Volkssport round up spritzen

Antworten: 88
179781 16-10-2011 19:01 - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Die Anwendung dieses Herbizids nimmt bei uns immer kuriosere Formen an. Damit meine ich nicht nur die Hobbygärtner, die das Zeug im Baumarkt kaufen können und damit ohne jegliches Fachwisser herumspritzen dürfen.
Von immer mehr Bauern wird das Mittel auch ohne Furcht und ohne Hirn eingesetzt. Da werden nicht nur Problemverunkrautungen auf Ackerflächen behandelt wofür es auch gedacht ist. Es geht schon im Frühling los damit, das ungeschaut Mulchsaatflächen gesprizt werden, auf denen in Folge einer gut gelungenen Begrünung so gut wie kein Unkraut da ist.
Nach der Ernte sind einige größere Betriebe dazu übergegangen, keinerlei Stoppelbarbeitung zu machen. Vor der Folgefrucht kommt dann einfach die Spritze und hinterher wird gegrubbert oder gepflügt und ausgesät.
Die richtig "ordentlichen" Bauern spritzen auch gleich alle Hofflächen, Feldwege, Raine, Waldrandstreifen usw. damit tot. Ein völlig unnötiges Unterfangen, auf Flächen, die keiner Nutzung unterliegen den Bewuchs totzuspritzen. Ausserdem sieht es hässlich aus, wenn alles braun ist.

Meiner Meinung nach ist das ein absoluter Mangel an landwirtschaftlichem Fachwissen, wenn jemand gittige Pflanzenschutzmittel ohne Notwendigkeit ausbringt.

Gottfried


fgh antwortet um 16-10-2011 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
1. Roundup ist nicht giftig, sonst wäre es nicht für jedermann erhältlich
2. Mit dem Rest von deinem Beitrag hast du vollkommen recht.
3. Bei uns verwendet es mittlerweile die Straßenverwaltung zum Straßengraben freispritzen (wenn die halb runden Betonschallen verwachsen sind, oder für die ersten 10cm neben der Straße)


beginner antwortet um 16-10-2011 19:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@fgh

Folglich darf ich sagen: Quecksilber ist nicht schädlich, sonst wäre es nicht in so vielen ZähneN?



fgh antwortet um 16-10-2011 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@beginner:
Vergleich hinkt, Quecksilber ist wirklich giftig! Roundup ist zwar schädlich aber nicht giftig und zwischen schädlich und giftig ist bekanntlich noch ein Unterschied.


rocky1000 antwortet um 16-10-2011 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen



rocky1000 antwortet um 16-10-2011 20:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen



we3820 antwortet um 16-10-2011 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Roundup ist nicht giftig .........

»Monsanto« vergiftete die Bevölkerung heimlich mit seinem Unkrautvernichter »Roundup«
Jeffrey M. Smith

Dr. Andreas Carrasco saß in seinem von innen verschlossenen Fahrzeug und musste eingeschüchtert miterleben, wie eine johlende Menge zwei Stunden lang auf seinen Wagen einschlug und ihn beschimpfte. Seine Freunde, die es nicht mehr bis in das Fahrzeug geschafft hatten, hatten nicht so viel Glück. Einer von ihnen war am Ende wie gelähmt, ein anderer ohnmächtig. Die wütende Menge von etwa 100 Menschen war wahrscheinlich von einem örtlichen Reisbauern aufgehetzt worden, der über das, was Dr. Carrasco an diesem Tag vorhatte, verärgert war. Was hatte Carrasco denn so Schlimmes verbrochen? Er wollte die Menschen darüber aufklären, dass das Herbizid Roundup des BioTech-Konzerns Monsanto Schädigungen bei ungeborenen Tieren und wahrscheinlich auch Menschen hervorruft.

Carrasco gehört zu den führenden Embryologen der Medizinischen Hochschule der Universität der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires und ist Mitglied des Nationalen Forschungsrates seines

Landes. Er hatte von den erschreckenden Berichten über Bauern gehört, die in der Nähe der landwirtschaftlichen Großflächen leben, auf denen Glyphosat-tolerante Sojabohnen angepflanzt werden [Glyphosat ist der zentrale Wirkstoff des Breitbandherbizids Roundup.]. Diese Pflanzen wurden gentechnisch so verändert, dass sie auch die zumeist hohen Dosierungen des berüchtigten Monsato-Unkrautvernichters überstehen. Die bereits nach kurzer Zeit auftretenden Folgen der Versprühaktionen waren nicht zu übersehen: Hautausschläge, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und sogar ein Todesfall. Der erst elfjährige Paraguayer Silvino Talavera, der im Jahr 2003 mit seinem Fahrrad in eine Sprühwolke des Herbizids geraten war, starb an den Folgen dieser Vergiftung. Aber Carrasco registrierte auch einen Anstieg der vorgeburtlichen Schädigungen, der Krebserkrankungen und anderer gesundheitlicher Störungen, die nun die Bauern und ihre Familien heimsuchten, die mit Roundup in Kontakt gekommen waren. Er beschloss daher, dieser Angelegenheit im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie nachzugehen.


Monsanto vertuscht seit 30 Jahren Geburtsschäden

Carrasco injizierte winzige Mengen von Roundup in Hühner- und Froschembryos, und wie nicht anders zu erwarten war, traten die gleichen Geburtsschäden auf, von denen auch die Bauernfamilien im Zusammenhang mit ihren Kindern betroffen waren. Ein Bericht der Provinzregierung von Charkow, der kurz darauf veröffentlicht wurde, bestätigte, dass bei Personen, die in der Nähe von Soja- und Reisfeldern leben, die mit Roundup und anderen Chemikalien behandelt worden waren, tatsächlich eine höhere Zahl von Geburtsfehlern auftritt – zwischen 2002 und 2009 kam es zu einem Anstieg um fast das Vierfache. (Die Zahl der Krebserkrankungen bei Kindern verdreifachte sich im gleichen Zeitraum.)

Die Aufsichtsbehörden hatten bereits vor Jahren Roundup mit der Behauptung zugelassen, dass es keine derartigen Probleme aufweise. Aber nach der Veröffentlichung der Ergebnisse Carrascos verschoben europäische Behörden den Termin für eine erneute offizielle Überprüfung Roundups, die eigentlich 2012 fällig gewesen wäre, in aller Stille auf das Jahr 2015. Und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Nahrungsmittelsicherheit (BVL), das zu einer Stellungnahme zu den Ergebnissen aufgefordert worden war, erklärte lapidar, der argentinische Wissenschaftler müsse sich geirrt haben. Frühere Studien, die unter anderem von den Herstellern von Roundup und anderen Herbiziden durchgeführt worden waren (darunter eben auch Monsanto selbst) hätten bereits ergeben, dass Roundup keine Geburtsfehler hervorrufe.

Nun aber veröffentlichte eine Gruppe internationaler Wissenschaftler einen Bericht, in dem die massiven Vertuschungsoperationen zu diesem Komplex, die bis in die 1980er-Jahre zurückreichen, detailliert dargelegt wurden. Dieselben Industriestudien, auf die das deutsche Verbraucherschutzministerium verwiesen hatte, zeigen eigentlich das genaue Gegenteil dessen, was in der Stellungnahme behauptet wurde. Roundup führt zu einem Anstieg der Geburtsschäden. Die europäischen Behörden benutzten wissenschaftliche Taschenspielertricks, um den statistisch deutlichen Anstieg von Geburtsschäden unter den Tisch fallen zu lassen, und viele andere Aufsichtsbehörden weltweit folgten diesem unrühmlichen Beispiel. Monsanto stützte sich die ganze Zeit auf diese irreführenden Erklärungen zur angeblichen Unbedenklichkeit und bestritt immer wieder, dass Roundup für Geburtsschäden verantwortlich sei.


Monsato ist dabei, die Bevölkerung ständig heimlich zu vergiften

Die Vertuschung der giftigen Nebenwirkungen seiner Produkte ist für Monsanto nicht neu. Sie sind Experten darin. Im Jahr 2003 bezahlte das Unternehmen 700 Millionen Dollar im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung. In dem Verfahren ging es um die heimliche Vergiftung der Bevölkerung, die in der Nähe der Monsanto-Fabrik zur PCB-Herstellung [PCB, polychlorierte Diphenyle, gehören zu den chronisch toxischen organischen Stoffen] in Anniston im amerikanischen Bundesstaat Alabama lebten. Aus den Gerichtsakten tritt die Arroganz der Monsanto-Manager offen zutage, als sie mit den schädigenden Folgen ihrer Produkte konfrontiert wurden: »Wir können es uns nicht leisten, auch nur einen Dollar an Umsatz zu verlieren«, heißt es in einem geheimen Memorandum des Konzerns.

Der Öffentlichkeit zugespielte Dokumente enthüllen darüber hinaus, dass Wissenschaftler der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA Monsanto vorgeworfen hatten, die extrem giftigen Folgen von Agent Orange kriminellerweise vertuscht zu haben. Auf diese Weise sei verhindert worden, dass Veteranen des Vietnamkriegs angemessen für Krebs, Geburtsschäden bei ihren Kindern und andere Folgeschäden entschädigt worden seien. [Das Entlaubungsmittel Agent Orange wurde von den USA während des Vietnamkriegs großflächig eingesetzt.]

Als Carrasco seine Ergebnisse zum ersten Mal veröffentlichte, erhielt er die üblichen Reaktionen. Seine Ergebnisse wurden zurückgewiesen, und er wurde von Biotechnologie-Befürwortern in den Medien scharf angegriffen. In seinem Büro tauchten sogar vier sehr aggressive Personen auf und stellten ihn zur Rede, aber er wurde nicht direkt physisch angegriffen. Das geschah erst, als er am 7. August 2010 versuchte, in der argentinischen landwirtschaftlich geprägten Kleinstadt La Leonesa seine Ergebnisse in einem Vortrag zu erläutern. Das war ungewöhnlich.


Weltweites Vorgehen gegen Kritiker

Als Dr. Irina Ermakova ihr Büro betrat, war die Botschaft der verkohlten Reste ihrer Unterlagen auf ihren Schreibtisch eindeutig – es war ein weiterer Versuch, sie einzuschüchtern oder zu bestrafen. Schon zuvor waren Proben aus ihrem Labor gestohlen worden, und immer wieder war sie verbalen Angriffen durch Biotechnologie-Befürworter ausgesetzt. Was hatte sie verbrochen? Sie hatte gentechnisch veränderte Sojabohnen (GV-Soja) an Ratten verfüttert, und die Ergebnisse ihrer Untersuchung veröffentlicht.

Ihre Ergebnisse waren sicherlich nicht von der Art, die die Verkäufer der gentechnisch modifizierten Sojabohnen hören wollten. Nachdem die weiblichen Ratten die genetisch veränderten Sojabohnen gefressen hatten, starben mehr als die Hälfte ihrer Jungen innerhalb von drei Wochen nach der Geburt. Die Jungen waren deutlich kleiner und nicht zur Fortpflanzung in der Lage, wie ein späteres Experiment zeigte. Bei den Ratten, die kein gentechnisch verändertes Soja erhalten hatten, starben in den folgenden Generationen nur zehn Prozent der Jungtiere. Auch bei der Fortpflanzung traten in der Kontrollgruppe keine Probleme auf.


Fachmagazin greift Ermakova hinterhältig an

Nachdem Ermakova ihre von ihr selbst als »vorläufig« bezeichneten Ergebnisse auf einer Konferenz im Oktober 2005 vorgestellt hatte, kam das »Schadensbegrenzungsteam« der BioTech-Industrie erst so richtig in Fahrt. Im Zentrum der koordinierten Angriffe standen das »Fachmagazin« Nature Biotechnology sowie vier Biotechnologie-Befürworter. Ermakova zufolge rief der Herausgeber des Magazins an und erklärte ihr, er plane die Veröffentlichung einer Beschreibung ihrer Untersuchung in Form eines Essays. Er bat sie dann, ihm am Telefon eine kurze Zusammenfassung ihrer Forschungen zu geben. Sie könne dies aber auch, wenn es ihr lieber wäre, schriftlich tun. Ermakova ist eine hochrangige Wissenschaftlerin und Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften. Diese Aufforderung überraschte sie, und sie schlug vor, ihre Ergebnisse vor der Veröffentlichung erst dem üblichen Verfahren einer Überprüfung durch Fachkollegen zu unterziehen. Aber der Herausgeber beharrte auf einer Zusammenfassung. Sie schickte ihm das Gewünschte zu und erhielt später einen Vorabdruck des Artikels, der als Verfasserin ihren Namen trug.

Aber dabei handelte es sich um einen manipulierten Beleg. Wirklich veröffentlicht wurde etwas ganz anderes. Statt eines ausführlicheren Artikels fügte das Magazin praktisch hinter jedem Abschnitt beißende Kritik der vier BioTech-Befürworter ein. Viele der Zitate Ermakovas waren gestrichen und durch solche ersetzt worden, die ihre vier Kontrahenten ausgesucht hatten, um so ihre Argumente zu entkräften. Die vier BioTech-Befürworter – Bruce Chassy, Vivian Moses, Val Giddings und Allan McHughen – verhielten sich wie ein akademischer Lynchmob. Sie räumten zwar alle ein, dass sie persönlich über keine Erfahrung mit dem Forschungsbereich, den sie so verurteilten, und seinen Methoden verfügten, aber das hielt sie nicht davon ab, der russischen Wissenschaftlerin alle nur denkbaren Vorhaltungen zu machen.

Das Ziel dieser Angriffe war offensichtlich. Man wollte der BioTech-Industrie einen Vorwand liefern, behaupten zu können, diese Untersuchung, die eine hohe Todesrate aufzeigte, sei offiziell kritisiert und widerlegt worden. Zugleich stellte das Ganze eine deutliche Warnung dar: Wenn jemand es wagen sollte, Ermakova zu verteidigen (oder ähnliche Forschungen zu betreiben), würde man rücksichtslos auch gegen diese Person vorgehen.

Das Problem war nur, dass fast die ganze Kritik völlig substanzlos war. Mehr als drei Viertel der Argumente bezogen sich darauf, dass sie angeblich keine ausreichenden Beweise für ihre These vorgelegt habe. Aber wie man sich erinnert, hatte man sie aufgefordert, lediglich eine Zusammenfassung zu schreiben. Ihr Angebot an den Herausgeber, alle Einzelheiten vorzulegen, wurde abgelehnt. Sie war schlicht und einfach in eine Falle gelockt worden. Als in der Öffentlichkeit Details über dieses hinterhältige Vorgehen bekannt wurden, warfen unabhängige Wissenschaftler Nature Biotechnology einen unethischen »vorsätzlichen Angriff« vor. Und zumindest eine Person forderte den Herausgeber zum Rücktritt auf.

Aber dazu kam es nicht. Stattdessen wurde der internationale Druck auf Ermakova so stark, dass ihr Chef ihr weitere Forschungen zu gentechnisch veränderten Pflanzen untersagte. Einer ihrer Kollegen versuchte sie zu trösten, indem er erklärte, vielleicht könnte ja gentechnisch modifizierte Soja zur Lösung des Problems der menschlichen Überbevölkerung beitragen. (Was sie keineswegs tröstete).


Die Wirklichkeit bestätigt die Forschungsergebnisse: gentechnisch veränderte Soja führt zu höherer Sterblichkeit bei Rattennachwuchs

Ein ernstzunehmender Kritikpunkt an den Forschungsergebnisse Ermakovas bezog sich darauf, dass sie das Futter nicht biochemisch untersucht hatte. Aber ohne eine solche Untersuchung könnte man einwenden, dass möglicherweise ein ganz anderer Giftstoff in dem Sojafutter für die erstaunlich hohe Todeszahl und das geringere Wachstum in ihrem Experiment verantwortlich sei. Aber die weiteren Ereignisse in ihrem Labor weisen auf etwas anderes.

Nachdem Ermakova ihre Tests noch dreimal mit jeweils ähnlichen Ergebnissen wiederholt hatte, stellte der Futtermittellieferant die Zusammensetzung seines Futter um und setzte ihm gentechnisch veränderte Sojabohnen zu. Da nunmehr alle Ratten das gentechnisch veränderte Futter erhielten, konnte Ermakova ihre Experimente nicht weiter fortsetzen, da sie nun keine Kotrollgruppe mehr hatte. Als sie nach zwei Monaten ihre Kollegen im Labor fragte, wie sich die Sterberate im Zusammenhang mit den Rattenexperimenten entwickelt habe, stellte sich heraus, dass 99 von 179 ( = 55,3 Prozent) der Rattenjungen, an deren Eltern Rattenfutter mit gentechnisch veränderter Soja verfüttert worden war, innerhalb der ersten 20 Tage verstorben waren. Daher kann man sagen, was immer auch die hohe Sterblichkeitsrate ausgelöst hat, war nicht auf die Marge des gentechnisch veränderten Mehls beschränkt, die in ihren Experimenten verfüttert worden war. Sowohl Ermakovas Untersuchung wie auch die im Folgenden beobachtete und bei allen weiteren Experimenten auftretende Mortalitätsrate wurde im russischen Fachmagazin Ecosinform, natürlich nach einer fachlichen Begutachtung, veröffentlicht.


Erschreckende Schädigungen der Fortpflanzung

Auch andere Untersuchungen zu Roundup-toleranten Sojabohnen verweisen auf beängstigende Probleme bei der Fortpflanzung. Ermakova konnte zeigen, dass die Hoden bei Ratten, die mit GV-Soja gefüttert worden waren, ihre Farbe von gewöhnlichem Rosa zu Blau änderten (dieses Ergebnis wurde bisher noch nicht veröffentlicht). Von Experten begutachtete Forschungen aus Italien verweisen auf Veränderungen etwa bei jungen Spermazellen in den Hoden von Mäusen. Eine brasilianische Forschergruppe stellte Veränderungen der Gebärmutter und der Eierstöcke weiblicher Ratten fest. Die DNS von Mäuseembryos funktioniert bei Mäusen, deren Eltern mit GV-Soja gefüttert wurden, anders als bei Tieren, deren Eltern keine GV-Soja erhielten. Und als man Hamster zwei Jahre lang mit GV-Soja fütterte, ging ab der dritten Generation die Fortpflanzungsfähigkeit bei den meisten Tieren verloren. Die Jungtiere wuchsen langsamer, und die Sterblichkeit der Jungtiere lag drei- bis fünfmal höher als bei der Kontrollgruppe, an die keine GV-Soja verfüttert worden war. Bei vielen Tieren trat zudem ungewöhnlicher Haarwuchs im Maul auf.

Als die österreichische Regierung Roundup-resistenten Mais untersuchte (der zudem gentechnisch noch soweit verändert war, dass er ein Insektizid produzierte), wiesen Mäuse weniger und kleineren Nachwuchs auf.

Es ist nicht feststellbar, ob die Schäden bei der Fortpflanzung auf die gentechnischen Veränderungen in den Pflanzen, die hohen Rückstände an Roundup in der GV-Soja oder dem GV-Mais oder auf noch ganz andere Ursachen zurückzuführen sind. Die Amerikanische Akademie für Ökologie (AAES) und auch andere medizinische Organisationen hielten diese Forschungsergebnisse für so überzeugend, dass sie eine entsprechende Warnung herausgaben, ohne die Ergebnisse weiterer Tierversuche abzuwarten. Sie forderten alle Ärzte auf, allen ihren Patienten eine GVO-freie Ernährungsweise anzuraten.


Unkrautvernichter Roundup selbst in der Luft

Ein Verzicht auf Roundup-tolerante Soja und -resistenten Mais bei unserer Ernährung wird sicherlich die von uns aufgenommene Menge an Roundup verringern. Aber eine vor Kurzem veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass es praktisch unmöglich ist, die Aufnahme von Roundup grundsätzlich zu verhindern. Im mittleren Westen der USA wurde Roundup in der Wachstumsperiode in 60 bis 100 Prozent der gesammelten Luft- und Regenwasserproben, aber auch in Gewässern nachgewiesen.

Roundup ist in den USA praktisch allgegenwärtig. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass dort auf mehr als 405.000 Quadratkilometern Roundup-tolerante Feldfrüchte angebaut werden. Wenn die Landwirte Roundup einsetzen, passen sich die Unkräuter an und werden zunehmend ebenfalls gegen das Herbizid resistent, sodass die Landwirte die ausgebrachte Menge erhöhen müssen. In den ersten 13 Jahren nach Einführung Roundup-toleranter Feldfrüchte mussten bereits zusätzliche 173.000 Tonnen des Herbizids versprüht werden. Da nun auch immer mehr »Superunkräuter« entstehen, gegen die Roundup praktisch machtlos ist (sie treten bereits auf 45.000 Quadratkilometern Ackerfläche auf), steigt der Einsatz von Roundup dramatisch weiter an.


Die »Lösung« des US-Landwirtschaftsministeriums: noch mehr Roundup

Das amerikanische Landwirtschaftsministerium hat eine überzeugende Lösung für dieses sich immer weiter verschärfende Problem gefunden: Einfach noch mehr Roundup auf die Felder. Im Januar 2011 erteilte es einer weiteren Roundup-toleranten Feldfrucht, der Luzerne, die Zulassung. Die Luzerne (auch unter der Bezeichnung Ewiger Klee bekannt) wird weit verbreitet in der Tiernahrung eingesetzt. Bisher wurden in der Regel nur sieben Prozent der insgesamt mehr als 81.000 Quadratkilometer großen Anbaufläche überhaupt mit Unkrautvertilgern besprüht. Aber das dürfte sich jetzt ändern, da die gegen Roundup resistente Luzerne nun auch bald auf einen Heufeld in Ihrer Nähe wachsen und mit Roundup getränkt werden wird.

Aber dabei bleibt es nicht. Am 1. Juli teilte das Landwirtschaftsministerium dem Unternehmen Scotts Miracle-Gro mit, es könne das Roundup-tolerante »Kentucky Bluegrass«, ein Wiesenrispengras mit blaugrünen Blättern, nun ohne jegliche Kontrolle seitens der Regierung auf Rasenflächen, Golfplätzen und Fußballfeldern in den gesamten USA aussäen.

Jetzt, wo wir Roundup in unserer Nahrung, der Tiernahrung, der Luft, im Regenwasser und in den Gewässern finden, wird es wohl bald auch dort in hohen Dosen versprüht werden, wo unsere Kinder auf Grasflächen spielen. Damit besteht nicht nur die Gefahr, dass Amerika als Folge davon bald unter einer steigenden Zahl von Geburtsfehlern zu leiden haben dürfte. Roundup wird auch mit Krebs, Störungen des Hormonsystems, einer Verringerung der Spermienzahlen, Fehlbildungen bei Spermienzellen, plötzlichem Zelltod beim Menschen, Fehlgeburten und anderen Krankheiten oder gesundheitlichen Schäden in Zusammenhang gebracht. Aber gleichzeitig beschert es Monsanto Milliardengewinne. Kein Wunder, dass sie dort rund um die Uhr damit beschäftigt sind, kritische Wissenschaftler zum Schweigen zu bringen und missliebige Forschungsergebnisse zu unterdrücken. Denn was wäre, wenn die Menschen die Wahrheit erführen?

Roundup ist sicher nicht giftig?


fgh antwortet um 16-10-2011 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
gesundheitsschädlich, aber nicht giftig.

Siehe:
Toxikologie [Bearbeiten]

Die Giftigkeit von Glyphosat ist für Nichtzielorganismen (Säugetiere, Vögel, Fische, und Wirbellose) gering, da das gehemmte Enzym EPSPS nur in pflanzlichen Zellen vorhanden ist. Die Toxizität von Glyphosat-basierten Produkten weicht davon in Abhängigkeit der Rezeptur ab. So führt beispielsweise die Verwendung von Netzmitteln (wie bei Roundup) zu einer höheren Toxizität, insbesondere bei Wassertieren. Als Isopropanol-Salz ist Glyphosat besonders für Fische weniger toxisch.[6][20] Von Tieren wird aufgenommenes Glyphosat schnell und unmetabolisiert wieder ausgeschieden.[15]

Als akute orale LD50 wurden bei der Ratte 4275 mg a.e./kg Körpergewicht (a.e. für acid equivalent) für Glyphosatsäure und 1550 mg a.e./kg für das ursprüngliche Roundup-Produkt (MON 2139) bestimmt. Bei einer zweijährigen Fütterungsstudie an Ratten und Hunden wurden bei der höchsten untersuchten Dosis von 300 mg/kg Futter keine schädlichen Wirkungen festgestellt. Die akute orale LD50 für die Virginiawachtel liegt bei 4971 mg a.e./kg für Glyphosatsäure und 1742 mg a.e./kg für das ursprüngliche Roundup-Produkt. Im 8-Tage-Fütterungstest wurde die LC50 bei Wachtel und Stockente mit > 4640 mg/kg Futter bestimmt. Bei der Honigbiene liegt die letale Dosis für Glyphosatsäure und das ursprüngliche Roundup-Produkt bei mehr als 100 bzw. 30 µg/Biene, beim Kompostwurm bei mehr als 2300 bzw. 1550 mg a.e./kg Erde für Glyphosatsalz bzw. das ursprüngliche Roundup-Produkt. Fische reagieren empfindlicher auf Glyphosat, als LC50 (96 Stunden) wurden bei der Forelle 86 mg/l Wasser und beim Sonnenbarsch 120 mg/l festgestellt.[15][25][6] Der europäische ADI-Wert beträgt 0,3 mg/kg. Der AOEL beträgt 0,2 mg/kg.[26]

Glyphosat-Isopropanol-Salz gilt als praktisch nicht toxisch für Regenbogenforelle, Blauen Sonnenbarsch, Großen Wasserfloh und Kompostwurm. Glyphosatsäure gilt als praktisch nicht toxisch für den Großen Wasserfloh, Ratten und Honigbienen und als leicht toxisch für Regenbogenforelle, den Blauen Sonnenbarsch und die Virginiawachtel. Das ursprüngliche Roundup-Produkt gilt als nicht toxisch für Honigbiene und Kompostwurm, leicht toxisch für Ratte und Virginiawachtel und als moderat toxisch für Regenbogenforelle, Blauen Sonnenbarsch und Wasserfloh. Die Toxizität von Glyphosat für Amphibien wurde für 20 Arten aus drei Kontinenten getestet. Die geringste festgestellte letale Dosis (bei der empfindlichsten Art im empfindlichsten Entwicklungsstadium) beträgt 0,88 mg a.e./l (a.e. für acid equivalent) für den Krallenfrosch.[6][20]

Als Grundlage für die Zulassung wurden 1,7 mg/l für eine Fischart gewählt. Der niedrigere Wert für Amphibien wurde dabei akzeptiert, da toxische Stoffe nur zugelassen werden, wenn die erwartbare Exposition mindestens zehnmal (USA) bzw. hundertmal (EU) geringer ist als die geringste in Zulassungsstudien gefundene letale Dosis ist. Tatsächlich beobachtete Expositionswerte liegen jedoch deutlich unter den geringsten letalen Dosen. Die in einer 2002 durchgeführten Untersuchung von 51 Gewässern im mittleren Westen der USA maximal gemessene Expositionswert betrug 8,7 µg a.e./l und 95 % der Werte lagen zwischen 0,45 und 1,5 µg a.e./l.[27] An 30 in 2004 und 2005 untersuchten Standorten im südlichen Ontario betrug der maximale beobachtete Expositionswert 40,8 µg a.e./l. In Feuchtgebieten mit bekannten Amphibienpopulationen liegen die Werte typischerweise unter 21 µg a.e./l.[28] Die in der Natur gemessenen Expositionswerte liegen damit deutlich unter den im Labor festgestellten letalen Dosen.[6]

Die in detaillierten Studien zur Exposition von Landwirten beobachtete maximale systemische Exposition beträgt 0,004 mg/kg. Der maximale Wert ohne toxische Wirkung (NOEL) beträgt 175 mg/kg.[6] Für menschliche Plazentazellkulturen liegt die letale Dosis von Glyphosat und Roundup laut einer Studie bei 4,54 bzw. 2,52 g/l.[29] Die halbmaximale Inhibitionskonzentration (IC50) von Progesteron bei Mäusezellkulturen liegt nach einer Studie bei 24,4 mg/l für Roundup.[30] Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit geht bei Lebensmittelrückständen von 0,3 mg/kg bei Mais und 7 oder 10 mg/kg bei Sojabohnen von keinem länger anhaltenden Gesundheitsrisiko für den Verbraucher aus.[31] Das gemeinsame Treffen (2004) der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und der Weltgesundheitsorganisation zur Risikobewertung von Rückständen von Pflanzenschutzmitteln in 32 Nahrungsmitteln kam zu dem Schluss, dass Glyphosatrückstände mit keinen akuten oder chronischen Gesundheitsgefährdungen für den Verbraucher einhergehen.[32]

Die generell niedrige Toxizität für Nichtzielorganismen aufgrund des nicht vorhandenen Enzyms EPSPS, der schnelle Abbau von Netzmitteln, und der große Abstands zwischen der mit dem Sicherheitsfaktor multiplizierten geringsten letalen Dosis und den in Studien beobachteten Expositionswerten in der Umwelt deuten darauf hin, dass Glyphosatapplikationen bei ordnungsgemäßer Anwendung keine Risiken für Nichtzielorganismen mit sich bringen.[6]



biolix antwortet um 16-10-2011 20:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Abend !

Danke Gottfried für deinen EIntrag !!

SOviel ich weiß darf Monsanto z.b. in Frankreich nicht mehr auf Round up draufschreiben das es "natürlich abgebaut wird.."

Von wo kommen denn diese Auswüchse ?

Meiner Meinugn genau aus dem Grund wie es fgh ja schreibt: "Ist ja nciht giftig.."...

Also bitte, wenn chemisch Synthettischen Stoffen nach 30 Jahren dann nachgewiesen werden kann wie gitfitg sie wirklich sind, komtm das "Ahaa-Erlebnis"...komisch oder ?

WEnnst dir allein die "Totspritz" Prospekte ansiehst, und dann liest, alels was noch keimen soll darf nicht gespritzt werden, aber normaler Britweizne darf natürlich, der muss ja nicht keimmen, dann sind wir wieder bei der "Freien Marktwirtschaft" , wo ich gerne auf der Semmelpackung stehen hätte, "Diese Semmeln können aus totgespritzem WEizen hergrlstellt worden sein.."...

Mehr sag ich dazu gar nicht mehr, schön das konv. Kollegen auch schon wenigstens zum nachdenken anfangen !

lg biolix


FraFra antwortet um 16-10-2011 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wer ist der größte abnehmer in deutschland??? wer weiß es????


helmar antwortet um 16-10-2011 20:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Habs noch nie verwendet.....
Mfg, Helga


biolix antwortet um 16-10-2011 20:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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nehme an die Deutsche Bahn, das sollte aber nicht das was ind er LW abläuft verdecken, nur komisch das sie sich nicht mal die Zahlen veröffetlichen traun, bzw. Behördlich wie auch die Antibiotikas die verabreicht werden nicht gemeldet bzw. erfasst werden, von den Multis, sonst muss jeder pfurz aufgezeichnet werden..


Restaurator antwortet um 16-10-2011 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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klingt doch alles, als ob man den namen "DDT" durch "RoundUp" ersetzt hätte - oder?


mfj antwortet um 16-10-2011 21:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Na, müsst Ihr Eure „Bioschiene“ mal wieder puschen....;-))

Die Wahrheit über Glyphosat liegt übrigens wo anders.
Mit so einem Mittel, dass so verbreitet ist, so billig und einfach zu bekommen ist...kann man kein Geld mehr verdienen.
Die Hersteller sind bemüht eine Zulassungssperre durchzuführen, um mit neuen Mitteln wieder richtig Geld zu verdienen.

Euer „Bio-Gehoppel“ ist dazu nur unterstützend, für die Chemiekonzerne...versteht sich !
Aber erzähl das mal einem verbohrten, ideologiesüchtigen Unkrautzüchter...

Schließlich laufen die singend zwischen den Zeilen und rupfen, zupfen und verwünschen die Quecke...



P.S. Was das Verbot von DDT angerichtet hat, lieber Restaurator – gleicht einem Holocaust der ökologischen Opferbereitschaft !





fgh antwortet um 16-10-2011 21:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Deine Theorie ist nicht zu verachten, es ist zu 90% so, dass billige Mittel ihre Zulassung verlieren und als Nachfolger kommt ein teures Mittel auf gleicher Wirkstoffbasis.


biolix antwortet um 16-10-2011 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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danke fgh, dem ist nichts hinzuzufügen ! und bleibt dann gleich gifitg oder heisst "ultra ultra ultra turbooo" und ist mit dem nachfolgemitteln von DDT "bereichert"... würg, kotz kann ich nur sagen..
Und in so threats dann immer wieder "Bio" mit rein zu ziehen mfj, das ist fast schon das selbe, aber wir kenn dich ja leider schon sehr lange... ;-(


Tyrolens antwortet um 16-10-2011 23:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Lieber Herbizid als unnötige Bodenbearbeitung.

Hab ich das eigentlich richtig mitbekommen? Bio-Austria-Vorstand i.R.?


tch antwortet um 16-10-2011 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Biolix
Welche Mittel empfiehlst Du gegen die Überträger der Malaria?
Räucherstäbchen schaffens nicht....

tch


Tyrolens antwortet um 16-10-2011 23:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Globuli.



biolix antwortet um 16-10-2011 23:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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oje der nächste Richtige 2.;-)), ach nein heute schon der 3. mit mfj, ihr passts zusammen... na sind wir froh das die Wirtschaftswissenschaft noch schneller zusammenbricht als die Mutter Erde die die grüößte Selbsstheilungskraft hat..;-)))

Schönen Abend noch und schlaft gut... biolix ;-))


walterst antwortet um 16-10-2011 23:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ob ich mit der Anwendung von Round-up rund ums Haus herum die Malariaüberträger südlich des Äquators eindämmen kann? Da muss ich noch genau nachdenken. Vielleicht bei ein paar Glas Gin-Tonic.


Tyrolens antwortet um 16-10-2011 23:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Es ging da wohl eher um DDT. Round-Up -> Herbizid.


Woodster antwortet um 16-10-2011 23:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schon eigenartige Ansichten. Gesundheitsschädlich - aber nicht giftig...???

Gift = gleich tot?. Geschundheitsschädlich ist in wieviel Jahren tot?

Also ich möchte auch nicht gesundheitschädlichen Chemikalien ausgesetzt sein.
Man weiß jetzt nach zig belegbaren Studien, dass diese Gifte schwere Krankheiten auslösen und bis zum Tod führen können.
Trotzdem darf man die Gegend legal großräuming verpesten und vergiften. Weit hats der Golbal-Kapitalismus gebracht. Und fast alle machen mit. Wie die Leminge, alle hinterher. Hurra - bis es kracht.

Der alter Kräuterpfarrer Weidinger hat schon gesagt. Gegen zwei Dinge auf der Welt gibt es kein Kräutl:
1.) Gegen das Sterben und 2.) gegen das "Deppatsein".



179781 antwortet um 17-10-2011 08:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Da hab ich eine ganz interessante Disskussion ausgelöst.
Eine Frage noch an die Chemiegläubigen:
Wenn ihr alles glaubt, was euch die Verkäufer von dem Zeug einreden, werdet ihr sicher auch alles glauben, was euch die Politiker erzählen. Sind doch alles ehrliche Leute, die nur unser bestes wollen.

Gottfried


walterst antwortet um 17-10-2011 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tyrolens.

ach so. Das habe ich nicht gewusst, dass R.U ein Herbizid ist. Ich wäre von den Einträgen her auch nie darauf gekommen.
Was sagt denn die WHO heute zu DDT als Malariaprophylaxe?
Wie würdest Du selbst die DDT-Anwendung im Haushalt bewerten?


Tyrolens antwortet um 17-10-2011 12:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Im Haushalt wird DDT nicht eingesetzt, in der Landwirtschaft auch nicht; Hat auch keine Zulassung dafür.
Zulässig ist einzig und alleine der Einsatz zum Zweck des Seuchenschutzes. Und selbst diesbezüglich wird ziemlich gestritten.


biolix antwortet um 17-10-2011 13:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Mahlzeit !

A eh, na Gott sei dank.. na wenigstens einer der das DDT Verbot nicht wie mfj als einen "Holocaust" bezeichnet...

Was neues zu Round up:

Bundesregierung wägt in Sachen Glyphosat ab
[17.10.2011

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Bundesregierung-waegt-in-Sachen-Glyphosat-ab-549183.html

lg biolix
 


__joe007 antwortet um 17-10-2011 13:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
bei Schweinezuchtbetrieben gibts aber scho beweise, dasses zu Missbildungen kommt, ....

ABER NUR INOFFIZIELL !!

De KOnzerne beweisen je nach Sponsering des Gegenteilige,.... *ggggggg*




MUKUbauer antwortet um 17-10-2011 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Hi

Glyphosat zu verteufeln find ich falsch, es hat seine Berechtigung nur sollte es mit Hirn eingesetzt werden, bei allen Miteln gibt es eine Sachkunde Vorschrift - Glyphosat als fertig Pack darf jeder kaufen im Baumarkt und verwendet es dann irgendwie ... das versteh ich nicht bzw. kommt´s mir komsich vor....


walterst antwortet um 17-10-2011 15:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@tyrolens
"Im Haushalt wird DDT nicht eingesetzt, in der Landwirtschaft auch nicht..."

Ja wo wurde denn DDT zur Malariavorbeuge eingesetzt? Im Weltall?


tch antwortet um 17-10-2011 19:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Hallo Walter

DDT wurde auf der südlich des Aquators gelegenen Insel Korsika eingesetzt.....
Es war die amerikanische Luftwaffe die DDT an der Ostküste und auch in der im Süden gegelegen Ebene dieser sehr Gebirgigen Gegend versprüht hat ....
DDt war früher im Haushalt das Mittel zur Insektenbekämpfung, kann mich auch daran erinnern das wir als Kinder mit diesen kleinen runden Dosen losgezogen sind um einiges an Krabbelzeugs am "Körndlboden" zu vernichten.

tch


Tyrolens antwortet um 17-10-2011 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Walter, auf Flächen, die nicht in landw. Nutzung stehen. Und davon gibt es viele.


biolix antwortet um 17-10-2011 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
ach so, von wem und WO in Europa ??


lg biolix

p.s. ach ja 5000to tolle Gschicht allein in Deutshcland für den Chemieriesen.. aber gott sei dank gibts schon viele die darauf verzichten..;-)


mfj antwortet um 17-10-2011 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen


Also Gottfried und „gib brav Pfötchen Biolix“...

Dass dieses Thema „Biobauern“ antreten, verwundert eh nicht. Darum nur keine falsche Scham, lieber Biolix.

Im Grunde geht´s bei dem Thema ja um etwas anderes. Den Dauerbeschuss auf Glyphosat hat einen anderen Gegner als den Hausgärnter und den Hobbybauern. Der Gegner ist natürlich die transgene tolerante Pflanze und dessen Umfeld.
Hier hat sich die Liga der NGO´s längst formiert und kopuliert ergeben ihren Desinformationsdienst.
Brav wie ihr seid, nehmt ihr alles dankbar an. Ach Gott, kann man da nur sagen.



Millionen Malaria Tote – dank des DDT-Verbotes sind ein „Holocaust einer verkannten Ökologisierung“...da könnt ihr „Fanatiker“ ruhig beschämt zu Boden schauen !!






franz12345 antwortet um 17-10-2011 20:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Roundup ist nicht giftig, die Welt eine Scheibe und die Griechen zahlen nächstes Jahr ihre Schulden zurück. Gruss Franz


mfj antwortet um 17-10-2011 20:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Lieber 12345

"Immer, wenn man sich weise glaubt, ist man am dümmsten..."

sagte mal Lisz Hirn eine österreichische Philosophin !





biolix antwortet um 17-10-2011 20:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
bist du nicht immer der Gscheiteste hier ? ;-))))

Also genau wie du weist das Malarie nur mit DDT in Griff zu bekommen ist, komisch, da gibts zig andere Mittel...

lg biolix


Liesal antwortet um 17-10-2011 21:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen

Dazu habe ich u.a. folgendes gelesen:

http://umweltinstitut.org/roundup_verbieten
 


soamist2 antwortet um 17-10-2011 21:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
+++sagte mal Lisz Hirn eine österreichische Philosophin !+++

lieber mfj,

eine frau mag. dr. phil. ist nicht automatisch aufgrund ihres verliehen akademischen titels eine philosophin.
und erst recht nicht wenn sie 1984 geboren ist.

es sei denn du meinst eine andere frau philosophin, in gewisser weise sind wir ja alle philosophen ..


179781 antwortet um 17-10-2011 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Die Abschaffung der Malariabekämpfung durch DDT als Holocaust zu bezeichnen ist schon ein große Portion Verbohrtheit. Ich kenne mich mit Tropenkrankeiten nicht so gut aus. Aber von einer Cousine, die 7 Jahre im damaligen Rhodesien als Entwicklungshelferin tätig war habe ich einmal gehört, dass schon die Ausstattung aller Schlafplätze mit Moskitonetzen die Infektionen um ca 70 % reduzieren könnte. Aber das scheitert an der mangelden Information und vor allem an der Armut der Leute. Die können sich das nicht kaufen.
Wenn man dann immer noch die Anophelesmücke mit Gift bekämpfen will, gibt es dafür heute sicher gut wirksame Insektizide, die bei weitem nicht so persistent sind wie DDT.

Zum eigentlichen Thema: Ich habe mit keinem Wort etwas geschrieben, dass in der Beziehung Biobauern besser, gescheiter oder sonst was sind. Ich sehe halt in der Praxis, dass von vielen Bauern unnötig Gift auf die Felder gespritzt wird. Dort wo es angebracht ist, ist im konventionellen Bereich Round Up sicher keine schlechtes Mittel. Es wirkt gut und ist - im Vergleich zu anderen Mitteln - nicht so giftig.
Dass es ungiftig oder ungefährlich und daher bedenkenlos anzuwenden ist ist ein Märchen. Ein Bekannter von mir hat Biochemie studiert und er beschäfitigt sich mit dem Thema. Er hat in eigenen Versuchen festgestellt. dass z. B. Springschwänze in Round Up behandeltem Boden um ein Drittel weniger werden. Also gibt es doch schädigende Wirkungen auf das Bodenleben.

Gottfried

PS
Da hat weiter oben einer geschrieben, dass Korsika südlich des Äquator liegt. Diese Aussage ist nur dann richtig, wenn der Weißwurstäquator gemeint ist. Ansosten bitte im Atlas nachschauen.


tch antwortet um 17-10-2011 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Hallo Biolix

Ich habe nichrt geschrieben das Malaria nur mit DDT zu bekämpfen ist!
Was versucht Du mir da wieder anzudichten?
Welche Mittel gibt es den?
tch


Haa-Pee antwortet um 17-10-2011 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
volkssport "round up" spritzen heisst auf deutsch:
volkssport "eine runde ab" spritzen.....


biolix antwortet um 17-10-2011 22:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
tch, komisch , oben schreibst du Räucherstäbchen sind es nicht, aber DDT wohl eben schon , weil zu den Beiträgen sagst du nichts....aber so bist halt..;-)
Also einer meiner besten Freunde ist seit fast 2 Jahren in Uganda, und wie Gottfreid schreibt,d as Moskito Netz ist die beste VOrsorge erzählt uach er mir, und so lange nicht jeder Einwohner es hat, wird er weiter dort aufklären... weiters die Forschung bez. Impfung und "natürlichen" Bekämpfung, siehe Gelsenbekämpfung in der Lobau mit Bacillusthuringiensis (B.t.i.) auch noch nicht ganz ausgereift aber es wär eine Möglichkeit...

Also aus WIki noch dazu, inkl. das ich auch glaube das die Forschung mehr tun könnte wobei ja da kein Geld zu holen ist in Afrika..;-(


Vorbeugung und Behandlung [Bearbeiten]

Da kein hundertprozentiger Schutz gegen Malaria besteht (fehlender Impfschutz gegen Malaria), sollte das Risiko einer Malariaerkrankung gesenkt werden. Der wirksamste Schutz ist der Verzicht auf Reisen in Gebiete, in denen Malaria übertragen wird (Endemiegebiete). Da dies nicht immer möglich ist, ist die Vermeidung von Insektenstichen (Expositionsprophylaxe) das wichtigste Element der Malariavorbeugung. Zusätzlich sollte durch vorbeugende Einnahme (Chemoprophylaxe) oder Mitführen (Stand-by-Therapie) von Malaria-Medikamenten das Risiko verringert werden, an einer schweren Malaria zu erkranken.[8]

Unabhängig davon, ob eine Chemoprophylaxe oder eine Stand-by-Therapie gewählt wurde, muss bei jedem unklaren Fieber in den Tropen und auch lange Zeit nach der Rückkehr umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Dieser sollte mittels eines geeigneten Bluttests den Malariaverdacht schnellstmöglich bestätigen oder ausschließen, da eine nicht rechtzeitig behandelte Malaria tropica tödlich sein kann.

Impfung [Bearbeiten]

Zurzeit steht noch kein Impfstoff zur Verfügung. Auf diesem Gebiet wird zwar seit Jahren geforscht, mit der kurzfristigen Einführung eines wirksamen Impfstoffes ist derzeit jedoch nicht zu rechnen. GlaxoSmithKline hat den potentiellen Impfstoff RTS,S, der seit 1987 in Entwicklung ist, 2010 in die dritte und letzte Phase der Testzyklen gebracht.[9]

Insektenschutz [Bearbeiten]

Der Insektenschutz ist der wichtigste Bestandteil der Malariavorbeugung. Dazu zählt das Tragen heller, hautbedeckender, langer Kleidung, der Aufenthalt in mückensicheren Räumen (insbesondere nachts; Klimaanlage, Fliegengitter, Moskitonetz) sowie die Behandlung von Haut und Kleidung mit moskitoabweisenden Mitteln, sog. Repellents (z. B. Icaridin oder DEET). Die zusätzliche Verwendung von Insektiziden in Sprays (allen voran Pyrethroide), Verdampfern, Räucherspiralen („mosquito coils“) und ähnlichem kann zusätzlichen Schutz bieten. Nach wie vor schützen sich jedoch viele Reisende nicht konsequent gegen Mücken. So ergab eine im April 2006 veröffentlichte Untersuchung aus Frankreich, dass weniger als 10 % der an Malaria erkrankten Patienten Maßnahmen zur Abwehr von Insekten verwendet hatten.

Chemoprophylaxe und Therapie [Bearbeiten]

Für viele Reiseziele reicht es aus, für den tatsächlichen Krankheitsfall ein Medikament zur notfallmäßigen Eigenbehandlung (Stand-by-Therapie) mitzuführen. Dennoch wird eine Chemoprophylaxe unter Beachtung möglicher Arzneimittelnebenwirkungen und unter Berücksichtigung der persönlichen Gesundheitssituation (Vorerkrankungen, Immunstatus, …) bei Reisen in Malariagebiete mit hohem Infektionsrisiko häufig empfohlen.

Seit dem 17. Jahrhundert wird die Chinarinde und das daraus gewonnene Chinin zur Therapie der Malaria verwendet – die Legende besagt, dass britische Kolonialisten daher regelmäßig stark chininhaltiges Tonic Water tranken und, um den damals sehr bitteren Geschmack zu verbessern, oft dieses mit Gin mischten und so den Gin Tonic erfanden. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts haben sich die Therapiemöglichkeiten vervielfacht, und es besteht die Möglichkeit einer medikamentösen Vorbeugung (Chemoprophylaxe). Das größte Problem bei der medikamentösen Vorbeugung und Behandlung ist eine zunehmende Resistenz des Erregers. Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e. V. empfiehlt derzeit (Stand 2009)[10]:
in Gebieten mit hohem Malariarisiko und bekannter Chloroquin- und Mefloquin-Resistenz (z. B. Goldenes Dreieck): keine Prophylaxe, bei Erkrankung Notfalltherapie mit Artemether-Lumefantrin oder Atovaquon-Proguanil.
in Gebieten mit hohem Malariarisiko und bekannter Chloroquinresistenz (z. B. Hochrisikogebiete Afrikas, Papua-Neuguinea, Salomonen, Brasilien (Bundesstaaten Rondônia, Roraima und Amapá)): Prophylaxe mit Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin oder Mefloquin. Eine systematische Analyse vorhandener Studien konnte die bessere Verträglichkeit von Atovaquon-Proguanil und Doxycyclin im Vergleich zu Mefloquin belegen.[11]
in Gebieten mit geringem Malariarisiko und bekannter Chloroquin- und Mefloquinresistenz (z. B. Südost-Asien ohne Hochrisikogebiete): keine Prophylaxe, bei Erkrankung Notfalltherapie mit Artemether-Lumefantrin oder Atovaquon-Proguanil.
in Gebieten mit geringem Malariarisiko und bekannter Chloroquinresistenz (z. B. Brasilien ohne Aufenthalt in den Hochrisikogebieten, Volksrepublik China, Taiwan, Vanuatu, Arabische Halbinsel, Indien, Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan, Bangladesch, Sri Lanka, Indonesien ohne Aufenthalt in Hochrisikogebieten, Philippinen): keine Prophylaxe, bei Erkrankung Notfalltherapie mit Artemether-Lumefantrin, Atovaquon-Proguanil oder Mefloquin
in Gebieten mit geringem Malariarisiko ohne bekannte Resistenzen (z. B. Mittelamerika, Haiti, Dominikanische Republik): keine Prophylaxe, bei Erkrankung Notfalltherapie mit Chloroquin

Des Weiteren stehen Chinin (zur Therapie, insbesondere bei der komplizierten Malaria tropica), Primaquin (Therapie der Malaria tertiana oder Malaria quartana; beugt Rezidiven vor; Verwendung zur Prophylaxe nur in Ausnahmefällen) und Proguanil (Prophylaxe; meist in Kombination mit Chloroquin; Verwendung nur noch in Ausnahmefällen) zur Verfügung.

Vor allem in China, Südostasien und Afrika werden Artemisinin-haltige Präparate (einschließlich deren Abkömmlinge Artemether, Artesunat, Arteflene, Artemotil, Dihydroartemisinin und Arteether) eingesetzt. Diese im Rahmen einer Kombinationstherapie (Artemisinin-based combination therapy) eingesetzten Präparate werden von der WHO als Mittel der ersten Wahl für die Akutbehandlung der Malaria empfohlen.[12] Artesunat wird seit neuestem auch von der AG Malaria der Paul-Ehrlich-Gesellschaft als Mittel der ersten Wahl zur Therapie der komplizierten Malaria tropica empfohlen. Großflächige klinische Studien liegen jedoch noch nicht vor. [13]

Die Stand-by-Therapeutika Halofantrin und Amodiaquin wurden in Europa wegen schwerer Nebenwirkungen mittlerweile vom Markt genommen, sind jedoch noch vereinzelt in Malariagebieten als Notfallmedikamente verfügbar. Halofantrin wurde mit Herzrhythmusstörungen in Verbindung gebracht, während unter der Therapie mit Amodiaquin vermehrt Leberschäden und Blutbildschäden (Agranulozytose, aplastische Anämie) auftraten.

Insbesondere in Endemiegebieten ist die Kombination von Sulfadoxin-Pyrimethamin, die sowohl zur Therapie als auch zur Prophylaxe für einheimische schwangere Frauen in Endemiegebieten als „intermittent Preventive Treatment“ (IPT) angewendet wird, verfügbar. Diese Arzneistoffkombination wurde jedoch in Deutschland aufgrund schwerer Hautreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom) vom Markt genommen.

In jedem Falle ist es wichtig und sinnvoll, sich rechtzeitig vor jeder Reise über die aktuelle Risiko- und Resistenzsituation zu informieren und mit einem tropenmedizinisch erfahrenen Arzt die persönliche Vorsorge zu planen.


Ja und shcönen Abend und bitte nehmt es mal selbst wieder das DDT, das hat glaube ich Walter gemeint, bevor es ihr wem anderen empfehlt , aber untersucht dannt gleich iEuren Hausbrunnen falls ihr überhaupt noch einen habt..

biolix


Peter06 antwortet um 17-10-2011 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Na, da ist ja wieder eine Expertenrunde beisammen....

"Millionen Malaria Tote – dank des DDT-Verbotes sind ein „Holocaust einer verkannten Ökologisierung“

"Malaria wird nur durch Flächenbehandlung von nicht landwirtschaftlichen Gebieten mittels DDT bekämpft"

"Korsika liegt südlich des Äquators"

Was sagt jetzt die Philosophin Lisz Hirn dazu?

"Dogmatismus - Der Geist ist ins Exil geflüchtet!"

Dem schliesst sich Peter an......


Tyrolens antwortet um 17-10-2011 22:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Gottfried, das wird wohl niemand im Ernst behaupten, dass Pflanzenschutzmittel keine Nebenwirkungen haben.


tch antwortet um 17-10-2011 22:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Hallo Peter

Das südlich des Äquators liegende Korsika habe ich extra für Dich aufgelegt....stimmt nicht ganz... einen zweiten hats auch erwischt:-)
Der Rest- die denkende Gruppe hat sich sicher wieder mal zurückgelehnt auf die W.....r gewartet und gelächelt.
Der Geist wird auch wieder mal zu Dir zurückkehren

tch



tch antwortet um 17-10-2011 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Hallo Biolix

Du stehst auch immer mehr auf der Leitung...
Ich habe nach einem Mittel zur Bekämpfung der Malariaüberträger gefragt-nicht nach Mitteln für eine Thearpie
Lies die Postings langsam und beruhige Dich...

tch


AnimalFarmHipples antwortet um 18-10-2011 01:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Ich wußte bislang nicht, daß es jemanden gibt, die "Lisz Hirn" heißt; scheint aber laut Google tatsächlich so zu sein.
Wenn der Satz "Dogmatismus - Der Geist ist ins Exil geflüchtet!" wirklich von ihr stammt, hat sie ab sofort einen neuen Fan.


fgh antwortet um 18-10-2011 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
So ich bitte hier mal ein paar Heeren, ein wenig mehr nachzudenken.

Wir reden hier von einem Herbizid, ist euch klar oder?

Weiters haben die Befürworter von Roundup auch darauf hingewiesen, dass es sachgerecht / richtig angewendet werden muss, auch noch klar oder?

Dass gentechnisch resisitente Pflanzen gezüchtet werden und die Unkräuter dann mit Roundup, statt den dafür vorgesehenen Mitteln behandelt werden und sich dadurch Roundup resistente Pflanzen bilden fällt für mich nicht unter sachgerechte Anwendung, schon gar nicht, dass man dann mit der Dosis rauf fährt.

So kurzes Sumup, dass ganze kann also nur auf unseren Teller landen wenn in der Erzeugung die Gentechnik die Finger im Spiel hatte, klar?

So zu euren ganzen Studien, die nebenbei nicht bewissen sind, diese passieren zum größten Teil auf Probleme die mit nicht sachgerechter Anwendung zu tun, wie gesagt sind nicht bewissen.

Eure Theorie, dass Monsanto aus Gier alles daran setzt um eure Studien zu wiederlegen ist nicht nachvollziehbar, da die Patente von Monsanto auf das Produkt schon fast alle abgelaufen sind, d.h. es ist keine wirkliche Geldquelle mehr für sie - hätten daran Interesse ein neues Mittel, neu auf den Markt zu bringen und dann mit Patenten wieder Geld schaufeln.

Negativer Einfluss auf den Boden, da Roundup auf die Blattmasse gehört und das bei trockener windstiller Witterung hat es bei sachgerechter Anwendung im Boden wieder nicht's verloren.

So hier noch einmal der Wikilink, für alle die lesen wollen was momentan fixe Realität ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat

Der letzte Absatz ist nur für jene, die im Stande sind damit zu leben....
Das Mäuse unfruchtbar werden ist bei sachgerechter Anwendung auch sicher nicht der Fall. Wir verwenden Roundup seit ca. 30 Jahren zum freispritzen des Baumstreifens (Anwendung lt. vorgeschriebener Dosis und max. 2 mal pro Jahr). Da wir dauerhaft mit Schäden durch Mäuse zu kämpfen haben und sogar schon verdeckt Köder auslegen müssen, ist absolut gar nicht's davon zu merken... im Gegenteil sie vermehren sich wunderbar, wenn man nur 2 Jahre keine Bekämpfungsmaßnahmen einleitet, kannst damit rechnen, dass ein halbes Hektar (ca. 250 Bäume) ihr Leben lassen müssen.


helmar antwortet um 18-10-2011 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
In der russischen Besatzungszonen gab es regelmässige "Entlausungsaktionen" für die Bevölkerung, da wurde dem zu Entlausenden eine Portion DDT beim Hemdkragen reingeblasen. Auf der Idenditätskarte wurde das mit "Entlaust am........" abgestempelt. Habe noch so eine Karte von meiner Mutter wo es so drinsteht......Damals meinte man den Leuten damit Gutes zu tun.
Mfg, Helga


biolix antwortet um 18-10-2011 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Guten Morgen !

also wenns ums Bodenleben geht, wir hbane nun nach den letzten Spatenproben so 8 bis 12 GVEs allein an GREgenwürmern pro ha in unserem Ackerboden, das sit vielleicht schon die "Überdüngung" pur , soviel zum Tiroler... ;-)

Also genau deswegen danke Gottfried ist es so wichtig den Einfluß dieser ganzen PSM auf das Bodenleben zu testen, denn da beginnt das große Sterben, und wer heute nicht glaubt das dies auf die MEnschheit einen sehr großen negativen EInfluss haben wird, der meint echt noch die Erde ist eine SCheibe...

Ja MOnsanto und die gesamte Chemieindustrie hat doch gar kein interesse mehr, fgh wo lebst du ??
Jedes weiter verbotene Mittel bzw. wo der Nachweis erbracht wird das es mehr gesundheitsschädlich ist als angenommen ( siehe bei Tiroler, gesundheitsschädlich weiß man sind ja alle, man kann sie nur nciht mehr direkt trinken wie das bei Round up schon mal behauptet wurde.:-( ) wäre wieder ein großer Rückschlag für die chem,. Industrie, aber wie gesagt, tausende Biobauern beweisen täglich das es auch ohne geht.. ;-))

lg biolix

p.s. tch, du hast am wenigsten verstanden, das wäre wie wenn du mich um ein Mitetl gegen AIDS fragst, aber das wichtigste vergessen willst, das Kondom ! aber du bist halt der Schelm , den du anderen gerne vorhältst, aber selbst nicht dazu stehen kannst..;-)))


fgh antwortet um 18-10-2011 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Guten Morgen Biolix!

Wo lebst du?
1000 Biobauern beweisen nur täglich das es nicht ohne Pflanzenschutz geht!!! oder für was sind die ganzen in Österreich registrierten Pflanzenschutzmittel im Biolandbau gut (Liste siehe link)??

Biolix anhand deiner Behauptungen habe ich nicht wirklich ein Problem damit, Roundup zu trinken, einzige Bedindung, wir machen das gemeinsam und du verkostest vorher die ganzen Pflanzenschutzmittel die im Biolandbau erlaubt sind, wenn es dir nachdem du diesen Katalog durchgekostet hast noch gut geht (aber sollte ja kein Problem ist ja alles gesund und natürlich) werde ich genussvoll Roundup trinken.

Diese Argumentationsweise passt zwar nicht ganz, aber du wolltest sie ja haben...


biolix antwortet um 18-10-2011 09:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wer lesen kann ist im VOrteil fgh, hier wird von round up spritzen geredet, was muss man nur für eien Hass auf bio haben wenn man nicht mal richtig wiedegeben kann was ich schreibe ? aber egal ich geh was arbeiten und Regenwürmer zählen bevor der Frost kommt.... ;-))))

lg biolix

p.s. und glaubst welches "Mittel" ( und da ist nichtmal ein chem. Synth. dabei weil bei bio verboten ) der biolix schon jemals genommen hat aus dem Katalog ?? ;-)))


mfj antwortet um 18-10-2011 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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„....gähn....“ Gottfried, Biolix, Peter

nichts zur Sache – aber viele Schmäh-Worte.

Wenden wir uns doch „neutralen und wissenschaftlichen“ Stellen zu.
Selbst die überaus kritische und Ökofreundliche „AGES Österreich“
schreibt:

Zitat:
„Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Wirkstoff Glyphosat toxikologisch weitgehend „unbedenklich“ ist und die zitierte Publikation zu keiner neuen Einschätzung führt.“


was bleibt sind Eurerseits - Vermutungen, Schätzungen, Verunsicherungen und Bauchgefühle und Kokolores etc.

 


fgh antwortet um 18-10-2011 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@biolix:
Mein kritisches Bild von Bio ist durch ideologische Biobauern wie dich entstanden, die statt vor der eigenen Haustür zu kehren, keine Sekunde auslassen um über den konventionellen Anbau herzuziehen. Das du keines der PSM verwendest ist löblich, bisst aber auch nicht im Wein- und Obstbau tätig!

@mfj:
Danke für die Aufklärung anhand von Beweisen und nicht von nicht bewiesenen Studien!


biolix antwortet um 18-10-2011 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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aso, nenne sie doch die "Bio-Überzeugten", und ich habe viel von denen gelernt, ich danke ihnen dafür das sie mich auch zu so einem "Überzeugten" gemacht haben...

Jetzt zeigst mir hier im threat wo ich über konv. herziehe oder du das über bio machst, danke ! ;-)))

lg biolix

p.s. "Nicht bewiesenen Studien", ja die Erde war lange eine Scheibe...;-))
Du bist ein Freund der Blasmusik , oder fgh ? ;-))


fgh antwortet um 18-10-2011 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix:

Okay, hab's verstanden, du distanzierst dich von deinen Biokollegen, welche die erlaubten - aber fragwürdigen - Bioproduktionsmethoden ausnutzen und zählst dich zur Gruppe der Bioüberzeugten. Bravo

Zur Scheibe, damals gab es keine Beweise dafür, die Leute glaubten nur daran. Also wenn du es so sehen willst - ich bin ein Freund von Beweisen und nicht von Studien, Vermutungen usw.


biolix antwortet um 18-10-2011 13:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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komisch, kannst du lesen ?? Ich bin einer Überzeugter, habe ich geschrieben, und viele andere auch, ich distanziere mich nicht von den Anderen, nein die EU Bioverordnung lässt einiges zu was z.b. Bio AUstria nicht zulässt etc., das genau bescheibe ich in allen Beiträgen wenn du lesen kannst, alles Fakten.. Inkl. auch das man sich wegen ein paar % nicht alles schlecht reden lassen soll... Ganz im Gegenteil von Round up, wo mit Steigerungsraten von tausenden Tonnen weltweit, das zu vorhersehende eintreffen wird... ;-((


fgh antwortet um 18-10-2011 14:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wieso EU-Bioverordnung die PSM-Liste die du durchkosten sollst ist von Bioaustria, wo sind deine Fakten, Fakt ist ein ziemlich dicker PSM-Katalog, der im Laufe der Zeit auch immer dicker wird...? Was meinst du mit ein paar %..? Die paar % die den legalen Spielraum ausnutzen....? Um schwarze Schaffe geht's da nicht.


Tyrolens antwortet um 18-10-2011 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
PSM sind halt eine der wenigen Dinge, mit denen sich Bio von anderen Anbaumethoden differenzieren kann. Das ist auch eines der Hauptargumente, wenn man Konsumenten befragt.


sturmi antwortet um 18-10-2011 18:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Jetzt zeigst mir hier im threat wo ich über konv. herziehe oder du das über bio machst, danke ! ;-)))"
@biolix
Biolix wäscht seine Hände in Unschuld....der Pirklhuber auch, ihr seits vom selben Schlag! Wundern tät´s mich nicht wenn ihr mal ne kräftige Ohrfeige abfangen würdet....ist aber nur meine bescheidene Meinung! ;-)
MfG Sturmi


biolix antwortet um 18-10-2011 18:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Danke das du mich mit einem der kompetentesten Menschen im Agrarbereich vergleichst... ;-)

Und eine Watsche, na ja, wenn man dann auf Notwehr plädieren kann, falls ich zurück schlage, dann freut mich das sogar... ;-))

Ja und fgh , du wirst nie den Unterschied zwischen chem,. synth. PSM und denen in Bio erlaubten kapieren..;-)

schönen abend biolix


Felix05 antwortet um 18-10-2011 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo,

Zitat biolix:

"Also einer meiner besten Freunde ist seit fast 2 Jahren in Uganda, und wie Gottfreid schreibt,d as Moskito Netz ist die beste VOrsorge erzählt uach er mir, und so lange nicht jeder Einwohner es hat, wird er weiter dort aufklären..."

Sagenhaft, traumhaft.
Da leben die da in diesem Uganda seit Monden und sind mit Malaria gepeinigt und ein findiger Österreicher muss die aufklären, dass Jeder ein Netz braucht.
Es werden doch noch Helden geboren...

Guten Abend noch, Lutz!


carver antwortet um 18-10-2011 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ach fgh,
du musst ja ein ganz Eingefleischter sein!
Aber nachdem der Hollunder und das Obst unter Dach sind, hast ja jede Menge Zeit, deine Meinung zu verteidigen!
Du prangerst hier die PSM-Liste der Biobetriebe an, glaubst du, daß diese Mittel auch alle eingesetzt werden? Ja, sie sind erlaubt.
Du bist sicher IP-Betrieb ("integrierte Produktion" - der Name ist schon ein Witz), schau mal, wieviele Mittelchen HIER erlaubt sind - und, setzt du sie alle ein?
Und bei nicht-IP hast sowieso die ganze Auswahl an "Giften" (weil alles Ding Gift ist! ; - P)

Bei PSM muss man unterscheiden wie sie wirken, wie sie hergestellt werden, welche Wechselwirkungen sie mit anderen Lebewesen haben, wie schnell sie abgebaut werden und in welche Substanzen sie sich beim Zerfall verwandeln.

MM nach sind 2 Steine auch schon ein PSM (damit kann man einen Käfer zerquetschen), ein Striegel und eine Hacke sind PSM (damit kann man Unkraut regulieren, der Striegel ist sogar noch ein Insektizid, man kann damit das Getreidehähnchen unschädlich machen), Fruchtfolge ist ein PSM (die kann sowieso allerhand).................!
- und nichts davon steht im INFOXGEN!!!!!!!!!!!

Ich glaube, du musst der Sache mal auf den Grund gehen!
(und wennst schon dabei bist, google mal unter "syntetische PSM")

lg carver


biolix antwortet um 19-10-2011 11:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Mahlzeit !

hier eine neuer NDR Beitrag zum Thema

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/s-h_magazin/media/shmag12163.html

lg biolix

p.s. ja carver, da war doch jetzt sogar ein neuer LK Präsident, der meinte "ich arbeite ökologisch und nachhhaltig..." , war klar kein Biobauer, aber egal, sie dürfen ja alles sagen...

hier noch die Interessantere längere Version des Beitrages !

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/videos/menschenundschlagzeilen1133.html
 


chriss1 antwortet um 20-10-2011 20:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Hallo!
Leute geht ihr eigentlich noch waschen!?
Jedes Schampoo, Duschgel bzw. Körperpflegemittel ist wesentlich
schädlicher und giftiger als euer Round up!
Ein Pflanzenschutzmittel das alles beseitigt ist doch das aller einfachste zu erzeugen!
Gut dass ihr noch nicht über andere Mittel gekommen seit!

Aber die Philosophy der Bio Bauern ist echt interessant ihr verkauft Produkte wie zb. beim Weizen der
von der Qualität her nicht besser ist als konventioneller teurer! Vom Mykotoxin Gehalt reden wir lieber nicht!
Alles nur sache der Vermarktung!
Mfg


walterst antwortet um 20-10-2011 20:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@chriss1
Ich muss Dir bezüglich eines Punktes zu 1000% Recht geben.
Alles nur eine Frage der Vermarktung!
Das trifft auch ganz besonders auf Pflanzenschutzmittel zu.
Die Werbeagenturen der Konzerne sind wirklich nicht auf der Brennesselsuppe dahergeschwommen.


beginner antwortet um 20-10-2011 21:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@Chriss

Ich geb dir sofort Recht...sobald du dich mit Round Up duscht und die Haare wäscht. ;-)


chriss1 antwortet um 20-10-2011 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Der Pflanzenschutzlehrer an unserer Fachschule hat vor unseren
Augen ein 2 cl glas davon getrunken weil wir es ihm auch nicht geglaubt haben!
Er lebt heute noch!
Mfg


biolix antwortet um 20-10-2011 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
CHriss eine Frage, woher weißt du das Biogetreide mehr Mykotoxine hat ?

Genauso lange verbreitet von der konv. Lobby... ;-)))

hier zum nachlesen...

und googelst mal da sind noch mehr Ergebnisse... ;-))

https://www.landwirt.com/Forum/137125/Mykotoxin-Monitoring--Bio-wieder-deutlich-besser-.html

lg b iollix

p.s. und wann treff ma uns auf den "Gespritzten" ? ;-)


walterst antwortet um 20-10-2011 22:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@chriss
Ja und selber? Wie schmeckt das Zeug?
Wie weit bist Du beim Verkosten der Pflanzenschutzmittelpalette schon gekommen?


chriss1 antwortet um 20-10-2011 22:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@walterst
Naja zurzeit bin ich bei Stomp und Folikur angelangt!
Aber ihr könnt ja nicht mal mehr zur sonne hinauf sehen weil ihr vor lauter unkraut zupfen
und hacken schon so gekrümpt geht! ;)
@biolix
sind wir mal wieder bei den medien angelangt
Ich habe 2 bekannte einer betreibt einen Agrarhandel mit ca 12000t Getreide, frag mal den was der zu dem thema hält!
Der andere ist Produktionsleiter bei einem großen Schlachthof, ich hab ihn mal gefragt ob man in der qualität des Fleisches von bio und konventionell einen unterschied kennt! Das hat ihm ein lächeln gekostet!
Aber egal Gut das jeder seine eigene Meinung hat!
Zumindest erreichen bio betriebe ein besseres ansehen in der Bevölkerung! (ja natürlich...., zurück zum Ursprung;...)
Mfg



Restaurator antwortet um 20-10-2011 22:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
ich sag's net gern....aber DU bedienst das klischeebild vom einfältigen, leichtgläubigen bauern länge mal breite.
wenn du den unterschied zwischen einem im stall mit silage, etc. grossgezogenen tier mit wenig bewegung und einem auf der weide hunderterlei verschiedene pflanzen zupfenden, sich den ganzen tag natürlich bewegendem tier net schmeckst, dann tät ich amal beim neurologen an termin ausmachen. klingt nach geschmacksverlust.
aber vielleicht bist a nur ein essen g'wohnt wo eh alles mit salz und pfeffer zug'schüttet wird damit des bier besser rinnt.
wenn dein professor tatsächlich 2cl geschluckt hat: der wär' völlig legal in die klapsmühle zum einliefern und zwar in den geschlossenen bereich wegen selbstgefährdung. der hat euch mit an seltsamen humor am schmäh g'führt und zerwutzelt sich wahrscheinlich wenn ihm des irgend ein depp nachmacht.
und sogar wenn er des wirklich g'macht hätt: du kennst seine blut-, leber- und nierenwerte, oder? und du weisst mit sicherheit, dass er davon net impotent g'worden is oder in den nächsten jahren an krebs kriegt. oder an grauslichen hautausschlag. und du kannst auch ausschliessen, dass er net überhaupt schon an krebs g'habt hat, so dass ihm des alles sowieso schon wurscht war?
und wie blond muss ma sein, dass ma an produktionsleiter von einem schlachthof so einen blödsinn abnimmt? natürlich is dem der billigste einkauf der liebste. er wird ja net gegen sein geldbörsel reden.
und wo ich z'haus bin müssen die biobauern kleiner als des getreide sein. ich seh nämlich nie jemanden gebückt am feld unkraut zupfen.
ein gutgemeinter tipp: glaub net jedem alles nur eil er mit dir nett is oder a bier trinkt. hör's dir an, hör dir dann andere an, bild dir zusammen mit deiner erfahrung a eigene meinung und bleib nie stur auf einem standpunkt.


walterst antwortet um 20-10-2011 22:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@chriss
Das Stomp sollst Du halt nicht wegschnüffeln und beim Folikur im Fall des Falles die verkostung auf die Zeit nach der Schwangerschaft verschieben bitte.


traktorensteff antwortet um 21-10-2011 00:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@ Restaurator
So ist es, gut geschrieben.

@ chriss1
Das taugt mir, neu angemeldet und schon so daherschreiben... Jedes Duschgel ist schädlicher und GIFTIGER als Roundup...? Aber sonst ist alles ok mit dir, oder hast du auch ein Stamperl Roundup gekippt? ;-) Beschäftige dich mal, was Bio wirklich heißt, der Restaurator hat es schon geschrieben, nicht nur die "Qualität" ist ein Aspekt!


wecker antwortet um 21-10-2011 00:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
@ Restaurator
Viel nette Polemik und liebe Worte (abgesehen von Unterstellungen), und wo bleiben sachliche Argumente?


biolix antwortet um 21-10-2011 07:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
GM !

welche Medien , das sind Untersuchungen aus dem Mykotoxin Monitoring der AGES !

Ja ich kenne auch Getreidehändler die noch auf Bio "schimpfen", nur komisch das es jetzt schon so viele selbst bio machen und von der Qualität begeistert sind.. ;-)

lg biolix

p.s sonst schliße ich mich dem Restaurator an und meine noch dazu, das die dümmsten Bauern die größten Erdäpfel haben, das müsste eigentlich zutreffen.. ;-)


fgh antwortet um 21-10-2011 08:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Jetzt wird's zeit... die Bioleute hören wieder das Gras unterm Schnee wachsen.....

Aha Restaurator, nur Biorinder haben Auslauf und Weidehaltung, höchst interessante These, Biobetriebe verfüttern keine Silage, noch interessanter...?
Denkst du eigentlich manchmal nach und hat das was du schreibst irgendeinen Hintergrund? Der Großteil aller Rinderbetriebe hat Auslauf und Weidehaltung, egal ob Bio oder Nichtbio, selbiges gilt für die Silagefütterung. Heubetriebe gibt es halt mehr Biobetriebe, weil viele von "Zurück zum Ursprung" gezwungen wurden!

@carver:
Ja, wenn du die IP-Liste Holunder anschaust, bis auf die verschiedenen Insektizide verwende ich eigentlich alle Mittel, da es nicht wirklich gut ist, immer das Selbe zu verwenden. Bin auch im Weinbau tätig.
Also, wie kannst du jetzt behaupten, dass ein Bioobst/-weinbau nicht alle möglichen Mittel die in der Liste stehen ausnutzt? Bist du selbst in dieser Branche tätig, kennst du irgendjemand der in dieser Branche tätig ist und auch noch erfolgreich? Ich werde dir jetzt mal was erklären, denn wir haben ein paar Bioweinbauern in der Nähe. Ich selbst fahre im Weinbau in der schlimmsten Zeit alle 14 Tage, in Summe max. 9 mal pro Jahr. 1,5 Monate vor der Ernte ist Schluss. Ein Biobauer spritzt beireits sobald die Knospen da sind alle 14 Tage und verkürzt später auf 4-7 Tage. Und noch was dir ist schon bewusst, dass die biologischen Mittel so biologisch, dass sie auch in der IP-PSM-Liste sind? Kannst du mir bitte die Auswirkungen von Kupfer auf den Boden erklären, kannst du mir auch erklären wie gesung ein Kupferrückstand auf Weintrauben/Obst ist und vor allem dann wenn es um den Grünspan geht? Kannst du mir erklären, was daran logisch ist, dass ich statt 9 mal etwas wirkungsvolles spritzen, gescheiter ist, 20 mal etwas wirkungsarmes zu verwenden, wo sich dafür die Rückstände häufen?



Peter06 antwortet um 21-10-2011 10:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
Äh, entschuldigt meine kleine Anmerkung bzw. Anregung für die Forumsadministration:

Könnte man nicht ein eigenes Unterforum für den ach so hoffnungsvollen Agrarökonomennachwuchs starten, angesichts der lustigen Diskussionen, dass man PSM bedenkenlos trinken kann, dass man beim Pflügen mit 170 PS mit Höchstgeschwindigkeit über die Äcker brettert, der Landwirt sowieso seinen Betriebserfolg am Besten dadurch dokumentiert, dass er die grössten, neuesten und überdimensioniertesten Maschinen sein Eigen nennt, dass die Produktionsgrundlagen Boden und Umwelt am Besten mit dem grösstmöglichen Einsatz von Chemie gefügig gemacht werden, etc.

Ich war eigentlich immer von der Qualität der landwirtschaftlichen Ausbildung überzeugt, angesichts dieses "hoffnungsvollen" Nachwuchses sollten sich die zuständigen Gremien ernsthaft überlegen, ihre Ausbildungsziele zu hinterfragen...

Meint
Peter












chriss1 antwortet um 21-10-2011 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Peter
Wenn ich auch so viel zu bewirtschaften hätte wie du (ca 10-15 ha) würde ich mir Pferde zulegen und wirklich ökonomisch arbeiten! ;)
Wenn ich mit meinem 170 Ps Traktor im schnitt ca 580 Std/Jahr fahre passt dass für mich! :)
Mfg



Tyrolens antwortet um 21-10-2011 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Peter, ohne Chemie hast du als Boden maximal eine Schottergrube, Sanddüne oder Karstlandschaft.



MF7600 antwortet um 21-10-2011 13:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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es wär halt wichtig zu wissen was der traktor 580stunden lang macht.

hab von einem 3000ha betrieb(2000ha mais, 1000ha soja) in den usa gelesen, der 3 traktoren hat und pro traktor 250stunden im jahr fährt!
ist das jetzt unwirtschaftlich?


MF7600 antwortet um 21-10-2011 13:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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oder in deutschland ein 360ha betrieb, 2 traktoren mit 130 ps und 300 stunden /jahr.


tch antwortet um 21-10-2011 16:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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1000 Hektar ....250 Stunden.... von dem habe ich auch gehört- das ist der Tüftler der mit Wassergeküklten anbaugeräten unterwegs ist
Luftgefederte Achsen und ein 120 KmH Getrieb eingebaut hat..... V 12 mit rund 1300 Ps
tch


walterst antwortet um 21-10-2011 17:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tch
Wo liegt das Problem?
Bei der Ernte haben die Traktoren nichts verloren, weil nur Selbstfahrer und LKW unterwegs sind. Ebenso beim Pflanzenschutz. Der Rest geht mit Arbeitsbreiten, die man bei uns nicht einmal auf der Messe zu sehen bekommt.
Und niemand hat behauptet, dass die Arbeit nur von Traktoren erledigt wird.

Zum Chruschtschow hätte ich von Dir gerne noch die Info, was in Lemberg genau los war.


Tyrolens antwortet um 21-10-2011 18:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Je nach Region hast du in den USA ganz einfach nicht mehr Zeit als diese 250 Stunden, binnen derer zB die Saat im Boden sein muss.


beginner antwortet um 31-10-2011 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Tyrolens


Warum hat man ohne Chemie eine Wüstenlandschaft?

Würde ich gern verstehen.


Restaurator antwortet um 13-02-2012 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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für die gaaaaaanz überzeugten wie ungiftig die "ungiftigen" sachen sind:
monsanto weiss seit den 80ern das ihr produkt giftig ist und hates ohne hinweise weiterverkauft?
wetten, dass das noch öfters passieren wird?
 


Tyrolens antwortet um 13-02-2012 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Volkssport round up spritzen
So ein Urteil sagt nicht viel aus. Man muss abwarten, bis die Sache rechtskräftig ist.

Zur Frage oben noch kurz: Ist ganz einfach. Nährstoffe = Chemie, ohne Nährstoffe kein Leben oder nur minimal. Fehlen die elementaren Nährstoffe und ist somit die Chemie im Boden aus dem Gleichgewicht, beginnt der Boden zu degradieren.


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