wildverbisssssssssssssssss

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paulgruber 04-12-2011 09:39 - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
hallo an die waldbesitzer
wie wird des mit dem wildverbissssssss in anderen gmeindejagden gehandhabt
verstreichen die jäger oder grundbesitzer
mfg pauli



iderfdes antwortet um 04-12-2011 09:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Ich streich selber. (Grundbesitzer)


Woodster antwortet um 04-12-2011 10:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Kommt drauf an, wie hoch der Verbiss- und Fegedruck ist...
Wenn man keinen großen Aufwand damit hat, ist selber verstreichen sicher besser, weil man dann keine Scherereien mehr hat. Aber bei größeren Flächen ist das ein Zeitproblem...

Im Prinzip ist für Wildschäden der Jäger haftbar.
Ergo, wenn keine Wildschäden entstehen sollen, kann der Jäger Maßnahmen setzen um diese zu verhindern. Einstreichen oder auch Zaun mit Genehmigung Grundbesitzer, Behörde.

Bei mir wurden vom Jäger nichteinmal trotz mehrmaliger Aufforderungen Rehe aus dem Zaun entfernt.
Erst als ich die Schadensmeldung gemacht habe, wurden die Rehe ausgetrieben...

Mache jetzt nur mehr Schadensmeldungen. Alles andere hilft nichts, bzw. geht wertvolle Zeit verloren und der Schaden wird noch größer.
Denn das einzige was bei uns wirklich helfen würde, ist die Rehpopulation so zu reduzieren, dass sich das Ganze in Grenzen hält und ein Jungaufwuchs wieder möglich wird.



1144 antwortet um 04-12-2011 10:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Wenn der Jäger verstreicht ok, wennst es selber machst ohne Absprache mit dem Jäger trägst die kosten selbst, ansonst muß der Jagdpächter die Kosten übernehmen.


Woodster antwortet um 04-12-2011 10:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Um die Kosten für das Mittel gehts mir gar nicht.
Das zahle ich dem Jäger gerne, wenn er es macht...


Wicki antwortet um 04-12-2011 11:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Hallo!

Bei uns machen wir es selbst (Waldbesitzer)

mfg


lmt antwortet um 04-12-2011 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Hallo,
bei uns streichen die Waldbesitzer......
G LausiMT


melchiorr antwortet um 04-12-2011 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Hallo!
Bei uns streichen die Jäger, ist auch im Jagdpachtvertrag so geregelt, ansonsten müssen sie den Wildschaden zahlen und das kann teuer werden.
lg. herbyy


PEJO antwortet um 04-12-2011 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Hallo
was macht streichen für einen Sinn?? man müsste ja die Bäumchen anstreichen bevor man sie richtig sieht das sind die Pflänzchen im 1. Jahr und dann über Jahre hinweg???
Es gibt laut meiner Erfahrung (Jäger und Waldbesitzer) nur eine brauchbare Möglichkeit die Altgeissen welche sich fast ausschlieslich im Wald aufhalten zu minimieren und ordentlich also Wiederkäuergerecht zu füttern
das geht am besten mit richtig guten Heu und einer Mischung aus Getreideschrot und Silomais da nehmen die Tiere genug Rohfaser auf um nicht gezwungen zu sein den Rohfaserbedarf durch Knuspen und Triebe zu decken.
Man muss bedenken ein Reh würde nie wie eine Kuh ganze Pflanzen fressen ein Reh sucht sich nur die "Rosinen " raus daher muss jeder der Hausverstand hat Kopfschmerzen bekommen wenn er bemerkt dass Heu länger als 2 Wochen in der Krippe ist diesen Heu wird auch im Frühlig noch genau so drinnen sein denn das Reh hat sich schon alles was es will raus gesucht und der Rest taugt bestens noch als Hasenfutter den die lieben das Heu nur da oben kommen die nicht ran also Heu spätestens alle 2 Wochen rausnehmen und den Hasen unter einem Strauch oder so vorlegen. Auch der Hasenverbiss ist nicht zu unterschätzen Wenn ein Jäger echt gute Arbeit machen will legt er den Hasen zusätzlich eine Mischung aus Gras- und Maissilage vor dann gibt es auch keine Beschädigung der Siloballen und alle sind glücklich!!!



bergbauer18 antwortet um 04-12-2011 11:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
ich verwende immer schafwolle die bekomm ich vom nachbar und mann benötigt auch nicht viel davon und funktioniert recht gut bin fast schneller und habe nicht überal die farbklekse drauf, habe keinen verbiss mehr!!

mfg


PEJO antwortet um 04-12-2011 11:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
@ bergbauer
Bist dir sicher??? Wie schauts mit Naturverjüngung aus??? Wie alt werden die kleinen pflänzchen die kaum grösser als ein Fingernagel sind??? Kommen von selber junge Tannen nach???


JD6230 antwortet um 04-12-2011 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Wir streichen in der Naturverjüngung (Tannen) selbst - mit einem Mittel von den Jägern zur Verfügung gestellt.

mir wurde einmal gesagt, das die kleinen pflanzen nicht von den Rehen sondern von Hasen und Mäusen gefärdet werden. Deshalb sollte man keinen Hasendichten Zaun nehmen, da dann auch der Fuchs draußen bleiben muss - imd der gräbt mach den Mäusen.


PEJO antwortet um 04-12-2011 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Wir haben für Versuchszwecke flächen mit hasendichten Zaun und ohne hasendichten Zaun gezäunt wensst was gscheites willst gibts nur hasendicht alles andere ist nur Zeitvertreib und kostet Geld
aber wie oben gesagt die beste lösung ist eine ordentlich bewirtschaftete Jagd und da zählt sich nicht das Gweih am meisten:-)


Goodluck antwortet um 04-12-2011 14:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
aber, aber PEJO,

wer spricht den gegen seinen "JAGD"Pächter,

bekommst doch a an "hasn" vo da jagd um 6 € geschenkt


schellniesel antwortet um 04-12-2011 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Ja ja der Wildverbiss!

Darf aber heute mal nicht schimpfen denn es wird gerade gejagt!
Allerdings darf man ja den Staatsfeind Nr 1 (Bock) derzeit nicht an die Pelle oder?

Kann nur bestätigen das streichen eher was ist wenns einer ganz viel Zeit hat und sowieso auch nix für eine Natürverjüngung ist sonder eher was für Aufforstungskulturen!

Wer einen Zaun Hasendicht mal aufgestellt hat weiß wie schnell Natürverjüngung vor sich geht! Auslichten ist nach einiger zeit dann schon fast jährlich von Nöten!

Mfg Andreas


Nitram antwortet um 04-12-2011 17:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Hallo!

Bei uns wird von der Jägerschaft das Streichmittel bereitgestellt. Die Ausbringung erledigen die Waldbesitzer selbst.

Ich bin Gemeindejagdpächter und Waldbesitzer. In beiden Fällen bin ich schwer von den Stürmen "Paula und Emma" betroffen. Seit diesen Windereignissen warne ich vor zu hohen Wildpopulationen. Mittlerweile sind die Wildbestände so hoch, daß Verbiß- und vor allem Fegeschäden auftreten, die nicht mehr tragbar sind. Leider reagieren weder Behörden noch Interessensvertretungen!!!!




Woodster antwortet um 04-12-2011 18:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
@Nitram,

ich weiß nicht wo du diese Probleme hast, aber es sind eh überall fast die gleichen.
Es gibt so ein schönes Forstgesetz mit "Wald vor Wild" -- Bla Bla,
aber umgesetzt wird genau das Gegenteil. Hobby geht hier vor Eigentum und Umwelt!

In der Steiermark wurde sogar die Landesregierung vom Bundesrechnungshof gemahnt, das der Verbiss viel zu hoch ist, und Maßnahmen dagegegen zu setzen sind. Herausgekommen ist, dass der Höchstabschuss in einen Mindesabschuss verwandelt wurde. Geändert hat sich aber dadurch nichts... Im Gegenteil, heuer wurde bei uns der Abschuss sogar noch reduziert!

Dabei müßten gerade die Jäger ein Interesse daran haben, dass es künftig stabile Wälder gibt. Sonst bleibt nur die Fichte über und die hält das künftige Klima nicht aus. Und im dichten Fichenwald ist für die Viecher auch nix zu holen Dann ist es mit der Jagd aber auch bald vorbei.

Ab Mitte der Seite gibts hier ein paar nützliche Links:
http://www.naturwald.info/index.php?option=com_content&view=article&id=23&Itemid=34

 


Nitram antwortet um 04-12-2011 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Hallo Woodster!

Meine Jäger und ich wissen, daß es zuviel Rehwild gibt. Wir versuchen seit "Paula und Emma" den Abschuß zu erhöhen, leider wurden uns von oben immer wieder die Hände gebunden.

Seit heuer ist es etwas einfacher, weil der Höchstabschuß in einen Mindestabschuß umgewandelt wurde. Aber was hilft mir diese Umwandlung, wenn ich den Abschußplan nur bei Geißen, Kitzen und Jahrlingen überziehen darf? Für die Fegeschäden, die heuer in meinem Revier aufgetreten sind, sind weder Geißen, noch Kitze und die Jahrlinge nur zu einem sehr geringen Teil verantwortlich.


melchiorr antwortet um 04-12-2011 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Hallo!
Eine Naturverjüngung mit Tannen und Laubholz ist auch bei uns ohne Wildzaun nicht möglich. Aber was nützt es, wenn die Forstbehörde bei der Begehungden Abschußplan erhöht, die Jäger aber diesen nicht erfüllen und dafür auch noch belohnt werden.
Das geht so: Abschußplan 100 Stück Rehwild, Abschuss: 75 Stück = 75%
Begehungsresultat: Durchschnittliche Bewertung der Vergleichsflächen: 2 hat zur Folge Erhöhung des getätigten Abschusses um 15%. 75 + 15% = 86 Stück anstatt 100 im Vorjahr. Diese Regelung gibt es ers seit 2 Jahren unter starker Einflussnahme des Landesjägermeisters.
lg herbyy



Fetzerl antwortet um 04-12-2011 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Hallo,
wir machen das Anstreichen bei sehr kleinen Gruppen und Einzelpflanzen selbst; ich bin sehr froh, dass meine Mutter dafür Zeit hat. Größere Neuanpflanzungen zäunen wir nur mehr ein, alles andere ist sinnlos; Tanne und Buche werden extrem verbissen bzw. kommen erst gar nicht auf. In einem hasendichten Zaun jedoch kann auf einmal alles wachsen; so sind z.B. in einem kleinen eingezäunten Abschnitt plötzlich Eichen aufgegangen, obwohl die nächsten Eichen weit über 100 m weit entfernt wachsen...

@Pejo: ich will die verd.... Rehfütterungen nicht mehr sehen. Das Nahrungsangebot ist bei uns sehr gut, weil viele Wiesen und Kleegras vorhanden sind und was machen die Biester: fressen die Knospen von den Rosensträuchern im Garten ab... Und im Wald beißen die Rehe die frischen Triebe der Ahornsetzlinge ab... grrrrrrrrrrr
Daher bin ich nicht mehr fürs Füttern und wenn, dann draußen am freien Land, aber nicht mitten im Wald. Am liebsten wär mir trotzdem, wenn mehr Rehe geschossen werden...

Ich diskutiere häufig mit den Jagdpächtern und meine, dass zuviele Rehe da sind; die wiederum behaupten, dass sie keine sehen. Was stimmt, weiss ich nicht, aber wenn ich beim Kleegras mähen innerhalb von zwei Stunden vier Kitze erwische, ist das doch ziemlich eindeutig, oder?

LG, Franz


schellniesel antwortet um 04-12-2011 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fetzerl

Jo mei! Am Samstag sind bei mir 6-7 Geißen vorbeigekommen! Allerdings während die Motorsäge brüllte! Sind sogar noch stehengeblieben.......

Mussten wahrscheinlich die neue Lichtung begutachten :-)

Die im Frühjahr gezäunt wird und mal sehen was in natürverjüngung kommt! übernächstes Jahr wird dann nach bedarf Aufgeforstet!

Streichen ist bei uns für die Katz! Hab die Bäumchen vor Kürzen Begutachtet die wir heuer mit Trico gestrichen/gesprüht hatten!
Der Schutz ist wirklich nur für ziemlich ein halbes Jahr und für alle 6 monate bestreichen hab ich keine Zeit! den teilweise werden Bäume mit 3m auch noch verfegt und die gehe ich nicht auch noch bestreichen/Besprühen!

Achso bei uns wird werde noch gestrichen noch bekommst ganz leicht das Mittelchen!

Schafwolle Menschenhaar ect is wirklich eine nette Deko mehr aber auch nicht! Den Trieb wo sie drauf hängen den fressen sie net ab die anderen schon!

Mfg Andreas


Woodster antwortet um 04-12-2011 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Nitram,

ist das echt so, dass der Mindesabschuss für Böcke nicht gilt??
(für welches Bundesland?)

Und im Übrigen, wenn die Jäger wollen, sind ihnen die Hände nicht gebunden...

Hab mich auch lang genug verarschen lassen. Jetzt ist Schluss.


susi036 antwortet um 05-12-2011 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Bei uns wird nach jeder Holzung eingezäuhnt,.langsam wird der ganze Wald zu. Sind keine Großwaldbesitzer aber wenn nix mehr hochkommt muß man zu drastischen Mitteln greifen. Da kann der her Jäger schon schaun. Im Mai und 1. August - sonst sieht man ihn eh nicht.


Holzwurm357 antwortet um 05-12-2011 11:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die Jagd ist in den letzten Jahren leider zu einer eigenen Liga der Grosskopfaten geworden, "Wald vor Wild" oder "Wald und Wild" interessiert da keinen mehr, da müssen zuerst mal die "oberen Zehntausend" vom Landesjägermeister abwärts und seine Spezi's, mit schnellschiessbaren Wild versorgt werden. ( Am besten Bier bestellen - 3 min am Hochsitz - Schuss - der kleine Revierjäger darf dann rausziehn und aufbrechen - und der Grosskopfate feiert inzwischen schon mit seinesgleichen.)
Diese modernen Jeepfahrer bringen damit eine solche Unruhe ins Revier, das den normalen Jägerlein dann gleich gar nichts mehr vor die Flinte rauskommt.
Und die Rehwildjagd ist dann halt nimmer interessant, wenn die guten Böcke weg sind.

Von der Saftfutterfütterung halte ich recht wenig, (bei uns ist sie ohnehin verboten), da, wenn das Wild an der Fütterung zuviel bekommt, fängt es aus Langeweile an Schäden zu machen.


Nitram antwortet um 05-12-2011 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
@Woodster

In der Steiermark sind beim Mindestabschuß Böcke der Klasse I und II ausgenommen!!!

Wir wissen uns auch zu helfen, auch wenn es nicht immer ganz legal ist!


FraFra antwortet um 05-12-2011 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
hab so viel verjüngung,,dem wild graust schon vor den bäumen gggg

tannen hab ich ein paar jahre mit trico gespritzt, super sache!!


schellniesel antwortet um 05-12-2011 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
wildverbisssssssssssssssss
Ja es stimmt schon da wo die Natürverjüngung sehr dicht steht hast meist auch keinen/weinig schaden!

Buchen sind da ganz vorne! Nur zuwachs hast so auch keinen und wennst dann Auslichten gehst hast den Schlamassel!
Dann hast bald gar nix mehr Brauchbares stehen...... Wenns rein können bringen sie dir halt viel wieder um!
Hab daher die erste Auslichtung auch viel zu dicht stehen gelassen. Einige Fichten die zwischen den buchen waren, waren trotzdem innerhalb einiger Wochen verfegt. Die Buchen wurden auch teilweise gefegt allerdings sind da genug gewesen sodas jetzt der Abstand so ziemlich passt!

Nun trico war bis jetzt auch das erste das wirklich geholfen hat allerdings zu Teuer wenn es durch Jagdpächter gestellt würde dann würde ich es schon anwenden allerdings muss man Dafür sich eben auch zwei mal im Jahr zeit nehmen!

Mfg schellniesel



 


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