon im Jahr 2011/12 (2015 und folgende 2 bis 3 Jahre mussten schon damals eigentlich jedem ziemlich klar sein) dermaßen "explodieren" wird. Heuer wird z.B. sogar Deutschland nach vielen Jahren wieder mit einer Superabgabe zu rechnen haben, Tendenz weiter steigend.


karl0815 antwortet um 07-02-2012 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Auszug der SN vom 6.2.2012:
Hart sind die Zeiten auch für die Freie Milch Austria GmbH – die alternative Milchhandelsgesellschaft, die aus der IG Milch hervorgegangen ist. Sie kann ihren Lieferanten aktuell weniger zahlen als die Molkereien. Rund 60 Landwirte aus dem Flachgau, Tennengau und Pinzgau beliefern die Freie Milch. Wegen der Preise sei die Nervosität bei vielen Bauern, die von den Molkereien zur Freien Milch wechselten, „riesengroß“, heißt es.

Auch Georg Eßl aus Kuchl, der für den Unabhängigen Bauernverband in der Landwirtschaftskammer sitzt, liefert an die Freie Milch. Er betont aber, er sei sich von Beginn an des Risikos bewusst gewesen. „Wir wollten die Milch bündeln und den Molkereien zu unseren Preisvorstellungen anbieten“, sagt Eßl. Derzeit kämpfe man aber gegen die „Übermacht“ der Molkereien und den Widerstand des mächtigen Bauernbunds.

„Das ist der Preis der Freiheit“, sagt dazu Geschäftsführer Ernst Halbmayr. Die Menge der angelieferten Milch sei zuletzt stark gestiegen. Nun brauche es Zeit, um genug Kunden zu finden, „bei denen der Preis passt“.




dorni antwortet um 07-02-2012 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Fabian,
Da steht aber nichts das der Preis rückwirkten gekürzt wird.
Ich warte noch immer auf einen Beweiß
mfg dorni



helmar antwortet um 08-02-2012 09:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Ja wenn einem die Freiheit was wert ist, dann passt es eh.......interessant ist aber eine Kurzmeldung in der BLW......da fordert doch glatt eine Partei, dass den Bauern eine Entschädigunsprämie bezahlt werden nuss wenn die Quote ausläuft und nichts mehr wert ist.
Lieber Dorni......diverse Interna der FMA dürften in gedruckter Form wirklich nur den Mitgliedern der FMA zugänglich sein. Und ich kann mir durchaus vorstellen dass du auf solche zurückgreifen kannst und damit das Gegenteil von Fabians Eintrag beweisen.
Mfg, Helga


fabian antwortet um 08-02-2012 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Lieber Dorni,
das Rundschreiben der FMA, welches du Anfang Jänner erhalten hast, endet mit folgenden Sätzen.

Da im Dezember die Preise für einen erheblichen Teil unserer Milch früher und stärker eingebrochen sind, ist es leider notwendig den Grundpreis für Bio-Milch und konventionelle Milch um jeweils 2,5 Cent netto zu senken.

Marktbericht
Der Markt ist durch überhöhte Anlieferungen in vielen Gebieten Europas übervoll. Die Eurokrise und die Unsicherheiten am italienischen Markt führen gleichzeitig zu Konsumrückgang. Die üblichen Preisabschläge zu Ende des Jahres waren größer und die Marktsituation lässt auch für den Jänner 2012 schlimmes befürchten. Bei einer außerordentlichen Tourensprecherversammlung wurde die schwierige Situation eingehend diskutiert. Um den Geschäftsbetrieb und den notwendigen höheren Einsatz in der Geschäftsstelle leisten zu können, bitten wir euch bei Rückfragen direkt an die Tourensprecher zu wenden.

Keine Unterschrift !!!




bioanz antwortet um 09-02-2012 12:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es gibt jetzt einen Milchpreis von der FMA, bekanntgegeben hier: http://search.salzburg.com/articles/22997866?highlight
Ist doch auch nicht schlecht wenn der Milchpreis nicht beim Milchpreisvergleich, sondern in den Salzburger Nachrichten zu erfahren ist.

bioanz


birgmann antwortet um 20-02-2012 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Wie primitiv muss mann sein um so zu denken.
"fabian" wirst viel Freude haben, wenn andere weniger bekommen.
Mich freuts wenn meine Kolegen mehr, oder zumindestens gleich viel bekommen wie ich!!!
Ich bin auf jeden einzelnen FMA-Lieferanten stolz, sie tragen ihr Risiko selber.
Und verstecken sich nicht hinter dem Sofa, und haben Angst vor der Zukunft.
Brauchst keine Angst um Deine Rosinen haben, die werden Dir schon bleiben. Hoffentlich trocknen sie Dir nicht aus. Ich verstehe die Aufregung nicht, wenn 5% der Österreichischen Bauern einen eigenen Weg gehen. Wers nicht verstehen will braucht nicht dabei sein. Es kann jeder davon halten was er will.
Viel Erfolg für die Zukunft,für Jeden!!!!


dorni antwortet um 20-02-2012 22:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Fabian
Ich bitte dich noch einmal das Rundschreiben vorzulegen wo deine Behauptungen von oben enthalten sind
mfg




karl0815 antwortet um 24-02-2012 10:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
-wohin wollens denn laufen????

Die Einzigen, die derzeit Milch suchen, wäre die Bergader im Innviertel!




karl0815 antwortet um 24-02-2012 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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edde schrieb vor 11 monaten:
""kleines update zu diesem thema:

ab 1 .april kommen zu den 44 mill kilo vermarkteter milch 32,5 mill kilo dazu-von knapp 6000 neu gewechselten milchbauern.

damit ist die freie milch austria bereis der siebt grösste milchaufkäufer österreichs !!!

damit verwirklicht die freie milch austria exakt jenes ansinnen von kommissär ciolos, wonach sich die milchbauern in erzeugergemeinschaften bündeln sollten um sich gegenüber den abnehmern in einer stärkeren position zu befinden.


nochmals DANKE und HOCHACHTUNG einem gschäftsführer Halbmayr, der mit seinem hof persönlich für dieses projekt haftet.

im übrigen ist die S-Klassenregelung der FMA (bis 350000 zellen)die billigste und effizienteste methode,um antibiotika in der milchproduktion einzusparen.""

ja,ja , so wars vor 11 Monaten!!!!!!
und jetzt gibts nur ein Motto:psssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssssst


fabian antwortet um 24-02-2012 17:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es ist schon interessant, wie wehleidig und nervös reagiert wird.
Ich wollte nur aufzeigen, dass dann wieder die "böse" Genossenschaft herhalten muss, wenn´s nicht so läuft, wie man vorher grossspurig verkündet hat.
Die Funktionäre und Geschäftsführer, die diese Leute, bestreikt und beschimpft haben, sollen jetzt diese Demonstranten wieder aufnehmen.
Jene Bauern, die immer bei ihren Genossenschaften geblieben sind, die nicht die Sammeltouren zerrissen haben, die nicht Milch weggeschüttet haben, sollen sich freuen wenn wieder zusätzliche Kosten für Tourenänderungen anfallen!

Lieber Dorni, ich kann mir vorstellen, dass dein derzeitiger Milchpreis in Steinakirchen mit 29,72 Cent INKLUSIVE Mwst. dich wirklich "stolz" macht.

Aber bitte, bitte lasst die Gmundner und alle anderen Genossenschaften in Ruhe!



walterst antwortet um 24-02-2012 17:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Genossenschaften sind durchaus interessiert, vor allem große Betriebe zurückzuwerben und da wird im Gegensatz zur offiziellen Linie auch in Kauf genommen, dass diese Leute ja bekanntlich Pest, Cholera, Vogelgrippe, Krätze, Wassersucht und Schweinepest haben.


fabian antwortet um 24-02-2012 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Lieber Walter,
"Werbeaktionen" rückwärts ?


karl0815 antwortet um 24-02-2012 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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In die BGLM gibts auf jeden Fall keine Rückkehr! Halb-oder Viertelgenossenschaften(NÖM,SM) würden einer Rückkehr sicher leichter Zustimmen.
Aber eigentlich ist der schlechte Milchpreis der FMA leider ein Warnsignal und Vorbote für ALLE Milchbauern, in welche Richtung der Preis die nächsten Monate geht!


edde antwortet um 24-02-2012 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon

also dass die Volatilität bei einer Versandmolkerei hoher ist wie bei einer Verarbeitungsmolkerei versteht sich von selbst.

Versandmilch geht bei sich wie derzeit verschlechternder Marktlage schnell runter, aber bei Marktbesserung auch schneller wieder rauf.

dass der preis bei den genossenschaften im februar noch gleich ist überrascht mich nicht, denn dieses schema ist mir aus meiner genosssenschaftszeit noch allzu gut bekannt.

was allerdings überrrascht ist die einzigartigkeit des bäuerlichen berufsstandes-das gibts nur einmal, nämlich

man stelle sich vor, etwa die tischler, bäcker, oder wer auch immer würden sich beklagen, wenn am markt ein neuer interessent für ihr produkt auftaucht.

ein normaler mensch müsste sagen- die SPINNEN

wenn am markt ein neuer interesssent für das produkt milch auftaucht beklagen sich anbieter von milch-

also ich würde sagen : die SPINNEN.

mfg






dorni antwortet um 24-02-2012 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Hallo Fabian,
warum schreibst du ich soll die Gmunder in Ruhe lassen???

Ich will doch nur das du das Rundschreiben der FMA vorlegst wo deine Behauptung von oben enthalten sind.
Oder gib endlich zu das deine Wortmeldung von oben ein Feg ist!!!

mfg




fabian antwortet um 26-02-2012 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
"Zuerst verlassen die Ratten das sinkende Schiff " - so heißt es im Spruch.

Einer der Sprecher der IG Milch Hans Ratzb...... und der Schwager von Ernst Halb.... haben bereits das "Schiff" Freie Milch Austria verlassen.
Bin gespannt, wie lange noch die Redaktion von "top a...." am Schiff ausharrt. Unter Deck sind diese Leute bereits, es wird eine Frage der Zeit sein, bis sie in ein Rettungsboot fallen!

Dabei hat dieses "Schiff" IG Milch ihre Fahrt 2004 so gut begonnen.
Nur, die "Kapitäne" haben in der Zwischenzeit zu viele "Felsen" (Bauernbund, Landwirtschaftsammern, Molkereien) angesteuert!


Gerhardkep antwortet um 26-02-2012 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
das Problem meiner Meinung nach ist das einige aus den reihen der IG-Milch und FMA fast glauben sie müssen den Bauernbund , Genossenschaften , LK. , Rinderbörse usw. zuerst zerstören um als sieger oder retter übrig zu bleiben .
nur die Wahrheit ist das dann alle verlieren nicht nur die oben genannten Gruppierungen denn aus einem Krieg sind noch nie alle heil rausgekommen .
Und diese scharfe attakierung auf alle anderen erleb ich jedes mal aufs neue bei einer Veranstalltung daher hab ich mich für meinen teil aus dieser organisation stark zurück gezogen da das kein umgang mit anderen ist und das ziel falsch ausgerichtet ist.
mfg KG



helmar antwortet um 26-02-2012 11:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Hallo Fabian......sie hatten auch am Anfang einen regen Zulauf an "Helfern" verschiedener Art......und auf so gut wie keinen davon verzichtet. Wenn ich mich an das Referat des Auerbach in Petersbaumgarten und vor allem an den Beifall den er dafür bekommen hat erinnere, dann wundert mich vieles nicht mehr.
Wenn es aber so ist wie du schreibst, dass die "Urgesteine" wackeln, dann sieht man wie sich die Spreu vom Weizen, also wirtschaftliche denkende und fanatisch agierende Milcherzeuger, trennt, dann muss man R. und Co. zumindest dafür Respekt zollen, dass sie es nicht riskieren, ihre Topbetriebe an die Wand zu fahren.
Mfg, Helga


Efal antwortet um 26-02-2012 12:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Sonntag 26.02.12:
Wir besuchten heute mit unseren Kindern den Gottesdienst in einen Pensionistenheim, da wurde vor beginn, die alten Menschen von "ehrenamtlichen freiwilligen" ihn den Raum gebracht. Was bei mir ein griebeliges Gefühl hervor rief,war als unsere Kinder den alten Menschen in den Rollstühlen die Hände beim Friedensgruß schüttelten, man merkte an ihren
Gesichtsausdruck das es ihnen gut tat, bei den sonst eintönigen Alltagen.

Zum Gegenteil lese ich jetzt wieder einmal so eine Hasspredigt a´la Fabian.
Was willst du eigentlich als MÖCHTEGERN aber WIRDNIX Gmundner-funktionär, vor einen Jahr hast du geschrieben warum diese Landwirte nicht zur FMA gewechselt haben, oder ob sie zu feige sind. Also haben sie doch gewechselt (soviel zum Wahrheitsgehalt), jetzt sind sie Ratten…….

Es ist so wie bei deiner Wortmeldung „die IG-Milch hat so gut begonnen, aber….“

Scheinheiliger Fabian, Du wetterst seit Anbeginn ihn diesen Forum nur gegen die IG-Milch
Sie könnte es dir sowieso nie recht machen.
Andere Forumsteilnehmer egal ob „für oder gegen“ IG- Milch, geben Ratschläge, zeigen Probleme auf oder diskutieren Bereiche die eigentlich erst durch das Internet möglich sind.
Kein einziger Beitrag von dir, fällt ihn einer dieser Kategorien.
Wie Krank muss man eigentlich sein, die ganze Energie gegen die Interessen einer Gruppierung von Arbeitskollegen aufzuwenden.

Du erlaubst dir auch, ihn deine eigenen Anonymität andere Forumsteilnehmer Namentlich öffentlich zu diffamieren, zig Unwahrheiten und Vermutungen zu verbreiten.
Diese Personen müssen zur ihren getätigten Handlungen und Aussagen, ob richtig oder nicht, auch ihn der Öffentlichkeit dazu stehen, brauchen sich aber bestimmt nicht der Untätigkeit ein Vorwurf zu Machen.


Ich als Gmundner-Genossenschaftsmitglied hoffe das es solche Egoisten wie du noch lange
Nicht das sagen haben, sondern Weitblick, zielstrebig mit Fairness an vorderster stelle stehen.
Was jetzige FMA- Lieferanten und IG-Milch betrifft, sie sind für mich Landwirte die nicht nur als Befehlsempfänger agieren sonder das Heft selbst ihn die Hand geneommen haben, und sich auch ihre Chance verdient haben.
Schönen Sonntag



frami antwortet um 26-02-2012 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
@ gerhardkep
Genauso hab ich das in meiner einstigen Zeit als Mitglied der ig milch auch erlebt.
Da wurde sogar in die Hand gespuckt, bevor man dem LK-Präsident die Hand zum Gruß hingestreckt hat. Von da an wollte ich mit der ig milch nichts mehr zu tun haben.
Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass ich mich damals als Mitglied dieses Vereines einem Trugbild hingegeben habe. Es gibt nicht nur eine Wahrheit und alles andere ist Blödsinn und Unfug.
Und ich denke, dass wir die meisten Lieferanten der FMA nicht pauschal verdammen sollten, da es den denen genauso ergangen sein wird, wie mir damals.


edde antwortet um 26-02-2012 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon

ich kann nur das wiederholen, was ich vor 11 monaten zum thema geschrieben hab-und was karl 0815 wieder reinkopiert hat :

die fma macht exakt das, was ciolos für die milchbauern als stärkung ihrer position gegenüber den verarbeitern vorschlägt, nämlich gebündelt die milch anbieten .

klar werden sich die genossenschaften mit händen und füssen dagegen wehren, zumal die gängelung ihrer lieferanten für sie sehr bequem und vorteilhaft ist.

in deutschland gibt es das system schon sehr lange-sie nennen es versandmolkerei-also molkereien ohne eigene verarbeitung, und der durchschnittserzeugerpreis der letzten jahre war sogar geringfügig über dem deutschen durchschnittspreis aller molkereien laut einem milchpreisvergleich der top agrar(oder war es das wochenblatt?)

dass hier landwirte andere landwirte als "RATTEN" bezeichnen ist wohl hoffentlich keine frage eines bestimmten berufes sonderen eine frage individueller charaktäre.

mfg


dorni antwortet um 27-02-2012 07:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
fabian du solltest dich besser informieren und auch einige Zeit darüber nachdenken bevor du einen Beitrag hier schreibst!!!



karl0815 antwortet um 27-02-2012 10:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
2 Wege , 2 Anschauungen, 2 Wahrheiten!
unabhängige Milchliefergemeinschaft oder Molkerei in Bauernhand

Es ist gut, dass es beides nebeneinander gibt, denn es profitiert jeder auch immer vom Anderen! Halten manche Genossenschaften jetzt den Milchpreis möglichst lange, steigt der Druck bei den reinen Ablieferern, würden bei einem Milchpreisanstieg nicht die Liefergemeinschaften als erste vorpreschen, müssten die Genossenschaftler immer länger warten auf eine Erhöhung!

Wir sind alle keine Verräter, Ratten,Spinner, oder sonstige Kriechtiere

Problematisch wirds nur dann, wenn man andere Bauern irrgendwo hineintheatert(wie es in den letzten Jahren geschehen ist) und wenn dann Probleme auftreten, haben immer die anderen Schuld. -Das kanns nicht sein!
Mit Überzeugung FREI entscheiden- und dafür grade stehn! Das ist der einzig ehrliche Weg!




helmar antwortet um 28-02-2012 12:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
FMA - Bauern laufen davon
Zu meiner Überraschung ist gestern bei meiner Post auch ein grosses Kuvert der IG Milch gewesen, eine IG-Milch Zeitung vom Februar 2012 und ein Formular zum Beitritt samt Abbucher.....und auf dem Milchpreisvergleich auf der letzten Seite fehlte etwas......der Auszahlungspreis der FMA. Ich habe heute im Büro der IG Milch angerufen und gebeten, mir nichts mehr zuzusenden......u.a. deshalb weil ich bereits 2007 aus der IG ausgetreten bin.
Mfg, Helga
Was mir noch aufgefallen ist......das wird in der Zeitung für die Lieferung bei der FMA geworben, und andererseits scheint es Fälle zu geben in welchen FMA- Lieferanten wieder zu den ach so Verteufelten zurückkehren.......wie passt denn das zusammen?


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