Antworten: 4
RT93 25-01-2012 14:27 - E-Mail an User
Terra 3000
Hab das neulich mal beim stöbern gefunden...
Hat sowas schon wer in Verwendung bzw. Erfahrung mit dieser Art der Straßen bzw. Flächenbefestigung?

LG

 


RT93 antwortet um 25-01-2012 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Terra 3000
Hier der Link zum Bericht!
 


rotfeder antwortet um 25-01-2012 16:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Terra 3000
Hallo!
Das wird bei uns auch oft praktiziert, das beim Walzen des Schotters mit Wasser gesprengt wird.
Meist verwendet die Baufirma halt ein Güllefaß und drgl. aber es wird mit Kanister auch gehen.



RT93 antwortet um 29-01-2012 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Terra 3000
Diese Firma mengt nicht nur Wasser bei, das is a spezieller Zusatz der irgendwie den Boden zusammenhält....
Hatt echt keiner Erfahrung mit dieser Firma bzw. dem Verfahren?

LG


nano antwortet um 02-05-2012 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Terra 3000
Hallo ich glaube ich kann Helfen.
Ausgangspunkt und Zielsetzung
Die Erschöpfung der Lagerstätten klassischer Baustoffe im Erd- und Straßenbau,
sowie der Versuch, durch billigeres Baumaterial Kosten einzusparen, führten in den
letzten Jahrzehnten zur Entwicklung und Vermarktung einer ganzen Reihe von
chemischen Produkten zur Bodenstabilisierung.
Mit diesen Produkten sollten die unerwünschten Eigenschaften vor allem bei
anstehenden Böden wettgemacht werden, die Ursache der Minderwertigkeit dieser
Materialien sind. Im Gegensatz zu den klassischen Baustoffen, wie Kies und
Bruchschotter, sind solche minderwertigen Böden unbeschränkt vorhanden, ihre
Verwendbarmachung kann also auch zu wesentlichen Einsparungen bei den
Baukosten führen.
Allerdings setzt dies voraus, dass die unerwünschten Eigenschaften unter Kontrolle
gebracht werden können, der Boden sich mit der Behandlung zuverlässig und für
dauernd verbessert oder stabilisiert wird. Diese Verwendbarmachung minderwertiger
Böden ist vor allem für das große Netz nachrangiger Straßen von großer Bedeutung;
sie machen nicht nur 80-90% aller Straßen aus, sondern sind auch jene, für die die
geringsten Mittel verfügbar sind.
TERRA-3000® wurde entwickelt, weil keines der vorhandenen Produkte zur
chemischen Bodenstabilisierung befriedigende Ergebnisse erbrachte. Die
Hauptgründe für deren mangelnde Wirkung sind der Umstand, dass sie als
Bindemittel nicht mit der ständig sich ändernden spezifischen Oberfläche des
Bodens fertig werden können, während die dauernd wechselnde chemische
Zusammensetzung der Böden ein erfolgreiches Arbeiten mit chemischen
Reaktionen verunmöglicht.
Erdmaterial ändert sich ständig in seiner physikalischen und chemischen
Zusammensetzung, und ein erfolgreiches System muss von solchen
Veränderungen weitgehend unabhängig bei gleicher Behandlung möglichst mit
gleichen Aufwandsmengen dasselbe Ergebnis liefern. Dieses Ziel wurde nach
mehrjähriger Entwicklungsarbeit mit TERRA-3000® erreicht.
Die Standardanwendung sieht vor, dass die Bodenschicht in 250-300mm
Tiefe mit TERRA-3000® behandelt wird.
TERRA-3000® bewirkt eine irreversible Agglomeration der Feinteilchen im Boden
und verändert die kapillare Wasserführung durch Aufbrechen des Haftwasserfilms
und partielle Ladungsumkehr, wodurch höhere Dichten und eine starke Reduzierung
des Quellvermögens des Bodens möglich wird.
Die bisherigen Erfahrungen bestätigen auch die Erwartung, dass TERRA-3000®
den Boden permanent verbessern kann.
Eine wesentliche Eigenschaft von TERRA-3000® ist der Umstand, dass es nicht nur
„in place“ (auf der Baustelle mit dem dort vorhandenen Boden) verwendet werden
kann, sondern auch ein Arbeiten „in plant“ (also ein Vormischen in einer Kiesgrube,
einem Schotterwerk oder einer Abfalldeponie mit spezifisch zusammen gemischten,
aber stets bis zu 30% tonigen Anteilen enthaltenden Materialansätzen) möglich ist,
wodurch Wetter bedingt ungünstige Zeiträume optimal genutzt werden können.
Vorgemischtes Material ist ohne Wirkungsverlust lange Zeit lagerfähig und kann ab
Lager jederzeit eingebaut werden.
Die bisher mit TERRA-3000® gebauten Strassen usw. haben gezeigt, dass die Wirkung
mit jedem Boden sicher eintrifft und permanent bestehen bleibt.
2. Beschreibung von TERRA-3000®
TERRA-3000® ist ein chemisches Produkt, das grenzflächenaktiv tätig wird und
dabei den Haftwasserfilm löst, wodurch eine irreversible Agglomeration der Fein-
und Feinsteile der behandelten Böden ermöglicht wird.
TERRA-3000® ist kein Bindemittel, vermag jedoch bodeneigene Bindekräfte
freizusetzen und das Bodenverhalten so zu beeinflussen, dass eine permanente
Verdichtungszunahme unter Verkehr eintritt.
Bodenmaterial, behandelt mit TERRA-3000® hat die folgenden Eigenschaften,
verglichen mit gleichem unbehandeltem Material:
Eigenschaften
Bessere Verdichtbarkeit durch Änderung des Wassercharakters;
Stark reduzierte Wasseraufnahme durch Kapillarität;
Verringerte Wasserdurchlässigkeit;
Stark verringertes Quell-/Schrumpfverhalten;
Stark verringerte Wassersensibilität;
Der Effekt der Konsolidierung/Agglomerisation setzt sich im behandelten
Boden fort; unter Verkehr erreicht die Dichte Werte weit über 100%;
Das Proctor Optimum des behandelten Bodens ist niedriger, die Dichte höher.
In solchen Fällen, wo diese generellen Eigenschaften nicht sichtbar werden,
wird man eine entsprechende Vergrösserung der Hohlräume im Boden,
ausgelöst durch die Sieblinienveränderung durch die irreversible
Agglomeration feststellen.
TERRA-3000® wird in einer Menge von 0,2 lt /m2 mit Wasser verdünnt in den Boden
eingemischt. Man nimmt zur Verdünnung soviel Wasser als der Boden unter
Berücksichtigung seines Wassergehaltes aufzunehmen vermag, um nach dem
Einmischen möglichst nahe dem Proctor Optimum zu kommen.
Als Standardanwendung wird TERRA-3000® in einer Schicht von 250 – 300 mm in
entsprechender Menge eingemischt.
Damit die volle Wirksamkeit von TERRA-3000® sichtbar und messbar wird, muss
der behandelte Boden Gelegenheit haben, einmal auf wenigstens 50% des P.O.
zurückzutrocknen.
3.Hauptanwendungen Neubau oder Sanierung bzw. Verbesserung von
. Straßen, Transportwege
. Alle Arten von Straßen
. Land- und forstwirtschaftliche
Wege
. Rad- Wander- und Reitwege
. Park- und Stellplätze
. Straßensanierungen
. Eisenbahndämme
. Erosionseinschränkung
Dämme
Kanäle
Mülldeponien
Bio-Kläranlagen
Stauseen und Dämme
Spielplätze und Sportplätze
Müllabladeplätze
Lager- bzw. Siloflächen
Herstellung ungebrannter Ziegel
3.2
Vorteile und Nachteile
Die Entwicklung von TERRA-3000® führte zu einem System, mit dem 100% aller
verarbeitungswürdigen, kohäsiven Böden massiv verbessert werden können.
Ausnahmen sind nicht kohäsive Böden sowie schwere Tonböden, die aber gleichfalls
durch das Beimischen der fehlenden Fraktionen verarbeitbar gemacht werden
können! Dabei werden nicht-kohäsive Sand und Schotter mit bis zu 30% tonigem
Material vermischt und so gebunden, während die schwierige Verarbeitbarkeit von
schwerem Tonboden durch das Beimischen von Sand und Schotter (Abmagern)
erreicht wird.
Gerade die am wasserempfindlichsten Böden, tonige und sandige Schluffe, zeigen
eine besonders markante Verbesserung ihrer Eigenschaften.
Man wird wo immer möglich trachten, die Siebkurve des zu behandelnden Bodens
durch Zugabe fehlender Fraktionen zu verflachen und so die mechanische Festigkeit
zu verbessern. Eine solche Maßnahme kostet wenig, erhöht aber die
Ausgangstragwerte entscheidend und lässt mit TERRA-3000® mit gleichem
Aufwand wesentlich mehr erreichen.
Es zeigt sich, dass das Ziel von TERRA-3000®, bei jedem Boden mit in etwa
gleichen Aufwandsmengen eine in etwa gleich große Verbesserung zu erreichen,
möglich wurde und damit eine zuverlässige Methode für eine dauerhafte
Verbesserung und damit auch massive Verbilligung von Straßenbauvorhaben zur
Verfügung steht.
Die Vorteile von TERRA-3000® können wie folgt umschrieben werden:
3.2.1. Verbesserung des Erdmaterials
Verringert die Wasserdurchlässigkeit und kapillare Wasserführung;
Verringert den P.I. (Plastizitäts-Index);
Verlagert das Proctor Optimum nach links zu niedrigerem OWG und höhere
Dichte;
Erhöht den Tragwert massiv (bei soaked CBR 3-5 fach, in mehr als 50% der
Fälle um mehr als das 5-fache);
Verringert die Wasseraufnahme und damit entscheidend das Quell- und
Schrumpfverhalten des behandelten Bodens;
Vermindert die Erweichung durch Wasseraufnahme; nachdem der Boden
einmal teilweise ausgetrocknet ist, pendelt sich der Feuchtigkeitsgehalt um
oder unter dem P.O. ein;
Die volle Wirkung der Behandlung wird sichtbar, nachdem der behandelte
Boden unter das P.O. austrocknen konnte und verbessert sich durch
Zeitablauf unter Verkehrsbelastung massiv. Der Verbesserungseffekt ist
permanent.

Bei Fragen einfach ein mail an acschutz@gmx.at
mfg. Schütz.







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