Pufferspeicher für Hackschnitzelheizung

Antworten: 5
alexanderimhof 18-12-2011 14:39 - E-Mail an User
Pufferspeicher für Hackschnizelheitzung
Hallo,

Es geht wie auch schon in meinem letzten Beitrag um eine Gemeinschaftsheizung.

Vorhandener Plan: neues Heizhaus, 6 jahre alte Heizung 100 KW und Pufferspeicher

Variante 1: Acht Häuser, ein Stall (aber nicht dauernd beheizt): 320 Meter Leitung
Variante 2 : Sechs Häuser, und wieder der Stall: 235 Meter Leitung

Wieviel Verlust muss man bei der Leitung pro Meter rechnen?
Wie viel Liter müsste ein Pufferspeicher für so eine Heizung sein? Was würde so einer kosten?

Dafahrt der 100 KW Ofen das überhaupt? Das ist halt schwer zu sagen.

Was haltet ihr von Binder Öfen?

MfG

alexander


Vierkanter antwortet um 18-12-2011 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pufferspeicher für Hackschnizelheitzung
geh zum Installateur deines Vertrauens, und lass dir ein Angebot machen.........der wird dir so eine Anlage berechnen....



browser antwortet um 18-12-2011 16:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pufferspeicher für Hackschnizelheitzung
binder ist gut aber zimmlich schwer





 



JAR_313 antwortet um 19-12-2011 14:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pufferspeicher für Hackschnizelheitzung
Hallo

prüfe mal was die Häuser jetzt an Leistung benötigen - wenn sich die Volllaststunden der einzelnen Häuser pro Tag mit deinem 100kW machen lassen wird es gehen. Zu berücksichtigen ist der Gleichzeitigkeitsfaktor, dass wahrscheinlich nicht jedes Haus immer beheizt ist.

Für ein neues Einfamilienhaus, das weniger als 30 kW/qm und Jahr verbraucht wird sich die Fernwärmeleitung nicht rechnen, außer das Haus gehört dir und du bist für das Heizen verantwortlich. Da sind weniger Kessel aus meiner Sicht die bessere Lösung.

mfg josef


einheizer antwortet um 20-12-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pufferspeicher für Hackschnizelheitzung
gutn morgen-

@jar
gleich vorweg-eine fernwärmeleitung wird sich wohl immer rechnen-in diesem bereich-zudem muß man dan auch dne hohen komfort rechnen und ausserdem gibts ja in den meisten bundesländer auch zuschuß f. anschluß an fernwärmeheizung!!
natürlich wird der 10 kw kessel auch die 8 häuser u. stall schaffen- nur halt puffer ab 10.000 l -die kosten dafür sind nicht so hoch-gibt ja auch viele alternativen-muss ja net immer grad der klassische puffer sein-puffer ist halt nur mal ein behälter, der wärme zwischenspeichert bzw. lagert-
natürlich wirst halt viel arbeit haben, mit einem stückholzkessel-drum auch je grösser der puffer-desto mehr komfort hast du- sonst must scho ganzen tag immer nachlegen-
sollte der kessel wirklich an die grenze gehn,kannst ja auch einen zweiten kessel dazustellen-im notfall dann auch einheizen-kaskardenschaltung-weil 6 jahre alter kessel ist ja fast schade zum rausreissen-

die andere seite ist natürlich, wenn du automatisch heizen willst-hier würden sicher ab 150 kw hackgut gefragt sein- aber natürlich auch mit puffer!!!! musst ja auch an die übergangszeit denken, wo wenig energie gebraucht wird-kannst ja net so einen kessel auf abruf fahren- wäre ja reine energieverschwendung-auch wennst brennmaterial selber hast- denk auch an die lebensdauer des kessels-

binder ist sicher eine top marke-denke aber dennoch in diesem leistungsbereich einfach doch zu teuer!!
der wirkungsgrad ist ja auch nicht besser als bei den mitbewerbern-besser eine günstigere sehr gute anlage, dafür aber mit puffersystem u. solar-
ich hoffe nur, es kommt niemand auf die verrückte idee, zu behaupten, das mann eine solche anlage mit 8 häusern sinnvoll ohne puffer betreiben kann- das wäre sicher schwachsinn pur- ich würde auch in jedes haus einen puffer mit warmwassermodul - warmwasser im durchlauf-ohne boiler- stellen,damit ist das legonellenproblem auch erledigt u. brauch net alle 14 tage mal voll aufheizen-
das ist erfahrung aus der praxis!!! keine theorie- und funktioniert 1000%ig und jeder ist zufrieden u. der kessel wird es dir mit einer langen lebensdauer auch danken-
wg. der ferwärmerohre- nimm ein sehr gutes- die verluste sind da ganz minimal-ehrlich-hab dir das schon mal geschrieben-"iso..." ist da net grade an erster stelle-ausser vom preis her gesehn!
flexalen berechnet dir ganz genau,was du brauchst,mit wieviel verlust du rechnen musst-kommt ja auch auf die temperatur an,die du verschickst-
zudem würde ich mir auch mal das "BAUNACH"rendemix system "www.baunach.net" anschaun u. erklären lassen- dieses system ist ein hammer zur be und entladung des puffers- klingt anfangs teuer-ist am ende das günstigste-einziger nachteil: der installateur verdient relativ wenig drann- drum wirds auch nicht so empfohlen- aber nochmal- echt ein hammer!!!!-energieeinsparung pur!!!!mit der restwärmenutzung aus dem rücklauf-es kommt nur soviel warmwasser dazu, als man benötigt-tolle sache-aber mann muss es auch verstehn-

so dann wünsch ich euch noch einen schönen u. besinnlichen advent- bei fragen meldet euch einfach-

so long-


Gratzi antwortet um 29-03-2012 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pufferspeicher für Hackschnizelheitzung
hab eine Formel fuer Pufferauslehung entdeckt:
Auslegung von Pufferspeichern

Nur zur Orientierung kann die Pufferspeichergröße mit mindestens 50 l/kW Kesselleistung angenommen werden.Wobei die BAFA-Förderung erst ab 55 l/kW gewährt wird. In der Praxis geht man von 100 l/kW und mehr aus. Die Puffergröße sollte aber immer richtig berechnet werden.
Auslegung Pufferspeicher nach Brennstoffaufnahme (Faustformel)

Wenn ein Heizsystem vorhanden ist, bei dem keine Wärme während des Abbrandes entnommen wird, also der Kessel (Holzscheitvergaser, wasserführender Kaminofen) die durch den Abbrand entstehende Wärmemenge voll an den Pufferspeicher abgibt, dann müssen zwei Faktoren bekannt sein. Diese sind die Kessel-Nennleistung (kW) und die Nenn-Abbranddauer (Stunden).

Faustformel > VPuffer = 13,5 * QKessel * TAbbrand

13,5 = Faktor verschieder Einheiten-Umrechnungen und Näherungswerte für Dichte und spezifische Wärme
QKessel = Kesselnennleistung - kW
TAbbrand = Nenn-Abbrandperiode - h

Die Berechnung des Mindestinhalt eines Pufferspeichers kann nach der DIN EN 303-5 mit folgender Formel ermittelt werden.

VPuffer,min = 15 * QKessel * TB * (1 - 0,3 * QH / QKessel,min )

TB Nenn-Abbrandperiode - h
QH Heizlast des Gebäudes - kW
QKessel,min niedrigste einstellbare Kesselleistung - kW



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