Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....

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Haa-Pee 26-01-2012 12:49 - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
ich bin eigentlich davon überzeugt dass europa wenn es nur mehr aus 40 stunden jobber und konsumenten der "wellnessoase" besteht von chinesen,indern und generell aus der fernöstlichen region abgelöst wird.

die chinesen sitzen jetzt schon auf devisenreserven die sie geschickt zum einkaufen der westlichen technologien nützen!
und vorallem sind die wesentlich produktiver als der europäische sammelpool aus gesunden pensionisten und wenigleistern.

kleines aktuelles beispiel befindest sich die deutsche solarindustrie am sterben(solarworld,solar millenium,Q-sells usw) sind entweder schon liquidiert oder am besten weg dorthin.

die chinesen voll dabei,drauf und dran an der marktführerschaft dieser zukunftstechnologie!

aud die amerikaner machen es den argentinern nach dass von einem gut entwickelten reichen land zum entwicklungsland wurde!

als gegenmittel gegen den drohenden untergang wobei ich die griechen als reinen lapsus bezeichnen würde die sich seit jahrzehnten von produktiven ländern "durchfüttern" liesen und bis auf eine grosse reederei und feta nichts zustandegebracht haben.

würde ich vorschlagen die wochenarbeitszeit in europa auf 50-60 stunden zu erhöhen,
das einfrieren der laufenden pensionen eine erhöhung des pensionsantrittsalters für gesunde auf 70 jahre.

im gegenzug wesentlich mehr erleichterung und unterstützung für wirklich kranke nicht mehr erwerbsfähige personen

eine massive erhöhung der bildungs und forschungsquote.

arbeitsunwillige gesunde europäer nach afrika zu verschiffen.

eine massive erhöhung der geburtenbeihilfe inkl früh und begabten förderung

eine einschränkung der medizinischen versorgung für garantiert lebensbedrohliche krankheiten ab dem 80zigsten lebensjahr.kein aufrechterhalten von vitalfunktionen für todkranke.

das eingesparte geld in ernährungsberatung und gesundheits vorsorge der kinder jugendlichen zu stecken.den adipositas droht zur volkskrankheit zu werden mit sich abzeichnenden enormen schäden für die volkswirtschaft,denn fett,faul und träge leisten genauso wenig wie unterernährte!

das wären nur einige punkte zur raschen umsetzen sonst gehts uns wie dem römischen reich,maya,inka........denn die geschichte wiederholt sich!die gaben sich auch an ihrer hochblüte vorrangig den lebensgenüssen hin.......
und in europa, amerika siehts derzeit auch eher mehr nach "fressen,ficken,fernsehen,faulenzen"den ganzen tag......aus.


Fallkerbe antwortet um 26-01-2012 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
@haapee,

in der Wirtschaft gehts nicht darum, viele stunden zu arbeiten, sondern darum rentabel und gewinnbringend zu arbeiten.







MF7600 antwortet um 26-01-2012 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
ououou heikles thema in einem land dass zu den weltkriegsverlierern gehört. pass auf nicht mit der braunen keule erschlagen zu werden.

wichtig wär die bürokratie auf ein mindestmass zu reduzieren, sozialleistungen effizienter zu machen,
akademiker in forschung und entwicklung zu beschäftigen anstatt in der bürokratie, reindustriealisierung um wertschöpfung wieder ins land zu holen,
die abhängigkeit von fossilen energieträgern reduzieren.

wir sitzen in einem kartenhaus, trotz oder gerade wegen unserem wohlstand.




biolix antwortet um 26-01-2012 13:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
äh, einiges mag ja stimmen haapee, aber wo willst du die gerecht bezahlte Arbeit für die menschen her bekommen ?

Das erinnert mich an eine Diskussion vor 15 Jahren mit einer älteren Bäuerin, die meinte "wir müssten nur alle mehr arbeiten"...

Ich habs ihr damals schon erklärt, und ich erklärs einfach, wenn alle ihre Milchproduktion in Ö verdoppeln weil sie so fleißig sind und auch in der EU was passiert dann ?

Also es geht um "Gerechtigkeit", Wohlstand teilen, menschliche Systeme fördern, etc....

lg biolix


MF7600 antwortet um 26-01-2012 14:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
@fallkerbe
für dich als selbständiger gehts darum mit gewinn zu arbeiten.
für die volkswirtschaft ist es entscheidend wo produziert wird.
wenn zu hause im vergleich zu einem chinesen unrentabel, weil zu teuer, gearbeitet wird und der zu hause zusperrt wandert die produktion nach china, geld wandert nach china weil ichs mir dann dort ja so günstig kaufen kann. die forschung bleibt vielleicht noch ein wenig bei uns, aber wandert auch früher oder später nach china.
was mach ich jetzt bei uns mit den leuten? tja beschäftigen wir die gscheiten halt mit bürokratie und die weniger gscheiten erhalten wir mit sozialleistungen.
wer bezahlt das ganze? die produzenten, die dadurch ihre produktion wieder verteuern und noch unrentabler im vergleich zu den chinesen sind. da das ganze aber von den produzenten irgend wann nicht mehr getragen werden kann müssen schulden gemacht werden. jetzt wird es noch besser weil jetzt kommen die ganz gscheiten zum zug und können mit den schulden, denen ja ein guthaben bei irgendwem gegenübersteht eine tolle irreale finanzwelt(legales pyramidenspiel) aufbauen am anfang nur zinsen und zinseszinsen dann, noch schneller, mit tollen hebelsätzten und spekulationen wird geld erzeugt uns gehts gut wie nie, bis einer zu zweifeln beginnt...
und dann steht dem ganzen irrealen geld nur der wert der produkte unserer verbliebenen produzenten gegenüber.


Hausruckviertler antwortet um 26-01-2012 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Auch wenn haapee in manche Dingen Recht hat, so sind seine Ansichten z. T. doch eher brutal zu nennen. Jede Kultur geht einmal zu Ende, auch unsere sogenannte "westliche". So wie vor jahrhunderten Europa, das zu dieser Zeit am fortschrittlichsten war, sich die ganze Welt unterworfen hat. So machen es jetzt die Schwellenländer mit uns. Sie überrennen uns. Umweltschutz, soziales Gefüge, hoher Lebensstandard, alles Dinge die viel kosten, sind in diesen Ländern Fremdwörter. Was soziales Gefüge angeht, gehört auch Amerika dazu.
Die Globalisierung, von der ja in erster Linie die Wirtschaft profitiert, hat auch in diesen Ländern eine reiche Schicht geschaffen. Dank internationalen Verflechtungen und billigen Transporten. Die Wirtschaft lebt auch bei uns sehr gut mit diesen Verhältnissen. Die Wirtschaft, hier vor allem die Banken, dient nicht mehr der Allgemeinheit, sondern nur mehr sich selbst. Durch Parteispenden Lobbysmus und Schmierereien haben sie sich die Politk gefügig gemacht, so dass derselben die Hände gebunden sind und nicht mehr das geschieht, was geschehen müsste. Solang sich die Politk nicht aus den Klauen der Parteiobmänner, Lobbysten, Bankern, Parteispender und Gewerkschaftsbossen befreien kann, wird sich nichts ändern.
Wenn es um das Sparen geht, dann gibt es sicher Programme, wo dieselben nicht sehr schmerzlich berührt sind. Am meisten zu zahlen hätten einmal die, die die ganze Misere verursacht haben. Die Pensionsreform wäre bei mir in 5 minuten erledigt. 45 Beitragsjahre für alle. Von der Klofrau bis zum Bundespräsidenten. Mit Ausnahme derjenigen, die aus gesundheitl. Gründen nicht so lang arbeiten können. Dazu käme noch die volle Anrechnung der KIndererziehungszeiten. Da würde es sich so mancher ewige Student überlegen, ob er nicht doch sein Studium mal beenden sollte um in den Genuss einer Pension zu kommen. Im Schnitt gehen alle, die eine höhere Schulbildung haben, mit zwischen 30 und 40 Beitragsjahren in Pension, Dank der Atersregelung. Dazu kommt noch einen um 5 Jahre längere Lebenserwartung für diese Personengruppe. Das ist eine soziale Ungerechtiggkeit sondergleichen. Ich gönne ihnen das längere Leben und sicherlich ist so mancher normale Arbeiter dank seiner Lebensweise selber schuld, wenn er nicht älter wird. Aber langes Leben ist nun mal eine Wohlstandserscheinung und Wohlstand muß man sich auch leisten können, was für zu viele alleinerziehende ein Wunschdeneken bleiben wird.
Das Steuersystem gehört gründlich reformiert. Keine Steuererleichterung mehr für Betriebe, die mit ihren Auslandstöchtern Verluste schreiben. Kein Gewinntransfer ins steuerschonende Ausland. Eine einheitliche Einkommenssteuer für alle, ob Arbeiter, Bauer oder Selbstständiger, deren Progression davon abhängig ist durch wieviel Personen (Familienangehörige, Angestellte oder Arbeiter) er sein Einkommen teilen muß. Da würde es sich vielleicht der eine oder andere Firmeninhaber überlegen Arbeiter zu entlassen, wenn er dann in eine andere Steuerstufe fällt, die ihn mehr kostet, als einige wenige Arbeiter.
Soziale Leistungen, wie Arzt, Krankenhaus oder Kuraufenthalte sollten mit Selbstbehalt belegt werden deren Höhe von der Zeit abhängig ist wie lang der Betroffene in Österreich seine Sozialabgaben entrichtet hat. Und nicht wie es derzeit der Fall ist, dass Einwanderer sofort auf Kur gehehn können und nicht einmal einen Selbstbehalt zahlen müssen.
Die höchsten Politkergehälter, sollen auf das Zehnfache der Mindestsicherung reduzeirt werden. Die Managergehälter sollen maximal das 10 fache von dem Lohn betragen, den der am schlechtesten bezahlte Arbeiter oder Angestelle eines Betriebes bekommt.
Ideen gäbe es genug wie man ausgeglichen wirtaschaften kann und trotzdem eine soziale Ausgeglichenheit schafft. Nur werdens das nicht spielen, denn dazu müssten sich die Verantwortlichen ins eigenen Fleisch schneiden und das macht bekanntlich keiner gerne.


179781 antwortet um 26-01-2012 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
MF hat es auf den Punkt gebracht, genau so ist es. Und gerade den Satz:

für dich als selbständiger gehts darum mit gewinn zu arbeiten.
für die volkswirtschaft ist es entscheidend wo produziert wird.

sollten alle Politiker, Manager und Gewerkschafter so oft mit Kreide an eine Tafel schreiben müssen, bis ihnen Tag und Nacht nichts anderes mehr einfällt.

Gottfried


biolix antwortet um 26-01-2012 21:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Hallo !

Ja stimmt, und viele Sachen vom hausruckviertler sind auch richtig !

Aber wenn man weiß für was eine Kur gut ist, das man eben besser arbeiten nachher kann und Krankheiten
vorbeugt, vergönn ich die jeden, über Selbstbehalte kannman diskutieren, aber ich kenne 3 Versicherungsanstalten, die von meinem Vater, die von meinem Schager und die unsere,udn bei allen haben wir nicht wenig Selbstbehalte für die Kur gezahlt ...

lg biolix

p.s. aber was will man von den Politkern, wenn selbst "reiche Leute" ihr Geld in China "arbeiten" lassen, udn wie ich meine gegen uns...
Und das mit den Arbetisplätzen hat mir bei noch niemand erklärt wenn wir sogar noch mehr arbeiten sollen, ach ja da fällt mir noch ein Argument ein warum das in unserem derzeitigen Wirtscahftssystem kontraproduktiv ist, da haben die leute zu wenig Freizeit ihr Geld wieder auszugeben... ;-))


RichardGier antwortet um 26-01-2012 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 50-60 Stunden wird gar nichts bringen , weil dann sofort die Zahl der echten Burn-Out Fälle und Krankenstände anschnellt . Ausserhalb der geschützten Bereiche wird hierzulande am Anschlag gearbeitet , da geht nicht mehr ohne Raubbau an der Substanz .Mangelnde Produktivität ist nicht unser Problem - der Österreichische Beschäftigte im produzierenden Gewerbe bringt in seinen 40 Stunden mehr weiter als der Ami oder Chinese in 50-60
Stunden .


Tyrolens antwortet um 26-01-2012 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
China ist auch nicht immer konkurrenzfähig. Allerdings waren sie klug genug, in einigen Bereichen viel in Forschung und Entwicklung zu investieren. Österreich tut in diese Richtung überhaupt nichts (nur einige private Unternehmen) und das wird uns über kurz oder lang auf den Kopf fallen.

Da ich aber nicht vor habe, ewig in AUT zu leben, kann ich das mit einer gewissen Gelassenheit beobachten. Tragisch ist es allemal.
Zum Thema Löhne: Die sind in AUT schon lange kein Produktionsfaktor mehr. Ich kenne Firmen (Industrie), die haben einen Gewinn (nach Steuern) von 70 tsd Euro pro AK und Jahr. Die Produktivität ist einfach so unglaublich gestiegen, die Reallöhne sind teilweise sogar gesunken.


rotfeder antwortet um 26-01-2012 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Hallo!
Diese Vorstellungen, mit 70 noch arbeiten, 50 Wochenstunde usw. das sind sehr naive Vorstellungen.
Wir haben nicht soviel Arbeit um alle zu beschäftigen. Man kann die Leute zwar beschäftigen ( z.B. den Schnee in den Tiroler Bergen durchsieben), aber das auch Arbeitseinkommen erwirtschaftet wird, da fehlen die Firmen, die die Löhne bezahlen. Und die Leistung eines Alten ist halt geringer, ich merke selbst obwohl noch nicht siebzig, z.B. beim Dachdecken sind die 28 jährigen schneller können größere Schritte machen usw.
Fazit man darf nicht alles glauben, was einem die Politiker eintrichtern wollen.
Und zur Überschrift:
Wir sind nicht am Weg zum Entwicklungsland, doch durch Hochzins und Wärungsstabilitatsdogma arg in der Wettbewerbsfähigkeit benachteiligt. China, Japan und auch Amerika halten die kurse zum Euro niedrig. Erst heute wieder, Amerika beläst den Leitzinssatz bei 0 % . Und für ausreichend Liquidität wird auch gesorgt.


Tyrolens antwortet um 26-01-2012 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Muss man es halt wie die Deutschen machen. Die sind Exportweltmeister.
Eigentlich wäre es schön, wenn überhaupt niemand in Pension ginge. Man müsste natürlich dementsprechend die Arbeitsplätze anpassen. Aber weil du das Beispiel des Dachdecker brachtest: Bei denen wirbelt fast immer ein Pensionist in der Bude rum und schaut, dass dort alles passt.


Fallkerbe antwortet um 27-01-2012 07:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....


Wenn die aufsubvensionierten unrentablen Betriebe durch ihrern enormen Steuergeldverbrauch den Rentablen Betrieben den Gewinn wegfressen werden immer mehr Produzenten unrentabel.




Deutschland ist da ohne frage schon weiter als wir.









biolix antwortet um 27-01-2012 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
uii fallkerbe, wenn die so rentablene Großbetriebe genauso viel brauchen wie die kleinen, komisch, dannist es für mich umgekehrt oder eben nicht machbar zu den Preisen !

Ja tiroler, warum kommt das ds die Produktivität habs erst letzten gehört um 24% die letzten Jahre wieder gestiegen ist aber die Löhne sinken ? wir wissen es, denn die obersteen Boni und Gehälter sind weit mehr gestiegen inkl. die Ausschüttungen an die Aktionäre etc.

Und das mit den Deutschen wäre suoer wenn wir alle Exportweltmeister wären, klar, wohin exportieren dann alle und was ?? das kommt mir so vor wie mit dem Beispiel der Milch, gebt alle Gas, dann wirds schon besser..

Oder war es sogar umgekehrt mit Deutschland ?
Ebenfalls die Löhne so zu drücken wie niemals zu vor udn eben "Zu gut2 zu sein, das andere gar keine Chance mehr haben.. und da bin ich sogar beim Sturmi, mit "seinen Schweineschlachthöfen".. ;-)

lg biolix udn einen schönen kalten Tag endlich..;-)




Hausruckviertler antwortet um 27-01-2012 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Was zu den Studenten noch zu sagen wäre. Es wird immer gejammert wieviel die Bildung kostet. Mag schon sein, aber da gäbe es eine Lösung. Die Studiengebühren so hinaufsetzten, dass die Kosten gedeckt sind. Den einheimischen Studenten und auch allen jenen, die eine höher bildende Schule besuchen einen zinsenlosen Kredit geben, dass sie alles bezahlen können. Rückzahlbar ab dem Berufseinstieg, spätestens jedoch in 2 Jahren nach dem Studienende. Somit würde für alle, auch die minderbemittelten ein Studieren möglich und die Zahl der ausländischen Studeten reduziert. Einführen des Numerus Clausus, damit jene Studenten wegfallen, die nur studieren weil sie zu faul zum arbeiten sind.
Die Volksschule auf 5 Jahre aufstocken, damit genügend Ziet ist um die Grundrechnungsarten, das Schreiben und Lesen perfekt zu lernen. Weglassen des Polytechnikums, dafür in den Hauptschulen bzw. einen berufsorientierten Unterricht in den neuen Gesamtschulen. Ein zusätzliches Schulfach: Hausverstand , praktisches und logisches Denken. Den Lehrern wieder mehr Rechte den Kindern gegenüber.
Auf alle Fälle sollte versucht werden, dass wirkliche Fachleute die Universitäten verlassen und nicht solche, für die dann irgendwelche Jobs geschaffen werden.


Fallkerbe antwortet um 27-01-2012 12:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
uii biolix

da redet ein blinder von farbe.
Rentabilität hat nicht zwangsläufig mit grösse zu tun.
Eher mit know how, Hausverstand, dem beherrschen der Grundrechnungsarten. usw.

Siehe z.b. Getreidehandel,
die einen Getreidehändler verdienen seit hundert jahren Geld damit, die anderen Getreidehändler können nach ein Paar jahren schon ihren Verbindlichkeiten nicht mehr nachklommen- insolvent.











Haa-Pee antwortet um 27-01-2012 13:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
es geht nicht explizit darum welche unternehmen wieviel gewinn machen, sondern um das gesamtkonzept europa!
und die behauptung für 50 wochenarbeitsstunden gibts keine arbeit und alle leiden dann an burn out usw ist ein farce, dummes geschwänz deren rechnung nicht aufgeht!
sollte man ja meinen wir arbeiten nur mehr 20 stunden dafür haben wir keine arbeitslosen mehr!

deutschland ist längst nicht mehr exportweltmeister, sondern china!

schulden entstehen durch überkonsum bei gleichzeitig sinkender produktivität und einnahmen, das lernt man schon in jeder hauswirtschaftschule!

europa hat gleich beide probleme eine menge schulden und eine sinkende produktitiät vorallem ausgeprägt bei den "südstaatlern"
die südstaatler mti ihrer geringen arbeitsmoral und produktivität sind das eigentliche problem warum für europa der zug schon längst ins nirvana fährt.
anstatt rettungspakete zu schnüren die im ofen verpuffen würde das geld in die eigene wettbewerbsfähig zu investieren sein, sonst programmieren die inder in den bambushütten um einen bruchteil der kosten von europäern in ihren glaspalästen....

es wird an massiven entbehrungen kein weg vorbei führen ,die oben genannten dinge mögen sarkastisch unrealistisch klingen aber für 10 jahre durchgezogen volle wirkung zeigen und den wohlstand auch für künftige generationen auf hohen niveau sichern.
derzeit wird wohlstand auf pump erkauft bei immer mehr sinkender wettbewerbsfähigkeit gegenüber fernöst....
amerikaner sind nicht zu fürchten, die stecken selbst im sumpf der trägheit und faulheit fest......






wen




Haa-Pee antwortet um 27-01-2012 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
speziell an rotfeder.....zum auswendig lernen

wir haben keine hochzinsphase!
der euribor sinkt seit einem monat täglich?!
und grundelt bei gut einem prozent herum....wobei sich die banken untereinander geld schon fast zum nulltarif leihen können.....
ausserdem hat eine nullzinspolitik den nachteil dass alles mit kapital geschwemmt wird und das löst sicher kein problem sondern im gegenteil es wird immer teurer.....


Hausruckviertler antwortet um 27-01-2012 13:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Ein vereintes Europa ist an und für sich eine sehr gute Idee, nur nicht mit diesen Regierungen und unter diesen Voraussetzungen. Eigentlich müsste es jetzt heißen "zurück an den Start". Die EU auf die Länder reduzieren, die eine funktionierende Wirtschaft haben und dann die anderen heranführen. Wenn sie die Anforderungen erfüllen, können sie wieder mitmachen.
Ich denke, dass Europa durchaus international erfolgreich sein kann, wenn sie sich nicht mit den Lasten beschäftigen muß, die derzeit allen das Leben schwer machen. Wenn sie ihre Kräfte bündeln und mit Innovationen den anderen Einen Schritt voraus sein kann. Alle aufstrebenden Länder kommen einmal in die selbe Situation wie Japan. Einst als BIlligproduzent erfolgreich sind sie heute mit ihren Preisen auch nicht mehr so konkurrenzfähig. Je schneller die Wirtschaft in einem Land wächst umso schneller steigt auch der Lebensstandard und somit auch die Preise und Löhne. In absehbarer Zeit wird auch China und Indien ihre Produktion auslagern müssen, wahrscheinlich nach Afrika, um noch so billig produzieren zu können.
Ich denke, dass mit dem Entwicklungstempo das jetzt vorherrscht, in ca 30 Jahren weltweit ein annähernd gleiches Niveau herrschen wird. Umweltprobleme und Rohstoffknappheit werden dann die vorherrschenden Themen sein. Europa sollte in dieser Richtung zusehen, dass sie die Vorreiterrolle übernehmen kann und mit diesem erworbenen Wissen und Können Geschäfte machen.


RichardGier antwortet um 27-01-2012 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
@ haapee : Vielen Dank für den Geschichtsunterricht . Wenn Du noch die Güte hättest zu erklären , wie sich die Dekadenz bei Inka und Maya geäussert hat und inwiefern sie zu ihrem Niedergang geführt hat ?
@Hausruckviertler : ..."zusätzliches Schulfach : Hausverstand .." : Super Idee ! Geht aber zu wenig weit ; Ginge es nach mir , würde ein Stundenplan etwa so aussehen :
1. Stunde : Hausverstand
2. Stunde : Mutterwitz
3. Stunde : Bauernschläue
4. Stunde : gesunder Menschenverstand
5. Stunde : weibliche Intuition
etc. ;-)


biolix antwortet um 27-01-2012 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Danke Husruckviertler !!

den Satz hät ich haapee auch so geschrieben: "Ich denke, dass mit dem Entwicklungstempo das jetzt vorherrscht, in ca 30 Jahren weltweit ein annähernd gleiches Niveau herrschen wird. Umweltprobleme und Rohstoffknappheit werden dann die vorherrschenden Themen sein. Europa sollte in dieser Richtung zusehen, dass sie die Vorreiterrolle übernehmen kann und mit diesem erworbenen Wissen und Können Geschäfte machen."

Wenn wir nicht endlich an des denken, können wir jede nächste Generation sowieso vergessen.. ,-(

lg biolix
"


biolix antwortet um 28-01-2012 08:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Guten Morgen !

Na ja die hatten damals schon ein Sozialsystem das unglaublich ausgeprägr war.. des römische AMS war unglaublich Ineffektiv und die ÖBB brauchte echt die meisten Steuergelder... Aber dann kam schon die Landwirtschaft, mit ihren kleine ineffektiven Betrieben...

Ja Spaß beiseite, was waren damals die Gründe ? Wie waren dei Gelder verteilt ? Wo sind die parallelen zu heute ?
Den das oben von mir geschriebene wirds damals ja noch nicht gegeben haben...

lg biolix


Fallkerbe antwortet um 28-01-2012 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....

Bei manchen geht es immer um "geld UMverteilen", auf die Idee, mal selbst ausreichend Geld zu erwirtschaften, kommen sie im leben nicht.



RichardGier antwortet um 28-01-2012 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
In der Tat sind die Parallelen zw. Rom zu Zeiten Ciceros und dem heutigen Europa verblüffend :

Grossgrundbesitzer treiben mit ihren billigen Arbeitssklaven die selbstständigen Kleinbauern in den Ruin ; diese wandern in die grossen Städte , wo sie eine arbeitslose Unterschicht ( faulenzen ) bilden ,die vom Staat versorgt wird :
Gratis Getreide ( fressen ) , Unterhaltung im Zirkus durch wilde Tiere und Gladiatoren ( fernsehen ) , und - ach ja - die Dienste einer Prostituierten kosteten im alten Rom etwa soviel wie ein Glas Wein ( f...en ) .
Ausserdem die Konzentration des Reichtums in den Händen weniger ( oft Senatoren ) und starkes Schuldenwachstum .

Manche Historiker meinen , dass Julius Caesar vom Senat nicht wegen der Abschaffung der Demokratie , sondern wegen seiner Wirtschaftsreformen und harten Spar - und Deflationspoiltik ermordet wurde .
Erstaunlicherweise hat sich das römische Reich trotz aller Dekadenz nach Caesar noch weitere fünf Jahrhunderte gehalten( im Westen ) - vielleicht auch deswegen , weil all die gesunden Nachbarvölker nichts lieber wollten , als selber Römer zu werden ?


biolix antwortet um 28-01-2012 17:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Hallo Richard !

War das echt so, na dan gehts eben gar nicht um Umveteilugn das wissen wir ja heute schon, schauen wir in die USA, dort ist das schlechteste Sozialsystem und sie krachen.. aber das werden die Turbokapitalisten wie der Fallkerbe eben nie verstehen, die lesen lieber in ihren Wirtscahftsguru büchern, spekulieren mit Rohstoffen und suggerieren den Anderen weiter die heile Welt... ;-(

Na dann schau ma was da noch kommt...

lg biolix

p.s. Apropos weils grad zu passt zu "Hochkulturen" die sich selbst zerstören oder eben auch nicht wenn sie reagierren: : wie war das noch, Japan hat sich mit glaube ich sehr viel über 30% Atomstrom versorgt und ist nun ausgestiegen.. ach ja geht ja nicht.. ;-))

http://diepresse.com/home/panorama/welt/727613/FukushimaEffekt_Japan-versucht-es-ohne-Atomstrom-vorerst?_vl_backlink=/home/index.do

und egal hier, weils auch dazu passt zu den heutigen Diskussionen hier ÖBB-Bauern etc.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/727483/Grossbritannien_Licht-am-Ende-des-Tunnels?from=gl.home_wirtschaft

Die Privatisierung der Bahn in Großbritannien vor fast zehn Jahren stand unter keinem guten Stern. Staat muss mehr Subventionen zahlen als vorher. Doch immerhin fahren die Züge nun häufiger und sind pünktlicher.


Na wer sagts denn, alles wird besser oder doch nicht, von den vielen Unfällen und runtergefahrenen Sicherheitsstandards die letzten 10 Jahren, wird auch berichtet... Soviel zur "richtigen" Umverteilung Privatisierung... ;-((((


rotfeder antwortet um 28-01-2012 23:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Europa eine hochkultur am weg zum entwicklungland....
Hallo!
Speziell an hapee, der Ö staat zahlt noch immer mehr wie 0 % Zinsen, Griechenland und Italien noch mehr. Auch wenn es viele nicht gerne hören, meiner Meinung müßte mehr Geld gedruckt werden, das sehe ich keine Alternative. Und der Staat sollte nicht sparen, sondern mehr ausgeben.


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