EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen

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gdo 27-06-2011 20:58 - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Österreichs Bauern drohen massive Kürzungen der EU-Förderungen durch die geplante Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die Jahre 2014 bis 2020. Im besten Fall müssen Bauern ein Minus von 435,5 Mio. Euro, im schlechtesten Fall ein Minus von 573 Mio. Euro hinnehmen, fast 30 Prozent der bisherigen EU-Agrarzahlungen, schreibt der „Kurier“ (Dienstag-Ausgabe) und beruft sich auf interne Berechnungen der EU-Kommission, die der Zeitung vorliegen.

Derzeit bekommt Österreich jährlich EU-Agrarförderungen in Höhe von 1,929 Mrd. Euro, kofinanziert durch Bund und Länder. Die Budgetkürzungen sollen vor allem den Bereich „Ländliche Entwicklung“ umfassen, das würde besonders die Förderungen für Bergbauern und Biobauern treffen. Agrarkommissar Dacian Ciolo wird seine Pläne für die GAP-Reform am kommenden Mittwoch präsentieren.

Österreich besonders schlimm betroffen
Die internen Berechnungen der EU-Kommission zeigen laut „Kurier“, dass Österreich zu den größten Verlierern der GAP-Reform zählen würde. Noch mehr könnten nur die wenigen Landwirte Luxemburgs verlieren. Staaten wie Portugal, Griechenland und der Slowakei drohen ähnliche Kürzungen wie Österreich. Polens und Deutschlands Bauern wären durch die Reform nur minimal betroffen. Finnland, Schweden, Frankreich und Rumänien würden dabei sogar gewinnen.

......

hmm ... glaub das wird wieder für diskussionsstoff und katzenjammer und heulen und zähneknirschen sorgen ...


gdo antwortet um 27-06-2011 21:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
ausser bei Sturmi ... der wird sich diebisch freuen ...


gdo antwortet um 27-06-2011 21:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
und natürlich ausser ein paar anderen (größeren) die sich schon darauf freuen von anderen (kleineren) die Gründe in der einen oder anderen Form übernehmen zu können ...



gdo antwortet um 27-06-2011 21:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Womit sich die ganzen Neiddebatten vorausssichtlich um ca 30% vermindern werden. Immer noch genug um weiter streiten zu können.

Und dass man es den Bergbauern und Biobauern wegnimmt ist ja auch logisch - weil wirklich "gut" ist nur wer groß ist. Billige Massenproduktion für die Konzerne ist gefragt. Und Berg- und Biobauern können niemals groß sein - also verdienen sie das auch nicht. Ist Österreichs Privatvergnügen.
Oder ist Österreich einfach nicht mehr wichtig? Weil einfach zu klein. Zu unwichtig.

Griechenland wird grad den Wölfen zum Fraß aufbereitet.
Wann kommt Österreich dran?



edde antwortet um 27-06-2011 21:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen

dann werd ich schon mal voreilend minus dreissig prozent förderung in meinen berlakowitschistischen businessplan einarbeiten, und hoffen dass diese zahlen auch halten !


mich wundert im übrigen dieses bestreben von ciolos, förderungen in richtiung seiner heimat umzuleiten nicht-ich an seiner stelle würds genau so machen.


gdo antwortet um 27-06-2011 21:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Frankreich, Polen, Rumänien und Deutschland sind groß - und also gut (vertreten).
Luxemburg und Österreich sind klein und also schlecht (vertreten?).

Läßt sich daraus eine Lehre ziehen?
Wie immer werden die Großen eine andere Lehre daraus ziehen wie die Kleinen.

Darwin würde seine helle Freude mit uns und der EU haben.


gdo antwortet um 27-06-2011 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Ein zweiter Artikel von gestern ... etwas relativierend ... aber halt nur bla bla ... das wird so die nächsten Monate weitergehen ... also am besten nicht aufregen, weil es kommt dann vielleicht eh ganz anders ...

wenn bis dahin der eine oder andere Staat schon gar nicht mehr bei der EU ist ...


gdo antwortet um 27-06-2011 21:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
hmm ... hab den link vergessen:

http://www.agrarheute.com/ciolos-zweite-saeule


helmar antwortet um 28-06-2011 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Man wird sich darauf einstellen müssen.........dass nicht mehr jeder Bauer werden will (oder soll oder muss), nur weil der Hof schon seit der Jahrtausendwende in der Pfarrchronik steht. Dass die sogenannten "guten, ländlichen Traditionen" bei Fronleichnam z.B. wieder mal präsentiert werden und ansonsten wirtschaftliche Vorgaben ausschlaggebend sind. Und dass vielleicht in Zukunft der Produkterlös weit mehr als heute die Entscheidung einen landwirtschaftlichen Betrieb zu bewirtschaften, erleichtert oder auch nicht. Dass es aber weniger Vorschriften und Auflagen geben wird kann ich mir nicht vorstellen.
Mfg, Helga


sturmi antwortet um 28-06-2011 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Ich bin der Meinung das die Zeit der Aufregungen über die völlig überschätzte Agrarpolitik vorbei sein sollte und man sich der Realität stellen muß! Im Schweinebereich wird es weitere Zugeständnisse an die Tierschützer geben, die nächste Förderperiode wird sich zwischen EU-Ost- u. Weststaaten ausgleichen. Was nach 2020 kommen wird steht in den Sternen, ich vermute nur mehr Landschaftspflegegelder. Die strengen Kontrollen und Auflagen werden nicht nur bleiben sondern weiter verschärft werden, den der nächste Skandal kommt bestimmt. Bauernstolz und Ehrgeiz in Ehren, aber kleine Betriebe sollten sich mit dem Gedanken anfreunden wegen Unrentabilität beim Generationswechsel auszuscheiden. Bauernhöfe können vielfältig verwendet werden. Mietwohnungen, Büros, Tischlerei, etc..
MfG Sturmi


Christoph38 antwortet um 28-06-2011 09:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Nach meiner Logik wäre es angebracht, wenn eine Kürzung der Gelder kommt, auch die Auflagen einzuschränken.

Also zB. bei verminderter Steilflächenmahdprämie, auch das Abmähen nur mehr in 2 von 3 Jahren zu verlangen. Oder wegen verminderter Zahlungen zB die GVE-Grenze anzuheben etc.

Auch halte ich es für besser, manche Programmpunkte generell aufzugeben und das Geld für die verbleibenden Massnahmen zu verwenden, anstatt die Massnahme zu retten, bei verminderter Zahlung.

Freilich geht meine Befürchtung in die Richtung, dass bloss die Zahlungen abnehmen, während die Auflagen gleich bleiben oder sogar zunehmen.




Leo7 antwortet um 28-06-2011 10:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
vor kurzem hat eine bekannte an einem treffen von projektgruppen teilgenommen, die großteils nicht direkt mit der landwirtschaft zu tun haben.
deren zukunftsvorstellungen im bezug auf förderungsabgeltung in diesen vielfältigen ideensammlungen, - die in diese projekte fließen - sind fertig geplant und mit zahlen und ziffern hinterlegt....
und dabei saß ein aus der landwirtschaft kommender landtagsabgeordneter, dem nur langeweile und
missmut anzusehen war, vor allem aber absolut nichts sinnvolles für die seite der landwirtschaft aus seinem munde brachte ....außer, dass man die verhandlungen in brüssel abwarte....die alte leier....

leute, sicher ist es kein honiglecken, "unsere" vorstellungen durchzubringen....aber wollen wir uns noch abhängiger machen vom apparatschik oder kapieren wir bauern endlich, was wir mit unseren "erzeugnissen" in der hand haben...?!
leider sitzen zu wenig idealisten und authentische leute in den bauernvertretungen...

das alles ist nur ein instrument von angsmacherei direktiverweise in den tintenburgen wohlbehütet gehortet, um dem bauernvolke abermals in den allerwertesten zu treten....bisher spielte man mit der individualität und dem langmut der bauern....
so wie die natur uns draußen auf den äckern die rechnung stellt....so stellen wir bäuerlichen unternehmer
die rechnung ans volk, ....die zeit des geförderten konsums für billiges essen neigt sich dem ende....die mitlesenden außerhalb sei gesagt, wir stillen euren hunger...und das wird euch was wert sein...müssen!
andernfalls dräng ich als ausgebildeter facharbeiter für holztechnik auf den arbeitsmarkt...weil bauernhände sind äusserst gefragt da draussen---- und nur so nebenbei....verhungern werd i nie....

leo


Vierkanter antwortet um 28-06-2011 10:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
einen jungen Bauernsohn, der gerne Landwirt sein möchte, auch in Zukunft, rate ich einer betriebswirtschaftlichen Ausbildung die mind. (!!) genauso intensive in Anspruch genommen wird, wie eine landw. BHS mit Matura. Dann wird für diese das Fördersystem gut zu nützen, Vermarktungsstrategien zu entwickeln und die restliche, laufend steigende, Bürokratie ein Klacks ;)


krähwinkler antwortet um 28-06-2011 11:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
97,5% der öst. Bevölkerung freuen sich jetzt über möglicherweise sinkende Agrarförderungen. Deren Gesichter könnten bald länger werden. Wenn nämlich die Preise steigen. Schon jetzt geht die Menge an Lebensmitteln (Milchprodukte), die Frau (Herr) Östreicher kauft, zruck. Gott sei Dank steigt die Einwohnerzahl.


remus antwortet um 28-06-2011 11:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
es gibt jetzt schon viele haushalte die aufgrund steigender lebensmittelpreise und mangelnder qualität dieser wieder gärten zur eigenversorgung anlegen und dieser trend wird sich verstärken , ich finde diese entwicklung gut weil damit wirklich gesunde und vorwiegend ungespritzte produkte erzeugt werden.


fgh antwortet um 28-06-2011 11:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@alois_burgstaller:
Sollten die Lebensmittelpreise wirklich dadurch sinken, wird die Bevölkerung umsomehr über die noch übrigen Ausgleichszahlungen schimpfen (da ja alles teurer wird), dass sie das selbst verursacht haben werden sie nie kappieren...

So zum Rest:
Ich bezeichne mich selbst als Kleinbauer. Ich habe 3,5 ha Holunder, 0,75 ha Weingarten und 5,5 ha Grünland welche für mein Rinder (im Schnitt 12 Stück Mutterkuh + Nachzucht) nutze.
So nun zu den Fakten: Ich war immer relativ in KORE interessiert und habe schon vor 8 Jahren mit der Plankostenrechnung für meinem Betrieb begonnen und da habe ich keine Ausgleichszahlungen einkalkuliert, weil für mich immer klar war, dass diese irgendwann fallen und werden und habe damals von Rinder Richtung Holunder (da im Nebenerwerb halbwegs gut machbar und unabhängig von Ausgleichszahlungen wirtschaftlich) gezogen. Die Ausgleichszahlungen betrachte ich als "freiwillige" Spende. Ich habe meinen Betrieb so ausgelegt, dass auch ohne etwas übrig bleibt (natürlich habe ich Fixkosten - AFA usw., dabei inkludiert).

Nun zum Punkt bei der Geschichte, ich rate jedem auf Dauer ohne Einbezug der Ausgleichszahlungen zu kalkulieren, es muss auch so gehen!

Aber eines ist für mich fix, weil immer alle davon reden das diese Kürzungen nur kleinen Landwirten das Leben kosten, nämlich dass die Kürzungen den Kleinen eigentlich am wengisten weh tun! Wenn mir von meinen 6000 € / Jahr 30% gekürzt werden (wohlgemerkt Rinderprämie usw, also alle Zahlungen in Summe) wird es mich nicht so schwer treffen wie wenn dem Stiermäster bei seinen € 70.000 30% gekürzt werden!

Ich bin zwar schon dafür, dass Großbetriebe nicht im vollem Ausmaß wie Kleine gefödert werden (Einschitte ab gewissen Größen), aber das ein ganzheitliche Kürzung Großbetriebe schlimmer trift als Kleine muss auch jeden mal klar sein!


krähwinkler antwortet um 28-06-2011 11:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Mit Verlaub, ich schrieb von steigenden Lebensmittelpreisen wegen sinkender Förderungen!


fgh antwortet um 28-06-2011 11:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@alois_burgstaller:
Sorry, sollte eigentlich "steigen" heißen und nicht "sinken"


Stonebear antwortet um 28-06-2011 14:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@Sturmi
Dann kannst mit deinem 15er Steyr Pensionisten in der Gegend herumkutschieren.
Viel Spaß wünsch ich jetzt schon.
mfg


gdo antwortet um 28-06-2011 21:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@fgh - deine Einstellung - ebenso wie Deine Ehrlichkeit - ist wirklich beeindruckend. Ich wünschte mir alle Landwirte würden so denken. Leider bist Du die Ausnahme.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Steirer sein mußt - und das versteh ich als Kompliment. Womit ich natürlich damit gleichzeitig gestehe dass ich grundsätzliche Vorurteile hab. Weil charaktervolle und ehrliche Menschen gibt es überall - nur halt in der Steiermark noch die meisten. So wie die Canadier in der Regel noch ein ganz eigener Schlag von Menschen sind. Noch am wenigsten verbogen und verdorben. Menschen die mit dem Begriff Demut, Mäßigung und Bescheidenheit noch was anfangen können.

Kompliment zu Deiner Haltung!

@Remus - so ist es, das ist ein Begleiteffekt von Krisen, die wieder zunehmen werden: eigener Garten und "selber machen" in allen Bereichen ist wieder im Zunehmen - zumindest bei denen, die sich das noch leisten können.


soamist2 antwortet um 29-06-2011 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@fgh

5,5ha grünland für 12 muki's + nachzucht.

ich gratuliere dir zu deinem fruchtbarer boden



fgh antwortet um 29-06-2011 08:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@gdo:
Danke, ja bin Steirer.

@soamist2: Bei den 12 Stk. ist die Nachzucht schon dabei, habe also keinen Wunderboden. Ich weiß 12 Stk. können niemals wirtschaftlich sein, aber da ich für die Fläche keine Alternativnutzungsarten verfügbar sind und Gebäude und Maschinen vorhanden sind, trägt es in dieser Hinsicht zur Fixkostenreduktion bei.



helmar antwortet um 29-06-2011 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Hallo Fgh.......danke für deine ehrlichen Aussagen.........nun, an Euronen erhalte ich eine ähnlich Summe wie du. Und diese ist in guten jahren, wenn nichts schief gelaufen ist, auch wieder investiert worden. Anders war es als mir massiv der St.A. in die Herde geraten ist. Denn 2 Schlachtkühe haben da gerade mal eine trächtige Kalbin ergeben, abgesehen vom Milchgeld ausfall wegen nicht lieferbarer Milch. Da war dieses Geld tatsächlich ein nützlicher Bestandteil meines Einkommens fürs Auskommen. Und es war auch so in den Jahren als ich wenig bis gar keine Waldarbeit machen konnte. Aber für mich ist das Thema inzwischen gelaufen.......ich werde keine neue Förderperiode mehr beginnen.
Mfg, Helga


fgh antwortet um 29-06-2011 09:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Hallo helmar,

kenne das mit guten und schlechten Jahren auch sehr gut. Als ich Bewirtschafter geworden bin hatte ich gleich im 1. Jahr beim Wein 90%igen Hagel und die Holunder gar nicht versicht, im Jahr drauf wieder 40% bei beiden Kulturen aber dann wenigstens beides versichert... Aber die Hagel ist halt auch nur ein kleiner Einkommsabsicherer, den wirklichen Schaden schätzen/zahlen sie schon lange nicht mehr. Dafür hat sich die Prämie in den letzten drei Jahren fast jedes Jahr verdoppelt, auch heuer wieder beim Holunder fast das Doppelte, obwohl ich voriges Jahr schadenfrei war....

In guten Jahren wäre ich mit dem Forst ergänzt nahezu vollerwerbsfähig (in diesem Fall aber AZ berücksichtigt), nur leider gibt es halt auch schlechte Jahre und diese werden in letzter Zeit immer mehr.


ochsi antwortet um 01-07-2011 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Hallo alle miteinander !

Ich glaube es ist Für Österreich sehr leicht die Kürzungen zu verkraften,man braucht nur Politiker mit
Rückgrat!!!!
Um den Prozentsatz der Kürzungen,wird auch der Mitgliedsbeitrag an die EU gekürzt.
Das Geld fließt dann ebenso zu den Bauern. (Wahrscheinlich nur ein Wunschdenken)
Da es nicht mehr viele Politiker mit Rückgrat gibt,werden die Bauern wieder einmal
die Draufzahler sein.Außerdem wird es nicht zu den Angekündigten Kürzungen in der höhe von 25-30%
kommen,sondern der Prozentsatz wird niedriger sein.Das wissen unsere Standesvertreter heute schon.
Aber man muss die Bauern erschrecken,damit sie nachher froh sind ,NUR 10-oder 15% zu verlieren.
Sozusagen DANKBAR für ein Minus am Konto sind!!!!! Ein Abgekartetes Spiel auf Kosten unserer
Kinder.

mfg Ochsi


tch antwortet um 01-07-2011 11:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Hallo Ochsl

Deine Logik ist bemerkenswert.....:-)

Die Bauern sind immer die draufzahler..... allen anderen wird das Geld der Bauern in den A... geschoben

tch


fliege antwortet um 01-07-2011 11:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Es geht wieder einmal um die Landwirtschaft,als ob wir nicht andere Probleme hätten schauen wir uns doch diese traurige Europa an.
Staatspleite in Griechenland bald in Spanien und Portugal, der Euro Rettungschirm ist ein Sparbuch in das ein jeder einzahlen muss aber nichts mehr herausbekommt.
Lobbyisten , Geldwäscher haben Hochkonunktur, aber die Kröte an den ganzen fressen immer nur die Landwirte und der kleine Mann.
Diese Europa ist zum scheitern veurteilt es ist nur mehr eine Frage der Zeit bis die Umstände aus Griechenland auch bei uns wahr werden. Wie lange schaut das kleine Volk noch zu.
Alle Politiker national und auf EU Ebene ein trauriger haufen von Lügner und Betrüger(Bauernbund inc.
Anderas Hofer tägtite den Spruch"Manderer s'isch Zeit"
Hoffentlich bald!
Schönes Wochenende




ah1 antwortet um 01-07-2011 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@gdo:
wie begründest die aussage dass berg- und biobetriebe nicht "groß" sein können???


tch antwortet um 01-07-2011 12:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
An Andreas Hofer denken sicher viele Bauernvetreter...wurde er doch von einem Bauern verraten

tch


gdo antwortet um 01-07-2011 13:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
ah1 .... Berg- und Biobetriebe sind eh "groß" - im Sinne von großartig - für mich.

Aber für die Konzernsklavenpreistreiberei eignen sie sich halt nur bedingt - und daher sind sie für die feinen Herren die über Europe entscheiden von sekundärer Bedeutung. Daher kann man dort ruhig mehr kürzen wie sonst. Ausserdem je kleiner der Staat umso weniger hat er zu sagen.

Natürlich gibt es auch große Betriebe. Nachdem ich ein Reformhaus/Bioladen über mehrere Jahre hatte - kenn ich viele größere Betriebe. Auch ausserhalb Österreichs.
Sonnentor ist wohl ein gutes Beispiel. Oder viele die auf der Nürnberger Biofachmesse vertreten sind. Aber die bestimmen halt nicht, wo's in Europa lang geht. Weil für die breite Masse muss es billig sein.


gdo antwortet um 01-07-2011 13:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Fliege .. das nützt nur alles nix. Weil die sitzen auf sooooo einem langen Ast, dass, bevor sich was ändert, es zuerst noch viel schlimmer kommen muss. Im ersten Schritt wird jede Krise diesen Leuten/Machern in die Hände spielen. Weil dann kommen sie mit tollen neuen Ideen wie man das alles zum wohle des Volkes verbessern muss.
Während sie dann nur die Dominos so verschieben, dass sie selber noch mehr profitieren können.
Und um das Volk bei Laune zu halten werden halt irgendwelche populisitisch gutklingenden Feinde/Spekulanten and den Pranger gestellt. Während die guten Herren Politiker unfähig sind die Märkte zu regulieren.
Letztes Beispiel bei uns: Voest: dann gehen wir halt ausserhalb der EU wohin.
Letztes Beispiel aus Amerika: Goldman Sachs verlagert sich nach Singapur um den Regulierungen aus dem Weg zu gehen.
Es ist eine unveränderliche Tatsache das das Großkapital die meisten Regierungen mehr oder weniger in der Tasche hat, und wenn die nicht tanzen gehen sie halt woanders hin. Und dann tanzen die Politiker.

DAHER - Es muss jeder bei sich selbst mit der Änderung beginnen.
Und das heißt Weigerung bei der Konzernsklavenpreistreiberei mit zu machen - und sich so aufstellen, dass das Einkommen auch von woanders her kommt - und dass heißt Orientierung hin zum Endkunden und Direktvertrieb. Oder zumindest zuviele Zwischenhändler wie möglich ausschalten. Indem z.B. Gaststätten beliefert werden. Oder Nischenproduktion, wo das Produkt Mangelware ist und daher die Preisdückerei nicht funktioniert.

Das Lamentieren und Hinhauen auf die Politiker und Bauernvertreter bringt gar nix.
Man muss es selbst ändern - und sich selbst entsprechend umstrukturieren.


naturbauer antwortet um 01-07-2011 13:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Ja gdo stimmt, man muss es selbst ändern. Danach muss man es fertig bringen dass viele, am besten alle mitmachen. Bloß dieses wird nie was. Weil zu unterschiedlich die Ausgangsituationen sind.


fliege antwortet um 01-07-2011 14:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@gdo

Dein Artikel ist recht interressant,aber du bist genau der Typ der mit der Welle mitschwimmt der sagt²
Da kann man nichts machen² Mit solchen Argumenten wird es sicher nicht besser,
Ich will auf Politiker nicht wirklich hinhauen aber einersets grosse Feste feiern mit der Begründung wie gut ich bin und hinterher beim kleinen die Abzocke spielen,da mache ich sicher nicht mit.
Ich finde es korrekt vom griechischen Volk wenn es rebelliert,und sich gegen die Tyrannen währt denn
die griechischen Pollitiker haben das Volk ausgebeutet,und jetzt soll das Volk das ausbaden?
Und wenn Du schon den langen Ast erwähnst dann muss es doch Leute geben die diesen ganz beim Baum herbei absägen,was hälts du davon?
Ich finde es ist Zeit sich nicht alles gefallen zu lassen.


Summsumm antwortet um 01-07-2011 16:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen

Hallo gdo

ich gebe Dir in vielem Recht aber mit Selbstvermarktung und Nischenprodukten wird niemand die Städe versorgen können.
Die Politik hat entweder keine Macht mehr oder sie will nicht, denn wie kommt es, dass du nach einer halben Stunde ohne Parkschein erwischt wirst, aber wenn das große Geld nach irgendwohin verschwindet, gibts keine Kontrolle. Wieso gelten für die einen "Weltmarktpreise", für die anderen nicht? So kosten bei uns z.B. Medikamente das doppelte und dreifache wie in anderen Ländern, wo bleibt da der vielgepriesene freie Wettbewerb?
Irland hat die Unternehmen mit niedrigen Steuern erst abgeworben, denkt nicht daran, das zu ändern, und wer finanziert jetzt die Misere? In Griechenland werden auch nur die kleinen Leute zur Kasse gebeten, da, wo sichs gelohnt hätte, Steuern einzutreiben, hat man zugeschaut, wie sie das Geld ausser Landes bringen.
Unsere sog. "Volksvertreter" kannst vergessen, egal wer, siehe Strasser oder die blaue Einsteckerpartie.
Es sind schon so viele, das alles satt haben, ich kenn gar niemand mehr, ders nicht wär.
Unsere "Eliten" verdienen nicht mehr das gerinste Vertrauen.


gdo antwortet um 01-07-2011 17:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Summsumm ...

"ich gebe Dir in vielem Recht aber mit Selbstvermarktung und Nischenprodukten wird niemand die Städe versorgen können" ...
Dafür sorgen eh die Konzerne und Ihre Sklaven. Da mach ich mir keine Sorgen. Es geht aber um die Landwerte, die nicht mehr klar kommen mit der Konzernsklavenpreispolitik. Für die ist das Ausweg. Seit ich denken kann.

"Es sind schon so viele, das alles satt haben, ich kenn gar niemand mehr, ders nicht wär. Unsere "Eliten" verdienen nicht mehr das gerinste Vertrauen."
Wieder falsch: diese Schafe wählen genau diese sogenannten Eliten alle (Wahl)Jahre wieder. Quer über den Planeten. Sie reden zwar dass sie satt haben - aber sie tun nix dagegen - und wählen das gleiche wieder. Egal was sie aufführen - siehe Griechenland. Selbst da sind nur ein paar hundert (hauptsächlich arbeitslose Jugendliche), wenn es um die Zukunft des Landes geht. Vergiß den mündigen Bürger. Siehe Wallstreet und Amerika. Das ist ein Traum, eine Illusion - und ein Glück für die Macher.
Denk an einmaligen Massenauftrieb zu den Wahljahren - um denselben "Feind" (mit ledigleich 2-3 verschiedenen Masken, vertreten durch vorselektierte Strohmänner) für 4-5 weitere Jahre zu legitimieren. Die wenigsten begreifen was wirklich abgeht - und fast alle tun nix dagegen. Punkt. Inklusive der politischen Wasserträger.

DAHER - du kannst Dir nur selbst helfen. Wennst das nicht machtst - mußt nehmen, was dir geboten wird bzw, übrig ist. Und halt jammern. Womit Darwin wieder recht hat.
Alles andere ist Gefühlsdusselei.

(Fast) jeder hat die Wahl.


gdo antwortet um 01-07-2011 17:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Fliege ... diese Leute (die sich das nicht gefallen lassen) gibt es nicht. Auch die Landwirte gehören dazu. Wie alle anderen. Weil es geht uns ja eigentlich ganz gut, solange du nicht zu den Versklavten gehörst. Wieso also soll man also seinen Hintern nehmen und was ändern wollen?

Man wird ja auch sehr gut versorgt. (Fast) Keiner muss hungern.
Siehe Link.
Und es gibt das Internet und das Fernsehen und immer Unterhaltung.
Ist doch alles bestens.

Nix ändert sich, was du nicht selbst änderst.
 


gdo antwortet um 01-07-2011 17:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Die Programmierer, die diese Art der Image oder Link eingabe programmiert haben - sind von gestern. Landwirt.com ist die einzige Webseite weltweit, wo man das http:// wegnehmen muss.

Der Link: http://www.zerohedge.com/sites/default/files/images/user5/imageroot/draghi/June%20SNAP.png


Summsumm antwortet um 01-07-2011 19:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Hallo gdo

ich kann der Einzelkämpfer - Theorie wenig abgewinnen, auch wenn die Selbstversorger - Communitys grad hip sind, da sumpern die Leute rein und glauben sie können allein was schaffen was nicht geht
So die Städter sollen halt das fressen was ihnen die Konzerne vorsetzen find ich auch ein bissl naja
Und wer kauft qualitativ hochwertige Produkte zum entsprechenden Preis, ja nur der der sich leisten kann und die wohnen oft auch nicht nur in Kikeritzpatschn
Ich denk da mehr an Leopold Kohr (Small is beautiful) etc., Theorien gäbs ja wies gehen könnt..
Das wär mehr meine Richtung ...
Und ein bissl träumen wird man ja dürfen :-)


helmar antwortet um 01-07-2011 19:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Hallo Gdo......du hast geschrieben dass du einen Reformbioladen hattest......bist du inzwischen in Pension oder gibt es einen anderen Grund warum du diesen Quell für einen gesunden Lebenswandel nicht mehr betreibst?
Mfg, Helga


naturbauer antwortet um 01-07-2011 21:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Das möchte ich auch wissen gdo.


gdo antwortet um 01-07-2011 21:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@Helmar & @naturbauer ... warum wollt ihr das wissen?

In der hoffnung mir eines auszuwischen?
In der Hoffnung mich in die Pfanne zuhauen wie den Darki?
Ihr zwei, fehlt nur noch 50plus, seid dafür ja ganz besonders talentiert.

Aber machtses euch doch selber!




helmar antwortet um 01-07-2011 21:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Nun, lieber Gdo.......deinen weisen Zeilen nach bist du einer der ganz genau weiss wie es zu gehen hat.........bei den Anderen. Gibts da nicht so einen feinen Spruch aus einem Buch von dem behauptet wird dass da nur die Wahrheit drinnen steht..........so vom Glashaus und den Steinen.
Mfg, Helga


DJ111 antwortet um 01-07-2011 22:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Leider nur auch nur eine Wunschvorstellung oder ein Brief ans Christkind:

Ich bin für die Abschaffung jeglicher Ausgleichszahlungen oder öffentlicher Gelder und das nicht nur bei der Landwirtschaft!
Natürlich gehören dann jegliche Verwaltungsjobs und Gebäude auch gleich mit abgeschafft.

Grund: Der Sinn von den meisten öffentlichen Zahlungen bleibt fast immer auf der Strecke:

Die ehemalige Stierprämie hat ja auch nur den Fleischkäufern genutzt.
Die Flächenprämien kommen großteils den Verpächtern, bzw. Grundstücksverkäufern zugute.
Die Förderungen für Heizkessel heimsen großteils die Kesselhersteller ein.
usw.

Mit der Zeit geht doch jeglicher Sinn für Produktivität und Ehrgeiz verloren, wenn man unabhängig vom Markt eh immer genug Geld hat um nicht zu "verhungern".

Vor einiger Zeit wurde ja mal der Begriff "tittytainment" erfunden, was dem alten "gebt dem Volk Brot und Spiele" entspricht.
Wir sind auf dem Besten Weg dort hin.
Ein paar wenige arbeiten und verdienen jede Menge und die anderen werden in Wirklichkeit gar nicht gebraucht und brauchen nur mit einer Grundsicherung und Entertainment jeglicher Art ruhig gestellt zu werden....

meint DJ,

Schönen Abend noch


Summsumm antwortet um 01-07-2011 23:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
Hey DJ111
super Analyse
so isses


50plus antwortet um 02-07-2011 01:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@Helmar

Hast wieder einmal deine religiöse Phase, jeder Beitrag ein Seitenhieb?!

Soviel ich weiß heißt es dort, von wo du zitieren wolltest: Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!

Und nicht: Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!

Aber, wir verzeihen es dir, ausnahmsweise! ;-))



DJ111 antwortet um 02-07-2011 06:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
... oder vielleicht heißt es ja: Wer im Schlachthaus sitzt sollte nicht mit Schweinen werfen ...?

Ich bin kein Freund von div. Zitaten, denn oft wird die Weisheit von so Sprüchen ja nur am Bekanntheitsgrad von dem gemessen, der sie gesagt hat, egal ob sie wirklich Sinn machen ;-)

Guten Morgen, DJ


naturbauer antwortet um 02-07-2011 09:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
gdo, warum ich das wissen will? Ganz einfach: Du schreibst immer was und wie wir dieses zu tun haben damit wir ohne jede Förderung auskommen. Schreibst von anderen wie gut sie ohne Förderung auskommen. Die Wahrheit wie die von dir genannten Betriebe genau laufen (verschiedene Zusatzeinkommen die nicht jeder haben kann-Baulandverkauf-, nenn einfach mal die Wahrheit.
Bist jetzt Pleite gegangen mit deiner Selbstständigkeit oder nicht, wenn ja warum? Erst wenn alles aufm Tisch ist weiß man die Wahrheit. Scheu dich nicht so, bist ja anonym hier.


ah1 antwortet um 02-07-2011 09:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
djs hat schon recht mit den öffentlichen geldern.
wenn man zu ende denkt heißt das: keine geld an den staat und keins vom staat, keine steuern und keine förderungen, sozialleistungen,... dass es nicht so extrem geht ist klar, allerdings lässt sich sicherlich ein großer teil ohne qualitätsverlust einsparen (siehe beispiele von dj)

wenn man unnötige arbeitsplätze (öbb, post, aber auch in der landwirtschaft) nur mit öffentlichen geldern erhält geht volkswirtschaftlich was schief, auf der anderen seite fehlen uns tausende arbeiter in anderen wichtigen teilen (sozialbereich,...)


fliege antwortet um 02-07-2011 10:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@²ah1

Wo siehst Du unötige Arbeitsplätze in der Landwirtschaft ?
Meinst Du etwa AMA Kontrollore?


ah1 antwortet um 02-07-2011 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@fliege:
"unnötig" für die politischen interessen sind nicht so viele, da man ja viele bilderbuch-idyllische betriebe will, welche für tourismuszwecke, als potenzielle wähler,...also ausserlandwirtschaftliche nutzen gebraucht werden.

für die urproduktion selbst sind kurzfristig sicher nur 20-50% der in der landwirtschaft beschäftigten personen nötig, mittel- und langfristig noch viel weniger.

zb: ich könnte rein arbeitstechnisch sofort (=heute) sicherlich 5 regional-durchschnittliche vollerwerbsbetriebe mitbewirtschaften, mittel und langfristig (investitionen in maschinen bzw. strukturbereinigungen) noch viel mehr.

die ama-kontrolleure zähle ich zur verwaltung, wären bei weniger betriebe und weniger feldstücke natürlich auch zum großteil überflüssig.


Moarpeda antwortet um 03-07-2011 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
EU-Förderungen: Bauern drohen massive Kürzungen
@ah1

ergänzend zu deinem zitat:
"Wo siehst Du unötige Arbeitsplätze in der Landwirtschaft ? Meinst Du etwa AMA Kontrollore?"

... du hast die landwirtschaftskammer vergessen,
solange die nur in der warmen stube papierln schupfen und nicht fähig sind die erosion durch ein belohnungssystem hintanzuhalten......

.......sind sie VÖLLIG UNNÖTIG


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