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0815 19-11-2011 06:51 - E-Mail an User
Pferdesterben
Ohne hier jetzt die genaueren Haltungsbedingungen zu kennen, wundert es mich nicht, warum oft Pferde verenden. Die Pferde sind gehen jahrein jahraus immer auf der selben Wiese (besser gesagt Gatschkoppel) Nagen in der kalten Jahreszeit nur die wenigen noch verbliebenen gefrorenen Grashalme ab. Irgendwo steht eine Futterraufe auf der Koppel, wo man ohne Gummistiefel gar nicht mehr dazu kann. Um die Raufe liegt verdrecktes Futter, drinnen selbst ist nichts mehr. Frischwasser, (wenn es nicht gefroren ist) nur sehr spärlich vorhanden. Das nennt man dann „artgerechte Tierhaltung“, weil sie immer draußen sein dürfen (müssen). Dann das große wundern, wenn Tiere in einer größeren Anzahl verenden. Ein ordentlicher Schippel Heu und einstallen in der Frostperiode würde viel Tierleid verhindern!


Rocker45 antwortet um 19-11-2011 06:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdesterben
Also mir ist auch ein Pferd verendet und das war weder in einer Gatschkoppel noch "jahraus Jahrein auf der selben Wiese".

Ich habs von der Alm nach hause getan und zwei wochen später In den Stall getan, Am nächsten tag wars tot ohne vorher irgen ein Sympthom gezeigt zu haben... so ganz ohne ist dieses Pferdesterben also doch nicht!


mfj antwortet um 19-11-2011 10:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdesterben

Gen
au Rocker, ich glaube sogar daran ist "Monsanto" schuld, mit ihren verreckten Genmanipulationen
Irgendwie hat das ganze Zeug´s schon unsere ganze Umwelt infiziert...

Früher gab es bei Pferden noch Koliken, Kreuzschläge, Rehen und Pflanzenvergiftungen etc....aber das hat man heute ja im Griff.
Schließlich wurde die Nutzung vom Arbeitstier zum Unterhaltungstier bequem umgemodelt, und das kann den armen ausgebeuteten Zugtieren nur gut tun.

Ich setze das mysteriöse Pferdesterben mit dem Bienensterben gleich....das geht nicht mehr mit rechten Dingen zu.
Alles ist verhext und infiziert ,und schuld sind ein paar Firmen die alles unter sich ausmachen und bestimmen.

...und wäre man ehrlich – müsste man alle Nutznießer dieser neuzeitlichen Entwicklungen wieder auf dem „Scheiterhaufen“ verbrennen...dass wäre echte Reue und Desinfektion...und könnte machen beleidigten Gott wieder versöhnen...aber wer will schon ehrlich sein !?







Restaurator antwortet um 19-11-2011 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdesterben
@0815:
über vernachlässigende haltung zu diskutieren ist müssig.
etwas an der haltung im freien festzumachen ist aber unsinn. wenn bei uns vor jahren sogar ein entkommener jungstier den gesamten winter problemlos im wald am berg überlebt hat (die futterraufen der jäger dürften schon einen beitrag geliefert haben), dann schafft das auch ein pferd.
kaum ein heimisches nutztier ist von seiner wildform so weit entfernt, dass es nicht im freien gut aufgehoben wäre.


Rocker45 antwortet um 19-11-2011 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Pferdesterben
@mfj: stimmt, da muss wohl eine großangelegte verschwörung in gange sein..


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