Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)

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biolix 21-11-2011 07:30 - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Guten Morgen !

grad gefunden auf der lk hompage... ja da wird dsa Bioschwein ja schon fast zur "Kuh"... ;-)

Aber nicht verwunderlich, wenn ich mir einen Monat später einen Kleeacker ansehe wo Freinlandschweine gehalten werden, schmeckt ihnen halt auch sehr.. ;-)

lg biolix

http://www.agrar-net.at/?id=2500%2C1642268%2C%2C

Für Bio-Schweine nur bestes Grundfutter verwenden

Der Grundfuttereinsatz in der Schweinefütterung ist auf vielen Biobetrieben gängige Praxis – aus traditionellen Gründen vor allem in der Sauenhaltung. Aber auch in der Mastschweinefütterung ist die Verfütterung von Raufutter, wie Kleegrassilage und Luzernepellets, empfehlenswert.
 


Moarpeda antwortet um 21-11-2011 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
na siehst du @biolix

da sind wir voll auf einer linie,
jahrelang frage ich schon, warum man den schweindln kein gras oder klee füttert

von der technik her ist das zu handhaben und es würde einen wichtigen beitrag zur gesunderhaltung leisten....
.....weil es artgerecht ist



haasi antwortet um 21-11-2011 09:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Frage von Morpeda: jahrelang frage ich schon, warum man den schweindln kein gras oder klee füttert von der technik her ist das zu handhaben und es würde einen wichtigen beitrag zur gesunderhaltung leisten

Antwort von mir: Der optimale Schnittzeitpunkt liegt zum Zeitpunkt des Ähren- und Rispenschiebens der Gräser bzw. vor dem Öffnen der Knospen der Futterleguminosen. Nur dann erreicht man die erforderliche Verdaulichkeit von über 60%.

Warum weichen immer mehr Milchviehbetriebe zur Ganzjahressilage aus ?
Weil es Rationsschwankungen gibt mit allen negtiven Effekten, bei der Grünschnittbereitstellung



mfj antwortet um 21-11-2011 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)



@Biolix - bist also doch ein alter "Bio-Bauchpinsler"...


Das Schwein frisst Gras. Welche Erkenntnis. Hätte ich von einem "Allesfresser" wirklich nicht erwartet...

Ich hoffe die "wahren" Schweineexperten ...hier...konkretisieren und analysieren die Graslösung ??





biolix antwortet um 21-11-2011 09:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Aha, du meinst wohl die "Schweineexperten" die meinen das Schwein fühlt sich auf harten Boden am wohlsten udn die "Vollspaltengentechsojadunkelschweineställe" haben sich deswegen durchgesetzt, weils am Besten/ Schönsten für das Schwein ist.. meinst du echt die ? ;-)))

lg biolix

p.s. es soll mir echt recht sein wenn konvies bald dem "Kleeschwein" auch den Vorzug geben, denn die LK wird doch nicht was schreiben was so nicth stimmt... ;-)


sturmi antwortet um 21-11-2011 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@biolix
Aha, Dunkelställe, geh schau dir mal meinen Stall an, Herr Schweineexperte & Welternährer! ;-))
https://www.landwirt.com/ez/index.php/user/fotoblog/sturmi/?action=showgallery&pfad=Schweinestall
Solltest vielleicht mal deine "hohe" Nase senken und die Sonnenbrillen abnehmen. ;-)
MfG Sturmi


haasi antwortet um 21-11-2011 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Bio und Schweinefleisch passt nicht zusammen
Klee und Luzerne mögen diätisch ergänzende Wirkung haben, als Eiweißträger nur ergänzende Wirkung mit schwankender Verdaulichkeit und Inhaltsstoffen
Nachdem 2012 die Beimischung konventioneller Futter zur Biofütterung im Mastbereich (merke: nicht im Zucht- und Aufzuchtbereich) untersagt wird, werden die Zuwachs- und Magerfleischleistungen bei der Biomast zurückgehen,
Allerdings braucht auch ein Bioschweinemäster eben Zuwachs und Magerfleisch, um wirtschaften zu können, Hobbies gibts andere



mfj antwortet um 21-11-2011 17:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)


Vielleicht haben ja Bioschweine "dank ideologischer Vorgaben" doch einen Pansen ?

Dann wäre es möglich die Zellulose aufzuschließen, eingeschlossenes Eiweiss verfügbar zu machen - und nette Zuwachsraten zu erzielen....?

Oder dient die (unverdauliche) Rohfaser dazu, den "Sauhunger" besser zu ertragen...??






biolix antwortet um 21-11-2011 18:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
nabend !

na ihr werdet schauen, wenns das "Kleeschwein" mal so richtig gibt, dann hat dir Züchtung wirklich nen ordentlichen Fortschritt gemacht.. ;-)

Ja sturmi, leider geht der link nicht, falls du keien dunkeln Stall hast, gratuliere, aber der Standard bei 85% 8 Wie du immer schreibst ) ist das wohl nicht...

lg und schönen abend biolix

p-s- haasi, wo hast du das her mit der Fütterung der Zuchten ?


Moarpeda antwortet um 21-11-2011 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@haasi

das diktat der tageszunahmen, eigentlich ist es ja genau das, was ich der bambitruppe immer klarmachen will
ich rede natürlich leicht als querfinanzierender und kann meine tiere halten ohne einen wirklichen gewinn daraus zu erzielen

ABER, könnte es nicht doch sein, dass sich die beifütterung von gras oder klee über den umweg rentiert?

......auch dem allesfresser mensch ist die schüssel salat für die gesundheit bekömmlich



FXST antwortet um 21-11-2011 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Meine Z-Schweine sind keine Bio-Schweine aber sie freuen sich immer auf frisches Gras und im Winter aufs Heu. lg


beginner antwortet um 21-11-2011 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Wird bei den Tageszunahmen der Vergleich zum Aufwand gerechnet oder weniger?

Beispiel aus einer anderen Branche: Wir haben einen Verkaufsleiter, der deswegen einer ist, weil er am Meisten Verkäufe macht! Somit wäre er das ideal für den Betrieb und alle sollten so tun wie er oder?

Wir haben auch einen, der nicht so viel verkauft...der ist damit schlecht oder?

Der Verkaufsleiter verkauft knapp über Selbstkostenpreis...deswegen so viele Abschlüsse.
Der andere verkauft so, dass das Maximum an Gewinn rausschaut, dafür weniger.

Wer ist jetzt der bessere Verkäufer für die Firma?

Wohl der, der am Ende mehr Gewinn einfährt mit weniger Aufwand!

Oft habe ich den Eindruck, die Landwirte rechnen so wieder Verkaufsleiter. Abgelieferte Mlichmenge, verkaufte Schweine, etc...
Aber man müsste anders rechnen. Wenn ich zwar 1000 Liter am Tag habe und davon bleiben mir 10 Euro nachdem ich alles abgerechnet habe..(Kiloweise Kraftfutter und Energie um das Maximum aus der Kuh zu pressen) und dem anderen der 300 Liter am Tag hat und dem 5 Euro bleiben. Da ist der mit den 300 Litern wohl der zum nacheifern oder?

Also warum sollten Schweine, die auch Gras fressen dürfen nicht wirtschaftlich?

beginner


sturmi antwortet um 21-11-2011 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@biolix
Der Link funktioniert! ;-)
Tierhalteverordnung: LICHT
Steht den Tieren kein ständiger Zugang ins Freie zur Verfügung, müssen Ställe offene oder
transparente Flächen, durch die Tageslicht einfallen kann, im Ausmaß von mindestens 3% der
Stallbodenfläche aufweisen. Im Tierbereich des Stalles ist über mindestens acht Stunden pro Tag
eine Lichtstärke von mindestens 40 Lux zu gewährleisten.
MfG Sturmi


 


179781 antwortet um 21-11-2011 20:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Ich kenne zwei Bioschweinehalter, von denen hat einer 30 Zuchtsauen und der andere 40, beide mit eigener Ausmast. Die sind beide keine Ökofuzzis, sondern einfach kluge und tüchtige Bauern.
Und beide erzählen, dass zu ihrer eigenen Verwunderung die Zunahmen bei den Mastschweinen nach der Umstellung auf Bio besser wurden und die Magerfleischanteile nicht wesentlich schlechter sind, als vorher. Und jeder führt diese Tatsachen neben passender Genetik in erster LInie auf die bessere Tiergesundheit zurück.

Gottfried


haasi antwortet um 21-11-2011 21:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Gottfried, deine Bioschweinehalter haben eine Steigerung der Zunahmen : Und jeder führt diese Tatsachen neben passender Genetik in erster LInie auf die bessere Tiergesundheit zurück.

Ja was hatten die denn vorher für eine Genetik ?
Und die bessere Tiergesundheit wird wohl mit dem neuen Stall zu tun haben.#
Ja was hatten die denn vorher für ein Loch ?

Ich habe einen Konvi Stall mit Vollspaltenboden und Lüftungsautomatik, vergleichbar mit den Bildern vom Sturmi seinem Stall.
Und für den brauche ich mich nicht zu verstecken.
Besser gehts nicht.
Ausser Bio.
Aber dieses Marktpotenzial ist gering bzw. ausgschöpft.
Sonst müßte nicht die beste Qualität im Supermarkt verramscht werden.


haasi antwortet um 21-11-2011 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Hast da an Rechenfehler oder hast dich verdippt, Beginner ?
Diese Gleichung kapier ich nicht.
""""""Aber man müsste anders rechnen. Wenn ich zwar 1000 Liter am Tag habe und davon bleiben mir 10 Euro nachdem ich alles abgerechnet habe..(Kiloweise Kraftfutter und Energie um das Maximum aus der Kuh zu pressen) und dem anderen der 300 Liter am Tag hat und dem 5 Euro bleiben. Da ist der mit den 300 Litern wohl der zum nacheifern oder?""""""""""""""
Wenn ich 20 Kühe melke, und 1000 Liter Milch bekomme, ist es dann besser, 40 Kühe für 300 Liter zu melken ?
Wenn ich 250 kg Futterverbrauch habe, welches 30 Cent das Kilo kostet, ist es dann besser, wenn ich 400 kg brauche, welches 45 Cent kostet ?



mostkeks antwortet um 21-11-2011 21:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Man kann ein Schwein also nicht biologisch ernähren?!

Ist es sinnvoll ein Tier zu züchten, dass ohne synthetische Aminosäuren (Lysin), hochvitaminisierte, aromatisierte Mineralstoffmischungen, synthetische rohfaser, intramuskuläre Verabreichung von Vitaminen und Eisen, Schutzimpfung gegen 5-8 Krankheiten (obwohl in fast steriler Umgebung), ..... kaum mehr überleben kann?

Oder sollte man die Zucht danach ausrichten, dass man wieder Tiere erhält die davon leben können, was auf dem Acker wächst? (egal ob bio oder konv.) Die nicht daran sterben wenn eine Handvoll "unhygienisches" Stroh in ihrer Abferkelbucht liegt. Und die ihren Rohfaserbedarf durch Klee oder Heupellets decken können.

Johann (der keine Ahnung hat von der "richtigen" Schweinehaltung)


haasi antwortet um 21-11-2011 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
BioliX:
Unter folgendem Pfad kommst du zum wöchentlich erscheinenden Mitteilungspfad der OÖ Lwk, die Zeitschrift "der Bauer".
wenn du am unteren ende der Seite die pdf Datei "der gesamte Bauer" öffnest, findest auf Seit 8 oder 9 einen Bericht darüber.
http://www.agrar-net.at/netautor/napro4/appl/na_professional/parse.php?id=2500%2C%2C%2C1348


Restaurator antwortet um 21-11-2011 21:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@biolix: abgesehen davon, dass ich bioschwein bevorzuge und mir aber auch ein konvi-braten durchaus schmecken kann (die köchin hat auch einen anteil daran): warum sollte sich ein schwein auf hartem boden mit wenig licht net auch wohlfühlen?
wir menschen sind ja angeblich soviel schlauer, trotzdem tendieren die meisten zu lebensräumen wo nur mehr hartböden sind mit wenig licht und viel gestank und zum fressen reicht der billigste gentechsojafleischersatzfrass. unsere bauordnungen schreiben auch nur 10% der boden- als fensterfläche vor. studien beweisen wie die psyche der unter diesen bedingungen gehaltenen menschen einbricht, die depressionen zunehmen, trotzdem bevorzugen sie diese art der haltung. also nehm ich an, dass es auch die eine oder andere sau geben wird die gar net bio sein mag.
wollen ja auch die meisten nix mit landwirtschaft zu tun haben, dabei ist des die bevölkerungsgruppe die noch am artgerechtesten mit abwechslungsreicher arbeit, viel frischer luft und grösstenteils erstklassigem futter noch am nähesten bei der natur lebt.


haasi antwortet um 21-11-2011 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Johann, ernähre die Leute mit Wild !
(ohne Wildfütterung mit "Hegestolz" usw)
oder mit Milch !
(wenn nach der 16 wöchigen Säugephase die jedem Säugetier an seiner Mutter zusteht, diese dir noch was melken lässt)
Johann, ernähre die Leute mit Eiern !
(Aber gehe sie vorher suchen im Gras rund den Hof, damit du dann auch Ware hast wenn sie was kaufen wollen)
oder ernähre die Leute mit Körnern und Hülsenfrüchten, aber bitte rationiert, mit Lebensmittelkarten, könnte sein daß sich die Menschheit daran überfrisst
schreibe jedem per Diätplan vor, was man zu essen hat
Erhöhe die Krankenbeiträge bei allen, die nach Tierischem ausschau halten
Gib den Leuten Herbert, und Trinkbert, und tu daß, und du darfst, aber nimm Ihnen bitte das Schnitzel weg !!!




mostkeks antwortet um 21-11-2011 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Wow, da liest jemand zwischen den Zeilen! Also Haasi wenn dein Acker nur für Wildschweine reicht weiß ich nicht was du deine Schweinderl in den Trog gibst.

Gemeint habe ich damit Weizen, Mais, Soja, und was halt ein Schweinderl so frisst. All diese Pflanzen wachsen biologisch genauso (oder so ähnlich). Diese sollten ausreichen um ein Schwein zu ernähren.
Und diese Schweine sollten ausreichen um uns mit Schnitzerl zu versorgen.
Hab das schon probiert und es funktioniert. (zumindest für mein Schnitzerl. Ich brauch ja nicht alleine die ganze Welt ernähren.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass synthetische (sprich aus dem Labor kommende) Futtermittel (das sind die Lebensmittel deiner Schweinderl = unserer Schnitzerl) notwendig sind um das 0815Schwein zu ernähren!
Wenn dein Schweinefleisch ohne synthetische Futtermittel nicht hergestellt werden kann, mit welchen Argumenten kämpfst DU gegen synthetisches Schweinefleich?
http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/forschung-fleisch-aus-dem-reagenzglas_aid_355471.html

LG



haasi antwortet um 21-11-2011 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Jeder soll essen was ihm schmeckt !
meinen Schweinen schmeckt ihr Futter !
synthetische Nahrungsmittel, die aus verschiedenen Komponenten synthetisch hergestellt und mit Zusatzstoffen angereichert werden. „Seit Mitte der 1980er Jahre nimmt (…) das so genannte ‚Food Design‘ zu. Man versteht darunter ein Verfahren in der industriellen Herstellung von Lebensmitteln, bei dem Nahrungsmittel (Milch, Getreide, Zucker etc.) nicht mehr durch Verarbeitung verfeinert werden. Statt dessen werden Grundsubstanzen aus preiswerten pflanzlichen Rohstoffen (zum Beispiel Soja) isoliert und durch chemische Synthese zu einem Produkt zusammengefügt (…)“. [1]


179781 antwortet um 21-11-2011 22:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
haasi hat auf meinen Beitrag geantwortet:
Ja was hatten die denn vorher für eine Genetik ?
Und die bessere Tiergesundheit wird wohl mit dem neuen Stall zu tun haben.#
Ja was hatten die denn vorher für ein Loch ?

Die waren vor der Umstellung auch schon gut aufgestellt, möcht ich dazu nur anmerken.

Das ist schon komisch bei den Bauern:
Wenn ein Unternehmer aus dem gewerblichen oder industriellen Bereich hört, dass ein anderer etwas besser kann (oder können soll), dann informiert er sich genau darüber und überlegt, ob er nicht daraus einen Nutzen ziehen kann.
Wenn ein Bauer hört, dass ein anderer etwas anders und vielleicht sogar besser macht, dann hat er dafür nur ätzende Bemerkungen übrig.

Gottfried


carver antwortet um 21-11-2011 23:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Hi!

Nach den Ausführungen von den Schweineexperten haasi und Sturmi bin auch ich der Meinung:
Bioschweine kann es nicht geben!
Ich weiß jetzt aber nicht, was ich falsch gemacht habe.
Ich mäste jetzt ca, 1 Jahr Bioschweine. Auslauf hab ich früher schon gehabt, ich hab 40 % weniger Ferkel in eine Bucht gegeben, füttere nicht nur Mais sondern auch Getreide und Ackerbohnen, ab heurigen Frühjahr bekamen sie regelmäßig Gras, gib Steinmehl ins Futter und in die Bucht (da bleibt aber nicht viel liegen - wird sofort aufgeleckt), Seit Herbst gibts Weißklee vom Acker.
Fazit vom ersten Jahr:
Ausfälle verringerten sich von 2 - 3 % auf unter 1 %
Tierarzt ist nur bei TGD-Besuchen oder Binneneberkastrationen da.
(das muß aber nicht immer so sein, man kann auch mal Pech haben :-(
Aber auch:
MFA ist gesunken

Ich weiß echt nicht wo der Fehler liegt, aber nach meiner Auswertung blieben nach Abzug meines Lohnansatzes (15€) noch immer 15 - 20 € pro Mastschwein über!

lg carver



carver antwortet um 22-11-2011 02:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@ haasi
es hat etwas gedauert!

Auszug aus EU-Verordnung 2092/91:

Der zulässige Höchstanteil an konventionellen Futtermitteln beträgt je
Zwölfmonatszeitraum
a) bei Pflanzenfressern 5 % im Zeitraum vom 25. August 2005 bis
zum 31. Dezember 2007;
b) bei anderen Arten
— 15 % im Zeitraum vom 25. August 2005 bis zum 31. Dezember
2007;
— 10 % im Zeitraum vom 1. Januar 2008 bis zum 31. Dezember
2009;
— 5 % im Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember
2011.
Diese Prozentsätze beziehen sich auf die Trockenmasse der Futtermittel
landwirtschaftlicher Herkunft und werden jährlich berechnet

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/consleg/1991/R/01991R2092-20070101-de.pdf

lg carver



 


haasi antwortet um 22-11-2011 07:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Gottfried, mit deiner Aussage:
" Wenn ein Bauer hört, dass ein anderer etwas anders und vielleicht sogar besser macht, dann hat er dafür nur ätzende Bemerkungen übrig."
meinst aber nicht den Biolx, der über meinen (und sturmis) Schweinestall lästert ?
Carvers Leistungsbericht:
Ausfälle verringerten sich von 2 - 3 % auf unter 1 %
Tierarzt ist nur bei TGD-Besuchen oder Binneneberkastrationen da.
(das muß aber nicht immer so sein, man kann auch mal Pech haben :-(
Aber auch:
MFA ist gesunken
Meine Ausfälle decken sich mit denen vom Carver unter 1 % Ausfall (2-3 % hatte ich einmal bei mittlerweile über 20 Durchgängen)
Tierarzt ist nur bei TGD-Besuchen da.
(das muß aber nicht immer so sein, man kann auch mal Pech haben :-(
ob Bio oder Konvi, es sind Lebewesendie auch mal krank werden können
Carvers Mfa ist gesunken - nona, was schreib ich denn




sturmi antwortet um 22-11-2011 08:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@Gottfried
Kann alles unterstreichen was Haasi geschrieben hat. Letzer Tierarztbesuch, TGD-Protokoll: keine Probleme! Natürlich kann mal eine Grippe die Tiere schwächen, natürlich kann´s mal vereinzelt ein krankes Tier geben (Durchfall, Herzinfakt, usw.). Je umsichtige und erfahrener der Bauer (inkl. Tierarzt) desto schneller sind die Schweine wieder gesund und der finanzielle Schaden begrenzt.
Die biolixschen Gruselgeschichten nach Tierschützermanier werden nicht wahrer, auch wenn er noch so oft versucht die "schwarzen Schafe" der Schweinebranche als Mehrheit darzustellen.
MfG Sturmi




50plus antwortet um 22-11-2011 10:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Ich freue mich, wenn es den Bioschweinen gut geht, denn unseren Schweinen geht es auch gut.

Und Biolix soll bitte aufhören, die Konvibauern anzuschwärzen. Nicht alle Leute können oder wollen sich Bio-Lebensmittel leisten. Ich kenne auch die Probleme der Biobauern, will sie aber nicht hier "breittreten"!

Solange wir Bauern uns gegenseitig bekämpfen, haben wir sehr schlechte Karten!



sturmi antwortet um 22-11-2011 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Extra für den Biolix hereinkopiert! ;-))
100 % Biofütterung beim Schwein
Laut EU-Verordnung für die Biologische Landwirtschaft müssen Schweine ab 1. Jänner 2012 mit 100 % Biofutter gefüttert werden. Leider sehr spät wird über mögliche Verlängerungen der Übergangsfrist diskutiert. Umsetzung in Österreich Unabhängig vom Ausgang dieser Diskussionen wird die Vermarktungsorganisation Bioschwein Austria die 100 % Biofütterung bei den Mastschweinen ab 1. Jänner umsetzen. Auch bei den Zuchtsauen und Ferkeln sollen schrittweise die Rationen umgestellt werden. Der genaue Fahrplan wird u. a. beim Lieferantentreffen am 19. November besprochen werden.
Fütterungsseminar
Da die rasche Umsetzung sicher viele Fragen aufwirft, wird am 30. November ein Fütterungsseminar angeboten. Neben Grundlagen zur Fütterung von Bioschweinen und dem Zusammenhang zwischen Fütterung und Tiergesundheit, wird ein Hauptschwerpunkt auf Umsetzungsfragen liegen. Es soll aber auch die Bedeutung der Futterkosten für die Wirtschaftlichkeit von Zucht und Mast besprochen werden.
Genauso widmet sich das Seminar Themen wie Futteraufnahme, Futterverwertung und deren Bedeutung, weiters Auswirkungen von Eiweiß-Unterversorgung auf tierische Leistungen und Möglichkeiten zur „Einsparung“ von Eiweißfuttermitteln (Grundstandardmethode, mehrstufige Mast, Verlängerung der Säugezeit). Auch Futtermittelanalysen, Rationsberechnungen, Bio-Fertigfutter und Bio-Eiweißergänzer sind ein Thema. Mit den Möglichkeiten und Grenzen zum Einsparen von Futterkosten wird abgeschlossen.
Fütterungs-Kurs
> Fütterungsseminar Bioschweine, Kurs-Nr. 8173,
30. November, Auf der Gugl 3,
4021 Linz. Anmeldung beim
LFI unter & 050/6902-1500,
info@lfi-ooe.at, www.lfi-ooe.
at. MANUEL BÖHM
MfG Sturmi
PS: Vielleicht sollte sich der wahre Schweineexperte Biolix anmelden, kann ja nicht schaden, oder! :-D


280563 antwortet um 22-11-2011 13:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Bravo Mostkeks!!!!!! Bin genau deiner Meinung. Die ganze hochgezüchtete Schweinerei kippt sowieso beim kleinsten Wetterumschwung oder wenn irgendwo ein Lüftlein weht schon um. Die ganze Topgenetik kannst du vergessen, wenn diese nur mit Dauermedikation aufrechterhalten werden kann. Schweine lieben Gras, Heu, Rübenpellets und vor allem REICHLICH PLATZ! Möchte einmal die Bauern sehen, wenn sie mit der Mindestverordnungsgröße an Stallfläche in ihrem Wohnzimmern leben müßten. Darum ist in den meisten Fällen eine gewisse Dauermedikation und zig Impfungen Standard. Laut einem Bericht im bayerischen Fernsehen bekommen die meisten Schweine und Hühnchen angefangen von einer Einstallmedikation, die dann später von anderen abgelöst wird die meiste Zeit ihres Lebens Medikamente.
Dieser Mißbrauch an Antibiotika führt zu Resistenzen der Bakterien und zu hochgezüchteten gefährlichen Keimen (MRSA), die durch nichts mehr zu bekämpfen sind. (MRSA derzeit auf 20 % der deutschen Masthähnchen).

Deshalb ist es sicher besser , nicht so hochgezüchtete Spitzengenetik zu haben, wie in dem Beispiel mit den 1000 l und den 300 l Milch, als für den Tierarzt ein Schlaf- und Wohnzimmer bereithalten zu müssen, weil er Stammgast am Hof ist.

Die Arbeit macht mir auch mehr Spaß, wenn die Gesundheit und die Rahmenbedingungen stimmen.

mfg Silvia


biolix antwortet um 22-11-2011 13:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Mahlzeit und wieder im Lande ! ;-)

Also 50 plus zu beginn, wo habe ich wem angeschwärzt, ich schreibe hier einen positven Beitrag und eben wie es dem Bioschwein gut gehen kann inkl. wie es die Kammer sogar schön rüber brignt und dann das ?? komisch... ;-))

Ja sturmi, das habe ich alles gelesen, woran erkennt ihr das die 100% Fütterung nicht umgesetzt wird, bzw. auch der Autor das sich der Biobereich zu spät damit beschäftigt ?? Bio Austria beschäftigt sich seit 3 Jahren damit.. ;-)

Danke Mostkeks und Gottfried, ein paar wenige die erkennen wo so eine "Genetik" irgend wann mal hinführt bzw. eh schon hingefürht hat...

lg biolix


biolix antwortet um 22-11-2011 13:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
So jetzt habe ich mehr gelesen.. echt nett der threat, da sieht man wie aus positiven Beispielen die man als Bioabauer natürlich nciht bringen darf, so etwas raus kommt.. ;-))

Aber egal, habe grad vormitag einen Bioschweinezüchter getroffen, der von 30 auf 60 Zuchten vor einen Jahr aufgesockt hat,d er mir erzählt hat das er im Schiitt schon im ersten jahr im neuen Stall auf 10 Ferkel pro Wurf gekommen ist, und recht stolz war, ohne Kastenstand, und jetzt schon mit Biokartoffeleiweiß mit 100% Fütterung..... ;-)) Ach ja bio geht ja nicht.. ;-)))

Weiter stumri, meinst das ernst mit deinen 3% Fensterfläche von der Stallfläche ??

also man lebe in einer 100m2 WOhnung mit 3 m2 Fensterfläche... oder auf einen stall mit 20 m Länge und 5 m Breite auf einen "Lichtspalt" mit der Breite von 15 cm auf den 20 m .. brr, da möcht ich keine schwein sein..

Unser Altstall bei Rindern hat 15% an Fensterfläche der Grundfläche und das meine ich war zu wenig, ich habe 2 Tore eingebaut die nun je nach Wetter fast imemr offen stehen...und sogar die Tiergesundheit ist noch besser geworden.. ;-)

Aber restaurator, komisch, glaubst echt das das Schwein länger im finsteren sein möchte als die Nacht ist, bzw. warum lieben sie das wühlen, weil sie am liebsten den "harten Boden" haben ?


mfj antwortet um 22-11-2011 13:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
.
..ich bin nicht der Ansicht - das Fensterflächen die Tiergesundheit positiv beinflussen.

Dieses Licht/Luft/Höhe Syndrom ist menschlich beeinflusst... und 1 zu 1 auf die Tierhaltung übertragen worden.
Wir werden hier noch Jahrzehnte abwarten müssen, um Erfahrungen für das Schaufenster-Leben richtig bewerten können, vorallem bei uns Menschen.
Der Mensch ist ein Höhlenmensch, ganz nach deiner Fason und Sehnsucht, lieber Biolix - kein Vogel des Lichtes....

...aber das passt eigentlich nicht in den Thread !





haasi antwortet um 22-11-2011 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Biolix, schön der Reihe nach lesen:
und keine Sachen verdrehen:

Du hast diesen Tread eröffet, du hast als erster verunklimpft, bereits in deiner ersten Antwort auf den mfj, hast wirklich die Nase ein bischen hoch
wappler


Liesal antwortet um 22-11-2011 13:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@ Silvia
Es ist eine Wohltat zu lesen, was Sie als Bäuerin aus Ihrer Erfahrung heraus zu sagen haben.
Und wie Sie es sagen, gefällt mir auch.
Danke!


sturmi antwortet um 22-11-2011 14:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@haasi
Wie wär´s wenn wir beide am 4. 12. nach Wien fahren und bei ihm eine "Nasenkorrektur" durchführen, gratis natürlich! ;-))
MfG Sturmi


Wurm antwortet um 22-11-2011 15:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Also die Silvia ist echt gut hab immer gedacht sie ist Männlich zumindest laut weblog!

Und wenn wir schon bei da Ursachen Forschung sind wie lange hat sie den schon Erfahrung im Vollerwerb Schweinezucht irgendwie lese ich aus dem Zeilen heraus entweder Biobäuerin oder keinen Schimmer von konventioneller Landwirtschaft!

Weil wenn ein Konventioneller nur Halb soviel Medikamente verwende wie da geschrieben wird gibt es ihm Spätestens nach einem vielleicht 2 Jahren Privatkonkursanmelden weil ihm die Produktion kosten verschlingen!

Ich versteh des nicht warum das Bio immer gut ist und Konventionell immer schlecht sein soll, es wird immer und überall und auf jeder Seite Schwarze Schafe geben!

Wir füttern unsere Zuchten auch Heu, Silage und im Sommer auch Gras bekomme dafür auch keine Auszeichnung oder!

Meine Schweine wenn es Ordentlich sind und nicht den ganzen Stall (halb spaltenboten) verunstalten bekommen sich auch Stroh oder Heu! Muss aber auch zugeben habe daurch auch ein wenig Probleme mit Staub und dadurch husten bei den Schweinen!


biolix antwortet um 22-11-2011 16:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
;-)))

Wurm, du bekommst eine Auszeichnung von mir.. ;-) schön, habe ich auch oben geschrieben, schön wenn das auch konvies machen...

komisch haasi, den Wappler nehm ich nun auch auf dich, denn noch komischer, wenn ihr mit den 85% Vollspaltengentechsojadunkelställen nicht leben könnt und das als "anschwärzen" nehmt, obwohl das
Schwärzer nicht geht ( wahrscheinlich politisch und Stalltechnisch... ;-)) ) , dann sehe ich wie verletzt ihr seit, das ihr diese Entwicklung mit gemacht habt, aber bitte gebt mir nicht die Schuld...

Ja sturmi, einige würden das als Drohung auffassen, mir zeigt es nur wie armselig du mit Argumenten du dann immer persönlich wirst, aber ich kenne dich ja schon, und wie gesagt, ich berufe mich dann auf "Notwehr".. ;-)

lg biolix

p.s. gell mfj, ist schon arg wenn man drauf kommt, das man echt im dunkeln sitzt, weil ja das Geistige serwohl die Sonne braucht.... ;-)


50plus antwortet um 22-11-2011 16:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@biolix

DU hast angefangen mit den "Vollspalten...."

WIR haben die gesetzlich vorgeschriebene Fensterfläche im Stall und da ist es sehr hell drinnen. Was Besseres als Vollspalten gibt es ohnehin nicht für Schweine, ich kenne alles andere auch! Vergiß alles andere sofort, damit kannst die Welt nicht ernähren!

Wenn DU allein einmal die gesamte österreichische Bevölkerung mit superbilligem Bioschweinefleisch versorgen kannst, dann kannst von mir aus schimpfen über die Konvis! Ich fürchte du könntest sie ja nicht mal mit einem einmal jährlichen Weihnachtsbraten versorgen. ;-)








biolix antwortet um 22-11-2011 16:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Hallo !

wie schon gesagt, wenn du mit dem Wort Vollspaltengentecvhsoja nicht leben kannst musst du 85% der konvie Betriebe ändern.. und vergiß das mit der Ernährung, weil so wirst die Welt nichtmehr lange ernähren können, und was du mit vor wirfst machst du gerade mit bio, so wie mfj und haasi es begonnen haben wennst lesen kannst..;-)


50plus antwortet um 22-11-2011 17:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@biolix

Also bringen wir es auf den Punkt: ICH wehre mich gegen das Wort "Dunkelställe"? Zu den Vollspalten stehe ich, den Gentechsojaanteil wird es wahrscheinlich geben, darauf hab ich keinen Einfluß, glaub aber, dass wir alle längst Gentechnik verspeisen....

Was habe ich dir vorgeworfen, dass nicht der Realität entspricht? Kannst du eventuell doch die österreichische Bevölkerung im Alleingang mit Bioschweinefleisch versorgen? ;-)

Schau, lieber lixi, ich hab nix gegen Bio, wer dran glaubt und es sich leisten kann, soll sich davon ernähren. Ob er gesünder lebt und älter wird? ICH WEISS ES NICHT! Fest steht jedenfalls, dass es auch Leute gibt, die sich nicht biologisch ernährt haben und trotzdem schon sehr alt und noch recht gesund sind. Das sind Tatsachen!


50plus antwortet um 22-11-2011 17:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@lixi

Es gefällt mir nicht, dass du die Konsumenten mit "Bio ist gut und gesund, Konvi ist nicht gut und nicht gesund" verunsichern willst. Weil das ganz einfach nicht stimmt!
Was soll sich der arme, unwissende Konsument denken - soll er bei jedem Bissen, der nicht Bio ist, ein schlechtes Gewissen haben?

Mein Gott, wie sehr hat man doch den Bauernstand schon gespalten? Welchen Sinn soll das haben?


biolix antwortet um 22-11-2011 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Nabend !

also jetzt ist das "dunkel".. ,-))) also halbdunkel ok wie wir jetzt wieder von sturmi gelernt haben..;-))

Und weiter, warum schlechtes Gewissen ? wer, wo ? komisch, braucht doch keiner, udn die ganze WElt wirbt mit Qualität mit dem Unterscheid der Produktionsmethoden...Und siehe da der biolix lobt die Landwirtschaftskammer, siehe threat Beginn, und jeder konvie kann es ja auch machen, und welchen Sinn hat das dann, das haasi udn mfj kommen und bio schlecht machen wollen wieder , genau welchen Sinn hat das ? 50 plus einmal nachdenken, wer spaltet hier und wer drauf schaut das KonsumentenInnen bewusster einkaufen udn Bauern7 BäuerInnen zum nachdenken anregt.. ;-))

lg biolix


50plus antwortet um 22-11-2011 19:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@biolix

Mach Werbung für deine Produkte, aber laß dich nicht dazu hinreißen, die konventionelle Landwirtschaft schlecht zu machen, auch nicht wenn man dich provoziert.....oder hast du das nötig?




280563 antwortet um 22-11-2011 19:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Ich freue mich Liesal, daß wir ziemlich der gleichen Meinung in punkto Tierhaltung sind.(Sonst ja auch meistens)

@Wurm: Ich bin schon ziemlich genau 30 Jahre mit unserer Schweinehaltung unterwegs, und keine frisch gefangene. Du kannst mir glauben, soviel Erfahrung mit Schweinen wie du habe ich auch. Wir sind kein Biohof sondern konventionell. Ich denke, wenn man ein bißchen Herz und Tierliebe einsetzt, wird man hier im Forum schon reif für den Narrenturm angesehen. Alle hier Schreibenden haben die Eigenschaft, nicht zuhören zu können. Alle wollen den anderen schlecht machen, wenn man nicht der gleichen Meinung ist. Es wäre gut, dies ein wenig zu ändern im Sinne besserer Gesprächskultur.

Das mit den Medikamenten ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern wurde in der Sendung "Quer" im bayrischen Rundfunk veröffentlicht. Ihr könnt das sicher noch bis Donnerstag nachhören. Die resistenten Bakterien wurden laut dieses Berichtes im Boden gefunden, da diese in der Gülle überleben und dann mit dieser über den Acker verspritzt werden. Eine Untersuchung darüber läuft gerade bei der UNI München. Dies sind Tatsachen, welche man nicht wegleugnen kann.

Ich hoffe, daß hier in besserer Manier und freundlicher diskutiert wird, ohne einem gleich eine auf die Nase hauen zu wollen. Gell Haasi und Sturmi!

Noch ein letztes Wort an alle, die die ganze Welt mit Schweinefleisch versorgen wollen: Die ganz große Mehrzahl der Weltbevölkerung ißt kein Schweinefleisch. Und unsere Bevölkerung wurde früher auch satt, ohne daß die Mengen an Schweinen und anderen Tieren geschlachtet wurden. Wird wohl sicher daher kommen, daß anno dazumal einfach alles vom Schlachtkörper verwertet wurde und mit guter Kochkunst (Als Beispiel meine Oma und Mama) veredelt wurde. Heute sehe ich manchmal bei meinen Kundschaften, daß das Kochwissen beim Abbraten eines Lungenbratens endet. Mit mehr Ehrfurcht vor dem toten Tier würde sicher nicht soviel weggeschmissen werden. In alten Kochbüchern findet sich für alle Teile eines Tieres ein leckeres Rezept. Daher wird nicht die Bevölkerung verhungern, wenn weniger Schweine am Markt sind. Der Preis verbessert sich ohnehin, wie ihr gesehen habt, wenn dies der Fall ist. Also noch mehr Schweine - noch billigerer Preis, noch mehr Tierleid. Außerdem gibt es noch andere Dinge zu Essen außer Fleisch. Es macht immer die Dosis das Gift.

So jetzt erwarte ich von euch zermatschkert zu werden, wie es hier Tradition ist. (Ist mir aber komplett wurscht!!!!)

Silvia (keksebackend) mmmmhh lecker


179781 antwortet um 22-11-2011 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Der Mensch ist ein Höhlenmensch, ganz nach deiner Fason und Sehnsucht, lieber Biolix - kein Vogel des Lichtes....

Hier irrt der Fachmann mfj.
Der Mensch war die meiste Zeit auf Erden ein "Waldrandbewohner" genauso, wie auch die Vorfahren unserer Rinder und Schweine. Er lebte bevorzugt in von Bäumen/Sträuchern geschützter Umgebung, mit Zugang zu freien Flächen.
Ein sehr ausgeprägter Trieb zum kilometerweitem Herumsuchen nach Futterquellen ist damit verbunden.
Wenn man den jetzt unterdrückt und die Lebewesen egal ob Mensch oder Tier in geschlossene Gebäude sperrt, sind Verhaltensstörungen vorprogammiert. Bei Tieren und einem Teil der Menschen noch verstärkt dadurch, dass sie nicht über Vernunft verfügen, mit der sie ihre Triebe kontrollieren können.

Gottfried



haasi antwortet um 22-11-2011 21:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Domestizierung oder Domestikation ist ein innerartlicher Veränderungsprozess von Wildtieren oder -pflanzen, bei dem diese durch den Menschen über Generationen hinweg von der Wildform genetisch isoliert gehalten werden. Damit wird ein Zusammenleben mit dem Menschen oder Nutzung durch diesen, anschaulich in dessen Haus (lateinisch domus), ermöglicht.

Im übertragenen Sinne wird der Begriff auch benutzt, um die Entschärfung oder auch Verfälschung einer ursprünglichen Idee zu bezeichnen, etwa eines politischen Konzepts oder einer wissenschaftlichen Theorie.

Der folgende Text behandelt die Domestikation von Tieren.

Inhaltsverzeichnis
1 Domestizierung von Wildtieren
2 Wichtige domestizierte Tierarten
2.1 Raubtiere
2.2 Pflanzenfresser
2.3 Chronologie der Domestizierung von Haustieren
3 Merkmalsänderungen durch Domestizierung
4 Literatur
4.1 Zu den Merkmalsveränderungen von Haustieren im Vergleich zu ihren Wildformen
5 Siehe auch
6 Weblinks
7 Einzelnachweise


Domestizierung von Wildtieren [Bearbeiten]Die Domestizierung von Wildtieren ergibt sich durch die menschliche Auslese und Isolation solcher Individuen zur Züchtung der Art, die den gewünschten Eigenschaften am meisten entsprechen, zum Beispiel eine geringere Aggressivität gegenüber Artgenossen und Menschen. Zweck der Domestizierung ist die Verwendung als Nutz- oder Heimtier. Ist dies geschehen, spricht man von der Domestiziertheit der Tierart, was nicht mit der Zähmung eines einzelnen Wildtiers verwechselt werden sollte, wie das Extrembeispiel der Honigbiene verdeutlicht, die bereits vor 7000 Jahren domestiziert wurde, sich als Einzeltier jedoch völlig reflexgesteuert der Zähmung entzieht.

Durch das Einsetzen der Domestizierung einer Tierart werden die Voraussetzungen für die Entwicklung der Art entscheidend verändert. Die natürliche evolutionäre Entwicklung wird durch künstliche Auswahl des Menschen nach Zuchtkriterien ersetzt. Die genetischen Eigenschaften der Tiere ändern sich daher im Rahmen der Domestikation.

Wichtige domestizierte Tierarten [Bearbeiten]
HauskatzeRaubtiere [Bearbeiten]Wölfe als Hunde waren die ersten Haustiere und wurden vielleicht zunächst als Jagdhelfer, später als Hütehunde abgerichtet. Coppinger und Zimen haben eine andere Theorie: Der Wolf (als Welpe) schloss sich dem Menschen an. Dieses frühe Stadium der (Selbst-) Domestikation ist heute noch auf Pemba und in Ostafrika und Namibia zu beobachten. Sie betrachten den „Haushund“ als in der juvenilen Phase verharrenden Wolf. Dies wird durch Zimens Beobachtung gestützt, dass juvenile Wölfe sich genauso ausbilden lassen wie Hunde; mit der Pubertät verlieren sie allerdings alle „Zahmheit“ und wechseln in reines Wolfsverhalten (z.B. erhöhte Fluchtdistanz).

Der früheste Nachweis (Pfotenabdruck) ist etwa 23.000 Jahre alt. Eine genetische Berechnung zeigt, dass sich Hund und Wolf vor mindestens 135.000 Jahren getrennt haben,[1] was demzufolge bedeutet, dass Hund bzw. Wolf sehr viel länger schon Haustier waren, weiteres bei: Haushund.

Hauskatzen sind mit etwa 10000 Jahren eine junge domestizierte Raubtierart, die auf Zypern zuerst nachgewiesen wurde. Siehe: Woher die Hauskatzen Kommen In Mitteleuropa verdrängten sie erst einige Zeit nach Beginn unserer Zeitrechnung das vorher domestizierte Frettchen, welches vom Iltis abstammt.

Pflanzenfresser [Bearbeiten]
Ägyptische Zeichnung von domestizierten RindernDie Menschen domestizierten bereits vor 12000 v. Chr. Ziegen, Schafe und Rinder vermutlich im Gebiet des Fruchtbaren Halbmondes, die 8300 v. Chr. domestiziert auf Zypern ankamen. Das erste Zugtier war der Ochse 5500 v. Chr. (der kastrierte Stier). Esel und Pferd kamen später als Lasttiere, dann als Zugtiere und letztlich als Reittiere hinzu. Zugleich kam mit dem Trampeltier die erste Kamelart in Nutzung.

Etwa 8000 v. Chr. wurde wahrscheinlich auch das Schwein in Asien und vor 5500 v. Chr. das Pferd domestiziert. Bevor sie auch als Arbeitstiere eingesetzt wurden, dienten sie wie alle domestizierten Tierarten als Fleischlieferanten. Die Domestizierung von Pferden scheint in der russischen Steppe geglückt zu sein. Ursprüngliche Merkmale fand man im Kaspischen Pony. Linguistische Sprachforschungen fanden typische Reiterbegriffe bereits in den ersten indogermanischen Sprachfamilien. Untersuchungen an der mitochondrialen DNA der Tiere ließen jedoch keinen gemeinsamen Zuchtstamm erkennen. Das Pferd war nach der Eiszeit in isolierten Gebieten als „Restpopulation" zurückgeblieben (iberische Pferde). Man geht von einer Einkreuzung von wildlebenden Restpopulationen aus, die zu diesem Bild führten. Dies stellt eine Form der Nachdomestikation dar, die ab 3500 v. Chr. in Nordostlichem Europa und ab 1500 v. Ch. auch in Westeuropa (Shettland Pony) nachzuweisen ist.

In der jüngeren Geschichte wurden schließlich Lama, Meerschweinchen zur Fleischgewinnung auf dem amerikanischen Kontinent und Rentiere domestiziert.[2] In die jüngste Zeit fiel die Domestikation verschiedener Labor- und Heimtiere, wie Goldhamster und Farbmaus.

Chronologie der Domestizierung von Haustieren [Bearbeiten]Die chronologische Einordnung vieler Domestikationsergebnisse ist bislang noch nicht eindeutig geklärt, daher sind oft mehrere Zeitpunkte, gelegentlich auch mehrere Orte anzugeben:

Tier Wild-Tier Zeit Ort
Hund Wolf molekularbiologisch nachgewiesene Trennung vom Wolf vor 135.000 Jahren. Älteste Knochenfunde vor 14.000 oder 13.500 Jahren Europa - Afrika - Asien
Rind Auerochse vor 10.500 Jahren Vorderasien
Schaf Mufflon vor 10.000 Jahren Westasien
Ziege Wildziege vor 10.000 Jahren Westasien
Schwein Wildschwein vor 9000 Jahren Vorderasien, China
Dromedar Camelus thomasi vor 6000 Jahren Südarabien
Esel Afrikanischer Esel vor 6000 Jahren Nordostafrika[3]
Pferd Wildpferd vor 5500 Jahren Südrussische Steppe
Gans Graugans vor 4500 Jahren Ägypten
Katze Wildkatze vor 3500 Jahren/Ägypten oder vor 9000 Jahren Mesopotamien
Huhn Bankivahuhn vor 3500 Jahren Vorderasien
Ente Stockente vor 3000 Jahren Europa, Asien
Meerschweinchen Echte Meerschweinchen vor 2000 bis 5000 Jahren Südamerika
Koi Karpfen vor 2400 Jahre Ostasien
Kaninchen Wildkaninchen vor 1500 Jahren Frankreich
Goldfisch Giebel/Karausche vor 1000 Jahren China[4]

Merkmalsänderungen durch Domestizierung [Bearbeiten]Mit der Domestizierung sind meist eine Reihe von typischen Merkmalsänderungen gegenüber der Wildform festzustellen (vgl. u. a. das Fuchsexperiment von Trut et al. sowie die Arbeiten von Hermann von Nathusius, siehe Literatur), man bezeichnet dies auch als Domestikationseffekt:

Abnahme der Gehirnmasse um 20–30 %, Rückgang der Furchung, insbesondere in den für die Verarbeitung der Sinneseindrücke bedeutsamen Gehirnarealen
Verstärkung für den Menschen nützlicher Eigenschaften (zum Beispiel Milchleistung beim Rind)
Änderung der Ausprägung einiger Verhaltensweisen (zum Beispiel reduzierte Aggressivität)
Reduzierung des Gebisses und von Hörnern
Farbänderung von Tarnfarben hin zu vielfältigeren, auffälligen Farbvarianten (zum Beispiel Goldfisch oder Koi)
Reduzierung des Fells (zum Beispiel beim Hausschwein)
Auftreten von Hängeohren
Steilere Stirn
Reduzierungen im Verdauungstrakt
Ausbildung von Rassen mit zum Teil gravierenden Unterschieden im Erscheinungsbild (zum Beispiel die beiden vom Wolf abstammenden Hunderassen Chihuahua und Bernhardiner)
Weniger gut entwickeltes Flucht- und Verteidigungsverhalten
Gesteigerte Fortpflanzungsrate, teilweise bis zur vollständigen Aufgabe der Saisonalität der Fortpflanzung.
Weniger stark ausgeprägtes Brutpflegeverhalten
Da derartige Effekte teilweise auch beim Menschen zu beobachten sind (z. B. im Vergleich zum Neandertaler), sprechen manche Biologen (u. a. Konrad Lorenz) auch von der „Verhaustierung“ des Menschen im Zuge seiner Entwicklung. Viele dieser Merkmale sind beibehaltene Jugendeigenschaften. Man spricht hier auch von Neotenie.



mostkeks antwortet um 22-11-2011 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Ist ja interessant wie toll sich diese Diskussion entwickelt Wie jedesmal Bio = Gut Konventionell = Böse... Hätte versucht mich davon zu distanzieren bin aber anscheinend in die BioSchublade geschoben worden. -auch recht.

Vielleicht gibt es aber Probleme die gemeinsam gelöst werden sollten?

@ Haasi mit welchen Argumenten kämpfst du wenn es darum geht gegen Schweinefleisch aus dem Reagenzglas zu konkurrieren? Wenn deine Schweinderl Futter aus dem Reagenzglas fressen. Momentan ist die Produktion von Fleisch im Bioreaktor (vielleicht Gottseidank) noch zu teuer.

Aber auch Bioschweine müssen getötet werden (Fleich aus dem Reagenzglas nicht)
Vielleicht werden Bios und konvis mal gemeinsam Argumente suchen?



haasi antwortet um 22-11-2011 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Mostkeks, Bierkäse, Weinbeisser...........
Most, Bier, und Wein allein reicht mir


mostkeks antwortet um 22-11-2011 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Über etwas resistentere Zuchtlinien könnten vielleicht auch beide Seiten nachdenken. Es wurde ja auch geschafft die Tierchen ein bisschen stressresistenter zu machen.
Wie wichtig ist ein zusätzliches % MFA? Ich dachte die Preismaske wurde vor einigen Jahren geglättet weil die Schweine zu mager wurden?
Kann man einen schlechten Saupreis bei gleichzeitig hohen Betriebskosten durch ein paar Gramm mehr Tageszunahmen ausgleichen? Ist das erreichen der 1000g- Marke eine wirtschftliche Notwendigkeit oder nur für das Ego? Ist die Verlängerung der Mastdauer um 5 Tage (weil die Sau ein paar mal eine Hand voll Grundfutter erwischt hat und dieses die tolle Mastration verdrängt hat) der wirtschftliche Ruin?
Brauche ich Aminosäuren zusätzlich weil das Eiweiß vom HP-Soja zu schlecht ist für ein vernünftiges Schweinewachstum?
Gibt es Schweine die ohne Einstellprophylaxe weiterwachsen? Gibt es Zuchtsauen die mit weniger als 8 Schutzimpfungen gesunde fröhliche Ferkel zur Welt bringen? Kann eine Sau auch ohne Zyklussynkronisation (oder wie die Hormonelle Steuerung heißt) trächtig werden?
Wenn pro Schwein ungefähr 0 € bleiben - reicht dann eine Verdoppelung des Bestandes um ein vernünftiges Einkommen zu erzielen?
Jede Menge Fragen an die Spezialisten in der Schweinehaltung von jemanden der zwar schon Schweine gesehen hat aber noch nie von ihrem Reinerlös leben musste.

LG


biolix antwortet um 22-11-2011 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Danke Mostkeks , ich habe wieder viel dazu gelernt...;-)

Nein habe ich nicht nötig 50 plus, aber du siehst es bringt auch was kontrovers zu diskutieren und mal auch zu schreiben was sich nicht jeder schreiben traut aber lt. sturmi ja 85% der Realität der Ö Schweineställe betrifft... und dann kann das auch kein "anschwärzen" sein, weil wenns so ist, dann red ma drüber ganz normal...;-)

lg biolix


Tyrolens antwortet um 22-11-2011 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Dass manche noch auf deine Masche reinfallen, erstaunt mich ein wenig.


sturmi antwortet um 23-11-2011 07:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@biolix
Konv. Schweineställe sind Dunkel und der Vollspalten ist tierquälerisch! Dein Weltbild kann durch nichts erschüttert werden, denn es kann nicht sein was nicht sein darf, nämlich das sich Schweine in einem konv. Stall sichtlich wohl fühlen.
@tyrolens
Im Landwirtforum verkörpert einer den Begriff "Troll" am besten, Biolix!
MfG Sturmi



50plus antwortet um 23-11-2011 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@sturmi

Aber genau solche fanatischen Biobauern sind es, die die heimische Landwirtschaft und Tierhaltung ruinieren. Meiner Meinung nach, war das sprechende Schweinderl in der Werbung total kontraproduktiv!
Wer will so ein herziges Tierchen verspeisen? Und alle wollen jetzt die Schweinderl auf der grünen Wiese sehen. Das das völlig unmöglich ist, erklär einmal einem Städter!

Die Biobauern sollen für die Bevölkerungsschichten produzieren, die eben mehr Geld ausgeben wollen für ihre Lebensmittel, und aufhören auf uns Konvi-Bauern zu hetzen und zu schimpfen.
Ich gönne ihnen jede Menge Erfolg, die Biobauern sollen uns das auch gönnen!



sturmi antwortet um 23-11-2011 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@50+
Der Kerl spaltet ja nicht nur Konvi-Bio!
Kannst du dich noch zurückerinnern, der Biolix und einige seiner Gesinnungsgenossen wollten die Macht bei Bio Austria übernehmen! GsD ist ihm das nicht gelungen!
Diese Richtungsentscheidung bei Bio Austria war auch sehr wichtig für uns konv. Bauern. Es ist ja nicht egal ob man es in Zukunft weiterhin mit konstruktiven Leuten zu tun hat oder aber mit Biofunktionären die Ziele (z.b. Abschaffung der konv. Nutztierhaltung) verfolgen die der gesamten Bauernschaft schaden und in letzter Konsequenz dem Konsumenten.
http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,593320
MfG Sturmi


 


biolix antwortet um 23-11-2011 19:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Nabend !

uii die Angst ist soo groß... lauter "Trolle" vorsicht... komisch, im OÖ beschwert sich wer weil Bio Austria Vorträge macht und meint der Biolandbau ist die Zukunft der LW, in der Steiermark gabs grad "Aufruhr" wegen des Studie zum ökologischen Fußabdruck... uiii, die Angst wird weiter umgehen, lauter biolixe unterwegs, daher war der Richtungsentscheid sehr sehr richtig... ;-)))

na wie gesagt, wenn man die Wahrheit spricht, ist man nicht oft gern gesehen, aber das macht nichts.... ;-)))

lg biolix

p.s. das muss ich gleich dem vis a vis erzählen, meine konvie Freund mit der Stiermast in Tieflaufboxen, das er extremst gefährdet ist.....
nein ich werde ihm erzählen was für Unfug verbreitet wird... ;-))


Moarpeda antwortet um 23-11-2011 20:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@biolix

"na wie gesagt, wenn man die Wahrheit spricht, ist man nicht oft gern gesehen"

das wäre noch der kleinere schaden lieber biokollege, der große schaden ist,
dass du die pragmatische wahrheit nicht erkennst und mit deinen fantasien schaden unter den bauern anrichtest

soll doch jeder machen was er für richtig und wirtschaftlich sinnvoll erachtet, aber diese engstirnige die anderes seite niedermachen zu wollen ist für alles schädlich.
du solltest einmal "tiere essen" lesen, damit du mit dem istzustand konfrontiert wirst
genauso wie ES JETZT LÄUFT werden 7 milliarden menschen ernährt
teilweise grauslich läuft es, ABER was hast du denn entgegenzusetzen?

bio kann die massen keineswegs ernähren
bio können oder wollen sich die massen nicht leisten

die industrielle landwirtschaft ist durchorganisiert und durchkalkuliert bis in den letzten cent und ALLE bauern sind von diesen preisvorgaben abhängig

was willst du denn machen?

alle haben so zu werden wie else?

es bleibt ihr unbenommen und ihr idealismus mit dem sie die welt retten will ist zu würdigen,
aber letztlich ist so etwas aussichtslos und somit lächerlich
ein lemming stemmt sich gegen die masse.

also was machst du lieber biolix, du machst biolandwirtschaft, gleich wie ich....
und das solls dann auch gewesen sein!
mehr geht nicht, wir werden die welt weder retten noch ernähren

oder alle haben so zu wirtschaften wie der biolix?
dann begibst du dich auf das nievau der else = lächerlich, macht niemand, geht nicht
und wenn es gehen würde, wäre hungernot, SIEBEN MILLIARDEN lixl, denk einmal !!

....und bei weitem nicht alle bekommen fleisch, aber sie wollen eins


der unterschied zwischen uns ist: ich bin fähig das zu realisieren, du nicht

wenn du es endlich einmal realisieren würdest, wäre um einen unruhestifter zwischen den bauern (im forum) weniger

mfg.peda





Szmumi antwortet um 23-11-2011 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
hallo
volle zustimmung
mfg.


Liesal antwortet um 23-11-2011 20:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
habe im Thema "Jagt die Bambis" gelesen und frage jetzt wegen der Ähnlichkeit:

Tut die reine Wahrheit weh, Herr Moarpeda?

Für die anderen: die else schreibt - wie der Moarpeda auch - im anderen Forum http://landwirt2komm.forenworld.at/index.php


Liesal antwortet um 23-11-2011 20:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
das habe ich gemeint - Google machts möglich, wenn man über einschlägige Themen recherchiert ...
 


sturmi antwortet um 23-11-2011 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Guten Morgen Biolix!
IMS-Welt-Schweinefleisch-Konferenz tagte in Deutschland
300 Teilnehmer und hochkarätige Referenten aus der ganzen Welt diskutierten über die Entwicklung der Produktion und die Einflussfaktoren auf die globale Nachfrage nach Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnissen.
Nach aktuellen Zahlen der FAO wird die Nachfrage nach Schweinefleisch bis zum Jahr 2020 um knapp 20% Prozent auf 127 Mio. Tonnen ansteigen.
MfG Sturmi


 


Moarpeda antwortet um 23-11-2011 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
@liesal

ich hoffe nicht, dass dir die reine wahrheit "weh" tut, einer kalten dusche gleich könnte sie für dich schon sein
schlimmstenfalls mußt du halt aufhören meine beiträge zu lesen ;-P

PS.: der herr fadinger wird sich für die werbung für sein forum freuen, der herr mühlbacher weniger ;-))




biolix antwortet um 23-11-2011 22:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
oje, oje.... ein wenig Lernfähigkeit hätte ich einigen zugetraut, aber was solls... und die Wahrheit was die Haltungsbedingungen etcbetrifft habe ich gemeint, und wer die WElt ernährt und wer heute schon das wenige aus den Ländern des Südens absaugt wissen wir ja.. also träumt nur weiter, ich hoffe für uns alle das es kein böses erwachen gibt.. anderseits wir sind ja schon mitten drin..;-(

Gute Nacht mit ülus 20% mehr SChweinefleischverbaucht weltweit schläft sichs ja gleich viel besser, gell sturmi.;-)

p.s. komisch nur, das die SChweinebauern angeblich nichts oder sehr wenig verdienen, manche sogar drauf zahlen, komisch.. das passt ja eigentlich nicht zusammen..


sturmi antwortet um 24-11-2011 07:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Gehts dem Bioschwein gut.... ;-)
Derzeit machst du aber noch recht viel Geld, als flächenstarker Betrieb, mit diesem "bösen" System! Schaun ma mal wie lange sich die Steuerzahler abcahsende Low-Output Betriebe leisten können und wollen. ;-) Als wahrer Schweineexperte wäre nach dem "bösen Erwachen" dann die Freilandschweinehaltung was für dich! ;-))
MfG Sturmi




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