Bekenntnis zur heimischen Viehzucht

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Icebreaker 17-11-2011 12:33 - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Drängen uns die selbsternannten Tierschützer nicht in ein "Österreich ohne Tierhaltung"? Ist nicht eigentlich der Landwirt, der sich täglich um seine Tiere kümmert, im Vergleich dazu der "wahre Tierschützer"?
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine selbst ernannte "Tierschutz-Organisation" versucht, die Medienlandschaft durch Meldungen zu vereinnahmen. Sogenannte Tierschützer überfluten die Medien mit übertriebenen oder teilweise erlogenen Beiträgen und versuchen damit Anhänger aus dem städtischen Bereich zu werben. Sie rühmen sich im Internet öffentlich mit Texten wie zum Beispiel "Befreiung von Ratten aus einem Krebsforschungsinstitut."

Sind das die wesentliche Probleme unserer Gesellschaft?

Wie weit muss unser Wohlstand noch steigen, bis wir uns wieder um die wesentlichen Probleme unserer Gesellschaft kümmern? Meine Mutter ist vor einigen Jahren an Krebs verstorben, und als jemand der schmerzhaft realisieren hat müssen wie sich wirkliche Probleme anfühlen, kann man die Denkweise solcher Menschen einfach nicht verstehen.

Tierschutzvereine kritisieren heftigst die Haltung von Schweinen im Kastenstand, vergessen bei aller Euphorie für blinde Propaganda jedoch auf die Tatsache, dass Schweine nicht wie behauptet ein ganzes Leben im Kastenstand verbringen, sondern diesen Platz ausschließlich für die 3-wöchige Abferkelung beziehen und somit sichergestellt ist, dass die Ferkel geschützt sind und nicht unabsichtlich von der Mutter erdrückt werden.

Die Konsequenz: Import von Fleisch wird steigen

In meinen Augen outen sich diese "Tierschützer" für eine österreichische Landwirtschaft ohne Tierhaltung und als Konsequenz für den Import von billigem Massentierhaltungsfleisch aus dem Ausland. Der Landwirt, welcher jedoch täglich im Stall arbeitet und sich mit Hingabe um seine Tiere kümmert, ist im Vergleich dazu der einzig wahre Tierschützer.

Bauern mit umfassenden Aufgaben

Ihm liegt das Wohl der Tiere tatsächlich am Herzen, und die Leistung der österreichischen Bäuerinnen und Bauern beschränkt sich nicht auf die Produktion von hochwertigen Lebensmittel, welche wir alle so schätzen, sondern beinhaltet darüber hinaus die Pflege des ländliches Raumes, die Rekultivierung von Forstflächen, die Produktion und Ernte von CO2-neutralen, nachwachsenden Rohstoffen uvm.

Ich persönlich bin stolz, Jungbauer zu sein und lebe für diesen Beruf! Der Medienhetze besagter "Tierschützer" zum Trotz, hoffe ich auch in Zukunft meinen Wunschberuf ausüben zu können und dazu beizutragen, dass auch weiterhin hochwertiges, heimisches Schweinefleisch aus kontrollierter, österreichischer Produktion auf unseren Tellern zu finden sein wird. (Leser-Kommentar, Hannes Lebelhuber, derStandard.at, 17.11.2011)

Autor: Hannes Lebelhuber ist Jungbauer in Eberstalzell.



Interessant, so wie auch die diversen Leserkommentare dazu, welche im Laufe des Tages sicher noch mehr werden.


Mfg Ice



 


Indianerlandwirt antwortet um 17-11-2011 16:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Wir Menschen essen gern Fleisch. Einige von uns auch mehr als es ihrer Gesundheit gut tut oder notwendig ist. Also werden wir auch in Zukunft Tiere nutzen.
Heute wissen wir über Tiere einfach viel mehr, als noch vor fünfzehn Jahren. Und du sagst es ganz richtig: Wir lieben unsere Tiere.
Und alle "Fleischfresser" in Österreich sollen es uns mit dementsprechenden Preisen ermöglichen, die Tiere so zu halten, wie es ein Mitgeschöpf auch verdient. Das sollte das erste sein, wofür sich Tierschützer einsetzen sollten.


tch antwortet um 17-11-2011 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Hallo Indianer

Wie hoch muss der Fleischpreis sein, damit Du Deine Tiere "ordentlich" hältst?

tch



Indianerlandwirt antwortet um 17-11-2011 21:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Hallo tch,

du hast Recht. Ich halte meine Tiere laut Tierschutzgesetz.


cyber antwortet um 17-11-2011 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Wenigstens beruhigend daß der Beitrag nicht - wie ich währendm Lesen meinte - Ice´s neue Denk.-u.Sichtweise darstellt.
Und weiters beruhigend daß es nicht nur in diesem Forum manchmal enorm am Niveau happert ....... ;-)

Tja, und zum eigentlichen Thema, Bauern als einzig echte Tierschützer ist sowas wie sich die Jäger stets gern als einzig echte Naturschützer darstellen - Überheblichkeit pur und anmaßend bis zum Gehtnitmehr!


mosti antwortet um 18-11-2011 00:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
@cyber: ich denke meinen kühen geht es um einiges besser als wohnungshunden und katzen!!!


MF7600 antwortet um 18-11-2011 07:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
finde diese mittleidigen biiiiittte biiiiiiieeeetttte tut das nicht aktionen der bauern schon peinlich.
anstatt eindeutig zu sagen dass es absolut keinen spielraum für kompromisse gibt- ende.
wo auf der welt gibts denn bessere haltungsbedingungen, sodass man von dort das fleisch beziehen könnte?!



hp1 antwortet um 18-11-2011 08:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Hallo Ice

Sehr interressant welche Vorstellungen so manche Kommentarschreiber haben."


theres antwortet um 18-11-2011 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
In einem gestrigen Fernsehbeitrag war in einer Sendung bereits das Thema, dass sich ein paar deutsche Rechtsanwaltskanzleien darum bemühen, für chin. Investoren jede grössere landwirtschaftliche Fläche aufzukaufen.
Auch österr. Flächen könnten wohl in die begehrlichen Blicke von Landgrappern fallen.
Also warum sich noch herumstreiten, ob und wie Viezucht, ob und wann Fleisch gegessen werden soll,
alles ab nach China, dann erübrigen sich die hier ständigen Disklussionen.
Vielleicht haben wir dann Glück, dass das eine oder andere Würstchen oder Dose den Weg von China in unsere Läden findet.



50plus antwortet um 18-11-2011 12:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Bravo MF u. theres!

Außerdem möchte ich sagen, wenn man an Ratten und Mäusen, etc. keine Versuche mehr machen soll (z.B. im Kampf gegen Krebs, so wie im Anhang von Ice beschrieben), dann sollen sich halt besagte Tierschützer zur Verfügung stellen.
Ich bin dagegen, dass man Menschen als "Versuchskaninchen" hernimmt, oft dann die sehr Alten oder Todgeweihten. Da könnte ich sofort ein paar Beispiele aufzählen, da wurden noch schmerzhafte Eingriffe gemacht, als ohnehin schon jeder wußte, dass alles zu spät ist.
Ich bin dafür, dass man Sterbende in Ruhe sterben läßt und ihnen höchstens die Schmerzen nimmt!



Moarpeda antwortet um 18-11-2011 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
@MF7600

zitat:
"finde diese mittleidigen biiiiittte biiiiiiieeeetttte tut das nicht aktionen der bauern schon peinlich. anstatt eindeutig zu sagen dass es absolut keinen spielraum für kompromisse gibt- ende. wo auf der welt gibts denn bessere haltungsbedingungen, sodass man von dort das fleisch beziehen könnte?!"

genau so ist es!!

leider darf ich hier keine schimpfwörter hereinschreiben, mit denen ich diese naiven tierschützer-dodl bezeichnen möchte.

PS:."dodl" ist keine amtlich anerkanntes schimpfwort, fragt dem AFH ;-))







traktorensteff antwortet um 18-11-2011 12:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
@ Indianerlandwirt
"Ich halte meine Tiere laut Tierschutzgesetz"
Warum gibt es ein Tierschutzgesetz? Wenn es nicht von seiten der Konsumenten (oder auch als "Tierschützer-Dodl bezeichnet) Druck gegeben hätte, bezweifle ich, dass es genug engagierte Landwirte gegeben hätte, um großflächig die Haltebedingungen in den letzten Jahrzehnten zu verbessern.

@ cyber
Da stimme ich zu! ;-)

@ mosti
Wie viele so genannte arme Hauskatzen und Haushunde, mit denen immer Spazieren gegangen wird, kennst du?

@ theres
Welcher Fernsehbeitrag war das, ein deutscher Sender? Wäre interessant. Da stellt sich die Frage, ob das bei uns wirklich funktioniert, ohne dass es Einsprüche gibt. In D wird sich so etwas wohl im Osten abspielen können (genug Fläche), aber dort ist es ja auch nicht mehr "billig", Flächen zu bekommen.

An alle: Dass oft über das Ziel hinausgeschossen wird, stimmt. Anders bringt man aber meistens nichts weiter. Dass es Gruppen geben soll, die Österreich Tierhalterfrei machen wollten, ist doch ziemlich irrwitzig.

In einem Kommentar war ein interessanter Link:
 


50plus antwortet um 18-11-2011 13:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Lieber Traktorensteff

In dem Beitrag wird geschrieben, dass die Schwänze bei Ferkeln ohne Betäubung kupiert werden - hat schon irgendjemand etwas gesagt, dass den Ferkeln an den Ohren große Ohrmarken mit Betriebsnummer eingezogen werden müssen? Da laufen manche von ihnen dann einen halben Tag lang mit schrägen Kopf herum, bis sie dieses Monsterding gewohnt sind. Das macht aber nichts, denn das will der Konsument, damit er das Fleisch bis zum Geburtsort verfolgen kann.

Wieviele Menschen lassen sich freiwillig piercen und tätowieren? Ist das nicht schmerzhaft?


gdo antwortet um 18-11-2011 14:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
mosti - da bist aber wirklich absolut und total ahnungslos ... du hast scheinbar keine Vorstellung was Leute für ihre Hunde bereit sind zu tun ... und auszugeben.

Ich geb dir ein paar Beispiele:
-) dürfen Deine Kühe bei dir im Bett schlafen?
-) gehst du mindestens 5x am Tag mit deinen Kühen spazieren?
-) bekommen Deine Kühe 7x in der Woche ein Ja-Natürlich Menü, frisch zubereitet (nix fix fertig eingekauft!) inkl. frischem Gemüse gekocht? Inklusive z.B: hin und wieder Lachs, damit der Hund auch die Omega3-Säuren bekommt?
-) Nimmst du Deine Kühe mit auf Urlaub?
-) Gehst Du mit deinen Kühen mehr mals im Jahr ausgiebig schwimmen? (weil das für den Hudn sehr gesund ist)
-) Wann hast Deinen Kühen das letzte Mal eine Massage zukommen lassen? Den Hunden tut das nämlich ebenso gut wie den Menschen.
-) Wann hast Deine Kühe das letzte Mal gebadet?
-) Hast du für eine Kuh schon einmal ein richtiges Begräbnis veranstaltet?

mosti ... du hast keine Ahnung was Menschen bereits sind für Türe (oder auch Katzen oder Meerschweinchen oder ....) zu tun ... und du willst es auch besser gar nicht wissen, weil für eine Vielzahl an Menschen ist der Hund oder die Katz einen Faktor X wichtiger wie die Menschen, die sie umgeben.

Und ich glaub die sind in der Mehrzahl ....

Was sie aber nicht davon abhalten wird das Schnitzel, die Leberkässemmel, die Bratwurst und den Schinken tagtäglich genüsslich zu verzehren.

Also - gibt es jedenfalls noch Millionen von Fortsetzungen in dieser unendlichen Soup-Opera.

gdo ... schmunzelnd ....


Gstettnbauer antwortet um 18-11-2011 14:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
@50 plus: ja, menschen lassen sich freiwillig!!!!! piercen und tätowieren. hast du das kalb gefragt ob es eine ohrmarke will? und was hats dir gesagt????

@gdo: der unterschied zwischen katze und kuh is wohl ein bißchen groß, um hier vergleiche zu ziehen.

außerdem, für die lieben kleinen vierbeiner wird unmengen an geld ausgegeben, aber wenn die milch 20 cent teurer ist, gibts gleich aufstand von der arbeiterkammer


Himlayalover antwortet um 18-11-2011 16:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
@Gdo
Der arme Hund! Da gehts ja den Kuehen echt besser wenns Gras fressen koennen, und kein "frisches gekochtes Gemuese" und Lachs.
Kobe Rinder bekommen Massage und Bier, mehr sollte man sich als Kuh auch nicht erwarten. Und aus psychologischer Sicht fuer die Kuh sicher besser, als fuer den armen Hund im Urlaub.


theres antwortet um 18-11-2011 18:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Hallo Traktorensteff,
ich habs nur nebenher gesehen, aber soweit ich mitbekommen habe, war das nicht Ostdeutschland, sondern Rheinland oder Hessen.
Mein Mann war Herscher über die Fernbedienung, ich hab leider nicht mitbekommen welcher Sender es war, aber es ging um ländliche Themen und sterbende Dörfer und eben der Versuch, Land für China aufzukaufen.
Wir können auch nicht so naiv sein und denken, dass die Inder und Chinesen nur in Afrika und Südamerika einkaufen, unsere doch eher niederschlagsreichen Gegenden sind im Zeichen von Klimawandel und möglicher Wasserknappheit einmal möglicherweise ein begehrtes Gut.

Zu den Tieren- es entwickelt sich immer mehr Tierferne, während früher nicht nur Bauernkinder, sondern auch viele Kinder in den Dörfern die Tiere, die sie auf den Tisch vorfanden auch kannten, ist heute das Zwergkaninchen ein Spielkamerad.
Eisbären und Pandas, Delphine im Fernsehen, vielleicht noch ein Meerschweinchen oder Zwergkaninchen, Ratten oder Wünstenspringmäuse in der Wohnung.
Das abgepackte Fleisch im Disounter, erleben, wie Tiere auf die Welt kommen und sterben, das entfernt sich immer weiter, da sind die Bilder aus den Schlachthöfen ein Schock.
Für mich ist das Schlachten von Masthähnchen auch keine schöne Arbeit, aber wenn ich mir welche grossziehe, dann hab ich nicht vor, dass sie an Alterschwäche sterben, ich muss sie dann eine Weile im Gefrierschrank lagern lassen und bevor ich sie schlachte, bedanke ich mich bei den Tieren.
Jetzt wird der tch wieder kommen und mir Hochnäsigkeit vorwerfen,
ich sehe es so, wenn ich Fleisch essen will, dann muss ich damit leben, dass dafür ein Tier sterben muss, für den Salat bedeutet der Schnitt mit dem Messer auch dessen Ende, der wollte auch lieber blühen und Samen bilden.
Sich an den gedeckten Tisch und gefüllte Teller zu setzen, es schadet nie, ein Dankgebet zu sprechen.
Mit der Fülle und der Selbstverständlichkeit von täglich mehr als genug ist das gesunde Maß verloren gegangen.



Schaf_1608 antwortet um 18-11-2011 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
GDO da Muss ich meinen vorschreibern recht geben...
Viele verhätscheln ihre HausTiere und vermenschlichen sie viiiieeeel zu sehr.... Der Hund im Urlaub ist sicherlich so unglücklich wie jener der in der Wohnung leben muss und dann fuer mehrer Stunden aulauf im Park erhält, kein Winterfell und dann eiseskaelte.... Beobachtet mal solche Hunde in einem Park in Wien, frieren ist da nett ausgedrückt und das frauerl trinkt fein einen gluehwein....

Und theres, ich kann mich dir nur anschließen...


50plus antwortet um 18-11-2011 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
@theres

Ich kann mich dir nur wieder anschließen.




tch antwortet um 18-11-2011 19:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Du hast Recht... der tch kommt wieder, diesmal stimme ich Dir zu..
Mit einer kleinen Einschränkung- das abgepackte Fleisch bekomme ich auch bei meinen Ab Hof Bauern- schon aus logistischen Grüneden... in dem Fall macht das abpacker die Frau vom Bauern, das ist ganz was anderes

Ein bisschen unter Verfolgungswahn leidest Du schon.... macht nichts es tut angeblich nicht weh.
Ob Du hoh´chnäsig bist sei mal dahingestellt- das Du etwas neben der realität lebst ist offensichtlich.
Mach Dir draus- es gibt schlimmeres.

tch


50plus antwortet um 18-11-2011 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
@gdo

Natürlich wird der mosti das mit seinen Kühen nicht so machen, aber wir haben schon viele Leute im Land, die die Bauern gerne dazu gesetzlich verpflichten würden. Sie mißverstehen die Nutztierhaltung total.
Man muß sich vorstellen, wenn zu Weihnachten eine Schar schlachtreifer Schweine in das Wohnzimmer kommt und unter dem Christbaum Packerl mit Mascherl findet, dazwischen die Sängerin im wunderschönen, wahrscheinlich sündhaft teueren Dirndlkleid?

Ich bin mir sicher, dass das die Tiere nicht wollen, sondern nur die Menschen! Oder hast schon mal ein Tier Weihnachtsgeschenke kaufen gesehen?


tch antwortet um 18-11-2011 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Hallo 50plus

Kansst Du die letzen zwei Sätze übersetzen?
Waldvierteldeutsch versteht der rest der Welt nicht
Danke!
tch


gdo antwortet um 18-11-2011 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Schweine unterm Christbaum hab ich noch nicht gesehen, außer vielleicht aus Stoff ... aber Hundtorte zum Hundegeburtstag (selbstverständlich bio) schon ... und die hat höllisch geschmeckt.

Hunde im Urlaub ... nix schöneres, weil wenn Herrli und Frauli Urlaub machen ... dann ist Action und Ausflüge und Neues den ganzen Tag ... sonst müssen die ja immer arbeiten.

Oder hat schon mal wer nen gesunden Hund gesehen, der nicht gerne beim Rudel ist?
Und die meisten fahren auch höllisch gerne Auto.
Und was für ein Gejaule wenns Herrli fortfährt - ohne dass ich mit darf.

Interessant find ich dass manche den Hund viel gesünder ernähren und auch halten - wie sich selbst.

Natürlich gibt es auch das Gegenteil - aber das sind keine wirklichen Hundefreunde.

Die Erklärung ist einfach: manche verstehen Hunde besser (und umgekehrt) als die Menschen.
Das kann ich auch in etlichen Fällen nachvollziehen. Weil wie manche mit Ihren Kindern oder der Frau - oder die Frau mit dem Mann - herumbrüllen, wegen Kleinigkeiten, wegen nix ... da ist mir dann auch der Hund lieber.

Aber es gibt natürlich auch andere Hunde ... wobei das dann aber meist an den Hundehaltern liegt.


50plus antwortet um 18-11-2011 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
@tch

Das läßt sich nicht übersetzen, das ist Fernsehprogramm, nicht Waldvierteldeutsch!


50plus antwortet um 18-11-2011 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
...übrigens kein Kinderfernsehprogramm!


haasi antwortet um 19-11-2011 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Bekenntnis zur heimischen Viehzucht
Nach einer bereits elend langen Diskussion, übernehme ich jetzt 1:1 den Standpunkt von MF7600:

finde diese mittleidigen biiiiittte biiiiiiieeeetttte tut das nicht aktionen der bauern schon peinlich.
anstatt eindeutig zu sagen dass es absolut keinen spielraum für kompromisse gibt- ende.
wo auf der welt gibts denn bessere haltungsbedingungen, sodass man von dort das fleisch beziehen könnte?!



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