Mit welchen Mitteln bekämpft man Ampfer im Grünland?

Antworten: 29
hanserhof 23-07-2011 22:53 - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Hallo!

Habe heuer mit einem Pachtbetrieb ca. 6ha. Ampfer mit gepachtet..
Was empfehlt ihr um diesen zu Leibe zu rücken ?

mfg



biolix antwortet um 23-07-2011 22:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
hallo !

also wir weiden seit heuer, und siehe da, die Kühe fressen den Ampfer ab, haben wir besondere Kühe ? ;-) nein spaß beiseite, aber es ist so, nun gehen wir nachstechen, schau ma mal wie er sich entwickelt...
Aus berichten von "hardlinern" hört man, einfach lassen bis der Ampfer siene Arbeit im Boden gemacht hat, dann geht er wieder..oder warten.bis der Ampferkäfer kommt...

lg biolix


schellniesel antwortet um 23-07-2011 23:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Den hier:
https://www.landwirt.com/Forum/292139/Braver-Ampferkaefer.html#293952

kost nix und macht tolle arbeit;-)
 


jge antwortet um 23-07-2011 23:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
na du biolix
wo hast vorher die kühe einkastelt
ist nicht bei bio weide vorschrift


mostilein antwortet um 24-07-2011 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
ich mache mit simplex und harmony punktbekämpfung und i hoff das sie weg sind sie haben bei mir e sechs jahre a ruhe gehabt wegen bautätigkeit am hof


mfj antwortet um 24-07-2011 08:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland

@hanserhof

..wenn du Biobetrieb bist - funktioniert nur die Methodik des permanenten Nährstoff-Entzuges was. Die ist ja auch Grundlage dieser Betriebsform.
Allerdings ist sie träge und auf Ergebnisse von Jahrzehnten ausgerichtet .
Aber ich kenne bei uns Biobetriebe – die haben es durch „Extensivität und Nährstoffentzug“ geschafft den Ampfer auszuhungern.
Allerdings wächst hier sonst auch nicht mehr viel...

...wenn du traditioneller Betrieb bist, hat sich auf ebenen Flächen der Rotoviper und bei unebenen Flächen die Punktmethode durchgesetzt.
Alle anderen Versuche wie ausstechen, Beweidung, abmähen, Ampferkäfervision, gesundbeten, nicht mehr wahrnehmen usw. sind kompletter Blödsinn – liegen aber in der Wahrnehmung des Betrachters.

...Ampferbekämpfung in niederschlagsreichen Gebieten ist was komplett anderes als Unkrautbekämpfung in wasserarmen Gebieten.
Diese Tatsache musst du beurteilen.



@ige

Lug und Trug ist der Welt Acker und Pflug - Hauptsache der Ampferkäfer hat Auslauf..;-)




hanserhof antwortet um 24-07-2011 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Ich bin ein normaler Öpul Betrieb ohne Bio und so ein Firlefanz...

Wenn ich mit Gift komme, wie lange sollte es da nicht regnen?
Nährstoff enzug kommt nicht in Frage, brauche ja meinen e schon schmalen Ertrag :-)
Wenn man mit Gülle reduziert und dafür etwas Kunstdünger dazu gibt wird auch nichts bringen, oder?

Fläche wäre eben...
Ich werde denk heute mit der Sichel ausrücken und mal eine FL-Schaufel voll Ampfer ernten...

Der Ampferkäfer, von dem hab ich noch nie gehört, werde mal regergieren...greift der andere Pflanzen auch an?
mfg


mostilein antwortet um 24-07-2011 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
3-5 stund solls nachher net regnen
i hab a 550l spritze am traktor und statt balken sind zwei schlauchtrommeln mit je 40 m schlauch und pistole so kann i beschwerde frei punktbekämpfen


Flure antwortet um 24-07-2011 09:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Guten Morgen!

Sichel hilft nicht viel, da der Ampfer ein Wurzelunkraut ist!!!
Der Ampferkäfer ist eine recht gute Angelegenheit, er frisst innerhalb kürzester Zeit große Ampferbestände zusammen und verschont andere Pflanzen. Allerdings tritt er nicht überall und jedes Jahr auf. Habe letztes JAhr mal versucht den Ampferblattkäfe, von einer Fläche in ein anderes Ampfernest zu verfrachten, hat sehr gut funktioniert, es benötigt nur einen relativ heißen Tag, damit er sich vermehren kann und mit dem Fraß beginnen kann.
Der Ampfer ist heuer auf diesen Flächen nicht mehr aufgewachsen, obwohl im Herbst FEstmist und im Frühjahr Gülle gedüngt wurde.


PS: Wir sind auch kein BIO Betrieb, allerdings bedarf es nicht immer Chemie, um einfache Pflanzenregulierende Maßnahmen zu treffen!!!

lg Flure


179781 antwortet um 24-07-2011 09:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Der Ampfer hat eine (oder mehrere) Ursache, warum er dort wächst. Einge davon sind:
lückiger Bestand,,
pflanzenverfügbarer Stickstoff in tieferen Bodenschichten durch N-Überdüngung oder vergrabene organische Substanz,
mangel an freiem Kalk im Boden
Bodenverdichtungen, die den Gasaustausch behindern
hohe Eisengehalte im Boden

Das sind einige der Ursachen und in der Regel ist nicht eine davon für das Problem verantwortlich, sondern eine Kombination daraus.

Wenn du dem Ampfer Herr werden willst, dann suche die Ursachen und beseitige sie.Mit "Bekämpfungsmassnahmen" von Ausstechen bis Vergiften beseitigst du nur die Symptome, aber
der Ampfer wird nicht aufhören auf der Fläche zu wachsen.

Gottfried


biolix antwortet um 24-07-2011 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Hallo !

also mancher hat hier keine Ahnung von bio... und "Lug und Trug" mag es einiges geben, aber z.b. im Biolandbau bin ich überzeugt um einges weniger als im Rest der GEsellschaft..;-)

lg biolix

p.s. und wer kennt den Unterschied zwischen dauernder Anbindehaltung, Auslauf, Weide und Dauerweide ? ;-)
Ach ja Gottfried, wie würdest du Verdichtungen im Grünland beseitigen , bzw. wir haben sehr viele
"Naßstellen", und ich bin keiner der jedes Fleckerl weg drainagiert...




lmt antwortet um 24-07-2011 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Hallo,
würde es mit Harmony,Simplex angehn auf den Ampferkäfer ist kein Verlass!!
G Lausi


Haa-Pee antwortet um 24-07-2011 12:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
ampfer wohl das grösste übel auf den flächen....

ausstechen ist bei feuchtem wetter wie jetzt eine effektive möglichkeit ihn los zu werden vorausgesetzt es handelt sich nur um vereinzelte pflanzen.

hauptproblem bei ampfer ist der über jahrzehnte keimfähige samen der bei lichtreiz sofort und verlässlich keimt!
sieht man am besten wenn wo frisch planiert oder aufgeschüttet wird! wo vorher kein ampfer war wächst der innerhalb einer saison in massen.

die hardliner die glauben dem ampfer seine arbeit machen zu lassen bis er fertig ist kann ich nur so manche exkursion zu so manchem expansiv tätigen milchviehprofi empfehlen.

ich habe nachbarn die haben heuer massivste ertragseinbüssen im grünland nur der ampfer hat sich noch mehr ausgebreitet da werden dei ampferwiesen die nahezu schon in reinkultur gedeihen schon mal extra gepresst!

ampfer ist ein jahrelanger prozess der mit ein paar pflanzen beginnt und sich bei üppiger güllewirtschaft und überdüngung und 5 maliger silagebereitung im jahr zur reinkultur mit bodenkontaminierung auf jahrzehnte manifestiert.

punktbekämpfung mit roundup ultra max im herbst und ausstechen und ganze 3 jahre konsequent hindurch im gegenzug neueinsaaten und reduktion der düngermenge!
keine beweidung denn das liebt auch der ampfer.....





kali antwortet um 24-07-2011 12:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
hallo
Ich würde anstatt Simplex eher ASULOX von nufarm nehmen. Asulox ist kleeschonend. Ich mache Punktbekämpfung , und es wird nur der Ampfer hin und es entstehen keine grossen lücken.
Roundup wäre für mich absolutes nogo. - grosse Lücken die man wieder nachsäen müsste.
Ausserdem ist Simplex ziemlich teuer, aber es könnten auch Diestel und Brennesseln bekämpft werden ,aber wie gesagt der klee wird auch sterben.
Ich habe auch schon Flächen gepachtet wo massiv Ampfer gewachsen ist ,aber wenn mann jedes Jahr dahinter ist bekommt man auch solche Flächen wieder Ampferfrei.


chili antwortet um 24-07-2011 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
ampfer ist ein jahrelanger prozess der mit ein paar pflanzen beginnt und sich bei üppiger güllewirtschaft und überdüngung und 5 maliger silagebereitung im jahr zur reinkultur mit bodenkontaminierung auf jahrzehnte manifestiert.

haapee da muß ich dir widersprechen!

Mein Nachbar war 6 Jahre Bio-Bauer -keine Gülle da Viehlos natürlich auch keinen Dünger außer mit Kleebegrünung und auch keine fünfmalige silagebereitung da nur Getreideanbau.

Wir haben noch nie einen so engagierten Bio-bauern in der Gemeinde gehabt mit unzähligen informationen und Praxisbesuchen bei anderen Bios.
Das erste jahr vor der Umstellung hat er noch alles radikal mit Round-up niedergespritzt dann und dann ist es auch die ersten 3-4 Jahre fast ohne "Beikraut" gut gelaufen das man schon überlegt hat nicht selbst umzustellen aber dann hat man ihn immer öfter Tagelang in den Feldern gesehen Ampfer und auch Disteln auszuziehen seine Frau und die Kinder haben ihm dann auch die Gefolgschaft verweigert mangels aussichtlosigkeit und er hat dann wieder auf konvie umgestellt und auf die Frage warum hat er gesagt ich habe das nicht mehr mitansehen können diese Distel uind Ampferfelder da wäre ich in der psycho gelandet . Naja jetzt können wir konvies nur staunen wie oft er mit der "Beikrautspritze" -;)) über die Felder fährt!
Da er jetzt im Öpul mit Blumenstreifen ist, wo er erst mitte Juli häckseln darf da siehst du nur mehr ein Ampferfeld vom feinsten,also er ist auch noch für die nächste generationen mit Ampfer versorgt!!

mfg. chili


179781 antwortet um 24-07-2011 13:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
keinen Dünger außer mit Kleebegrünung und auch keine fünfmalige silagebereitung da nur Getreideanbau.

Da sprichst du einen Punkt an, den auch viele Biobetriebe nicht verstehen.
Kleeanbau kann der Auslöser einer massiven Ampferplage auf Feldern sein. Rotklee und noch mehr Weißklee scheidet mit seinen Wurzeln Oxalsäure aus. Dieser Säurereiz ist der Anstoß für im Boden liegende Ampfersamen zum Keimen. Wenn sie dann noch genügend UV Strahlung abbekommen (lückiger Bestand) dann gehts erst richtig los. Daher, wenn Kleeanbau, dann nur als Kleegrasmischung = bessere Bodenbedeckung und in der Regel Kalkung um diese Säure zu neutralisieren.

Gottfried


hanserhof antwortet um 24-07-2011 13:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Wenn ich den Bestand dicht halte, kann ich glaub schon wegsicheln... es ist ja nur wichtig das keine Narben im Bestand sind...

Wo kommt der Ampferkäfer vor, wo kann ich mir da einen einfangen? Bzw. wie heißt er richtig??


Lenzer antwortet um 24-07-2011 15:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Ampfer hat den Vorteil dass er nicht trittfest ist. Kann daher auch durch Beweiden eingedämmt werden. Also bei uns funktionierts und dürfte auch bei anderen funktionieren.

Grüße Florian


MUKUbauer antwortet um 24-07-2011 16:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Hi

wenn der Ampfer frisch aus Samen aufläuft kann häufig mähen helfen - ist er ein paar Jahre etabliert nicht mehr..

Nachsaat ist bei einer Ampferbekämpfung sowieso pflicht meiner Meinung nach, und wir haben mit Harmony gute Erfolge erzielt, bremst das Gras aber auch ordentlich ein .... das muß einem Bewußt sein...

mfg


Johannfranz antwortet um 24-07-2011 18:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
@ Mukubauer

richtig, nach Harmony - Anwendung zwar guter Erfolg aber der Schnitt danach ca ein Drittel weniger Ertrag !


milkmaster antwortet um 24-07-2011 21:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Hallo Kollegen!

Also nur absicheln hilft sicher nicht viel, treibt sofort wieder aus. Beweidung mag der Ampfer dagegen nicht. Habe diese Woche ca. 3,5 Ha mit Harmony SX ganzflächig behandelt, zum 3.Aufwuchs ist der beste Termin. Sehr guter Erfolg bei 1 Ha im Vorjahr, nur der neue Aufwuchs ist etwas verzögert.
Lg Milkm


ALADIN antwortet um 25-07-2011 07:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Meine Schafe fressen den Ampfer mit. Allerdings mache ich Portionsweide. Der E-Zaun wird täglich erweitert. Die Schafe fressen alles zusammen, nur sttrke Stengel bleiben über und sind dabei in guter Konstitution.


Rauli antwortet um 26-07-2011 14:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Also das mit der "Oxalsäure" ist neu für mich. Klingt aber irgendwie logisch. Das mit dem Kalk auch. Das zeigt, daß das Ampferproblem auch immer wieder ein Bodenproblem ist. Nasse Wiesen, schwere Maschinen, niedriger PH-Wert. Wer hat Erfahrung mit Kalkungen - ist das nicht so, daß der Kalk die Nährstoffe mobilisiert - das ist ja dann wieder gut für den Ampfer !


foschei antwortet um 26-07-2011 21:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Hallo,
hatte auch sehr viel Ampfer auf meinen Wiesen, bis ich eine Fläche als Testversuch mit dem Stechen begann(vor 12 Jahren).Seidem gehe ich jedes Jahr im Frühling Ampfer stechen, er wird immer weniger, ganz wird er wahrscheinlich nicht verschwinden.Hatte beim Erstversuch die Fläche von etwa einen halben Hektar mit 4 Leuten 2 Wochen, dann zu zweit noch 2 Wochen gestochen.Der Erfolg ist eingetreten, ich habe ihn jetzt soweit im Griff, dass ich heuer das erste mal bei 11 Hektar fast keine Ampfer mehr habe, das heurige Jahr erstmals nur 3 Tage gebraucht für die 11 ha.Es ist zwar eine wahnsinnsarbeit, aber meiner Meinung nach die beste Methode.Wichtig ist eine dichte Grasnarbe,der Ampfersamen kann dann nicht keimen, die offenen Lücken nachsäen.
mfg
Robert


rotfeder antwortet um 26-07-2011 21:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Hallo!
Ampfer ist meist nur ein Thema, wenn falsch gewirtschaftet wird. Vielleicht kommt es auch auf die Gegend oder die Niederschläge an. Doch bei uns und speziell auf unserem Betrieb ist noch immer der Ampfer von selber verschwunden. Es ist wichtig, nicht zu Tief zu mähen, Trommelmäher sind da nachteilig, Nährstoffeintrag in tiefere Schichten vermeiden, dasheißt keine Herbstdüngung, nur wenig bei den einzelnen Schnitten, pH Wert spiel auch eine Rolle, usw.


schellniesel antwortet um 26-07-2011 22:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Nun ja hab den Ampfer eigentlich mit den Kanalgrabungsarbeiten bekommen! Waren vorher auf Wiesen relativ Apferfrei und hab dan auch zwei Jahre lang Punktbekämpfung Nachsaat auch ausgestochen hab ich ein paar aber das ist doch sehr mühsam bei bis zu 1m langen Wurzeln und wenn man da nicht aller erwischt wird es noch schlimmer.

Hab die Bekämpfung dann aufgegeben weil das Grünfutter eigentlich nicht mehr genutzt wurde.

Heuer kam dann der Ampferkäfer richtig zur entfaltung und hab da dann eben geschaut das ich nicht alles auf einmal Mähe sondern dem Ampferkäfer immer einen Lebensraum zur Verfügung gestellt habe.

Muss sagen das ist die günstigste und beste Bekämpfung bisher! Aufgrund dessen das der Ampferkäfer auch auf den zweiten schnitt noch die wenigen Neuauswüchse des Ampfers gefressen hat gibt es nur mehr vereinzelt Ampferpflanzen die aber auch wieder Frasspuren aufweisen sobald sie Blattmasse gebildet haben.

mal sehen wies dann nächstes Jahr aussieht. Ob der Ampfer wieder in alter Stärke kommt oder ob er dann doch entgültig der vergangenheit angehört!

Mfg schellniesel


speedy2 antwortet um 27-07-2011 07:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Ich sag nur: Prefix
Pflanze am Boden abschneiden, ein paar Prefixkörner drauf geben (nur ein paar reicht völlig) und sie ist Geschichte ... Bin überhaupt nicht für Chemie, aber mein Onkel hat den Ampfer quasi gezüchtet, keine Chance mit ausgraben, gut das wir nicht Bio sind ...


fgh antwortet um 27-07-2011 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Prefix gibt's nicht mehr!

Entweder Flächenspritzung mit Harmony oder Punktbekämpfung mit Asulox, Roundup reißt zu größe Lücken auf.

Das Absicheln nicht's bringt stimmt nicht, man muss es nur oft genug machen bevor die Samen am reifen sind, Ampfer verträgt viele Schnitte auf Dauer nicht, sehe ich bei meinen Mulchflächen (heuer schon 7 mal...), dort arbeitet der Ampfkäfer auch super, aber ins normale Grünland will er freiwillig nicht, vor allem vereinzelte Pflanzen mag er nicht, bei größeren Schöpfen arbeitet er brav und kommt auch von selbst, sobald man in auf so einem Schopf bemerkt nicht mehr mähen sondern dem Käfer die Arbeit fertig machen lassen.

Am wichtigsten ist halt die Lücken im Bestand immer schnell zu schließen.


Fendt312V antwortet um 27-07-2011 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Der Ampferkäfer ist eine vorübergehende Erscheinung. Bei uns ist das wie die Zyklen von vielen Mäusen und wenig Mäusen. Genau so ist es mit dem Käfer. Wenn er diesen Aufwuchs gut niedergehalten hat kann es das nächste Mal wieder umso mehr für den Ampfer passen. Dass Beweiden den Ampfer zurück hält ist meines Erachtens ein einmaliges Märchen. Narbenverletzungen sind genau das was ihn fördert. Vielmal abmähen ist dem auch wurscht. Wenn du ihn ausgräbst hast 2 bis 3 Jahre später eine Invasion da dann die nicht erreichten Wurzeln in der Tiefe an mehreren Stellen mit voller Wucht austreiben. Nährstoffentzug da lacht er auch. Da trifft man genau die gewünschten Gräser und den Klee die die oberen Erdschichten zum Leben brauchen. Auch Trockenheit ist dem nicht der Feind. Nässe ist erforderlich damit die oberflächlich wurzelnden Pflanznen gute Bedingungen haben und dem Ampfer das Licht versperren. Wir machen jetzt Einzelpflanzen mit dem Docht oder der Veterinärspritze an den Blättern mit 5:1 Rondup feucht. Da kann ich auch noch andere nicht gewollte Kräuter wie Kerbel damit beglücken. Ausrotten will ich den Ampfer gar nicht da er ja nicht so einen schlechten Futterwert hat und für die Kuh der Salat zum Einheitsbrei ist. Sozusagen die Butter aufs Brot.


Quacksi antwortet um 28-05-2012 00:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ampfer im Grünland
Den Ampfer nicht ausrotten, LOOOOOOOOOOOL,.... wo lebtst den du???


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