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rotfeder antwortet um 12-11-2011 21:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Hallo!
Noch soll man nicht so geil auf die Förderungen von 2014 . Geben wird es was doch es gibt noch zuviele Unsicherheiten. Und das nicht nur wegen dem Verhandlungsergebnis in Brüssel, sondern auch Wirtschafts und Finanzkrise, Energieversorgung, Gesundheit usw.


SiegfriedasBauer antwortet um 12-11-2011 22:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Tja, sollten wirklich große Kürzungen auf die Bauern zukommen. So werden viele kleine Betriebe wegfallen und somit die wirtschaft wieder schädigen.

Ich kanns mir nicht vorstellen, dass da groß was wegfallen wird. Das kann die Regierung nicht riskieren!

Aber nungut, man wird sehen, wenns nix mehr gibt, dann hört man eben auf :-) oder man behält sich nur noch ein paar Oxen und ein paar Schweinderl eben nur noch für den Eigenbedarf.




50plus antwortet um 12-11-2011 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Ich denke doch, dass man uns Bauern genauso gerecht behandeln wird, wie die Beamten.

Wieviel % Lohnerhöhung fordern diese für heuer?

Danach wird man dann unsere jährlichen EU-AUSGLEICHSZAHLUNGEN auch berechnen!

Wer schreibt da Förderungen?



verleihnix antwortet um 12-11-2011 22:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
hey kollegen! jez mal ehrlich und ich hoffe dass mir manche recht geben werden: aber wenn wir bauern für unsere produkte einen preis bekommen würden, dass man gut leben kann, dann brauchen wir keine eu förderungen!
wenn ich für einen liter milch 55 cent bekommen würde mit einer jährlichen erhöhung um 2% dann brauche ich keine förderung.
das selbe gilt natürlich auch für alle anderen betriebszweige.

mfg
verleihnix, der jez KEINE preisdiskussion lostreten will


SiegfriedasBauer antwortet um 12-11-2011 22:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Ein kurzer Denkanstoß von einem Kleinbetrieb in Tirol

Wie wäre denn die Vorstellung statt die Förderung durch Geldmittel zu leisten, eine Förderung einzurichten, damit die Bauern Ihre Produkte effizienter an den/die Kunden bringen.

Es sollte gefördert werden dass auch zb. das Hotel Post/das Restauran um die Ecke - die Schweinderl, die Lämmer, Kartoffeln und die Eier von den Bauern aus der Umgebung beziehen kann. Die Preise dementsprechend hoch sein können dass da auch was übrig bleibt für den Bauern. Und der Hotelier oder Gastwirt eine gute Qualität bekommt zu einem angemessenen Preis und nicht eine schlechte Qualität aus China oder sonswoher für einen Spotpreis, der den Lebenmitteln keinen Wert sondern nur noch eine faden Nachgeschmack gibt.

Es muss einfach wieder in den köpfen der Menschen geweckt werden, dass die Qualität unserer Nahrungsmittel einfach wichtig ist, für Gesundheit und für die Wirtschaft.

Heutzutage gibt man einen ganzen Monatslohn für ein PC aus (den man sich dann alle 2 Jahre neu kauft) und bei Fleisch, Obst und Gemüse schaut man so genau hin, dass man sich aufregt, wenn das KG Lammfleisch 5€ Koster (wobei das schon ein Witz ist)

Auf jeden Fall wird es dann irgendwann nicht so sein, dass die Wirtschaft zu Grunde geht und jeder wieder sein Schwein, seine Kuh und seine Hennen hat um sich allein zu versorgen..... NEIN wenn es soweit kommt dann können wir Bauern mit der Flinte im Stall stehen und die Scharenweise -Anrückenden Sädtler abknallen die uns die Lämmer ausm Stall klauen!!!!




orchkatzl antwortet um 13-11-2011 07:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@ verleihnix genauso ist es
vor der sche...... EU haben wir milchpreise gehabt von über 6 schilling und für einen Stier haben wir um die 20-22ooo,. schilling bekommen !!!!
wir brauchen die EU nicht unser land braucht die Preise die wir vorher hatten !
brauch auch keine Förderung is ja nur a zuckerl von der EU das nicht alle Bauern auf einmal aufhören
wichtig is nur das so a EU-Beamter mehr geld in den Ar.... bekommt als ein bauer das ganze jahr
verdient.



jvc antwortet um 13-11-2011 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Ich habe bisher nur Ausgleichszahlungen bekommen und keine Förderungen


Fallkerbe antwortet um 13-11-2011 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Zitat
. NEIN wenn es soweit kommt dann können wir Bauern mit der Flinte im Stall stehen und die Scharenweise -Anrückenden Sädtler abknallen die uns die Lämmer ausm Stall klauen!!!!
Zitat ende

und genau diese Städtler sollen aber jetzt weiterhin, wie schon die letzten 16 jahre auch, mit ihren Steuergeld deinen nicht lebensfähigen Betrieb vor den Wirtschaflichen Untergang retten?


biolix antwortet um 13-11-2011 09:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
;-)))

Und die Erde ist eine Scheibe und eingentlich haben die Bauern noch nie Förderungen bekommen.. ;-))

also stellt euch auf 15-20% mindestens ein, meine Meinung...wenn es diese System noch gibt nach dem nächsten Wirtschaftscrash.. ;-)((((

lg biolix




tch antwortet um 13-11-2011 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Denkanstoss für einen kleinen Tiroler,
Ihr habt es schon in der Vergangenheit nicht geschafft auf etwas das euch "heilig" ist aufzupassen ( Hofer)

Es mag zwar in die Köpfe der Höhenluftgeschädigten Ureinwohner Tirols zu passen das man hungernde Menschen einfach abknallt- wieviele von einem anlaufenden MOB möchtest Du den erledigen?

Glaubst Du wirklich das Du oder Deine Familie in der Lage seid eure Keuschn gegen verzweifelte Menschen zu schützen?

Gerne verrate ich Dir ein paar Tricks die der Mob anwenden kann um einen Schluchtinger aus dem Haus zu treiben....geht blitzschnell dauert nur ein paar Minuten uns schon laufen die Gelängängigen Hosenscheisser auf den Berg



tch



MF7600 antwortet um 13-11-2011 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@fallkerbe
nein genau diese städtler müssen sich mit ihren steuergeldern die lebensmittel billig und auf höchstem niveau halten und noch dazu den ganzen beamten- verwaltungs- und kontrollapparat finanzieren.


MF7600 antwortet um 13-11-2011 10:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@tch
schon blöd wenn man bauernhasser ist und keinerlei möglichkeit hat diese zu boykottieren. ;-))))


monsato antwortet um 13-11-2011 11:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
hay
in sachen kürzugen is leider noch viel offen,
das heißt 1 säule wie biolix geschrieben hat 10-20%
und die 2 säule hat noch gar keinen unterboden-denn der wird durch die auflagen der 1, säule entzogen, also sieht sch.......... aus.


SiegfriedasBauer antwortet um 13-11-2011 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Ich hab nur meine Meinung kunnt getan, und die die sich auf den Schlipps getreten fühlen - wenn man kein Problem damit hätte sich selbst zu versorgen, dann wäre es nicht nötig sich darüber auszulassen, dass die Städtler soviel an uns Bauern zahlen, die anscheinden nicht lebensfähig sind!

Jemand der noch nie Schweiß und Blut auf der Wiese gelassen hat und sich dabei gut fühlt, weil er etwas tut dass Ihm und seiner Familie wirklich etwas schönes und gesundes bewahrt, der sollte die Klappe nicht so weit aufreißen.

Jemand der noch nie sein Schnitzel selber geschlachtet hat oder zumindest mal dabei war, sollte ebenfalls die Klappe nicht soweit aufreißen. Denn da sieht man welch Wert so ein Schnitzel hat das man Mittags auf seinem Teller liegen hat.

Ich bin stolz auf jeden Kleinbetrieb der weiter macht und uns ein gutes Produkt zur Verfügung stellt.

Wirtschaftlich Lebensfähig sind wir immer, nur nicht mehr in dem Umfang, dass wir auch den Nichtbauern ein gutes Stück Fleisch verkaufen können, das nicht auf 50% zurückschrumpft in der Pfanne, da die einfach lieber den Analogkäse und das billig Schnitzel aus den Diskontern holen.

@tch
Da du ja so eine finstere Einstellung gegen uns geländegängigen Feiglinge hast, würd ich mal gern wissen wo du deinen Skiurlaub verbringst, oder im Sommer wandern gehst???
Wenns keine Bauern mehr gibt, gibts auch keine Pflege der Landschaft mehr, bin mal gespannt ob den Touristen das dann immer noch so gut gefällt wenn die Felder nicht mehr gemäht sind und im Winter die Skipisten nicht mehr anständig Präpariert werden können. An der Landwirtschaft hängt viel mehr dran als nur der einzelne Bauer!!!


tch antwortet um 13-11-2011 12:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Schiurlaub mache ich keinen- gehe Skitouren so an die 80 pro jahr- davon keine in Tirol
Wandern gehe ich sehr viel, am liebsten im wald rund um meinen Haustüre....um Bewegung zu machen brauche ich die Tiroler Schotterhaufen nicht!
Wenns keine Bauern mnehr gibt gibrts auch keine Zäune meher die meinen Bewegungsfreiheit einschränken.

Es muss sich wirklich gut anfühlen wenn man im eigen Blut auf der Wiese liegt.... die Menschen die das machen schreien sehr oft dabei- vermutlich aus Freude am Schmerz?
Ist das bei Dir auch so.
Die braunen Pistenautobahnen werden von Bauern im Sommer gepflegt....? das macht ihr um Futter für euer Vieh zu gewinnen oder gegen bezahlung?

Du musst auch nichts an Nichtbauern- was immer das auch sein mag verkaufen....
Zieh Dich in zurück in finstere Mittelalter ohne Strom- ohne PC..... verkaufen wirst Du immer etwas:-) an die sogenannten Nichtbauern.
Auch die Schluchtinger schaffen es nicht ohne externe Unterstützung- das war früher auch so:-)

tch


chili antwortet um 13-11-2011 13:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Und schon wieder ist da "tch" ausfällig ((((-
a richtiger Frustschreiber!
noch einen schönen Sonntag

chili


SiegfriedasBauer antwortet um 13-11-2011 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Du glaubst doch nicht wirklich dass mein Beitrag nur auf Tirol bedacht war!

In deiner Umgebung gibts auch Bauern die dafür sorgen, dass es halbwegs ansehnlich ist im Sommer.
Ich möchte es beim Wandern nicht missen durch eine Herde von Kühen zu gehen die am Grasen sind und sich die Sonne wohltuend auf den Bauch scheinen lassen.

Oben an der Hütte angekommen ein Stück Almkäse und einen guten Schluck Milch dazu, um die Proteinspeicher wieder zu fürllen, dann noch einen Apfel von Nachbars Apfelbaum, um die Glykogenspeicher wieder zu füllen. Tja sicherlich besser als den künstlichen Mist den man in Pulver Form kaufen kann^^!

Dass du das mit dem Schweiß und dem Blut nicht verstehst war mir Klar! Damit wollte ich nur Sagen, dass man etwas von sich gibt, und das Gefühl dabei schön ist, da man es mit dem Herzen macht.

Schön dass du deinem Bewegungsdrang freien Lauf lässt, da sind die paar Zeune doch kein Hinderniss für solch ein Sportskanone^^



stallbub antwortet um 13-11-2011 13:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen



stallbub antwortet um 13-11-2011 13:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Mache mir keine sorgen, daß mir wer stier, schwein oder henne klaut. Solange sich mehr als 95% der menschen nicht ein schnitzel herunterschneiden kann ohne sich die finger weckzuschneiden ist dazu keine gefahr. Nur daß inden geschäften mehr gestohlen wird ist leicht möglich.


gdo antwortet um 13-11-2011 13:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
biolix ... nur so mal eine Gedankenanstoß: wenn der Euro bis nächstes Jahr im Herbst z.B. auf 0,65 fallen sollte .... glaubst dass dann noch ein Stein (Förderung) auf dem anderen ist?

Oder wenn es 2013 zu einer Währungskrise (nicht zwingend Euro) kommt .... glaubst dass dann noch ein Stein (Förderung) auf dem anderen ist?

Weil wer wird dann am meisten unter die Räder kommen - und wer am wenigsten?




Fallkerbe antwortet um 13-11-2011 13:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
In der Krise würden doch umgehend Notstandsgesetze greifen.

-gesetzlich Festgelegte Preise für Grundnahrungsmittel, eventuell Bezugskarten.
-hohe Strafen für Schwarzhandel und wucher
-Lieferverpflichtungen

Alte Bauern können euch davon sicher noch was erzählen, wie das ablief.
Von Bauern, die Ihren Stall mit der Waffe in der Hand gegen ihre Kunden verteidigen mussten ist mir nichts bekannt.





tch antwortet um 13-11-2011 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Ja da hast schon recht... der künstliche ProteinMist- produziert aus Milch... wie auch die Trockenmilch...

Wie ist das jetzt mit den Schipisten, werden die gemäht um Futter für die Tiere zu bekommen?
Äpfel muss ich nicht klauen.... die kaufe ich zu...

Zäune sind kein Hinderniss sie sind nur störend, passen nicht ins Landschaftsbild.

@Ihr schreibt immer wieder von Förderungen.....:-)

tch


gdo antwortet um 13-11-2011 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
tch ... du hast recht, so wird sich das nicht abspielen, wie sich das klein-wild-west-maxi vorstellt ... weil der "Mob" wird dann bewaffnet mit Schrotflinten etc und als Gang auftreten ... oder anders herum: tagsüber kommen dann die Gangs - und in der Nacht die Hungrigen ...

ein Bauer mit Flinte ist dann bestenfalls noch als Hühnerfutter zu verwenden ...

Die Flinte in die Hand zu nehmen in solchen Zeiten, ist der denkbar schlechteste Ansatz ... es sei denn man hat auch eine Gang oder das Militär im Rücken ... und selbst dann ist es vielleicht unklug ...

aber interessant die thematische Entwicklung in diesem Thread ...


gdo antwortet um 13-11-2011 14:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Falkerbe ... noch nix von den Plünderungen in Irland, England, Griechenland, Lybien, Ägypten mitbekommen?

Der Notstand wird in der Regel nicht zum Spaß eingeführt ... sondern wenn es schon wo gebrannt hat.
Ausserdem - bei einer klassischen Revolution der breiten (hungrigen) Massen hast dann halt vielleicht ein Pech, wenn sich die hungrigen Soldaten unter den Mob mischen.

Aber ich weiß schon - so was kann heute nicht mehr passieren.


biolix antwortet um 13-11-2011 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Apokalypse ?? WO ?? Vom GDO, er hat mich gefragt und ich weiß es nicht, aber eine Apokalypse wird nciht eintreten, und überhaupt gehts hier doch um EU Förderungen.;-))
Aber wer braucht schon die Finanzwirtschaft, ich nicht.... ;-)))

GDO wir schaffen das !!! ;-)

lg biolix

ps. ach ja tria, bei dir glaubt man eher, dei home is dei hirnkastl, und aus.. ,-))


kolli antwortet um 13-11-2011 16:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
gdo: ich werde das Gefühl nicht los, dass es weniger die Sorge vor der Krise ist, die dich antreibt, sondern eine latente Sehnsucht nach Apokalypse. Empfehle dir den neuesten Film von Lars van Trier.


Fallkerbe antwortet um 13-11-2011 16:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen

Wenn das die Hoffnung sein soll, wie sieht dann erst die verzweiflung aus?







gdo antwortet um 13-11-2011 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@tria ... dank meiner "apokalyptischen Einstellung" konnte ich mein neuerworbenes Anwesen - das im übrigen bereits massiv eingezäunt ist, da dort Wild gehalten wurde - nahezu vollständig als steuerfreies Geschenk des Himmels, für das ich nicht mal arbeiten mußte, betrachten.

Der springende Punkt ist nicht ein Positivist zu sein, oder ein Negativist - sondern versuchen die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Gemäß Zyklenforschung hat der Westen 2007 sein peak gehabt - jetzt gehts bis 2015/2016 runter. Ob ihr das Apokalypse nennt oder nicht ist mir eigentlich vollkommen einerlei. Weil das einzige was enscheidet, ist was du am Ende des Tages in der Tasche hast. Und solange da alle paar Jahre einfach nur durch Veranlagung eine LW drinnen ist, könnt ihr euch ruhig weiterhin an mir reiben ...

gdo ... sich bereits auf die nächsten Geschenke dank meiner apokalyptischen Einsichten freuend.



iderfdes antwortet um 13-11-2011 17:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Also ich hab Förderungen bekommen für die neue Heizung, für den Wärmeschutz, Kindergeld und Kinderbeihilfe, Jungfamilienförderung für den Hauskauf, usw. Das wird angeboten und natürlich auch genutzt. Kein Mensch käm auf die Idee, das infrage zu stellen oder sich gar dafür rechtfertigen oder entschuldigen zu müssen. Nur bei den Förderungen oder AZ - oder wie man es auch immer nennen will - in der Landwirtschaft, damit die Erzeugerpreise auf einem Niveau bleiben können, bei dem selbst die größten Farmen in den USA gefördert werden müssen, gibts immer wieder Diskussionen, obwohl jährlich tausende Betriebe zusperren und hunderttausende einem Nebenerwerb nachgehen. Ich glaube auch, dass auch weiterhin ein Teil der Einkommen aus öffentlichen Mitteln kommen werden, die Alternative wäre ein stetiger Anstieg der Preise durch vermehrte Flächenaufgabe. Und das wird man sicher verhindern wollen, jeder kann sich vorstellen, was passieren würde, müsste wieder die Hälfte des Einkommens für Lebensmittel ausgegeben werden.


biolix antwortet um 13-11-2011 17:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Nabend !

also für mich ist überahupt nicht wichtig was ich am Ende in den "Taschen" habe, sondern wie ich gelebt habe und wie es meinen/unseren Kindern in Zukunft gehen wird...
Und daher meinte ich so wie es gdo gemeint hat meiner Meinung nach, wir werden mehr Sorgen haben, als die EU Förderungen... nichts desto trotz schreib ich ja oben das ich mit den Kürzungen rechne wenn es nciht ärger kommt.. bin ich nun ein Optimis oder ein Pessimist oder gar ein "Retter der Welt" ? ;-)))))))))))

lg biolix.... und sei für alles offen, nimm es an, aber versuche deine Weg zu gehen, ohne Anderen zu schaden, oder besser noch, schaff es mit ihnen gemeinsam, dann wird sich zeigen, das der Mensch nur miteinander existieren kann und nicht in einer egoistischen auf abgestimmten gegeneinander, und auf das freue ich mich.. ;-)


MF7600 antwortet um 13-11-2011 18:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@fallkerbe
dachte ich mir doch dass es in den entwicklungsländern nicht so schlimm sein kann mit den hohen nahrungsmittelkosten, sind sicher alle notstandsgeregelt die hungerrevolten.
aber sooo etwas gibts bei uns nicht, nieee und nimmer. also weg mit der eigenversorgung!!! wir holens uns billig aus gerade diesen krisensicheren ländern!!
auch gabs da in simbabwe weisse farmer die ihre farmen bis zum tot verteidigt haben als der pöbel kam.



Fallkerbe antwortet um 13-11-2011 18:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen


Hier disskutiert man über das abknallen von Hungerdem Pöbel und Hungerrevolten, während weltweit noch 30% der lebensmittel im müll landen und die Milcherzeugung mit einer quote begrenzt werden muss, weil sonst durch ausufernde Überproduktion der Preis gänzlich kollabieren würde usw.

Wäre möglich, das man hier etwas an den tatsächlichen betrieblichen herausforderungen der mittelfristigen zukunft vorbeirennt.











teilchen antwortet um 13-11-2011 19:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen

Pöbel? Mob? Seid Ihr eigentlich noch zu retten?
Das ist ja widerlich.
Das sind Menschen, die letztlich die Produkte kaufen, die Ihr produziert, und die mit ihrem Steuergeld die Ausgleichszahlungen finanzieren.
Woher sonst soll denn dieses Geld kommen? Es regnet nicht vom Himmel.

Anscheinend können Bauern und Nicht-Bauern einfach nicht miteinander. Aber es wird Zeit zu erkennen, dass es ohne einander schon gar nicht geht.
Die Bauern haben ohne Nicht-Bauern genauso wenig Existenzgrundlage wie umgekehrt, wenn man einmal von der Selbstversorgung mittels Primitivbewirtschaftung absieht.



MF7600 antwortet um 13-11-2011 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@ fallkerbe
was?!! ich glaub du lebst in einer traumwelt!!
@quoten sind schnee von übervorgestern, dienen maximal zur besseren abschätzung der produktionsmenge für die industrie.
preise sind generell im steigen, wenn nicht gerade noch von übermächtigen handelsunternehmen künstlich niedergehalten.
kollabierende preise sehe ich nirgends.
einziges problem sind ausufernde gesetzeshirngespinste die die produktion verhindern sollen.


50plus antwortet um 13-11-2011 19:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@teilchen

Zu deinen ersten 3 Sätzen kann ich dir nur zustimmen!

Aber - die Konsumenten sind die übervollen Lebensmittelregale und den geringschätzigen Umgang mit Lebensmitteln schon so gewöhnt, dass sie garnicht wissen, dass es eine Berufsgruppe gibt, die dafür hart arbeiten hat müssen.
Meinst du, dass umsonst soviele Bauernkinder die Höfe verlassen? Meinst du es ist in Ordnung, den Druck auf die Bauern ständig zu erhöhen - von allen Seiten? Diese Ausgleichszahlungen stehen uns zu! Es ist ja unglaublich, dass man uns ständig 2-stellige Prozentsätze streicht, während die restliche Bevölkerung jährlich Lohn- u. Gehaltserhöhungen bekommt.
Glaubst du, dass wir in Österreich Lebensmittelüberproduktion hätten? Dieser Überfluß entsteht ja durch die vielen Importe!
Und ehrlich gesagt, liebes teilchen, wir Bauern würden ohne den Konsumenten länger überleben, als umgekehrt. Das hat der Hirschfarm einmal so ähnlich formuliert: "Ich hör zu arbeiten auf - und du zu essen, mal sehen, wer es länger aushält!"


Felsi antwortet um 13-11-2011 19:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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geistreich



Fallkerbe antwortet um 13-11-2011 19:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mf,
dann warten wir mal die quotenabschaffung ab, denn bisher haben wir noch quoten und trotzdem Preise, zu denen der durchschnittliche Öbauer nicht kostendeckend Produzieren kann- deshalb sind und waren AZ nötig.

Welcher milchpreis wäre deiner meinung nach für den durschschnittlichen Öbauern nötig, um eine abschaffung der förderungen und AZ ohne gröbere einbußen schlucken zu können?
ich denke 0,8 bis 1€ je kg.
und wie realistisch ist es, diesen Milchpreis am freien Markt zu erzielen?










Felsi antwortet um 13-11-2011 19:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
Das geistreich ist an eine bestimmte Person gerichtet ihr wisst schon wen ich meine, da ist mir jede Zeile zu schade für solche Kommentare.


teilchen antwortet um 13-11-2011 20:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@50plus

Denk auch einmal über 3 Tage hinaus.
Woher bekommst Du Strom, Treibstoff, Medikamente, ganz zu schweigen von Dienstleistungen wie Müllabfuhr, Post, Telefon, Schule, Arzt...
Wenn Du kein Geld mehr hast, um es zu kaufen, und vor allem wenn es niemanden mehr gibt, der Dir das anbietet, weil er damit beschäftigt ist, seinen eigenen Kartoffelacker zu bestellen, wird es auch auf dem Hof sehr schnell eng.
Ein Bauer mit 50 Kühen kann schon ohne Strom keine fünf Tage überbrücken, weil er ohne Melkmaschine die Arbeit ohne Unterstützung nicht mehr bewältigen könnte. Die Ernte von mehreren ha Grund könnte ohne Maschinen nicht eingebracht werden, sie würde auf den Feldern verderben.
Ein Schweinestall ohne Strom wäre in kurzer Zeit tot, bis der Notstromgenerator auch aufgebraucht ist. Ohne Treibstoff fährt auch kein Tiertransport zum Schlachthof, und auch kein Milchtankwagen.
Mir fehlt jetzt die Fantasie für jegliche Katastrophenszenarien und Machtspielchen.

Wir hätten definitiv Überproduktion, schau Dir bitte einmal die Exportzahlen für landwirtschaftliche Rohstoffe an. Jeder Betrieb schaut auf sein eigenes Fortkommen, und denkt nicht an gesamtvolkswirtschaftliche Zusammenhänge.
Muss er auch nicht, denn dafür ist der Staat da.
Würde es keine staatliche Preisbildung für Grundnahrungsmittel geben, würden Bauern auf Teufel komm raus produzieren, was am meisten bringt. Das macht dann keinen Sinn, wenn wir z.B. zuviel Getreide, aber zu wenig Milch hätten. Ein einzelner kann diese Zusammenhänge nicht überblicken.
Das muss selbst Dir einleuchten.

Wie wir beim Milchlieferboykott gesehen haben, ist für Wochen genug Lagerware da, um einen Engpass in der Bevölkerung zu verhindern und Lösungen zu finden.
Also dieses Gerede "wer es wohl länger aushält" ist sowas von sinnlos und entbehrlich.
Es geht nur miteinander, so ist jede Katastrophe bewältigbar.



MF7600 antwortet um 13-11-2011 20:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@fallkerbe
du als melkmaschinenmechaniker siehst ja nur die milchbauern in österreich.
aber was hat der milchpreis mit den ausgleichszahlungen zu tun?
mich interessieren auch keine preise die nötig wären um produzieren zu können, mich interssiert der höchstmögliche preis der am markt erzielbar ist.
sobald quoten, interventionspreise,... wegfallen geht es entgegen allen befürchtungen meist nach einer sehr kurzen schwächephase massiv mit den preisen bergauf.


kolli antwortet um 13-11-2011 20:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Würde es keine staatliche Preisbildung für Grundnahrungsmittel geben, würden Bauern auf Teufel komm raus produzieren, was am meisten bringt. Das macht dann keinen Sinn, wenn wir z.B. zuviel Getreide, aber zu wenig Milch hätten. Ein einzelner kann diese Zusammenhänge nicht überblicken."

Aus welchem Land kommst du, Teilchen? Aus Nordkorea?


MF7600 antwortet um 13-11-2011 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@teilchen
welche staatliche preisbildung für grundnahrungsmittel? welcher überblick über welche zusammenhänge?
kann sein dass du glaubst wir leben in den 70er jahren des vorigen jahrhunderts?


Fallkerbe antwortet um 13-11-2011 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@mf
-ich bin kein melkmaschinenmechaniker, du verwechselst mich
-du hast vom freien markt gesprochen und den Betrieb fit zu machen für den freien Markt und die zeit nach der AZ wäre sicher eine der herausforderungen unserer Zeit für die landwirtschaft.





MF7600 antwortet um 13-11-2011 21:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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an die lieben landwirtschaftskritiker
ihr habt ja total überholte vorstellungen über die produktion in der landwirtschaft.
jede produktionsverhinderung zb. durch irgendwelche wahnsinnigen gesetze ist grob fahrlässig.
das fällt uns früher oder später selber auf den kopf.


MF7600 antwortet um 13-11-2011 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@fallkerbe
zeit nach AZ, dass ich nicht lache!!
der bürokratiemoloch wird sich niemals freiwillig der existenzberechtigung berauben!
und 2. sind AZ nötige leistungsabgeltungen für unsere hohen produktionsstandards.


teilchen antwortet um 13-11-2011 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen

@MF, @Kolli

Mit "staatliche Preisbildung" meine ich marktpolitische Instrumente, die zur Produktions- und Preisregulierung eingesetzt werden.
Die Milchkontingentierung z.B. ist nichts anderes als staatliche Produktions- und Preisregelung.
Dieses und andere marktpolitische Instrumente zur Mengen- und Preisregulierung, wie hohe Einfuhrzölle für Nicht-EU-Staaten sollen helfen, ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herzustellen und einen marktverträglichen Preis zu sichern, von dem man leben kann.

@MF, Du kannst Kontingente auch als Produktionsverhinderung sehen, aber was ist die Alternative?
Ohne Kontingentierung würde jeder produzieren, soviel er kann, auch wenn keine Nachfrage da ist.
In kurzer Zeit würden die Preise noch tiefer im Keller sein.
Nach 2014 soll die Kontingentierung doch fallen, wie denkt Ihr darüber?
Wie soll es dann weitergehen?



MF7600 antwortet um 13-11-2011 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
ach teilchen, dein wissensstand ist aus dem vorigen jahrhundert. dass ist doch alles schnee von vorgestern!
kontingente waren mal vor langer zeit eine produktionsverhinderung.
siehe zuckerrüben, da wird man ja schon fast gezwungen mehr anzubauen.
angesichts 7milliarden menschen mit stetig steigendem wohlstand würde ich mir über kontingente keine gedanken mehr machen.
die produktion der wichtigsten agrarischen güter kommt dem wachsendem verbrauch kaum nach.




teilchen antwortet um 14-11-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen

@MF

Die Nachfrage steigt offensichtlich nur in Drittstaaten, denn im Inland ist die Nachfrage mehr als gesättigt, und unser Bevölkerungswachstum ist zart.
Das heißt es müsste mehr exportiert werden.
Es würde doch auch Sinn machen, das Kontingentvolumen insgesamt zu erhöhen, um jedem der produzieren will, das Produzieren zu ermöglichen.
Für mich die Kontingentierung sehr wohl einer Produktionseinschränkung gleich, aber soviel ich weiß, haben wir noch immer Überproduktion im Inland.

Um landwirtschaftliche Produkte nach China oder Indien zu exportieren müssen die Exporte gestützt werden, sonst werden die Produkte dort keinen Absatz finden.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Preise dort so rasch anziehen, wenn die Einkommen nicht nachziehen können. Dann blieben die Sachen erst wieder in den Regalen liegen.

Wer zahlt die Exportstützungen? Die Steuerzahler.
Um den Preis, dass unsere inländischen Bauern zu hohen Kosten produzieren können, was Bauern in anderen Ländern zu einem Bruchteil der Kosten schaffen.
Die Steuerzahler werden somit zweimal zur Kasse gebeten, einmal bei der Produktion in Form von Ausgleichszahlungen, und einmal beim Absatz in Form von Exportstützungen.
Warum sollten wir das tun?



kolli antwortet um 14-11-2011 10:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
teilchen:

Die Zeiten, wo mit Stilllegungsprämien die Überproduktion verhindert werden sollte, sind wirklich vorbei. In den grossen Agrarländern Europas, z.B. Rumänien, ist die Förderung sogar an die Bewirtschaftung der Flächen gebunden, es wurden sogar Strafzahlung für eine Nichtbewirtschaftung diskutiert. Und für die agrarischen Rohstoffe gibt es einen Weltmarktpreis. Dieser kann ganz schön nach oben gehen, wie die jüngste Vergangenheit gezeigt hat (Weizen). Die Zukunft ist ganz sicher eine, die von einem Mangel an Rohstoffen geprägt sein wird. Du musst dir also keine Sorgen machen, über unnötige Stützungen. Die Preise für die Nahrungsmittel werden jedoch steigen, das ist auch klar.

PS: Es gibt bereits fertige Konzepte für ein sog. "vertikal Farming". Landwirtschaft in Hochhäusern. Dort soll auf kleinstem Raum produziert werden. Alles perfekt gesteuert und künstl. belichtet. Es gibt die Meinung, dass diese Art der Produktion konkurrenzfähig werden könnte, in naher Zukunft. Sollte das tatsächlich der Fall werden, dann kannst du dir vorstellen, was Lebensmittel kosten werden. Der Energieeinsatz ist enorm, Wirkungsgradverluste werden in Kauf genommen. Dann sitzt jeder Keuschler, der ein paar Ar sein eigen nennt, auf einer Goldmine.




MF7600 antwortet um 14-11-2011 12:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@teilchen
wie gesagt dein wissensstand ist von übervorgestern!!
wo gibts denn noch kontingente ausser bei der milch?
welche exportstützungen?
drittstaaten reissen sich um unsere produkte. dort liegt eben der anteil für lebensmittel nicht bei 8% des einkommens sondern bei 80%.
getreidepreis zb. in den USA liegt auf unserem niveau.
der steuerzahler zahlt nur die höheren standards die bei uns eingehalten werden müssen.


MF7600 antwortet um 14-11-2011 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
und natürlich den bürokratie und kontrollapparat!!


321 antwortet um 14-11-2011 17:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
@Kolli, Du gibst mir das Stichwort Weltmarktpreis.

Ich hoffe, man meint mit dem Titel AUSGLEICHZAHLUNGEN, zum hunderttausensten Mal!

Nehmen wir Vergleichsweise einen gut ausgestatteten schuldfreien Betrieb mit Hektar 50 > Getreidebau im Osten, Österreichs.
Qualitäts,-Prämien Topweizen-Produktion, Ertragserwartung eines guten Erntejahres +/- 6000 kg/ha Durchschnitt.
Davon abzüglich, sämtliche auf einem Hektar bezogene Kosten, bringt ein Ergebnis von ein Paar hundert Euro,
zählbar mit weniger als mit 5 Fingern. Den Flächen entsprechend ein Einkommen, das dem einem (in D) Harz 4
Empfänger entspricht. Dieses spiegelt sich auch im Bescheid der steuerlichen Erklärung.
Das ist kein Jammern, denn es betrifft jeden, es wird einem nur Klarer, wenn man Bleistift benützt!

@50plus.:
Du sagst es, wenn Junge gar nicht das Handtuch ergreifen, um es nicht werfen zu müssen.
@helmar
Auch Sie, hält sich schon dieses Tuch bereit.............

Auch meines ist nicht in allzu weiter Ferne, aber was ich noch kann und tue, mache ich gerne!
Wir sind dem Alter entsprechend, wo sich in den nächsten Jahren der Strukturwandel nach uns, rasant verändern wird.




MF7600 antwortet um 15-11-2011 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
ein 50ha ackerbauberieb wie von dir beschrieben ist von einem modern arbeitenden, gut organisierten betriebsleiter in 100 st/jahr machbar. und durchaus wirtschaftlich zu führen.
nur muss man auch bereit sein neue wege zu beschreiten und nicht arbeiten wie zu großvaters zeiten.
nur wenn man immer sagt das geht nicht, immer alles schlechtredet und die jungen auch nichts ändern lässt wirds schwierig mit der hofnachfolge.



Hirschfarm antwortet um 15-11-2011 09:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mf7600: Ich bin zwar oft deiner Meinung aber 2h pro ha brauchst schon alleine Trakorfahrzeit am Feld wenn alles minimiert ist. Dazu kommt nochmal mindestens dasselbe wenn nicht die doppelte Zeit für: Büroarbeit, Rüst- und Reparatuzeiten, Lagerhaltung und Aufbereitung der Ernteprodukte Hofinstandhaltung , Steinesammeln, Grenzsteine suchen, Wege säubern, Drainagen reparieren, Stauden zurückstutzen, Gräben heben, Organisation der Betriebsmittel etc. etc. Es ist schon richtig das man in wenig Zeit viel schaffen kann. Aber WM Veranstaltung ist Landwirtschaft noch keine. Und außerdem ist es sinnlos wenn wir in immer weniger Zeit immer mehr machen (billig produzieren) und die anderen in immer mehr Zeit immer weniger machen.
mfg


321 antwortet um 15-11-2011 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@MF7600 Dich stört der Bürokratie und Kontrollaufwand, eigentlich mich auch. Aber eigene betriebliche Aufzeichnungen sollten schon zum Standard gehören. Dabei gehe ich sowieso von einem modern geführten
Betrieb aus.Maschinen, Gebäude nicht alle neu, aber doch am letzten Stand. Man kann auch ein moderner
Großvater sein.
Jeder ist seines Glückes Schmied, man kann die Jugend nicht in die gleichen Fußstapfen zwingen.
Warum auch? Mit entsprechender guten Ausbildung, sind Arbeitskräfte aus der Landwirtschaft, ein gefragtes
Personal.
Neue Wege beschreiten.
100 h für 50 ha = reine Theorie. Grubber-Pflug-Säen-Kulturpflege-Ernte(2.AK) und weiter von HF angeführte
und noch mehr für Eigenleistungen.
Neue Wege beschreiten.
Betrieb im Nebenerwerb? Zupacht wenn möglich, zu Höchstpreisen? Direktvermarktung (Getreide/??)
Ein Leben lang Pachtäcker zukaufen?
Oder einen guten Verdienst mit 13 u.14 X2. Aber alles hat seine Vor u.Nachteile!


gdo antwortet um 15-11-2011 18:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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biolix ... selbst auf die Gefahr hin, dass't mich jetzt gedanklich frißt ....

"also für mich ist überahupt nicht wichtig was ich am Ende in den "Taschen" habe, sondern wie ich gelebt habe und wie es meinen/unseren Kindern in Zukunft gehen wird"

Ich "laboriere" jetzt seit Tagen an dieser Bemerkung.
Ich versuchs mit ganz wenig Worten:

"Mit vollen Hosen ist gut stinken".

(Weil als Arbeiter mit Frau und Kinder in einer 40m2 Wohnung in 1160 Wien ohne vermögende Frau und ohne Förderungen und ohne Deine Flächen hättst nicht so einen blöden - und vor allem grundverlogenen - Spruch.)


MF7600 antwortet um 15-11-2011 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich spreche von einem 50ha ackerbaubetrieb.
wobei ich schon mal die angeführte grubber- pflug- säen- kulturpflege- ernte variante als zu grossvaters zeiten zähle.
säen und ernten würde ich sowieso auslagern, da zu geringe auslastung für 50ha.


@321
frag mal hirschfarm was er gemacht hat... hochachtung!
ich sag es nur so, investiert ein junger genausoviel zeit und energie in ein LW unternehmen wie in einen anderen job, braucht er keinerlei vergleich zu scheuen.


ah1 antwortet um 15-11-2011 20:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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na ja, die 2 traktorstunden/ha sind sicherlich leicht möglich. wenn ich das wort pflug lese klappts allerdings wahrscheinlich nicht mehr!


ah1 antwortet um 15-11-2011 20:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
eu förderungen
na ja, die 2 traktorstunden/ha sind sicherlich leicht möglich. wenn ich das wort pflug lese klappts allerdings wahrscheinlich nicht mehr!


MF7600 antwortet um 15-11-2011 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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will mich auch nicht auf die 100stunden festlegen, sollens halt 200 sein wenns viel ist.


palme antwortet um 16-11-2011 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ob die Zeiten der Stilllegung wirklich vorbei sind ?

Kritik an neuer Agrarpolitik der EU
Ab 2014 soll die EU-Agrarpolitik auf neue Beine gestellt werden. Im Großen und Ganzen liegt bereits am Tisch, was auf die Bauern zukommt. Höhere Auflagen, mehr Bürokratie und ein Minus bei den Förderungen und damit ein geringeres Einkommen befürchtet die Landwirtschaftskammer.

Auf Oberösterreichs Bauern kommt laut Landwirtschaftskammer einiges zu. Da wären zum einen neue Produktionsauflagen, konkret will die Europäische Union die Landwirtschaft grüner machen. Soll heißen: Die Direktzahlungen werden eine Umweltprämie beinhalten. Diese sieht unter anderem eine sogenannte Ökobrache vor.

50.000 bis 60.000 Hektar weniger Ackerfläche
Sieben Prozent Ackerflächen müssen stillgelegt werden. Auf Österreich umgelegt wären dies 50.000 bis 60.000 Hektar Ackerfläche weniger, das bedeutet aber auch ein Minus von 300.000 Tonnen Getreide aus österreichischer Produktion.

Große Monokulturen sollen vermieden werden
Für Landwirtschaftskammerpräsident Hannes Herndl und Vizepräsident Franz Reisecker ein Widerspruch: Werde doch stets nach Lebensmitteln gerufen, die mit heimischen Rohstoffen produziert werden. Ein weiterer Punkt bei den Ökoauflagen: Die Fruchtfolgeauflage. Ab einer Ackerfläche von drei Hektar sind mindestens drei verschiedene Kulturen vorgesehen. Damit wollen die Brüsseler Agrarpolitiker große Monokulturen wie es sie etwa im Norden Deutschlands eindämmen.

Ein Umstand, der allerdings nicht auf die oberösterreichische Landwirtschaft zutrifft, weshalb die Kammer fordert: Die EU-Mitgliedsländer müssen selbst mehr entscheiden dürfen.

Weniger EU-Gelder für die Bauern
Alles in Allem werden die österreichischen Bauern nach derzeitigem Vorschlag weniger EU-Gelder bekommen: 705 statt jährlich 715 Millionen Euro. Und das, obwohl Österreich schon jetzt bei den Direktzahlungen unter dem EU-Durschnitt liege, wie kritisiert wird. Diskussionsstoff gibt es somit genug. Bis Mitte 2012 können die EU-Länder jetzt ihre Vorschläge einbringen. 2013 wird dann verhandelt und entschieden. Ab 2014 soll dann die gemeinsame Agrarpolitik fixiert sein.

Kritik der FPÖ
Ein klares Nein zur EU-Agrarreform gibt es seitens der Freiheitlichen Bauernschaft Oberösterreich. Landesobmann Franz Graf meint, es könne nicht sein, dass ein Land wie Österreich mit einer kleiner strukturierten Landwirtschaft gegenüber den Agrarfabriken derartig schlechter gestellt werde.


Publiziert am 15.11.2011




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