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StCh 26-01-2012 11:47 - E-Mail an User
Urgesteinsmehl
Urgesteinsmehl zu Mist und Gülle?
Hat da Jemand Erfahrung damit?


Indianerlandwirt antwortet um 26-01-2012 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urgesteinsmehl
Ich gebe jetzt schon einige Jahre Urgesteinsmehl zu Mist dazu. Durch die "hohe Oberfläche" des Urgesteinsmehl soll ja der Stickstoff besser gebunden werden. Soll durch Regen nicht ausgewaschen werden.

Ein anderem Landwirten, denn ich kenne, war das Kaufen von Urgesteinsmehl zu teuer. Er hat sich einfach mit dem Frontlader feine Erde von seinen Grund geholt und neben die Miststätte abgeladen. Von dieser Erde streut er nun regelmäßig den Mist an. Feine Erde hat ja eine "ähnlich hohe Oberfläche" wie Urgesteinsmehl.

Aber tatsächlich überprüfbar ist es für mich (oder einen Landwirten) nicht, das kann echt nur eine unabhängige Versuchsanstalt mit "Messen" über lange Zeiträume unter unterschiedlichen Bedingungen.


179781 antwortet um 26-01-2012 22:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urgesteinsmehl
Aber tatsächlich überprüfbar ist es für mich (oder einen Landwirten) nicht, das kann echt nur eine unabhängige Versuchsanstalt mit "Messen" über lange Zeiträume unter unterschiedlichen Bedingungen.

Leider sind viele unabhängige Versuchsanstalten von Firmen abhängig, denen die Steinmehlanwendung nicht in den Kram passt. Deshalb gibt es dazu kaum aussagekräftge Ergebnisse.

Gottfried



liesbeth antwortet um 27-01-2012 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urgesteinsmehl
@StCh
Im Forumsarchiv findest du auch ein paar nützliche Beiträge über Steinmehl.
mfg


krähwinkler antwortet um 27-01-2012 10:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urgesteinsmehl
Ganz Gruben und Löcher haben meine Vorfahren in der Landschaft hinterlassen, um Mergel für den Hof zu gewinnen. Da das harte Arbeit war, nehme ich an, sie wussten, wofür sie sich den Tschoch angetan haben.



Restaurator antwortet um 27-01-2012 12:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urgesteinsmehl
@a_b:
da kann ich nur beipflichten, auch in den mehr als 50 jahre alten obstbaufachbüchern wird die anwendung von urgesteinsmehl beschrieben und empfohlen. auch bei mir im wald gibt's löcher in den berg aus denen früher das passende material händisch ausgegraben und mit dem fuhrwerk nach hause geschafft wurde.
manche gute dinge geraten leider in vergessenheit - so auch das aufsprengen des bodens im wurzelbereich der alten, mächtigen sämlingsbäume.


Woodster antwortet um 28-01-2012 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urgesteinsmehl
@Restaurator,

"....aufsprengen des Bodens???

Wie und wozu?

Bitte um kurze Info. Danke!
HG



fgh antwortet um 28-01-2012 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urgesteinsmehl
Ich habe auch viele Löcher im Wald.... ging dabei aber damals ehe um den Kohleabbau.

Spaß beiseite, bei uns in der Nähe ist ein Steinschneider mit Landwirtschaft. Der bringt das Mehl vom schneiden immer mit dem Güllefass (also mit Wasser vermischt aus) und ich muss ehrlich so rein von der Beobachtung her, wo er es ausbringt und wie es dort wächst, glaube ich das es für den Boden etwas bringt.
Untersuchungsergebnisse und Kosten/Nutzen wären halt schon interessant


rotfeder antwortet um 28-01-2012 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Urgesteinsmehl
Hallo!
Man kann aber auch einen Eigenversuch im Hausgarten machen. Ein halbes Beet mit biolit und ein halbes ohne. Da ein 40 kg Sack so ca. 6 € kostet hält sich das finanzielle Risiko in Grenzen.


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