metaller wollen mehr

Antworten: 27
mostilein 14-10-2011 19:44 - E-Mail an User
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was haltet ihr von diesen streiks
wollen wir auch mehr
streiken wir auch mal


tch antwortet um 14-10-2011 19:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wie oft willst denn noch beweisen das die Bauern nichts gemeinsames zusammenbringen?

tch



50plus antwortet um 14-10-2011 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Wie soll ich streiken?
Soll ich's den Tierschützern sagen, dass sie meine Tiere versorgen sollen, weil ich ja streike?
Wo sollen die Milchbauern die Milch hinschütten? Wer zahlt ihnen die weggeschüttete Milch? Wer melkt denn überhaupt einmal die Kühe?

Sag uns bitte, wie wir Bauern streiken können?

Wir können höchstens demonstrieren!





mostilein antwortet um 14-10-2011 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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i will gar nichts beweisen
aber einer sagte schon heute im fernsehn das brot 2,5 kostet und er es nicht mir dem dreck unter nägel zahlen kann



schellniesel antwortet um 14-10-2011 21:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja neid ist was schlimmes! Jetzt ist man schon den Arbeitern deren Lohn zu neidig!

Bin da voll solidarisch mit den Metallern auch weil ich mal zu dem Kollektivvertrag gehört habe.
Und es ja nicht angehen kann das man Lohnkürzungen, Kurzarbeit und Verdienstentgang in der ganzen Krisenzeit,nur aufgrund der Angst um seinen Arbeitsplatz, über sich ergehen hat lassen müssen! Nur das die Obrigkeit der Konzerne sich keine Zacken aus der Krone bricht?!
Wollen sie auch jetzt nach der Krise wo man sich oft auch auf Staatskosten wieder in die Fette Gewinnzone gebracht hat nix für den kleinen Arbeiter mehr übrig haben und noch mehr für sich abschöpfen??

Die Schere geht immer weiter auseinander.....

Der der arbeitet bleibt in unserem Land fast immer der Dumme!

Egal welche Branche er angehört!

Und gerade als Bauer sollte man sich hier auch auf Seiten der arbeitenden Mittelschicht stellen den die ist es die unsere Erzeugnisse als breite Masse sich leisten soll können und mir ist lieber sie haben dafür mehr Geld übrig als das wir unsere Produkte noch "günstiger" Bereitstellen müssen.

Mfg Andreas


Lotti12 antwortet um 14-10-2011 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo!
Schnelllisl du hast recht !!! Hier hört man schon wieder Neidreaktionen von vielen. Die großen Gewinne gehören verteilt und nicht ins Ausland verschoben.



biolix antwortet um 14-10-2011 23:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke Schnellniessl !

JEtzt ist die Inflation schon auf 3,8 , und geboten bekomemn sie 3,6 ist eigentlich wirklich eine Frechheit bei 10% schon verluste die letzten Jahre, inkl. aber das sie einen Produktivitätsgewinn pro Arbeiter von über 10% die letzten 10 Jahre wieder gemacht haben, ich hoffe sie setzen sich durch !

lg biolix


Rocker45 antwortet um 15-10-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ biolix: Schreib bitte nach 23 uhr keine Einträge mehr, die sind sehr schwer zu dechiffrieren!
Der Schellniessel hat vollkommen recht, nur halte ich die Streiks für etwas verfrüht.
Eigentlich ist es ja auch logisch, dass man 5,5% verlangt, am ende werdens eh nicht viel mehr als 4,5% kriegen.


Hirschfarm antwortet um 15-10-2011 10:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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So gebts den armen Würsteln doch ihre 5,5 %! Die Lohnzahlenden Unternehmer werden darauf mit einer Preisanpassung von 10% reagieren und es bleibt den Arbeitern sowieso wieder nicht mehr übrig.
mfg


Gratzi antwortet um 15-10-2011 14:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja wieso nicht...fuer den Bankenrettungsschirm ist ja auch genug da ????? ja und wie viele Bauern zahlen überhaupt keine Einkommensteuer???? ich habe mal gelesen .... ca. 80% .
ss:Mehr Steuergerechtigkeit in der Landwirtschaft

Auch muss es zu einer Reform des Abgabensystems in der Landwirtschaft kommen. Die Abgaben eines Landwirts werden in der Regel auf Basis der Einheitswerte seiner Grundstücke bemessen. Das gilt für die Grundsteuer, aber auch die Sozialversicherungsbeiträge der Bauern leiten sich davon ab. Außerdem knüpft die Pauschalierung der Einkommensteuer an die Einheitswerte an. Dadurch zahlen die Bauern aber kaum Steuern und Abgaben, denn durch die Pauschalierung bei Einkommensteuer und Sozialabgaben wird die Valorisierung de facto ausgeschalten. So sind etwa laut Grünem Bericht die Einkommen aus der Landwirtschaft seit Inkrafttreten der letzten Hauptfeststellung der Einheitswerte 1989 um 108 Prozent gestiegen, die Einnahmen aus der Einkommensteuer nur um 30 Prozent – die Kluft zwischen Einkommen und Steuerleistung klafft also weit auseinander.


Gratzi antwortet um 15-10-2011 14:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mostilein

willst mit den neuesten Fend eine Runde um den Ring in Wien fahren, damit alle sehen wie gut es den Bauern geht??? Ist und war es ja so bei der letzten Demo am Ring....! NUR neue Schlepper und Zugmaschinen !!!Da kannst auch gleich am Wieselburger Volksfest ausfahren, ist das selbe.


Moarpeda antwortet um 15-10-2011 16:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gratzi

"ja und wie viele Bauern zahlen überhaupt keine Einkommensteuer?"

weißt du, einkommensteuer "würde" man vom gewinn zahlen und nicht vom umsatz

da kommst du mit deinen 80% die keine einkommensteuer zahlen "müßten" ohnehin hin,

ausser du bist der ansicht, die bauern fahren mit den trakoren NUR zur kirche ;-P




Fallkerbe antwortet um 15-10-2011 17:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hirschfarm,

wenn die Preisanpassungen so einfach sind, wiso machen denn die Bauern keine Preisanpassung bei ihren Produkten? Hier liest man doch immer wieder, wie unfair die Produktpreise bei LWprodukten sind.

mfg


pepbog antwortet um 15-10-2011 18:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja streikts - ich hoffe dass die die förderungen der steuerzahler dann nicht gelten.
nach 2 jahre bemerkt möglicherweise die finanz euren streik weil weniger förderungen ausbezahlt werden


Lucky antwortet um 15-10-2011 19:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich glaub ja das bauern aufhören weil sie vom bauer sein so viel geld gemacht haben und nicht weil sie nichts verdienen. ggg
ps.: die hälfte aller arbeitnehmen zahlen auch keine einkommensteuer


BSE1 antwortet um 15-10-2011 19:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hallo mostilein - hast Du schon richtig glesen? Es streiken die Metaller, das sind Angestellte und Arbeiter. Es steht nigends etwas, dass die "Metaller-Firmenchefs" streiken. Die Bauern sind auch keine Arbeiter und Angestellte, sondern Unternehmer und Firmenchefs!!!
Viele "Neid"Bauern kappieren diesen Unterschied nicht - glaube ich!
Recht haben sie - die Metaller. Ich würd auch sagen, dass so manche Erntehlfer und Arbeiter in der Landwirschaft auch das Recht hätten, mal "angemessen" bezahlt zu werden - dort happerts auch gewaltig. Den Arbeitern dann aber gleich wieder alles neidig sein? Ich würde den Metallern und allen Angestellten und Arbeitern eine ordentliche Lohnerhöhung gönnen - da ist ja 5,5% nicht gerade viel nach den "Kürzungen der letzten Jahre.
Ich als Unternehmer kann nicht jammern, wenn ich nicht zufrieden mit meinem Einkommen bin, muss ich was ändern oder aufhören - aber weils den Angestellten und Arbeitern sicher nicht besser geht, suche ich mir lieber derzeit Alternativen.


Gratzi antwortet um 15-10-2011 19:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@lucky ..
das stimmt, die zahlen nehmlich Lohnsteuer!


Lucky antwortet um 15-10-2011 20:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ok dann halt lohnsteuer


maischeune antwortet um 15-10-2011 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich wundere mich immer dass sich niemand über die prozentuelle pensions und lohnerhöhung aufregt. die gut und schlechtverdiener klaffen dadurch immer weiter auseinander!


Gratzi antwortet um 15-10-2011 20:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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http://www.steuertipps-fuer-landwirte.at/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=5&Itemid=14

hier kannst den Vorteil deutlich lesen.


biolix antwortet um 15-10-2011 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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rocker hast e recht, aber du hast es verstanden, die kalte Progression der letzten Jahre bei GEhältern bei Arbeitern ist über 10%, jetzt ist die Inflation bei 3,8% und die bieten 3,6% , das ist eine Frechheit, inkl. natürlich das die prozentuelle Erhöhung wieder zum weiteren auseinander klaffen der Gehälter führt, d.h. es wären fixe Erhöhungen besser...




schellniesel antwortet um 15-10-2011 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja genau Biolix!

Wäre einiges an Sparpotential drinnen wenn Gehaltserhöhungen und auch die Pensionserhöhungen um einen Fix Betrag erhöht würden und nicht Prozentuell!

So würde der Kleinverdiener wirklich eine Spürbare Lohnerhöhung haben und die Großverdiener würden nicht noch mehr von ihrem ohnehin schon guten Gehalt Profitieren. Mit jeder weiteren Prozentuellen Erhöhung macht der Gutverdienende noch einen größeren Gehaltssprung....

Ist mein Reden!


HAFIBAUER antwortet um 16-10-2011 07:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Gratzi ich glaub du Lebst in einer anderen Welt.,oder hast keine Ahnung von Selbstständigkeit.


Gratzi antwortet um 16-10-2011 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@hafibauer

da ich 22Jahre unselbstständig und danach 23 Jahre selbständig war kenne ich beide Varianten. Was verstehst du SELBSTÄNDIG ? Landwirtschaft ...oder Firma ?vielleicht lebe ich in einer anderen Welt, in einer Realen! nur ich habe meine Arbeit nicht von anderen fördern lassen. Wenn man fuer eine Tätigkeit zuwenig bekommt, muss man sich eben an Markt andere Nischen suchen! Es gibt keine Bransche die so viel aus den EU Topf bekommt, und am meisten jammert. Weltmarktpreis schaut anders aus. Nur die Bauern in nicht EU Länder müssen danach leben, und produzieren. Schau mal in die südlichen Länder, mit welchen menschlichen Einsatz die 1 Kg Hirse oder Getreide produzieren wird! Die wirklichen Probleme kommen noch, weltweiter Trinkwasser und Rohölmangel, höhere Rentenbelastungen der Jugend, Arbeitslosigkeit....... das werden Herausforderungen. Derzeit leben wir in Europa auf kosten der anderen !!!


naturbauer antwortet um 16-10-2011 09:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Fallkerbe, du bist seit 15. Dezember 2008 14.51 Uhr dabei. 6 Monate vorher wurde der Versuch unternommen eine Preisanpassung bei der Milch durchzusetzen. Das es nicht funktionieren konnte hat verschiedene Ursachen.


Fallkerbe antwortet um 16-10-2011 09:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@naturbauer,
mit meinem beitrag wollte ich verdeutlichen, das es auch für die metaller nicht so einfach ist, Preisanpassungen durchzuführen- oder auch nur gestiegene Kosten an den kunden weit zu geben.
Da geht es den bauern wie anderen selbständigen auch.

mfg


Hirschfarm antwortet um 16-10-2011 10:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Fallkerbe: 10% draufschlagen kann man auch erreichen indem man 30% weniger einsetzt! Anders gesagt: Wenn die 5,5% gerechtfertigt sind wirds jeder Unternehmer zahlen. Sind sie es nicht und werden trotzdem durchgesetzt werden die Unternehmer an der Kostenschraube drehen (was wieder die Arbeitnehmer zu spüren bekommen (Entlassungen)) und versuchen höhere Preise für Ihre Produkte zu bekommen. Die Streikfotos find ich übrigens super!


HAFIBAUER antwortet um 16-10-2011 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Gratzi könnts sein das du ein Aussteiger bist ,man Lebt doch so schön in Österreich.Aber trotzdem gling ein bischen Neid aus deinem Schreiben.Neid im Leben kann schon sehr den Carakter eines Menschen verderben.


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