Beergbauer 23-08-2011 21:20 - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Schweinehalter mein Beieid
 


__joe007 antwortet um 24-08-2011 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
das das mit dem Vollspaltenverbot so rasant kommt, hätt ich mir net gedacht,.....


__joe007 antwortet um 24-08-2011 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Das kanns aber nicht wirklich sein, dass ein paar Personen (VGT) komplette LW Betriebe zerstören ?

Oiso da geht wieder da Preis runter, des is woascheinlich mal das erste Ziel "Billige Nahrungsmittel"


Schene Woche nu, daweil haben wir nu die Sonne auf unserer Seite,...





gsiberger22 antwortet um 24-08-2011 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Hallo, nimm doch die Tierärzte die das geduldet haben (die mußten nicht einmal einbrechen) gleich mit auf deine Beileidstur. Es gibt überall Schwarze Schafe aber die Zahlen das 80%der Schweine in Vorarlberg so gehalten werden ist einfach nicht wahr. Übrigens wisst ihr wieviel Schweinehalter es in Vorarlberg überhaupt noch gibt? Aber ihr könnt es euch ja ausrechnen wenn die 22 Beanstandeten Betriebe 80% der Schweine halten.


ein verwirrter GSI

Ps.: AM ALLERBESTEN IST DER PRESSEGEILE AMTSTIERARZT


Moarpeda antwortet um 24-08-2011 08:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
"Er fordert, die Tiere ins Freiland zu lassen. Es gebe bereits gute Beispiele wie Alpschweine und Strohschweine."

jetzt müssen wir einmal den biolix fragen wer das bezahlen soll?

....und wenn das gemacht wird, werden WESENTLICH WENIGER schweine gehalten werden können.
müßten wir nicht auch im gleichen zug die menschen reduzieren? (achtung scharze ironie)


die lösung ist entweder:

wir (fr)essen soja (else versorgt uns mit rezepten)
....oder wir schaffen die schweinehaltung in österreich aus mangelnder rentabilität überhaupt ab und importieren die schweine aus massentierhaltung - aus den augen aus dem sinn.


man könnte natürlich noch weiter gehen, arbeit ist auch menschenunwürdig, wegen lärm, staub, stress, die reinste sklaverei
in der tat importieren wir auch da schon geleistete arbeit zu wesentlich unwürdigeren bedingungen - aus den augen aus dem sinn

und zusätzlich importier(t)en wir noch einige (1.5 millionen) von diesen milliarden armer menschen, um das gewissen zu beruhigen (und um bei uns chaotische zustände auszulösen)

mein gott sind wir gut,
naja, ich nicht, aber diese deppaten grünen









50plus antwortet um 24-08-2011 08:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Ich bin froh, dass wir keine neuen Investitionen in die Tierhaltung getätigt haben. Es ist für uns einfach, die Tierhaltung aufzugeben, die Ställe sind zwar noch o.k, aber doch schon älter.

Da kam vorige Woche eine landw. Zeitschrift, ich glaub, es war die "Landwirtschaft", da steht schon drinnen, dass die Tierschützer das Fleischessen ähnlich dem Rauchen verpönen wollen. Was fressen dann aber die Hunde und Katzen der Tierschützer?
Lassen sich die Konsumenten das Fleischessen verbieten?

Das ist keine Demokratie, das ist Diktatur!
Und es ist krank! Die Tierschützer sind zu sehr gebildet, haben keine praktische Lebenserfahrung und sind einerseits verweichlicht, aber auch radikal. Das kann dem Volk nicht guttun!!!



50plus antwortet um 24-08-2011 09:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Ist denn garkein Politiker dabei, der diese Entwicklung sieht, die Gefahren dieser Entwicklung erkennt und irgendetwas dagegen unternimmt? Sind denn wirklich alle so gleichgültig?

Da geht es ja nicht nur um die wenigen Bauern, da geht es um das ganze Volk!!!!


Tyrolens antwortet um 24-08-2011 10:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Irre!
Habt ihr euch die Photos angesehen? Alles rechtskonform; und relativ neue Ställe, sogar mit Großgruppen.
Der Skandal ist die Berichterstattung. Ist der ORF jetzt nicht mal mehr in der Lage, Argumente abzuwägen und beide Seiten zu hören? Er hat offensichtlich kein Problem damit, legale Haltungsformen, die absolut dem gesellschaftlichen Konsens entsprechend, als tierquälerisch zu bezeichnen. Das ist der einzige Skandal, den ich hier erkennen kann.


sturmi antwortet um 24-08-2011 10:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@joe
Nach dem gewonnen Tierschützerprozess hat dieses "Gesindel", ich kanns nicht anders bezeichnen, sorry, Rückenwind bekommen! Das hier viele Verbündete (AK, Sozialisten, Grüne, Bobos) auf diesen "Zug" (=Zeitgeist) aufspringen macht die Sache nicht einfacher. Unsere Agrarpolitiker scheinen uns Schweinebauern bereits aufgegeben zu haben, so nach dem Motto, da kann man nix mehr machen! :-(
MfG Sturmi



Faltl antwortet um 24-08-2011 11:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
natürlich sind diese militant/kriminellen Tierschützer abzulehnen, die braucht keiner. Aber auch "sturmi" sollte sich beruhigen denn vor lauter Wut siehr er nur noch rot bzw. grün. Ich hätte keine Angst denn auf Grund eines ORF Berichtes haben unsere Politiker nie schnell reagiert. Unsere Politiker reagieren/agieren eigentlich sehr langsam was eigentlich schon wieder Angstzustände verursacht.


biolix antwortet um 24-08-2011 12:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
komisch, wenn das dann der Oberste Veterinär das Landes dazu sagt, was hat das mit dem ORF zu tun ??

vorarlberg.ORF.at;23.8.11
Laut einer Untersuchung des "Vereins gegen Tierfabriken" (VgT) herrschen in Vorarlbergs Schweinebetrieben "katastrophale Missstände". Für Landesveterinär Erik Schmid ist es eine Schande

Schmid: "Jeder Anzeige wird nachgegangen"
Der Verein gegen Tierfabriken spricht von katastrophalen Missständen in Vorarlbergs Schweinebetrieben. Landesveterinär Erik Schmid verspricht, allen 22 Anzeigen nachzugehen. Er fordert ein Umdenken in der Schweinezucht.
"Schlimm ist, dass das gesetzlich erlaubt ist"
"Das Schlimme ist, dass das gesetzlich erlaubt ist", kommentierte Schmid die Untersuchung. Eine Haltung auf Holzspaltenböden ohne Einstreu und Kastrieren ohne Betäubung seien fraglos "ein Skandal vom Tierschutz her". Man argumentiere gegenüber der Landwirtschaft seit Jahren, dass man davon wegkommen müsse, "aber es ist schwierig, das durchzusetzen".

Er fordert, die Tiere ins Freiland zu lassen. Es gebe bereits gute Beispiele wie Alpschweine und Strohschweine.

In Vorarlberg überprüfe man wie gesetzlich vorgeschrieben zehn Prozent der Schweinebetriebe jährlich, dennoch sei das System ausbaufähig. "Das ist letztlich eine Kapazitätsfrage", so der Landesveterinär. Man sei daher froh über die "guten, wenn auch legal grenzwertigen" Erhebungen der Tierschützer und werde jeder Anzeige nachgehen.

Schweinezuchtverband überlegt sich Anzeige
Andreas Hagspiel, Obmann des Schweinezuchtverbandes in Vorarlberg, war ebenfalls auf der Pressekonferenz von VGT. Er spricht von kriminellen Machenschaften. Diese Fotos und Videos seien auf keinen Fall legal erworben worden, so Hagspiel. Der Verband werde sich eine Anzeige gegen VGT überlegen.



mfj antwortet um 24-08-2011 12:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid


...wahrscheinlich wünscht sich "unser" Dr. Schmid solche braunen Schweinehalter wie im Link unten !

Brrrrrrr... Biolix - Du solltest Dir was zur Schadensbegrenzung überlegen....!






 


biolix antwortet um 24-08-2011 12:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
na sowas, zerst nur "Linke" und nun seit dem ich dem Peda kenne, fast nur mehr "Rechte"...;-))))

ja und "Schadensbegrenzung" brauch ma nicht, jeder der hier mit liest weiß was du dem Biolandbau am liebsten wünscht.. ;-))

Und sonst habe ich weder links noch rechtsextreme im Biolandumfeld in Ö getroffen, zumindest wärs mir nicht aufgefallen... ;-)

lg biolix

p.s. wie viele konv. sind "Rechte" ?? ;-)


Tyrolens antwortet um 24-08-2011 12:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Wie Landesveterinäre halt so sind. Jedenfalls nicht unbedingt objektiv und kompetent. Die müssen auch immer erst bei der Partei nachfragen, bevor sie etwas sagen.
Jedenfalls kam auch der Satz, dass mehr als 40 Rinder im Stall zu haben ganz automatisch Tierquälerei sei, auch von einem Landesveterinär.


biolix antwortet um 24-08-2011 12:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
komisch tiroler, aber beim VGT ist er eh nicht und extremer sonstiger Tierschützer auch nicht, oder ? ;-)


Moarpeda antwortet um 24-08-2011 13:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@mfj

da haben wohl einige etwas verschlafen, weil laut else bin ich auch ein rechtsextremer biobauer

warum macht sich noch niemand gedanken darüber die grünen zu verbieten, weil die sind doch wirklich brrrrrr, volks- und bauernfeindlich



gdo antwortet um 24-08-2011 13:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Jedenfalls geht es auch so ... siehe Link.

Aber der hat sich halt auch aus der Konzernpreissklaverei befreit.

Dazu ist allerdings ein Mindestmaß an Intelligenz und Mut und Hartnäckigkeit (und zugegebenermaßen auch die richtige Lokation halbwegs in der Nähe einer Stadt) notwendig.
 


Moarpeda antwortet um 24-08-2011 15:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
....ein heuriger geht immer, die arbeit darf dich nicht schrecken

.....und wenn es jeder machen würde wäre es ähnlich wie bei asterix , die trabantenstadt,
alle bauern machen auf heuriger und selbstvermarkter, so wird es nicht laufen




Vierkanter antwortet um 24-08-2011 16:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Also wie ich mir diese Bilder angeschaut habe, hats bei mir die Buckelhaare aufgestellt!!!

Ich glaube, das heutige Volk hat einfach das Bild von der "Ja-natürlich-Sau" vor Augen......viel zu wenige kennen die Praxis und das wird in Zukunft sicher noch mehr zu einem Problem.

Wie schon erwähnt wurde, der einzige "Skandal" ist dieser Bericht.


Fallkerbe antwortet um 24-08-2011 17:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid


Es ist doch lachhaft, ine Vorarlberg von Tierfabriken zu sprechen. Wirklich große Schweiseställe gibt es doch in Vorarlberg gar keine.

weiters zeigen die Bilder doch wirklich keine sonderliche tierquälerei, sondern halt vorkommnisse der normalen Produktion,- in eher ungünstigen momentaufnamen.
jeder schweinehalter weiß, wie schwirig es bei 35 grad im schatten ist, ein brauchbares stallklima zu erhalten.
Dan mitunter mal ein Ferkel unter der Muttersauz verqetscht wird ist auch schlicht alltag der schweinehaltung und kein besonderes verfehlen der betreiber.
Das sommerloch der medien hetzt hier wirklich die falschen- soweit meine meinung

mfg


Liesal antwortet um 25-08-2011 00:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
mfj,

braune bio-bauern gibts doch auch bei uns in Ö. braucht man nur ein wenig stöbern in diesem forum, wird man auch da fündig.


helmar antwortet um 25-08-2011 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Sagt mal, was ist eigentlich aus dem Blättchen "Wegwarte" geworden? Und wenn man sich so manche Aussagen zwecks "Rasse" und dergleichen von jenen welche als Gründerväter des Biolandbaues(Müller) ansieht, ist es nicht wirklich überraschend, wenn da äusserst rechtslastige Zeigenossen da draufspringen.........
Mfg, Helga


Moarpeda antwortet um 25-08-2011 09:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
ja@liesal

....und grüne faker(innen) gibt es auch hier


Moarpeda antwortet um 25-08-2011 19:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
gerade von einem rumänischen lastwagenfahrer erfahren, wie es in england in der schweinehaltung zugeht

schweine die bis zum bauch im dreck stehen, der rumäne der ja von zuhause einiges gewohnt ist hat sich angekotzt

meine lieben tierschützer, ein beispiel woher wir unser fleisch beziehen könnten, gell !
aus den augen aus dem sinn

wenn ihr schon höhere standarts einführen wollt, müssen wir die grenzen dicht machen oder raus aus der Elendigen Union

in eurer weltfremdheit unsere bauern zu schädigen ist eine sauerei (entschuldigt liebe schweine)





biolix antwortet um 25-08-2011 20:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
komisch, deswegen wollen die wahrscheinlich das die Zustände nicht in Ö auch so weit kommen...



50plus antwortet um 25-08-2011 20:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Komisch, wenn man meint, das sei nur das Problem der Bauern.
Es ist keineswegs nur das Problem der Bauern, wenn man die Fleischproduktion in Österreich ruiniert, die Fleischproduzenten sind so ein minimaler Prozentsatz am Anteil in der Bevölkerung.

Es ist in erster Linie das Problem der Konsumenten und das sind wir alle!
Der Mensch braucht ganz einfach Fleisch für eine gesunde Ernährung! Bei vegetarischer oder gar veganer Ernährung sind Mangelerscheinungen vorprogrammiert.



Moarpeda antwortet um 25-08-2011 21:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@biolix

komisch, aber in diesem fall du?
wir haben hohe standarts und bei einem spaltenboden können schweine nicht bis zum bauch im dreck stecken

und, ist ja alles schön und recht mit alpenschweinen und freilandschweinen, aber da würde von der menge her (wenn man von Ö ausgeht) einmal im monat fleisch auf den tisch kommen, zu einem preis der sich gewaschen hat

aber ist ja kein problem, wir können ja importieren und alles ist gut, spricht das bioschweinderl zum bauern

volksverblödung ist auf der ganzen linie modern



50plus antwortet um 25-08-2011 21:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@Moarpeda

Scheinbar sind wir inzwischen zu hoch entwickelt und werden uns daher selber eliminieren.

Denn alles Normale wird abgelehnt und das Ungewöhnliche für normal erklärt - auf allen Ebenen!!!

Minderheiten dürfen außergewöhnliche Macht ausüben und während Manche wie rohe Eier behandelt werden, tritt man Andere mit Füßen.

Ich werde mich schön langsam in die Zuschauerreihen begeben, dem bunten Treiben zusehen und manchmal kräftig mit dem Kopf schütteln.


muk antwortet um 25-08-2011 21:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
danke allen övp wählern ( auch bauern ) die solche diskussionen möglich machen .

schüssel und die övp haben mit tierschutzthemen politisches kleingeld gemacht.

SO SCHAUTS AUS. danke övp und ihren anhängern.


anderson antwortet um 25-08-2011 22:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Hallo zusammen,
es endet immer wieder mit den selben platten Argumenten. Platt heißt nicht, dass es falsch ist die Fakten zu betonen, aber es klingt halt für viele Konsumenten wie eine Entschuldigung nur zu sagen "Wie soll man sonst so viel zum günstigen Preis produzieren?" Die Werbung suggeriert dem Konsumenten eine Produktion, die mit der Realität nichts zu tun hat. Die Suppe dürfen wird dann auslöffeln. Das heißt, wenn der Konsument dann mit der Realität konfrontiert ist, dass nämlich Kühe nicht das ganze Jahr auf blumenbewachsenen Almen herumlaufen und Schweine nicht auf grünen Wiesen mit dem Bauern über Bioprodukte diskutieren, versteht er die Welt nicht mehr.Das wäre aber die Aufgabe, die unsere Bauernvertreter verschlafen haben: AUFKLÄRUNG statt Verklärung. Woher sollen denn die Konsumenten und Tierschützer die Notwendigkeiten in der Tierhaltung kennen?
mfg
anderson


iamawesome antwortet um 25-08-2011 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Der Betrieb hat vielleicht 50 Zuchtsauen + Mast und sowas definieren sie als Tierfabrik....

geht nach Holland und schaut da mal ne runde dann könnt ihr bei uns zu uns kommen und euch aufregen

und da wundert sich wieso sich jeder "Nicht-Landwirt" aufregt...
der preis wird auch beeinflusst, danke echt...

Normalerweise gehört der das gefilmt hat angezeigt wegen BESITZSTÖRUNG!
den ich denke nicht das der Landwirt sowas filmen lässt und das in der nacht!

Die ställe sollten in zukunft versprerrt werden... und alarmanlagen montieren!


teilchen antwortet um 25-08-2011 23:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid

Das bestätigt mich darin, seit Jahren kein Schweinefleisch mehr zu essen.
Es kann schon deshalb kein gutes Fleisch mehr sein, dass seit Jahrzehnten Krieg darum geführt wird.

Es gibt so ein vielfältiges Fleischangebot, bei dem es keine dramatischen Diskussionen um Haltungsbedingungen gibt.
Hühnerfleisch aus Konvihaltung natürlich ausgenommen.
Wild wäre das beste, die Tiere hatten wenigstens ein normales Leben.

Es ist eben nicht normal @50plus, jeden Tag Fleisch zu essen. 2-3 mal pro Woche ist ausreichend, bloß die Fleischwerbung will uns was anderes erzählen.
Eine ständig übersäuerte Verdauung, Artritis und andere Stoffwechselerkrankungen, die vom übermäßigen Fleischkonsum kommen, könnten wir uns wirklich sparen.

Von mir aus kann Fleisch wieder teurer werden, damit sowohl der Verbrauch als auch die Produktion auf ein gesundes Maß zurückschrumpft. Da hätten alle einen Gewinn davon.



Moarpeda antwortet um 26-08-2011 06:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
ja @teilchen

du stehst wieder einmal über der sache....

....mit deiner lichtnahrung ;-))




50plus antwortet um 26-08-2011 07:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Wir essen gerne Schweinefleisch, es ist ein Fleisch, das man sehr vielseitig kochen kann.

Schweinsschnitzerl mit Petersilerdäpfeln und Paradeissalat
Schweinebraten (nicht zu mager, weil dann geschmacklos) mit knuspriger Schwarte, dazu Erdäpfelknödel u. Salat
Schweinslungenbraten mit Speck umwickelt und Schwammerlsoße und Serviettenknödel
Schweinskoteletts gegrillt, mit Pommes, Speckgemüse u. Salat
Grammelknödel mit Krautsalat
Krenfleisch mit Erdäpfel
Fleischlaibchen, knusprig gebraten mit Erdäpfelpürree u. viel geröstetem Zwiebel

Ganz besonders gut schmecken auch dünne rohe Speckscheiben und Käse in einem knusprigen Kornspitz oder kalter Kümmelbraten, dünn aufgeschnitten mit frisch geriebenen Kren, Senf und Essiggurkerln, dazu Schwarzbrot.




50plus antwortet um 26-08-2011 07:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@teilchen

Ich empfinde es als Doppelmoral, wenn man in einem Land haufenweise Kinder abtreibt, aber die Nutztierhaltung verbieten will.
Es ist krankhaft, welch ein Kult mit den Tieren betrieben wird, während man weitgehend auf eigenen Nachwuchs verzichtet.
Ich sage dir, DIESE Wohlstands-Gesellschaft ist vom Aussterben bedroht.


Holzwurm357 antwortet um 26-08-2011 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Hallo teilchen,

deine Aussage mit dem Wild stimmt so nicht, auch Wild wird gefüttert, in grossen Revieren nahezu gemästet, damit die Reichen dieses Landes dann schöne Trophäen in ihr Wohnzimmer hängen können. Und natürlich bekommt das Wild auch jodierte Salzlecksteine, wie in einem anderen Thread kritisiert wurde.
Du sagst, die Wildtiere haben ein "normales" Leben: Was weisst du übers "Sterben"?
Wenn Manager, Banker, Doktoren, Politiker ohne Jagdkenntnisse auf die Tiere losgelassen werden, (Jagdscheine kann man kaufen), die Tiere falsch und schlecht schiessen, sodass diese oft noch stundenlange Todeskämpfe und irgendwann von Jagdhunden verfolgt in irgendeinem Bachbett verenden, dann natürlich unter "freien" Himmel, im Beisein millionen "freier" Fliegen ausgeweidet werden, danach stundenlang abgelegt werden, um von anderen Jägern und Geldleuten "besichtigt und befeiert" werden können, um dann irgendwann vielleicht mal in ein Kühlhaus gehängt zu werden.
Aber ja, das ist so "normal". Warum regt sich da keiner auf? Ganz einfach: Weil sich die meisten Leute, die in diesem Land was zu sagen haben, bei diesen "Ritualen der Reichen" die hand schütteln können!
lg


Holzwurm357 antwortet um 26-08-2011 07:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Ach ja, es gibt natürlich auch ordentliche Jäger, welche die natürlich Umgebung und die Tiere lange beobachten, sich dann auch nicht zu fein sind, schwaches und krankes Wild zu erlegen, dieses fachmännisch töten und dann auch schnell in die Kühlung bringen.
Das sind dann zumeist Bauern mit weidmännischer Ausbildung und Tätigkeit.
Die essen das Fleisch aber zumeist selber.
Das Fleisch das du zu kaufen bekommst, kommt zumeist aus Wildgattern, und, glaub mir, da leben die Tiere nicht "normal"
lg


50plus antwortet um 26-08-2011 08:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Und die "Mitbewohner", die diese Wildtiere unter ihrem Fell haben......




joholt antwortet um 26-08-2011 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Da sieht man wieder das so realitätsfremde leute wie zum beispiel teilchen eine ist keine ahnung haben denn das meiste wildfleisch das man zu kaufen bekommt kommt von zuchtbetrieben die halt statt wie wir kühe oder schweine halten wildtiere halten und dort ist der medikamenten einsatz viel höher als bei uns.
mfg


Fallkerbe antwortet um 26-08-2011 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@holzwurm,
schlechte schützen gibt es bergeweise, das hat mit dem geld rein gar nichts zu tun.
der unterschied ist nur, das der normalverdienende schlechte schütze auf schlechte Spießer und auf leere hirschKühe schlecht schießt, der reiche schlechte schütze auf kapitalere Tiere schlecht schießt.

Der Todeskampf ist bei beiden der gleiche, ob arm ob reich, ob leere Hirschkuh oder kapitaler hirsch.

Zurück zum thema:
seltsamer weise sind diese Bilder ja genau zum richtigen zeitpunkt aufgetaucht.

Mit diesen Bildern im hinterkopf wird es immer schwiriger zu argumentieren, wiso ein (osterreichischer) Stall mit 50 muttersauen besser sein soll, als ein böser industrieller stall.
Dabei wurde doch immer das bild der glücklichen sau auf der alpwiese mit österreichischer qualität assoziiert. Diese Bild ist nachhaltig beschädigt.
Die Tierschutzlobby hat sich hier mit munition versorgt.

Das hat nicht nur auswirkungen auf die kastenstanddisskusion, sondern zieht sich (zumindest unterbewusst) auch schon in die künftigen budgetverhandlungen mit rein. Denn eine Landwirtschaft, die zu einem großteil von Steuergeld abhängig ist hat kaum ein wichtigeres kapital als die Zustimmung in der Bevölkerung.
So böse das jetzt klingt, für die bauernschaft wäre es jetzt gut, wenn irgendwas großes passiert, das möglcihts schnell die Medien stark beschäftigt- damit diese Schweinebilder möglichst schnell durch etwas "interessanteres" in den medien ersetzt werden. Je länger das im Sommerloch hängen bleibt, desto tiefer hängt es im bewusstsein der konsumenten.

mfg




50plus antwortet um 26-08-2011 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@fallkerbe

Ich denke, dass die Schweinehaltung, bzw. die Nutztierhaltung in Österreich massiv zurückgehen wird.

Ob es ein Vorteil für den Konsumenten ist, leicht verderbliche Ware vom Ausland heranzukarren?
Ob es ein Vorteil für den Konsumenten ist, Fertigprodukte zu konsumieren, anstatt selber zu kochen?
Ob die Lebensqualität dadurch steigt? Ob er dadurch gesünder lebt?

Wahrscheinlich muß der Bauer der Klügere sein, den Machtkampf beenden, einfach die Produktion einstellen und abwarten, was kommt!


Fallkerbe antwortet um 26-08-2011 11:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid

@50plus,
Ob das Fleisch aus einem Österreichischen oder einem Deutschen Stall kommt macht für den Konsumenten keinen wesentlichen unterschied-

Das Thema fertigprodukte hat damit aus meiner Sicht rein gar nichts zu tun, ob die produkte aus Österreich oder einem anderen EU-land kommen.
Wer kochen mag wird das sicher auch weiterhin tun, und wer kochen als lästige arbeit sieht wird weiter zuz halbfertig und Fertigprodukten greifen.

mfg Fallkerbe,
der gerne gut kocht und gerne isst




Interessierter antwortet um 26-08-2011 11:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
wenn ich mir die Stadtbevölkerung so ansehe, die dürfen ja kein Fleisch essen, wer nicht anständig arbeitet, darf auch nicht anständig essen.

Benjamin


Fallkerbe antwortet um 26-08-2011 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@interessierter
wie kommst du darauf, das die stadtbevölkerung nicht "anständig" arbeitet?
wie definierst du "anständiges Arbeiten"?

mfg


gdo antwortet um 26-08-2011 12:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Die Bauern und Landwirte sind die heiligen Kühe (die von all den anderen Bösen geschlachtet werden - nicht?) ... und alle anderen sind A........ mit Ohren.

Aus welcher Perspektive betrachtest Du die Welt?
Lebst du am Mond?

Oder gleich neben Mauthausen?


gdo antwortet um 26-08-2011 12:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
letzter Beitrag an Interessierter .... mit dem Heiligenschein, der genau weiß wer aller viel arbeitet und wer wenig ...


gdo antwortet um 26-08-2011 12:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Interessierter .. wenn Deine Kinder "böse" (also nicht Deiner Vorstellung entsprechend sind) sind ... bekommen sie dann kein Essen?

Oder wie erziehst sie sonst so dass sie Deiner Vorstellung entsprechen können?


Icebreaker antwortet um 26-08-2011 12:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@interessierter
Schließe mich der Frage von Fallkerbe an und möchte noch erwähnen, dass SO eine Einstellung/Sicht der Dinge, wie DU sie hier vertrittst (und damit bist du nicht der einzige Bauer) ---- dies kein Wunder ergibt, wenn "die Städter" ebenso pauschal sagen, dass "die Bauern" (milde ausgedrückt) rückständig und beschränkt sind ....


Es gibt überall solche und solche.
Pauschal alle über einen Kamm scheren geht mMn gar nicht.

... vielleicht bei den Schafen ...


mhg Ice


50plus antwortet um 26-08-2011 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Ist das Fleisch nun ein anständiges Essen oder ein unanständiges Essen?

Laut Martina Schwarzmann ist das Schnitzel die fairere Lösung gegenüber einem Salathäuptel, wenn man es einmal von den Seelen her betrachtet.;-)
Denn bis so ein Salathäuptel ausgewachsen ist, müssen viele Schnecken ihr Leben lassen.

@fallkerbe
Meinst du also, dass man in Deutschland das Fleisch billiger produzieren kann, als in Österreich, oder dass es eine bessere Qualität aufweist, oder dass es tierfreundlicher produziert wird, oder dass die Tiere zärtlicher getötet werden? ;-))

@ice
Wenn viele Städter glauben, dass wir Bauern rückständig und beschränkt sind - ich kann damit sehr gut leben! ;-)

Ich weiß, die Hitze belastet euch schon, mich auch! ;-)


kolli antwortet um 26-08-2011 13:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Achtung Falle!

Die Diskussion hier läuft genau so, wie beabsichtigt. Ihr seit in die VgT-Falle voll rein.


Fallkerbe antwortet um 26-08-2011 14:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@50 plus

Zitat 50 plus
@fallkerbe
Meinst du also, dass man in Deutschland das Fleisch billiger produzieren kann, als in Österreich, oder dass es eine bessere Qualität aufweist, oder dass es tierfreundlicher produziert wird, oder dass die Tiere zärtlicher getötet werden? ;-))
zitat ende

du solltest meinen beitrag erneut lesen.
ich schrieb:
zitat fallkerbe:
Ob das Fleisch aus einem Österreichischen oder einem Deutschen Stall kommt macht für den Konsumenten keinen wesentlichen unterschied-
zitat ende

KEINEN wesentlichen unterschied
damit sollte klar sein, kas ich KEINEN der von dir genannten schlüsse gezogen habe.
wie heiß ist es denn bei euch?

mfg fallkerbe-
aus dem klimatisierten Büro




50plus antwortet um 26-08-2011 15:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@fallkerbe

Mit diesen Bildern im hinterkopf wird es immer schwiriger zu argumentieren, wiso ein (osterreichischer) Stall mit 50 muttersauen besser sein soll, als ein böser industrieller stall.
Dabei wurde doch immer das bild der glücklichen sau auf der alpwiese mit österreichischer qualität assoziiert. Diese Bild ist nachhaltig beschädigt.
Die Tierschutzlobby hat sich hier mit munition versorgt.

Das hat nicht nur auswirkungen auf die kastenstanddisskusion, sondern zieht sich (zumindest unterbewusst) auch schon in die künftigen budgetverhandlungen mit rein. Denn eine Landwirtschaft, die zu einem großteil von Steuergeld abhängig ist hat kaum ein wichtigeres kapital als die Zustimmung in der Bevölkerung.
So böse das jetzt klingt, für die bauernschaft wäre es jetzt gut, wenn irgendwas großes passiert, das möglcihts schnell die Medien stark beschäftigt- damit diese Schweinebilder möglichst schnell durch etwas "interessanteres" in den medien ersetzt werden. Je länger das im Sommerloch hängen bleibt, desto tiefer hängt es im bewusstsein der konsumenten.
Zitat Ende

Diesen Beitrag habe ich gemeint. Kannst du mir jetzt bitte erklären, wieso wir also in Österreich nicht zu den gleichen Bedingungen, wie im Ausland produzieren dürfen, wenn wir schon keinen besseren Preis bekommen? Für die Schweineproduktion gibt es außerdem keine öffentlichen Gelder - sprich: Ausgleichszahlungen.
Du mußt mir aber nicht mehr antworten, sondern ich möchte nur dich selbst zum Nachdenken anregen. Denn wir selber sind von der Ferkelschutzbuchtdiskussion nicht betroffen. Es erschüttert mich nur, wie man mit uns Bauern umspringt.
Zum Schluß zahlt aber der Konsument die Rechnung, nur er wittert die Gefahr nicht - leider!

Ich beobachte es am Besten bei den Hendln, der Prozentsatz an ausländischer Ware steigt rapid! Die sehen aber total unappetitlich aus und schmecken längst nicht so gut, wie die Österreichischen. Die Hendlteile sind anders zerlegt, sodaß mehr Knochenanteile und Hautanteile sind.
Wenn du gerne kochst, wird dir das vielleicht auch schon aufgefallen sein.


Fallkerbe antwortet um 26-08-2011 16:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@50plus,
ich antworte dir doch gerne ;-)

auch bei diesem posting weiß ich beileibe nicht, wie du darauf kommst, das ich (oder die konsumenten) die deutschen ställe für besser halten.
Und ich habe auch in diesem betrag mit keiner silbe verlautbart, das die Österreichischen bauern nicht die selben produktionsbedingungen haben sollten.
ich verstehe echt nicht, wo du sowas in meinen Betrag hinneininterpretieren kannst.

zum thema schlachthendln kann ich aus sicht eines hobbykochs nur wenig beitragen-
denn ich finde Hühnerfleisch generell fad- deshalb verwende ich es nicht.


mfg




50plus antwortet um 26-08-2011 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@fallkerbe

Egal - wir reden aneinander vorbei. Kennst du den Unterschied zwischen Kastenstand und Ferkelschutzkorb? Der Kastenstand ist ja in Österreich schon "gegessen". Weißt du, lieber Fallkerbe, wenn man sich zu einem Thema meldet, dann sollte man wenigstens ein bisserl Bescheid wissen, worum es wirklich geht.

Mit welcher Munition sich die Tierschutzlobby deiner Meinung nach versorgt hat, verstehe ich noch immer nicht. Und welche Zustimmung wir von der Bevölkerung brauchen - die Landwirtschaft zum Großteil von Steuergeld abhängig. Fallkerbe, fallkerbe...welche Häme gegenüber der Landwirtschaft lese ich da heraus? ;-)
Da wollen wir doch gleich untertänigst auf eine großzügige Zustimmung der Bevölkerung hoffen, dass wir weiterhin zum Hungerlohn höchste Qualität zu den strengsten Vorschriften produzieren dürfen!

Aber eigentlich möchte ich dieses Thema damit für mich beenden.

Schönes Wochenende noch!


Fallkerbe antwortet um 26-08-2011 17:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@50plus,
keine häme, sondern schlicht die Verhandlungsposition, mit der man in die nächsten budgetverhandlungen einsteigen kann/muß.
Und ja, es benötigt die Zustimmung der Bevölkerung bzw der Politik, damit auch weiterhin die Ausgleichszahlungen aus Steuergelden fließen, die eine Kleinstrukturierte Landwirtschaftliche Produktion erst möglich machen. Die abhängigkeit der Landwirtschaft von ausgleichszahlungen ist nun auch nicht meine erfindung- der grüne Bericht zeigt das sehr deutlich auf.

Die munition der Tierschutzlobby ist schlicht die öffentliche Meinung / öffentliche Wahrnehmung- und die hat sich durch die jüngsten Bilder zugunsten der vgt und zu ungunsten der (Schweine) bauern verschoben.


auch dir ein schönes Wochenende
mfg fallkerbe



teilchen antwortet um 26-08-2011 20:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid

Es reicht mit Eurem ständigen und pauschalen Vorwurf, dass "die Konsumenten" und auch ich keine Ahnung hätten.
Natürlich kaufe ich das Wild nicht beim Manager, Banker, Doktor, Politiker etc. der auf die Hobbyjagd geht, sondern beim Jäger, konkret meinem Onkel, der den Wald auch sonst betreut.
Und nirgends anders.
Unterstellt mir nicht, dass ich keinen Unterschied zwischen der Jagd als Wildbestandspflege und Nahrungsquelle und der Jagd als Abenteuer nicht kenne.

Einige von Euch nützen wirklich jede Gelegenheit, ihre Vorurteile hier anzubauen. Was glaubt Ihr, was daraus wächst?
Mir kommt es so vor, dass ich, nur weil ich weniger Fleisch als der Durchschnitt esse und beim Schweinsbraten nicht voll reindresche, gleich einmal von vornherein bei Euch suspekt bin. Was ist denn da los?

Es gibt da wie dort Menschen, denen alles egal ist und die ahnungslos sind.
Aber es gibt auch genug, die sich interessieren und sehr wohl bewusst darauf schauen, was sie kaufen und zu sich nehmen. Ich käme nicht auf die Idee, pauschal alle Bauern als Ignoranten und Ahnungslose zu verunglimpfen, nur weil ich ein paar solche kenne.



biolix antwortet um 26-08-2011 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
;-))

Also bei uns im Waldviertel, schießen 100 mal mehr als wir Wildgehege haben, allein am Tüpl ca. 1200 Wildschschweine im Jahr... verkauft ihr wirklich alle für dumm ?

Und das schöne ist, mann muss dieses "Vollspaltengentechsojakonvieschweinefleisch" nicht kaufen, es gibt auch Anderes.. ;-)

lg biolix

p.s. ich sags euch die frischen BioKolrabi aus dem eigenen Garten in Rahmsouce mit rotschaligen frischen Biokartoffel ,waren heute der Hit beim Mittagessen... ;-)


gdo antwortet um 26-08-2011 23:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
teilchen ... aber alle die Geld oder Vermögen haben, sind Dir schon suspekt - nicht?

Ist das vielleicht auch ein Pauschalurteil?

Tja - Nachbars Äpfel schmeckten immer am besten.
Überhaupt wenn er reich ist.

Das neunte Gebot

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

Was heißt das?

Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unserm Nächsten nicht mit List nach seinem Erbe oder Hause trachten, noch mit einem Anschein von Recht an uns bringen, sondern ihm dasselbe zu behalten förderlich und dienlich sein.




gdo antwortet um 26-08-2011 23:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
So ist es Biolix ... ich könnt auch 7 Tage x 52 von solchen Sachen leben.

teilchen aber verspeist Wild.
Gehört sich das für eine ordentliche Linke?

Wenns Millionärsfleisch wäre, würd ichs ja noch verstehen .... aber Wild?????
Dasselbe Wild, das die Banker, Millionäre usw. mästen, schießen und fotographieren?
Pfui Teufel.

Oder gibt es etwa gutes Wild vom Onkel - und böses Wild vom Banker oder Millionär?

Bemerkenswerte Logik.


Holzwurm357 antwortet um 27-08-2011 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Hallo teilchen,

freut mich, das du dich nun doch zum Verzehr von Schweinefleisch bekennst, im vorherigen Beitrag hat sich das leider ganz anders angehört:-)
Das dir die Wildprodukte deines Onkels schmecken, find ich auch super, das beweist, das man auch heutzutage noch in kleinen Mengen gute Qualität erzeugen kann, wenn auch die Hygienevorschriften beinahe unerträglich geworden sind.

Doch nun zum eigentlichen Thema, haben diese Tierschützer und Politiker eigentlich auch einen Hausverstand, denken sie auch weiter, was passiert, wenn unsere Schweinebauern "abgewürgt" werden?
Die Kleinproduzenten werden den Fleischbedarf unseres Landes nicht decken können, also würde das Fleisch dann von riesigen Tierfabriken aus dem Norden kommen; wäre das besser?

@biolix: eure Wildschweine ernähren sich ja auch in den konvi-gentech-äckern, und der Vergleich "Wildschweinfleisch mit Hausschwein" ist auch a bissl absurd, ist ja ganz a anderes Fleisch.
Aber kannst gern mal ein paar runterschicken, in unseren Wäldern gibts nicht so viele davon, hier treiben sich mehr Bären, Wölfe und Italiener rum :-)))

lg und ein schönes Wochenende!




helmar antwortet um 27-08-2011 08:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Ach du mein liebes Fuffzgerl........die Schweinefleischdebatte, bzhw. die Ablehnung des Verzehrs von Fleisch mit der Abtreibung in Verbindung zu bringen, das ist schon ein starkes Stück......zum Kindermachen gehören immer 2, aber wenn es dann doch nicht gewollt ist bleibt eine übrig, nämlich die Frau. Welche Scheinheiligkeit in einer Zeit in welcher man fast zu 100% sicher verhüten kann, wenn man es will.
Mfg, Helga


kolli antwortet um 27-08-2011 09:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Die mediale Wahrnehmung ist folgende:

Tierschutzkompetenz liegt bei Vereinen wie dem VgT, ev. nocht Landesveterinär usw. Der Landwirtschaft wird keine Kompetenz in Tierschutzfragen zugeschrieben.

Die Landwirtschaft ist der natürliche Feind des Tierschutzes, verantwortlich für Tierleid.




helmar antwortet um 27-08-2011 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Kolli, so ist es.........und ich wünsch dem Aufhauser und allen welche das Theater um die Superkuh so richtig anheizen, dass man dieses Vieh endlich erwischt und nach Aiderbichl verbringen kann. Solang sie schnarcht wirds kein problem sein, und wenn die munter wird und ein paar Tierflüsterer übern haufen rennt, wirds niemand erfahren........hauptsach das arme Kuhlein wurde gerettet.
Mfg, Helga


teilchen antwortet um 27-08-2011 09:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid

@gdo

Ich hab genug Geld, und ich weiß dass ich immer mehr als genug haben werde. Darum zahl ich auch mit guten Gewissen Steuern, weil mir bewusst ist, was ich dafür bekomme.
Allein dass wir keine Armen auf den Straßen herumlungern haben, ist es mir wert, meinen Beitrag zu leisten. Es ist wichtig, dass es Obdachlosenheime, Sozialarbeit, Hilfswerk und all diese Einrichtungen gibt, denn nicht jeder schafft es von sich aus.
Halte mich für eine Träumerin, aber für mich ist das die bessere Art des Guten Lebens, meinen Reichtum zu teilen. Ich werde dadurch nicht ärmer, im Gegenteil, das Geld kommt sowieso immer wieder zu mir zurück.

Mir ist schon klar, warum viele, auch Du, sich in die Einsiedlerschaft zurückziehen wollen, um nur ja nichts vom Elend mitzubekommen.
Das Gefühl, mehr als genug zu haben, kennst Du wohl nicht. Das wundert mich.

PS: Deine Polemik von gutem und bösem Wild findest Du wohl selbst inzwischen auch lächerlich, aber jetzt steht sie nun einmal da.



teilchen antwortet um 27-08-2011 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid

@Holzwurm357

Ich esse insgesamt wenig Fleisch, Schweinefleisch esse ich tatsächlich gar nicht. Maximal Wildschwein, wenn ich so eines bekomme.
Meine feste Überzeugung ist, dass wir den Fleischkonsum reduzieren müssen, zugunsten besserer Qualität. Es braucht nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller zu sein. Diese Entwicklung hat uns ja dazu geführt, dass Billigstfleisch produziert werden "muss". Das ist ungesund für Mensch und Tier.
Hören wir doch endlich mit diesem Teufelskreis auf.



helmar antwortet um 27-08-2011 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Liebes Teilchen, ich kenn dein Alter nicht, aber vielleicht kannst du dich noch erinnern.........als es angeblich so gesund und natürlich gewesen ist, die 3,4 Schweine für die Hausschlachtung entweder irgendwo in einem Kobel aus welchen sie auch raus konnten um zu wühlen zu halten, oder auch, was gar nicht so selten gewesen ist, dass diese erst das Tagelicht zum ersten mal sahen als sie geschlachtet wurden. So einen "Schrank" könnte ich dir noch zeigen, da wurde vor etwa 15-20 jahren ein Schwein auf stolze 200 kg gefüttert. Heute ist Einzelhaltung bei jeder Tierart wenn schon nicht verboten, dann zumindest verpönt.........ich habe als Kind auch noch gesehen, dass manchmal jemand schnell zum Fleischer gefahren ist um Wurstdärme zu holen, weil die dafür vorgesehen des Schweines durch Würmer und sonstige Parasiten nicht zu brauchen gewesen sind. Auch manche Leber war etwas lebendig..........Würde manch Fleischesser der heutigen Zeit sowas sehen, na gute Nacht. Und glaubt in Ernst jemand dass sich die Viecher wirklich wohlgefühlt haben mit solchem Inhalt? Wenn heute die ach so armen Schweine in den Mastanlagen beklagt werden, in einem bin ich mir sicher, gesünder, was das Parasitenproblem, aber auch die Fütterung betrifft, sind sie..........ein Schwein ist zwar ein Allesfresser, ob aber ein Gemisch aus abgebrannten Brennesseln, Erdäpfeln, Speiseresten, Getreideschrot und bei manchen aus Ziegenmilch das Nonpusultra gewesen ist wage ich zu bezweifeln.
Man hakt sich auf der Fütterung fest, und eigentlich sollte man auch über den Transport und die Schlachtung nachdenken der Nutztiere, besonders im Sommer........da es in manchen Gegenden nächtliche LKW- Fahrverbote gibt, ist besonders im Sommer bei Tag der Transport in der Hitze weitaus stressiger. Und der Transport verläuft um einges ruhiger wenn sich auf diesem Tiere aus einer Herkunft befinden. Daher ist es auch tierfreundlicher, einen Transport aus einer Herkunft, also aus einem sogenannten "Massenstall" zu führen.
Was die Wildschweine betrifft.......ja, die fressen Gras, Bucheckern, wenn sie wo reingeraten auch Getreide und Mais, Kartoffeln etc. aber denen graust auch nicht vor einem Rehkitz......und was die innen und aussen mit sich tragen....der Biolix würde "Brrrr" sagen...;-)
Liebe Grüsse, Helga


Moarpeda antwortet um 27-08-2011 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@helmar
genausouwaors, aber auf nach rumänien, da gibt es das auch,
is scho klass die EU


kolli antwortet um 27-08-2011 11:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@Helmar

Danke, dass du mir zustimmst. Wir sollten uns aber schon auch fragen, warum diese mediale Wahrnehmung so ist, wie sie ist.

Ein Erklärungsversuch:
Landwirte glauben, sie sind die einzigen, welche in Tierfragen kompetent sind. Die anderen, besonders die Städter, sind völlig degeneriert, haben keine Ahnung von natürlichen Gegebenheiten, möchten aber immer alles besser wissen, das nervt.

Die "degenerierten Städter" glauben, die Landwirte haben keine Sensibilität für Fragen des Tierschutzes. Immer wenn die Frage Tierschutz aufgeworfen wird, antworten diese mit einem Pawlov´schen Reflex, wenn überhaupt.

Die professionellen Tierschützer wissen um diesen Zustand, und nützen das professionell aus. Sie wissen, wie man auf dem Medienklavier spielt.

Der Ausweg aus dieser Situation?
Ganz einfach: Mitspielen. Der VgT ist nicht unser Feind, sondern unser Verbündeter! Wir sind froh, dass es Organisationen gibt, welche unser Anliegen, den Tierschutz, so gut vertreten! Wir verbünden uns mit diesen Vereinen. Wir machen Projekte gemeinsam mit dem Tierschutz. Wir zeigen auf, wie tiergerechte Haltungsformen aussehen soll, und zwar gemeinsam mit den Tierschutzorganisationen. Wir binden die Tierschutzorganisationen in die Projekte mit ein. Die Wirtschaftlichkeit dieser Projekte ist dann der Maßstab. Der Erfolg beim Konsumenten ist dann plötzlich nicht mehr nur unser Anliegen, sondern auch ein Anliegen des Tierschutzes. Wir Landwirte werden in der medialen Wahrnehmung nicht mehr als der natürliche Gegenspieler des Tierschutzes wahrgenommen, sonderen als deren Verbündete.

Es entsteht eine Win-Win Situation. Wir können praktisch nicht verlieren. Die neue Marke, welche unter Mithilfe der Werbemacht des Tierschutzes entsteht, sichert den Landwirten ein Einkommen. Der Tierschutz, der in diese Projekte eingebunden ist, wird natürlich auf darauf festgenagelt, dass die Wirtschaftlichkeit gegeben ist, dass es kein Sozialdumping gibt, dass die Schlachtung und die Transporte tiergerecht sind, dass die Arbeiter in den Schlachthöfen ordentlich entlohnt werden usw.

Sollte sich diese Marke am Markt nicht etablieren können, weil sie zu teuer ist, und vom Konsumenten nicht angenommen wird, dann sind wir Landwirte trotzdem aus dem Schneider, wir können dann mit gutem Recht argumentieren, dass wir unser Anliegen, den Tierschutz nämlich, so gut wie möglich vertreten haben. Wenn der Markterfolg eben nur bei 1 % liegt, dann ist das leider so - wir werden aber daran arbeiten, dass dies besser wird! Liegt der Markterfolg aber bei 10 % und mehr - na dann umso besser, das heisst nämlich, dass 10 % der österr. Schweinehalter ein faires Einkommen lukrieren können - und das mit Unterstützung des Tierschutzes.




helmar antwortet um 27-08-2011 12:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Hallo Kolli....es gibt ja einge solcher Projekte, der Toni Hubmann hat es ja vorgezeigt. Und da ist das Thema bio oder nicht gar nicht mehr sooooo ausschlaggebend. Ich habe selber seit 20 Jahren einen Laufstall für meine Rindsviecher, und ich denke dass diese damit nicht unzufrieden sind. Aber mein Kreuz und meine Knie danken auch......also haben wir alle was davon. Nur, dieser Stall ist ein Umbau eines sehr alten, aus Steinmauern bestehenden Stalles, und das Vergrössern der Fenster um mehr Licht im Winter zu haben hätte den zum Einsturz gebracht. In meiner Nachbarschaft ist seit etwa 10 Jahren ein Laufstallneubau in Betrieb, hell und luftig, und die rund 40 Kühe darin schauen recht entspannt und zufrieden aus, und bringen eine sehr gute Leistung. Nicht zuletzt deshalb weil sie grossteils Silage fressen und sich deren Pansen nicht umzustellen braucht. Ein weiterer, ähnlicher Stall ist bei einem anderen Nachbarn in Betrieb, und auch dort schauen die "massentiergehaltenen" Kühe nicht unglücklich aus. Und ein weiterer Stall wird heuer in der Nachbarschaft gebaut, auch hell und luftig.......und ich sage weitaus tiergerechter als wenn die Kühe wie derzeit ohne den geringsten Schatten auf der Wiese sind, mit einem Wasserfass mit lauwarmen Wasser.
Du hast schon recht, aber leider werden diese Ställe als Massentierhaltung sehr oft verteufelt. Zu Unrecht, denn ich finde dass mit entsprechender Technik und entsprechendem Können der Betreuer es den Tieren immer besser geht als zu jener Zeit welche gern noch immer in der Werbung heraufbeschworen wird.....
Wenn ich aufhöre werden übrigens die verbliebenen Milchkühe in diese Ställe umziehen. Ich würde dies so nicht tun, wäre ich nicht von diesen Ställen überzeugt.
Mfg, Helga


kolli antwortet um 27-08-2011 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Die Milchkühe sind ja nicht in der medialen Schusslinie. Es schaut so aus, als ob es die Schweinehaltung ist, die man sich vorknöpft. Vorarlberg war da so etwas wie ein Testballon. Sehr erfolgreich übrigens, wie die Reaktionen, auch in diesem Forum übrigens, zeigen. Die Reaktionen waren wie erwartet. Die Bilder in der Öffentlichkeit gefestigt.

Mein Posting zielte darauf ab, genau diese Bilder zu brechen.

Toni Hubmann hat es vorgemacht, das stimmt. Toni steht aber nicht für die österr. Bauernschaft, sondern wird selbst als Aussenseiter gesehen. Ein Image, dass er übrigens selber pflegt. Es müsste in der öffentlichen Wahrnehmung schon so sein, dass die österr. Bauernschaft als solche diese Projekte vertritt. Dass wäre der Wandel geschafft. Warum ist dies so wichtig?

Ganz einfach: In der jetzigen Situation ist die Landwirtschaft am Pranger. Der Tierschutz versucht über diesen Hebel seine Ziele zu erreichen (was übrigens ein sehr legitimes Anliegen ist - damit ich nicht falsch verstanden werde). Könnten wir die festgesessenen Bilder in die obig genannte Richtung ändern, so wäre plötzlich nicht mehr die Landwirtschaft, sondern die Konsumenten in der medialen Verantwortung. Der Tierschutz kann schwer auf die Landwirtschaft Druck ausüben, wenn er mit im Boot sitzt. Der Tierschutz hat dann auch nur die Möglichkeit, sich am Markt zu beweisen. Gelingt dieser Beweis, so ist es gut für uns alle. Gelingt dieser Beweis nicht, so ist damit klar gemacht, wer dafür verantwortlich ist: der Konsument und nicht die Landwirtschaft.

PS: Natürlich ist auch in der jetzigen Situation allein der Konsument für die Haltungsformen verantwortlich, dass wissen wir alle. Niemand wird gezwungen, Fleisch aus Massentierhaltung zu kaufen, es gibt die Alternative in Form von Biofleisch. Dieser Umstand ist uns bekannt. In der medialen Wahrnehmung ist dieser Umstand aber völlig unbekannt. Da sind immer noch die Landwirte für die Tierquälerei verantwortlich. Genau das soll eben transparent gemacht werden, dazu braucht es eine neue Strategie.


Moarpeda antwortet um 27-08-2011 17:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@kolli

deine ideen schaun auf den ersten blick gut aus

tierschutz und österreichische bauern verbünden sich, die standarts werden erhöht, das ausland kommt dann ohnehin nicht mehr mit und man fährt eine breite offensive schulter ans schulter.

anders ginge es ja gar nicht,
weil was passiert, wenn die österreichischen politiker vorpreschend den bauern etwas verordnen, wissen wir
es bringt das wieder viele bauern dazu, aufgeben zu müssen, weil wir leben in einem offenen markt

auf den zweiten blick würde es folgende haken geben

der tierschutz ist eine krakelnde institution, keine institution schafft sich selber ab
und die standarts könnten gar nicht so hoch gemacht werden, dass diese typen zufrieden sind.

es ist ja weiter oben schon besprochen worden, welche extremisten da drinnen sitzen,
tiere für menschen zu morden ist für manche dieser leute verwerflich,
soja else ist ja ein gutes beispiel dafür, für katzenfutter ist das morden schon in ordnung ;-P

das scheint mir also KEIN gangbarer weg

der einzige weg scheint mir, dass den konsumenten die derzeitige tierhaltung als ideal hingestellt wird
genauso wie sie ist,
man kann dem konsumenten ohneweiteres klarmachen, dass "er/sie" auch nicht mehr im wald bei verorgungsunsicherheit bezüglich nahrungsmitteln herumvegetieren und allen unbilden der witterung ausgesetzt sein möchte

das geht in den dümmsten chouchpotato rein, der/die hat auch lieber trocken und wohltemperiert und immer schön hapahappa

als abschreckende beispiele sollte man die haltung von früher aufzeigen
.... und die zustände aufzeigen wie tiere produziert werden, welche wir importieren






kolli antwortet um 27-08-2011 18:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Du hast mich nicht richtig verstanden moar. Der Tierschutz soll nicht Standards erhöhen, sondern gemeinsam mit der LK oder ähnlichem ein Projekt starten, in dem tierschutzgeprüfte Haltung verkauft wird.
Dann wird am Markt gematcht und nicht bei der Gesetzgebung. Die Verantwortung wird vom Gesetzgeber auf den Konsumenten übertragen. Das ist auch richtig so. Der mündige Konsument entscheidet, was gekauft wird, und was nicht. Wenn der Tierschutz sich weigert, solch ein Projekt mitzumachen (weil er darin eine Gefahr wittert), dann kann die Bauernvertretung offensiv werden, und den Tierschutz vor sich her treiben, und nicht umgekehrt. Die Themenführerschaft in Sachen Tierschutz wäre jedenfalls wieder in Bauernhand. Verstanden? Die dahinterliegende Strategie lautet: Wenn du deinen Gegner nicht besiegen kannst, dann umarme ihn.

PS: In Sachen strategisches Handeln sind die Tierschutzverbände im Moment den Landwirten meilenweit voraus.


Moarpeda antwortet um 27-08-2011 20:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@kolli

dein zitat:
"Der Tierschutz kann schwer auf die Landwirtschaft Druck ausüben, wenn er mit im Boot sitzt."

soll er jetzt im boot sitzen oder nicht?
ohne erhöhung der standarts würde er sich nicht hineinsetzen

.....aber wie geschrieben, hatte ich diese möglicheit ohnehin nur hypothetisch dargestell und verworfen

ich sehe keine möglichkeit den tierschutz einzubinden, man sollte ihm durch eine positivwerbung den boden zu entziehen

wenn sie sich zur gesetzlich garantierten standarts negativ äussern, sollte man sie in ihre "weltfremd+spinner" ecke verschieben, wo sie teilweise ohnehin schon sind.

soooo dumm sind die konsumenten nicht, dass sie ihrem geschrei nicht mißtrauen würden








teilchen antwortet um 27-08-2011 20:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid

@helmar

Als Kind habe ich es noch erlebt, dass wir ein paar Schweine auf einer "Sauwiesn" gehalten haben. Am Tag waren sie draussen, in der Nacht im Stall. Ein Kobel war das nicht, sie hatten es geräumig und immer mit viel Stroh. Ich hab auch selber oft gefüttert und frisches Stroh eingestreut.
Zustände wie die von Dir beschriebenen kenne ich allerdings nicht. Wir hatten immer 3-4 Schweine für den Eigenbedarf, und ich wüsste nicht, dass wir jemals Schwierigkeiten mit den Därmen für die Würste oder mit der Leber gehabt hätten. Wir hatten sie sicher auch auf ein höheres Gewicht als die heutigen Mastschweine gefüttert, aber schließlich musste das Fleisch auch lange reichen für eine 9 köpfige Familie.

Apropos, ich kenne Konvi- Schweinemäster, die sich für den Eigenbedarf noch immer ein paar Schweine auf diese Weise halten...



50plus antwortet um 27-08-2011 21:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@teilchen

Eigentlich wollte ich nix mehr schreiben zu diesem Thema.

Aber ich halt es nicht aus:
Hat der Tierarzt die Schweine untersucht, nachdem ihr sie geschlachtet hattet? Meinst du, dass ihr das selber gemerkt habt, ob die Leber gesund ist, da hat doch kein Mensch geschaut drauf, die wurde einfach gegessen - pasta!
Die Därme waren eh in Ordnung, nur wenn man den Kot aus den Därmen gewaschen hat, waren halt auch schöne lange Würmer dabei. Drum haben manche die Därme gekauft, weil da haben sie es nicht gesehen, dass da auch Würmer drinnen waren.;-)
Das Märchen, dass die Schweinemäster heimlich irgendwo für sich selber die Schweine anders halten oder füttern, das kenne ich auch schon seit meiner Kindheit. Mag sein, dass es irgendwo in Hintertupfing einen solchen Bauern gibt, ich kenne keinen Einzigen persönlich.
Und kannst du mir außerdem sagen, wieviel damals ein kg Schweinefleisch kostete und wie hoch die durchschnittlichen Stundenlöhne der Nichtbauern waren?
Damals hatten alle Bauern nur einige Schweine und konnten davon leben, die Fleischpreise fielen aber laufend und so begann das große Bauernsterben, um aber die Bevölkerung weiterhin mit genügend Schnitzerln zu versorgen mußten also die restlichen Bauern ihre Bestände aufstocken. Ein kleiner Schweinemäster hat heutzutage so ca. 500 Mastschweine im Stall stehen (davon kann er aber unmöglich leben, da muß er noch andere Standbeine haben oder der Partner einen guten Nebenjob) und meinst, dass man die alle im Garten rumlaufen lassen kann? Du wirst ja gesehen haben, wie eure "Sauwiesn" ausgesehen hat - von den 3-4 Schweinderln, besonders bei Regenwetter!

Mein Gott Leute, glaubt's halt den Bauern ein bisserl was - de san eh net deppert!

Außerdem teilchen - sprichst du von den Zeiten, als der Tierarzt noch persönlich die Schweine im Stall behandelt hat, da hat er dem Schwein eine volle Ladung reingespritzt und zum Bauern gesagt: " Wenn's morgen net frißt, gibst as halt dem Fleischhauer!" Da gab es noch keine Wartezeiten.....aber g'sund war's und g'schmeckt hat's - gell?
Und die nicht ganz einwandfreien Schweine kamen nicht gleich in den Container - wie jetzt, nein die kamen in die sogenannte "Freibank", dort haben die Betriebsküchen und die Supermärkte (die Kette gibt es heute nicht mehr - ich sag den Namen auch nicht) dann das Faschierte abgeholt.


kolli antwortet um 27-08-2011 21:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Also moar, wir Bauern sind ja keine Beamten, die Dienst nach Vorschrift machen, oder irgendwelche Standards umsetzen. Wir sind Unternehmer, die für unsere Kunden produzieren. Wenn der Kunde Fleisch aus tierschutzgeprüfter Haltung will - na dann soll und kann er sie auch bekommen. Der Tierschutz will uns und den Konsumenten einreden, dass es ganz anders ist. Nämlich dass die bösen Bauern Tierquäler sind, und das obwohl die Konsumenten das eigentlich gar nicht so wollen. Diesen Spiess müssen wir umdrehen. Wir müssen ein für alle mal klar machen, dass der Konsument über die Haltungsform entscheidet, und zwar täglich mit seiner Kaufentscheidung. Deshalb ist es sinnvoll, den Tierschutz vor den Karren zu spannen, um ein gemeinsames Projekt aufzuziehen. Diese besonders tiergerechte Haltung, welche zusammen mit den Tierschutzverbänden entwickelt wird, kostet natürlich entsprechend mehr. Es besteht dann auch überhaupt kein Grund, über höhere Standards zu diskutieren, weil diese Standards am Markt eh angeboten werden. Es liegt dann am Konsumenten, zu entscheiden, wie die Tiere gehalten werden - und das wird dann transparent.

Die Sache muß offensiv angegangen werden, damit die Bauern endlich aus dieser ewigen Verdeidigungsrolle herauskommen.


teilchen antwortet um 27-08-2011 21:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@50plus

Ich hab von Selbstversorgung erzählt, wir haben unsere Schweine nie verkauft, sondern ausschließlich für uns selbst gehalten. Vielleicht einmal einen Topf Schmalz oder einen Schopfbraten an die Nachbarn, aber das waren eher gelegentliche Gefälligkeiten als ein laufendes Geschäft.
Ich habe damit nur auf Helmas Frage reagiert, ob ich das selber auch erlebt hab.

Einen Schweinemäster, der für den Eigenverbrauch die Schweine separat hält und anders füttert, kenne ich persönlich, und ich weiß von ihm persönlich, dass er das so macht. Ist also kein Märchen und schon gar nicht aus der Vergangenheit.
Stimmt mich aber nachdenklich, Deine Reaktion, es gleich als Märchen abzutun.
Ich klage deshalb aber niemanden an, ziehe nur meine Konsequenzen beim Einkaufen.




Holzwurm357 antwortet um 27-08-2011 22:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Hallo,

@teichen, bin ich froh, das ich nicht für dich kochen muss, da würd ich mich bald nicht mehr auskennen :-)))

@50 und helmar, bei uns in der Gegend haben noch sehr viele Bauern ein paar Mäster im Stall, auch in meinem Stall stehen 4, sie sind entwurmt und geimpft,werden nicht unter 180 kg geschlachtet und geben, da langsam gewachsen und abwechslungsreich ernährt, den besten Speck, die beste Salami, und das Schnitzel wird in der Pfanne auch nicht um die Hälfte kleiner.

Das damit das Land nicht ernährt werden kann ist klar, deshalb brauchen wir auch unsere Schweinebauern, und wenn diese abgewürgt werden, kommts eben vom Ausland.
An der Verschwendung der Lebensmittel, bzw. des Fleisches sind ja nicht wir Bauern schuld, das macht schon der Handel, abends noch müssen in den Geschäften die Regale und Vitrinen voll sein, und am nächsten Morgen wirds dann weggeschmissen.
Hab Bekannte, die in der Fleischzerlegung einer grossen Handelskette arbeiten, die erzählen mir, wie's da zugeht.

@kolli, die idee mit dem Tierschutz ist ja nicht schlecht, doch erstens interessieren sich unsere Vertreter ja nicht grad sehr für uns, und der Tierschutz, naja, eine Organisation, die des Öfteren auf nicht ganz legale Weise arbeitet, ins Boot zu holen,..., naja, ich weiss nicht, welches Ziel hat der Tierschutz eigentlich? Ausser Mediengeilheit? Haben diese Menschen überhaupt einen "Hausverstand"

lg



teilchen antwortet um 27-08-2011 22:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Holzwurm357

Das ist gaaanz leicht, ich esse einfach kein Tier das schwerer ist als ich selbst bin.
Was nicht heißt dass ich jedes Tier esse, das leichter ist als ich.
Der Gedanke dass Du für mich kochen würdest, oder auch nicht, finde ich lieb :)



50plus antwortet um 27-08-2011 22:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@teilchen und Holzwurm

Ja, gab es auch, dass jemand für sich selber noch ein paar Schweinchen gemästet hat, aber sonst keine verkauft. Wird aber bei uns schon sehr selten, bis garnicht mehr.
Aber ich kenne keinen einzigen Schweinemäster, der viele verkauft und extra ein Schweinchen für sich anders füttert. Kriegen doch alle gutes Futter.

Früher, da gab es Bauern, die haben von den Gasthäusern die Abfälle verfüttert oder die Schlachtabfälle von Hendln, gibt es inzwischen bei uns schon lange nicht mehr.

@kolli

Ich glaube nicht, dass die Bauern Strategien und Gegenstrategien verfolgen wollen - das sind doch J.R. Methoden (falls dir die Serie Dallas etwas sagt). Ich glaube, dass die Bauern Gerechtigkeit und klare Linien wollen, dass es ihnen ermöglicht wird, gewinnbringend zu produzieren und dass die Vorschriften, bzw. Übergangsbestimmungen so lange halten, bis die Ställe abgeschrieben sind. Man muß den Bauern doch ein klein wenig Sicherheit zugestehen.
Da gibt es eine Berufsbranche, die Freude daran hat, fleißig zu arbeiten und man "dreht ihr mit Gewalt das Gas ab". Und dann holt man vom Ausland viel schlechtere Ware.


Holzwurm357 antwortet um 28-08-2011 06:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Guten Morgen teilchen,

nun ja, ich bin wirklich recht begabt in der Küche... allerdings nur beim montieren von neuen Küchenmöbeln... was nach der Demonstration meiner Kochkünste auch durchaus notwendig werden könnte... :-))))

lg und einen schönen Sonntag




Moarpeda antwortet um 28-08-2011 08:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@kolli

wir sind ja einer meinung, nur zum unterschied von dir lese ich deine beiträge

....und du meine scheinbar nicht ;-))


kolli antwortet um 28-08-2011 09:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Kreisky und Mock treffen sich zum Angeln, zahlreiche Journalisten sind Zuseher. Mock hat einen Biss, zieht unter schweren Mühen einen kapitalen Karpfen an Land. Stolz präsentiert er den Fisch, tötet ihn anschließend durch einen gezielten Schlag auf den Kopf. Das löst bei den anwesenden Journalisten Kopfschütteln aus. "Brutal und kaltherzig" sei das, ekelig auch. Kurz darauf holt Kreisky einen kapitalen Karpfen an Land. Vorsichtig befreit er den Fisch vom Haken, positioniert sich vor den Journalisten, und streichelt zart den Kopf des Fisches. Mock beobachtet völlig irritiert das Geschehen und fragt Kreisky: "Bist du völlig verrückt, was machst du da?" Antwort Kreisky: "Heast, Mock, du bist a Volltrottel. Schau wia sich die Journalisten gfrein, und hin wird da Fisch so a".

Das ist Strategie!


Fallkerbe antwortet um 28-08-2011 09:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@kolli, ;-) die strategie

in den 220 Leserkomentaren auf VOL kann man die Stimmung der konsumenten recht gut erkennen.
Teilweise schon erschreckend.

http://www.vol.at/katastrophale-zustaende-in-vorarlberger-schweinehaltung/news-20110823-01055084

da wird auch recht deutlich, das man diese Schweinehaltung einem weit überwiegenden Mehrheit der Konsumenten nur sehr schwer als "ideal" verkaufen kann.

mfg





Tyrolens antwortet um 28-08-2011 10:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Der Konsument lebt leider in einer Traumwelt. Die Konsumentin noch viel mehr.

Die sind ja auch der Meinung, das Actimel besonders gesund ist...


kolli antwortet um 28-08-2011 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Naja, Fallkerbe, es soll ja nicht diese Form der Schweinehaltung verkauft werden, sondern eine ideale Form, zusammen mit Vertretern des Tierschutzes entwickelte Form. Dann haben die empörten Konsumenten endlich die Wahlfreiheit an der Theke (Diese Wahlfreiheit haben sie heute zwar auch schon, aber das scheint eben noch nicht angekommen). Wir diese Wahlfreiheit genutzt, dann wird diese neue Marke ein Erfolg werden, wird sie wenig genutzt, dann ist dafür der Konsument verantwortlich, und nicht die Landwirtschaft an sich, jetzt verstanden? Wir wären aus dem medialen Schussfeld, die Landwirtschaft würde als Vertreter des Tierschutzes wahrgenommen, weil wir natürlich vehement versuchen, den Tierschutz zu forcieren und auch zu verkaufen.

Die Alternative ist: Der Tierschutz macht Stimmung gegen die bösen Bauern, Die Tierschutzstandards werden in Ö erhöht, Fleisch wird importiert. Die Branche in Ö verschwindet, Wertschöpfung wandert ab.

Es muß klar gemacht werden, dass nicht am Hebel der Standards gedreht werden muß, sondern an den Markthebeln. Tiergerecht erzeugte Fleischwaren sollen sich am Markt gegen konv. erzeugte beweisen. Damit liegt die Entscheidung allein beim Konsumenten. Die Bauern marschieren Arm in Arm mit den Tierschutzverbänden. Wir bieten an, was die Konsumenten wünschen. Die Fronten werden verschoben.



__joe007 antwortet um 28-08-2011 10:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Wenn die Schweinehaltung, wie sie erlaubt ist, gewissenhaft und sauber gemacht wird, gibt es so etwas wie in den Videos eh nicht.

Des schaut aus, als wäre da schon lönger niemand im Stall gwesn, weil man kann nur mit gesunde und fite Tiere über die Runden kommen und anständige Qualität liefern,....

Da habens wieder de "schwarzen" Schafe, die es in jeder BRanche gibt, die den ganzen Markt und Ruf ruinieren, ............

Und die, die alles Richtig machen ( glaube ich) schreiben und diskutieren hier, ............. De "Verbrecher" verstecken sich eh,....


Fallkerbe antwortet um 28-08-2011 10:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@kolli,
ich bin eh deiner meinung.



teilchen antwortet um 28-08-2011 15:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid

@tyrolens

Ich glaube kaum, dass Konsumentinnen weniger gut informiert sind als Konsumenten. Im Gegenteil, sie informieren sich sogar mehr, machen eher die Vorsorgeuntersuchungen und ändern auch eher ihre Gewohnheiten zugunsten einer gesünderen Lebensweise.
Dein Eindruck mag vielleicht entstehen, weil die Nahrungsmittelwerbung auf Frauen abzielt. Schließlich sind der Großteil der Haushaltsführenden Frauen, die dann auch den Einkauf machen und im Supermarkt die Entscheidung treffen, was in den Einkaufskorb kommt.
Meine Vermutung ist, dass Männer sogar überproportional zu Fertigprodukten und sog. Convenience Food greifen...



gummiprinz antwortet um 28-08-2011 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Bis vor 50 Jahren war der Bauer Selbsrvermarkter. In den letzten 50 Jahren ist er zur grünen Mafia grennt. Und seitdem wundert er sich warum er nix mehr kriegt. Wenn ich mir das Video anseh fällt mir nur das Wort Drecksau ein. Die Schweinderln sind aber nicht gemeint.
Drecksaun sind die Politiker die nicht einmal in Österreich zusammenbringen ein einheitliches Tierschutzgesetz zu schaffen. Wir würden eins für Europa brauchen.
Drecksaun sind die einzelnen schwarzen Schafe die Tiere absichtlich quälen um max. profit zu erzielen.
Drecksaun sind die 20 % Konsumenten denen es wurscht ist ob die Sau ordentlich gehalten wurde, Hauptsache das XXXL Schnitzel passt nochmals in den fetten Arsch hinein und kostet net mehr als € 9.-
Weilst in dieser Kette für eine Veränderung nur eine Chance am Anfang hast, kann nur die Gesetzgebung der Politiker die Misere ändern. Und die Bauern müssen sich wieder was traun. Jeder bauer kann selbst vermarkten. Und bei jedem funktionierts.
Beispiel; Ich wohne in einem Dörflein im Weinviertel. im nachbarort hibts einen Bauern der Hunderte Hühner hält. Die Hendln sind unter tags teilweise draussen, ansonsten Bodenhaltung in einem Riesenstall. Der landwirt hat ein par Schilder aufgestellt, am Strassenrand eine Baumax Holzhütte. Wennst in die Holzhütte reingehst hast eine Kasse und einen Kühlschrank. Von dort nimmst Du Dir die meistens noch warmen Eier raus, zahlst in eine Blechbüchse und gehst. Da gehen jeden tag Hunderte Eier weg. Eier sind top. Die Konsumenten sehen dass die Viecher super gehalten werden. Dem Bauer gehts auch Super und das taugt mir.
Zweites beispiel; War jetzt mit meiner Frau eine Radtour machen um den Neusiedlersee. Auf der Strecke von Podersorf nach Illmitz sehe ich plötzlich auf einer Riesenfläche Mangalitzerschweine herumlaufen. Die Schweinderln haben ein Paradies. Festes Land, Grasflächen, Matschlöcher, Unterstände, Schatten durch Bäume usw.. Jeder einzelnen Sau siehst Du an, dass das Tier einfach nur happy ist. Zu meiner Überraschung ist der Betreiber ein gelernter Fleischhauer und betreibt in Podersdorf eine kleines aber feines Lokal und bietet dort seine Mangalitzer Schweine an. Luftgetrockneten Schinken, Kesselfleisch usw. , Das Lokal ist jeden tag pumvoll.
Und ? Warum kann das nicht jeder ? Wo ist der bauer der sich einen speziellen Gastwirt sucht ?
Auf der Podersdorfer Hauptstrasse gibts eine superfreundliche Bäuerin, die hat einen Gemüse und Obststand mit 2 Verkäuferinnen !!!!! und die drei Mädels machen täglich mehrere tausend Euros Umsatz. Schätze täglich bis zu 500 Kunden ! Die verkaufen die Gemüsepaprikas in Erdäpfelsäcken zu 25 Stück ! Ware ist Super Top und sogar noch wesentlich günstiger als im Supermarkt.
Und nochmals ? Warum kann das nicht jeder ?
Weilst auch ein bisserl was in der Birne brauchst und ein bisserl Mut. Wennst keine Homepage hast, kein Plakat schreiben kannst, vielleicht noch mürrisch und deppert ah bist, dann wirds halt nix.
Resümee; 90 % der bauern könnten selbst verkaufen, dann natürlich nur lupenreine Ware. Die restlichen 10 % müssen von den Politikern durch Gesetze auf artgerechte Produktion kontrolliert werden. lg gummiprinz PS; Und jetzt dürfts noch Raten wo ich meine nächste Sau kaufen werde ?


biolix antwortet um 28-08-2011 20:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
;-)) schon eraten..

Ja gummiprinz, das sage ich seit 15 Jahren.. dich der "Leidensdruck" ist viel viel zu gering, und eben wie du das beim Hendelbauern schriebst, jeder der nciht jeden Tag KonsumentenInnen in seinen Stall rein lassen traut,d er soll sich bitte nicht "Qualtitätsbauer" "schimpfen" , sondern sollte sich ein wenig schämen.... denn es muss nicht immer bio sein,...
lg biolix


sturmi antwortet um 29-08-2011 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@gummiprinz
7 Freilandschweine pro Ha kann man halten. Die Österreicher verzehren jährlich ca. 500 Mio kg Schweinefleisch. Da kommt dann das Modell "1x monatlich Ö-Fleisch, 30 Tage EU-Fleisch"!
MfG Sturmi



Moarpeda antwortet um 29-08-2011 08:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@sturmi

1x monatlich Ö-Fleisch, 30 Tage Soja, weil das Fleisch von den Freilandschweinen zu teuer ist ;-))


biolix antwortet um 29-08-2011 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Guten Morgen !

also sturmi, was verbreitest da wieder für einen Blödsinn ?
Wo darf man nur 7 Schweine pro ha im Freiland halten ? mienst wohl die Biofreilandhaltung und sogar da sinds mehr..
Und wenn ich nur mit den Zahlen rechne, und annheme das konv. mit 0,15 GVE bis 0,30 bei Muttersauen pro ha halten darf, um wie viel mehr pro ha, schaffst du dann ? Das doppelte ??

Also jeden 2 Tag Fleisch aus dem Freiland ist doch auch nciht schlecht und mehr als genug.. ;-)))) und jnu eden 3. Tag Bio mit einem fairen Preis und artrgerecht gehalten, na das wäre schon was... aber da haben wir noch 3-4 andere Fleischsorten, da reicht doch Biofreilandschweinefleisch alle 2 WOchen einmal.... ;-)

lg und einen schlönen sonnigen nicht so heissen Tag wünsche ich Allen.. biolix




sturmi antwortet um 29-08-2011 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@peda
Wir hatten gestern das Modell "Ama-Gütesiegel-Grillkotlett mit Kräuterbutter, Knoblauchsauce, etc."! ;-)) 1x wöchentlich gibt´s zu Mittag fleischlose Kost und meist Freitag Mittags Fisch! Auf meine tägliche Bauernjause (Speck, Wurst & Käse) kann ich aber nicht vezichten, das ist Lebensqualität pur! ;-))
Nochmals, wer kein Ö-Konvifleisch haben will der kaufe bitte Ö-Biofleisch, wird inzwischen überall angeboten!!! Wer aber ausländische Fleischwaren kauft und gleichzeitig den Klimamönch & Umweltpapst vorspielt, der sollte sich für seine Scheinheiligkeit schämen!
MfG Sturmi


 


sturmi antwortet um 29-08-2011 09:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@biolix
Flächenbedarf: Laut EU-VO 2092/91 dürfen pro Jahr maximal 14 Mastschweine auf einem Hektar
gehalten werden (= 170 kg N/ha/Jahr). Um pro Schwein genügend Fläche zuteilen zu können (7,14
Ar/Schwein) und auch eine jährliche Flächenrotation durchführen zu können (Parasitendruck!), muss
der Betrieb über genügend geeignete Fläche verfügen. Eine Fläche sollte ca. 6 Monate belegt sein. (Quelle: FREILAND – Verband für ökologisch-tiergerechte Nutztierhaltung)
Ähmmm, und wieviel Ha brauchen diese 7 Freilandschweine/Ha zusätzlich um eine eigene Futterversorgung gewährleisten zu können?!
MfG Sturmi



biolix antwortet um 29-08-2011 10:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
komisch, wusstest du gar nicht das sich Freilandschweine auch vom "Freiland" ernähren ?
WEiters komisch, hast dfu deine Futtergrundlage von deinem Betrieb ? Gentechsoja etc. ?
Und was war dann deine Rechunng ?? 14 zu 7 ist halb so viel und nicht ein Tag im Monat..
Inkl. natürlich noch mehr Fleisch essen im Sinne vom Sturmi, die EU ist bereits NEttoimporteur auch beim Getreide, wieder noch komischer und eigentlich makaber... WEr ernährt da wem ?

lg biolix


sturmi antwortet um 29-08-2011 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
"...komisch, wusstest du gar nicht das sich Freilandschweine auch vom "Freiland" ernähren ?"
@biolix
November, Dezember, Jänner, Februar und März ernähren sich die Freilandschweinderl von Lichtnahrung, stimmts?! ;-)))
Meine 17 Schweine/Ha werden zu 80% aus eigener Futtergrundlage ernährt, Eiweiß- u. Mineralfutter werden zugekauft, aber das weißt du ja, als Experte für eh Alles! Ich möchte meine Tier wegen Proteinmangel nicht leiden sehen, da nehme ich lieber den Importsoja als kleineres Übel in kauf! ;-)
Wir 30.000 Ö-Schweinebauern sind stolz darauf unsere 8,4 Mio Ö-Konsumenten zu 100% mit geprüftem Qualitäts-Schweinefleisch (Ama-Gütesiegel & SUS) versorgen zu können. ;-)
MfG Sturmi





 


biolix antwortet um 29-08-2011 12:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Mahlzeit Sturmi ohne Schweinsbraten ! ;-))

Also du mit 80%, wie viel schaffts der Durchschnitt in Ö ??
Also du kannst nicht mal deine Schweine ernähren und machst dich lustig über "Freilandschweinehalter" oder über welche die meinen wir essen schon zu viel Fleisch , komisch..
Deine AMA Qualität ist echt so wie der Vorarlberger Veterinär meint, "eher eine Schande" ?

Komisch, wie passt das alles zusammen ?

denk mal in Ruhe drüber nach.. ;-))

lg biolix




Tyrolens antwortet um 29-08-2011 12:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Veterinäre meinen viel, wenn der Tag ist. Sind das jetzt deine Freunde? Dachte, du seist Impfgegner...


gummiprinz antwortet um 29-08-2011 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@sturmi Und wie machts dann der Fleischer aus Podersdorf ? Komisch, es gibt immer jemanden der erklärt wie es nicht geht, obwohl der "Jupp" ( so heißt der gute Mann ) aus Podersdorf es vorzeigt, wie es geht ! sturmi@- Du scheinst anscheinend über die Vorgaben der EU genau Bescheid zu wissen. Aber den ganzen Papierkram kannst vergessen. Denk mal logisch; 1 ha sind 10.000 m². Also hätten laut Deinen Angaben bei 7 Sauen eine jede ein grundstück von 1428 m² zur Verfügung. Da muss ich mir ja schon überlegen aus meinem 167 m² Haus auszuziehen und mit der Sau dort zu tauschen. Das ist dann schon die Welness- Super- Sau, wo das Fleisch per kilo € 50.- kostet, oder :-))).
Es geht doch gar nicht darum ob die Sau noch was als Futtermittel zusätzlich bekommt. Es geht darum dass jedes Tier nicht 2 m² im Stall zur Verfügung hat, sondern vielleicht 30 oder noch mehr. Dass das Schweinderl auch im Freien herumrennen kann. Dass es gutes Futter kriegt und abwechlungsreiches Futter. lg gummiprinz



sturmi antwortet um 29-08-2011 13:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Was fütterst du selbsernannter Schweineexperte nochmals gleich den Freilandschweinen in den Monaten November, Dezember, Jänner, Februar und März?! ;-)) Es gibt 1% Bio-Schweinehalter, die 0,5% des Schweinefleischverbrauches in Österreich abdecken, gratuliere Biolix! :-P
MfG Sturmi



sturmi antwortet um 29-08-2011 13:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@gummiprinz
Alles schön und gut deine Milchmädchenrechnungen, aber wie versorgst du die 3 Mio Konsumenten um die Ballungsräume von Wien, Graz und Linz?! Vielleicht nach dem Motto, jedem Städter sein Bioschweinderl?! ;-)
MfG Sturmi


Fallkerbe antwortet um 29-08-2011 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Strafantrag bei 6 Betrieben
Zitat:
Die Behörden sind den Anzeigen wegen Tierschutz- Verletzungen in der Schweinehaltung in Vorarlberg nachgegangen. Landesrat Erich Schwärzler, Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger und Veterinär- Vorstand Erik Schmid präsentierten am Montag Landhaus die Ergebnisse der amtstierärztlichen Überprüfungen der angezeigten Betriebe und kündigten ein Maßnahmenpaket für die Zukunft an. 0 Kommentare

In einem Betrieb erfolgte eine sofortige Tierabnahme wegen grober Mängel. Bei 13 Betrieben wurden an Auflagen und Fristsetzungen geknüpfte Strafanträge bzw. Verbesserungsaufträge samt Nachkontrolle ausgesprochen. In sechs Betrieben wurden Strafanträge gestellt, sieben erhielten eine Verbesserungsauftrag. Sechs Betriebe waren gemäß den gesetzlichen Mindeststandards ohne Mängel.
zitat ende

http://www.vol.at/schweinehaltung-strafantrag-gegen-sechs-betriebe/news-20110829-01240796


gummiprinz antwortet um 29-08-2011 15:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@sturmi Wieso haben wir keinen Platz rund um die drei Städte ? Versteh Deine Frage nicht ....die Wiener verhungern ja jetzt auch nicht ...... hmmmm.....Ich glaube Du denkst immer über drei Ecken gleichzeitig :-). Ich habe meinen Arbeitsplatz in 1220 Wien und wohne stadtauswärts ca. 20 km in NÖ. Auf der ganzen Wegstrecke gibts keinen einzigen Landwirt, wo Du eine solche Biosau kaufen kannst. Im Stück oder auch nur bestimmte Stücke. Warum ? Nicht weil es der Markt nicht hergibt bzw. der Kunde nicht nachfragt, sondern weil keiner der Bauern es anbietet. Ein Beispiel dafür kann ich Dir auch beim Gemüse geben, dass es doch funktioniert. Schau mal unter www.adamah.at rein. Ist ein Gemüsebauer / Händler der seine Gemüse und Obstkisterln sogar übers Internet verkauft und dann auch nach WIEN ausliefert !!!!! Schau Dir mal am Foto den Fuhrpark an !!! So schaut ein perfektes Marketing aus bzw. eine Super Geschäftsidee ! Funktioniert auch perfekt. Die anderen Bauern rundherum fahren halt Ihre 50 ha Erbsen zu Iglo. Da brauchst dann net Dein Hirn einschalten und das geld kommt auch sicher. Ob Du dafür aber einen anständigen Preis bekommst, darüber brauchen wir nicht reden. lg gummiprinz.


sturmi antwortet um 29-08-2011 18:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@gummiprinz
Natürlich verhungern die Wiener, Grazer, Linzer, usw. jetzt nicht, dank unseres Fleißes und auch nach dem man die konv. Nutztierhaltung in Österreich abgewürgt hat nicht. Die Ernährungssouveränität Österreichs wird aber nicht durch ein paar Freilandschweinehalter garantiert, sondern dann durch EU-Schweinefleischimporte!
MfG Sturmi








kolli antwortet um 29-08-2011 19:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
ad gummiprinz:

Würde der Konsument mehr Bioschweine nachfragen, dann würden diese auch ganz sicher angeboten. Du unterschätzt die österr. Bauern. Dein Beispiel beim Gemüse zeigt ganz eindeutig, dass die österr. Bauern sehr wohl fähig sind, Marktbedürfnisse zu erkennen und abzudecken.

Wenn in Österreich wenig Bioschweinefleisch verkauft wird, dann liegt das allein daran, dass wenig Nachfrage herrscht. Ich kann dir versichern, dass eine steigende Nachfrage sofort abgedeckt wird, dafür haben wir ja die biolixe. Die österr. Biobauern decken den Bedarf an Biofleisch voll ab. Mehr wird halt nicht nachgefragt.


sturmi antwortet um 29-08-2011 19:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@peda
Wow, 40.000 Freilandschweinderl ersetzen 1,2 Mio Konvi-Mastschweine, beeindruckend! ;-))
MfG Sturmi


gummiprinz antwortet um 29-08-2011 21:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@kolli Wenn Du Recht hättest würde das bedeuten, dass es unter Hundertausenden Menschen im Nordöstlichen Wien bzw. dem angrenzenden Niederösterreich keinen einzigen Menschen gibt der Bioschweine direkt vom Hof kaufen möchte, bzw. wenigstens Fleischstücke davon. Denn- ich kenne keinen einzigen Bauern der hier direkt Bio Schweine vermarktet. Nenne mir nur einen Betrieb !
Es ist also schlichtweg eine unwahre Behauptung. Es gebe Tausende Kunden, aber die Bauern schlafen in der Pendeluhr. Vor allem bei den Schweinen. Beim Rind kenne ich mehrere Anbieter und die Leben alle gut und haben auch mehr Nachfrage von den Kunden als Sie befriedigen können. In Ulrichskirchen ist eine Bäuerin wo Du für € 40.- Kilopreis selbst mit 6 monaten Wartezeit kein Rinder- Filet bekommst. Tatsache !!!! Aber die Leute reißen sich um das Fleisch weil der Radweg direkt bei den Rindviechern vorbeigeht und alle sehen können wie die Tiere leben.
Wenn ich nicht schon als Quereinsteiger im Forstbereich mein Geld hineingesteckt hätte, würde ich das mit den Bioschweinderln selber machen, bloß um es allen NEIN Sagern zu beweisen dass es doch geht. lg gummiprinz
PS; Ich vergaß noch zu erwähnen dass der Podersdorfer Unternehmer "Jupp" mit den Mangalitzerschweinen ja richtige Fettschweine züchtet. Da rümpfen eh schon 80 % der Hausfrauen beim einkaufen das Naserl, weil Sie glauben das Ihr eigener fetter Arsch vom Mangalitzerschnitzerl noch fetter wird, obwohl Sie sich den im Laufe von 20 jahren eh mit Cola und Soletti aufgefressen haben. Sprich, der Jupp verkauft eigentlich auch noch die falsche Rasse und sogar das geht.


DerWeise84 antwortet um 29-08-2011 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
angeblich soll das Biofleisch von Schwein sehr zäh schmecken wie eine alte Sau, weil es länger braucht. was sagt ihr da dazu?
LG


Moarpeda antwortet um 29-08-2011 21:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@DerWeise84

kann ich nicht bestätigen, meine turopolje - freilandschweinderl schmeckten sehr gut


Fallkerbe antwortet um 29-08-2011 21:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@derweise84,

dann liegts an der köchinund am metzger . Langsam gewachesnes fleisch muß gut abgelagert werden, dann ist das was hervorragendes.

mfg


muk antwortet um 29-08-2011 21:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Ferkelschutzkorb: Verhandlungen gescheitert!
@ holzwurm357

Die bauern selbst in der övp haben beschlossen das ein minister per verordnung die haltevorschriften ändern kann.

die spö hat von den bauern gelernt ( wahlkampf schüssel) das man mit tierschutzthemen wahlen gewinnen kann.

es war das erste mal , daß eine staatstragende partei ( die bauernpartei övp) in einem wahlkampf über die bauern herzog um wahlen zu gewinnen.

da haider ist über die ausländer hergezogen und gewann von wahl zu wahl.

tierschutzombutzfrau von den bauern selbst eingeführt.

und jetzt wollen die noch umaplären - diese bauern - denen ist wohl nimmer zu helfen - haben alles selbst beschlossen.



DerWeise84 antwortet um 29-08-2011 23:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Von meiner Sicht gesehen wäre es eine Frechheit wenn wir Schweinebauern bluten müssten, wegen irgendwelchen Menschen (Tierschützer), die die Tiere mehr sorgen bereiten als die Menschheit.
Ich finde das schlimmste was in dieser modernen Zeit gibt, ist das hungerleiden von Menschen in den dritt Ländern, weil die korrupten groß Unternehmen sowie Politiker und CO nur Geld verdienen wollen. Dann will ich noch eines vor den Augen führen, das wir Bauern die Menschheit mit Nahrungsmitteln versorgen müssen, weil es sich so entwickelt hat. Früher hatte fast jedes Haus einen kleinen Stall mit allen wichtigen Nutztieren, sowie einen Garten, damit sie sich selbst versorgen konnten. Jetzt gibt es nur uns Bauern mit meist einer Produktionslinie, sowie ich bin ein Ferkelproduzend und hab vor es weiter zu bleiben.

Ps.: ein strenger Vegetarier hat meinen Betrieb besucht und fand nichts Negatives beim meiner Haltung und meinte nur: was es nur für moderne Ställe gibt, das die Tiere so sauber sind.

LG



sturmi antwortet um 30-08-2011 07:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
"Früher hatte fast jedes Haus einen kleinen Stall mit allen wichtigen Nutztieren, sowie einen Garten, damit sie sich selbst versorgen konnten."
@weise84
Jawohl, bringt die Bauern um und jedem Städter sein Schweinderl, vorwärts in die Vergangenheit! ;-)
Die Quereinsteiger Gummiprinz meint ja mit Nischenproduktion die "Speckgürtel" Österreichs ernähren zu können! Wir langjährigen Bauern sind halt so Betriebsblind, das Geld liegt quasi auf der Straße.
@Gummiprinz
Du hältst uns Bauern ja für sehr einfältig! In unserer Gegend boomten nach dem EU-Beitritt die Direktvermarkter und Mostheurigen! 16 Jahre nach dem Beitritt haben wir einen Sättigungsgrad erreicht wo diese nicht mehr zu beneiden sind. Den Konsumenten gefällt das natürlich, denn sie haben große Auswahl und das Preisniveau wird immer niedriger!
Die Biolixe Österreichs tun doch eh alles mögliche um Konvi-Bauern in ihre "heile" Biowelt zu locken! Doch nur mit ideologischer Gehirnwäsche kann man einen nüchtern rechnenden Bauern nicht zum umsteigen bewegen.
Der Pirklhuber (Die Grünen) erklärt den Konsumenten via Videobotschaft das Bio eh nicht teurer ist als EU-Konviprodukte! Man picke sich ein Lebensmittel heraus und fertig ist die Konsumentenverarsche! ;-))
MfG Sturmi





gummiprinz antwortet um 30-08-2011 14:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@seifenstein habe ich ja schon oben im Artikel erwähnt, der Jupp ist Wirt und Fleischhauer. Kein Bauer. Um so bemerkenswerter ! lg gummiprinz
PS; Und das der Jupp mal vor der Sau herrennt kann Ihm sicher nicht schaden :-). Ich finds einfach geil dass sich einer sowas traut und vor allem die Tiere dabei auch glücklich gehalten werden. Ob es von der Eu gefördert wird spielt keine Rolle, weil andere Bereiche werden auch gefördert. Und vor der EU gabs auch Schweine.


muk antwortet um 30-08-2011 20:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@ DerWeise84

Die schweinebauern bluten nicht wegen irgendwelcher menschen ( tierschützer)

Die schweinebauern bluten wegen einer partei die im machtrausch gesetze beschlossen hat deren folgen erst jetzt und vor allem in zukunft voll zum tragen kommen .

TIERSCHUTZOMBUTZMANN ( frau). per gesetz von der bauernpartei im machtrausch eingefüht.


und jetzt plären diese bauern uma über etwas das sie selbst ( bauernbundmandatare) beschlossen haben. also blöder gehts nimmer.


Moarpeda antwortet um 30-08-2011 20:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@gummiprinz


dein zitat:
"Ob es von der Eu gefördert wird spielt keine Rolle, weil andere Bereiche werden auch gefördert."

jaja, wie wahr, landwirtschaft wird von allen möglichen institutionen gefördert, zum beispiel vom opa und der oma, vom chef wo man zuverdienen muss, bei mir ist es die pensionsversicherungsanstalt.

dein zitat:
"Ich finds einfach geil dass sich einer sowas traut und vor allem die Tiere dabei auch glücklich gehalten werden."

es ist ungefähr gleich geil, als wenn sich jemand eine katze oder einen hund hält, ein hobby halt

....und nix für ungut, aber ein jeder bauer der von der landwirtschaft leben muss wir sich von dir verarscht fühlen
....und die nischenproduktionen füllen maximal die niesche im blinddarm österreichs






helmar antwortet um 31-08-2011 08:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Moarpeda........in diesem Fall hast du meine volle Zustimmung! Mir geht es sowas auf den Geist wenn jene welche nicht davon leben wollen oder müssen, uns genau sagen wie es langzugehen hat, es uns seltsamerweise nie selber vorführen.
Ich finanziere meine Landwirtschaft zwar nicht "von aussen" quer, aber ohne die Nutzung des Waldes würde es nicht gehen, besonders seit mir der St.A. mit schöner Regelmässigkeit in den Kuhbestand "reinsch......."( nicht ausgeschrieben wegen möglicher Sanktionen...;.)). Ich für mich habe bereits die Konsequenzen gezogen, die Landwirtschaft wird nächstes Jahr geschlossen. Und ich werde das tun, was ich mit den Jahren lieben und schätzen gelernt habe.......im Wald arbeiten.
Mfg, Helga


gummiprinz antwortet um 31-08-2011 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Lieber "Moarpeda"; Ist schon klar dass es einigen von Euch nicht gefällt dass Sie kritisiiert werden. Nur bei mir beisst Du Dir die Zähne aus, denn Du irrst. I Nur weil ich den Satz verwendete ".... find es geil dass sich dass einer traut....." habt Ihr gleich daraus geschlossen, dass es der Dumme nichtsahnende Städter ist, der seinen Senf dazu gibt. Da muss ich Euch enttäuschen !
ICH BIN IN DER LANDWIRTSCHAFT tätig und habe 16 Beschäftigte !
Da werden wir wohl alle im Forum davon ausgehen können dass der gummiprinz Ahnung davon hat. Oder ? Ich denke sehr, sehr viel Ahnung !!!!!
Mit anderen Bereichen meinte ich auch Forstwirtschaft, Rinderzucht usw..
lg
gummiprinz ( PS; Der sich jetzt nochmals öffentlich dazu bekennt dass es Ihn geil macht wenn er ein Bioschweinderl sieht :-)))


Moarpeda antwortet um 31-08-2011 12:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@gummiprinz

hatte vor einiger zeit auch (echte) biofreilandschweinderl, so ca. 25 stück auf 2.5 hektar herumlaufen
es kamen auch leute vorbei, welche das geil fanden
mir selber gefiel das natürlich auch, abgesehen davon war es interessant, schweine in einem halbwegs natürlichen umfeld zu beobachten.
kann mich aber nicht daran entsinnen dabei etwas verdient zu haben

aber du kannst es uns ja vorzeigen wie es geht,
steigst du halt aus der reifenbranche aus, erhöhst deinen mitarbeiterstand auf 32 leute und betreibst biofreilandschweinhaltung ;-P



gummiprinz antwortet um 31-08-2011 13:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@moarpeda;
Mich würde ja folgendes interessieren und sei mal wirklich ehrlich; Welche der folgenden Punkte hast Du gemacht;
a.) Zu den regionalen Wirten gegangen und eine Preisliste Deines Fleisches vorgelegt. Alle diese Wirten zu einem Kaffee und zur Besichtigung Deiner Bioschweine eingeladen. Nehmens die regionalen Wirten nicht, gehe ich als nächstes zu den Top Wirten im Bundesland. Probefleischstücke, Fotos vom Betrieb, Visitenkarten usw. habe ich natürlich schon mit.
b.) In der kleinsten regionalen Wochen/ Monatszeitung Inserate geschalten für Endverbraucher
c.) Ein Zimmer Deines Hofes adaptiert, eine günstige ( gebrauchte Kühlvitrine reingestellt ), damitt Du auch sofort ab Hof in Stücken verkaufen kannst.
d.) Eine ansprechende ausreichend große Tafel produziert, wo der Hofverkauf Deiner Bioschweine angezeigt wird. Tafel steht vor Hof.
e.) 2 günstige Wetterfeste Transparente die an guten Punkten in den angrenzenden Orten auf deinen Hofverkauf hinweisen können.
f.) 1000 Stück A4 Farbblätter produzieren lassen, die bei Nicht Lebensmittlern gratis aufliegen, Bäckerein usw. Mit denen gleich gegenvereinbarungen treffen.

So und jetzt sag mal ehrlich was Du von den 6 Punkten gemacht hast ?

Ja ich bin Reifenhändler und auch schon der größte Brennholzproduzent in NÖ und das nennt man ja Forstwirtschaft. Ist ja schon lustig dass auch dort keinem anderen das vorher eingefallen ist. Ich habe ja auch vorher immer gehört, sowas geht net in Wien. "Wie willst denn gegen die tschechischen Preise
ankommen.....". Diese Frage habe ich 10.000 mal gehört. Und es ging doch.
lg gummiprinz


helmar antwortet um 31-08-2011 16:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Hallo Gummiprinz.......der grösste Brennholzproduzent in NÖ.....sehr gut. Ist nun das von dir produzierte Brennholz auch aus NÖ?
Mfg, Helga


Moarpeda antwortet um 31-08-2011 16:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@gummiprinz

sehe schon, du hast das konzept, wünsch dir viel spass

bei deiner liste hätte ich mehr investieren müssen als ich bei allen schweinen verdient hätte
wohlgemerkt verdienst, nicht umsatz!!
man glaubt es kaum, als bauer möchte ich nämlich auch einen stundenlohn der sich sehen lassen kann .....und wenn das nicht drinnen ist esse ich mein gutes schweinderlfleisch selber und alle anderen: l.m.a.a

wenn ich also derzeit wirklich verdienen möchte, würde ich wieder selbständig werden, da habe ich verdient wie ein weltmeister,
damit du nicht glaubst du allein bist der große zampano mit deinem reifen+ holzhandel.

aber als nächsten schritt solltes du dir auch überlegen, ob es im leben nicht wichtigere dinge gibt als geld,
also geh schweinderlzüchten






gummiprinz antwortet um 01-09-2011 19:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@moarpeda;
Siehst, ich wusste es, Du hast gar nichts gemacht, außer jeden Tag gejammert. Dss ist der Unterschied zwischen erfolg und misserfolg. Deine Antwort enttäuscht mich. Auf der einen Seite jammerst Du, dass Du kein Geld verdient hast und jetzt gibts Du mir als Lebensweisheit mit, es gibt was besseres als Geld verdienen. Lieber moarpeda das stimmt, aber der gummiprinz hat auch viele schöne hobbys und weiß auch zu leben. Als zampano sehe ich mich sicher nicht, auch ich hatte schon harte zeiten. Noch zur Liste; Ich habe dir 6 Punkte aufgezählt und gefragt ob du wenigstens 1- der Punkte erledigt hast. Dass man nicht alles in einem Monat erledigen kann ist wohl jedem klar.
@Helga Holz kommt ausschließlich aus Niederösterreich
lg gummiprinz


Moarpeda antwortet um 01-09-2011 22:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@gummiprinz

ich habe die schweine über "austria bioschwein" vermarktet, wußte gar nicht, dass man bioschweine nur mit direktvermarktung verkaufen sollte ;-P

natürlich hätte ich alles, inklusive entsprechender schlachtung, zerlegung, verkaufsraum, werbung (alles EU gerecht, eh klar) machen können, in 20 jahren wär das vielleicht amortisiert gewesen.
....und die ganze gegend abschleimen und abbetteln, "seid so gnädig und kauft mir das fleisch ab"
....und mir von obergescheiten konsumenten die birne vollquatschen lassen können.

als ehemaliger selbständiger kann ich mir aber an den zehn fingern abzählen, dass es da arbeit und scherereien gibt aber KEIN GEWINN herausschaut

....und wenn kein gewinn herausschaut dann denke ich mir: l. m. a.A.

....und hab einen teil vom fleisch mit genuss gegessen






Tyrolens antwortet um 02-09-2011 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Wir sind berühmt. :D

http://www.martinballuch.com/?p=709#more-709


Nette Presseaussendung über Balluch: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110901_OTS0149/unglaubliche-intrigen-im-tierschutz-eskalieren


Dass der Balluch langsam versteht, dass er mit aller Kraft versucht, anderen seine Lebensweise aufzuzwingen, sei sie auch noch so abstrus (Veganismus usw.) und das vom absoluten Großteil der Bevölkerung nicht akzeptiert wird, ist wenigstens einmal ein sinnvoller Punkt, an dem er ansetzen könnte. Da er sich wahrscheinlich noch immer in Psychotherapie (angeblich wegen der U-Haft damals) befindet, kann er das ja mal in einer Sitzung besprechen.


Moarpeda antwortet um 02-09-2011 13:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tyrolens

wenigstens gibt es es ein monitoring, ob dies theoretiker etwas kapieren ist zweifelhaft

wir müssen uns zusammenreissen um keine rechtschreibfehler zu machen, sonst sind wir ganz unten durch

PS.: biolix, trifft für dich natürlich nicht zu, die guten können sich alles erlauben ;-))


sturmi antwortet um 03-09-2011 07:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Eigentlich ist´s ganz gut, dass der Gesundheitsminister die Verhandlungen abgebrochen hat. Falls durch den Verfassungsgerichtshof ein Ferkelschutzkorbverbot kommen sollte müssen wir den europäischen Gerichtshof bemühen um dann diese existenzgefährdende Wettbewerbsverzehrung zu bekämpfen!
MfG Sturmi



Tyrolens antwortet um 03-09-2011 14:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
Neues von der Kasperlpost:

http://www.martinballuch.com/?p=711


Nachdem es Martin Balluch bei der Unterscheidung zwischen Mensch und Tier nicht so genau ist, frage ich mich, ob man ihn ungestraft "eine Sau" nennen dürfte....


50plus antwortet um 03-09-2011 14:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Schweinehalter mein Beileid
@Tyrolens

Das darf man nicht, aber du darfst ein Schweinderl ungestraft "Martin" nennen.;-)


Moarpeda antwortet um 03-09-2011 15:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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vielleicht lässt man solche komiker deshalb kabarett und stimmung machen,
um wegen der steigenden bevölkerungszahlen und der langristig nicht - ernährbarkeit der massen mit fleisch, den vegetarismus zu propagieren ;-))



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