Wieder, wieder und wieder "digitalisieren" + Herbstantrag

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biozukunft 11-10-2011 21:57 - E-Mail an User
Wieder, wieder und wieder "digitalisieren" + Herbstantrag
Muß von der BBK ein Begrünungs-Herbstantrag entgegengenommen werden, wenn man mit der AMTLICHEN Digitalisierung nicht einverstanden ist? Habe an den Äckern eigentlich nichts verändern müssen - aber bei diversen Wiesen will ich nicht zustimmmen,da offensichtlich der digitale Kataster mit dem Urkataster nicht übereinstimmt, also um ca. 4mm verschoben ist. Ist die Digitalisierung bei Euch kostenpflichtig? Bei den info-Versammlungen wurde mitgeteilt, es würde kostenfrei sein. Wo ist dabei eine Interessensvertretung zu sehen????

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milkmann antwortet um 11-10-2011 23:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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HALLO BIOZUKUNFT KANN DIR BEIPFLICHTEN AUCH BEI MIR STIMMT ORTHOFOTO MIT KATASTER NICHT ÜBEREIN! NACH DEM ERSTEN LUFTBILD HABEN WIR DIGITALISIERT. FÜNF JAHRE SPÄTER WIEDER NEUES LUFTBILD UND DU HAST WIEDER HANDLUNGSBEDARF. LUFTBILD WIRD JEDES MAL ETWAS ANDERS AUF BESTEHENDEN KATASTER DARAUFGELEGT DABEI KANN ES IN DER NATUR BIS ZU 3 METER VARIIREN. NEBENBEI NOCH EINE KLEINE BEMERKUNG IN ZUKUNFT GIBT ES ALLE 3 JAHRE EIN NEUES ORTHOFOTO!! SUPER ODER NICHT UND UNSERE VERTRETUNG SIEHT TATELOS ZU!! KOST JA EH NICHTS DIESE SCHEISS BÜRÜKRATIE! WIE LANGE LASSEN WIR UNS DASS NOCH GEFALLEN!!!

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Haa-Pee antwortet um 11-10-2011 23:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja ich finde diese sauerei auch schon zum kotzen ich muss wg betriebs zusammenlegungen und weil ich eben etwas mehr fläche habe teilweise im jahr 2 mal digitalisieren und das mittlweile das dritte jahr hindurch!

für mich ist das die reinste spionage und überwachung damit die bauern schon am gängelband hängen ......

beste digitalisierungaktion war bisher dass ich den zufällig fahrenden mähdrescher protokolieren musste mit unterschrift dass das im feld ein mähdrescher ist der nicht dauernd dort "steht"........
kurdistan lässt grüssen.....

wenn unsere bürokraten bei so manchen wirklich grossen dingen auch so penibel wären dann hätt ma sicher keine finanzkrise......aber milliarden betrügereien sind schwerer zu handhaben als den bauern eim paar meter von der siloballen lagerfläche abzuzwicken...... bagage....

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Sperre_234 antwortet um 11-10-2011 23:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Sperre_234 antwortet um 12-10-2011 00:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Darki antwortet um 12-10-2011 03:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Na ist ja wirklich eine Frechheit, wenn man auch für Geld noch was tun müsste tz tz tz wo wird das blos hinführen, womöglich wird der Arbeiter für sein Geld etwa auch noch arbeiten gehen müssen, unverständlich!
Alte Jammerer

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208 antwortet um 12-10-2011 06:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hab ein feldstück ca 6 ha wfr fläche hab das ganze voriges jahr dh. im herbst 2010 dazubekommen also im herbst 2010 digidalisiert
heuer wieder was dazubekommen bin digidalisieren gefahren sagt mir der auf der kammer bei dem besagten feldstück besteht handlungsbedarf
- 0,7ha
habens dann wieder ordentlich digidalisiert jetzt hats wieder die selbe fläche.
mir gehts auch schon am wecker wenn man bei digidalisirten flächen immer wieder zur kammer fahren muß um nachdigidalisieren.
ich denke es wird schon schwarze schafe geben aber ich denke das ich besser bescheid weiß wo meine bewirschatungsgrenzen sind als die auf der bbk.
ich hoffe unsere kammer als gesetzliche interessensvertretung setzt sich auch dann auch dafür ein das wir auch dann nur mehr nach der tatsächlich bewirtschafteten fläche sozialversicherung und grundsteuer zahlen.
mfg
208

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whoknows antwortet um 12-10-2011 06:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen,

ich habe das selbe Problem. Schaut so aus als würde Luftbild und Kataster verschoben sein. Die Feldgrenzen wurde einfach irgendwo angenommen. Bei Feldern wo an einer Seite Bäume sind wurde überhaupt gleich großzügig gestrichen.
Mühsam oder eher unnötig...

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helmar antwortet um 12-10-2011 08:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Schaut irgendwie so aus wie wenn jetzt, in den letzten Jahren der Laufzeit der jeweiligen Programme so manchem die Lust kommt, in Zukunft keine wie immer gearteten Zahlungen welche mit Auflagen verbunden sind, zu beantragen..........ich bin froh dass mein Verpflichtungszeitraum mit 31.12. endet. Und werde nicht mehr verlängern....
Mfg, Helmar

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Fendt312V antwortet um 12-10-2011 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Auch bei uns im Westen sind die Fotos mit dem Kataster nicht ident. Haben im Februar alles genau durch gearbeitet und jetzt ist es wieder ein Murk dass die Striche im Weg drinn sind oder im Garten des Nachbarn.
Die "Bagage" sucht Arbeit!!!!

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Woodster antwortet um 12-10-2011 17:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Die ganze Digitalsierung - mit dem elektronischen Finger wie auf einem Malbuch für 3-jährige die Grenze nachzeichnen - ist für den Hugo.
Das hat bei mir die Kammer gemacht und die Anträge entsprechend ausgefüllt.
Bei der GPS-Überprüfung der AMA wurde die Förderung wesentlich gekürzt, weil die Digitalisierung nicht gestimmt hat. Die Kammer putzt sich ab, ist für nichts verantwortlich.

Also dieser Digi-Scheiss ist komplett wertlos. Die AMA richtet es sich nach den eigenen Messungen.
Ich hab heuer die Digi also abgelehnt, nachdem mir die AMA versichert hat, dass nach Vermessung durch die AMA eine weitere Digi für sie nicht maßgebend ist....

Werde meine Förderung auch nicht mehr verlängern, lass micht nicht mehr pflanzen.


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Rescha1 antwortet um 12-10-2011 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Der Grund, warum die Luftaufnahmen mit dem Kataster nicht übereinstimmen liegt meist darin, daß es sich in den meisten Fällen um den Grundsteuerkatster handelt, der in der Zeit Maria Theresias erstellt wurde. Da damals natürlich die Meß- und Zeichenmethoden noch nicht sehr gut waren, gibt es eben jetzt diese Abweichungen. Bei der Digitalisierung ist jetzt nicht auf den Kataster zu achten, sondern auf die Bewirtschaftungsgrenzen, selbst wenn man dabei katastermäßig das Nachbargrundstück bewirtschaftet. Hier wird dann beim Rechtsverhältnis ein "N" eingetragen.

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helmar antwortet um 12-10-2011 18:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Rescha, es wurden oft die Katastermappen sehr spät umgestellt. Denn die alten hatten 1:2880.....Aber wenn man anschaut welche Mittel die ehemaligen Ofiziere zu Zeiten der Maria Theresia zur Verfügung hatten und diese den heutigen Möglichkeiten gegenüberstellt, dann fragt man sich schon wer klüger war/ist....
Mfg, Helga

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textad4091 antwortet um 12-10-2011 20:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@woodster: Warst denn beim "Grenzen nachmalen" auf der Kammer dabei?

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MUKUbauer antwortet um 12-10-2011 20:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hi

für die Grenzen bist trozdem verantwortlich selber - das mußt dem Mitarbeiter der Kammer schon ansagen wo du die Grenze haben willst - das wird auch Protokoliert und das unterschreibst ja auch ...

sonst einfach selber über www.eama.at machen und dann wird das in der Kammer nur mehr durchgeschaut - und kostet auch weniger (bis auf die Zeit eben) ....

Und die AMA hat GPS Set´s die nicht Zertifiziert sind (EU) - alles andere wär mir neu ...



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tch antwortet um 12-10-2011 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Wieder, wieder und wieder "digitalisieren" + Herbstantrag
Mit welchen Geräten werden eure Flächen bzw. Ränder vermessen?
Wie hoch ist die Genauigkeit der Geräte
Wie wird der Referenzpunkt festgelget?
woher kommen Korrekturdaten?
Mit den "normalen" am Markt erhältlichen Geräten kann ein Landvermessung nicht genau durchgeführt werden, schon gar nicht in einer Hanglage.
Wie werden nordseitig gelegene Waldränder vermessen_ GPS hat in unseren Breiten die höchste Genauigkeit wenn Richtung Süden "offen" ist


Wir messen manchmal Punkte in der Natur mit Geräten die so ab 15000€ kosten ein.... die genauigkeit liegt dabei im cm Bereich...

lg
tch


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tch antwortet um 12-10-2011 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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DGPS heisst das Wunderding.... hat eine Referenzstation dabei.... das kennt ihr sicher von den Lenksystemen....
die AMA Kontrollore habe das sicher auch dabei...:-) kenne sich damit aus.... ganz sicher.
Kann doch nicht sein das die freundlichen Herren und Damen mit einem 0815 Gerät anrücken...

tch

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Holzwurm357 antwortet um 13-10-2011 06:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Morgen,

am besten wirds sein, ein paar Feldstücke vom AMA-Kontrolleur zweimal vermessen zu lassen, und wenn dann nicht haargenau dasselbe rauskommt, alles bestreiten, und auf das ohnehin im MFA beantragte Digitalisierungsergebniss zu bestehen.
Das Digitalisierungstheater ist mittlerweile echt schon eine wahre Schikane, wäre echt mal neugierig, was das Ganze eigentlich kostet, samt überfliegen, ausarbeiten, auf Kataster legen,...
Wenn das ganze Land von Zivilgeometern neu vermessen würde, würds wahrscheinlich auch nicht mehr kosten....., und hätte eine rechtliche Grundlage.

Schönen Tag!

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textad4091 antwortet um 14-10-2011 00:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Holzwurm: Haha, was hab ich unlängst gelernt "Eine Messung ist keine Messung" .... Allerdings sollte einem auch bewusst sein, dass bei 2 Messungen über die selbe Strecke NIEEEE zu 100% das gleiche rauskommt, a bissl a Toleranz musst deinem AMA-Kontrollor dann doch geben, sagen ma im zehntel Bereich darfs noch sein :-D
Und wenn man weiß, wo der Maßstab 1:28800 von den Katastern herkommt ...... na da kann ich nur mal gute Nacht sagen :-D

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