TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet

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Sau007 31-08-2011 18:06 - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Wenn es um Geflügel geht, denken die meisten an Wiesenhof. Dank der Werbung ist die Marke in ganz Deutschland bekannt. Der Konzern hinter Wiesenhof, die PHW-Gruppe, ist Marktführer, produziert mehr als 270 Millionen Hühner pro Jahr.

ARD - heute Mittwoch, 31. August 2011, 21.45 Uhr

LG Sigi







haasi antwortet um 31-08-2011 20:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
die Antwort ist leicht: Ja, nur deshalb funktioniert dieses System.
Gleichsam ist es bei der Milch, beim Schwein, beim Obst und beim Getreide.
Milch: Ausbeutung von Mensch - warum - weil 2 oder mehr Generationen 80 Stunden die Woche arbeiten und zusammenhelfen müssen um 1 Einkommen zu erzielen, verbunden mit der Existenzgefährdung durch Verschuldung
Schwein: Ausbeutung von Mensch - warum - größere Stallanlagen bedienen sich günstiger Arbeitskräfte aus ferner Heimat, die ihre Familie zuhause lassen um schlecht versichert ein paar Euro in ihrem besten Lebensalter zu verdienen, Familienbetriebe siehe Milch
Obst: Ausbeutung Mensch - warum - Spanien macht e vor mit all den schwarzen Menschen die illegal in den Folientunnels ernten
Getreide: Ausbeutung Mensch - warum - China oder auch Saudi Arabien kaufen sich in Afrika das wenige gute Ackerland, bringen das Getreide ausser Landes und die Bevölkerung hungert
hungert so stark, daß Söldner die Felder mit Waffen bewachen und so skropellos vorgehen wie einst die barbarischen Gutssherren im tiefsten Mittelalter


traktorensteff antwortet um 01-09-2011 11:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Habs verpasst, aber hier kann man es sich noch ansehen (siehe Link).

Die Firma Wiesenhof kämpft nun gegen den ARD-Beitrag:

http://www.news.de/medien/855217692/wiesenhof-schlaegt-im-netz-zurueck/1/
 



Noro antwortet um 01-09-2011 14:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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uuhh, den süddt. Betrieb kenne ich, ist in der nachbarschaft, eigentlich n top betrieb mit 360 kw Biogas. dass mal ein toter gickerl in der ecke liegt, den man nicht sieht, kommt durchaus auch mal vor...


Noro antwortet um 01-09-2011 14:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
denke, dass bei phw einfach die kontrolle versagt, dass er zwar hohe standarts erhebt, aber die prüfung, ob die standarts auch eingehalten werden, wird nicht überprüft


traktorensteff antwortet um 01-09-2011 16:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Der Chef kann einem fast schon leid tun. Die haben Lieferanten und da kann man auch nicht alle in jedem Aspekt kontrollieren. Nicht umsonst ist das Geflügel so billig! Um diesen Preis kann man keine super Qualität und Haltungsbedingungen erwarten. Und dass die Angestellten aus dem Osten kommen und wenig verdienen, ist dann auch klar. Die Tonnen mit den toten Hühnern sind jedoch schon abnormal (meiner bescheidenen Meinung nach). Manche Ställe sehen auch nicht so modern aus. Da kennt man Dokus aus Österreich, da wird einmal am Tag durchgegangen und die Gesundheit überprüft sowie tote Tiere abgesammelt. Die Tiere sehen auch viel ordentlicher und nicht abgerupft aus. Es geht also auch anders. Am Ende das Verladen der Tiere, man braucht sich nicht wundern, wenn irgendwelche Billigkräfte verwendet werden, dass denen der Umgang mit den Tieren egal ist.

Deswegen sollte der Konsument auch nicht zu so einem Billigfleisch greifen!


Fallkerbe antwortet um 01-09-2011 17:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Hallo

zumindest ist es in den Hühnerställen in dieser Reportage weit sauberer und ordentlicher als in den Aufnahmen von VGT in den (verhältnissmäßig kleinen) Schweineställen.
Das es bei xtausend Hühnern je Anlage auch immer mal wieder tote Tiere gibt sollte niemand verwundern.


mfg fallkerbe,
der hühnerfleisch fad findet




Moarpeda antwortet um 01-09-2011 18:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
man kann es sich natürlich einfach machen und dem bösen konzern die schuld geben

.... und der "gute" konsument kauft nach dem motto geiz ist geil
..... und 10 % der einkommens für ernährung ist genug




Manne antwortet um 01-09-2011 18:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Der Konsument wünscht sich günstiges Fleisch,von glücklichen Hühnern,
wenn möglich freilaufend.
Das passt nicht zusammen,ein jedes Produkt hat seinen Preis.
Mfg
Manne


farmer80 antwortet um 01-09-2011 19:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Hallo!

Ich hab mir diesen Beitrag auch angeschaut. Bei manchen Bildern wird einen ganz schlecht wie die so mit den Tieren umgehen. Es ist ja oft kein Wunder - billig Löhner aus dem Ausland.

mfg farmer80


gerhard79 antwortet um 01-09-2011 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Hallo

Hab gestern den Beitrag auch gesehen und kann Moarpeda voll und ganz zustimmen.

Der Konsument muß sich mal klarwerden was er will: billige Lebensmittel die so produziert werden oder Lebensmittel von glücklichen Tieren, die haben aber ihren Preis!!!!

Es liegt ganz alleine in den Händen der Konsumenten.

LG
Gerhard


FraFra antwortet um 01-09-2011 22:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
ich bin selber in der geflügelbranche tätig gewesen sowohl bio als auch konvi

das hier und dort tote tiere liegen kommt leider vor
geht mal eine 100000er anlage täglich ab!

was hiermit den truthühnern geschieht ist unter aller sau!!
auf für den mäster unwirtschaftlich
blaues fleisch gibt satte abzüge!

ich esse wenig hühnerfleisch

doch bei schwein und rind ist es ja leider das gleiche.
am liebsten ist mir rein das zeug was ich selber produziere !

soll sich der konsument das noch so billige fertig fressen reinschieben,......


biolix antwortet um 02-09-2011 06:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Guten Morgen !

ja gerhard, aber wenn es so wäre, sollte die Aufklärung auch via Medien noch öfter und besser sein, inkl. natürlich von den staatlichen Stellen... ;-)

lg biolix


FrischEi antwortet um 02-09-2011 08:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Hallo...
Aber die arme pächterin hat auch mitschuld. Ja fürs fangen von denn hähnen kann sie nix, aber die toten tiere im stall gehn auf ihre rechnung. Weil sie wird ja als pächterin für die betreuung zuständig sein. Aber wichtig immer schön undchuldig schaun...

Mgf


Moarpeda antwortet um 02-09-2011 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@biolix

bin auch für die aufklärung der konsumenten und zwar wie es der sturmi beim freien fadingerforum als leitsatz hat:

"Wir müssen weg von der lila Kuh - hin zur bäuerlichen Wirklichkeit"




Tyrolens antwortet um 02-09-2011 10:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
http://www.youtube.com/watch?v=UfM2r9xU514


Fallkerbe antwortet um 02-09-2011 10:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@tyrolens,

ein super beitrag. zustimmung



traktorensteff antwortet um 02-09-2011 11:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@ Moarpeda
Aber hoffentlich verstehst du und der sturmi unter der "bäuerlichen Wirklichkeit" nicht das, was in der Reportage zu sehen ist. Es gibt genug Beispiele, wo es funktioniert und das sieht ganz anders aus als dort bei den Vertragspartnern (zumindest der erste Stall) von Wiesenhof.


Moarpeda antwortet um 02-09-2011 13:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@traktorensteff

die (zukünftige) bäuerliche wirklichkeit heißt industrie und nicht nostalgie

man sollte den konsumenten mit der realität konfrontieren
.....und nicht mit lila kühen und sprechenden schweinen verblöden

weil übrig bleibt immer der (böse) bauer der den klischees nicht genüge tut


mfj antwortet um 02-09-2011 13:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet


Die Pächterin wurden von PETA eingeschleust...die Räumkolonne vom Filmteam bestochen...Filmmaterial aus auswärtigen und zurückliegenden Material zusammengeschnitten...die Staatsanwaltschaft überprüft gerade die Fakten.

Das Konsumenten so dumm sind, und glauben was im Fernseher berichtet wird – ist ja verständlich.

Für Landwirte gilt diese „Verdummungs-Klausel“ allerdings nicht.
Hab mich letzte Woche mit „hühnerhaltenden Bauern“ unterhalten – die wussten nicht mal das das Huhn eigentlich ein Waldbewohner ist, und hier in Europa gar nicht heimisch war...





traktorensteff antwortet um 02-09-2011 14:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Gut, über Werbestrategien kann man streiten, ob sie wirklich das Richtige sind. Gööö Baua! ;-)

Schaut euch auch mal das Video "Wo liegt der Unterschied zwischen Bio und konventioneller Hähnchenhaltung?" der Firma Wiesenhof an! Echt starke Behauptungen! Dann weiß man, wie der Konzern drauf ist. Ist halt nicht einfach, die Probleme der konventionellen Hühnermast (intensiv und billigst) zu verschleiern.

Dann landet man wieder beim Verdrehen von Tatsachen, wie von mfj in einem anderen Beitrag geschrieben. ;-) Z.B. wird in Bio nicht auf langsamwachsende Rassen gesetzt, sondern bei der Wiesenhof-Haltung auf schnellwachsende Rassen. Aber so kann man es natürlich auch verdrehen... Das Beste kommt zum Schluss, als er den weseltlichen Unterschied (seiner Meinung nach) aufzählt, nämlich, dass Bio 3 Mal so teuer ist. Ja, DAS ist der Unterscheid, also Konsumenten, kauft das billige Wiesenhof-Hendl.
 


50plus antwortet um 02-09-2011 19:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es die Norm ist, mit lebenden Tieren so umzugehen, wie in diesem Video zu sehen ist. Noch dazu, wo das Fleisch verkauft werden soll - jede Mißhandlung hinterläßt ja deutlich sichtbare Spuren am Schlachtkörper und wird daher nicht gerade die Verkaufszahlen erhöhen, wenn man es einmal vom finanziellen Aspekt her ansieht.

Dass ein Haufen tote Tiere nicht besonders appetitlich aussieht, ist mir klar, kommt aber in jedem großen Stall vor. Wir haben vor kurzer Zeit von einer stark befahrenen Straße aus ein totes aufgeblähtes Schaf liegen gesehen. Es lag nur wenige Meter von der Straße entfernt neben dem Zaun. Hat auch nicht g'schmackig ausgesehen - kann man als Bauer aber nicht verhindern.


Noro antwortet um 02-09-2011 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@traktorsteff: der Dr. is a depp, wenn mit biogickerl nix verdient wäre, würde da wiesenhof einsteigen??wenn doch da mehr Vorschriften sind, müssen da doch eigentlich auch mehr kontrollen sein, die das überprüfen? irgendwie kommt s mir so vor als würd der biobauer bei etwa 1:21 mit seinem gewissen hadern...


mfj antwortet um 03-09-2011 07:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet



...und so behandelt ein "österreichischer Gnadenhof" seine Tiere !

Gnadenlos, überzogen, tierfremd und mit unlauteren Mitteln - wo ist hier die besorgte Öffentlichkeit ?




 


Moarpeda antwortet um 03-09-2011 08:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
naja, die notwendigkeit das tier einzufangen bestand

....und wie sollte sich das anders gestalten als gnadenlos ?

es ist ziemlich unwitzig für die beteiligten menschen mit einem solch renitenten vieh umgehen zu müssen



Hirschfarm antwortet um 03-09-2011 08:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Deshalb kommen alte störrische Kühe ja normal auch in die Wurst und nicht in ein Tier KZ. Degenerierte Menschheit mit einem breit grinsenden Aufhauser dazu. Zum Speim soviel Schleim!
mfg


mfj antwortet um 03-09-2011 08:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet


Naja Peter, wir sollten hier nicht mit zweierlei Maß messen.

Auch ein Geflügelstall muss irgendwann geräumt werden.
Die Frage ist nur wie !!!
Und wie fängt man eine „menschenscheue Kuh“ ein.

So auf alle Fälle nicht !

Ich gehe davon aus, dass hier die zuständigen Amtstierärzte Anzeige erstatten und das Tier dem Verantwortlichen abnehmen.

Wenn eine Kuh mit Seilen an zwei „Hinterfüssen“ malträtiert wird, an Frontladern lebend angehängt wird, in Viehwägen unsachgemäß verladen bzw. gezogen werden – hat dass mit „tiergerechtem Umgang“ nichts zu tun.

Hier steht die Öffentlichkeit, aber auch die Medien auf dem Prüfstand – ob hier einseitig und informiert wird.
Dazu braucht es hier weder selbsternannte Pflichtverteidiger noch Faktenaufdecker.

Wir wollen keine solchen Bilder aus Geflügelställen sehen, wir wollen aber auch keine solchen Bilder von Tierschutz- und Gnadenhofbetrieben sehen.




P.S.

...so eine verwilderte Kuh, muss sich erst wieder an Menschen gewöhnen. Dazu braucht es Liebe, Zeit und Geduld. Solche Eigenschaften bringen doch alle Tierschützer im Rucksack selbstverständlich mit.
Für die Kuh Yvonne hätte man halt eine Abordnung von Tierschützern bereitstellen müssen, die solange die Kuh begleitet, füttert und liebkost – bis die menschenscheue Kuh – wieder Vertrauen in Menschen gefasst hat.

Das wäre „aktiver Tierschutz“ – und nicht mitternachts in Ställe einzubrechen, Sensationsbilder zu machen und der Öffentlichkeit vor die Füße zu werfen...





Tyrolens antwortet um 03-09-2011 08:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Sehe ich genauso. Hätte das ein Landwirt so gemacht, wären die Wogen wieder hoch gegangen.

Da wird immer von Stress gesprochen und dann wird eine Kuh von einer Horde von Journalisten und Kameraleuten attackiert. Ich weiß nicht, aber bei wir schaffen es sogar Stiere in Ruhe einzufangen...



Moarpeda antwortet um 03-09-2011 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@mfj

man kann auf grund der fotos nicht wirklich beurteilen wie es zugegangen ist, vielleicht/wahrscheinlich? wäre es schonender gegangen, aber kampflos wäre sie wahrscheinlich nicht in den wagen gestiegen

es gibt ja ein gatter mit dem man die viecher nach und nach auf den wagen treiben kann, bin selber am überlegen ob ich mir eines zulege.

vielleicht sollten wir spenden um dem guten gut so eine anschaffung zu ermöglichen

oder vielleicht könnten sie das selber finanzieren indem sie ein buffet für besucher eröffnen, wo es steak von renitenten kühen gibt ;-))






tch antwortet um 03-09-2011 09:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Es ist immer wieder schön zu lesen wie der Konsument für die Haltungsbedingungen und den Umgang mit den Tieren veranwortlich gemacht wird.

Es wird keinen Produzenten einfallen nur weil der Preis besser ist irgendwas am System zu ändern- erst wenn er gezwungen wird passiert ev. etwas.
Es ist Charaktersache wie mit den Tieren umgegangen wird- der Betriebsleiter lebt das vor.
Das könnt ihr euch noch so oft in den Sack lügen und euch im kollektiv schuldige suchen- ihr seit es die für die Haltungsbediengungen verantantwortlich seid.
Wäre es der Konsument so würde alle! Nutztiere mies gehalten werden, wie man draussen sieht ist das aber nicht so...

warum wohl?

tch


50plus antwortet um 03-09-2011 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Es ist völlg klar, dass sich ein Tier von einem Menschen, den es durch tägliches Stallgehen kennt, leichter einfängen läßt, als von einem Fremden.
Und jeder Tierbesitzer kann mit seinen Tieren selbst am besten und ruhigsten umgehen.

Diese Menschen sind nervös, stehen sie doch unter dem Druck, möglicherweise sogar vor Pressefotografen, das Tier erfolgreich einfangen zu müssen. Diese Nervosität überträgt sich dann auf das Tier und dann hast als Tierfänger schon schlechte Karten.




50plus antwortet um 03-09-2011 10:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Im Übrigen kann ich mfj u. Hirschfarm nur beipflichten.

Darum sollte man halt in Tierhaltungsfragen den Bauern zu Rate ziehen und ihm vertrauen, genauso wie man in Gesundheitsfragen zum Arzt geht.


helmar antwortet um 03-09-2011 11:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und wenn die arme Kuh erst mal am Gnadenhof ist, wird sie dankbar sein dass sie dort leben darf.........so wird es den Leuten doch verklickert, oder? Fairer wärs für das Tiergewesen, wenn sie mit einem guten Schuss erschossen worden wäre. Dann hätte dieses Elend ein Ende. Sehr gut aber, dass es hier eine Fotostrecke gibt. Unsere Fluchtkuh brauchte, um verladen zu werden, keine Stricke an jedem Bein, keinen Traktor mit Frontlader, und sie brauchte auch nicht in den Hänger geschleift zu werden, sie torkelte, gestützt und geschoben von selber rein.
Hoffentlich taucht diese Fotostrecke auch anderswo auf, schaun ma was Aufhauser, Entenfellner und Co dann so sagen, denn es sind ja die Bauern welche...
Mfg, Helga


MF7600 antwortet um 03-09-2011 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ja so können es die tierschützer....


tch antwortet um 03-09-2011 13:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Hallo 50plus

Diesmal stimme ich Dir uneingeschränkt zu!
Landwirte haben im Bereich der Tierhaltung eine sehr grosse Bandbreite an Wissen.
Das geht von optimalen Haltungsbediengungen bis zum verhungernlassen von Nutzvieh...

@alle. wie hätte ihr das einfangen der Kuh gelöst?
Wie bekommt ihr ein auszuckende Kuh in den Griff?

tch



Tyrolens antwortet um 03-09-2011 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
In der Ruhe liegt die Kraft.


Sollte das Tier wirklich schon so weit verwildert sein, dass es auch von einer professionell agierenden Person nicht mehr eingefangen werden kann, muss zum Jagdgewehr gegriffen werden.


tch antwortet um 03-09-2011 14:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Falsche Antwort....

Wie lösen Landwirte so eine Aufgabe?

Kann doch kein Problem sein, oder doch?

tch


50plus antwortet um 03-09-2011 14:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@tch

Bei Kühen bin ich auch ein Laie, da müßte ich mich an einen Rinderbauern wenden.

Aber ein ziemlich ausgewachsenes Schwein haben wir schon zum Gelächter des halben Dorfes eingefangen. Es ging dann ja doch friedlich ab, weil uns das Tier kannte. Ohne Gewehr, ohne Stricke und ohne Schläge, einfach mit der Ruhe, dem Hausverstand und dem nötigen Selbstvertrauen.


Tyrolens antwortet um 03-09-2011 14:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
tch, ich sag' ja, "In der Ruhe, liegt die Kraft".

Rinder reagieren sehr empfindlich auf Lärm oder sonstige Unruhe.
Bisher ließ sich bei uns jedes Rind ohne große Anstrengung einfangen. Das ging immer so einfach, dass ich mir da gar keine Anleitung dazu überlebt habe/überlegen musste.
Man muss sich halt bissl Zeit nehmen, dann klappt das so. Es ist kein 5 Minuten Job...



tch antwortet um 03-09-2011 14:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Wie fängt man ein verwildertes Hausschwein das ein paar Monate im Wald gelbt hat?
Hausverstand ist ok- was sagt der Hausverstand?
Mit Selbstvertrauen fängt man ein Schwein...? genial:-)

Rinderbauern kannst befragen- die haben keine Lösung
lg
tch


tch antwortet um 03-09-2011 14:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
Hallo Tyrolens

Wie es bei Dir am betrieb abläuft tut nichts zur Sache.
In dem Fall gehts um eine Kuh die seid längerer Zeit im Wald haust-
Bei Dir am Betrieb war die Kuh immer im Freien- mit Auslauf ohne Zaun?
Oder doch etwas in einem begrenzten Auslauf wo sie nicht weit weg kann.

Wie löst Du so etwas bei einer Kuh die Du nicht kennst, die Dich nicht kennt..?

tch


50plus antwortet um 03-09-2011 14:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@tch

Natürlich mit Vertrauen in sich selbst, dass man es kann. Mit Angst und Hysterie fangst auch kein Schwein.
Außerdem haben wir unsere Tiere immer sofort eingefangen, nicht erst wenn sie monatelang im Wald verwildert sind. Wir kennen unsere Tiere und unsere Tiere kennen uns - so einfach ist das.


50plus antwortet um 03-09-2011 15:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@tch

Glaub mir, Tiere im Stall von einer Box in die andere zu treiben, bzw. zu verladen oder abzuladen, auch das ist ein Lernprozeß, das kann man nicht von klein auf sofort. Und mit den Jahren kriegst einen Blick dafür, welches Tier im Sinn hat, auszubrechen.
Auf jeden Fall ist es aber von großem Vorteil, selber immer ruhig zu bleiben und auf die Tiere keinen zu großen Druck auszuüben.


Tyrolens antwortet um 03-09-2011 15:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@tch: In diesem Fall würde ich wie folgt vorgehen:

Das Tier stand ja schon auf einer eingezäunten Weide. Die wurde da also schon mal rein getrieben. So scheu ist die dann wohl nicht.
Wenn der Zaun halbwegs robust ist, kann man sich richtig viel Zeit nehmen, um das Tier wieder an Menschen und an eine Fangeinrichtung (hat jeder Weidebetrieb) gewöhnen. Die kannst' in die Box ganz locker mit Futter locken. Man kann sie auch gleich rein treiben, aber wahrscheinlich wäre sie dann in der Box unruhig geworden. Also mit ein, zwei Wochen zur Gewöhnung sollte das sehr locker machbar sein.

Es gibt Landwirte, die halten ihre Bullen auf der Weide. Schon mal einen 2 jährigen Stier mit einer Schlachtkuh verglichen. ;)


Moarpeda antwortet um 03-09-2011 15:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
@50plus

also das mit dem fangen des schweines ist ein klacks, weil es in der regel ohnehin selber oder mit locken wieder nach hause geht ;-))

meine schweine waren so gut abgerichet, dass die mir in ein einer schönen reihe gefolgt sind, wo immer ich hinging



Moarpeda antwortet um 03-09-2011 15:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tyrolens

zitat:
"Es gibt Landwirte, die halten ihre Bullen auf der Weide. Schon mal einen 2 jährigen Stier mit einer Schlachtkuh verglichen. ;)"

ich halte auch stiere auf der weide, die sind sehr friedlich,
würde vergleichsweise davon abraten bei einer kuh hinten zu nahe vorbeizugehen, wenn sie gerade migräne oder ihre tage hat ;-))



beginner antwortet um 03-09-2011 16:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@all

Alternative:

http://www.youtube.com/watch?v=1VTQKZSjDRg




Shalalachi antwortet um 03-09-2011 21:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
TV-Tipp: Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und die Umwelt ausbeutet
lieber tch
1. alle Tiere mit etwas Getreideschrot oder Klaie täglich an den Menschen gewöhnen. (durch die Herde gehn und ein bisschen was verfüttern) -> Die Tiere gewöhnen sich an dich.

2. Eine Kuh nicht am Bein anbinden, mag sie gar nicht.

3. Ruhe: Alle Reporter bis auf einen Fotografen und einen Kameramann des Platzes verweisen, wenn nötig mit Polizei (Besitzstörung am Grundstück...)

4. Die ganze Herde in ein kleines Fanggatter treiben/locken (mobile Gitter, oder fixe Einzäunung)
Hier kann sie dann warscheinlich auch ohne Betäubung mit einem Strick gefangen werden.
5. Ein paar Tiere mit auf den Transporter jagen.

6. Ganz wichtig: Rutschfester Auftritt am Hänger und Seitenwände an der Rampe!

Wenns so nicht geht dann hilft aus wirtschaftlicher Sicht nur noch die Kugel in Ruhe aus der Entfernung, und anschließende Schlachtung.
Wenn sie dermaßen zickt würde ich als Rinderbauern meine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen um sie am Strick in den Stall zu bringen wo sie warscheinlich bald wieder ausbrechen will.

Gut das sich die Bauern da im Hintergrund halten und die hysterischen Tierbändiger sich voll darstellen können.

mfg Shala


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