bauern sponsern die republik.....

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Haa-Pee 13-01-2012 16:49 - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
nicht nur mit besten und äusserst günstigen nahrungsrohstoffen für umgrechnet durchschnittlich "heisse 20000 euro" einkommen im jahr.....
sondern auch bei grundstücksverkäufen" frisst" die öffentliche hand nach neuestem steuerplänen mit!

20 prozent für die umwidmung von landwirtschaftlichen flächen in bauland direkt abzuführen beim fiskus!

nehmen kann man nur von den besitzenden das ist eine alte binsenweisheit und unser bauernbund war mal wieder zu schwach diese belastungen hinten anzuhalten!


pepbog antwortet um 13-01-2012 17:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
das sagt einer, der von denen nimmt die die "förderungen" bezahlen ?
diese sponsern schonn seit langen auch die bauern !
was willst denn? um 2 euro grund kaufen, umwidmen (mestens grtund der landwirtschaftlich eh nichts bringt) und um 150 euro verkaufen und nichts dafür berappen? wie war doch in kurzer vergangenheit ein spruch?
ach ja etwas umgeandelt: wo ist da eigentlich deine leistung für den maßlosen spekulationsgewinn?


Fallkerbe antwortet um 13-01-2012 18:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
bauer und grundstücksverkäufer haben nichts miteinander zu tun.





melchiorr antwortet um 13-01-2012 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Hallo!
Einfach nichts umwidmen, und wenn ja, dann die Steuer auf den Verkaufspreis aufschlagen. Wenn die Mineralölsteuer erhöht wird, wird das auch auf die Preise aufgeschlagen und alles wird teurer. Sollen sie doch ihre Strassen und Häuser und dgl. in die Wüste bauen, da sollen sie umwidmen. Umwidmen wollen meistens eh nur die sterbenden Betriebe.
lg. herbyy


maxho85 antwortet um 13-01-2012 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Schönen guten Abend haapee!

Jetz überlege mal, was der Bauer in Österreich an den Staat bezahlt- Einkommensteuerbefreiung, Pauschalierung, ....
Jetzt regst du dich auf, der warscheinlich einen möglichen Baugrund hat, dass der Staat "Umwittmungssteuer" verlangt. Jetzt ist dein Grund ca je nach Gegend mal so von 100- 300 Euronen wert. Also ich kann leben mit den 20%
Was das wieder mit dem Bauernbund zu tun haben soll musst du mir erklären- der hat auch nicht dich mit dem Baugrund gesegnet oder?



RichardGier antwortet um 13-01-2012 18:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Ein geschickter Schachzug vom Bauernbund . Die Massnahme wird -wenn sie denn so kommt - relativ wenige Bauern treffen ( vor allem nicht die aktiven Bewirtschafter ) und doch einen relevanten Beitrag der Bauernschaft zum Sanierungspaket darstellen , der von den anderen Gesellschaftsgruppen so heftig eingefordert wird . Davon abgesehen lässt sich gegen eine Besteuerung von Spekulationsgewinnen ohnehin schwer argumentieren .


energiewald antwortet um 13-01-2012 18:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Hallo pepbog
Wenn du um 2 euro einen Grund bekommst ist er in einer Lage wo sicher nicht umgewidmet wird, sonst wäre er schon teurer. Wenn ein Vollerwerbsbauer umwidmet so investiert er wieder für die Zukunft. Ich kann von der övp nicht nachvollziehen warum sie ohne wenn und aber sofort zustimmt. Man nehme sich die Gewerkschaften zum Vorbild, die prinzipiell einmal nein sagen und dann wird man schon weitersehen. Dieser Bauernbund ist wirklich keine Interessenvertretung mehr


melchiorr antwortet um 13-01-2012 18:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Hallo!
@ energiewald
Wennein bauer umwidmet investiert er in die Zukunft, das ist wie wenn er die Kühe verkauft um eine Melkmaschine zu kaufen.

Interessant für was alles der Bauernbund verantwortlich gemacht wird, wahrscheinlich auch bald für`s Wetter.
Der Bauernbund soll die aktiven Betriebe stärken und nicht die Grundverkäufer.
lg.herbyy


traktorensteff antwortet um 13-01-2012 18:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Für 20.000 Euro netto muss ein Arbeitnehmer ca. 28.000 Euro brutto verdienen. Das Medianeinkommen (BRUTTO) für Männer lag 2010 bei 30.316 Euro. Die "heißen 20.000 Euro" sind also für viele bis zu einem gewissen Alter ein "normaler" Verdienst. Ich glaube, manchmal ist man sich nicht bewusst, wie "wenig" viele Arbeitnehmer verdienen.

Grundsätzlich sollte ein Landwirt nicht davon ausgehen bzw. davon leben müssen, sein Einkommen alle paar Jahre durch Flächenverkäufe aufzubessern. Und wenn einer nur investieren kann, wenn er Grund verkauft, läuft ja sowieso etwas nicht richtig. Dann trägt sich der Betrieb nicht von selbst. Was die Abgabe angeht, dadurch werden Grundstückspreise mittelfristig (kurzfristig sollen Aufschläge ja verboten werden?) trotzdem steigen und man kann auch hoffen, dass dadurch effizienter gebaut wird. Siedlungsfläche frisst sich ja vielerorts richtig in die Landschaft! So kann es auch nicht weitergehen.


Johngoat antwortet um 13-01-2012 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
steffen ABER:
175 Stunden im Monat
14 Gehälter
5 Wochen Urlaub BEZAHLT
Richtiger Krankenstand
USW.

Versteh mich nicht falsch, ich bin wirklich gerne Bauer und mach die Arbeit auch echt gerne, aber ich bin auch froh, dass ich mehr hab als die 20 zumal ich laut Arbeitszeitaufzeichnungen auf fast 3000 Stunden komme. Bin aber selbst schuld dran.



traktorensteff antwortet um 13-01-2012 18:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
@ Johngoat
Stimmt, da hast du recht. Die Arbeitszeitbelastung ist oft höher bzw. unausgeglichener, wobei es bei Ackerbauern wieder ganz anders aussieht als in der Milchwirtschaft. Die 14 Gehälter muss man aber relativ sehen und darf sie auf 12 umrechnen.

Hier noch der Link zur Meldung.
 


179781 antwortet um 13-01-2012 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Wenn ich Baugrundstücke zu verkaufen hätte, würde es mir kein Problem machen, vom Erlös 20 % Steuer abzuführen. Da könnte ich, wie bei uns die Preissituation ist, von einem verkauften ha statt 10 halt nur mehr 8 ha kaufen. Das ist immer noch ein gutes Geschäft.
Die Mehrheit der Bauern ist in der Beziehung halt verwöhnt, weil sie gewohnt sind, alles steuerfrei in die Tasche zu schieben.

Gottfried


servusdiewadln antwortet um 13-01-2012 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
in dieser diskussion wird völlig übersehen, dass seine solche steuer nicht die bauern betrifft, sondern die grundstückseigentümer.

gerade im umfeld von ballungszentren (wo ja vorwiegend zukünfitges bauland ausgwiesen wird) ist oft kaum mehr die hälfte der grundflächen im eingentum von aktiven landwirten.


Woodster antwortet um 13-01-2012 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

100.000,- Euro Pension gefällig??

Mit dieser Umwidungsabgabe können nichteinmal diese fetten Pensionen der Überprivilegierten bezahlt werden...
Das kanns ja nicht sein.
Einseits ÜberDrüber-Pension für eine elitäre Schicht jenseits von Gut und Böse. Andererseits neue Steuern. Alsob wir nicht eh schon eine der höchsten Steuerbelastungen der gesamt EU hätten...

https://www.landwirt.com/Forum/322751/In-der-Tintenhochburg-Wien-und-Umgebung-verdient-man-Spitze.html
 


weizenfeld antwortet um 13-01-2012 19:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
wenn ich derzeit pauschalierter bauer bin und 1000 m³ baugrund um, sagen wir, 40.000 euro verkaufe muss ich doch dafür auch einkommenssteuer zahlen oder ? gibts da freibeträge?

als einnahmen ausgaben rechner muss ich das bestimmt. wie is das dann mit de umwidmungssteuer?


179781 antwortet um 13-01-2012 19:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Grundverkauf von Bauern war bis jetzt steuerfrei. Der Finanzminister hat das so gemacht, weil andernfalls müsste er ja im Gegenzug Grundkäufe von Bauern als Betriebsausgabe akzeptieren. In Zukunft wirst du wohl davon ausgehen müssen, dass du aus dem selben Grundstücksgeschäft 32000 Euro einnimmst. Ist ja immer noch ein schönes Geld für das Fleckerl Grund.

Gottfried


helmar antwortet um 13-01-2012 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Es gibt Gemeinden in welchen nicht mehr umgewidmet wird weil etliche Restparzellen als Bauland zwar gewidmet sind, aber weder vom Eigentümer selber bebaut noch verkauft werden, so quasi ein stiller Vorrat....
Mfg, Helga


sisu antwortet um 13-01-2012 20:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Hallo!
Ja das kenn ich auch, zuerst schreien sie das sie Bauland haben wollen aber wenn es dann umgewidmet ist, fangen sie dann an zu spekulieren. Deshalb bin ich froh das es bei uns so ist wenn um Umwidmung angesucht wird und man binnen 5 Jahren nicht baut oder verkauft wird das Grundstück wieder in Grün/Ackerland umgewidmet.
Bezahlen nicht alle 20% in Form von der Mehrwertsteuer an die Republik ihren Obulus?
Haape sei doch froh wenn Du 20% an den Staat bezahlen kannst wenn Du einen Bauplatz verkaufst andere wären froh wenn sie 20% an den Staat zahlen dürften die haben aber nichts zu verscherbeln.


rbrb131235 antwortet um 13-01-2012 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Diese Diskussion hier, spiegelt m.M. unsere Geselschaft deutlich wider.Die, die nichts zu verkaufen haben würden gerne Steuer zahlen, diejenigen die Gründe verkaufen wollen, regen sich über die Steuer auf.
Vermögenszuwachs muss jeder versteuern, ( ausser ein paar diebische Politiker ) warum nicht auch Bauern ?

Grüsse rbrb13


Haa-Pee antwortet um 13-01-2012 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
da die meisten hier nicht den horizont haben um zu erkennen in welche richtung der zug fährt wenn solche belastungen vorrangig von bauern abverlangt werden.....möchte ich anmerken dass grundstückverkäufe,verpachtungen andere nutzung als die land und forstwirtschaftliche servitute ect ab dem ersten euro einkommensteuerpflichtig sind!
und von der pauschalierung ausgenommen sind!

das ganze wird dem pauschalierten einkommen hin zu gerechnet und dann die progessive einkommensteuer an das finanzamt abgeführt und zwar 7 jahre rückwirkend inkl 16 prozent verzugszinsen und zuschläge!
der staat agiert da nicht besonders zimperlich wie ich aus eigener erfahrung weiss.

da wird man "genötigt" im öffentlichen interesse für gasleitungen und sonstige infrastrutur servitute und grund zu überlassen,dann zahlt man dafür auch noch eine exorbitante menge an steuer und bleibt auf entwerteten grundstücken mit unter dem strich almosen sitzen!




wer hier behauptet grundstückverkäufe oder andere widmungen(verpachtung,baurechte,modellflugplatz,zeltplatz ect) sind steuer frei hat absolut keine ahnung im gegenteil solche geschäfte führen bis zum höchststeuer satz ! bei dem gleich mal die hälfte abgeführt wird!



179781 antwortet um 13-01-2012 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
haapee, wenn du es nicht glaubst, dass der Verkauf von Baugrund bis jetzt steuerfrei war, dann frag einmal bei einem Steuerberater oder beim FA. Mein Nachbar hat vor zwei Jahren ein Feld mit 2 ha als Baugrund verkaufen können. Er hat vorher an das FA geschrieben, ob das zu versteuern ist. Den Brief hab ich selbst gelesen, wo die geantwortet haben, dass er dafür nichts bezahlen muss. Der hat übrigens in der Zwischenzeit 12 ha dazugekauft und macht sich immer noch Sorgen um das restilche Geld, das er bei der Bank hat.
Erlöse aus Dienstbarkeiten oder Entschädigungen sind allerdings schon zu versteuern. Damit sind schon mehrere auf die Nase gefallen.

Gottfried


teilchen antwortet um 13-01-2012 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

Ich habe das Gefühl, dass diese Steuer einmal eine mit einer sehr guten Treffgenauigkeit ist.



Kernarnold antwortet um 14-01-2012 07:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Vollkommen richtig. Sie wird vor allem die Endverbraucher sprich Häuslbauer treffen.
MfG Arnold Kern


teilchen antwortet um 14-01-2012 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

@Kernarnold

Wenn wir vom gleichen sprechen, nämlich von der Umwidmungsabgabe, dann wird das genau eben nicht der Fall sein.
Es ist nicht einzusehen, warum jemand keine Steuer zahlen sollte für einen Gewinn durch einen Grundstücksverkauf, der durch Umwidmung aufgewertet wurde. Der Bauer hat kein Investitionsrisiko und keinen Aufwand dabei.

Wenn einem etwaiger späterer Käufer diese Steuer weitergegeben wird, dann wird das Grundstück oberhalb des Marktwertes angeboten, und damit unverkäuflich. Ewig kann der Verkäufer nicht warten. Es sei denn es ist ein besonders schönes Grundstück, das sich nur ein Reicher leisten will, und dann passt es eh auch wieder.
Wie sonst soll diese Abgabe den Endverbraucher treffen?



little antwortet um 14-01-2012 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Was meiner Meinung nach dann überfällig ist, wäre die Spekulationssteuer. Aber wie schon gesagt der BB ist ein Schwachoniverein.
Wir sind Vorreiter bei den Ferkelschutzkäfigen, bei der Käfighaltung von Hühner, abgesegnet vom ÖVP Bauernbund. Aber bei einen Importverbot von Atomstrom sind wir plötzlich wieder ein zu kleines Land. Laut ÖVP Wirtschaftsminister Mitterlehner. Also die ÖVP kotzt mich schön langsam an. Die sollen sich in Krasser und Co. Schutzpartei umtaufen. !!!!!!!

Little


rbrb131235 antwortet um 14-01-2012 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
@ haapee Du schreibst Grundstüchsverkäufe unterliegen der Steuerpflicht. Wer hier keine Ahnung hat. Verpachtungen sind natürlich steuerpflichtig, aber bitte auch für jeden Nichtlandwirt.

Ausserdem schreist du " solche Geschäfte führen bis zum Höchststeuersatz ". Na selbstverständlich, wenn diese Geschäfte eine dementsprechende Summe ausmachen. Das ist ja bei jeden anderen Staatsbürger auch so.

Die Steuer wird ja so wie Kernarnold geschrieben hat, den Verbraucher treffen und nicht den Verkäufer. Somit war die Zustimmung des Bauernbundes eigentlich klug.

Grüsse rbrb13


teilchen antwortet um 14-01-2012 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

Wie könnte die Umwidmungsabgabe den Endverbraucher treffen?
Endverbraucher sind meist keine Grünlandbesitzer, fallen als Verkäufer also nicht ins Gewicht. Im Verkaufspreis kann die Steuer aber auch nicht weitergegeben werden, da der Markt den Preis bestimmt.

In den SN schreibt ein Schweizer Raumplanungsexperte, dass die Steuer nicht durch Arbeit und Leistung entstehe, sondern lediglich durch Umwidmung. Sie bleibe daher jedenfalls beim Verkäufer.
In der Schweiz gibt es die Umwidmungsabgabe schon länger, und sie beträgt dort 25%.

Klug ist die Abgabe insofern, dass es Bauern trifft, die genug Grund haben, den sie nicht zur Bewirtschaftung brauchen und daher umwidmen lassen und verkaufen können.

 


FraFra antwortet um 14-01-2012 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
gottseidank hab ich kein bauland zu veräussern
und dann hast die blutza da,aus der stadt :-)

die landmaschinenindustrie lebt bestens vom baulandverkauf!!!


rbrb131235 antwortet um 14-01-2012 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Teilchen, natürlich wird die Steuer dem Käufer weitergegeben. In erster Linie hat ja der Käufer mehr Intersses ein Grundstück zu kaufen, als ein Verkäufer ez zu verkaufen.
Alleine schon deswegen, wird der Endverbraucher die Steuer zahlen.

Grüsse rbrb13


servusdiewadln antwortet um 14-01-2012 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
@teilchen
obwohl ich eine umwidmungssteuer nicht für völlig abwegig halt, muss uns allen klar sein, dass diese steuer im endeffekt von den grundstückskäufern bezahlt werden muss.

ich gehe sogar davon aus, dass in ballungsgebieten bereits die ankündigung dieser steuer bei dem derzeitigen "run" auf immoblien zu einer erheblichen preissteigerung führen wird.


Faltl antwortet um 14-01-2012 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Der Disskusionsbeitrag "bauern sponsern die republik....." wäre schon ein starkes Stück wenn dies als eine Behauptung gemeint war. Wenn er mit einem Fragezeichen abgeschlossen wäre kann man sagen NEIN! Bis jetzt ist es das Gegenteil. Falls es bei den geplanten 20% für die Umwidmung von Landwirtschaftlichen Flächen in Bauland bleibt ist das immer noch ein guter Deal. Ganz egal wer diese 20% am Ende zahlen muss.
mfg
faltl


teilchen antwortet um 14-01-2012 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

@servus die wadln

Was die Ballungsgebiete betrifft, da hast Du recht, da bestimmt der Anbieter den Preis, weil die Nachfrage so hoch ist.
Allerdings gilt hier, was ich schon geschrieben habe:
Wer in den Ballungsgebieten ein Grundstück kauft, ist sicher kein Armer, und somit wird der arme Häuslbauer nicht darunter leiden, denn der konnte sich auch davor schon keinen Baugrund im Ballungszentrum leisten.

Auf dem Land, außerhalb von Ballungsräumen, ist es schon eher schwierig, Bauplätze zu verkaufen.
Der normale Häuslbauer auf dem Land, wo soll der plötzlich 20% mehr Geld herzaubern für ein Grundstück, das einfach keine 20% mehr wert ist?
Meine Prognose ist, dass die Nachfrage für Bauplätze in ländlichen Regionen sinken wird, wenn die Preise plötzlich hochschnalzen. Das heißt weniger Zersiedelung, und das wirkt sich positiv auf öffentliche Infrastrukturkosten aus.

danke @Faltl
Dem stimme ich vollkommen zu.



rotfeder antwortet um 14-01-2012 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Hallo!
Diese Umwidmungssteuer ist völlig gerechtfertigt, vor allem wenn der Begünstigte die Gemeinde ist.
Ich als ehemaliger GR, und einige hier im Forum werden vielleicht auch Einblick in den Kommunen
haben, weiß was das Bauen von Staßen, Wasserleitung Kanal usw. kostet. Wenn neues Bauland erschlossen wird, so kostet das der Gemeinde große Summen, die mit der Aufschließungsabgabe weit nicht abgedeckt werden können.


JungerLandwirt antwortet um 14-01-2012 10:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Dort wo größeres bauland fällig wird, Industriebaugrund, dort soll ja das eh nicht zu tragen kommen!
Anscheinend wa sich gelesen habe soll die Umwidmungssteuer nur bei Verkauf fällig werden.
Dann halt einfach den Grund demkenigen verpachten der darauf bauen will!


teilchen antwortet um 14-01-2012 11:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
@rotfeder

Ich stimme Dir voll zu.



teilchen antwortet um 14-01-2012 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

@junger Landwirt

Wer soll auf einen gepachteten Grund bauen??
Und sollte es tatsächlich dafür einen Markt geben, würde die Steuer darauf nicht lange auf sich warten lassen.



Rocker45 antwortet um 14-01-2012 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
"Bauern sponsern Die Republik".... diese Aussage könnte man leicht überheblich nennen!


JungerLandwirt antwortet um 14-01-2012 11:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
es gibt sehr viele grundstücke die zumbeispiel nur auf 50 jahre oder so gepachtet sind, im umkreis von linz ansfelden raus gibt es einige solche firmen die den grund nur gepachtet haben


joholt antwortet um 14-01-2012 12:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
@teilchen in unserer Nachbargemeinde hat die Bundesforste 2ha und ein Grundstücksnachbar0,5ha Gewerbegrund verpachtet wo mehrere Firmen sich angesiedelt haben. Der markt ist da. Man muß halt wissen wie. Es soll auch einige Häuslbauer geben die den grund nur Pachten. Ich kenn einen Hotelie der hat in einem schigebieht ein resrtaurant der Grund dafür ist auch gepachtet.
mfg


teilchen antwortet um 14-01-2012 12:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

@joholt

Ich vermute, dass dann der Pachtertrag versteuert werden muss, oder?



Haa-Pee antwortet um 14-01-2012 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
so manche "linksabbieger" hier sehen diese sache höchst positiv da mit jeder steuer auf eigentum man dem kommunismus und der phrase "alles fürs volk" deutlich näher kommt.... !

dass der baulandverkauf wie manche hier verlautbaren generell und mit sicherheit steuerfrei ist würde ich als eine mär einstufen.
wenn einer 2 ha bauland verkauft und keine steuer zahlt nehme ich an der hat mehr glück als verstand gehabt weil dann hat er alles auf einmal in bausch und bogen verkauft aber parzellen weise und die sache über mehre jahre hindurch wird das äusserst gerne als gewerblicher grundstückshandel eingestuft und somit voll einkommensteuer pflichtig!
um eine solche steuer zu vermeiden sind reinvestionen in landwirtschaftlichen grund von nöten!
drum hat gotthards nachbar wohl 12 ha gekauft.......

die praktik dass sich gemeinden am baulandverkauf beteiligen wollen sonst geben sich kein grünes licht hat den schalen beigeschmack einer nötigung und stillen enteignung natürlich alles im interesse der öffentlichkeit.
der staat hat jahrelang verabsäumt zu sparen und immer neue "zuckerle" fürs volk verteilt......

die zeche sollen die jenigen zahlen die besitz und eigentum angespart oder geerbt haben fürs volk die glauben mit 38 wochenstunden für den rest des erwerbslebens blendend leben zu können.....


mich wundert nur die kurzsichtigkeit des fachpublikums hier bei der zustimmung dieser steuer wo das wieder ein schritt weiter in der gängelung der grundbesitzer ist!

wie das endet kann man durch exkursionen in den ehemaligen sogenannten "ostblock" begutachten!


Haa-Pee antwortet um 14-01-2012 12:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
den grund zu pachten nennt sich mit grundbücherlicher eintragung "baurecht" wird gerne von findigen grundstückeigentümer vorrangig bzw ausschliesslich in top lagen in den ballungszentren angewandt!
sogar manche banken sollten übers "baurecht" im grundbuch unglücklich gemacht worden sein....

die bebaute sache geht nach meist ab 25 jahren abgeschlossen, direkt an den grundstückseigentümer zurück.
der vorteil der sache ist der erhalt des eigentums auch für künftige generationen und weiters die volle abschöpfung der wertsteigerung da die wertsteigerung sozusagen "beim haus" bleibt.


teilchen antwortet um 14-01-2012 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

@Haapee

Bleib mal am Boden, der einzige der sich hier darüber aufpudelt bist Du.
Zur Umwidmung von Grünland in Bauland musst Du keinen Finger krümmen, und dafür kannst Du aber fette Gewinne lukrieren. Vielleicht ist das Land sogar seit Generationen in Deiner Familie, und Du hast ihn geerbt und selber gar nichts dazu geleistet.
Wenn darauf irgendein Rohstoff zu finden wäre, wär das vielleicht was anderes, aber der Wert des Grundstücks ist nur durch die Umwidmung vergrößert worden!

Bitte sieh es einmal unter dem Licht, dass JEDER der irgendeinen Gewinn aus Umsätzen in Österreich macht, eine Steuer dafür bezahlt.
Einen Gewinn aus einer Umwidmung, der keinen Aufwand kostet, zu versteuern ist daher recht und billig.



joholt antwortet um 14-01-2012 12:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Interesant wird es bei jenen Bauern die grund verkaufen wo im übergabevertrag steht das den weichenden Kindern ein gewisser bertag zu bezahlen ist solche soll es ja auch geben.
Mfg Hans


baerbauer antwortet um 14-01-2012 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
grundsätzlich ist es ok, wenn es der Gemeinde zufließt und zweckgebunden für Infrastruktur aufgewendet wird. Aber im Zentralraum OÖ ist man jetzt schon ca. 20-30€ los bevor man es verkaufen kann und der Abtretungsgrund kommt auch noch hinzu. Die genannten Infrastrukturkostenabgaben werden leider auch für andere Sachen eingesetzt und nicht für den Neubau und Erhaltung der Straße (wo gerade umgewidmet wird).
Und wenn gewidmet wir, ist oft noch kein Bauzwang drauf. Wenn jemand widmen läßt, dann und innerhalb von 5-10 Jahren nix baut, sonst soll die Widmung erlöschen, pasta. Da wird Bauland 30 Jahre gehortet, niemand verkauft, was soll das.
Ein weiteres Problem ist, das beim FWP sehr oft willkürlich gehandelt wird. Braucht ein Bauer Geld wird gewidmet. Lücken werden oft nicht gewidmet, wenn man der Gemeinde nicht zu Gesicht steht. Grünstreifen müssen erhalten bleiben (lt. Gemeinde, Land) und man bekommt keine Widmung, ausser die Gemeinde baut wieder was neues, dann ist es kein Problem usw. Und dies ist nicht gut wenn es sich manche wieder richten können bzw. mit zweierlei maß gemessen wird.


baerbauer antwortet um 14-01-2012 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
noch ne Frage:
und zahlen dann die Immobilienfirmen auch die Steuer? Entweder gibts für die wieder Sonderregelungen oder sie vermitteln nur mehr und schneiden % mit, ist ja ein gutes Geschäft



teilchen antwortet um 14-01-2012 13:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

@joholt

Ich kenne solche Übergabeverträge nicht, finde es aber fair.
Es ist nachvollziehbar, dass es Erbstreitereien produziert, wenn dem Hoferben alle Möglichkeiten geöffnet sind, den landwirtschaftlichen Grund durch Umwidmung zu veräußern.
Das wäre doch völlig unverhältnismäßig, wenn die anderen Geschwister nur mit dem Pflichtteil laut Einheitswert VOR der Umwidmung ausbezahlt werden.



@baerbauer

Klar werden Immobilienfirmen die Umwidmungsabgabe auch zahlen, wenn sie Grünland besitzen und es umwidmen lassen.
Üblicherweise kaufen oder besitzen Immobilienfirmen aber kein Grünland, sondern bereits umgewidmetes Bauland.



melchiorr antwortet um 14-01-2012 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Hallo!
@ teilchen
Ein Veräusserungsverbot besagt ja nicht, dass die weichenden Erben nur mit dem Pflichtteil ausbezahlt wurden. Durch dieses Verbot soll der Übernehmer daran gehindert werden, mit dem Übernommenen Grund zu spekulieren. Meistens steht dann im Übergabsvertrag falls er innerhalb einer bestimmten Zeit Grund verkauft und das Geld nicht zum Kauf von landw. Nutzgrund verwendet (Existenzsicherung), hat er an die weichenden Erben einen bestimmten Betrag zu leisten. Und das ist meiner Meinung nach ok.
lg. herbyy


joholt antwortet um 14-01-2012 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
@teilchen man sieht immer wider bei dir das du eine bauerntochter bist die nicht zu frieden ist. da kannst du schreiben was du willst.
wenn ein betrieb übergeben ist und alle ausbezahlt wurden egal wie viel dann hat einmal schluß zu sein. aber daher kommt ja der neid auf dem hofnachvolger.
Hab gestern einen bericht im deutschen fernsehn gesehn wo in duisburg so um die 260 häuser abresissen werden weil schon jahrelang kein bedarf mehr ist . es wird dort eine grünfläche erichtet sicher die lage ist nicht sehr interesant weil ein stahlwerk in der nähe ist aber die kosten trägt großteils die EU den rest die firma krupp.
Ich war im herbst in Thüringen dort steht in einer kleinstadt auch fast die hälfte der wohnungen lehr dedenz steigend es ist drostlos dort. sein wir froh das bei uns noch gebaut wird und nicht auch die jugend gezwungen ist ab zu haun.
mfg hans


rbrb131235 antwortet um 14-01-2012 15:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
In Kitzbühl verkauft jemand eine Wiese um € 2.000.000.- und zahlt keine Steuer. Ein Dachdecker verdient € 1900.- und zahlt € 300.- Steuer. Wer bei dieser Gerechtigkeit von Linksabbieger spricht, kann nur der Zunft der Herrenbauern entstammen.

Jeder will eine breite Strasse, aber bitte am Grund vom Nachbarn.

Grüssr rbrb13


teilchen antwortet um 14-01-2012 15:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

Hallo Herbyy

So wie Du es beschreibst kenne ich das auch.
Ich habe nur auf die Aussage von joholt reagiert, der meint es stehe im Übergabevertrag ein gewisser Betrag, der an die weichenden Kinder zu bezahlen wäre. Das kenne ich so nicht.

@rbrb13
Seltenes, aber doch reales Beispiel.

@joholt, findest Du bei diesem Beispiel noch immer, das so etwas die Geschwister nichts mehr anginge?

Ich finde wir sollten dieses Thema mit Augenmaß diskutieren, es kommt immer auf die Angemessenheit an. Wenn es allen Geschwistern gut geht, und es bei einer Veräußerung um keine Reichtümer geht, die der Hofübernehmer durch den Verkauf von Baugrund lukriert, wird keiner was sagen, schon gar nicht wenn es ums wirtschaftliche Überleben des Hofes ginge.
Umgekehrt soll es aber genauso gesehen werden, wenn ein großer Anteil der landwirtschaftlichen Fläche umgewidmet und verkauft wird und damit ein großes Vermögen lukriert wird, und etwa jemand von den Geschwistern nicht gut versorgt wäre, dann sollte es doch auch im Ermessen der Familie liegen, für Ausgleich zu sorgen.

Deine Angriffe dass ich neidig wäre, sind ungerecht, frag bitte einmal in Deiner Umgebung herum, wer das gerecht fände, was Du schilderst.
Erbangelegenheiten sind immer ein Thema mit weitreichenden Konsequenzen, und es gibt nicht wenige Familien, wo es genau wegen ungeregelter Erbaufteilung zu generationenübergreifendem Unfrieden gekommen ist.
Ich finde, so etwas ist es nicht wert, den Frieden in der Familie aufs Spiel zu setzen.



Haa-Pee antwortet um 14-01-2012 16:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
teilchen wenn du mich endlich ehelichen würdest könnten wir halbe-halbe machen;-)
nicht nur im haushalt sondern auch beim bauland...;-)
und ich wette danach negierst du dich auch an der 20 prozent umwidmungssteuer..........


joholt antwortet um 14-01-2012 16:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
@teilchen soche fälle gibt es in unserer umgebung genug.
Nur wenn man seine unterschrift darunter gesetzt hat und damit einverstanden ist dann ist es für alle zeit erledig aus und schluß. Mir ist es ja auch egal was meine geschwister mit ihren erbe machen.
mfg Hans


rotfeder antwortet um 14-01-2012 23:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Hallo!
Noch wirkungsvoller würde ich ja die sogenannte Infrastrukurabgabe halten. Die war bereits einmal eingeführt in NÖ, wurde aber dann vom Landtag wieder zurückgenommen. Da wird für einen gewidmeten Bauplatz jedes Jahr so 1000 bis 2000 zum zahlen fällig. Auch wenn nicht gebaut wird. Nur würde dann vielen das horten von Bauplätzen vergehen, und es bekämen die jungen wieder mehr billiges Bauland angeboten. Die Poblematik für die Gemeinde ist auch, das viele umgewidmet haben wollen, dann aber nicht bereit sind zum ortsüblichen Preis zu verkaufen, da sie das Geld z.B. nicht brauchen. Dann muß die Gemeinde wieder erweitern und es bleiben Baulücken, und der Landverbrauch steigt unnötig. Ziel muß es sein,die Siedlungsgebiete möglichst kompakt zu halten, das spart Unmengen an Leitungen und Straßen. Deshalb ist eine Steuer, die für mehr mobilität bei den Bauflächen sorgt zu begrüßen und die Untugenden wie Bauplätze für die Kinder aufheben und in 3 Generationen ist die Fläche immer noch leer oder zweite und dritte Pazelle auch behalten, damit sich niemand davorbaut, hintangehalten. Aber ich verstehe, wenn man mit Gemeindeangelegenheiten nichts zu tun hat, das man das nicht versteht.


rbrb131235 antwortet um 15-01-2012 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
@rotfeder Volle Zustimmung !

Grüsse rbrb134


0815 antwortet um 15-01-2012 09:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Genau so ist es auch in unserer Gemeinde! Viele Parzellen zwischen den Häusern leer, aber am Ortsrand wird weiter aufgeschlossen! Darum wäre es höchste Zeit, dass eine Baulandsteuer drauf kommt, wenn innerhalb von 5 Jahren nicht gebaut wird! Bei uns gibt es Parzellen, die schon 2 mal vererbt wurden, ohne dass man nur einen Ziegel drauf gesehen hätte. Hausnachbarn mähen halt wenigstens das Gras ab, dass es nicht so verwildert ausschaut. Wer war den damals der Verhinderer der Baulandsteuer?


Woodster antwortet um 15-01-2012 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

...seids froh, dass nicht alles flächig zubetoniert wird!!
Gesteht der Natur auch noch ein paar Eckerln im verbauten Gebiet zu.

Alles zupflastern, Regen- und Abwässer in den Kanal...
Dann einerseits über Trockenheit jammern und andererseits über Überschwemmungen...

He aufwachen, mitdenken!


Fallkerbe antwortet um 15-01-2012 10:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
@rotfeder,

Schön blöd, wer sein Land auf bauland umwidmen lässt, wenn er es nicht in absehbarer zeit verbauen will. (oder verkaufen)

aber den Punkt von Rotfeder sehe ich ganz anders.
Die meisten Grundstücke haben wir doch von unseren Vorfahren geerbt, und da ist es doch unsere verdammte pflicht, die grundstücke, die wir nicht verbauen für unsere Nachkommen zu bewahren.
Ich würde mich wirklich schämen, wenn ich die Baugründe meiner nachfahren verkaufen müsste. / würde. Ich würde das für eine "untugend" halten.

In unserer gegend spricht man übrigens im bereich von 200-350,-- je m²



Halodri antwortet um 15-01-2012 14:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Bei uns zwischen 5-10 € m2, haben aber trotzdem das Problem das die Abwanderung relativ hoch ist. Es gibt kaum noch junge Familien die sich einen klassischen Hausbau mit viel Eigenleistung antun und den Hausbau an eine Firma zu vergeben können sich die wenigsten leisten.


Fallkerbe antwortet um 15-01-2012 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Bei 5-10,-- ist zumindest nicht der Baugrundpreis schuld, das jemand wegzieht.
Da fehlts wohl eher an den perspektiven in der region.

mfg



teilchen antwortet um 15-01-2012 16:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

@joholt

Wenn ich statt eines Geldbetrages ein Feld als Erbe bekäme (in manchen Gegenden von Österreich kommt das angeblich vor), und darauf fände man pötzlich einen Rohstoff, der mir über längere Zeit ein Einkommen von mehreren Mio Euro bescherte, da würden meine Geschwister und sicher auch der Hofnachfolger Ansprüche erheben - mMn zu recht. Unterschriebener Vertrag hin oder her, das würde den Familienfrieden so durcheinanderbringen, und es wäre ganz logisch für mich, das Ganze neu aufzuteilen.
Wie siehst Du das?



teilchen antwortet um 15-01-2012 17:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

@haapee

Da würde ich Dich selbstverständlich zuerst einmal bitten, dass Du 10% des Umwidmungsgewinnes an eine wohltätige Sache spendest, darunter geht da gar nichts :-D
Wie sonst soll ich erkennen, ob Dir nicht das Geld wichtiger wäre als ich?
Du wirst Dir bestimmt auch eine adäquate Prüfung für die Frau Deines Herzens einfallen lassen :-)



teilchen antwortet um 15-01-2012 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....

@Veltliner

Dann nimm den Fall her, den rbrb13 geschildert hat, dass in Kitzbühel einer eine Wiese um 2 Mio Euro verkauft. Es geht ums Prinzip, nicht um die Ursache der Wertsteigerung.



baerbauer antwortet um 16-01-2012 23:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
@ Veltliner
ja solange es nur Arbeit macht kennt keiner das Grundstück und sobald die Preise steigen, verkauft wird etc. stehen alle aufgefädelt da. Die gier ist hoit a Hund.
lg


Christoph38 antwortet um 18-01-2012 09:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
bauern sponsern die republik.....
Mich wundert eigentlich die bereitwillige Zustimmung von Grundbesitzern zu einer neuen Abgabe. Haben doch vielfach auch jenen Bauern von Umwidmungen profitiert, die selber keinen Baugrund hatten, aber ihren lw. Grund zu einem bessern Preis verkaufen konnten, da Umwidmungsbauern oft recht grosszügig waren beim Kauf lw. Flächen. Jene Bauern die nicht verkauft haben, profitieren indirekt vom höheren Wert der eigene Flächen.

Sachlich gesehen ist die Annahme grosser Gewinne aus der Umwidmung falsch.
Zunächst ist festzuhalten, dass Eigentum grundsätzlich frei ist. Durch die Einführung der Flächenwidmung wurde den Grundbesitzern im allgemeinen Interesse die Belastung auferlegt, dass keine Baufreiheit mehr besteht.
Es ist keine Seltenheit, dass Grundbesitz länger als 100 Jahre einer bäuerlichen Familie gehört. Wo diese Familie früher bauen konnte, wie man wollte, ist dies seit dem rigorosen Vollzug der Flächenwidmung nicht mehr der Fall.

Die Rücknahme der Last wird derzeit als Geschenk an die Bauern dargestellt. Auch dies ist nicht richtig, da die Gemeinden verpflichtet sind Umwidmungen nach sachlichen Kriterien vorzunehmen, genauso wie auch sonst Vorschriften im Rechtsstaat bestehen.
Wo daher ein Bauern ein Grundstück hat, welches wegen Lage, Beschaffenheit, frei von Gefährdungen etc. besonders als Bauland geeignet ist, hat dieses Grundstück vo vornherein bereits einen viel höheren Wert als reines Grünland/Ackerfläche.

In unserer Nachbargemeinde wurde eine widmungsgeeignete Fläche als Grünland verkauft um € 100,-. Die Gemeinde wird noch ihre Kosten etc. aufschlagen, sodass der Endpreis ca € 150,- sein wird. Solche Modelle werden zweifellos zunehmen. Jedenfalls ist die angebliche Wertsteigerung von billigem Grunland um € 10,- auf Bauland € 150,- nicht eingetreten, da das sogenannte Bauerwartungsland schon immer viel teurer war als lupenreine lw. Flächen.

Eine erhebliche Wirkung der Umwidmungsabgabe wird ein Geldtransfer in Richtung Städte sein.
Meist haben Umwidmungsbauern das Geld vor Ort wieder investiert, sodass das Geld am Land blieb, nun wandert das Geld zT in öffentliche Töpfe, wovon ein erheblicher Teil die Städe kassieren werden.



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