Brauchen wir jetzt echt noch den Fischotter?

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Indianerlandwirt 03-02-2012 20:20 - E-Mail an User
Brauchen wir jetzt echt noch den Fischotter?
Biber können schon so manche Fläche unter Wasser setzen und macht daraus ein Fischwasser. Wäre überlegenswert daraus einen Fischteich zu machen. Und dann hat man eine Fischteich und dann kommt der Fischotter und frisst die Fische weg. Sozusagen folgt der Fischotter die Biber. Und in Oberösterreich haben Teichbesitzer viele Klagen gegenüber den Fischotter. Brauchen wir jetzt echt noch den Fischotter?
Von Mittelalter bis zum 2. Weltkrieg bauten die Menschen überall Fischteiche. Und es gab überall Fischotter. Und selbst die Bejagung brachte die Fischotter im Ganzen nicht um. Und der Fischotter brachte gute Felle. Also irgendwie passte es anscheinend.
Erst als die Fischotter weniger wurden und unter Schutz gestellt wurden ging der Ärger richtig los. Das begann in den 1930er Jahren. Da gab es nur noch Einzelabschüsse und auf einmal war der Fischotter ausgestorben. In Österreich steht er noch heute unter Vollschonung der Jäger.
Die Bejagung war nicht schuld. Der Fischotter kriegt man nur schwer vor das Jagdgewehr. Wir Menschen haben einfach zuviel Gift in die Gewässer geleitet. Vor allem PCB- Polychlorierte Biphenyle machten die Fischotter-Weibchen (Menschen?) unfruchtbar. PCB wurde als Gift des „dreckigen Dutzend“ 2001 weltweit verboten. Es war praktisch überall.
Und jetzt haben sich die Fischotter wieder erholt. Im Grunde ist das ein Verkaufsargument für Fische. Da wir uns mit Fischotter plagen haben wir reines Wasser und gute Fische!
Ob wir den Fischotter mögen oder nicht, selbst mit Bejagung wird er bleiben. Aber so leicht hat er es auch nicht. Also Biberfamilien verjagen ihn, dort hat er nichts zu lachen. Wölfe und Luchse sind auch auf seine Haut aus. Sehr viele junge Fischotter verhungern, ertrinken und erfrieren, wenn sie im Eis stecken bleiben. Einige Fischotter werden auf der Straße nieder gefahren. Aber das kriegen wir selten mit. Ein Otter hat ein Revier von 4000 ha. Nur wo viele Fischteiche sind, leben mehr. Den der lahme, fette Fisch aus den Zuchtanstalten sind leichte Beute. An einem Tag braucht er um die 0,8 kg Fisch. Sein Schaden macht im Jahr also etwas 300 kg Fisch, Frösche, Krebse usw aus. Irgendwie werden wir hoffentlich mit dem Fischotter zurechtkommen. Oder brauchen wir ihm wirklich nicht?


bocksrocker antwortet um 03-02-2012 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brauchen wir jetzt echt noch den Fischotter?
aus meiner sicht brauchen wir den otter nicht er ist was ich weis in den 80er jahren natürlich ausgestorben u. 20 jahre später wieder eingestzt worden das hätte nicht sein müssen. gott sei dank erwischt es doch sehr viele im straßenverkehr sonnst würde dieser Lustmörder ein riesen-proplem in der fischerei-u.teichwirtschaft.


Indianerlandwirt antwortet um 04-02-2012 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brauchen wir jetzt echt noch den Fischotter?
Raubtiere gehören nicht zu der "menschlichen" Gattung Lustmörder. Sie töten nur was sie zum Überleben benötigen.



Rob1 antwortet um 04-02-2012 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brauchen wir jetzt echt noch den Fischotter?
Naja, ein Lustmörder wirds nicht sein, aber er hat die Angewohnheit daß er die Fische treibt und mit ihnen spielt, das heißt daß er einen Fisch tötet um ihn zu fressen ,und neben bei verendent viele andere Fische die die Hatz nicht aushalten, da könnens schon zwanzig Fische sein, die verenden.
Früher ist er ziemlich bejagd worden, war auch das teuerste Fell und was hat er heute für Feinde ?
Ich mach ihn auch verantwortlich, daß in unserem Purzelkamp keine Flußperlmuscheln mehr vorhanden sind. Vor zwanzig Jahren waren sehr viele Muscheln noch vorhanden da hats noch keine Fischotter gegbeben. Und warum weiß ich so genau daß es vor 20 Jahren noch keine Fischotter gegeben hat ? Ganz einfach, weil es zu dieser Zeit sehr viele Bisamratten gegeben hat. Jetzt sieht man keine Bisamrattenlöcher mehr, geschweige eine Bisamratte.


RichardGier antwortet um 04-02-2012 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brauchen wir jetzt echt noch den Fischotter?
" Raubtiere töten nur was sie zum Überleben benötigen " - das ist idealisiert und stimmt so generell nicht .
Wenn die Gelenheit günstig ist , steigern sich manche Raubtiere in einen Blutrausch hinein , z..B. Marder im Hühnerstall , Bär im Schafgehege .


Preuner antwortet um 04-02-2012 18:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Brauchen wir jetzt echt noch den Fischotter?
Wen der Otter ein überangebot hat wird er zum Feinschmecker er hat bei meinen Nachbarn den Teich ausgeräumt und den Fischen nur die Fischeier herausmontiert.



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