Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?

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Indianerlandwirt 27-01-2012 10:41 - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Gestern war im Forum wieder eine Bio-Diskussion. Sie folgen in regelmäßigen Abständen. Da hatte ich den Einfall, dass man Biolandbau auch von einer völlig anderen Seite sehen kann.

Wie erkennt man eine Sekte?
Sie hat sich von einer Mutterreligion abgespalten und steht zu dieser in einem Konflikt. Genauso verhält sich der Biolandbau zur Konventionellen Landwirtschaft.

Sekten haben oft folgendes Verhalten:
A) Einschränkung der Meinungs- und Religionsfreiheiten durch Kritik und Praktiken.
Biolandbau gibt vor was umweltgerecht ist, und nicht die Forschung und Erkenntnisse der Naturwissenschaft.
Biolandbau gibt vor was gesunde Nahrung ist.
Biolandbau schränkt den Kontakt zur konventionellen Landwirtschaft ein. Biobauern dürfen keine Zuchttiere, kein Saatgut, keine Tierstreu/Stroh oder Wirtschaftsdünger von konventionellen Landwirten kaufen. Selbst wenn diese gleichartig erzeugt worden ist.
Biolandbau gibt vor welche tierärztliche Versorgung gestattet ist.
Biolandbau gibt vor was artgerechtere Tierhaltung ist.
Usw.
Biolandbau ist (allein?) umweltgerecht. Doch auch unsere sogenannte konventionelle Landwirtschaft ist sehr vielfältig. Sehr viele wirtschaften ebenso umweltgerecht und halten Tiere artgerecht. Sie bezeichnen sich nicht als Biobauern.

B)Personenkulte um Biolandbau:
Rudolf Steiner (biologisch-dynamisch) mit der Anthroposohie = spirituelle Weltanschauung. Hier ging zuerst (1920er) um eine spirituelle Nahrungsqualität.
Maria und Hans Müller (organisch-biologisch) leiteten ihr Konzept aus dem christlichen Glauben ab. Hier ging es zuerst um (1920er) um eine Lebensreform-Bewegung.
Bill Mollison, David Holmgren, Sepp Holzer schufen mit Permakultur ein ethisches Denkprinzip für Landbewirtschaftung (Ethik = Moralverständnis). Auch in der Permakultur ging es zuerst um eine Neue soziale Bewegung, für welche eine moralische Landbewirtschaftung entwickelt wurde.



Hirschfarm antwortet um 27-01-2012 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Du fragst: Wie erkennt man eine sekte? Sie hat sich von der Mutterreligion abgespalten und steht zu dieser in einem Konflikt.

Die Mutterreligion war der biologische Landbau. Dann erfolgte die Abspaltung der konventionellen Landwirtschaft.

Frage : Wer ist jetzt eine Sekte?
Wo wird die Meinungsfreiheit mehr eingeschränkt?
Wer diskriminiert hier wen (du vielleicht den Biolandbau mit deinem Artikel)?

mfg


208 antwortet um 27-01-2012 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
da hat hirschfarm recht vorm handelsdünger und psm war jede landwirtschaft bio
wie ich in einem anderen thread geschrieben habe hat beides seine berechtigung
es muß der konsument entscheiden was er sich täglich auf den teller legt
wenn du nicht gute qualitäten produzierst dann wird man sowieso nicht überleben
warum müssen sich konv und bio immer bekriegen
es sollte ein gutes mit-nebeneinander geben denn beides hat seine berechtigung
gemeinsam sind wir stärker denn im grunde haben wir landwirte die selben interessen



steyr18 antwortet um 27-01-2012 12:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Das ist die Frage, ob Bio oder Konventionell sich aus der Landwirtschaft entwickelt hat und ob Konventionell ein Schritt in die Zukunft oder eine falsche Schritt war!
Vorab, ich habe meine Meinung (Konventionell war der richtige Schritt)!
Auch hochrangige österreichische Universitätsprofessoren, welche sehr biologisch eingstellt sind, sagen, dass Konventionell aus der Landwirtschft kommt und Bio aus dem Umweltgedanken entstanden ist!
Natürlich war vor PSM und Handelsdünger alles "Bio", weil man nichs anderes hatte.
Im Sinne der Landwirtschaft wurden Handelsdünger und PSM erfunden (die Formulierung ist etwas schlecht, da sicher manche jetzt sagen wollen, ob es im Sinn der Landwirtschaft oder der Industrie war. Ich glaube (glauben heißt nichts wissen) zumindest anfangs der Landwirtschaft. - Ich kann das nicht beurteilen, da ich das damals aufgrund meines Alters nicht mitbekommen habe und auch aus keinen anderen Qauellen weiß!)
Weiters bin ich der Meinung, dass wenn Bio aus der Landwirtschaft direkt käme, jeder Betrieb automatisch Bio sein müsste und die Konventionellen austreten müssten! (Nicht wie jetzt, dass jeder grundsätzlich konventionell ist und zu Bio wechseln kann!)
etc., etc., etc.

Noch ein etwas übertriebenes Video, welches aber gute Denkanstöße leifern kann.
z.B.:
* Wert von Lebensmitteln (Knetmännchen aus Gehacktem, weil billiger als Knetmasse)
* "Ist billig Gehacktes etwa Chemo-Fleisch"
* "Bio ist doch voll retro- Wir sind doch keine Höhlenmenschen mehr! Die haben sich biologisch Ernährt, aber die haben auch geologisch gewohnt."
* "Die haben biologische Felle aus Freilandhaltung getragen. Mach das mal heute, da steigen dir die Bio-Fritzen aber auf Dach!"
* "Wenn nan aus Baumrinde un Pilzen Erdbeeraroma herstellen kann, dass erdberiger als Erdbeeren herstellen kann, wer braucht dann noch Erdbeeren?"
* ...

Das ist zwar vieles übertrieben, aber eben gute Denkanstöße!



sturmi antwortet um 27-01-2012 12:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
@Indianerlandwirt
Personenkult? Den Waldviertler mit seiner autarken Kleinstkreislaufwirtschaft vergessen! Er will die Welt mit dem Bio-Sonntagsbraten ernähren, von Montag bis Samstag gibt´s Tofu und Lichtnahrung! ;-)
MfG Sturmi



Hausruckviertler antwortet um 27-01-2012 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Man sollte sich zuerst einmal Gedanken darüber machen, weshalb sich Bio überhaupt verbreiten hat können. Meines Wissens nach sind vor allem solche Betrieb umgestiegen, die mit konventioneller Lanndwirtschaft Schiffbruch erlitten haben, weil sie zu intensiv gewirtschaftet haben.
Die Wirtschaftsweise die im 18. und 19. Jahrhundert angewendet wurde, war zwar vollbiologisch, weil es noch keinen Kunstdünger und keine Spritzmittel gab, aber das Wissen um die biologischen Vorgänge und Zusammenhänge war nur ansatzweise da und deshalb so wenig ertragreich. Auch hat die Witterung in diesen beiden Jahrhuderten nicht gerade die Landwirtschft begünstigt.
Bioloigisch wirtschaften ist eine Lebenseinstellung und wird heute durch die Förderungen und höheren Produktpreisen missbraucht. Ich bin mit dem Begriff Bio nicht ganz einverstanden. Mir wäre es lieber es würde nachhaltige Kreislaufwirtschaft heißen. Aber BIo schreibt, spricht und liest sich halt leichter. Deshalb verwende auch ich den Begriff BIO
Die Produkte aus so einer Wirtschaftsweise sind tatsächlich und wissenschaftlich erwiesen gesünder. aber die Vermarktung setzt auf besseren Geschmack, was schlichtweg Blödsinn ist. Vieleicht trifft es auf das eine oder andere Produkt tatsächlich zu, ist aber eher die Ausnahme.
Wer Mäuse im Keller hat, kann sehr einfach einen Test machen. Legt ungespritzte Äpfel neben solchen aus Plantagen, die bis zu 24 mal gespritzt werden. Die Maus wird nur an den ungespritzten nagen. Die Tiere haben sich noch den instinktiven Geschmack bewahrt, der den Menschen durch Reizüberflutung von Geschmacksverstärkern verloren gegangen ist.
Konventionell erzeugte Lebensmittel von Bauern, die nach der UBAG Norm produziert werden, stehen den biologisch erzeugten Lebensmittlen nicht viel nach.
Die Haltungsform von Tieren hat meiner Ansicht nach nichts mit BIO oder nicht BIO zu tun. Es sei denn, um die Kühe zu nennen, sie haben wirkliche Weidehaltung. Aber ob sie im Laufstall stehen, angebunden sind, Auslauf haben oder keinen, hat mit der Qualität der Milch nichts zu tun. Bei den Schweinen und anderen Tieren dasselbe. Die Qualität des Produktes macht das Futter. Eine richtige BIO-Sau gehört mit Kartoffel, Gerste und Magermiclh gefüttert. Dann hat das Fleisch die Qualität die man als Bio bezeichnen kann. Da ist der bessere Geschmack auch feststellbar. Das Fleisch von Bioschweinen, das mit herkömmlichen Bio-Futtermitteln gefüttert wird, ist zwar gesünder als konventionelles, wenn es sich um tasächlich biologisch hergestellte Futtermittel handelt, aber der Geschmack ist sicher nicht anders als von konventionell gefütterten Schweinen. So oder ähnlich verhält es sich mit allen Tieren.
Ich bin 100%iger Verfechter von artgerechter Haltung und sie gehört zur Lebenseinstellung eines Biobauern. Ich bin keiner, weil mir so manche Vorschriften am Sinn vorbeigehen.
Um qualitativ gute Lebensmittel zu erzeugen, dazu bräuchten wir keine Bioverbände, sondern eine konvetionelle Landwirtschft mit Mass und Ziel mit sowenig Dünge und Spritzmittel wie möglich und soviel wie nötig, was speziell im Grünlandbereich sehr leicht zu bewerkstelligen ist.
Das Geld verdirbt den Charakter und deshalb gibt es immer wieder Situationen wo die wirklich echten und überzeugten Biobauern, vor denen ich den Hut ziehe, in Misskredit gebracht werden.


208 antwortet um 27-01-2012 17:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
@ hausruckviertler ich gebe dir recht
ich denke es sollte jeder selber entscheiden wie er seinen betrieb bewirtschaftet
wie ich schon schrieb der der bio macht weil es mehr förderung gibt den wirds nicht lang geben denn es ist wichtig das die qualität passt
wir sind der gesellschaft verpflichtet qualitativ hochwertige lebensmittel zur verfügung zu stellen
ich denk mir wir bauern haben andere propleme um uns gegnseitig zu denunzieren ob konv oder bio besser ist
denn leute denkt nach wir sind alle samt bauern und was momentan die ak, die roten gewerkschafter, und die eisenbahner gegen die bauern fahren ist schon bedenklich


melchiorr antwortet um 27-01-2012 17:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Hallo!
Wie schon einige vor mir, bin ich der Meinung daß beide Wirtschaftsformen ihre Berechtigung haben, daher auch gleich behandelt werden sollten. Warum bekommen Bio-bauern höhere Förderungen als UBAG-Betriebe wenn sie zwar weniger Ertrag erwirtschaften dafür aber wesentlich höhere Produktpreise erlösen? Warum haben Bio-Bauern einen geschützten Markt (Spitalsküchen Schulküchen u.dgl.) Können sie im freien Wettbewerb nicht bestehen trotz höherer Förderungen? Irgend was läuft da schief.
lg. herbyy


biolix antwortet um 27-01-2012 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Nabend !

also wo beginnt man da.. ,-)

Am besten beim threat beginner...

netter Name inkl. natürlich ich kenne deine Beiträge "Indianerlandwirt", die waren immer sehr "Bio angehaucht".. ;-)

Darum gleich eine Frage: Waren die Indianer auch eine Sekte ? Mit Verehrungen und sogar argen "Bräuchen" wie skalpieren ? ;-)

Nein Spaß beiseite, wo fällt dir echt so etwas ein... der kontrolliert biol. Landbau könnte wenn nur eine anerkannte Religion sein, weil er ist in 90% der Länder der Erde bereits gesetzlich verankert !

Zur Forschung, also welche Forschungen meinst du, kennst du keine wirklichen Bioforschungsergebnisse auf die sich der Biolandbau bezieht bzw. sich auch beruft ? Falls du beim googeln nichts findest , schicke ich dir gerne einiges, bez. Bio ist Umweltschonend, nweniger PSM belastet etc.

Einschränkung bei Kritik und Teilnahme gibt es nicht, alle sind eingeladen die die gesetzlichen Bestimmungen erfüllen...

Der Kontakt zu konv. ist nicht eingeschränkt, habe täglich mehrfach zu konv. Bauern kontakt, nur nach dem Gesetz sind halt die meisten konv. "Produkte und Betriebsmittel" verboten...

"Gleichartig erzeugt" gefällt mir sehr, das hatten wir schon öfter hier, wie willst das unterscheiden, Kontrollieren, sonder Kontrolle, etc ?? Wie willst dann einen Mehrpreis haben wennst wem sagst " das ist eh wie bio.." ?
Entweder ordentlich und eben es darf jeder, oder eben nicht.. dann braucht er eben nanscheinend "Bio" nicht, udn somit darf er halt nicht verwenden "aus kontr. biol,. Anbau.." , ist alles gesetzlich geregelt..

Bio ist umweltgerecht, allein meine ich nicht, es gibt viele konv. die sich bemühen, aber was haben sie davon wenn 90% lt Sturmi, der konv. Schweine auf Vollspalten gehalten werden und Gentechsoja fressen ?
( ob UBAG fast gleich ist das möchte ich stark bezweifeln... ;-)) )

Und "Personenkult", wo hast du das her, bei Demter das sind 250 Biobetriebe in Ö vielleicht aber bei den restlichen
ca. 20 Tausend sind die Namen wahrscheinlich nicht mal allen bekannt, also kanns kein Kult sein.. ;-))

so das zum ersten, das ist mir eigentlich schon zu fad.. ;-)

lg biolix

p.s. äh herby, kensnt du eine UBAG Auflage im Detail udn kennst du die Bioauflagen im Detail ?
Wo haben die Biobäuerinnen einen "geschützten Markt " ?
Die Politiker die meinen Bio ist so super und es gehört gegessen die haben mal zeigen müssen, udn Gott sei dank war Wien vVorreiter, das sie mal 20% wenigstens Bio einkaufen in öffentlichen Küchen... und schau an, plötzlich meinen sogar welche "Bio sit billiger.." bei geänderten udn gesünderen Speisplänen totz teurerer Produktpreise.. ,-)





Fallkerbe antwortet um 27-01-2012 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Aus meiner sicht keine Sekte, sondern eher eine ABM,


Hirschfarm antwortet um 27-01-2012 20:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Wos isn ABM?


179781 antwortet um 27-01-2012 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Es gibt unter den Biobauern welche, die man durchaus als Sektierer einstufen kann. Wieviele es sind kann ich nicht recht einschätzen. Aber ich würde eher sagen weniger als 10 %

Wenn man den Gedankengang mit der Religion weiterführt, dann sind bei den konventionell wirtschaftenden eine große Anzahl Fundamentalisten. Dahin würde ich eher mehr als die Hälfte einstufen. Die haben in der Landwirtschaftschule und bei verschiedenen Kursen usw. gelernt, wie Landwirtschaft zu funktionieren hat. Und daran glauben sie unverrückbar. Wenn jemand etwas anderes macht oder die klassischen Methoden in Zweifel zieht, fassen das viele als Blasphemie auf.

Das meine ich jetzt nicht als Vorwurf. Ich bin selber in dem System aufgewachsen.
In der Lw. Schule hat uns der Pflanzenbaulehrer ausrechnen lassen, wieviel kg Reinnährstoffe an Kunstdünger am elterlichen Betrieb je ha ausgebracht werden. Wer die höchste Menge zusammenbrachte, war ein tüchtiger Landwirt. (Ich war unter den ersten drei). Einer war dabei, bei dem der Vater gar keinen Kunstdünger streute, "weil es so auch geht". Der wurde vor der ganzen Klasse als rückständiger Hinterwäldler abgestempelt. Ich habe das damals nicht begriffen, was da läuft, aber hatte schon das Gefühl, das so etwas nicht in Ordnung ist.
Kunstdünger durfte man auch nicht sagen oder schreiben, das heißt Handelsdünger.
Wer Unkräuter auf dem Feld vergifttet fährt nicht mit der Giftspritze, sondern betreibt Pflanzenschutz.

Der Düngerberater der LWK, ein Herr Z..., hatte sein Büro zwar in der LWK, war aber hochoffiziel bei den damaligen Stickstoffwerken angestellt. Deshalb wurde (und wird bis heute) über Pflanzenernährung nur die Nährsalztheorie des guten Justus von Liebig gepredigt. Wo anders in der Industrie oder im Gewerbe gibt es das, dass weit über 100 Jahre alte Lehrmeinungen zum Dogma erhoben werden und alles was an Wissen seither dazugekommen ist wird abgelehnt.

Die immer zitierten wissenschaftlichen Erkenntnisse sind in dem Zusammenhang auch mit Vorsicht zu geniessen. Die Wissenschaft schaft nur das Wissen, das der Auftraggeber bestellt, so wie ein Maurer ein Haus so baut wie der Auftraggeber geplant hat. Was man nicht wissen will erfährt man auch nicht so schnell.

Damit wären wir bei einem Thema, das bei solchen Disskussionen immer aufgetischt wird. Biolandbau ist etwas uraltes und deshalb übrkommenes.
Völlig daneben! Biolandbau gibt es erst seit relativ kurzer Zeit. Die Vordenker Steiner und Müller wurden schon erwähnt. Deshalb ist Biolandbau auch nicht etwas feststehendes, sonder ein im Wachsen begriffenes System und daher neben Erfolgen auch mit Problemen und Fehlentwicklungen behafet. Vergangene Generationen hatten zwar kaum chemische Hilfsmittel eingesetzt, aber bewusst biologisch gewirtschaftet haben nur wenige, weil ausser etwas Erfahrung kaum Fachwissen vorhanden war.


Man kann diese Thematik gar nicht mit ein paar Seiten schreiben aufarbeiten. Ich kann nur allen Beteiligten empfehlen, weltanschauliche Scheuklappen abzulegen und andere Meinungen kritisch zu hinterfragen aber auch zuzulassen.

Gottfried


Tyrolens antwortet um 27-01-2012 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Ist doch ganz einfach: In hundert Jahren wird man sehen, welches System das bessere war. Bis dort hin soll jeder machen, was er für richtig hält aber wehe, es will mir einer ins Handwerk pfuschen. Aus dem Parteiprogramm der Tiroler Grünen: "...eine flächendeckende Umstellung auf Bio-Landwirtschaft mit dem Verbot von Insektiziden, Pestiziden, Hormonen, nicht-artgerechter Tierhaltung, Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln
etc....Bis zum Jahr 2020 soll die gesamte landwirtschaftliche Produktion den Kriterien der Bio-
Landwirtschaft entsprechen." Da frage ich dann schon, wer hier tolerant ist? Den Biobauern wollte in Österreich jedenfalls noch niemand das Wirtschaften verbieten.


Fallkerbe antwortet um 27-01-2012 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?

ABM = ArbeitsBeschaffungsMaßnahmen- finanziert durch Steuergelder,


biolix antwortet um 27-01-2012 21:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Hallo !

ist ja immer so nett wenn wer schreibt bis dahin soll jeder machen was er für richtig hält..", wennst wenigstens schreiben würdest,was im gesetzlichen Rahmen ist etc...
Na schau, die Grünen haben Visionen wenigstens, die wollen auch das 100% Bio kaufen etc. , dsa heißt doch nicht das man die konv. LW verbieten will, die Angst hast du echt ? ;-))

Und ich sehe hier nur Toleranz, die Biobauern verzichten auf PSM die kein Grundwasserschutzgebiet jemals vergiftet hat, sie schauen auf ihre Fruchtfolgen, auf ihre Böden etc., zumindest die meisten, schön wenn es bei den konvies auch einige gibt, aber im Großen und Ganzen ist es so wie es Gottfried beschreibt, die "Sektierer" die meinen ohne PSM und leicht löslichen Handelsdünger wächst nichts, sind bei den konv. sicher noch bei 50% bei diesen eingefleischten Denkmustern.. ;-)((

lg biolix

p.s. ach Sturmi, ich wäre schon froh wennst einmal nichts gegen einen fleischlos Tag hast in der Woche, undfür mich selbst wäre ich auch endlich froh wenns wir immer schaffen würden mit 3-4 die WOche, aber solange die SChwiemu auch noch oft kocht, schaff ma das nciht immer.. ;-))
Und an Energieautarkie was schlecht zu finden, siehe die neuen Geschichten über Nabucco, wird uns und solchen Leuten wie dich, noch viel teuer kommen bzw. weh tun, aber was solls, sskm.. ;-))


Tyrolens antwortet um 27-01-2012 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Es ist mir wirklich egal, was andere konventionelle Betriebe machen. So lange ich von uns sagen kann, dass wir es besser als die Bios machen, reicht mir das.
Im Übrigen weißt du doch selbst, wie Gesetze zu Stande kommen. Die sind doch meistens keinen Pfifferling wert.

Was daran eine Vision sein soll, bis 2020er 100% Biobetriebe zu haben, weiß ich auch nicht. Aber gut. Wer Visionen hat, soll bekanntlich zum Arzt gehen.

Wie ich geschrieben hab: Jeder soll es so machen, wie er meint, in 50 Jahren werden wir dann sehen, wer Verächter ist und wer Pächter. Ich kann dir jetzt schon Bioflächen zur Sanierung vermitteln.


biolix antwortet um 27-01-2012 23:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Oje, du kannst sagen das es die konv. Besser machen, schreibst aber in 100 Jahren werden wirs wissen, komisch wie geht das ? Und du bist ja der Chemieallwissende, daher wird es stimmen, ich meine umgekehrt und wir werden es schon in 10 Jahren wissen, weißt du noch die Wette mit Chevy mit der Atomkraft von mir ? komisch, es hat nicht mal 5 Jahre gebraucht, traurig aber wahr...

Ja und ich kenne zig konv. Flächen die Sanierung bedürfen, und ich wette die Bioflächen die du kennst und meinst sie "gehörten saniert" haben mehr humus und eine bessere Bodenstruktur als du dir vorstellen kannst......

lg und träum schön biolix

p.s. und wer keine Visionen hat, ist meiner Meinung schon lange bei einem Arzt in Behandlung... ;-))


179781 antwortet um 27-01-2012 23:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
"sind bei den konventionell wirtschaftenden eine große Anzahl Fundamentalisten. "

Tyrolens, du outest dich auch als so einer.

Gottfried


Tyrolens antwortet um 27-01-2012 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Das glaube ich nicht. Ich hab nämlich kein Problem damit, wenn sich einer dem Biolandbau verschreibt. Aber ich sag dann auch meine Meinung dazu und befürworten muss ich ihn deswegen auch nicht. Das ganze ist mehr eine Frage der Toleranz. Oder anders gefragt: Wenn du ganz alleine entscheiden könntest, ob Glyphosat verboten wird, wie würdest du dich entscheiden. Beim Biolix weiß ich die Antwort schon.

Das ist doch eine gute Sache, dass heute jeder selbst entscheiden kann, wie er arbeiten möchte. Aber gerade die letzten scheinheiligen Diskussionen um Glyphosat haben auch eindeutig gezeigt, wessen Kind so mancher ist. Irgendwann kommt dann vielleicht auf Grundlage irgendwelcher Ideologien ein Verbot und dann haben eine Menge Landwirte ein Problem, obwohl sie sorgsam mit Glyphosat umgehen und auf ihren Betrieben auch keine negativen Folgen feststellbar sind. Da nämlich kommen wir dann wirklich zum Fundamentalismus. Es gibt weiß Gott wie viele Beweise dafür, dass sich trotz oder vielleicht gerade durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Handelsdünger ganz wunderbare Lebensmittel produzieren lassen, die einen Vergleich zum Biolandbau überhaupt nicht scheuen müssen. Nur, wenn ich das schreibe, bekomme ich sofort von den Bios eine auf's Dach, weil sie sich gerade über das Qualitätskriterium zu differenzieren versuchen.


biolix antwortet um 28-01-2012 08:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Guten Morgen !

nein, du bekommst keine aufs Dach, du verteidigst doch die ganze Chemische Industrie seit du hier bist...
Inkl. natürlich die Anhebung der Grenzwerte von Glyphosat inkl. seiner "Hilfsstoffe" werden von dir ebenfalls noch verteidigt...
Und dann bekomsmt halt Kritik ab, und so soll das auch sein in einer Demokratie, wo die Macht aber leider eher von der Chemielobby ausgeht, ist das noch wichtiger.. ;-))

Und wenn ich wundervollste nachweislich unbelasteter Lebensmittel ohne Chemisch Synth. PSM erzeugen kann, warum sollte ich es anders tun, wenn ich auch die Auswirkungen wie sie Egon beschrieben hat sehe, mit VErsalzung und Vergiftung beitragen mit diesen Dingen, das kannst du noch so schön reden und noch meinen "vielelicht gerade deswegen..", das macht dich dann leider wirklich zum Chemiefundi ! ;-))

lg biolix

p.s. apropos Toleranz, wenn ich in meinem Brunnen PSM finde die unseren Kindern schaden, wo hört da die Toleranz auf ? Weiters hatten wir das bei der Gentechnildiskussion, wo wir festgestellt haben es gibt keine Kooexistenz, wo bleibt da deine Toleranz ?
.


helmar antwortet um 28-01-2012 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Hallo Biolix..........100% bio kaufen können oder müssen. Da liegt ein gewaltiger Unterschied dazwischen. Kaufen kann heutzutage ohnhin jeder der Bio haben möchte.......
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 28-01-2012 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
@biolix
Flächendeckende Biolandwirtschaft inkl. "artgerechter" Bio-Nutztierhaltung, das ist euer Ziel! Wer A sagt muß auch B sagen!
Wer diese Ernährungsdiktatur will der muß sich im klaren sein dass es mit der günstigen Völlerei vorbei ist. Huch, jetzt habe ich die segenreiche EU vergessen, die sorgen dann für unsere Ernährungssicherheit, 1000e km herangekarrt, gut für´s Klima! ;-))
So wie der Großteil der Bauernschaft wirtschaftet ist das vorbildhaft für die ganze Welt möchte ich jetzt mal behaupten. Moderen Ställe wo sich die Tiere sichtlich wohl fühlen, gefüttert zu 80-85% aus der eigenen Futtergrundlage, der anfallende Dung wieder wieder als Wirtschaftsdünger ausgebracht, Kreislaufwirtschaft eben. Zwischenfrüchte zur Humusbildung und als Erosionsschutz, Handelsdünger um die Nährstoffverlußte auszugleichen und veranwortungsvoller Pflanzenschutz um unsere Feldfrüchte gut gedeihen lassen zu können!
Vor den "Visionen" der Bio-Fundis sollte jeder Konsument gewarnt werden damit sie auch begreifen welche Auswirkungen das hat!
MfG Sturmi



biolix antwortet um 28-01-2012 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Halloo !

na genau sturmi mit 7 mal Fleisch in der Woche wird dann Schluss sein.. ;-)

Es gitb schon andere "Fundis", die meinen entweder Bio oder es wird ganz ganz schwierig sein in Zukunft überhaupt bei schwindenden Böden die Welt zu ernähren..

Ja und wo ahst du die Zahlen her mit "konv. Kreislaufwirtscahft", das trau ich mich ja ncihtmal bei den Bios behaupten inkl. natürlich in welche Richtung gehts, wirds besser oder schlechter ?
Welchen Dung meinst denn, die oft stinkende Gülle die dem Bodenleben schadet ?
WElche Ställte meinst denn, die Vollspaltenställe wo sich die Tiere so wohl fühlen ?
Welche ZWischenfrüchte meinst du, den Senf der im August angebaut wird und Ende Oktober wieder eingackert wird ?
Ich habe dich schon einmal gebeten eine Humusbilanz von dir hier rein zu stellen, bzw. In udn output deines Betriebes, ich hoffe du hast das schon mal gerechnet, dann sehst du genau wo du einen "Humusuafbau " hast oder eben das Gegenteil.. Bist du für ein Ö Humusmonitoring wenn alles so toll ist ?

Und helmar, wer beschwert sich immer das die KonsumentenInnen so wenig nur mehr für Lebensmittel ausgeben ?
Also wenns dann 20% sind statt 14%, wirds auch keine weh tun, denn bei den Autos und beim Wegwerfen kann nicht genug eingespart werden...

lg biolix freu mich wieder auf den Wald bei -8 Grad... ,-)


Tyrolens antwortet um 28-01-2012 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
So sieht es also aus, wenn ein konventionell wirtschaftendser Landwirt seinen Boden zerstört:

http://www.youtube.com/watch?v=AeY834pXTAY&feature=youtu.be

3,5% schön sauber im Ton-Komplex verankerten Humus trotz des ganzen Gifts.

*ggg*

Es gibt keine Kreislaufwirtschaft. Der Unterschied zwischen Bio und Konvi ist, dass die Bios diesen schon aus Prinzip nie erreichen können, die Konvis hätten wenigstens im Prinzip die Möglichkeit dazu.

Biolix, bei uns gibt es keine Versalzung, kein PSM im Brunnen und sämtliche Nachweisbarkeitsschwellen werden unterschritten. Qualitativ sind wir euch mindestens ebenbürtig. Warum also sollten WIR es anders machen? Es funktioniert so sehr gut und sogar besser, als ich es mir bei Bio vorstellen könnte. Und ich kann mir sehr viel vorstellen.

Leg' mir wegen Glyphosat keine falschen Worte in den Mund. Ich habe immer gesagt, dass dieser Wirkstoff unproblematisch ist, man aber über diverse Additive durchaus reden sollte.
Und weißt: Ohne Chemie gibt's halt kein Leben. Auch bei Bio nicht. Deine Kollegen sind da klüger und denken zB auch über P-Düngung nach, wenn's notwendig ist. Gerade die Frage der Notwendigkeit wäre doch eigentlich die wichtige. Deine absolute Verweigerungshaltung ist bei solchen Fragen völlig unangebracht.

GVO und Toleranz: Ja gibt's jetzt in AUT GVO Anbau oder gibt es keinen GVO Anbau?

Aus dem aktuellen Bio-Austria Strategieprogramm: "...Es ist längst überfällig, dass von der
Agrarpolitik die biologische Landwirtschaft als Leitbild anerkannt wird..." Wie soll man das schon verstehen? Das kann man nur so verstehen, dass es das Ziel ist, nur mehr Biobetriebe zu haben, weil die Konventionellen nach diesem Leitbild ja rückständig (nach deinem Weltbild sogar gemeingefährlich) sind. Wozu sollte man etwas rückständiges erhalten.

Abgesehen davon, was hältst du eigentlich von dieser Passage: "Deshalb haben wir in Zusammenarbeit mit der Agrarmarkt Austria eine Exportoffensive gestartet, die unseren Kooperationspartnern und Mitgliedern neue Freiräume am Markt bietet". Ist das das Ende des regionalen Handelns?

Wie sieht's eigentlich derzeit mit der Vermarktung von Rindfleisch an "Ja! Natürlich" aus? So von wegen Anbindehaltung...


biolix antwortet um 28-01-2012 09:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
hallo noch schnell !

uii tiroler komisch, so wirtschaften die Ö konv..Bauern ? wie viel % ? wo ?
und wegen der "Versuchsparzelle" stellst den link rein ???? ;-)))

Du bist mir ein lustiger Vogel, tust so wie wenn mind. 10% so wirtschaften würden, das tun nicht mal 1% wenn überhaupt..... ;-))

In welcher konv. traumwelt lebst du eigentlich, kennst du dich draussen auf den Ö feldern und Äckern wenigstens ein wenig aus ?

Ach also bist du plötzlich auch für ein Humusmonitoring udn forderst das ?

Komisch, für Bio ists nicht möglich, du kennst den Inhalt der Kreislaufwirtschaft wohl sehr schlecht .. ;-)

Dir Worte im Mund verdrehen, wer wem udn was ist so problematisch plötzlich an den Additive so schlecht sein soll wenn sie alle so gut geprüft waren, erklär uns das ??

Und GVO , bist jetzt ein befürworte udn hättest in Ö den Anbau auch gerne ?Es geht ja nciht nur um Ö sondern den anderen Biobäuerinnen in der ganzen Welt gehts genauso, da sieht man wieder deine begrenzte Sichtweise.;-(

Man sieht na dir genau wie sich die konv. Lobby mit dem Biolandbau sehr genau auseinander setzt, sie lesen sehr genau Bioprogramme, und haben an Kleinigkeiten dann was zum aussetzen... Diese Exportoffensive ist logisch denn siehe Deutschland, du sagst doch imerm Deutschland ist so regional für dich, für Milch und Biogetreide wo wir Überschüsse haben, also logisch.. und man sieht auch im Bio gibts eine Überversorgung, von wegen ist so wenig da immer.. ;-))

Und ja natürlich da musst selber nachfragen, bei uns ist laufstall und Weidehaltung als Ja Natürlich Lieferanten vorgeschrieben.. ;-))

lg und lenke nicht so viel ab... biolix

p.s. ach ja die P Gehscichte, was tun denn dann alle wenn die P Vorräte der WElt verbraucht sind ?
Wir haben zig Studien das genug P für die nächsten tausend Jahre im Mutter ERde direkt in den Feldern vorhanden sind, also alle bitte keine Angst.. ,-)


sturmi antwortet um 28-01-2012 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
@biolix
So wie beschrieben wirtschafte ich und viele, viele meiner Kollegen. Ich muß dir nichts beweißen, denn du würdest jedes Papier, jeden Beweis als Fake anzweifeln, du bist was du bist ein intoleranter Öko-Fundi! ;-)
Übrigens, dein Fundi-Freund, der Pirklhuaba war mit dem BB-Präsident Auer auf Schweinestall-Besichtigungstour. Der hatte seinen Aha-Effekt, denn Nutzierhaltung, wie z.b. die Gruppenhaltung von Zuchtsauen, ist keine Schmuse-Haustierhaltung, da geht´s zu Sache bei den Rangkämpfen!
Die einzige Verletzung, was die "Herrschaften" aus dem Parlament vorgefunden haben, war eine geschwollene Haxn bei einer Bio-Zuchtsau aus der Bio-Versuchsanstalt in Wels. ;-))
MfG Sturmi




biolix antwortet um 28-01-2012 13:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Mahlzeit !

ja sturmi, Fake ist gut, aber siehe oben deinen vorletzten Beitrag, der scheint ein Fake zu sein, da du keine einzige Frage beantwortest..

Weiters glaube du hast noch nie eine Humusbilanz gerechnet, und auch deine Energiebilanz Input und Output gesamt deines Betriebes gibt Aufschluß über die wirkliche Ökologische Leistung...

Sonst kommst immer mit persönlichen, udn ich hoffe doch dem Pirkelbauer sinds nicht auf die Zehen gestiegen.. ;-)

lg biolix

p.s. apropos "Ohne Chemie gibts kein Leben", das hatten wir ja schon so oft hier... ich wusste gar nciht das irgend ein chemisch synthetisches PSM von Monsanto & CO Leben erzeugt, ich meine gerade das Gegenteil ist der Fall.. hier wird ständig gegen die "Chemie der Natur " angekämpft.. Sonst sind wir stolz Frieden auf Erden zu haben, aber auf unseren Feldern sollen wir ständig krieg führen udn Beikraut und sonstiges töten ? Meinst du das echt mit tiroler ? kennst du echt nicht den Unterschied zwischen der Chemie der Natur die echt Leben hervorbringt und deiner verhaberten Chemiemultis ?

"Und PSM im Brunnen gibts nciht", ist genauso ein Fake, wie viele Grundwassersanierungsgebiete haben wir in Ö in intensiv LW Gebieten, der joe hat dich das auch mal gefragt, leider kam keine Antwort ! ;-(


helmar antwortet um 28-01-2012 14:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Lixl....komm wieder runter....gönn dir einen Biopunsch oder Glühwein zur Beruhigung. Prost!
Gruss, Helga


biolix antwortet um 28-01-2012 17:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Sers !

kein Problem, hab ich schon im Wald getan und ein paar Bäume gefällt.. ;-)
nur dieses "Phrasen" dreschen und sich keiner Diskussion ehrlich stellen, aber es umgekehrt vom Biolandbau verlangen, was ich auch immer wieder gerne tue, ist schon absonderlich... ;-))

Dir einen schönen Abend, geht ihr eigentlich auf FF Bälle, wir haben heute den 3. vor..;-)))

lg biolix


Tyrolens antwortet um 28-01-2012 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Absonderlich ist es, Argumente nicht verstehen zu wollen. Es gibt ein Wort dafür: Ignoranz.

Dennoch wünsche ich dir viel Spaß am Ball. Aber nicht zu tief ins Glas schauen. *ggg*


biolix antwortet um 28-01-2012 18:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Komisch, kann hier irgend jemand Argumente raus lesen ? ;-))

aber danke nach Tirol, ich hoffe da gibts wenigstens einen einen einzigen der diese Direktsaatmethode im riesigen Ackerbaugebiet anwendet.. ;-)))

dann bis zum nächsten mal und jeder der dem sinnerfassend lesen fähig ist macht sich selbst ein Bild wer Ignoranz hier walten lässt.... ;-))

lg biolix


helmar antwortet um 28-01-2012 19:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Hallo Lixl..........ehrlich gesagt, aufs Sommerfest der Feuerwehren geh ich lieber, denn durch die Kälte stöckeln ist nicht wirklich meines, und vom Göttergatten auch nicht....;-) Aber den Bauernball in der Nachbargemeinde, den haben wir geschafft.......Der Lixin und dir gute Unterhaltung!
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 29-01-2012 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
@all
Möchte doch noch zu den Untergriffen vom Biolix Stellung beziehen!
Eine typische Futterration vom mir ist folgende:
Nährstoffreduzierte 3-phasige Fütterung, Gewichtsabschnitt 65-90 kg:
30 % eigener Futterweizen, 9 % eigene Futtergerste, 41 % eigener Naßmais (CCM) 35 % H²O, 17 % Soja 44, 3 % Mineralstoffmischung (8 % Lysin);
Früher bin ich auf 85 % Eigenversorgung gekommen, durch meinen "eigenen" Rapskuchen von "meiner" dezentralen Ölmühle (Teilhaber)! Leider mußte ich nach dem Einbau der autom. Kettenfütterung den Rapskuchen aus der Ration streichen, das Restöl im Rapskuchen führte zu Störungen.
Untergriff: Gülle sei schädlich.
Meine Gülle wird durch Zusätze (z.b. BioAktiv) homogenisiert und ist daher für meine Futterpflanzen ein wertvoller Dünger!
Untergriff: kein Humusaufbau, nur Senf als Zwischenfrucht, Spätherbst einpflügen!
Als Pflanzenbau-Arbeitskreismitglied beschäftigt man sich mit versch. Begrünungsvarianten, je nach Bodenbeschaffenheit und Niederschlägen, Mulchsaat im Frühjahr, Nährstoffbilanzierung und Humusaufbau!
Untergriff, dass sich Schweine nicht in Vollspaltenställe wohl fühlen!
Unser Bauernbumd-Präsident Auer hat mit ungläubigen Parlamentariern ein Besuchstour zu neu gebauten modernen Schweineställen gemacht und da gab´s den Aha-Effekt!
Ich kann mich nur wiederholen, die Schweine fühlen sich in einem neuen Stall absolut wohl und danken es auch mit ausgezeichneten Leistungsdaten (Abrufbar auf der Schweinebörsedatenbank)!
https://www.landwirt.com/ez/index.php/user/fotoblog/sturmi/?action=showgallery&pfad=Schweinestall
MfG Sturmi





biolix antwortet um 29-01-2012 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Hallo !

na schau sturmi, geht ja, aber wo siehst du Untergriffe, nur wenn ich Nachfrage ?

Also Humusbilanz und Energiebilanz ist das keine inkl. wenige Antworten, aber schon mal was...;-)

Aso, früher bist also nur auf 85% Eigenversorgung gekommen, jetzt nicht mehr.. aber wenigsten ehrlich.. aber ich glaubte ja oben du meinst den Durchschnittlichen deiner AMA Gütesiegel Vollspaltengetenchsojaschweinebauern, und nun schaffst es nichtmal du..schade.. also so viel zur Kreislaufwirtschaft...
Aber wir haben das in Bio auch, da wollen viele teures Speisgetreide verkaufen, und dann schau ma das ma von irgendwoher auch billiges Biofuttergetreide bekommen, hoffentlich bio, wenns geht noch billigeres Umstellergetreide oder.... egal... ;-(
darum ists noch ein weiter WEg bei Bio und bei konv. will man wohl gar nicht, oder ?

Gülle sei schädlich, na ja gut ist sie nicht, warum stinkt sie oft "absonderlich",und hast du dich schon noch mehr mit Gülle beschäftigt und ihre Wirkung auf Mutter Erde udn das Bodenleben ?

Na ja und wenn du dich so beschäftigst mit Fruchtfolgen und Zwischenfrüchte die du ja sicher auch zu 100% anbaust (oder doch nur das verlangte ) dann kannst du ja sie heir rein stellen ddeine Fruchtfolge und jemand anderer rechnet deine Humusbilanz, inkl. natürlcih das du ab jetzt als Arbeitskreismitglied dich für ein Humusmonitoring einsetzt ! ;-))

Und die Schweine die sich wohl fühlen weil die Leistungsdaten soo toll sind...
Da fallen mir nur die Stopflebergänse ein, die haben die höchsten Leistungsdaten, aber glaubst die fühlen sich dabei wohl ??
Ich kann doppelt do gute Leistungsdaten bei einem Rind zsam bringen wenn ich sie im engen Stall mäste, als wen ich sie wirklich artgerecht auf der Weide halte und Heu füttere, aber mit wohlfühlen hat das wenig zu tun...

Darum denk mal genauer drüber nach, und sei du weniger untergriffig mit Persönlichen... ,-))

lg biolix





sturmi antwortet um 29-01-2012 16:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Zurück zum Thema: Verhält sich unser Biolandbau wie eine Sekte?! Antwort: Einige wenige (z.b. Biolix), die meisten sind ganz normale Kollegen!
MfG Sturmi



biolix antwortet um 29-01-2012 16:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
uii du fängst schon wieder an.. ;-)))

Woran erkennt man einen wirklich besessenen von einem System, das ihm die Argumente ausgehen, und er immer mit persönlichen Angriffen kommt anstatt mit Argumenten, also so einem würde ich eher einer "Sekte" zuordnen... udn mir gehts genauso, ich kann mit vielen konv. Kollegen ehrlich und toll diskutieren, mir dir halt nicht.. macht ja nichts.. ;-))

lg biolix






helmar antwortet um 29-01-2012 16:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Wenn er in die Tasten haut
dass es manchem Leser graut
ist für so manchen fix-
ein Lümmel ist der Biolix.....;-)
Dabei ist der Tastenrüpel
wenn man den trifft, gar nicht so übel......
und mir kommt vor, liebe Leut,
persönlich ist er Jekyll, am PC Mr. Hyde......

Es könnten da z.B. die Katholen
sich bei den Bios ein Beispiel holen.....
da agiert Vierbauch als Staatsmann
damit im Forum der Lix lixen kann....;-).
Doch glauben beide an ihre Dinge
und wollen diese weiterbringen....
Den Vierbauch könnt man um etwas "Pfeffer"bitten
den Lix um bessere Forumssitten.

Liebe Grüsse, Helga




Indianerlandwirt antwortet um 29-01-2012 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Danke für die Antworten

Die Landwirtschaft ist wie ein Mobiltelefon. Für die einen ist nur das Display mit der Tastatur sichtbar, für die anderen nur die Rückseite mit der Kamera. Doch beide Seiten sind immer verbunden in einem Mobiltelefon.


biolix antwortet um 29-01-2012 20:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Guten Abend !

hmm. wenn das deine einzige Antwort war Indianerlandwirt auf diesen threat, na dann muss ich noch über die Bedeutung dieses "Handys" nachdenken... ;-)

Ja Helga, wie immer nett gereimt, doch welche "Sitten" du meinst in meine falle, musst du mir noch erklären..
Und dich sage persönlich das Gleiche, was ich auch hier schreibe, sonst müsste ich mich doch verstellen, und das tue ich fast nie.. ;-))

lg biolix


Indianerlandwirt antwortet um 30-01-2012 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Lieber Biolix,

ich bin ein konventioneller Landwirt, welcher ohne Salzdünger und chemischen Giften seinen Bauernhof bewirtschaftet. Ich habe Magerwiesen und Magerweiden, jede meiner kleinen Feldstücke ist von Hecken umgeben. In meine Wald arbeite ich mit Naturverjüngung. Ich habe über 50 Obstbäumen- und Sträuchern aller Arten (Walnuss, Haselnuss, Maroni, Rosskastanie, Äpfel, Birnen, Speckbirnen, Quitte, Zwetschgen, Pflaumen, Sauerkirsche, Kirsche, Marille, Ribisel, Aronia, Schlehe, Maibeeren, Weinbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Eberesche und allerlei Wildobst). Ich gärtnere mit Süssmais, Batate, Topinambur, Kartoffel und Stangenbohnen. Wenn ich aus dem Fenster blicke kann ich mehrere Vögel in meinen Streuobstgarten beobachten. Ich habe eine Wohnstätte für Zwergohreulen. Meine Rinder verkaufe ich an unsere Bäuerliche Vermarktungs- Gemeinschaft als konventionelle Ware.
Ich bin kein Biobauer. Ich liebe die Freiheit und Vielfalt welche mir die (konventionelle) Landwirtschaft bietet. Dafür verzichte auf höhere Umweltprämien oder Rindfleisch preise. Ich will ich als konventioneller Landwirt von den Biobauern respektiert werden.


biolix antwortet um 31-01-2012 13:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Verhält sich unser Biolandbau wie eine (religöse) Sekte?
Hallo !

kannst du auch gerne, Respekt von mir !!!

Wennst dich du rchtig wohl fühlen kannst dabei ists voll o.k. , aber darum sind die BiobäuerInnen noch lange keine Sektenmitglieder.. ;-)))

Und deine "Freiheiten" klingen so wie wennst ein paar Hintertürln brauchst... Ich und 90% der anderen BiobäuerInnen die ich nun in fast 2 Jahrzehnten im Biolandbau bereits kennen lernen durfen, schaffen das ganz einfach auch mit Bioreichtlinien, und das ist auch schöööön so.. Persönlich glaube ich, ich bins sogar den ersten Bio-Überzeugten in Ö wo ich einige kennse, sogar "schuldig" da sie es auch geschafft haben und eben die Regeln selbst formuliert haben.. ;-))

lg biolix

p.s. war da nicht was, wo echt Wissenschaftler meinen, entweder Bio oder gar nicht ?

Passt gut dazu von heute..

http://www.agrarheute.com/wassermangel-getreideproduktion

31.01.2012
Weltwirtschaftsforum: Wasserknappheit gefährdet Getreideproduktion
Davos - Weltweit ein Drittel weniger Getreide - das könnten die Folgen der in den kommenden Jahrzehnten zu erwartenden Wasserknappheit sein.








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