Ist folgendes Projekt realisierbar?

Antworten: 108
  23-07-2011 22:48  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Ca 1 ha Grund der sowohl in Schatten am Wald beim Bach liegt wie auch zu einem Großteil in der Sonne. Ausreichend Wasser vorhanden, von Quellen, wie vom Bach.
Seehöhe ca 600 m, zwischen Harberg und Weiz

Anlage eines Obst und Gemüsegartens, inklusive Glashäusern - wo, mit Ausnahme auf ein paar Exoten wie Bananen, Orangen, Mangos, usw. alles für den Eigenverbrauch von sagen wir 4 Erwachsenen und einem Kind gedeckt werden kann.
Ziel ist es ALLES selbst zu erzeugen - sodaß auf den Einkauf vollkommen verzichtet werden kann.
Also vollständige Deckung des Eigenbedarfes. Das ganze Jahr über.
Man muss also die schattigen und kühleren Flächen mit einbeziehen in die Planung.
Also kommt auch Lagerhaltung und Haltbarkeitsverlängerung (Trocknen, einfrieren, einmachen, etc.) dazu.
Weiters soweit es leicht geht auch keine Samen zukaufen. Sondern wiederum aus eigenem Bedarf decken. Zumindest wo es leicht geht. Der Rest wird über Reinsaat zugekauft.
Hochbeete in Terassen (da sich das Gelände dafür eignet) fürs Gemüse.
Fürs Obstsorten die niedrig wachsen und gezogen werden können - also die Arbeit erleichern.
Alles geschützt mit Netzen, Schneckenzäunen, Beschattung soweit zusätzlich notwendig etc.
Automatische Bewässerung (genug wasser vorhanden).
Ziel Bioobst (inkl. Beeren) und Biogemüse und Biokräuter - ohne den Zertifizierungskram.
Ist Pferde- und Hühnermist ausreichend? Oder braucht es auch Kuhmist?

Mir ist klar, dass ich hier keine Kostenrechnung anstellen darf, da die anfänglichen Investitionen enorm sein werden. Aber es geht auch nicht darum Gewinn zu machen, sondern einfach nur selbst alles rund ums Jahr produzieren zu können. Wobei wir alle damit leben können, dass es die verschiedenen Obst- und Gemüse sorten u.U. nur zu bestimmten Zeiten gibt - z.B. Kirschen. Wo es geht hilft man sich mit Haltbarmachung, wo nicht - werden wir damit leben. Auf den anderen Seite ist auch klar, das wenn man rund ums Jahr Salat oder Zucchini haben will, man einen Plan haben muss

Zusätzlich zur vollständigen Unabhängigkeit von Nahrnungsmitteln: eigene Hühner für Eier, Bienen für Honig. Fische nachdem genug Wasser da ist.

Milchprodukte, Käse und Fleisch werden von in der Gegend wohnenden Biobauern kommen, da diese mit wesentlich mehr Arbeit und Kosten und Anforderungen verbunden sind.

Ein späteres zweites Projekt wird sein, das Anwesen energieautark zu machen. Sprich, dass die Öffis Ihren Strom abdrehen können, und/oder es keinen Benzin mehr gibt - und bei uns wird das Leben trotzdem weitergehen. Das sag ich deswegen, weil es die Glashäuser betrifft.

Ein drittes Projekt wäre die ersten beiden Projekte in Bezug auf Kosten zu optimieren - ohne Qualität einzubüßen.

Nun die Fragen:
1) Schafft das eine Person (ca 40h Woche) in Schuß zuhalten?

2) Hat jemand schon so was versucht oder kennt ihr jemand, der das so macht?

3) Wieviel Fläche braucht man wenn man auch noch das notwendige Getreide (Dinkel, Weizen, Roggen, Gerste, Hafer) selber anbauen und das Brot und Gebäck selber backen will?

4) Was kann man den Winter über in Glashäusern ziehen - also was funktioniert einigermaßen?

5) Wenn das alles einmal funktioniert - was ist dann an zusätzlicher Arbeitskraft und Flächen notwendig, wenn man z.B. 10 oder 20 Familien damit versorgen kann? Sozusagen: eine 10 oder 20 Familien, eine kleine Kommune versorgt sich selbst.

6) Welche Maschinen würdet ihr dazu empfehlen?

7) Gibt es dazu Literatur? Wobei die klassischen Bücher wie z.B. von Seymour kenn ich. Ideal wäre ein Software-Programm - oder Excel-sheet .. kombiniert mit einem Kalender, wo steht was man wann in welchem Umfang machen sollte, abhängig von der Anzahl der zu ernährenden Köpfe. Sozusagen ein selbstlernendes einzustellendes System (was muss wann wo in welchem Umfang gepflanzt werden) das auch zugleich Anleitungen für alle notwendigen Arbeiten bietet - also z.B. wie trocknet man Walnüsse richtig? Optional inklusive Berücksichtigung der Mondphasen, ...

8) Was fällt euch sonst noch dazu ein, was hab ich an wichtigen Punkten übersehen?

Warum ich das vorhabe - weil das rechnet sich doch eh niemals?
Es ist ein Versuchsprojekt. Ob es sich rechnet interessiert mich im ersten Schritt nicht. Das kommt zu einem späteren Zeitpunkt.

Biolix hat mir von einer Bäuerin erzählt die 10 Familien erhält. Aber leider mag er mich nicht mehr - oder hat seine Emailaddresse geändert ... jedenfalls hätte ich halt gedacht, dass es mal interessant wäre zu wissen/zu sehen wie sie arbeitet, was sie alles im Programm hat. Weil in meinem Falle wesentlich: ich will NICHT einkaufen gehen müssen, alles soll selbst erzeugt werden können. Bis auf eine Handvoll Exoten 3x im Jahr.

  23-07-2011 22:55  biolix
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Sers gdo !


nein, denke grad an dein mail, hab mir nur noch nicht die zeit genommen, sorry !

klar geht alles mit 1-2 ha, kann einer bzw. eine Familie leicht schaffen, diese Frau macht das auf einem ha, lauter alte Arche Noah Sorten Gemüse, karotten in rot, blao , rosa, in größen bis zu 40 cm mit einem Geschmack der mich umgehaut hat, Kompostwirtschaft, ich mail dir ihre Nummer, muss sie aber rausuchen..

so schönen abend,. morgen alle Antworten auf deine Fragen per mail, bzw, telefonieren wir einfach wieder.... ;-)

lg dein dich schätzender biolix

  23-07-2011 23:03  hanserhof
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Also ich finde die Idee im Grunde super!

Wir haben auch schon in die Richtung gearbeitet sind aber noch immer bei der Tierhaltung (haben einen halben Zoo mitlerweile) Es ist halt schon viel arbeit wenn man alles selber herstellen will! Und natürlich ist man schon auch vom Wetter abhängig was bei uns schon eher schwierig ist (langer Winter, Jahresmittel unter 9°C... usw.!

Aber nur zu bedenken, du brauchst doch keine Bananen und so einen exotischen zeug... das was bei uns wächst in normalem ausmass anbauen, und das sollte schon funktionieren...

Echt super das es noch probierer gibt, nicht nur jammrer...

mfg

  23-07-2011 23:07  Summsumm
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo gdo

hier findest Du Gleichgesinnte

http://www.selbstvers.org/forum/




  24-07-2011 00:40  DJ111
Ist folgendes Projekt realisierbar?
ok, alle zurück zur Natur und so ...

... was machst du wenn du mal einen Zahnarzt brauchst ... oder ins Spital müsstest ... oder willst du auf jegliche Mobilität verzichten ...?
Wenn du Werkzeug oder Geräte für deine Landwirtschaft brauchst - machst du dann selbst ein Kohlenfeuer und schmiedst dir deinen Spaten aus dem Erz, das du auf deinem ha findest?

Wenn du aufs öffentliche Stromnetz verzichtest - wer baut dir dein Wind oder Wasserrad oder willst du auf jegliche Energie verzichten ?
Ok, aber sicher möchtst du an einsamen Winterabenden auch Licht haben, woher kommt die Kerze?

Es mag sein, dass heutzutage einiges schiefläuft, aber ich halte es nicht für besonders sinnvoll, wieder ein Leben als Einsiedler anzustreben ...

meint DJ

  24-07-2011 07:54  helmar
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Warum denn nicht, lieber DJ..........wenn es der Gdo so versuchen will, warum nicht? Nur wenn er dann jammert wenn es doch nicht ganz so läuft, dann hält sich das Mitleid wohl in Grenzen. Wenn er selber arbeitet, wird er wenig Zeit mehr fürs Prophezeien haben. Ich kann mir aber durchaus vorstellen dass er ein paar Jünger um sich zu scharen versucht welche dann eben graben, häufeln, säen, ernten, einkochen................und sich dann beim Anbruch der Dunkelheit zum Billa schleichen, all das im Superangebot zu kaufen was nicht so gesund ist.......;-).
Mfg, Helga

  24-07-2011 07:55  mfj
Ist folgendes Projekt realisierbar?


Lieber gdo,

Lebe mal ein Jahr "auf Sieben Linden" - kündige deiner Krankenversicherung, verlass Dein Gold und Silber und schenk es den Armen.
Ein Aussteiger Projekt ist nur dann sinn- und glaubhaft, wenn Du auch die Vorzüge und Errungenschaften "hinter Dir" lässt.

Im Schafspelz - Wolf zu spielen...geht nicht gut !



 

  24-07-2011 08:05  50plus
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Ah geh, schaut's euch den Aufhauser und den Sepp Holzer an, die können auch so vorbildlich leben. Geben all ihr Hab und Gut und opfern ihre Zeit und ihr Leben nur für die Natur, bzw. für die Tiere.

  24-07-2011 08:45  ALADIN
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo Helmar!
Warum wirfst du gleich wieder mit den großen Steinen . Ich finde die Idee gut. Warum immer gleich dieses "entweder-oder". Natürlich muss man sich für einen Weg entscheiden. Aber muss man gleich z.B. nach Kuba umziehen, wenn man sozial denkt? Oder darf ich meine Felder nicht mehr mit dem Traktor bearbeiten weil ich BIObauer bin?
Wir versorgen uns leider nicht einmal zu zwei Prozent selbst. Die Idee finde ich aber sehr gut, nur stehe ich allein da auf weiter Flur.

  24-07-2011 08:58  DJ111
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Es wird leicht vergessen, dass viel von unserem heutigen Lebensstandard auch durch Effizienzsteigerung durch Arbeitsteilung und Spezialisierung entstanden ist!
Sicher kann man von einem ha, oder eigentlich noch viel kleineren Flächen eine Familie ernähren.
Fragt sich bloß, wie weit wollen wir in der Entwicklung zurückgehen....?
Bzw. worauf will man denn gerne verzichten? PC, Handy, Auto, die vielen Artikel im Baumarkt ...?
Möglich ist viel, aber viele scheinen da so ein zweigleisiges Heileweltsyndrom zu haben!
Einersteits einen gut bezahlten Job irgendwo und in der Freizeit der urige Selbstversorger in idyllischer Schlaraffenland-Landschaft.
Jeder der gerne asketisch lebt, soll es von mir aus gerne machen, aber dann auch mit allen Konsequenzen!
Alles andere ist Doppelmoral oder Schizophrenie!

Gruß DJ

  24-07-2011 09:18  Moarpeda
Ist folgendes Projekt realisierbar?
ich finde man sollte sich aus allem von "einst und jetzt" das beste herausholen,
bis zu welchem grad muss derjenige entscheiden und vieles ergibt sich

ohne querfinanzierung geht es ohnehin nicht und ohne zusammenarbeit mit anderen auch nicht,
keiner ist eine insel ;-))

  24-07-2011 09:21  179781
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Soweit ich aus der Anfrage herauslesen kann, will gdo ja nicht aus der Gesellschaft aussteigen, mit Krankenkasse kündigen und überhaupt ohne den üblichen Lebensstandard leben.

Er/Sie wollen auf der beschriebenen Fläche möglichst viel von ihrem Nahrungsmittelbedarf selbst erzeugen. Wenn von 4 Personen die Rede ist, dann könnten z. B. drei davon einer "normalen" Erwerbstätigkeit nachgehen und eine sich hauptsächlich und die Eigenversorger-Landwirtschaft kümmern. Die übrigen drei Personen können in ihrer Freizeit noch mithelfen und die Zeit, die andere im Fitnesscenter oder am Fussballplatz usw verbringen einsetzen.

Ich finde die Idee gut und wünsche den Leuten viel Erfolg dabei!

Einen Tipp, den ich doch noch anbringen möchte: Seid realistisch und glaubt nicht alles, was Leute wie der schon erwähnte Herr Holzer erzählen. Das sind Selbstdarsteller, von denen man durchaus etwas lernen kann, aber so manches was die ihren Zuhörern hineindrücken ist schon etwas "beschönigt".

Gottfried

  24-07-2011 10:04  50plus
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@gdo

Ich - mit meinen mehr als 50 Lenzen und viel praktischer Erfahrung im Haushalt u. Garten u. Vorratshaltung empfinde dein Projekt als völlig unrealistisch. Ich schätze dich außerdem als blutigen Anfänger ein, denn ansonsten würdest du ja selber wissen, ob dieses Projekt realisierbar ist.

Probiert das Ganze einmal mit einem Hochbeet, bzw. mit 50 m² Gartenfläche aus. Und dann in kleinen Schritten wachsen. Ihr werdet sehen, wieviel Zeit, Arbeit und knowhow nötig ist.

  24-07-2011 10:22  777
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo gdo,

ob das Projekt realisierbar ist, mußt du selber ausprobieren, ich denke so genaue Erfahrungsberichte wird niemand haben. Laß dich von niemand entmutigen, fang an deinen plan in kleinen schritten zu verwirklichen, ich finde die idee gut, ob alles so wird wie du dir es vorstellst wirst du selber herausfinden und du wirst sicher das beste daraus machen.
Ich wünsche dir jedenfalls viel glück dabei.

  24-07-2011 10:24  cowkeeper
Ist folgendes Projekt realisierbar?
jaja, zur Zeit laufen ungefähr gleich viele "Heile-Welt-Propheten" rum, die solche Pseudo-Selbst-Versorgungs-Projekte propagieren, wie vor der Finanzkrise Vermögensberater. Anscheinend ist das das einzig vernünftige und zukunftssichere System. Man muss halt jetzt ein bissl was investieren (eh nur ein paar 100.000€).

Auch das ist eine "Blase" die Platzen wird.

lg cowkeeper

  24-07-2011 10:48  helmar
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Selbstversorgung....nun, wir haben einen Gemüsegarten. Und die grosse Herausforderung in diesem Gartl sind die Schnecken. Es hat sich etwas gebessert seit wir wieder ein paar Laufenten haben. Von Mitte Mai bis Oktober kaufen wir kein einziges Häuptl Salat, haben wir immer selber und frisch. Die Erdäpfel reichen auch einige Monate. Die ersten eigenen Paradeiser aus den Kübeln an der Hausmauer gibts auch bald. Was man an gemüsigen Zuputz für eine gut Rindssuppe braucht, haben wir auch selber........aber für einen 2-3 Personenhaushalt die Zwiebeln oder das Kraut anbauen? Unser Gartl hat das was den Schnecken nicht so schmeckt.......und Ribiselmarmelade hab ich auch schon eingekocht........ Und weil ich Küchenabfälle z.B. nicht wegschmeissen mag, haben wir auch Hühner.Eine gewisse Selbstversorgung ist nicht schlecht, wenn man diese aber nicht gern betreibt, hat sie wenig Sinn. Und dass nicht immer alles funktioniert, da sind noch alle ambitionierten Einsteiger draufgekommen............
Mfg, Helga

  24-07-2011 10:55  mostkeks
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Die Idee ist super, und die Fläche sicher ausreichend. Es gibt ja da die Idee, von einem Morgen Land eine Familie zu ernähren (Ein tolles Buch mit Anleitungen dazu aber ich weiß weder Autor noch Titel).
Man muss ja nicht gleich zum Einsiedler werden, aber ein bisschen autark ist schon nett.
Ich sehe das nicht als Rückschritt, sondern eher als einen Gewinn an Lebensqualität. Ein großer Garten und ein kleiner Zoo dazu ist sicher eine Freizeitaktivität die sich die meisten leisten können.

Ich träume für mich selbst zwar von keiner absoluten Selbstversorgung aber es gefällt mir schon nur alle ein zwei Wochen einkaufen zu müssen und das noch locker selber tragen zu können. Obwohl es Tage gibt an denen man die ganzen kleinen Viecherl verflucht, wenn man nach der eigentlichen Stallarbeit noch eine gute halbe stunde damit verbraucht wird bis alle gefüttert sind.

Wenn man eine Kostenrechnung macht darf man halt nicht mit dem Supermarkt vergleichen, sondern man kann sich jeden Tag freuen wenn man Produkte auf dem Tisch hat, die sich kaum jemand leisten kann! (-;

Bin gespannt, wann wir erste Berichte von deiner/eurer Kommune erhalten!

LG


  24-07-2011 12:50  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Also ich find es schon mal ganz schön bemerkenswert welche Menge an Verachtung und Gehässigkeiten hier zu meiner Frage geschrieben werden.

Wenn das das Sentiment unserer Volkseele widerspiegelt, dann sind wir bereits in einem sehr bedauernswerten seelischen Zustand. Neid und Gehässigkeit die dominanten Emotionen?
Und der Verstand und Höflichkeit und Hilfsbereitschaft bleiben vollkommen auf der Strecke?

Mein Gott was seid ihr nur für "Menschen" geworden?
Wieviel Platz in euren Herzen ist noch für Lächeln und Gutmütigkeit und - Friedfertigkeit?

Doch - ein paar weitere Fakten:
179781 hat es richtig erkannt - das ganze hat mit "Aussteigen" im klassischen Sinne rein gar nix zu tun. Und mit Sekten und "Leuten" und Leutchen die für mich butteln auch nix.
Eher schon würde ich das als Forschungs- und Erfahrungsprojekt das z.B. von einem Bokustudenten gemacht oder verfolgt werden könnte ansehen.
Hätte ich sonst gefragt ob jemand mit einer 40 Stunden-Woche das machen könnte? Sprich, dass es eine bezahlte Arbeitskraft machen soll? Wieviele "Aussteiger" kennt ihr, die sich Angestellte/Arbeiter leisten? Oder hab ich gesagt, dass ich in die Einsamkeit ziehe - oder so was in der Art beabsichtige?
Oder hab ich erwähnt, dass ich alles Gold auf den Markt schmeisse und mich dann aufhängen will?
Wie armselig.

Nein - das Projekt ist mein Privatvergnügen, das ich mir so leiste wie sich andere einen zweiten oder dritten Traktor leisten - es wird mein Hobby sein. Und ich werd auf sonst gar nix verzichten, sondern im Gegenteil es kommt noch ein großer Blumengarten zu dem Ganzen dazu, und es wird einfach nur der Erbauung meiner Seele dienen und der Zweck des Ganzen wird im nächsten Absatz beschrieben.

Nämlich im Gegensatz zu Euch, die Ihr immer nur jammert und alles kritisiert - aber selber gar nix verändert und Euch verkneift, wenn es um Änderungen geht, wo ihr euren Hintern mal über den Tellerrand hinausschieben müßt - habe ich vor konkrete Schritte / Veränderungen zu setzen.

Wenn ich heute in den Billa oder Merkur oder Hofer einkaufen geh - wen unterstütz ich denn da?
Wem helf ich noch größer zu werden und noch größer und mächtiger - in Brüssel? Brauch ich Knoblauch aus China, weil damit die Brüder noch ein paar cent reicher werden können?
Und wem vertrau ich da? Und sind die bei denen ich kaufe auch wirklich vertrauenswürdig? Oder geht es letztlich immer nur ums Geld für ein paar %?

Das Ziel des Projektes ist aufzuzeigen, dass es auch anders geht. Dass man anstelle von Konzernen in Brüssel zu unterstützen, die uns nach und nach alle Freiheiten rauben (oder beschwert ihr Euch nicht dauernd darüber über all die Vorgaben und neuen Richtlinien?) und die Verluste der Banken sozialisieren und die Gewinn privat einstecken - dass man, wir, auch ohne diese Arschlöcher können.
Und zwar sehr gut.

Und dass wir dafür auch noch jede Menge positiver Nebeneffekte dazubekommen: es gibt (z.b. die erwähnte Arbeitskraft) interessante (anspruchsvolle) Arbeitsplätze direkt in der Region, durch die Bewegung (die man bei so einem Projekt jedenfalls hat) tut man seiner Gesundheit was Gutes, die Kinder wachsen wieder in einer natürlichen Umgebung auf und lernen die Natur kennen, lernen kennenzulernen woher unser Essen kommt und wie es entsteht - ist doch gscheiter, wie dass sie vorm Fernseher sitzen oder die Zeit mit irgendwelchen Computerspielen verbringen - und statt den Monokulturen (mittlerweile wächst an jeder Ecke nur mehr Mais) gibt es wieder eine vielfältige Natur, mit möglichst allem was sie zu bieten hat.
Was ist daran verwerflich?
Oder ist es nur verwerflich, weil ihr es Euch nicht vorstellen könnt? Es ist vor 50 oder 100 Jahren hier und überall auf der Welt gegangen - wieso soltle das heute, mit all den zusätzlichen Errungenschaften, nicht auch noch gehen? Ganz im Gegenteil. Und letztlich ist es auch eine Frage, ob man sich das leisten will - oder kann.

Das ganze Projekt, inklusive der weiter folgenden Projekte, dient dazu aufzuzeigen, dass es auch anders geht. Dass es auch ohne grenzenloses Wachstum und ohne China und ohne Brüssel geht.
Und auch dass es GÄNZLICH ohne Förderungen geht. Dass auch ohne Förderungen genügend am Tisch sein wird, und keiner hungern muss oder auf was anderes verzichten muss. Weil nämlich möglichst viel Wertschöpfung lokal und regional bleiben soll, statt dem anderen Ende der Welt und einem obern % zugute kommen soll.

Und dass das ganze auch ohne dass man "aussteigt" und zu den Verrückten gehört möglich ist - sondern dass man sein ganz normales Leben weiterführt und ja eigentlich nur erweitert und bereichert. Und sich halt lediglich überlegt, was beziehe ich von wo und von wem - und was mach ich mir lieber selber - oder innerhalb der selbst gewählten Großfamilie / Wahlverwandschaft.

Womit ich auch schon bei einem der nächsten Stichworte wäre. Aber das ist eine Thema für ein anderes Mal.

Und noch was hab ich - was auch Bestandteil des Projektes ist und sein wird: ich werd mir selbst ein Vermögens- und Einkommenslimit auferlegen. Es muss nicht immer mehr und mehr und immer noch mehr sein. Es genügt, wenn man ein Vermögen von z.B. 2 Mio Euro hat oder ein jährliches Einkommen von rund 200.000 netto. Damit kann man super leben und sich vieles leisten. Und damit kann man mit allem was man darüber hinaus verdient super der Großfamilie / Wahlverwandschaft / lokalen community weiter helfen. Z.B. eine lokale Tischlerei einrichten. Oder einen Chauffeur anstellen. Oder einen Teich anlegen. Oder mehr Grund für die Gemeinschaft zukaufen. Oder eine Ausbildung finanzieren. Wonach halt immer Bedarf ist - und was am besten der Gemeinschaft dient.
Punkt ist: es muss nicht immer nur mehr und mehr sein. Mir ist lieber es geht anderen gut und besser. Ich kann mich noch kindlich daran erfreuen freundliche und lachende Menschen zu sehen - udn verzichte dafür gerne auf noch mehr und immer mehr Talerchen.

Als erstes aber suche ich jemanden, der das Projekt praktisch aufsetzen und in weiterer Folge (u.U. auch aus der Ferne) betreuen kann. Dazu kommt auf jeden Fall jemand, der in unmittelbarer Nähe wohnt und das im Laufe der Zeit selbständig übernehmen kann. Und ich werd nix über den Zaun brechen - es muß rundherum "passen".

Das Ganze wird aller Voraussicht nach irgendwann im kommenden Jahr starten.
Entweder in der Gegend zwischen Hartberg und Weiz (wo ich bereits ein Objekt im Auge hab) oder Nord-, nordwest-Steiermark - oder irgendwo in Nord- oder Westkärnten oder südliches Salzburg.
Wenn wer ein interessantes Objekt (etwas Wald, Wiese/Acker, ausreichend eigenes Wasser, idealerweise mit Quellen + Bach, Höhelage mindestens 6-700 m Seehöhe, kann aber auch wesentlich höher sein, 1-2 ha) weiß - mich bitte kontaktieren.

Was ich nicht ausschließen möchte - das Ganze mit einem Gleichgesinnten/Wahlverwandten durchzuziehen zu starten. Das ist aber keinesweg die Absicht. Sondern ergäbe sich bestenfalls als Zufall. Grundvoraussetzung - jeder bleibt zu 100% (ja sogar zu 1000%) sein eigener Herr. Aber es gibt eine doch breiter angelegte Zusammenarbeit. Wie oben ausgeführt. So wie sie halt in Großfamilien noch manchmal (und früher öfter) üblich ist. War z.B. zwischen meinem Vater und seinem Bruder so. Die haben sich zeitlebens gegenseitig geholfen und ergänzt. Optimales Bündeln der Resourcen - sowie der Modellcharakter des beschriebenen Projektes ist das Thema. Ich habe auch vor das Ganze hier beschriebene zum Thema einer Website and eines Buches zu machen.

Und mit Holzer und Permakultur hab ich nicht viel am Hut ... kenn ich von den Ansätzen und vom Hörensagen. Viel Hype - zuviel "System", zuviel Geschäft für mich. Interessiert mich nicht. Aber vielleicht gibt es ja eine zufällige Menge an Gemeinsamkeiten, die mir jetzt noch nicht bewußt sind. Weil so wie das Projekt in meinem Kopf ist, ist es zwar durchaus "geplant" ... aber ist in der Endausführung eher eine Miniatur des Donauparkes oder Türkenschanzparkes oder Insel Mainau oder von Tara wie einer Gärtnerei.

  24-07-2011 12:59  pa1984
Ist folgendes Projekt realisierbar?
1 ha in der beschriebenen Lage müsste ausreichend sein.
Ich muss gestehen, die Idee einer Selbstversorgergemeinschaft (Komune) hat schon etwas faszinierendes.
Versuch doch einfach mal herauszufinden, ob du mit dieser Idee Gleichgesinnte finden kannst. Das Internet bietet sich dafür an. Ich denke, dass ein solches Projekt in einer Gruppe leichter realisierbar ist. Ohne Kompromisse wird es (zumindest am Anfang) sicher nicht gehen. Halte uns auf dem Laufenden, ich bin am Fortgang deiner Idee interessiert.

  24-07-2011 13:01  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Mostkeks ... ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen ... und weiß was mit Tieren für Arbeit verbunden ist. Daher auch wird dieser Bereich ein unwesentlicher Bestandteil sein - da wird es mit Sicherheit irgendwo in der Nähe einen Bio- oder Demeterbauern geben.

Bienen, ein paar Hennen, vielleicht einen Fischteich ... viel mehr will ich nicht.
Bin auch kein wirklicher Fan von Verspeisen von Tieren.

Die Menschen sind ja in Wirklichkeit die meisten total verlogen - müßten sie die Tiere die sie essen selber töten - würden wahrscheinlich die meisten zu Vegetarieren werden.

Ich selbst bin kein 100%iger Vegetarieren, also auch noch verlogen ... aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich zu einem werden könnte. Denn mir ist immer bewußt wieviele Gemüsesorten und rezepte es gibt - und wie wenig davon du in unseren heutigen Supermärkten, geschweige denn Bio-Produkten findest. Das ist ein echtes Trauerspiel.

Nein, Tiere zu verspeisen ist eher nicht meine Sache - dafür aber werd ich mir eine Köchin und eine Rezeptdatenbank leisten ... (;-))

  24-07-2011 13:08  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Cowkeeper - du irrst. Und Sehr.

"NACH" der Finanzkrise, nach den Finanzkrisen, die noch kommen werden - wird das DER Renner sein.

War auch nach 2008/2009 so - da sind die Umsätze der Bau- und Grünmärkte (Do-it-yourself) sprunghaft angestiegen.

Das ist nach allen Krisen so. Ganz normal, wenn die Leute nicht mehr das Geld und Einkommen haben, das sie vorher hatten.

Was fehlt ist - es ist noch keine "Kultur" geworden. Es ist noch nicht "in". Aber das wird sich noch ändern.

  24-07-2011 13:14  leitnfexer
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo!

Das Ganze erinnert mich sehr an die "Jena-Hof" Geschichte von SeppH. ? Da sieht man, wie leicht so etwas schief gehen kann. Allerdings haben die vom JH geglaubt, das ginge ohne Arbeitsaufwand...?
Großfamilien verschwinden aufgrund der zu hohen sozialen probleme? Die Kost der Selbstversorger vor 50 und mehr jahren war nicht grad abwechlungsreich(Erdäpfel, Sauerkraut, eingelegtes, surfleisch, speck,..) Mangelerscheinungen waren da noch häufig.
Ich denke, so eine Anlage solte auf jeden Fall von klein an wachsen, sonst ist es zu Scheitern verurteilt!
so frei..
gruß
leitn

  24-07-2011 13:19  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Inge ... danke für deine netten und ermunternden Worte!

Es wird mich sicher keiner hier davon abhalten. Das was mich bisher davon abgehalten hat waren fehlende finanzielle Mittel. Aber ab nächstem Jahr werde ich es mir leisten können.

Von entscheidender Bedeutung aber wird sein, dass ich eine Arbeitskraft finde, die das mit Herz und Seele und Ausdauer betreiben kann und will. Von meinen Bioladenzeiten her hab ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten am Anfang immer ganz begeistert sind - und dann im Laufe der Zeit diese Energie und dieser Elan nachlassen - und irgendwann nach 1-2 Jahren wird alles zur Gewohnheit und wird lieblos gemacht.

Ich hab bisher in meinem Leben erst eine solche Person getroffen - die war soo total super. Immer willig, immer fleissig, immer freundlich, immer hilfsbereit, hat immer die Arbeit von selber gesehen,die notwendig war - eine Seele von Menschen. Aber leider ist diese Dame jetzt schon über 70, mit schwer kranken Mann usw.

Das ist meines Erachtens ein Knackpunkt ... die richtige Person zu finden, die das betreut. Weil ich selbst bin woanders - nämlich beim Geldverdienen - viel besser (nein eigentlich "effizienter") eingesetzt. Aber ich werd sicher mitarbeiten, soweit es die Zeit zuläßt ...

Klöster haben doch häufig solche Selbstversorgungsgärten ... im schlimmsten Fall klapper ich das eine oder andere Kloster ab ...

  24-07-2011 13:44  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
leitnfexer .. meine Mutter hatte einen solchen Garten und mein Vater hatte einen 1 ha großen Obstgarten + diverse Tiere.
Einkauft wurde eigentlich nur Brot, Mehl, Salz, Öl, Reis usw. Soweit ich mich errinnere - wurde nie Obst und Gemüse und Fleisch oder Wurst oder Milchprodukte eingekauft. Ausser 2x im Jahr Orangen und Bananen.

Mit dem Verschwinden der Großfamilien hast du recht .. dafür aber sind die Menschen grundsätzlich heute offener und wissen mehr ... und also hast Du eher die Möglichkeit zu Wahlverwandtschaften.

Ausserdem haben wir heute eine solche Vielfalt an Obst und Gemüsen und Produtkionstechniken (Glashäuser), dass ich mir null Sorgen um die Vielfältigkeit mach.
Ich glaub umgekehrt - dass heute die meisten eine einfältigere und gesundheitsschädlichere Kost haben, wie ich es noch hatte. Nur ein Beispiel: schau mal in welchem Supermarkt du heute noch "frische" Erbsen (geschweige denn Bioerbsen) bekommst? Oder schwarze Ribisel. Oder Mirabellen, oder Kriecherln? Im Supermarket bekommst Du ein Standardprogramm - alles links oder rechts davon rechnet sich nicht mehr, daher gibt es diese Dinge nicht mehr.
Wie auch immer - das hat/nimmt man heute selbst in der Hand - oder läßt sich halt abfüttern wie die Schweine.

E ist die Frage was man unter Großfamilie versteht. Das können ja schon Vater+Mutter und zwei Kinder mit jeweils Familie sein. Vielleicht noch der eine oder andere Freund. Kann schon genug sein.

Holzer interessiert mich nicht .... ich will keine neue Religion.
Oder doch?
JA - raus aus der Geiselhaft der Banken und raus aus dem Globalisierungswahns und raus aus dem "es muss immer mehr und mehr und mehr sein".


@50plus ... ich hab bisher in meinem Leben alles erreicht was ich wollte. Manches ging schneller, manches langsamer. Und ich hab als ca 20-jähriger bei erheblich Minus Null (höher 5-stelliges minus) und mit 5000 Gehalt und 3000 Miete bei der Erzdiözese Wien begonnen. Ohne einen Cent von zuhause oder jemanden anderen.
Also ich hab schon schwierigers überstanden und mich darüber hinweg gesetzt.

Aber trotzdem großartig wie ermunternd du immer bist ... hoffentlich Du flößt Deinen Kindern mehr Selbstsicherheit und Selbstvertrauen ein!

Zu deinem ersten Eintrag in diesem Thread. Beide Fragen wurden bereits früher von mir beantwortet.

  24-07-2011 13:47  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
50plus ... sorry, das mit deinen 2 Fragen was in einem andern Thread - wie auch immer, wurde bereits früher beantwortet.

  24-07-2011 14:32  teilchen
Ist folgendes Projekt realisierbar?

@gdo

Dein Vorhaben hört sich zwar vordergründig interessant an, es fühlt sich aber nicht gut an. Du hast jahrelang, wenn nicht jahrzehntelang von einem System profitiert, das die derzeitige wirtschaftliche Misere hervorgebracht und vielen Menschen Schaden hat.
Ich denke, ich schätze das richtig ein, dass Du sehr aktiv am Kapitalmarkt teilgenommen hast bzw. teilnimmst?

Der Kapitalmarkt "funktioniert" nur als Gemeinschaftssystem, leider im Ungleichgewicht, da einige wenige viel davon abschöpfen, was viele andere erwirtschaften müssen.
Jetzt hat dieses System scheinbar bald ausgedient, Zeit wird's, und wir alle sind aufgefordert, nach sinnvolleren Systemen zu suchen, die der Gemeinschaft mehr dienen.

Du wüsstest vielleicht mehr als andere wie es geht - aber Du flüchtest in eine isolierte Autarkie, wo Dich alles andere scheinbar nichts mehr angeht.
Du solltest helfen die Suppe auszulöffeln, die Du mit eingebrockt hast.
Gilt für uns alle.

Stattdessen profitierst Du weiterhin am kapitalistischen System, und wenns ernst wird, hast Du Deinen Kartoffelacker zu Hause, und alles andere geht Dich nichts an.
Das ist bloß ein weiteres System, das Egoismus und Selbstsucht bedient.
So werden wir nicht weiterkommen auf der Welt.

Vielleicht ist das der Grund, warum Dir manche kritische Wellen entgegenschlagen. Dein Plan fühlt sich einfach nicht gut an.
Du willst schlauer sein als die Gemeinschaft, aber letztlich hat die Gemeinschaft die höhere Intelligenz.


  24-07-2011 14:55  Moarpeda
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@gdo

da du dein objekt scheinbar noch nicht hast, solltest du darauf achten keinen schattigen platz zu kaufen, bedenke, im sommer scheint überall die sonne hin und man glaubt gar nicht was sie in den anderen jahreszeiten davon abhalten kann plätze zu besonnen

weiters solltest du darauf achten nicht zuviel zeit im auto zu verbringen, das nervt mit der zeit.

....und wie halt bei jeder anderen "baustelle " auch, es läuft nie so wie man es geplant hat, aber egal...

und solche zwischenrufe wie:
"....hast Du Deinen Kartoffelacker zu Hause, und alles andere geht Dich nichts an."

.....kannst du ruhig ignorieren, es bleibt ja jeder unbenommen sich einen kartoffelacker zuzulegen,
es schreien ohnehin nur jene die die zu faul sind um einen acker zu bearbeiten,
ist halt bequemer selber neidig sein und anderen ein schlechtes gewissen zu bereiten.


  24-07-2011 15:12  teilchen
Ist folgendes Projekt realisierbar?

@Moarpeda

gdo lässt ja bearbeiten, wie er selber schreibt... Solche Möglichkeiten hab ich tatsächlich nicht.


  24-07-2011 15:21  Restaurator
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@teilchen:
im grundsatz hast du da recht, aber es steht jedem frei jederzeit überall auszusteigen wenn's nicht mehr passt. wenn ein mafiosi aussteigt sagen wir ja auch nicht, dass er weitermachen soll nur weil er vorher vom system mafia profitiert hat.
ob die gemeinschaft eine höhere intelligenz hat bezweifle ich, sie ist aufgrund ihrer masse nur durchsetzungskräftiger. so sehe ich die demokratie auch nur als diktatur der mehrheit - siehe den umgang mit minderheiten.
gdo vorzuwerfen er hätte dann einen kartoffelacker zu hause und alles andere wäre ihm in selbstsucht und egoismus egal - das greift auch zu kurz. er wird sich dann alleine wenn's eng wird mit vielen verbünden müssen um seine ernte vor jenen zu schützen, die nicht vorausgeplant haben oder zu faul dazu waren. diese werden sich nämlich in gemeinschaftlicher intelligenz verbünden und zerst dem gdo alles wegfressen, dann dem nächsten, usw.
in den 20ern des vorigen jahrhunderts gab es solche situationen, die wanderarbeiter (viele aus italien) waren für die bauern eine grosse plage, die haben sich einfach nicht nur überall bedient, sondern z.b. auch durch abreissen grosser äste - um an die früchte zu kommen - nachhaltigen schaden angerichtet. die magd eines vorbesitzers von unserem haus wollte solche beim abreissen der kirschbaumäste vertreiben, der vorbesitzer kam ihr zu hilfe als sie tätlich angegriffen wurde und beide wurden daraufhin von mehreren arbeitern mit faustgrossen steinen beworfen. die magd lag dann noch 3 wochen im spital bevor sie verstarb. da nicht nachgewiesen werden konnte wer den tödlichen stein geworfen hat blieb die tat ungesühnt.
genau mit solchen dingen werden wir uns auseinandersetzen wenn's wirklich eng wird - und das muss nur ein kleiner teil der bevölkerung sein damit sowas einreisst.
@gdo:
ich hab vor 18 jahren begonnen mir eine selbstversorgung aufzubauen. was funktioniert wirft etwas überschuss für einen nebenerwerb ab, deckt aber nur die laufenden "kleinen" kosten. zäune, maschinen, etc. müssen im voraus wuerfinanziert werden. ob sich die jemals wieder hereinspielen glaub ich inzwischen nimmer.
was immer funktioniert sind hühner und kaninchen, beerenobst und der hausgarten. bei den schafen und ziegen bin ich bereits auf futterzukauf angewiesen, der arbeits- und vor allem maschinenaufwand für selber heu machen wäre zu gross. da ist es gscheiter den viehbestand so zu erhöhen, dass man sich die mäherei weitgehend spart, die mehrproduktion der tiere zahlt das grumet für den winter mehrfach.
bei den obstbäumen is das so eine sache. in einem jahr hast (fast) nix, im nächsten könntest die hälfte wegschmeissen. mit den baumschulunterlagen auf meinen extremstandorten kann man sowieso brausen gehen, da wachst auf dauer nur auf sämling veredeltes obst. mit den "guten" alten sorten kann man sich noch einmal wehtun, wenn z.b. nach 10 oder 15 jahren die geliebten lederäpfel plötzlich mehltau kriegen und du der sache nicht mehr herr wirst. spritzen soll ja nicht sein. um etwas so zu optimieren, dass deine idee einigermassen umsetzbar wird reicht meines erachtens ein menschenleben nicht aus. 20 - 25 jahre brauchts du meiner erfahrung nach einmal um deinen boden, dein klima, deine lage so kennenzulernen, dass die sorten, die pflanzplätze, usw. passend gewählt werden können.
im übrigen nimmt dich sowas mehr und mehr gefangen und auch wenn du es mit freude machst wirst du irgendwann draufkommen, dass du eigentlich - abgesehen vom broterwerb - nur mehr für die selbstversorgung lebst. beginnst du dann zu optimieren, dann gehst du mit jedem schritt wieder in richtung konventioneller produktion, grösseren investitionen, usw.
wenn du aber nur "herrenbauer" und manager eines vorzeigebiohofes sein willst und andere machen die hofarbeit, dann....
wenn mei nachbar z.b. sagt: "gestern hab i brennholz g'schnitten", dann war des a russische asylbewerber. und wenn er sagt er hat umgstochen, dann a. und beim zaunbauen für die ziegen war er's auch. i bin ma sicher, wenn er sagt, dass er mit seiner frau..... dann war des wahrscheinlich a noch der schwarzarbeiter.
was ich sagen will damit: wennst sowas echt durchziehen willst musst auch voll mit drin hängen. ana dem von der sache nix gehört, den kannst a zeit lang mit schöne reden begeistern, dann wird er / sie aber glei wieder abspringen.

  24-07-2011 16:08  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Restaurator ... lustig wir hatten ja früher schon "Berührungspunkte" .... jetzt haben wir sie wieder ...

ich hab vor 18 jahren begonnen mir eine selbstversorgung aufzubauen. was funktioniert wirft etwas überschuss für einen nebenerwerb ab, deckt aber nur die laufenden "kleinen" kosten. zäune, maschinen, etc. müssen im voraus wuerfinanziert werden. ob sich die jemals wieder hereinspielen glaub ich inzwischen nimmer.
==> ja, ich weiß dass dafür einiges des Ersparten drauf gehen wird. Aber das sind Einmalaufwendungen, die sich danach in Grenzen halten werden. Abgesehen davon, dass ich das Ganze eher klein halten will - ganz bewußt (wegen des Zieles) - und daher auch nicht mit so hohen Kosten zu rechnen hab.

was immer funktioniert sind hühner und kaninchen, beerenobst und der hausgarten. bei den schafen und ziegen bin ich bereits auf futterzukauf angewiesen, der arbeits- und vor allem maschinenaufwand für selber heu machen wäre zu gross. da ist es gscheiter den viehbestand so zu erhöhen, dass man sich die mäherei weitgehend spart, die mehrproduktion der tiere zahlt das grumet für den winter mehrfach.
==> Daher hab ich vor die Tierhaltung auf ein Minimum zu reduzieren. Ich kenne alle diese diversen Probleme. Inklusive der Pharma die dahinter steckt. Ich und meine Familie brauchen kein Fleisch zum Überleben, ausser unser Hund - und wenn dann geh ich zum nächsten Bio- oder Demeterbauer (und nicht zum nächsten Konzern) der das bietet.

Bei den Obstbäumen is das so eine sache. in einem jahr hast (fast) nix, im nächsten könntest die hälfte wegschmeissen. mit den baumschulunterlagen auf meinen extremstandorten kann man sowieso brausen gehen, da wachst auf dauer nur auf sämling veredeltes obst. mit den "guten" alten sorten kann man sich noch einmal wehtun, wenn z.b. nach 10 oder 15 jahren die geliebten lederäpfel plötzlich mehltau kriegen und du der sache nicht mehr herr wirst. spritzen soll ja nicht sein.
==> Alle genannten Problem kenn ich von meinem Vater, der ca 150 z.T. riesige Obstbäume hatte und dazu aber noch (nichtwissend) gespritzt hat.
Ich hab keine fixen Antworten drauf. So wie der Ertrag nicht fix ist. Aber ich hätte auch keine Scheu bei anderen Biobauern oder Obstbauern nachzufragen. Ansonsten hab ich ein generell einigermaßen gutes Gespür für Krankheiten und wie sie zu behandeln sind. Aber natürlich wird es diese Problem geben. Aber wir werden diese Probleme "überleben" wie wir sie schon vor 40 Jahren überlebt haben.
Daran hab ich nicht die geringsten Zweifel.

um etwas so zu optimieren, dass deine idee einigermassen umsetzbar wird reicht meines erachtens ein menschenleben nicht aus. 20 - 25 jahre brauchts du meiner erfahrung nach einmal um deinen boden, dein klima, deine lage so kennenzulernen, dass die sorten, die pflanzplätze, usw. passend gewählt werden können.
==> Ich bin in der glücklichen Lage mir das Klima und die Region einigermaßen aussuchen zu können. Heißt ich werd aller Voraussicht nach in einer klimamäßig eher begünstigten Lage sein. Was nicht heißt, dass das Wetter trotzdem genannte Probleme bereiten kann. Diesen Problemen bin ich bereit mich zu stellen. Wenn das Modell einmal grundsätzlich funktioniert - dann geht es darum es auch für andere abweichende Lagen anzupassen. Ich hab auch nix gegen überregionale Zusammenarbeit - z.B. ein Steirer auf 600m Seehöhe arbeitet mit den Tiroler auf 1500 Seehöhe zusammen. Diese Dinge sind ja heute keine Problem mehr - da haben wir ja unendliche viele Vorteile gegenüber vergangenen Generationen.

im übrigen nimmt dich sowas mehr und mehr gefangen und auch wenn du es mit freude machst wirst du irgendwann draufkommen, dass du eigentlich - abgesehen vom broterwerb - nur mehr für die selbstversorgung lebst. beginnst du dann zu optimieren, dann gehst du mit jedem schritt wieder in richtung konventioneller produktion, grösseren investitionen, usw.
==> Ich verdiene gottseidank genug um nicht davon abhängig zu sein - oder von dem Projekt und seinem Fortgang selbst getrieben zu werden. Ich bin mir bewußt, dass das ein Vorteil ist, den andere nicht haben. Aber ich habe auch über 30 Jahre lang dafür gespart und gearbeitet - und hab in all den Jahren nur einen einzigen Urlaub gehabt. Also hab ich auch kein schlechtes Gewissen deswegen.
Ja - und natürlich kann es schiefgehen. Aber das wird mich nicht aufhalten.

wenn du aber nur "herrenbauer" und manager eines vorzeigebiohofes sein willst und andere machen die hofarbeit, dann....
wenn mei nachbar z.b. sagt: "gestern hab i brennholz g'schnitten", dann war des a russische asylbewerber. und wenn er sagt er hat umgstochen, dann a. und beim zaunbauen für die ziegen war er's auch. i bin ma sicher, wenn er sagt, dass er mit seiner frau..... dann war des wahrscheinlich a noch der schwarzarbeiter.
was ich sagen will damit: wennst sowas echt durchziehen willst musst auch voll mit drin hängen. ana dem von der sache nix gehört, den kannst a zeit lang mit schöne reden begeistern, dann wird er / sie
aber glei wieder abspringen.
==> ich kenne das Problem von meinem Reformhaus - "wenn die Katz aus'm Haus ist, haben die Mäus Kirtag". Ich hab den Laden auch genau aus dem Grund aufgegeben, weil ich erkannt habe, dass ohne den Chef (und das Hirn und die Seele des Ganzen) im Haus - es auf Dauer nicht funktioniert. Zumal auch das Geschäft ca 150 km von meinem Arbeitsplatz war.
Beim nächsten Projekt lebe ich vor Ort. Und arbeite selber, zumindest teilweise mit. Und die "Herrenart" liegt mir nicht. Wenngleich es solche und solche "Herren" gibt.

Ich danke dir aber auf jedenfall für Deine "Anteilnahme" und deinen ehrlichen Beitrag. Und ich denke, dass wir uns noch öfters - ganz zufällig - "über den Weg laufen werden".

Welche Maschinen sind empfehlenswert?
die Fragen ....

  24-07-2011 17:29  Haa-Pee
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bravo!

das ist der schritt des lebens denn du da machst,die reine selbstversorgung auf ein paar ha grund mitten in österreich....

da lachen die hühner ,es verbiegen sich die tomaten bei solch geistigen gespinnsten....

die lebenshaltungskosten aufgrund des zukaufen von lebensmittel machen ein zehntel deines lebensaufwandes auf.....

am besten überlegst wie du deine "jurte" im winter warm bekommst und woher der strom für den täglichen gebrauch kommt....und wie man das bezahlt.....

back to the roots funktioniert nur einzig und allein im eichensarg.......!

  24-07-2011 18:30  Restaurator
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@haapee:
a schaaas!
klar kannst um 10% deines lebensaufwands einkaufen. aber dann isst schlechter wie meine viecher.
der gewinn liegt in der qualität:
supermarkteier die fad schmecken um 20 cent je stück oder eigene eier bester qualität die 35 - 40 cent pro stück kosten täten?
4-wöchige tagger - supermarkthendl um 4 € des kilo oder meine eigenen 6-monatigen sulmtaler wo des kilo - wenn erhältlich - mit rund 25€ gehandelt wird?
fruchtsaft um 1€ den liter, dehydriert, wieder angrührt, usw., oder selbst produzierten saft aus beerenobst, äpfel und birnen?
relativ fad schmeckendes, billiges fleisch oder meine eigenen schafe und ziegen die nur aufgrund der dauerweide am kräuterreichen magerrasen ganz von selbst nach kräutern schmecken?
so könnt ma die liste weiterführ'n.
der eine isst halt zum überleben, der andere hat jedesmal einen genuss auch noch.
würd ich das, was wir essen und selbst produzieren am freien markt erwerben wollen, dann tät ich einen teil gar net kriegen und unsere ausgaben für lebensmittel täten sich in ungeahnte höhen schwingen. mit 10% wär jedenfalls nix. dazwischen liegt - abgesehen vom luxuxs der besten qualität - der gewinn.
und: was für "roots" meinst'n? die steinzeit kannst net meinen. da haben's ja alles mögliche quer über'n kontinent gehandelt, allem voran salz. das mittelalter? wo in der weststeiermark z.b. unzählige teichanlagen die betuchten - allen voran die kirchenleut - in halb europa mit fisch versorgt haben?
lies oben genau nach, kein mensch behauptet, dass es um 100%ige autarkie gehen soll. aber wenn ma des ziel von haus aus zu kurz steckt wird's nix. warum muss ma immer auf a ziel laufen und des unbedingt erreichen? isses net oft schöner nur die richtung am horizont festzulegen und dann zu schauen wie weit man kommt?

  24-07-2011 18:57  gdo
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teilchen ... du bist leider etwas oberflächlich mit deinen Gedanken ...

Habe ich die Regeln dieses Systems gemacht?
Oder machen das die Wasserträger der 1% die faktisch hinter dem Vorhang regieren?
Gibst Du was von Deinen Förderungen ab, nur weil das System vielleicht nicht richtig ist?

Also ich nehme am System teil mit allen anderen. Und jeder hat das Recht daran teilzunehmen oder nicht. Keiner wird gezwungen an den Börsen zu spekulieren oder nicht zu spekulieren oder sein Gold in Gold oder nicht in Gold anzulegen. Ich kann nur sagen, jeder der es in den jetzten Jahren nicht gemacht hat, hat halt ziemlich viel versäumt. Und ist dabei einem Kunden, der bei der Bank 10 Philharmoniker kauft, deswegen der Kopf einzuischlagen, ist er deswegen ein schlechter Mensch?

Die Welt ist nicht in dem Zustand in dem sie ist, wegen mir oder einer Handvoll Leute die Ihr Geld in Gold angelegt haben - sondern wegen den Großbanken und den 1% (z.B. Montesanto) , die sich die Gesetze so richten, dass sie selbst am meisten profitieren. Z.B. indem innerhalb eines Jahrzehnts die ganzen Fabriken nach Asien oder Osteruropa abwandern und bei uns Zehntausende arbeitslos werden, weil es halt im Osten oder in Asien billiger zu produzieren ist.
Oder weil es die Banker schaffen alle Regulative zu beseitigen (gemäß dem Mantra dass der freie Markt alles löst - was ja in Wirklichkeit total falsch ist, weil sich am Ende immer nur die Großen durchsetzen) und Gewinne zu privatiisieren und Verluste zu sozialisieren. Oder weil die Herren Politiker Ihren Schädel nur mehr bei den Wahlen haben, und dafür selbst ihre Großmutter oder uns alle und unser Kinder verkaufen würden, nur um die nächsten Wahlen zu gewinnen.
Das meine Liebe sind die Ursachen für die Sch... in der der Westen sitzt.

Also schieb nicht mir die Schuld für was in die Schuhe, was ich nicht gemacht hab - und was ich auch nicht ändern kann.
Wieso denkst Du immer dass Du immer auf die Kleinen, auf den Einzelnen, auf Deinen Nachbarn, der im selben Boot sitzt wie du hinhauen mußt??? Was rennt da in Deinen Gehirnzellen falsch???

Hab mal den Mumm und hau auf die hin die schuldig sind, auf die die Gesetze machen, oder jene die jene festlegen, die die Gesetze machen. Nicht ich oder der Biolix oder wer auch immer ist schuld ... sondern die, die du bei der nächsten Wahl wiederwählst.

Aber ich versuch das beste daraus zu machen. Ich verdiene was geht - und gehe DANN meinen Weg, ohne Unterstützung derjenigen, die das System dahin gebracht haben wo es heute ist. D.h. ich versuche einen neuen besseren Weg zu finden, der vielleicht ein Modell sein kann. Oder auch nicht - aber ich versuch es auf jeden Fall. Ich versuch was anderes was gesünder ist, was für die Kinder besser ist, was für die Arbeitsplätze besser ist, was für duie Region bessser ist ... und trag mein Scherflein bei, so gut ich kann.
Was ist daran verwerflich?

Was trägst Du zur Verbesserung und Änderung des Systems bei?
Ausser auf Deine Nachbarn hinzuschlagen?


@haapee ... dazu ist einfach nur rein gar nix zu sagen.

  24-07-2011 19:30  cowkeeper
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Tja, die Betrachtungsweise eines solchen Projektes, hängt, wie mir erst jetzt klar wurde, schon extrem vom persönlichen (großteils finanziellen) Hintergrund ab. Bei richtig gutem finanziellem Hinterhalt, und laufend gesichert gutem Einkommen ist es wahrscheinlich wirklich die höchste Form der Lebensqualität, die man sich schaffen kann. Die ständige Freude (aber auch Herausforderung) am selbst geschaffenen. Wenn man das dann auch noch essen kann... Köstlich.
Einzusehen, wenns auf die 100.000 jetzt nicht so ankommt.

Aus meiner (und wahrscheinlich vieler hier) Sicht, ist es halt eben so, dass man gerade dabei ist sich einen Betrieb aufzubauen, vielleicht langsam aus dem gröbsten rauskommt, aber IMMER IMMER wirtschaftlich sein muss, um weitermachen zu können.
Das wir dabei oft vieles von dem was du machen willst, haben, und somit eine Lebensqualität, für die andere viel, viel Geld ausgeben, muss man sich immer wieder erst bewusst machen, und zusehen, diese nicht mit der Rationalisierung zu verlieren.

lg cowkeeper




  24-07-2011 19:43  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
So ist es Restaurator ... man gewinnt:

Vielfalt und Frische, die Du heute im supermarkt überhaupt nicht mehr bekommst - weil es sich für die Märkte nicht rechnet. Du bekommst vielleicht 10% von dem was es gibt, und 5% in Bioqualität - und frisch fast gar nix mehr. Dafür kann man dutzende Beispiele anführen.

Weiters - die Kinder. Das ist ein undendlich langes Thema. Ich sag nur: Kinder die vorm Fernseher oder dem Computer mit Fastfood aufwachsen - oder Kinder die sich den größeren Teil des Tages im Freien auf der Wiese, im Garten, im Wald aufhalten. Die all diese Dinge kennenlernen durften und sich Reserven für ein Leben lang anlegen. Ich gehöre zu diesen Kindern, hatte so ein Glück - aber ich weiß auch wieviele dieses Glück heute nicht mehr haben. Das will ich meinen Enkeln auch möglich machen.
Wie willst das dem Haapee umrechnen?

Weiters die eigene Gesundheit. Jeder halbwegs gebildete Mensch weiß heute das Sitzen und Sitzarbeit und mangelnde Bewegung die Hauptursache für alle unsere Zivilisationskrankheiten sind. Dazu die frische Luft, die Berührung mit den tausenden Naturstoffen, die unserem Körper noch mit der Natur verbinden und verhindern, dass wir Allergien bekommen und ein gesundes und funktionierendes Immunsystem haben.
Wie willst das dem Haapee umrechnen?

Dann das Vertrauen in die Nahrungsmittel, die du kaufst. Wir alle wissen, worauf es da ankommt - möglichst billig, möglichst effizient, möglichst schnell und ohne Insekten und Ungeziefer und ohne dies und das gewachsen, möglichst haltbar, möglichst färbig, möglichst pikant ... die Liste kannst Du unendlich fortführen. Ich kauf in einem Supermarkt heute nur mehr einen absoluten Bruchteil dessen was angeboten wird - weil das meiste angebotene Zeug nur mehr Chemie und Dreck ist, wo keiner mehr weiß durch wieviele (schmutzige) Hände es gegangen ist und was alles drinnen ist. Weil es geht nur mehr um den Preis. Und schon lang nicht mehr darum was drinnen ist. Abgesehen davon, dass das meiste davon eh schon lang und weit entfernt von gesund ist.
Wie willst das dem Haapee umrechnen?

Dann ist mir lieber ich zahl ein bißchen mehr und dafür hat eine Frau oder ein Mann aus dem Ort einen gesunden (nicht sitz) Job der ihn ausfüllt - und wo mit dem Job vielleicht auch noch eine Freundschaft verbunden ist - anstatt dass ich den Hofer-Brüdern und ein paar Großaktionären ihr Leben auf dem Bahamas versüß.
Wie willst das dem Haapee umrechnen?

Das ist eines was ich gelernt habe - Du kannst die Menschen nicht ändern.
Es gibt die die nur in Cents und Euros und in Dollars rechnen - und es gibt eine kleine andere Gruppe denen es auch noch um was anderes geht. Das läßt sich nicht ändern - das ist das Ergebnis unseres Systems und unserer Gesellschaft.
Das einzige was Du ändern kannst ist Dich selbst und Dein näheres Umfeld in dem Du lebst - und das mach ich.

Darwin wird letztlich immer recht haben.
Dabei kommt es aber schon überhaupt nicht auf Cents und die Größe an. Sondern im wesentlichen auf die "im weitesten Sinne" Gesundheit und Fexibilität des/eines Systems. Und auf noch funktionierende Instinkte was zuträglich ist und was nicht. Diese Dinge kennen keinen Preis. Die sind auch in keinem Preis enthalten. Und das steht auch auf keiner Zutatenliste oder Lebensanleitung.
Sie sind es aber die über die Zukunft des Systems und letztlich des Individuums und seiner Nachkommen entscheiden.

Vollkommen gleichgültig, was ein Haapee oder ein teilchen oder wer auch immer dazu zu sagen hat.

Manche verstehen das - und andere wiederum nicht.
Das wird sich nie ändern - das ist schon seit Menschengedenken so.

Also - vielleicht gibt es noch ein paar sachliche Beiträge zum Thema ...


  24-07-2011 19:48  gdo
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Danke Cowkeeper ... eine wunderbar ehrliche und auch absolut zutreffende Antwort!

  24-07-2011 21:06  Hirschfarm
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Bei aller Hochachtung: Diese Form der Landwirtschaft ist deshalb ausgestorben weil sie auf Kosten der Menschen geht. Der Arbeitsaufwand für ein derartiges Vorhaben ist enorm und ich glaube du unterschätzt das massiv. Auch die Supermärkte erkennen den Mangel an guten Produkten. Früher gab es die Anti Matsch Tomate. Unkaputtbar und geschmeckt hat sie wie totes Wasser. Mittlerweile kannst du auch in Supermärkten wieder Tomaten kaufen die sich den Namen verdient haben und herrlich schmecken.
Prinzipiell ist die Eigenversorgung mit einem Gemüsegarten und ein paar Hendln super, aber für den urbanen Bereich leider halt nicht durchführbar. Außerdem glaube ich daß die Masse der Menschen schlicht und einfach zu bequem ist sich auf diese Art und Weise ihr Essen zu besorgen.
Dein Projekt ist realisierbar , aber es wird in einem finanziellen und psychischen Desaster deinerseits enden.
mfg
p.s.: Miet dir wo ein paar 100 m² Gemüsegartl und bewirtschaft das einmal ein Jahr!

  24-07-2011 21:51  Haa-Pee
Ist folgendes Projekt realisierbar?
an gdo und konsorten die solch gesülze mit elend langen geschreibsel vom zaun brechen.
der rat der weisen.

anstatt über die mistarten zu philosophieren, ob es auch kuhmist bedarf......

mach was! anstatt hier deine zeit zu verschreiben, dann bist du oder seit ihr glaubwürdig......und wenn du es länger als 1 jahr durchziehst verneige ich mich höchstpersönlich vor dir und deiner leistung.....

ansonsten schreib deine subdebilen ideen ins tagebuch oder mach einen roman draus....!

  24-07-2011 22:06  teilchen
Ist folgendes Projekt realisierbar?

@restaurator

Wenn wir so weit sind, dass wir wieder unser Essen mit Klauen und Zähnen verteidigen müssen, dann haben wir über die Jahrtausende nichts dazugelernt. Ich finde, es ist nicht erstrebenswert, in einer Gesellschaft zu leben, in der man sein Hab und Gut verteidigen muss.
Die Gesellschaft ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied, also hilft es nichts, selber etwas zu haben, aber rund um sich herum ist Armut. Was ist die Erfüllung eines solchen Lebens?


@gdo

Ich arbeite auch in der Diözese Wien, allerdings ehrenamtlich, neben meinem Brötchenberuf.
Das ist mein Beitrag zur Änderung des Systems.

Wir alle sind Teil des Systems, auch wenn unser Anteil kleiner als der der Investmentbanker oder der Politiker ist. Somit tragen wir alle Verantwortung für dieses System, ob wir wollen oder nicht.
Auch Du hast das System dorthin gebracht, wo es heute ist, ich auch. Wir können uns nicht davonschleichen.
Dein Projekt ist vielleicht eine Lösung für Dich selbst, aber für den Großteil der Gemeinschaft ist es unerreichbar, und Dein Output fließt Dir selber zu, die Gesellschaft hat nichts davon. Du sagst selber, dass Du einiges an Geld zusammensparen musstest, bis Du Dir dieses Projekt verwirklichen kannst. Wieviele können sich das leisten?


  24-07-2011 22:23  teilchen
Ist folgendes Projekt realisierbar?

@restaurator

Die Intelligenz der Gemeinschaft beziehe ich aus der "Weisheit der Vielen" oder "The Wisdom of Crowds". Du denkst vielleicht an etwas anderes, wenn Du von der Dummheit der Masse sprichst.
Die Intelligence of Crowds besagt, dass die Kumulation von Informationen in Gruppen zu gemeinsamen Gruppenentscheidungen führen, die oft besser sind als Lösungsansätze einzelner Teilnehmer.
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weisheit_der_Vielen

Die Medien für die Intelligenz der Masse sind Facebook, Google+ & Co.
Wir spüren das vielleicht noch nicht so deutlich, aber sieh Dir die Befreiungsbewegungen in Ägypten und jetzt in Weißrussland an. Das sind Resultate von Crowd Intelligence.
Ich finde das hochinteressant, was da jetzt passiert, und wir werden noch mehr davon erleben.


  24-07-2011 22:30  Moarpeda
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@teilchen

sollte ich überlesen haben, dass gdo bearbeiten lässt, ich habe gelesen:

"Aber es geht auch nicht darum Gewinn zu machen, sondern einfach nur SELBST alles rund ums Jahr produzieren zu können. "

abgesehen davon, dass der gewinn in einer (seiner und meiner ansicht nach) höheren lebensqualität liegt,
es kommt mir das gruseln, wenn ich deine klassenkämpferische neidattacke wegen (s)eines kartoffelackers lese.

ich hoffe für die zukunft, dass diese geiz ist geil und fungesellschaft nie vor leeren kühlschränken steht,
die bauern würden als noch größere verlierer dastehen als jetzt schon




  24-07-2011 22:39  Icebreaker
Ist folgendes Projekt realisierbar?
"Ich finde, es ist nicht erstrebenswert, in einer Gesellschaft zu leben, in der man sein Hab und Gut verteidigen muss".

Du, teilchen
Nichts für Ungut, du bist ja auch (so wie ich) jemand "Zuagroaster" in Wien.
In welcher Gegend lebst du denn dort, dass du - obwohl in Wien lebend - zu solchem Satz wie oberhalb zitiert kommst? Oder welchen "tiefern Einblick" hast du denn, was Wien fernab der rosaroten Realitätsbrillenverträger betrifft?

Ich tippe auf drei Bezirke.
Denn in den anderen 20 bist DU mit derlei Aussagen, die du oftmals von dir gibst ganz bestimmt nicht wohnhaft und fast getraue ich mich zu wetten, dass du wenn, auch den städtischen Bereich nur mit einem Auge siehst. Mit dem anderen siehst du dein ländliches.

Das tue ich auch, aber man sollte versuchen, dabei nicht zu schielen ;-)

LG
Ice




  24-07-2011 22:50  teilchen
Ist folgendes Projekt realisierbar?

@Moarpeda

Wer Neid sucht, findet ihn auch dort, wo keiner ist.


  24-07-2011 22:56  teilchen
Ist folgendes Projekt realisierbar?

@Icebreaker

Magst Du vielleicht auch vorher Restaurators Eintrag lesen, um den Zusammenhang zu erfassen? Ich habe jedenfalls weder in Wien noch auf dem Land jemanden erlebt, der mit Gewalt sein Essen verteidigen muss.
Du schon?

Es muss ja nicht sein, dass wir ständig unsere Wirklichkeiten abgleichen müssen, nur soviel: Dein Bronx-Image von Wien ist Deine, aber längst nicht die allgemeingültige Realität.
Keine Ahnung was Dich immer treibt, die Stadt in der Du lebst, ständig schlecht zu machen. Wie hältst Du das nur aus?


  24-07-2011 23:05  mostkeks
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@gdo
Hätte ich nicht schon mein Stückchen eigenes Grün um mich, ich würde mich glatt bewerben und dir dein ha bewirtschaften.
Ach ja arbeit in der LW ist wohl ein eigenes Thema! Für die einen ist es alles wobei sie die Gummistiefel anhaben, ...
Ich versuche immer wieder die tatsächliche "produktive" Arbeit in der Landwirtschaft von meinem Hobby Landwirtschaft zu trennen. Es ist fast wie Schizophrenie. Auf der einen Seite der Geist, der vernünftig rechnet und im Unternehmen Landwirtschaft agiert. Öfter greift er über und rationalisiert die Selbstversorgung! Und umgekehrt muss man Aufpassen dass das idealistische Selbstversorger-Ich nicht die produktiven Flächen mit 100 verschiedenen Bäumchen und Pflänzlein zupflastert und die gesamte Arbeitskapazität verschlingt!

Auf das "Verspeisen von Tieren" wirst wohl nicht verzichten müssen, bei Hühnern fallen auch Hähne an, Fische und Wassergeflügel, bei Milch fällt ebenfalls parallel Fleich an,... kommt wohl eher auf die Menge an. Tiere zu schlachten und essen finde ich nicht so schlimm, nur den nötigen Respekt sollte man Ihnen entgegenbringen. Für mich heißt das möglichst wenig/kein Transport und eine Restlose Verwertung!

Hab, bevor ich mich für die LW entschieden habe, mal mit einem Freund aus Wien geplaudert und ihm meine Einkommenssituation als Bauer geschildert. Seine Antwort: Was glaubst du wieviel sich in Wien ein ganzes Leben lang abbuckeln um sich in der Pension ein Schrebergartel leisten zu können? Ein Haus im Grünen hast du ja schon....
War auf jeden Fall ein Argument.

Wünsch dir ehrlich viel Erfolg mit deinem Projekt!

  24-07-2011 23:42  Restaurator
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@teilchen:
tu jetzt ned so als ob ich jemand wär der was mit zähnen und klauen verteidigen will. ich hab lediglich geschrieben, dass es so kommen wird wenn's eng wird. "dann ahben wir...nichts dazugelernt" - lol - diskutier ma des dann wieder, wenn du amal in echter materieller not warst. das hebt schon einiges auf - oder glaubst a vater mit an hungrigen kind wird net loszieh'n und notfalls was stehlen. deine, unsere derzeitige welt funktioniert nur in einem funktionierenden sozialstaat.
was du dann schreibst is zwar an den gdo gerichtet, aber wirkt wie juckpulver:
mit deiner "man kann sich nicht davonschleichen" - logik hätt niemals jemand sich von den nazis abwenden dürfen nur weil er vorher vielleicht damit sympathisiert hat. ausserdem schleicht sich niemand davon, man trägt seinen teil zur veränderung und umgestaltung bei.
nur weil sich nicht jeder alles leisten kann sollen wir verzichten? also leg ich mich jetzt hin weil andere nie gehen werden können, ess nur mehr brei weil andere keine zähne haben, hab keinen sex weil andere impotent sind, bind mir die augen zu weil andere blind sind, red nur mehr scheiss, weil andere dumm sind, gib meine tiere weg nur weil andere sich das nicht leisten können?
es gibt genug land, wer will kann sich bis zu einem gewissen grad immer selbst versorgen - oder warum hat früher am land fast jedes haus a schwein ghabt, warum haben die millionen kaninchen und hühner in stadthaushalten die europäer öfters vor hungersnöten bewahrt?
aber wer will schon "anghängt sein" mit dem viechklumpert dem stinkerten des hauptsächlich oarbeit mocht und eh gaunz billig im supermoarkt zan kriagn is?
wie's jemals bauern- und arbeiteraufstände ohne facebook und twitter geben hat können is mir eh schleierhaft.
Dass in einer gruppe mehr lösungsmöglichkeiten auf'm tisch liegen aus denen sich dann die gemeinschaft eine aussucht is ja a nix neues. unsere altvorderen haben das schon seit 30 000 jahren so g'macht. es is halt ka garantie, dass die gewählte lösung a bessere is.


  24-07-2011 23:51  mf410
Ist folgendes Projekt realisierbar?
ob das folgende projekt realisierbar ist ???
kommt auf dich drauf an!
möglich ist alles, aber ob du dich das ganze jahr vom eigenbau sinnvoll ernähren kannst ist eine andere frage!!!
das glashaus ist schon eine große hilfe, aber von november bis märz und juni bis ende august kann man es nicht richtig nutzen da es im winter ( wenn nicht beheizt) auch minus grade hat und im sommer die sonnenstrahlen zu stark fürs gemüse sind!
hab selber ein glashaus 3x6m benutze es nur im frühjahr zur aunzucht (märz-anfang mai)

  25-07-2011 09:28  Moarpeda
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@teilchen

wer neidig ist, ist es dort wo er völlig unbegründet ist.

  25-07-2011 09:47  mfj
Ist folgendes Projekt realisierbar?


Realisierbar hängt bei mir immer mit „ökonomisch sinnvoll“ zusammen.
Was ökonomisch sinnvoll ist – darüber kann man natürlich auch streiten.

Die Frage, ob etwas realisierbar ist – wenn ökonomisch keine Grenzen gesetzt sind...ist natürlich laienhaft bzw. nicht glaubwürdig.

Ich würde hier bei bestimmten Äußerungen sowieso den Faktor:
Angeberei, Überheblichkeit, Fake und Spiel sowie Irreführung abziehen.

Was dann noch überbleibt, ist schwierig zu sagen.

Ich war zwei Jahre lang in einem „Broker-Forum“.
Was da rumschwirrt und welche „Schweißattacken“ da zum besten gegeben werden – dagegen ist das Landwirtsforum eine „Edelschmiede für brave Mädchen...“

Also, cool bleiben und Pokerface bewahren...;-)




  25-07-2011 11:15  Restaurator
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@gdo:
jetz is viel geschrieben worden, aber deine fragen hat's denk ich kaum beantwortet, deshalb aus meiner sicht:
1 - eine person und 40 stunden? es gibt zeiten wo weniger zu tun ist, zu anderen zeitpunkten (bei uns z.b. die beerenobsterntezeit mit saft- und marmelademachen) reicht eine person mit 40 stunden nicht aus. da müssen (obwohl ich bewusst zu verschiedenen zeiten reifende sorten gesetzt habe) alle etwas mithelfen.
2 - ja, aber alle so wie ich langsam, schritt für schritt nach vorne tastend was möglich ist und etliche geben's nach der begeisterungsphase wieder auf (in meiner sprache die "in - pseudos")
3 - getreide: kann ich nix sagen, weil ich der meinung bin, dass es für mich zu aufwändig ist. lediglich ein experiment mit einer alten dunkelroten maissorte hab ich für mich laufen - es interessiert mich welche farbe die eier meiner sulmtaler kriegen wenn sie mit dunkelrotem mais gefüttert werden :)
4 - ich hab zwar kein glashaus, sondern früher mit kniehohen folientunneln gearbeitet, aber da bei uns am südhang ende jänner, wenn die temperaturen für 1-2 wochen steigen, der alte vogerlsalat sofort austreibt, kann man die erntezeit sicher weit in den spätherbst verlängern, bzw. im frühjahr vorverlegen, sodass nur eine kurze selbstversorgerlücke entsteht. aufgrund unserer klimatischen begünstigung wär das natürlich leichter als in 100m seehöhe oder so.
nachdem man gemüse gut haltbarmachen, bzw. lagern kann is mir die versorgungslücke aber wurscht, sind ja eh nur ein paar wochen.
5 - für die grössenordnung ziehst am besten in ein kleines bauerndorf, wirst bürgermeister und machst a projekt mit den ortsansässigen landwirten.
6 - abgesehen von einer kleinen grundausgestatteten werkstatt und der grundausstattung mit kleinkram wie rechen über sense, sichel, dengelvorrichtung, astsägen, baumscheren, etc. brauch ich grosse und kleine motorsäge, motorsense, rückentragbare motorsense für steilhang, kreissäge, holzspalter, balkenmäher, obstmühle und -presse. mein wichtigstes gerät is mein bucher k5, baujahr 64 :) im gegensatz zu einem traktor passt der auf unserm steilen berg auf alle alten wegerl und ist mit seinem allradantrieb unschlagbar. bin grad danei den fachgerecht herzurichten. ordentlichen hänger für pkw braucht ma natürlich auch.
was mir fehlt, aber zu teuer ist wär so eine kleine paketpresse für heu in der grössenordnung wie ein balkenmäher, aber sowas kostet zwischen 6000€ und 8000€, der preis ist für meine vorhaben kontraproduktiv. nachdem du kein heu brauchst aber getreide anbauen willst wirst du eben für diesen zweck ein entsprechend teures gerät brauchen.
für den notwendigen maschinenpark wirst um die 15000€ brauchen, ohne ein Zugfahrzeug wie meinen schlepper. sowas kostet neu um die 6000€ (aufwärts).
für die werkstattausrüstung werden (bis alles da is was ma so braucht) um die 3000€ draufgehen.
getreideanbau wär mir zu heftig vom aufwand her. da is einfacher einen acker kaufen, verpachten und pachtzins in naturalien auszahlen lassen.

  25-07-2011 15:44  Summsumm
Ist folgendes Projekt realisierbar?

Ist die ganze Diskussion nicht ein wenig akademisch? Wenn man sich in der SV - Community umsieht, das funktioniert schon, am Besten bei denen, denen gar nichts anderes überbleibt, weil nach Abzug der Fixkosten nur ein paar Euro pro Tag fürs Essen überbleiben, da wird auch alles verwertet und nichts weggeworfen.
Was auch gerne vergessen wird: wenn jemand kochen kann, kann man auch aus fast nix was zaubern.

Der Mehrwert liegt ja in der Qualität, die ich nirgends kaufen kann.

Zur SV denke ich manchmal, ob wir nicht über - über selbstversorgt sind: meine Bohrmaschine, meine Nähmaschine, ... und wie oft im Jahr greift man das wirklich an. Hauptsache, wir brauchen von niemand was. Und irgendwie scheint mir der SV - Gedanke da auch ein wenig elitär: das ganze drumherum muß man sich erst einmal leisten können.
Könnte man nicht in Zukunfts - tauglichere Gedanken investieren?




  31-07-2011 14:42  DJ111
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Das Wort zum Sonntag als Zusammenfassung:

- Grundsätzlich will sich ja eigentlich keiner mit der Nahrungsmittelherstellung beschäftigen, weil meist schlechte Verdienstmöglichkeit.
-Grundsätzlich hätt jeder gerne einen Job, wo man fein vorm PC und ohne Anstreungung mind. 15 tsd Aufwärts im Monat verdient
-Grundsätzlich kann man sich dann gut vorstellen, einen kleinen Hof querzufinanzieren, wo man für sich und seine Freunde gesunde Nahrungsmittel herstellen will.

d. h.: Eigentlich wär ja jeder gerne Gärnter oder Landwirt, aber nicht jeder kann oder will es sich leisten!

... oder anders gesagt: Jeder möchte gerne von der Abzocke anderer Leute großes Geld machen und als Ausgleich oder Belohnung schaff ich mir mein Privatparadies.

... irgendwo oben hab ich mal was von Schizophrenie geschrieben ... ganz so abwegig scheint mir das aber dann doch nicht ...

LG DJ

  31-07-2011 15:20  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
DJ111 ... denk mal über den eigenen Tellerrand hinaus ... das mein ich wörtlich.

Falls das nicht genug ist um Dir auf die Sprünge zu helfen: wie haben das die Indianer früher gemacht? Oder wir war das nach dem Krieg?

Schon mal was von Zusammenarbeit gehört?

Wieviele Selbsversorger-ha sind notwendig um ein 100 Seelendorf zu ernähren?
Oder ein 200-Seelendorf?

Weil mein lieber DJ111 mir ist lieber die Produkte und die Wertschöpfung kommen/bleiben in der Region - und bei kleinen überschaubaren Betrieben, wie dass sie bei den Aldi-Brüdern oder bei irgendwelchen chinesischen Millionären landet.

Was ist daran soooo schwer zu verstehen?

Nimm den Biohof in Breitenfurt - der ernährt bald einen Teil von Wien. Perfekt. Super!
Obwohl die sicherlich fern von Selbstversorgung sind.
Mir reicht auch Selbversorgung im Bundesland oder Österreich weit. Oder soweit es halt für uns alle Sinn macht. Weil in Vorarlberg oder in Hochlagen kann man keine Kürbiskerne pflanzen.

Ist das jetzt klar?


  31-07-2011 20:05  DJ111
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Servus gdo!

Ich weiß sehr wohl ganau was du meinst, bzw. was du vorhast und so.

Aber ich provoziere gerne bewusst, weil das die Diskussion und das Nachdenken anregt.

Die Kunst bei so kleinen Selbstversorgergemeinschaften ist wohl doch, dass man in einer überschaubaren Größe bleibt. Ansonsten verfällt man wohl wieder in den Rationalisierungszwang und landet dann irgendwann wieder da wo wir heute sind.

Ich glaube ja trotzdem noch immer, dass Arbeitsteilung sinnvoll ist, denn letztendes haben uns ja diese Effizienzsteigerungen zu dem Wohlstand verholfen, den wir heute haben ... oder?
Dabei ist dann wiederum die Kunst, dauerhafte Partnerschaften aufzubauen, damit nicht einer nur arbeiten muss und einer nur die Gewinne einstreift.

So gesehen sind wo Vorhaben wie deines ja grundsätzlich nur positiv. Nur wird das Rad damit ja nicht neu erfunden. Die Kunst dabei ist wohl, das Rad so zu bauen, dass alle gleich viel davon haben und es nicht wieder zu eiern beginnt und das ganze Spiel wieder von vorne beginnen muss!

Gruß DJ





  31-07-2011 20:47  tch
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Nimm den Biohof in Breitenfurt - der ernährt bald einen Teil von Wien. Perfekt. Super!

Hallo gdo

Ist das der Betrieb der auf 110 Hektar im Lainzer Tiergarten Gemüse anbaut?
Oder der andere, der die Zufahrt in der Gegend der Apotheke hat?
Wie groß ist der Teil von Wien? ca....

lg
tch



  01-08-2011 14:11  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@tch ...

das ist der Biohof ... http://www.biohof-breitenfurt.at/

Du hast das falsch verstanden, es ging mir nur darum aufzuzeigen, dass es nicht wesentlich ist, ob die Selbstversorgerei ein großer oder kleiner Hof ist. Es zählt einzig dass die Wertschöpfung und die Jobs bei uns bleiben und nicht bei den Aldi-Brüdern oder irgend einem Chinesen-Milliardär.

Wieviele Seelen der Biohof wirklich versorgt - keine Ahnung, ist auch nicht wesentlich. Er geht nur einfach halt weit über das kleinliche hinaus. Und erfüllt so genauso seinen Zweck. Alles kommt aus der Region, ist erste Qualität und nachhaltige Wertschöpfung bei uns und für uns. Da zahl zumindest ich gerne den höheren Preis.


@DJ ...

Dem ist nichts hinzuzufügen.
Ausser das es halt noch umgesetzt werden muss ...

  01-08-2011 16:35  tch
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo gdo

Du irrst wie so oft- nichts habe ich falsch verstanden!
Darum habe ich konkrete Fragen gestellt.

Eine Frage stelle ich nochmals: wie groß ist der Teil von wien den dieser Betrieb versorgt?

Ich kenne beide Betriebe- Du auch?

lg
tch

  01-08-2011 17:31  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
tch .. du bist einfach nur streitsüchtig .... dafür nehm ich mir keine Zeit.

Die message is: dort hast du lokale Wertschöpfung und zu einem hohen Grad Selbstversorgung (im weitesten Sinne - nämlich für viele Familien) ... und das ist nachahmenswert und erstrebenswert.

Mehr hab ich dazu nicht zu sagen - d.h. mit dem Rest kannst dich selbst still beschäftigen.

Ich klick mich jetzt sowie so aus, weil ich hab den Monat wieder 200 Arbeitsstunden zu machen.

@an all - viel spaß beim weiterjammern

  01-08-2011 20:02  theres
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo gdo,
wo jammert wer?
Hast du dieses Grundstück bereits?

Hast du eine Partnerin, die deinen Traum mitträgt?
Wir haben diesen Traum umgesetzt- und werden noch weiter umsetzen.
Wir haben mit kleinen Schritten begonnen.



  02-08-2011 20:19  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
theres du hast mail ...

- - - - - - - -

an alle anderen, die english können .... :

Someone just sent me an article from Fortune magazine that I wanted to share with you.

"Every year, Tony Bates and his wife make a list of future goals. In 2007, Bates was a 40-year-old Cisco (CSCO) executive who wrote down that he wanted to become a CEO by the age of 45.

"He then listed four companies -- all consumer-focused, despite his enterprise pedigree -- that he hoped would offer him the job."

One of the 4 companies was Skype.

And then last year, at age 44, Tony Bates become Skype's CEO, and achieved the specific goal he set four years earlier.

This is an incredible example and reminder about why we should be:

a) Setting POWERFUL and ambitious goals
b) Writing them down
c) Putting them out there to the universe

So no matter if you are struggling or having a record year, set aside time this week or next weekend and really think about what you want to achieve in the next year, 5 years, and 10 years.

Set deadlines for these goals - that's a powerful component that most people will miss from this example.

Deadlines = Speed of implementation = Attraction of the right people that will help you reach your goals.

Write your goals down and review them frequently - at least once a week.

Share your goals with the RIGHT people - the ones who will encourage you, motivate you, and connect you with others who will move you forward towards your goals and dreams.

And constantly take action - one step (baby or giant, doesn't matter) every day closer to your goals and dreams.

Get fired up. Keep on pushing. Never stop.

Let's see what we can do before the end of summer.


  02-08-2011 21:08  Summsumm
Ist folgendes Projekt realisierbar?

Für Bestellungen, und event. Reklamation
für jeden etwas

http://www.amazon.de/Bestellungen-beim-Universum-Handbuch-Wunscherf%C3%BCllung/dp/393024313X

  03-08-2011 08:26  theres
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo gdo,
mit Mail funktioniert das momentan nicht. Bei uns steht Heuen, Getreideernte an, hab gerade wenig Zeit. Ich meld mich wieder nach der Ernte zurück und dann schreib ich dir zu dienem Projekt meine Erfahrungen und meine Meinung.
Kann schon sein, dass man mit Wunschbestellung ans Universum schneller weiterkommt. Ich hab eher das Anpacken gelernt.
Wir haben Schritt für Schritt angefangen und eigentlich wenig Geld in die Selbstversorgung gesteckt-war ja am Anfang nur mein verschrobenes Hobby.
Seymour und sonstige Selbstversorgerbücher sind schön zum Lesen und Blättern, aber das Buch, das mir wirklich weitergeholfen hätte- war noch nicht dabei.
2 Bücher fand ich für die Gemüsegartenumsetzung sehr hilfteich,
Der Intenvsivgarten von Mücke, ein inzwischen in die Jahre gekommenes Buch und in unserer Buchhandlung fand ich auf dem Thementisch- Selbstversorgung- Minifarming von Markham.





  03-08-2011 09:33  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
theres ... wenn ich fragen darf: in welcher Region / Bundesland seid ihr zuhause?
und was ist die Seehöhe von eurem Hof?

Ich hab zwar ein Grundstück / Objekt, das bereits sehr gut passend ist (Seehöhe ca 650) - aber ich hab noch ca 4-6 Monate Zeit zum suchen, bevor ich zuschlagen werd. Ich würde gerne auf eine Seehöhe oberhalb von 1000.

Wennst in der Nachbarschaft wärst, würd ich euch helfen kommen, weil der beste Lehrmeister ist noch immer das Leben und die Natur selbst, zumindest wenn man Augen und Ohren dafür hat ...

Was hälst übrigens vom "Der Biogarten" von Kreuter?
Markham-Buch kannte ich noch nicht - schon bestellt -danke

Hast Du Erfahrung mit EM ... Effektive Mikroorganismen? Ist das nur ein Hype oder ist da wirklich so viel dran? http://de.wikipedia.org/wiki/Effektive_Mikroorganismen
 

  03-08-2011 09:55  helmar
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo Gdo........650 m sind, allein von Kleinklima her meistens günstiger als über 1000 m. Denn da hast du die Vegetation, auch auf einem Südhang etwas später. Und ob das wenn du viel gärtnern möchtest so günstig ist musst du dir selber beurteilen. Da wär vielleicht noch weniger Seehöhe besser. Wir sind auf 700 m, und da muss man besonders im Frühjahr wegen mancher Nachtfröste aufpassen, d.h. Kübel unter den Dachvorsprung beim Haus und abdecken. EM sind, so meine Erfahrung kein Wundermittel, aber sie helfen in den Güllekanälen schon. Dicke Schwimmdecken packen sie aber auch nicht wirklich.
Mfg, Helga

  03-08-2011 10:14  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Danke, Helga .. ich weiß um die Problematik der Seehöhe Bescheid. ca 1 Grad kühler je 100m laut Schule. Es gibt auch noch andere Punkte, die gegen höhere Höhen sprechen.

Aber es gibt auch ein paar Punkte, die dafür sprechen ... weniger Zecken, Berge sind gut für Kreislauf und wegen der dünneren Luft, weniger Kriminalität (weil normaler schwieriger zu flüchten), die Leute sind noch weniger vom Geld getrieben, Schäferhunde kommen viel besser mit der Kälte wie mit der Hitze zurecht (ich hab einen grauen Schäfer) usw.
Noch richtige Winter ... mit allem für und wieder ...

Betreffend Garten und Kälte ... ein bißchen kann man dan mit Gewächs/Glashäusern gegenarbeiten - was man eh muss, wenn man enrsthaft Selbstversorgung machen will ....

Danke aber für deine Bedenken - grundsätzlich hast du damit natürlich recht.
Und danke auch für die Erfahrungswerte betreffend EM.

  03-08-2011 12:24  AnimalFarmHipples
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Na fein, jetzt mußt bloß noch einen fürs Roboten finden, denn wenn ich das richtig verstanden habe, willst Du ja nur die finanzielle Unterlage beisteuern und Deine eigene Zeit weniger am Acker als vielmehr weiterhin mit Finanzdienstleistungen verbringen ?

Aber so inflationär wie Du Wahlverwandtschaften austeilst, wird sich da bestimmt wer finden.

Alternativ könntest aber auch Du irgendwelche Geldesel anzapfen (Haselsteiner oder so; denen ist es sicher eine größere Investition wert, wennst ihnen dafür wöchentlich ein selbstgezogenes Adamah-Kisterl frei Haus lieferst).
Wär das nix ?
Deinem Schäferhund würd's sicher besser gefallen als unterm Schreibtisch ...

  03-08-2011 12:39  wildduck
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Genau da liegt der Hase begraben.

  03-08-2011 12:55  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
AFH ... ich versuche höflich zu bleiben ...

ich bin in der EDV-Branche tätig, seit 30 Jahren, und habe gespart. 1 Urlaub in 30 Jahren, im Schnitt 200-240 Std pro Monat. Davon die letzten 20 als Selbständiger. Du hast doch grad geredet von Sparen - im anderen Beitrag - ist es nun eine gute Sache zu sparen - oder nicht?
Ich spare seit 2001 in Gold- und Silbermünzen - ist das verwerflich? Oder gehöre ich daher zu den Bösen?

Weiters - wenn du 10-15000 in deinem angestammten IT Beruf verdienen würdest - 200-240 Stunden pro Monat - würdest Du dann noch auf dem Acker stehen?
Oder steht es mir daher nicht zu mir 1 ha Land zu kaufen - und jemanden dafür anzustellen?
Ist das verboten, oder böse oder schlecht?
Oder muss ich dich darum bitten oder fragen wie ich das machen darf?

Inflationäres Wahlverwandschaften austeilen ... zähl auf bitte ... Tatsachen mein ich statt Vermutungen
leg los ... und nochmals: frag ich dich wofür du Dein verdientes Geld ausgeb?

Meine Schäferhündin wird zwischen 4 und 6 Mal pro Tag beschäftigt und trainiert (ich überlass es jetzt deine Phantasie zu raten [oder zu gifteln] von wem) ... dazwischen rastet sie, momentan grad 1 m von mir ... und möglicherweise bekommt sie bald einen 1ha großen Garten + Bach als Spielwiese ... ausserdem bekommt sie ausschließlich Bio-Nahrung (barf) von http://www.pets-bio-world.at/

Sonst noch Fragen?

Interessanter und gehaltvoller Beitrag ansonsten .... weiter so ...

  03-08-2011 12:59  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Wildduck ... noch so einer, der mir sagen will ... was ich mit meinem Geld und meiner Freizeit machen darf .... und was ich mir leisten darf oder nicht ?

Mein Gott ... was seid ihr nur für ein wunderbares edles gutmütiges freundliches Volk.

  03-08-2011 13:05  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Und für alle Neider unter Euch ... ich hab auch keine Angestellten ... ich verdien mir das selber, jede Stunde. So wie ihr am Acker steht.

Aber und nur ihr seid die netten, lieben, guten ... und der gdo ist das Arschloch auf das man hinpickt und spukt?

Oder wenn ihr euch nach 30 Jahren arbiet und sparen das erste mal was leistet - was auch immer - dann ist das ok - aber bei gdo ist das eine volle Scheiße?

Oder wenn ihr Ungarn oder Polen für Spottlohn auf euren Feldern einsetzt - dann ist das ok.
Aber wenn gdo jemanden aus dem Ort oder der Umgebung einen Job anbietet - dann ist gdo das Arschloch?

Niedrigster Pöbel seid ihr - alle die so denken und urteilen.


  03-08-2011 13:14  soamist2
Ist folgendes Projekt realisierbar?
na gdo,

hast heute ein oder zwei sommergspritze zuviel?

  03-08-2011 13:43  Tyrolens
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Ja gdo, wenn es in Sachen Kohle bei dir so gut aussieht, solltest du das Ganze vielleicht gleich professionell angehen und groß ins Geschäft einsteigen. Management machst du, Arbeiter kommen aus dem Osten, 20 ha Gemüse wären ein sehr netter Anfang.
Berede das mal mit deinem Steuerberater...

  03-08-2011 13:55  AnimalFarmHipples
Ist folgendes Projekt realisierbar?
gdo, ich bin Dir nix neidig, keine Sorge.
Ich war nur überrascht, daß Du mir mal Deine Wahlverwandtschaft angeboten hast, bloß weil ich mal geschrieben habe, daß andere Kinder haben und ich halt Tiere; daraus -und weil ich auch einen Grauschäfer habe- hast Du sofort geschlossen, daß ich der richtige für Dein Projekt, sozial benachteiligte Kinder am Bauernhof unterzubringen, wäre.
Spätestens Deine in den letzten Tagen gezeigte "calvinistische" Ader und wem Du inzwischen noch aller eine Wahlverwandtschaft angetragen hast (wahrscheinlich ist inzwischen schon das halbe Forum über Dich verwandt ;-), hat mir aber verdeutlicht, daß wir bis auf Rasse, Farbe und Alter unserer Schäferhunde keine Gemeinsamkeiten aufweisen.

Abgesehen davon geb ich zu, daß ich Dich vermutlich bloß eins meiner Vorurteile ausbaden lasse:

Hab kürzlich ein Interview mit einem der Superfund-Gründer gelesen, der eingeräumt hat, er würde selber nichts in Wertpapiere investieren, sondern nur in Gold und in ein Stück Acker zur Selbstversorgung, wenn der nächste Finanzcrash kommt.

Seit ich meinen Hof gekauft habe, bin ich es auch schon gewöhnt, meinem Bekanntenkreis als Projektionsfläche für allerlei Träumereien und Sinnsuchen herhalten zu müssen.
So konnte ich erst kürzlich einem befreundeten Anwalt in den 40ern ausreden, sich den Hof neben meinem zu kaufen, denn was will er mit seinen zwei linken Händen mit so einem Kasten ? Er hat es halt so idyllisch gefunden, bei mir in der Kuchl zu sitzen, und würde auch gern aus seinem Alltag ausbrechen, back to the roots und so. (Ich bin seit gestern Mittag auf den Beinen und ich bezweifle, daß er heute abend nach 16 Stunden im Büro noch die Muße hätte, 50 Tiere zu versorgen ...)
Und das Superfund-Interview dürften auch mehrere gelesen haben, zumindest haben mich seither schon mehrmals Bekannte gefragt, ob ich ihnen nicht einen Gemüsegarten vermieten könnte ...

In diesem Sinne nichts für ungut, aber wenn Du Dich schon derart zur Diskussion stellst, dann mußt auch damit leben, daß sich Leute Gedanken über Dich machen, die mit Deiner Selbstwahrnehmung nicht immer übereinstimmen. Und ich mach ja generell aus meinem Herzen keine Mördergrube.

P.S.:
Der reguläre Landarbeiterlohn ist übrigens unter aller Sau; ich hoffe sehr, Du wirst Dich da etwas großzügiger zeigen ...

  03-08-2011 14:09  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Tyrolens ... bin immerhin schon 55, möchts daher eigentlich ein bißchen gemütlicher - und gehaltvoller - angehen. Weil sonst hast nur gearbeitet - und dann steigst ins Kisterl.
Ausserdem als Selbständiger mußt Reserven haben, weil in Krisenzeiten sparen auch Großkonzerne.
Oder man wird krank. Also da gibt es noch die andere Seite der Medaille.

Aber wenn ich 20 Jahre jünger wär, und das gleiche Geld hätte - würd ich es vermutlich in der Art machen. Weil agriculture ist definitiv der Trend der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Was früher das schwarze Gold war wird bald das grüne Gold sein.

Ausserdem dafür brauchst halt auch Zeit (Jahre) und mußt dabei sein und die örtlichen Gegebenheiten / Verhältnisse kennen lernen (mit denen örtlichen bonzen mitsaufen in der Regel) ... weil das will ja auch aufgebaut werden und rennt nicht von selbst, dann die wirtsschaftliche und politische Unsicherheit die die kommenden Jahre wieder kommen werden ... also das alles will ich mir nicht mehr antun, bin jetzt schon eher auf "nachlassen" und "weniger" eingestellt ... und gemütlich von zuhause aus die Finanzwelt verfolgen ... und machen was Spaß macht ohne großes finanzielles Risiko mehr ...

Ansonsten aber der Vorschlag von Dir "the way to go" ... wenn jemand die Mittel hat ...

  03-08-2011 14:32  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
AFH ... also vonwegen "Wahlverwandschaft" angeboten haben .... mal die Tatsachen:

Ich hab dich ein oder zweimal angeschrieben, weil ich Sympathie für jemanden habe, der sich für Tiere und Kinder einsetzt. Ist das verboten? Ist das unanständig? Muss ich mich dafür schämen?
Hab ich dir dabei Geld oder Geschenke oder anderes oder etwas unanständiges angeboten?

Weiters hab ich aus genau demselben Grund Restaurator angeschrieben - einmal oder warens zweimal? Verboten? Unanständig? Muss ich mich dafür schämen?
Verdiene ich dafür Anfeindungen Deinerseits?

Ich hab auch als junger für SOS Kinderdorf gesammelt - muss ich mich dafür auch schämen?
Ja, ich werd irgenwann was für Kinder machen - vermutlich meinen Hof / mein Vermögen Kindern zu gute kommen lassen - ist das jetzt etwas wofür ich mich schämen muss?
Oder vor dir rechtfertigen muss?

Und letztens hab ich dem Himalayalover eine Menge an Inseraten mit Bauernhöfen geschickt, kleine und große. Weil ich gerne hilfsbereit bin ... und grundsätzlich positiv zu Zusammenarbeit stehe.
Auch da - Ist das unanständig, verabscheuenswürdig ... oder brauch ich Deinen Segen dazu?

Und Biolix hab ich auch vielleicht 2 oder 4x angeschrieben - ob ich ihn wohl auch "angebaggert" hab?
Das überlass ich Deiner (scheinbar nur schmutzigen) Fantasie AFH ...

Deine Indiskretion aber sprich für sich selbst. Aber jetzt wissen wenigsten alle, was sie zu erwarten haben, wenn sie dich anschreiben ... und gottseidank hast Du keine Kinder (deren ihr Vertrauen du auf diese Art mißbrauchen und brechen kannst) und nur Tiere ...

  03-08-2011 14:38  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
soamist2 ... na mein lieber, du bist aber gut drauf heut ... so freundlich hab ich dich auch noch nicht erlebt ... du bist wohl erst beim ersten oder zweiten Glasl ... na dann prost!

So und jetzt geh ich was arbeiten ...

  03-08-2011 14:49  AnimalFarmHipples
Ist folgendes Projekt realisierbar?
gdo, ich hab nicht behauptet, daß Du Dich für irgendetwas schämen müßtest.
Aber wenn Du jetzt das Gefühl hast, Du könntest Dich für etwas schämen müssen, dann wird's wohl so sein.
(Dein Tonfall ist ja zB ziemlich daneben; ich hab dieser Tage glatt nachschauen müssen, ob sich da vielleicht jemand anderer als gdo registriert hat; und da war ich nicht der einzige hier ...)

Ich wünsch' Dir trotzdem alles Gute, bin sicher, Du wirst finden, wonach Du suchst.
Es wird nur ziemlich sicher nicht die eierlegende Wollmilchsau sein, die es momentan noch zu sein scheint, glaub mir das.

Und wahrscheinlich hast Du Recht: Ich hätte Dir das vielleicht besser unter vier Augen sagen sollen.
Aber ich mag es nicht, wenn mich wer Wildfremder gleich für seine Vorstellungen vereinnahmt, bloß weil er aus einem Satz, den ich geschrieben habe, und einem Hundefoto gleich auf eine Seelenverwandtschaft schließt.

  03-08-2011 15:06  sturmi
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@AFH
Naja, so abwegig war der "Flirt" vom Gdo auch wieder nicht! Du der "Forumsjurist", Gdo der "Forumsbanker", beide Aussteiger und Bauernhofnarrisch (= Lebensstil)! ;-)
Ja da träumen sie von der Landidylle, der Herr Rechtsanwalt, die Frau Steuerberater, usw., usf., kaufen ein Bauernsacherl oder ein altes Häuserl am Waldrand und dann haben wir (Bauern) sie als Nachbarn da, diese zuagroasten urbanen "ProblembärenInnen"!
MfG Sturmi


  03-08-2011 15:32  AnimalFarmHipples
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Jaja, gleich und gleich gesellt sich gern.
Aber Ihr wißt's ja oft gar nicht, was Ihr an uns habt.
Bei uns im Dorf sterben die alten Bauern ohne Nachfolger weg, und weil es für diese Höfe kaum Interessenten gibt, war schon ernsthaft im Gespräch, mitten im Ortskern vier leerstehende benachbarte Höfe zu schleifen und stattdessen eine Reihenhaussiedlung zu errichten (wir sind ja in Wien-Nähe).
Dadurch, daß ich den mittleren, größten der vier Höfe gekauft habe, hab ich das Ortsbild bewahrt ;-)

  03-08-2011 16:18  traktorensteff
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@ sturmi
Reelle Tatsache oder entspringt das deiner Fantasie? Wer die wirklichen "Problembauern" sind, darüber lässt sich streiten. Aber ja, leider sind es nicht gerade oft die "gstopften" Rechtsanwälte und Steuerberater, die einen wirklichen Hang zur Landwirtschaft haben, sondern "nur" ein ruhiges Fleckchen suchen. Du bist doch auch aus OÖ, z.B. der Chef einer bekannten Linzer Umfrage-Agentur, weiß jetzt nicht, wie die heißt, immer in den Medien vertreten, hat sich auch einen Hof gekauft, arbeitet im Wald, macht Speck aus den eigenen Sauen usw. DER macht es richtig. Sicher kein "Problembauer".
Na, man kann froh sein, dass sich wenigstens irgendwer um alte Sacherln kümmert.

@ AFH
Ich kenne die Bilder in deinem Weblog, unfassbar, auf was so mancher Bürgermeister kommt! Totale Zerstörung von ganzen Landschaftsbildern... Wobei die Höfe neben deinem recht bewohnt und in gutem Zustand aussehen!

@ gdo
Ich finde das kurze Kommentar von wildduck gar nicht so falsch, bzw. gar nicht böse gemeint. Du wirst wohl niemanden finden, der dir 1 ha mit Gemüseanbau bewirtschaftet. Je nachdem, könntest du in 5 Jahren in Pension gehen (wobei du da schon über dem Ö-Schnitt wärst), dein Geschäft auf die Hälfte verringern oder sogar jemanden anstellen, der deine jetzige Tätigkeit ausübt. Dann kannst du das alles mit deinem Hof selbst machen. Der Haken: Möglicherweise lässt die "große Krise" nicht 5 Jahre auf sich warten.. oder? Ich glaube, niemand schreibt dir vor, was du mit deinem Geld machen sollst, aber jemanden, der dir 1 ha bewirtschaftet, wirst du eher nicht finden. Außer, es gehen sich für dich ca. 38.000 Euro aus, um inkl. Dienstgeberbeitrag jemanden zum österreichischen Durchschnittslohn ordentlich anzustellen. Jemanden "in den Bergen" wirtschaften zu lassen und sich beim "Ausbrechen der großen Krise" ins Auto zu setzen und auf seinen Hof fahren, fernab der Zivilisation, wird nicht funktionieren. Bitte meine Worte nicht als Kritik auffassen!

  03-08-2011 16:37  Tyrolens
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Ein Land voller Hobbylandwirte - ich weiß nicht, ob das erstrebenswert ist.
Obschon AFH das schon bisschen mehr als nur als Hobby betreibt.

Um ehrlich zu sein, mich würd's nicht reizen.

  03-08-2011 18:11  sophokles
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo gdo,

Ich finde deine Idee super. Nimm dir Zeit und probier es einfach aus! So hoch können die Kosten gar nicht sein im Vergleich zum Lebensqualitätszuwachs !

bitte berichte weiter über dein Projekt.

liebe Grüsse

Sophokles

P.S.: Lass dir von den Nörgerln nix vermiesen!



  03-08-2011 18:40  AnimalFarmHipples
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@ traktorensteff :

Links von mir war früher das Dorfwirtshaus mit angeschlossenem Bauernhof; steht schon seit 15, 20 Jahren leer, wurde aber vom voriges Jahr überraschend verstorbenen Eigentümer bis zuletzt gut in Schuß gehalten.

Meiner stand nur ein Dreivierteljahr leer (was aber schon genügt hat, um das Wasser fast zwei Meter die Innenwände hinaufzutreiben); nachdem der Voreigentümer schon lange krank war, wurde recht offen über die Nachnutzung geredet. Laut dem Sohn wurde der Hof vor mir zigmal besichtigt, er hat aber von niemandem ein zweites Mal was gehört. Auch mich hat die Erstbesichtigung eher abgeschreckt wegen der Gebäudemasse, noch dazu bei Schlechtwetter im November; erst die Idee, nicht nur eigene Pferde einzustellen, hat letztlich zur Begeisterung geführt, die immer noch da ist.

Rechts von mir ist ein Hof, wo die Bäurin vor eineinhalb Jahren ins Heim gegangen ist, und gleich daneben ein vom Sohn in den 70er Jahren begonnener Rohbau, den aber heute keiner mehr will.
Der Sohn wohnt auswärts und schwankt zwischen Verkaufen, Vermieten oder eine Altrocker-Kommune Gründen.

Links vom Wirtshaus ist noch ein Hof, wo noch der Altbauer wohnt; der verfällt aber zusehends und ist mit Gerümpel vollgestopft.

Das Problem sind die gewaltigen Gebäudemassen (mein Hof hat als einziger noch ein großes und kaum verbautes Hintaus; demgegenüber ist der Grund mit dem ehemaligen Wirtshaus zu gut 70 % verbaut); wenn sich kein Liebhaber findet, der die Muße zur nötigen Grundsanierung hat, ist als Kaufpreis nur der nackte Grundpreis abzüglich der horrenden Abbruchs- und Entsorgungskosten erzielbar.
Deshalb schien es vor mir tatsächlich nur die Option Beirut oder Reihenhausanlage zu geben.
Jetzt müssen die andern drei halt auch schauen, daß sie einen Liebhaber finden.

Die gibt's aber doch: An den Ortsein- und Ausfahrten sind verlassene und einsturzgefährdete kleine Höfe. Einen davon, erbaut 1910, hat ein pensionierter Diplomat gekauft, entkernen lassen und unter Erhalt der historischen Außenhaut innendrin pipifeinst ausgebaut.

@ Tyrolens :
Danke, bin grad um ein paar cm gewachsen ;-)
(Und wenn ich meinen Job nicht bräuchte, um die Kreditraten abzustottern, könnte mich die Juristerei gern haben ...)

  03-08-2011 18:44  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
sophokles ... herzlichen Dank für den Zuspruch! Es tut gut zu wissen, dass hier noch einige sind, die nicht von Neid zerfressen sind.

Wenn es soweit ist, - das kann aber noch einige Monate dauern, da das letzte Wort betreffend des dazu notwendigen Objektes noch nicht gesprochen ist - wird es dazu auch ein Blog geben.

Weil ich möchte dass das Projekt so wird, dass "man/frau" es auch nachahmen können.
Im kleineren (Platz, Finanzen, Anzahl Personen) wie im größeren Rahmen.
Weil ich möchte, dass soviele wie möglich davon profitieren, und dass es zu Erfahrungsaustausch kommt - und dass vielleicht daraus auch ein Netzwerk entsteht - wo interessierte dann miteinander tauschen können usw.
Oder wenn es so ein Netzwerk schon gibt, dass man sich daran anhängen und es ergänzen kann - wie eine Biene im Schwarm.

Mein Weihnachtswunsch wäre, dass theres dafür die "Patenschaft" übernimmt. Weil ich glaube, dass sie fachlich dazu wahrscheinlich die beste wäre. Wobei ich nicht weiß ob vielleicht sogar theres ihr eigenes SV-Projekt "veröffentlichen" will - weil zumindest hat sie mal erwähnt, dass sie ein Buch darüber schreiben will. Wenn ich dabei mithelfen kann - und das effizienter und zielorientierter ist - soll mir auch recht sein. Wenn nicht - auch recht. Diese Welt ist soo klein, und hat sooo viel Platz für große Projekte. Hauptsache es bewegt sich was in diese Rrichtung.

Auch Biolix und seine Bäuerin könnte dazu sicher viel beitragen. And noch andere hier - ohne jetzt bereits Namen zu nennen.

Aber vorher müssen sich ein paar Dinge klären, und vorher muss ich mal ein geeignetes Objekt finden ... und bis dahin ist alles noch Schall und Rauch. Aber wo ein Wille und wo ein Ziel da ein Weg.

In diesem Sinne sophokles - danke noch mal für deinen Zuruf!

  03-08-2011 19:12  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
So ganz allgemein glaub ich, dass die Arche Noah ein ganz guter Ausgangspunkt ist ... zumindest gibt es da eine Menge Individualisten, die auch abseits von den Trampelpfaden gehen ... auch etliche Selbstversorger .... http://netzwerk.arche-noah.at/index.php?article_id=50


 

  03-08-2011 19:26  Muuh
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Glückwunsch zu deinem Vorhaben, glaube deinen Gedankengängen folgen zu können, daher bin ich überzeugt es wird der richtige Weg für dich sein. Wobei dich später einige Nichtlandwirte später evt. beneiden werden.

  03-08-2011 19:48  Summsumm
Ist folgendes Projekt realisierbar?

Hallo gdo

vielleicht magst dich hier einklinken

http://www.selbstvers.org/forum/viewforum.php?f=61&sid=98c10e6b028d75521aacc5c415dc7c97



  03-08-2011 21:18  wildduck
Ist folgendes Projekt realisierbar?
gdo

Niemand ist dir neidig!

Deine Idee ist gut-->sehr viele Beiträge.

Das Problem: Deine Botschaft ist ambivalent-->so die Antworten auf deine Fragen.




  03-08-2011 21:21  tch
Ist folgendes Projekt realisierbar?
gdo- wo siehst Du einen Streit


Also, wie groß ist dieser Teil von Wien der vom Biohof versorgt wird?
Du weichst aus und plapperst....

tch

  10-09-2011 15:03  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Bio-Imkerei ...

(1) Was für Gründe gibt es, die gegen den Aufbau einer Bio-Imkerei sprechen?
Möchte mal die negativen Erfahrungen hören. Abgesehen von den Maisbauern.
Erstens hatte ich immer schon eine Affinität zu Bienen (und war zumindest bis heute auch kein Allergiker) - und zweitens erscheint es mir eine der eher risikoloseren Möglichkeiten (natürlich kann man ein schlechtes Jahr erwischen und es gehen einem einige Stöcke ein - aber risikolos ist in der Landwirtschaftsbranche sowieso gar nix) auf meinem Grund und Boden mal eines von mehreren geplanten Standbeinen aufzubauen.
Ich habe nicht vor es extensiv zu betreiben, als alleinige Einkommensquelle - aber im Laufe der Jahre doch einigermaßen professionell. Neben vielleicht 2, 3, 4 anderen (eventuell dazupassenden) Bereichen.
Also raus mit den negativen Erfahrungen und Gründen, wieso ich die Finger davon lassen sollte.

(2) In etwa mit welchen Anfangs- und Investitionskosten muß ich rechnen?
Unter der Annahme ich starte mal mit 10 Stöcken.
Oder einer anderen Anzahl von Bienenstöcken, falls das sinnvoller ist.

(3) Wie hoch sollte man den Zeitaufwend einschätzen?

(4) Gibt es im (nördlichen) Waldviertel einen Bio-Imker der Zeit und Lust hätte mir (Ahnungslosen in der Bienenzucht) (natürlich gegen Entgelt) beim Aufbau einer Bio-Imkerei zu helfen?

Das beginnt beim Aufstellen, Einrichten eines Bienenhauses, Besorgen der Bienen und zumindest 1-2 Jahre lang mehr oder weniger intensive "Begleitung" durchs Bienenjahr ... sowie Hilfe bei dem notwendigen Papierkram sowie Beratung betreffend sinnvoller Ausbildung.

Moarpeda danke auch nochmals mit dem Tipp Bio-Baumschule Artner, der fast wie geschaffen für meine Vorstellungen ist. Sobald ich im Besitz des Anwesens bin, werde ich mir von ihm eine Grobplanung erstellen lassen - aufgrund derer ich dann entscheiden werde was gemacht wird.

Analog stelle ich es mir mit dem Bio-Imker vor, der idealerweise natürlich schon etliche Jahre Erfahrung haben sollte. Wer Zeit und Lust für so was hat schreibe mir eine Email.

Wenn sich hier keiner meldet werd ich mich im Bienenaktuell-Forum schlau machen, wo ich vermutlich wesentlich größere Chancen hab - aber wollte vorher hier jemanden die Chance geben, sofern das für jemanden interessant ist.


  10-09-2011 16:42  helmar
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Frag mal in der LFS Warth nach, die haben einen eigenen Ausbildungszweig Imkerei.
Mfg, Helga

  10-09-2011 19:36  mostkeks
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Die Honigproduktion hat nur ein kleines Problem,
der Honigpreis. Bei uns ist es zumindest so, dass es sehr viele Hobbyimker gibt (aus Liebe zu den Bienen oder warum auch immer) Deren Ziel ist es mit dem Verkauf von wirklich tollem Honig ihr Hobby zu finanzieren.
Diese Imker verkaufen ihre Top-Produkte zu jämmerlichen Preisen, und machen es Jedem unmöglich, der damit Geld verdienen will oder zumindest seine Arbeitszeit entlohnt haben möchte.
Einzig die Produktion von Waisel oder Völkern für die ganzen Hobbyimker denen die Völker eingehen scheint mir lukrativ zu sein.

Also empfehle ich dir den Einstieg mit ein paar Völkern was bestimmt sehr interessant ist. Dann siehst du acuh gleich wies bei dir läuft, machst eine Kostenrechnung. Dann siehst du gleich was möglich ist und entscheidest danach!

LG

  11-09-2011 07:46  theres
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Wenn ich das richtig gelesen hab, dann möchte gdo einen Imker die Chance geben, auf seinem Grundstück Imkerei zu betreiben, oder hab ich das falsch verstanden?
Schade, ich wollte die Bienenzucht in späteren Jahren noch erlernen, momentan haben wir einige Insektenhotels stehen und hängen, beim dem gdo-projekt hätte ich gerne mitgemacht.


  11-09-2011 08:26  Moarpeda
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@gdo

bei den bienen solltes du die einflugschneiße beachten, sonst können sie besonders wenn es schwül ist lästig werden,
weg von stellen wo du arbeiten mußt, eine erhöhte lage, wo sie über dich drüberfliegen können ist gut, vielleicht auch in einem gebäude/dachboden?

vielleicht findest du einen imker der aufhört und du kannst ihm alles abnehmen, es sollte aber ein bekanntes maß sein, würde sagen einheitsmaß magazinbeuten für eine kühlere gegend.

und besser 4 völker und gut dahinter sein als 40 völker und stress,
honig zu prodzieren um ihn zu verkaufen würde ich an deiner stelle gar nicht versuchen

kurs in einer imkerschule wäre wichtig

  11-09-2011 08:56  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
theres ... hab ich zwar nicht explizit so erwähnt, aber auch das ist eine durchaus interessante Möglichkeit, dass ein Imker seine Bienenöcke bei mir aufstellt ... weil so haben beide was davon und das sind immer die schönsten "Geschäfte".

Vorerst aber bin ich noch immer erst beim Evaluieren ... es ist noch nix fix.
Kommenden Freitag wird KV unterschrieben und dann abwarten der GVK 5-7 Wochen schätz ich.

Erst danach wird's ernst - weil erst dann hab ich Zugriff auf das Objekt - und erst dann ist sichergestellt dass ich auch Eigentümer der Liegenschaft bin. Vorher passiert daher logischerweise gar nix.
Und vielleicht kippt auch die GVK den Kauf noch, was weiß ich.

Bis jetzt ist nur fix, dass ich mir von der unten angeführten Baumschule einen Vorschlag machen lass. Das wird dann wahrscheinlich früher oder später auch in ein Angebot münden.
Seit Vorteil ist, dass er Bio ist, nicht allzu weit weg von mir ist und eine Riesenauswahl an Pflanzen hat (wovon ich gerne den größten Teil ausprobieren würde) - und die Angelegenheit wohl relativ rasch umsetzen kann. Also z.B. vielleicht sogar heuer noch die einen oderen anderen Bäumchen setzen kann. Ausserdem erhoffe ich mir von ihm "Begleitung" in der Absicht, die ganze Anlage gleich von vornherein "bio" zu machen, bzw. zertifizieren zu lassen.

ABER - Ich hab nix dagegen, wenn mir wer anderer auch einen Vorschlag und dann ein Angebot unterbreitet. Weil das oben ist natürlich eine Firma - und die Kosten werden daher vermutlich auch ganz schön deftig sein. Also eine oder mehrere Privatpersonen mit Sicherheit das ganze auch günstiger machen kann/können.
Vielleicht kommt auch raus - ich bezieh die Pflanzen bei ihm - und wer anders "baut" die Anlage.
Oder ich bekomm das Gleiche oder ähnliches in Bausch und Bogen von einem Steirer.
Bin daher offen für alles.

Das ist der Grund, warum ich es hier beschrieben und angezettelt habe ... um jemand die Möglichkeit zu bieten sich ein Zubrot zu verdienen. Sofern ich das Gefühl habe derjenige welche versteht was von der Sache.

Es gibt übrigens auch ein Gästezimmer, also man kann auch (umsonst) nächtigen an Ort und Stelle, falls man von weiter weg kommt und länger bleiben will/muss.

Es wird auch von Anfang an ein Blog für das Projekt geben. Dort werden dann auch Fotos zu finden sein - inklusive aller weiteren Schritte des Projektes. Ab dem Zeitpunkt, wo ich mit Brief und Siegel Eigentümer bin.
 

  11-09-2011 09:08  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@Helmar - danke für den Link. Ist bereits merhfach gebookmarked!!

@MP .. .mir gefällt die Idee von theres gut ... dass es ein Imker macht. Weil mir geht es nicht ums Geld verdienen. Das verdien ich woanders viel leichter. Hab mir gestern ein wenig die Kostenrechnungen von Imkern angesehen. Hab keine Lust (mehr) mir diesen Stress um ein paar Pennies anzutun. Ich möchte die Zukunft eher genießen, als mir Stress anzulachen. Steht mir mit 55 ja auch zu.
Es sei den die Übernahme von einem Imker der aufhören will - das wär das einzige was Sinn macht und die Mühen eventuell lohnt - und ist auch was in Imkerkreisen "empfohlen" wird. Nur in dem Falle auch mach ich die Kurse usw.

Die Anlage ist doch einigermaßen groß, und das Wohnhaus steht in einer parkähnlichen Anlage und ist weit genug weg vom wo das Bienenhaus oder die Bienen stehen werden, sodass es kein Problem sein sollte einen guten Platz zu finden.
Soweit ich weiß ist es auch nicht schlecht wenn der Platz etwas wind und sonnengeschütz ist - z.B. am Waldrand. Auch diese Möglichkeiten gibt es.

Und danke für Deine unermüdlich fließenden Tipps!

  11-09-2011 09:20  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@MP .... Was ich noch vergessen hab ... nachdem heute Jobs in der Regel auf sehr dünnen Eis sind - und es auch mein IT-Job ist, weil der Konzern bereits rigide Sparmaßnahmen setzt ... kann es sein, dass ich bald einmal VIEL Zeit hab ... dann mach dich Imkerkurse sehr wohl. Aber bis am 19. September, wo der nächste Ausbildungszyklus in Warth beginnt, werden sie mir den Gefallen nicht tun.

Weil Lernen zu dürfen heißt zu Leben und sich selbst Erweitern zu dürfen - Lernen und Wachsen ist eines der Schönsten Dinge für mich.
Und wer rastet der rostet ... und irgendwann kommt das sowieso auf uns zu ... also ist Lernen und immer weiter Lernen ein Prozess das Altern, im physischen wie im mentalen, aufzuhalten ... etwas was ich überzeugt bin, dass auch du weißt, wenn ich so zwischen Deinen Zeilen lese ... (;-))

  11-09-2011 10:07  mostkeks
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Kann dir den Artner wie MP nur empfehlen! Bekomm im Herbst noch ca. 100 Bäume von ihm. Der Preis ist schon etwas hoch, aber die Qualität ist top! und was sind 10€ Preisunterschied bei einem Baum der 100-150 Jahre steht.
Die erste Baumschule, wo auch bis jetzt IMMER die Birnen/Äpfel oben sind die wir gekauft haben. Bei Hochstämmen ist das nicht selbstverständlich. Die Baumschule verkauft dir das was du willst und wenn nach 10 Jahren die ersten Früchte obenhängen....
Auch die Beratung ist sehr gut. Wenn er noch dazu bei dir in der Nähe ist, würde ich nicht lange überlegen. Für die Pflanzarbeiten kommt dir vielleicht der MR oder ein Nachbar, der Zeit hat billiger.

Bin schon sehr gespannt auf die ersten Berichte aus deiner Anlage.

LG

  11-09-2011 13:01  theres
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo gdo,
keine Angst, ich rück dir nicht auf die Bude. :-))))
Hab doch selbst so ein ähnliches Projekt vor vielen Jahren gestartet.

Unsere Bäume haben heuer den ersten richtigen Ertrag-
und von Mai bis in den Winter ist immer was zu holen.
Wenn ich dir einen Rat geben darf, Schritt für Schritt und jedes Jahr ein bestimmtes Projekt, sonst verzettelt man sich total.
Und das Allerwichtigstes für den Anfang-Besten Kompost in Hülle und Fülle.




  11-09-2011 13:10  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
theres .... ich bin 55 ... da hab ich vielleicht nicht mehr Zeit für "jedes Jahr ein Projekt" ... ich lass es mir daher lieber in Bausch und Bogen, soweit das halt sinnvoll und möglich ist, mal hinstellen.

Und vonwegen auf die "Bude rücken" ... wie kommst du auf die Idee?
Im Gegenteil ich habe gerne mit Leuten zu tun die sich auskennen und Erfahrung haben und du stehtst da in der ersten Reihe ...... und wen wer wem auf die Bude gerückt ist, dann wars wohl eher ich ... aber ich weiß auch wo die Grenzen sind. Und daher laß ich die Dinge auf mich zukommen ... weil manchmal ist es gscheiter die Dinge auf einem zukommen zu lassen, statt nach ihnen zu suchen ...

  12-09-2011 11:24  AnimalFarmHipples
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Einer meiner Nachbarn baut Elefantengras an als Brennstoff für seine Hackschnitzelanlage, die einen Teil des Dorfs mit "Nahwärme" versorgt.
Das wär vielleicht was für Dich, Elefantengras ist völlig anspruchslos und das einzige was zu tun ist, ist das Ernten im Frühjahr.

(Damit könntest ja vielleicht die örtlichen Holzschnitzelanbieter unterbieten, und sie dann alle in Deiner Plantage anstellen ... SCNR)

  12-09-2011 12:17  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
@AFH ... höchst interessante Geschichte !!!

Wir haben so eine "Zierpflanze" in unserem Garten, wußte gar nicht, dass das Elefantengras ist ... und so eine Superpflanze ist. Hätt ich mir aber schon beim jährlichen Schneiden im Frühjahr denken können - ist ja defacto wie Stroh.

Das einzige was man da braucht: genügend Anbaufläche.
Und die bietet soviele Verwendungsmöglichkeiten.

Diese Pflanze assoziier ich mit "Landwirte die Ölbarone" von morgen.
1ha entspricht (angeblich) 6700l Heizöl. Das sagt wohl alles.

!!! Supertipp !!!

Gibt es hier Landwirte, die das schon (bio) machen?
Angeblich wird das auch schon als Untersaat bei Mais verwendet?!
Erfahrungswerte?
Was für eine Auswirkung hat das Elefantengras auf den Boden?
Wobei ja 20 Jahre eh eine lange Zeit ist!

  12-09-2011 13:26  mostkeks
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Wird nicht angesäht sondern du pflanzt die Rhizome an. Braucht die ersten 2 Jahre Pflege (Pflanzenschutz oder Hacken) dann ist es so dicht, dass kein Beikraut mehr aufkommt. Brauchst auch nicht bzw. kaum düngen, da die Plätter ja im Winter zu Boden fallen und am Acker bleiben.
Nur ausreichend Niederschlag wäre nicht schlecht.
Und möglichst nicht all zu viel nassen Schnee, sonst drückt es dir das Zeug zu Boden und du ersparst dir die Ernte für ein Jahr. Aber im nächsten Jahr hast du wieder eine Chance.
Kostenpunkte sind die Neuanlage und die Ernte + Abtransport, da sehr viel Volumen. Um Erntekosten niedrig zu halten möglichst lange Felder für den Feldhäcksler.

LG

  12-09-2011 13:42  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Mostkeks ... und das wiederloswerden des Elefantengrases nach 20-25 Jahren könnte ziemlich mühsam werden ... hab ich bis jetzt nur in Zusammenhang mit heftigem Gifteinsatz gesehen. Das ist doch eher abschreckend.

Daher auch die Frage ob das schon wer bio angebaut hat - und daher weiß wie er es "bio" dann auch wieder los wird.

Im Link glaub ich eine ganz gute Beschreibung ...
 

  19-11-2011 09:50  gdo
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Juhu, juhu .... heute ist "Übergabe", heute gibts die Schlüsseln!

4ha gesamt ... davon 2 ha Wald, 1ha Wiesen (wo die SV-Anlage hinkommt), ca 1ha Baugründe und parkähnliche Anlage wo das neuere Wohnhaus und das ältere Bauernhaus, eine Art Vierkanter, stehen inklusive einem größeren und einigen kleineren Teichen.
Voraussichtlich bekomm ich noch 4 weitere ha inkl. eines noch viel größeren Teiches im Laufe der Zeit dazu.

Juhu, juhu .... damit bin ich ab heute nicht nur offizieller "Landbesitzer" (wenn man mal von Baugrund-Besitzern absieht) sondern auch noch offizieller Besitzer von 3 Traktoren.

Ob ich daher ab jetzt, neben den genannten Privilegien, auch noch ein besserer Mensch bin???
(das ist natürlich spöttisch gemeint, weil einen, oder sogar 3, Traktor(en) zu haben, wie ich hier gelernt hab, ist schon eine außerordentlich wichtige Sache).

Im Laufe der nächsten Wochen wird es dann die ersten Fotos geben ... natürlich vor allem von den Traktoren!

Juhu, juhu .... in gut zwei Stunden ist Übergabe ... juhu juhu!

Prost ... cheers ... gdo hat es nach vielen Jahren doch geschafft ... nach einem Start mit -70.000 Kredit für ein 45m2 Loch in Wien ... nun ein solches Anwesen ... ausbezahlt und schuldenfrei!

!!! Juhu, juhu !!!


  19-11-2011 10:39  mfj
Ist folgendes Projekt realisierbar?


Ja dann Gratulation gdo,

jetzt bist du endlich auf Augenhöhe mit uns Bauern...und darfst auf eigenen Grund und Boden – sabbern und Eindringlinge mit Stock und Schelte vertreiben.

...und jetzt wird sich zeigen – welche Tipps (hier) realistisch und verhältnismäßig waren.


Dein „Greenschoe“ kann beginnen.....viel Glück !





  19-11-2011 11:54  frami
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Gratuliere gdo - habe auch in den letzten 3 Jahren eine stolze 6-stellige Summe in meine Vision investiert - ebenfalls ausbezahlt und schuldenfrei. Somit kann ich dein "juhu!!!" nur zu gut verstehen. Meine Investition ist voll aufgegangen - sogar noch besser als ursprünglich erwartet.
Ich wünsche dir, dass deine Vorhaben genauso gelingen.
Halt uns bitte auf dem laufenden und lass dich nicht von den ewigen Jammerern hier im Forum nicht ablenken!

  19-11-2011 18:13  Moarpeda
Ist folgendes Projekt realisierbar?
gratuliere auch, kann dein hochgefühl nachvollziehen
.....auch wenn es manchmal unbequem ist, fast nichts klappt und nur kosten verursacht ;-)),
es ist leben pur, anstatt aus der TV- dose konsumiert


  21-11-2011 14:29  Icebreaker
Ist folgendes Projekt realisierbar?
Hallo gdo,

Auch ich gratuliere dir herzlichst und kann dein Juhu juhu sehr gut nachvollziehen, war es doch ein Herzenswunsch.
Bin schon sehr gespannt, auf die angekündigten Fotos und den Blog.

Viel Glück und alles Gute damit und: Wenns is, und du von meinem Angebotbez. der "Alten Sorten Pflanzen" Gebrauch machen magst, sehen wir einander ja eventuell mal nächstes Jahr.
Würde mich freuen, so wertvolle Dinge in guten Händen zu wissen.

mfg Ice