Grünland-Umwidmung - 25% Steuer

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gdo 13-10-2011 11:04 - E-Mail an User
Grünland-Umwidmung - 25% Steuer
Umwidmungssteuer: LH´s noch skeptisch
Bei der Landeshauptleutekonferenz in Kaprun (Pinzgau) hat Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller ihre Regierungkollegen noch nicht von der Sinnhaftigkeit einer Landessteuer in Form der Widmungsabgabe überzeugen können. Die Regierungschefs wollen eine Expertise abwarten.

Wie berichtet, will Burgstaller bei der Umwidmung von Grünland in Bauland eine 25-prozentige Steuer einheben, die dann in die Landeskasse fließen soll.

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Aber noch besteht Hoffnung, dass Fr. Burgstaller das nicht durchbringt ....

Und ausserdem - bei DEN Agrarlobbies und unseren diversen Grafen und Stiften und .... hat das wohl nicht viel Chance ... aber zumindest plakativ ist es ...

Frage ist auch, wann diese Steuer fällig wird ....

Und die Frage ist, ob es damit zukünftig mehr Umwidmungen geben wird (damit mehr Geld in die bundskassen fließt) ... oder weniger ...

Und welchen Einfluß der Besitzer von Grünland auf die Widmungen hat ... was ist wenn er gar nicht will dass umgewidment wird, aber die Behörde will .... geht das überhaupt?
Zwangsumwidmungen?

Hmm ... aber hört sich jedenfalls so an, wie wenn die Schlinge um denen einen oder anderen Bauernhals enger wird .... es sei denn jemand kann die Gabi noch stoppen .... ich verlaß mich auf den Seppi: nix wird passieren .... da lassen sich die Schwarzen und die Fekter nie und nimmer anpinkeln, da steigt eher der Jörgl wieder aus seinem Grab auf ....
 


traktorensteff antwortet um 13-10-2011 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grünland-Umwidmung - 25% Steuer
Naja, schau dir das Umland von Salzburg (Stadt) an, da haben sie fast nichts mehr, was sie zubauen könnten. Durch den Zuzug in die Stadt entsteht Wohnungsmangel und enorme Immobilienpreise bzw. Mieten. Da kommt man natürlich auf die Idee, ein bisschen mitzukassieren. Ob 25 % wirklich die richtige Höhe ist, ich weiß es nicht.

Durch so eine Steuer würden die Preise für Bauland auf jeden Fall steigen, auch von Nutzgrund in Stadtnähe. Gegen einen Anstieg des Baulandpreises habe ich generell nichts, vielleicht verhindert das wenigstens ein bisschen das Zubetonieren der Landschaft oder fördert wenigstens das effizientere Bauen.

Wie ich schon mal geschrieben habe, der Flächenverbrauch ist enorm. Und dann wird mit 9,4 Mio. Einwohnern bis 2050 gerechnet, obwohl gejammert wird, dass "zu wenig" Kinder geboren werden... 1 Mio. Zuwachs, meist durch Zuzug billiger Arbeitssklaven für die Industrie und der Altenpflege begründet. Jetzt schon ist der Ressourcenverbrauch sehr hoch, und wir erhöhen ihn KÜNSTLICH durch Zuzug noch weiter. Wir sind am falschen Weg.

Zwangsumwidmungen gibt es natürlich, sofern ein allgemeines gesellschaftliches Interesse besteht, wie bei Straßenbauten.


Joe_D antwortet um 13-10-2011 13:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grünland-Umwidmung - 25% Steuer
es werden wohl eher die Baugrundpreise steigen..... damit haben die Japaner ende der 80iger versucht ihre Wirtschaft anzukurbeln .....denn höhere Baugrundpreise ergibt auch einen höeren Kreditramen .... bis dann 5000m² unbebautes Land in bester Lage am Hafen mehr kostete als eine Hotel in New York mit 5 Hochhäusern ....und irgend ein Idiot die Frage stellte welchen Ertrag er von dem unbebauten Grundstück hat...
die Börse in Japan stand damals auf 40.000 die sie nie wieder gesehen hat und auch aus heutiger Sicht (8500) nicht so schnell sehen wird
oder muß jetzt dann eine Wiener der seine Wohnung verkauft auch 25% Steuern zahlen;-)



traktorensteff antwortet um 13-10-2011 14:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grünland-Umwidmung - 25% Steuer
@ Joe_D
Wusste ich gar nicht, dass das die Japaner auch gemacht haben. ABER das ist mit Sicherheit nicht der Auslöser des Zusammenbruchs der japanischen Wirtschaft gewesen. Und was so ein unbebautes Grundstück für Ertrag bringt? Genau das, was man darauf später macht. Gott sei Dank sind auch bei uns Industrie-Grundstücke sehr teuer, so dass hoffentlich nichts umsonst zugebaut wird.

Es geht um Grundstücke, nicht um Wohnungen. Es ist ja unbestritten, dass durch Umwidmung unglaubliche Wertsteigerungen realisiert werden. Und diese wollen sie ein bisschen abschöpfen. Oder meintest du es ironisch, die Wiener beschließen etwas, was sie dann gar nichts angeht, weil es eh fast keine Grundstücke in Wien gibt? Der Vorschlag kam aus Salzburg...


Joe_D antwortet um 13-10-2011 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grünland-Umwidmung - 25% Steuer
wenn man einen großen Kombi auf einen LKW umtüpisiert wird, wird dies auch nicht "besteuert" oder wird nicht mehr oder weniger wert.........
Grundstücke die auf Gurd ihrer lage für Bauland in absehbarer Zeit zur umwitmung stehen habe eben auch nicht den Preis als ein Grundstück das 20km vom nächsten Ort und 100km von der nächsten Autobahn entfernt ist ......
die "Wertsteigerung" duch die Umwitmung ist maginal da er eben vorher schon diese Preisaussicht hatte
wer günstiger Verkauft hat eben seine Gründe und wer mehr bezahlt wohl auch .............

eine Wohnung in Wien im 1 Bezirk die zuerst unter den Kronmitzins gestanden hat und auf Grund mangelder Erben frei vermietet werden kann und daurch eine Renditsteigerung von 2000% hat da vorher ja gerade mal die Erhaltungskosten abgedekt werden konnten wird deshalb auch nicht unter Wertsteigerung einen Steuertietel bekommen....

und eine Wohnung die 150 km nordöstlich von Wien liegt wird eben auch nicht einmahl annähernd den m² Preis bekommen als eben die besagte Wohnun im 1 Bezirk auch wenn sie noch so toll ist oder?

Japan:
leider eben doch, da die Immobilienpreise in den Himmel stiegen wurde wie gesagt auch die Kreditvergabe in die geleiche richtung getrieben...........
man sprach dann von einer Bankenkriese als man eben drauf kam das es lauter faule Kredite waren
die Japaner waren aber noch schlauer da ihnen die Preise zu langsam stiegen mußten wenn sich zwei einiget eine Immobilie zu ver/ kaufen zum Gemeindeamt gehen und dieser setzte den Preis fest ?!
es gab dann Jahre wo die Preise um 50-70% höher festgestzt wurden als im Vorjahr....

die Amis taten doch nichts anderes oder?... nur verpakten und verkaufen es so geschickt ....das keiner dahinter kam das es sich nur um Rigips-Riegelbauten die wenns gut geht auf einer Betonplatte standen mit Krediten zuschüttenten und diese Papiere weiter handelten..............

aber die Tulpenkriese wirds wohl immer wieder geben;-)


Fallkerbe antwortet um 13-10-2011 15:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grünland-Umwidmung - 25% Steuer
Hallo,

wenn diese Steuer kommt wird es wohl beide treffen, den Baugrundverkäufer und den Baugrundkäufer. Denn wenn der staat 25% absaugt bleibt weniger übrig.

denn der Käufer wird auch nicht freiwillig 25% mehr zahlen.

Wäre halt schon schön, wenn die Politik mehr übers Sparen nachdenken würde als über neue Steuern.





gdo antwortet um 13-10-2011 17:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grünland-Umwidmung - 25% Steuer
Falkerbe, das war auch mein erster Gedanke ... aber manche "sparen" halt lieber indem sie in fremden Taschen räubern gehen.

Gsindel bleibt Gsindel, da brauch ma net erst die Ausländern dazu. Von den Pack hamm daham a gnua. Moderne legalisierte Wegelagerei sag ich immer. Weil wenns ums Geld geht, gibts kei Moral.

Aber vielleicht stellt der Graf Hardegg oder a anderer Graf ja der Gabi ja die Rutn ins Fenster - und dann is vielleicht wieda a Ruah for a Weil.


Joe_D antwortet um 13-10-2011 18:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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sorry ...wenn ich mir meine schreibweise dann in ruhe abens durchlese..... lache ich selbst darüber


jge antwortet um 13-10-2011 20:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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gut gesprochen gdo
aber den jörgl
der fehlt genau so wie meine verstorbene frau
den habens umbracht sowie die diana
er hat aber auch die hypodummerln übern tisch zogen



iderfdes antwortet um 14-10-2011 16:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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MIch wundert, dass die Steuer bei der Umwidmung fällig ist und nicht beim Verkauf. Wenn man beispielsweise eine Fläche umwidmet und dann nicht bebaut, muss man dafür ja einen Euro pro Quadratmeter jährlich an Steuern bezahlen. Da kann es ja doch vorkommen, dass man das Grundstück aus diesem Grund - oder aus einem anderen, ist ja egal - zurückwidmet. Bekommt man dann das Geld zurück? Irgendwie umständlich.


edde antwortet um 14-10-2011 17:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grünland-Umwidmung - 25% Steuer

ich denke wir werden uns noch wundern über die kreativität des staates im eintreiben von steuern und abgaben, wenn ich mir den horrenden zusätzlichen finanzbedarf der öffentlichen hand ansehe.

und bei all der betrachtung gilt natürlich die uralte weisheit, dass ma nur dem was nehmen kann der was hat !

wenn eine auch österreichweit kleine bank -mit bilanzsumme 3600 mill euro (2009) 800 mill euro verlust macht müssen doch alle alarmglocken, auch die jeder dorfkapelle, sturm läuten.

mfg


iderfdes antwortet um 14-10-2011 18:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Grünland-Umwidmung - 25% Steuer
Toll war auch wieder mal ein Vorschlag vom Wifo (von dort kommen ja nur tolle Vorschläge), zu lesen vor ein paar Wochen in der kleinen Zeitung. Und zwar wollt man die Grundsteuer derart erhöhen, dass man für ein größeres Haus um die 1000 Euro im Jahr zahlen müsste. Bis da der Häuselbauer seinen Kredit zurückzahlt, blecht er in dieser Zeit noch 30 000 Euro extra. Aber Häuselbauer haben sicher ohnehin zu viel Geld.


jge antwortet um 14-10-2011 20:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja und jetzt auch noch die volksbank
und die anderen haben auch genug leichen im keller
aber wir retten ja alle

wozu brauchen wir einen bundesrat
und neun landesregierungen für einen kleinstaat
der alle kriege verloren hat?

oswald spängler läßt grüßen
der untergang des abendlandes


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