Nitratverordnung 2012 Neu

Antworten: 8
stierfutterer 02-01-2012 13:56 - E-Mail an User
Nitratverordnung 2012 Neu
Hallo

brandaktuelle Diskussionsgrundlage des Landwirtschaftsministeriums zur Nitratrichtlinie ab 2012!

Weitere Info`s auch auf der HP www.lebensministerium.at/ministerium/begutachtungsverfahren

VO Novelle AP Nitrat 2012 TGÜ
 


Haa-Pee antwortet um 02-01-2012 21:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nitratverordnung 2012 Neu
hab das auch schon gelesen......

und ohne pessimistisch eingestellt zu sein kann ich nur behaupten.....es wird immer BLÖDER......

da sind unsere studierten realitätsfernen beamteten schreibtisch artisten wieder ordentlich über die schnur gesprungen....ich frage mich immer wieder wie man immer wieder aufs neue solche klauseln ausarbeiten mag....

allein die definiton der "neuen schneedecke" spricht bände! und trägt den reinen wahnsinn intus......

es wird verdammt hart als bauer in rente zu gehen, bevor einen die "daumenschrauben" der schriftgelehrten erdrücken.....




schellniesel antwortet um 02-01-2012 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nitratverordnung 2012 Neu
@haapee
Ich will ja nicht sagen das ich das irgendwie vorausgesagt hätte...

https://www.landwirt.com/Forum/317328/weizenertrag.html#317896
 



carver antwortet um 02-01-2012 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nitratverordnung 2012 Neu
Die Aufzeichnungen sind aber auch nicht ohne, früher hat´s UBAG geheissen und war freiwillig, jetzt muss es jeder machen und kriegt nichts dafür!
Vorfruchtwirkung wird schärfer (Soja hat wieder keine N-Vorfruchtwirkung?)
Feldmieten für Hühnerbetriebe fallen weg, Maisstroh güllen im Herbst ab 2015 fällt weg,
nur was ich kurz so überflogen bin.

Nein, leichter wird´s nicht mehr!

lg carver


schellniesel antwortet um 02-01-2012 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nitratverordnung 2012 Neu
Ja Ubag is ja a bisserl mehr als nur aufzeichnen.....


fgh antwortet um 02-01-2012 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nitratverordnung 2012 Neu
Ja genau UBAG ist mehr!
Das Aufzeichnen müsste sowieso im Interesse jedes einzelnen sein. Die Idealisten, die glaubten kein UBAG = keine Aufzeichnungen, hatten bis jetzt einfach Glück.

Was legst der BH vor, wenn wasserrechtlich der Verdacht besteht, dass du zuviel Stickstoff ausgebracht hast...? Wir haben nicht nur UBAG, wir haben auch CC, Wasserrecht und Schongebiete...
Wie begründest die Einhaltung von CC...?


Mick antwortet um 02-01-2012 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nitratverordnung 2012 Neu
Entweder verstehe ich es falsch oder sind die Bürokratend..pp.. völlig durchgedreht:

§ 2. (1) Vorbehaltlich des dritten Absatzes ist das Ausbringen von
stickstoffhältigem Handelsdünger, Gülle, Jauche, Biogasgülle (Gärreste) und
nicht von Abs. 2 erfasstem Klärschlamm auf landwirtschaftlichen Nutzflächen in
der Zeit vom 15. Oktober bis zum 15. Februar des Folgejahres verboten.
Abweichend davon beginnt der Verbotszeitraum für die Ausbringung solcher
sticksoffhältiger Stoffe auf Ackerflächen, auf denen bis 15. Oktober eine
Folgefrucht oder Zwischenfrucht angebaut worden ist, sowie auf Dauergrünland
und Wechselwiese mit 15. November.
Außerhalb der Verbotszeiträume dürfen vorbehaltlich § 7
1. auf Ackerflächen nach der Ernte der letzten Hauptfrucht bis zum Beginn
des jeweiligen Verbotszeitraums und
2. auf Dauergrünland und Wechselwiese in der Zeit vom 1. Oktober bis
zum Beginn des jeweiligen Verbotszeitraums
nicht mehr als 60 kg Stickstoff pro Hektar ausgebracht werden.

Ich sehe das so:
Bisher war ab dem 1.Oktober die feldfallende N-Menge auf 60 kg/ha begrenzt.
Jetzt gilt das aber anscheinend schon ab Ernte der Vorfrucht!

D.h. Wenn ich nach Getreide vor der Zwischenfrucht (Folgefrucht Mais) 20 m³ Gülle ausbringen will ist das in Zukunft verboten?!? (Sind um die 80-90 kg N feldfallend...)

Umgekehrt muss ich dann im Frühjahr vor dem Maisanbau umsomehr hinklatschen, damit ich die Menge rausbringe. Optimal.


carver antwortet um 03-01-2012 00:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mir ist schon klar, dass UBAG mehr ist!
Was ich sagen wollte, ist, dass wir uns schon auf die nächste Förderperiode einstellen könnnen. Es werden immer mehr Auflagen vom Umweltprogramm zu CC umgeschichtet und dadurch für jedermann verpflichtend.
Was ich der BH vorlege? Mein Tierbestand ist eh amtlich und nachvollziehbar, der anfallende N-Anfall lässt sich dadurch errechnen und meine Zukaufsbelege für Handelsdünger (wenn ich welchen zukaufen würde!). = Gesamtanfall
Weiters für SGD: Kulturen in ha x N-Bedarf für jeweilige Ertragslage = Gesamtbedarf

Wenn ich dann beides miteinander vergleiche habe ich mein Saldo, positiv oder negativ
Das würde ich vorlegen.

lg carver


Haa-Pee antwortet um 04-01-2012 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Nitratverordnung 2012 Neu
optimal und besonders pflanzenverfügbar wäre eine düngung ab 1 jänner auf gefrorenen boden und schneebedeckt!

zu beachten wäre dass es sich nicht unbedingt um hanglagen handelt an deren talsohle sich ein bacherl befindet,obwohl eine gülledünung für so manche gewässer äusserst fruchtbar wären!

wir kippen immer ein paar frontlader schaufeln voll gut verrottem stallmist in unseren karpfenteich!
und ich versichere euch das angebot an naturnahrung sprich zoo und pyhtoplankton erhöht sich drastisch!

also von wissenschaftlichen standpunkt und ordentlicher argumentation wäre die praktiken gülle und mist ab jänner und mist in die gewässer äussert positiv zu sehen!

aber es ist wie immer alles ansichtsache und wenn nur mehr studierte "dödel" an den hebeln sitzen dann haben wir solche drecksuppen wie man sie uns ständig vorlegt zum auslöffeln....





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