3211096 29-11-2011 11:52 - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
... nur für gute Nerven ...


280563 antwortet um 29-11-2011 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Solche Unmenschlichkeiten im Namen der Massenproduktion gehören jeden Tag uns Europäern vorgeführt. Zur Markträumung werden die armen gequälten Kreaturen quer durch den Kontinent bis nach Hintertupfing gekarrt. Durch die Stresssituation während des Transportes werden die Fleischteile sowieso mit Stresshormonen angereichert, was sich ja natürlich auf die Fleischqualität und Haltbarkeit auswirkt. Wenn die östlichen Länder solchen Appetit auf Fleisch haben, sollen sie doch schauen, daß sie es selber aufziehen. Ähnliche Bilder waren ja schon vor ca. 10 Jahren im Fernsehen (gefilmt durch Karremann). Hat sich seither irgendetwas geändert? Nein!!!!!
Ich kann mir nicht vorstellen, mich tagein und tagaus um meine Tiere zu kümmern und diese dann einem solchen Schicksal auszusetzen. Unsere Altvorderen hätten über solch eine unmenschliche Vorgangsweise sicher nur zornig die Köpfe geschüttelt - damals ohne Massentierhaltung war so etwas ohnehin nicht nötig. Die Fleischpreise waren dadurch aber auch viel höher und das Tierleid weniger.

Silvia (zornig)


susi036 antwortet um 30-11-2011 08:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Und das Tierleid wird durch die EU auch noch gefördert, nicht die Bauern, sondern Handelsfirmen bzw. Frächter! Da gehört angesetzt.



Liesal antwortet um 30-11-2011 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Bin der gleichen Meinung wie silvia und susi!

Und wäre ich Bauer, würde ich sicherstellen, dass meine Tiere nicht ausserhalb Österreich geschlachtet werden und auch wissen wollen, in welchem österr. Schlachthof sie geschlatet werden.

Waren hier nicht mehr Einträge zu lesen? Wurden die zustimmenden Einträge gelöscht? Wenn ja, warum?

Anmerken möchte ich noch, dass, wenn vom Tierschutz solche Grausamkeiten aufgezeigt werden, meist sie beschimpft werden und nicht die Missetäter ...


rbrb131235 antwortet um 30-11-2011 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Ich frag mich bei solchen Bildern immer, wo ist der liebe Gott, der liebende Gott, der Herr der Schöpfung ?

Grüsse rbrb13


Liesal antwortet um 30-11-2011 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
In Deiner Frage liegt die Antwort: er ist nicht und deshalb nirgends.


helmar antwortet um 30-11-2011 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Hei, wo sind denn da etliche Beiträge hingekommen? Haben sich da manche aus den Zuchtorganisationen auf den Schlips gehatscht gefühlt oder so ähnlich?

Aber wenn da in einem Eintrag die "gute, alte Zeit" der "Altvorderen" hochgelobt wird, so gut ist es da dem Vieh auch wieder nicht ergangen......es hat mit der Wasserversorgung begonnen, welche sich erst mit der Installierung von Selbsttränkern gebessert hat. Zwar wurden, ich kann mich erinnern, die paar Kühe täglich geputzt, aber das Heu und das bissl Kleie, ob die wirklich den Nährstoffbedarf gedeckt haben? Frische Luft war im Stall während des Winters auch sehr selten, denn da wurde jedes der kleinen Fenster zugemacht, und die Luft war regelrecht zum Schneiden. Rindergrippe etc. waren eher die Regel anstelle der Ausnahme heutzutage. Man könnte in vielem fortfahren........manche dieser Zustände wurde erst durch neue Erkenntnisse besser, und die Leute wussten und kannten es damals nicht anders.

Das Betäuben der Schlachttiere ist auch erst so seit ein paar Jahrzehnten üblich. Noch in meinen späteren Jugendjahren hat man einem Kalb die Hinterbeine zusammen gebunden, dieses aufgehängt, und dem die Kehle durchgeschitten, und bei so mancher Hausschlachtung hörte man auch das Schwein minutenlang schreien........

Inzwischen ist das betäubungslose Schlachten von Tieren im allgemeinen verboten. Im Allgemeinen wohlgemerkt, denn aus religiösen Gründen ist dies eine Gesetzesausnahme. Und zwar für zwei!! Religionsgemeinschaften, jene des moslemischen und des jüdischen Glaubens. Und da bin ich, und wenn ich jetzt wieder als intolerante Ausländerhasserin gerügt werde, der Ansicht, dass diese Ausnahme ehestens eingestellt werden muss.

Ich weiss nicht vieviele selber hier schlachten oder geschlachtet haben........einige Notschlachtungen einschliesslich der Entfernung der Verdauungsorgane habe ich auch auf dem Kerbholz. Aber keinem einzigen Tier habe ich bei vollem Bewusstsein die Kehle durchschnitten.
Mfg, Helga


Liesal antwortet um 30-11-2011 22:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Und hier Filmaufnahmen aus dem heurigen Jahr von Animal Angels:

http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=944&Itemid=109

http://www.youtube.com/watch?v=rNiXxN2Kj3s

 


Liesal antwortet um 30-11-2011 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Der Film
 


Liesal antwortet um 30-11-2011 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Der zweite Film
 


helmar antwortet um 01-12-2011 07:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Mein Eintrag ist noch da, der vom muk verschwunden......;-). Nicht dass ich dem nachtrauere, aber da scheint einigen einiges nicht zugefallen.
Mfg, Helga


280563 antwortet um 01-12-2011 11:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Liebe Helmar!
Ich weiß nicht wo du aufgewachsen bist, aber zu meiner Kinder- und Jugendzeit als meine Eltern noch Kühe hatten, waren diese in einem luftigen Stall untergebracht mit Superstroheinstreu und bestem Futter. Als Kind sind wir selber noch jeden Tag mit dem Großvater zeitig morgens ums Grünfutter mitgefahren. Unsere Kälber und die Zuchtschweine hatten Ausgang in den sogenannten "Kälbergarten".In den frühen 60er Jahren hatten wir schon bei jeder Box Selbsttränker. Dies war auch bei sämtlichen Bauernhäusern in meiner Nähe, wo wir mit anderen Kindern gespielt hatten Standard.
Von deinem dunklen, schmutzigen Stallungen weiß ich nichts mehr. Die Milchleistung wäre auch dementsprechend gewesen. Bei den Hausschlachtungen, die wir durchgeführt hatten, wurde immer mit einem Betäubungsschußapparat geschossen und dann erst gestochen. Du siehst, du kannst nicht von euch auf alle schließen.
lg Silvia


helmar antwortet um 01-12-2011 18:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
Liebe Silvia....Dort wo ich aufgewachsen bin lebe ich heute noch, im NÖ Alpenvorland. Ein Jahr vor meiner Geburt, bzhw. auf einzelnen Gehöften noch später, wurde erst die Versorgung mit Elektrizität fertig gestellt( vor und nach 1955). Und erst danach hat es zögerlich mit der Bautätigkeit auf den Höfen begonnen. Die alten Stallungen waren meistens mit mindestens einer Seite in die Erde gebaut, und damit automatisch nicht gerade hell. Unsere Wasserversorgung aus einem Reservoir wurde 1962! errichtet, und damit kamen die Selbsttränker. Waschmaschine und Melkmaschine auch. Vorher musste jeder Kübel Wasser aus dem Brunnenstock ca 40 m weit mit etwa 5 m Höhenunterschied hochgetragen werden. Und die Rinder wurden 2 mal täglich zum Brunnentrog getrieben zum Tränken. Und wenn das Wasser knapp gewesen ist, 1 mal täglich zum Bach.
Mfg, Helga


muk antwortet um 01-12-2011 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
@ helmar

der eintrag von muk ist tatsächlich verschwunden . muk hat wieder einmal die wahrheit geschrieben .




muk antwortet um 01-12-2011 21:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
So gehts unseren Rindern in der Türkei
schüssel und CO haben sich nicht getraut im bundestierschutzgesetz das schächten ( rituales schlachten der türken ) zu verbieten.

schüssel traute sich nur über die bauern herzuziehen.

fleisch das ritual (schächten ) in österreich geschlachtet wird ist eine marktlücke und wird zu sehr teureren preisen gehandelt. soooo schauts aus.


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