Silieren im Berggebiet

Antworten: 20
golsa 21-08-2011 21:20 - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Was ist das beste Verfahren um Grassilage in mittel- bis sehr steilen Gelände zu produzieren
(ca 7 ha/Schnitt).
Zur Zeit werden auf unseren Betrieb Rundballen gepresst. Das ist aber leider etwas umständlich, da wir das meiste des Futters auf eine Straße und auf den ebensten Flecken beim Hof herum mit dem Muli befördern und dann händisch verteilen müssen bis es mit dem Traktor gepresst wird.




 


Nuss antwortet um 21-08-2011 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet


Wenn du deine Flächen mit dem Muli befahren kanst gibt es ein sehr gutes System von einer Landtechnikwerkstätte bei mir in der Gegend!


Gib mal bei Dr. Google: "PreWiTra" ein.

Vielleicht wär das was für dich?





Meine Meinung




BCh antwortet um 21-08-2011 22:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Hallo!

Traktor + Zwillingsreifen + Presse und Zwillingsreifen fertig!





 



harly antwortet um 22-08-2011 07:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Die wär auch eine Lösung...
 


Mingo antwortet um 22-08-2011 07:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Hallo Golsa,
eine gute Möglichkeit wäre es einen Fahrsilo anzulegen. Wenn du mit dem Muli alles fahren kannst, ist es sicher die kostengünstigste Variante.
MfG
Mingo


Rocker45 antwortet um 22-08-2011 08:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Ich habe auch relativ steile Flächen, geht aber alles mit dem Muli. Im Fahrsilo habe ich eigentlich nur das Problem, dass das Futter vom Muli LW nicht ausreichend Kurz geschnitten wird und das Verdichten so etwas länger dauert.

PreWiTra ist nett aber Eigentlich nur ein Spielzeug da die Ballen einfach viel zu klein und somit auch viel zu teuer sind.


golsa antwortet um 22-08-2011 21:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Eine Zeit lang haben wir es mit dem Fahrsilo probiert, aber wir waren nicht in der lage die Fläche in 2-3 TAGEN wegzuschaffen. Auch mit der Verdichtung und dem gleichmäßigen verteilen des grases gab es nur probleme.

Was würde denn so eine Aufbaupresse kosten und wie groß werden die Ballen?


golsa antwortet um 22-08-2011 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
An BCh

Deine Methode haben wir auch schon probiert, aber wir haben es auch gleich wieder gelassen, denn die Traktorn haben den Boden so stark augerissen, dass das Feld wie ein Acker ausgesehen hat. Außerdem war das auch nicht die schnellst Metohde, weil bei jeden ballen musste wieder zu einer Sammelstelle gefahren werden um den Ballen im ebenen Gelände abzuladen.


walterst antwortet um 22-08-2011 22:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Was war denn beim Fahrsilo machen der begrenzende Faktor, dass 7 ha in 3 Tagen(!!!) nicht zu bewältigen waren?
Verdichten und verteilen sollten wirklich nicht das große Problem sein.

Die Prewitra-Ballen haben nur 80 oder 90 cm Durchmesser.
Du kannst Dir eh ein paar Filme dazu anschauen.
Ist für Technikfreaks sicher ein Gustostück, das gebe ich zu. Habe das Gerät schon vor 10-12 Jahren bestaunt.

Wenn man viel Kleingeld herumliegen hat, dann kann man sich so was sicher anschaffen. Da ist hinterher sicher aufgeräumt.


harly antwortet um 23-08-2011 08:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Ev. ein gebrauchtes Hochsilo mit Entnahmekran....


golsa antwortet um 23-08-2011 19:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Das größte Problem war das mit einem Transporter einfach nicht schnell genug das siliergut zum silo gebracht werden konnte,deswegen bekam es oft einen zu hohen Ts- Gehalt. Und mit 6 Messern im Ladewagen lässt sich das Gras nicht so kurz schneien, damit man es richtig verdichtenen kann. Außerdem sind viele Flächen händisch runter zu rechen und man kam einfach nicht vom Fleck.

Ich sag nur, so eine Leite um 11 Uhr in der Nacht zu befahren stellt manchen Fahrer an seine Grenzen.



 


farmerJT antwortet um 26-08-2011 06:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Triebachsladewagen vom MR wäre mein Vorschlag. Kurzschnitt, extreme Hangtauglichkeit und Schlagkraft. Wir laden Hänge wo man beim Mähen und Schwaden mit dem Metrac auf der Grenze fährt. Nachteil: eingeschränktere Wendigkeit als beim Muli.
Würd mal bei eurem MR fragen ob bei euch einen gibt.


Unsere Lawi antwortet um 26-08-2011 09:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Vergesst die Ballen am Steilhang!! Immer zu teuer und immer zu langsam!

Du brauchst ein System dass nicht sehr große Schlagkraft erfordert, d.h. die alten Methoden mit Hochsilo (od. Tiefsilo) kombiniert mit Heu und einer guten Belüftung.
Wenn du in die Gebäue investiert wird es am Hang immer besser sein als in die Maschinen, weil du im Gebäude keine Nachteile wegen der Hangneigung hast, abgesehen vom Bau.

Dann kannst du ernten was halt geht, und wenn das zu wenig ist dann bestell dir Forstpflanzen. Das wichtigste ist den Hang zu akzeptieren und hier nicht so arbeiten zu wollen als sei er eben. Das wird er nämlich nie sein. Tu es oder lass es!


Geo42 antwortet um 26-08-2011 12:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Kann mir nicht vorstellen, dass man deine Flächen nicht mit einem ordenlichen Traktor und LW silieren kann. Fahr überbetrieblich Flächen mit bis zu 55%. Was in Schichtlinie schwaden kann, kann ich auch silieren.


walterst antwortet um 26-08-2011 12:46 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
zu geo42
ich glaube, darum geht es, wenn man Fahrsilo machen will. Die weniger extremen Flächen mit Traktor und Bergladewagen und nur das steilste mit dem Muli. Wo der Muli in Schichtenlinie fährt, sollte es doch mit Zwillingsrädern und Tieflader-Schneidladewagen auch gehen.
Die Fuhren dazwischen vom Muli mit den wenigen Messern lassen sich dann auch verdichten.

Wenn man das nötige Kleingeld hat, um alles alleine zu machen, dann kann man natürlich von Heubelüftung über Prewitra bis Hochsilo inkl Entnahmetechnik oder selbstfahrende Rundballenpresse alles machen.


walterst antwortet um 26-08-2011 23:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
vielleicht wäre das eine Lösung:

http://www.youtube.com/watch?v=ZzTd4rrzp-Q&feature=BFa&list=WLA62A13C23E2D005A&lf=feedwll

Zum wickeln müsste man noch einen Umbausatz für die Küchenmaschine entwickeln oder für den Akkuschrauber.
 


arnold.reichegger@gmail.com antwortet um 08-09-2011 13:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Das wäre das richtige:
https://www.landwirt.com/Schwerpunktthema-Technik,,2399,,Bericht.html
Thema: Kurzschnitt für Bergbauern

Gruß
Arni


Mingo antwortet um 08-09-2011 18:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Hallo ,
genau so etwas haben sich die großen Landtechnikfirmen noch nicht ausgedacht. Ist dieser Lader ein Prototyp oder gibt es schon einige davon.
Weiß jemand mehr darüber ?
Gruß Mingo


walterst antwortet um 08-09-2011 19:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
in dem Artikel finde ich keine Anzahl der Messer.

13 Stück lassen sich bei den Gruber-Aufbauten einbauen, womit meiner Meinung nach absolut das Auslangen gefunden werden kann, weil das Walzfahrzeug an und für sich mit der Einbringleistung eines Transportes oder auch von 2 von Hangflächen leicht zurechtkommt.


farmer_johnny antwortet um 16-02-2012 14:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
Der ALW 220 oder 224 ist hier bestimmt auch eine tolle Lösung, bittet übrigens auch die Fa. Reform an.
Auf den T7 bis T9 S, da hast dann 101 PS unter der Haube, langer Radstand und ordentlich Bodenfreiheit.
In meiner Gegend macht einer mit dem T9 und dem ALW 224 ca. 1000 m³ Silo.
Höhenlage ca. 600 - 800 m. Und ich sag es euch, da geht ordentlich was weiter.
Die 13 Schneidstellen sind fast etwas zu wenig, jedoch beim Trockenmassegehalt muss man schon auch aufpassen.

Die Pressen mit Zusatzrädern und die großen Johnys, ja des geht halt nur dann gut wenn der Boden auch Tragfähig ist.
Mein, wir haben ja alle mal Physik ghabt. 7 to Leergewicht ist halt um 3,5 to mehr als das was ein Muli mit Gruber LW auf die Waage bringt. Natürlich ist die Hangabtriebskraft wesentlich höher. Sicher, die größeren Räder mit den Zwillingsgummis helfen dagegen, jedoch der Schwerpunkt der großen Pressen gerade beim vollwerden ist halt fürs Steile eher ungeeignet.
Eine gute neue Saison wünsch ich Euch!!!
mfg


siw5 antwortet um 29-02-2012 21:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Silieren im Berggebiet
hallo!

kollegen von mir arbeiten mit einem hochsilo. beschickt wird das futter durch einen Heukran. und zwar handelt es sich um einen Stepa Teleknickarm. Wenn du sowieso einen Heukran benötigst, oder schon einen hast wäre dass sicher das idealste Verfahren. Beste Verdichtung, untersch. Anwelkgrade sind auch kein Problem und alles ist von einer Person schaffbar!

ps: bin froh, dass ich auf meinen Steilflächen nur Heu herunter rechen muss!

lg


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