hans_meister 28-11-2011 16:34 - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
Ein Leser schreibt mir:
Ich bin Landwirt und arbeite bei meinem Vater, der ein Viehhandelsunternehmen führt, mit. In letzter Zeit stellt sich für uns immer mehr die Frage, ob alle diese Lebendviehexporte in die Türkei wirklich notwendig sind. Oder ob es nicht gescheiter wäre, die Veredelung im eigenen Land zu lassen, und nur das Fleisch in den Orient zu verkaufen.

Sind Zuchtviehexporte ein Preistreiber oder Segen für die heimische Rinderwirtschaft?




haasi antwortet um 28-11-2011 17:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
was wird jetzt exportiert - Schlachtvieh oder Zuchtvieh ?
haasi - ahnungslos


Fallkerbe antwortet um 28-11-2011 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?

Und wie stellen wir sicher, das wenn wir den Türken kein Zuchtvieh verkaufen, die Türken uns stattdessen Fleisch abkaufen?

Es gäbe für die Türken ja auch einige ausweichmöglichkeiten-
so können sie z.b. das Zuchtvieh auch woanders zukaufen
oder sie können das Fleisch woanders zukaufen.










kraftwerk81 antwortet um 28-11-2011 18:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
sobald die Deutschen wieder in die Türkei liefern können is es sowieso vorbei mit der Goldgräberstimmung.

Da mein Bezirk leider auch im Blauzungen-Sperrgebiet für die Türkei liegt hab ich schon im Sommer ein bisserl neidig auf die Kollegen geschaut. Für > €2.000,- hätt ich auch verkauft was nicht niet und nagelfest wär. Aber leider bleibt momentan nur Italien und Russland über aber die zahlen halt weit nicht so gut!

SEGEN was sonst? Wenn's die Italien Exporte in Maishofen nicht gäbe könnten wohl etliche Betriebe Innergebirg zusperren.


HAFIBAUER antwortet um 28-11-2011 18:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
Hallo ich denk schon das wir die Türkei brauchen für unser Zuchtvieh,hab voriges Jahr etliche Kleintächtige Kalbinnen über den Verband in die Türkei Geliefert.War mit den Preis sehr Zufrieden.Glaub alles was Österreich verläst um das brauchen wir uns keine Sorgen mehr machen.Da sieht man wieder mal ganz genau das auch die Groshandelsfirmen einen höheren Preis bezahlen können wen die Türken Kaufen.


rgrgrg antwortet um 28-11-2011 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
Hallo
Ich möchte mir gar nicht vorstellen müssen wie der Preis für Kalbinnen ob Zucht oder Mast wäre wenn alle Tiere in Österreich bleiben würden. Die Händler sagen natürlich dass diese Tiere bei uns am Markt fehlen aber dass die selben Händler dann nichts mehr bezahlen wollen ist auch nichts neues. Also ich jedenfalls bin mit den Exporten zufrieden und bin froh die Tiere nicht bei uns zu Billigstpreisen verkaufen zu müssen.
mfg



3211096 antwortet um 29-11-2011 11:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
So gehts unseren Rindern in der Türkei


walterst antwortet um 29-11-2011 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
entgegen den Bildern in diesem Video gehe ich davon aus, dass unsere Zuchtrinder, trächtige Kalbinnen, unversehrt in der Türkei ankommen.


Tyrolens antwortet um 29-11-2011 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
Eben. Da geht's ja um Schlachtvieh...


3211096 antwortet um 30-11-2011 10:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
Zuchtvieh ist genauso lange unterwegs wie Schlachtvieh. Und irgendwann wird auch das beste Zuchtvieh geschlachtet...


farmer100 antwortet um 30-11-2011 17:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
Die Milchviehbetriebe was sagen, das der Export kein segen ist, den gehört der alte Milchpreis wieder bezahlt. den langfristig gesehen steigt auch der Milchpreis, wenn weniger Tiere sind. Da sagt keiner was, wenn sie mehr Milchgeld bekommen. Die Bilder soll mal einer nachsehen wie alt die sind. Die sind sicher wieder von einem alten Archiv ausgegraben worden. Wenn zuwenig spanne bei den heimischen Viehhändlern übrig bleibt, haben die bösen Exporteure schuld und wird irgend welcher mist erfunden. Aber wie es wirklich ist wird nicht gezeigt, da zeigt keiner einen Film.


walterst antwortet um 30-11-2011 17:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
die Türkeiexporte waren für den heimischen Markt ein hervorragendes Ventil, das auch den Markt für Schlachtkühe und Kalbinnen entlastet hat und natürlich auch den Milchmarkt.

Dass die kleinen Händler nur begrenzt Begeisterung zeigen, wenn die Kalbinnen per Reisebus weg sind, die sie üblicherweise vielleicht für 1100 bis 1200€ ab Hof gekauft haben und dann zum "Freundschaftspreis" bei den MUtterkuhhaltern abgeliefert haben, ist verständlich.


3211096 antwortet um 01-12-2011 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
Der Film ist sehr aktuell, vorübergehende Türkei-Stops aufgrund von toten/festliegenden Tieren, die in der Türkei wegen dem langen Transport und mangelhafter Versorgung regelmäßig ankamen waren heuer - 2011!


mostkeks antwortet um 06-12-2011 20:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
Ich kann es kaum glauben dass die Türkei die teuersten Kalbinnen (3000€+ für kleinträchtige Tiere) um sie dann nach einer teuren Quarantäne am Weg krepieren zu lassen. Wären Ihnen die Zuchttiere nichts wert, würden sie eher die Billigsten aussuchen!

Aber es wird wohl wie überall schwarze Schafe geben!




landlady antwortet um 10-12-2011 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchtviehexporte: Preistreiber oder Segen für Rinderzüchter?
Transport ist immer ein Stress, jeder Langzeittransport eine Qual. Das gilt für alle Ziele von Exporten. Besonders krass ist wohl auch ein Algerientransport - so weit und die Verladung auf´s Schiff, extremes Klima, Hunger, Durst, aber das ist wohl den meisten egal. - Hauptsache es gibt
Geld dafür. Auch Algerien ist ein muslimisches Land, in dem Tiere geschächtet, also betäubungslos geschlachtet wird. Verantwortungsvolle Tierhalter können ihren Tieren solche Qualen nicht antun. Jeder ist hier selbst am Tierleid schuld.


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