Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker

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gesundbleiben 06-06-2011 14:49 - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
Zur hochaktuellen Petition "Ausstieg aus der Massentierhaltung", die ideale Brutstätte für Keime (aktuell EHEC, Vogelgrippe), wurde im Forum „Antworten #278“ am Beispiel der Kartoffel festgestellt:
Deutschland könnte sich bei rein vegetarischer Ernährung selbst versorgen!

Für die Kartoffel ergab die theoretische Annahme des Anbaus auf der gesamt landwirtschaftlich nutzbaren Fläche eine Verfügbarkeit von ca. 21,5kg/Person täglich.
Quelle und Mitzeichnung
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=17726

Fleischqualität, Mehrkosten durch unterschiedliche Haltung von Tieren statt
überwiegend pflanzlicher Ernährung werden widersprüchlich diskutiert.
Das Problem Massentierhaltung als Brutstätte für EHEC&Co wird noch immer
negiert, das Umweltproblem völlig verkannt, das Leid der Tiere verhöhnt.

Für eine objektive Betrachtung bedarf es Zahlen.

1. Um Modellrechnungen durchzuführen, werden Richt- bzw. Standardwerte
zu Flächenbedarf/Fütterung/Ertrag für

a) Massentierhaltung (Rinder, Schweine, Geflügel)
b) artgerechte, ökologische Haltung von Tiere
c) Getreide, Gemüse, Obst

gebraucht.

2. Welche Unterschiede gibt es zwischen Erzeugnissen der artgerechten
Haltung und der Massentierhaltung zu

a) Qualität (messbar)
b) sonstiges


Wer kann dazu mit Zahlen aus der Praxis, Literatur, Internet-Quellen helfen?



ah1 antwortet um 06-06-2011 17:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
da sind wieder leute am werk, die ÜBERHAUPT keine ahnung vom leben und der welt haben - und schon gar nicht von landwirtschaft!

21,5*365=7847,5kg pro jahr
11,8 mio ha nutzfläche in D / 81mio einwohner = 0,1456 ha/person
7847,5/0,1456= 53897kg ertrag/ha
und das mit bio-kartoffel in monokultur!!! :DD so stellen sich einige wohl die große welt vor!!

zur petition:
was ist "bio"? was ist "öko"? was ist "massentierhaltung"?
die 16 punkte sind nichts als lächerlich!
zb: das schwalbenverbot in ställen anprangern, gleichzeitig auch bakterienrückstände in lebensmittel - ich lach mich tot!!
soviel konzentrierte blödheit auf einer seite hab ich noch selten gesehen!

zu deinen fragen:
wieso soll "massentierhaltung"(wie immer das auch definiert wird) nicht artgerecht und ökologisch sein??


golfrabbit antwortet um 06-06-2011 18:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ ah1
Ausspreche Anerkennung!
Schließe mich vollinhaltlich an!
Josef



helmar antwortet um 06-06-2011 20:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Auch ich schliesse mich ah1 an, danke.
Mfg, Helga


biolix antwortet um 06-06-2011 21:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Guten Abend !

der Ah ist halt noch nicht weit aus seinem Dorf raus gekommen, anscheinend..;-)

ja kannst mal googeln udn dir Massentierhaltung ansehen, siehe auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Intensivtierhaltung

Unter Biorichtlinien fast nicht so möglich, bzw. lässt sichs dann halt auch dirkutieren, ich brauch s nicht diese große Einheiten inkl. die Gülleproblematik...

sonst bin ich zu müde um auf den threatbeginner einzugehen, 10 ha Klee siliert. ohne Regen , passt..;-)

lg biolix

p.s. schauen wir uns das ganze mal aus der sicht der Ernährungs- udn Energieautarkie an, dann ists bald vorbei mit den "Massen", udnda her hat das schon was wies der threatbeginner meint, und es müssen nicht nur Erdäpfel sein..;-))


50plus antwortet um 06-06-2011 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ah1

Für diese Berechnung kriegst einen Römischen Einser!

Köstlich!!!


agrobertl antwortet um 06-06-2011 22:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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super rechenbeispiel, damit es auch funktioniert müssen wir aber zuerst wider ein autoritäres regim einführen:
dann werden alle gezwungen vegetarier zu werden
dann alle enteignet, dass gesamte bundesgebiet durch die einwohner geteilt, die städtler alle aus dem gemeindebau ausziehen und auf dem zugewiesene grundstück mit eigener mannskraft eine behausung errichten
den garten müssen sie selbst bewirtschaften - nur grünzeug, keine tiere halten - damit sie sich ernähren können...... :-)

habs los werden müssen, denn theoretisch funktioniert viel, aber praktisch....


tch antwortet um 06-06-2011 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Dann scheissen wir zwecks der Düngung in den eigenen Garten?
Oder machen wir das mit Kunstdünger?
In Bayern gibts dann hängende Gärten..?


Denke das der Threadersteller beim Mosti war....

tch


ah1 antwortet um 06-06-2011 22:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich komm leider oft genug aus meinen dorf heraus - obwohls laut biolixscher ansicht nach gar nichts schlechtes wär wenns noch ein "gutes, altes" dorfleben geben würde!

laut fao-definition ist ein feedlot mit 10000 und mehr rindern also nicht intensiv.
in österreich gibts praktisch auch keine intensivhaltung laut verordnung des europäischen parlaments.

gülleproblematik hat in der praxis nichts mit der anfallenden menge zu tun!

@50plus:
ich bin halt ein mathematik-genie!

wenn man aber weiterrechnet:
2300kcal bedarf/tag, 1kg kartoffel ca 700kcal - mal schauen wann einem über 3kg/tag nicht mehr schmecken :DDD

eine vegetarische biowelt (so wie im genannten forum oft gefordert) ist einfach nicht fähig die welt zu ernähren!!


biolix antwortet um 06-06-2011 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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eben aha, das ist eine Petiton aus dem deutschen Bundestag, und es muss nicht für Vegetarier sein, ich als Fleischesser würde mich freuen wenn der Trend endlich umgekehrt wird, und wo geht der trend in Ö hin, immer kleiner oder Größer ? Wo ist das Ende ?

lg biolix


ah1 antwortet um 06-06-2011 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@tch:
in den garten sch**** darfst nicht, weil laut biorichtlinie klärschlamm verboten ist. :DDD
am besten gibst es in ein sackerl und wirfst es zum nachbar! ;)


ah1 antwortet um 06-06-2011 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix:
der trend sollte dahin gehen, dass gut und schlecht nicht von groß oder klein abhängen!!!


biolix antwortet um 07-06-2011 10:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Komisch, ich sehe immer größere Ställe auch bei uns.. Ein Beispiel: Ich habe viele gewarnt sich bei großen fremdvfinanzierten Biogasanlagen zu beteiligen bzw. selbst so groß zu bauen, heute weiß man plötzlich das sich große Anlagen weniger schnell rechnen als kleine, und teilweise auch schlechter funktionieren... Hauptsach die Bank hat verdient... Wenn sich das "Gute" durchsetzt, ist es meist schon zu spät oder ist eine menge Kollateralschäden aufgetreten, die nicht sein müssten, wenn man mal das Hirn, Herz udn die Seele "einschaltet".. ;-)

lg biolix


agrobertl antwortet um 07-06-2011 10:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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im nachhinein ist man immer gescheiter.... aber so ist es... denn die entscheidungen werden aufgrund der damals bekannten gegebenheiten getroffen und ich glaube so geht es jeden im leben...


biolix antwortet um 07-06-2011 10:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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komisch, und warum habens "Andere" gewusst ? Genauso wie sich plötzlich die Tierhaltung in Holland wieder zurück entwickeln... bzw. kommts einem vor, das viele nie dazu lernen..;-))

lg biolix


ah1 antwortet um 07-06-2011 10:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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biolix, du bist das paradebeispiel meines letzten beitrags. bei dir ist groß gleich schlecht, wobei du mit groß internationale winzlinge meinst!!!

biogasanlagen wären mit wirtschaftsdünger und zwischenfrüchte marktunabhängiger, allerdings gibts unverständlicherweise nur ganz wenige solcher anlagen. dies hat aber prinzipiell nichts mit der größe der anlage zu tun. die meisten betriebe müssten für eine 50kw anlage bereits substrat zukaufen, für größere betriebe passt eine 1500kw anlage gut dazu.

was meinst mit "die tierhaltung in holland entwickelt sich wieder zurück"???


MF7600 antwortet um 07-06-2011 10:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix bist du leicht bei der bio-biogasanlage in gars beteiligt?


biolix antwortet um 07-06-2011 12:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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nein, aber ein Beispiel wo ich damals skeptisch war..aber das ist nur eine von 5 im Waldviertel mit 500 kW die sehr schlecht läuft oder schon im Konkurs ist...




ah1 antwortet um 07-06-2011 13:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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gars wär ja von der idee her höchst interessant gewesen, in der umsetzung ging dann aber scheinbar so ziemlich alles schief.


Biohias antwortet um 07-06-2011 22:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich fänds schon fast lustig wie sich ganz deutschland aufregt wenn nicht schon über 20 leut dran gstorbn wärn.....
bei uns gehts wirklich von eim ins andere, für nix beweise oder sonstiges, jeder ''Forscher'' sagt was anderes...
schön langsam könnten's echt mal nur noch was behaupten wenn sie auch fakten haben..
aber so is des hald
mfg


gesundbleiben antwortet um 07-06-2011 23:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Erst mal Danke für die vielen Meinungsäußerungen.
Hier scheint auf alle Fälle mehr los zu sein, als in anderen Foren.

Im Petitions-Forum schreiben verschiedene Teilnehmer ihre Meinung, das Beispiel mit der Kartoffel
wurde von einem Befürworter der Massentierhaltung eingebracht, die Einreicherin der Petition hat damit nichts zu tun.
Und es soll sich auch niemand ausschließlich von Kartoffeln (und schon gar nicht Gen-Kartoffeln ) ernähren.

Dass die Massentierhaltung keine glorreiche Erfindung für die betroffenen Tiere ist, darin stimmen wir wohl überein.
Um einen Weg aus der Massentierhaltung zu prüfen, macht die Berechnung einer fleischarmen Ernährung durchaus Sinn.
Was ich suche, sind Quellen, um mit praxisnahen Größen zu rechnen.

Und ich gebe durchaus zu, dass ich ganz bewusst die Fragen an PRAKTIKER gestellt habe.

Was Bio und Öko ist? Ganz einfach. Das Selbstverständlichste, was durch mechanistisches Denken analog zu Pharma und Schulmedizin kaputt gemacht wurde.
Inzwischen gibt es aber Technokraten, die ihre eigene Vorstellung von Bio und Öko haben.
Das ist Vergleichbar mit der ISO 9001 in der Industrie, ich kenne Betriebe, die vor und nach der Zertifizierung den gleichen Schrott produziert haben.

Ich denke diese Definition trifft in etwa zu:

Zur Massentierhaltung
Als Massentierhaltung wird die konzentrierte Haltung von Tieren, v.a. Geflügel, Rindern und Schweinen in großer Zahl auf engem Raum (z.B. Batteriehaltung von Legehennen) zur Erzeugung tierischer Nahrungsmittel bezeichnet. Massentierhaltung erfolgt mit sehr großen Beständen und meist nur einer Tierart.

Dagegen würde ich die traditionelle artgerechte Haltung mit Auslauf auf Grasland/Weide in der wärmeren Jahreszeit zumindest für Geflügel, Rinder setzen.

Ich möchte hier auch keinen aus der Praxis vom für und wider der einen oder anderen Art überzeugen, da jeder unter anderen ökonomischen Zwängen steht, sondern einfach nur die angegebenen Berechnungen durchführen.




gesundbleiben antwortet um 08-06-2011 00:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
Danke für die Angaben.
Die Seite kannte ich, da ist schon einiges enthalten.

Aber wo finde ich Angaben, mit denen ich einiges durchrechnen kann,
aus der Praxis?

Fütterung von Gras, Heu, Silo, etc. in Kg für 1 kg Fleisch
a) Massentierhaltung
b) Kleinbäuerliche Haltung mit Auslauf

Oder Ertrag Getreide/ ha /a?

Es muss doch da irgendwo Erfahrungswerte geben.

Im übrigen kann und will ich niemanden von einer fleischarmen Ernährung
überzeugen, aber vielleicht bringen die geplanten Berechnungen überraschende
Ergebnisse?
Hindhede hatte für Dänemark im Unterschied zu Deutschland während des 1. Weltkrieges vegetarische Vorräte angelegt, und Dänemark brauchte nicht unter Hunger leiden.
Ich hatte wegen mehrerer z.T. schwerer gesundheitlicher Probleme meine typ. deutsche
Ernährung aufgegeben, esse seit Jahren u.a. keine Wurst mehr und wenig Fleisch, und ich bin
seit dem völlig gesund. Probleme, wie Gelenkschmerzen, Asthma, RLS-Syndrom, Haarausfall
kenne ich seit dem nicht mehr, und das geht anderen genau so.
Hier sind übrigens die Parallelen:
Fehlernährung führen sowohl beim Menschen als auch beim Tier zu Krankheiten, und
Krankheiten der Tiere übertragen sich auf den Menschen.
So werden auch Parasiten aus den Tieren auf den Menschen übertragen.




ah1 antwortet um 08-06-2011 00:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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jetzt sind wir wieder bei definitionen für massentierhaltung, die von einigen zahlen abhängen und somit den sinn verfehlen. "wohlbefinden" in zahlen auszudrücken ist leider unmöglich!

anderer ansatz:

sämtliche haustiere verbieten! (such-, schutzhunde,.. sind nutztiere)

haustiere werden nur zur befriedigung des wohlbefindens der menschen gehalten. ist eigentlich auch evolutionstechnisch ein fehlverhalten sich um andere arten zu kümmern anstatt um die eigene!! (ausser symbiose mit nutztieren)
diese haustierhalter könnten stattdessen in pflege- und sozialheimen arbeiten - wär auch gleich das pflegeproblem gelöst!!
man könnte damit den haustieren ihre unnatürliche haltung ersparen und gleichzeit wär der fleischverbrauch (="massentierhaltungsbedarf") stark reduziert!


Summsumm antwortet um 08-06-2011 02:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
Hallo ah 1

Du sagst etwas sehr richtiges: Wohlbefinden lässt sich nicht in Zahlen ausdrücken.
Diesen deinen Satz sollte man einrahmen, an die Wand hängen, und jedesmal drüber nachdenken, wenn man vorbeigeht.

Uns Menschen zeichnet aus, dass wir Mitgefühl empfinden können, uns über unsere Handlungen und ihrer Folgen für andere Lebewesen bewußt sind. Wir WISSEN, ob sich andere wohlfühlen oder nicht, und Zahlen können wir nach Bedarf hin- und herschieben, uns dahinter verstecken oder auch nicht.

Wenn dem Einen das Haustier Wohlbefinden verschafft - wie auch immer, wenns anders wär hätte er ja keins - wer will das beurteilen?

Wie weit sind wir willens, dass sich auch andere wohlfühlen dürfen/sollen, ob im Altenheim oder im Stall.
Du hast das im Prinzip mit einem einfachen Satz beantwortet. Hut ab.


MF7600 antwortet um 08-06-2011 06:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
@ah
wenn man bedenkt dass 20% der fleischerzeugung für die haustierfütterung benötigt wird... !!


helmar antwortet um 08-06-2011 07:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
Es wird dir aber, Gesundbleiben, schon bekannt sein, dass ab 2012 auch in der BRD die von dir als Beispiel angegebene Käfighaltung von Legehennen verboten ist.......und warum sind die so gern als Hallen für "Massenrinderhaltung" gebauten neuen Ställe so gross? Vielleicht deshalb, weil das Platzangebot dem Grundbedürfnis der Tiere angepasst ist. Ich denke dass wenn es sich eine Kuh aussuchen könnte, diese einen hellen, luftigen "Massentierstall" in welchem sie sich ihren Liegeplatz selber aussuchen und fressen und trinken kann wann sie es will, und bei einem automatischen Melksystem sich die Zeit selber wählen kann wann sie gemolken werden will, nicht gegen einen Anbindeplatz in einem alten Stall der früheren Bauart, wie es leider auch von der Werbung als heile Welt verkauft wird, tauschen würde.
Mfg, Helga


mfj antwortet um 08-06-2011 08:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker


Nun, „gesundbleiben“ – Du bastelst schon einen „Dachstuhl“ bevor die Fundamente gegossen sind.
Zahlen und Analysen werden nie eine Antwort auf „ethisch und moralische Anschauungsweise“ geben.
Das zeigen die ganzen Ideologie-Schachteln der Menschheitsgeschichte (Religionen, Inquisitionsdenken, Gutdünkerei...)

Wenn wir uns die „Haustierhaltung“ schon kritisch anschauen wollen, müssen wir immer auf die Grundsatzfrage aller Fragen zurückkehren:

Was berechtigt uns Menschen - Tiere in Gefangenschaft zu halten ?

Ist es Spaß, Unterhaltung, Freude, Abwechslung, Langweile oder Nutzen ?
Die ersten „fünf“ sind moralisch und ethisch nicht vertretbar !

Es bleibt der „Nutzen“ übrig. Der Mensch hat das Recht – und es ist ein Recht der „Natur und der Evolution“ sich Tiere zu halten die dem Nahrungskreislauf dienen.
Und nur DIESE VERWENDUNG berechtigt dem Menschen sein Tun.

Jetzt kann man natürlich streiten ist eine „effektive Tierhaltung“ mit z.b. 1 Milliarde Rinder für 6 Milliarden Menschen sinnvoller – oder gehen wir den „uneffektiven Weg von 3 Milliarden Rindern für 6 Milliarden Menschen.

Meine Ansicht dazu ist unverrückbar. Je weniger Tiere dazu gebraucht werden – umso besser. Ich halte nur eine „effektive Landwirtschaft“ für unsere steigende Menschenleben für sinnvoll und vertretbar.
Einem Menschen sein „Lebensrecht“ abzustreiten oder zu verwehren kann ich aus meiner „moralischen und ethischen“ Überzeugung aufgrund von Nahrungsmangel nicht treffen.

Die Landwirtschaft wird und muss Ihren „Innovativen Weg“ fortsetzen, ein Meilenstein dazu wird die Biotechnologie sein.
Alle anderen Wege sind verbaut, abenteuerlich und unsinnig.

Die Petition der Jakobine Engels ist nicht nur einfältig und beschränkt – sie spricht vielen „Menschen das Leben ab“.
Solche rassistischen Verfehlungen aus einer „Wohlstandsgesellschaft zu treffen ist für mich strafbar....





MF7600 antwortet um 08-06-2011 08:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj
es freut mich den beitrag eines klar denkenden vernünftigen menschen zu lesen.


helmar antwortet um 08-06-2011 08:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
Hallo MF7600...........der mfj hat da wieder mal ins Schwarze getroffen......und du wirst gleich mal jede Menge Antworten von jenen zu lesen bekommen, welche von der heilen Welt träumen. Nun, wer die sich selber im Kuchlgarten geschaffen hat, der hats ja geschafft...........aber sehr oft kommt die meiste Kritik dann von jenen welche es in der Theorie am PC genau wissen wie es zu laufen hat und die Drecksarbeit sollen die anderen machen, auch die dann so sehr gelobten braven Biobauern. A bissl loben kann man die dann schon...mit dem Kaufen schauts eh wieder anders aus.
Mfg, Helga


50plus antwortet um 08-06-2011 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ah1

Ein großes "BRAVO" zu deinem nachmitternächtlichen Beitrag - um diese Zeit noch so gute Gedanken zu haben - alle Achtung!

In kleinen Wohnungen mit Kleinkindern haben Haustiere, wie Hunde u. Katzen nichts verloren - zum Schutz der Kinder (Hygiene!) Und in Haushalten mit Kindern, wo die finanziellen Mittel ohnehin schon knapp sind auch nicht!


sturmi antwortet um 08-06-2011 09:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich glaube den Konsumentinnen ist überhaupt nicht bewusst was die Befürworter, Die Grünen z.b. von "Weg mit der konv. Nutztierhaltung", hin zur flächendeckenden Biolandwirtschaft in regionalen Kreisläufen ala Biolixe bedeuten würde!
Wie würden die Verbraucher reagieren auf diese einschneidende Umstellung der Landwirtschaft?! Würde das Verständnis so groß sein um ihre Ernährungsgewohnheiten radikal zu ändern, besser gesagt aus den Gegebenheiten diktiert zu bekommen?!
Meiner Meinung nach würde es einen Volksaufstand geben der sich "gewaschen" hat, denn die Leute sind es gewohnt Alles und jederzeit kaufen zu können, auch preiswerte Lebensmittel!
MfG Sturmi






ah1 antwortet um 08-06-2011 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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es passt ja zum thema:

im internet gefunden:
http://derstandard.at/1304552639162/Saubere-Wagerl-Die-neue-Keimfreiheit-im-Supermarkt

in wien wird gerade ein selbstdesinfizierender einkaufswagerlgriff getestet.
viele leute setzen ihre kleinen hunderl ins einkaufswagerl, die dann die griffe absabbern! die nächste mutter sitzt ihr kleines kind ebenfalls hinein - und dieses schleckt dann das hundegesabber auf!

?????? wo gibts denn sowas????? in adeg-märkten dürfen hunde in einkaufswagen sitzen????

der nächste nichtsahnende konsument legt dann sein gemüse mit gutem gewissen in den einkaufswagen und hat dann plötzlich ehec-keime von tierexkrementen!!! und dann ist die massentierhaltung schuld!?!?
bitte liebe weltfremde extremisten, etwas mehr hausverstand!
 


teilchen antwortet um 08-06-2011 09:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@sturmi

So eine Veränderung könnte ja nicht in kurzer Zeit, sondern nur in Jahrzehnten vollzogen werden.
Vor einigen Jahren konnten wir uns noch nicht vorstellen, dass ein Rauchverbot in Lokalen funktionieren kann - siehe da, es funktioniert, ohne dass die Lokale eingegangen wären.
Die Gesellschaft würde sich genauso daran gewöhnen, weniger Auswahl zu haben und bewusster mit dem Essen umzugehen.



gesundbleiben antwortet um 08-06-2011 10:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@sturmi

Das ist sehr wahr. Veränderungen brauchen Zeit. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Ich kann mich noch entsinnen, wie ich vor 40 Jahren die Käfighaltung, die auf Ausstellungen stolz als Fortschritt demonstriert wurde, für völlig ok fand.
Heute ist das für mich klar Tierquälerei, abgesehen von der Entstehung von Krankheiten, wenn auch für den Halter ertragreicher.
Warum wird bei Haustieren das "Einsperren" von z.B. Katzen in einer Wohnung kritisiert, aber den Legehennen nicht mal Bewegen zugestanden?
Davon abgesehen gehören beide in natürliche Umgebung.

2006 gab es eine Petition "Tierhaltung - Verbot der Käfighaltung von Legehennen".
Inzwischen hat sich einiges geändert, aber

Quelle Internet
Der Begriff „Kleingruppe“ sei nur ein beschönigendes Wort für Legebatterie, da die Tiere kaum mehr Platz hätten und unter ähnlich schlimmen Bedingungen gehalten würden. Vor allem die Größe des Sandbades und des Nestes werden bemängelt. Aus diesen Gründen hat die Kleingruppenhaltung die gleiche Kennziffer wie zuvor die Käfighaltung, nämlich die 3. Diese ist auf dem Eierstempel zu sehen.

Inzwischen hat aber ein Umdenken stattgefunden, der Verbraucher bestimmt mit

Quelle Internet
"Auch die meisten Verbraucher sind gegen die Käfighaltung. Das Aachener Marktforschungsunternehmen Dialego fragte 1000 Deutsche über ihrer Einstellung zum Eierkauf. 85 Prozent der Verbraucher sind demnach bereit, für ein artgerecht produziertes Ei mehr Geld auszugeben und 92 Prozent der Befragten empfanden Käfighaltung als Tierquälerei. Eier aus Bodenhaltung kosten im Durchschnitt pro Stück drei Cent mehr als Eier aus Legebatterien."

Ob das mit den 3 Cent stimmt, weiß ich nicht, ich zahle inzwischen mehr.

Auch mit dem Rauchen ist ein gutes Beispiel.
Vor 30 Jahren war es für mich selbstverständlich, im Büro zu rauchen, weil ich es nicht anders kannte.
Nachdem ich seit 25 Jahren vom Rauchen weg bin, stört mich heute bereits vorbeiziehender Qualm auf der Straße.
Rauchen hat sehr viel mit "Vorbildwirkung" zu tun, wird zum Problem durch die Abhängigkeit.




Fetzerl antwortet um 08-06-2011 11:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj:
worauf beziehst du effektiv? Auf die größtmöglich produzierte Menge? Auf den Energieeinsatz? Oder auf die Kosten?
Zum Thema Nutzen: da kann ich dir voll zustimmen; über den Weg bin ich mir nicht so sicher.
Die Anzahl der Tiere ist ein ganz schlechter Maßstab! Mir sind 20 Kühe, die auf der Weide natürlich grasen können, lieber als 10, die in einem Laufstall stehen und größenteils mit Kraftfutter gefüttert werden. Klar ist das Kraftfutter billiger - wenn ich jedoch die gesamte Bilanz punkto Energieeinsatz und Kosten berücksichtige, dann kann das ganz anders aussehen.

Oder anders: Eine Kuh, die über 10 Jahre jeweils 5000 kg Milch gibt (Weidebetrieb) oder eine Kuh, die mit viel Kraftfutter 10000 kg gibt, aber schon nach 2 Jahren weg muss, weil sie kaputt ist - im ersten Fall brauche ich für 50000 kg Milch ein Tier, das tiergerecht lebt; im zweiten Fall brauche ich zweieinhalb Tiere für dieselbe Menge... wo ist der Nutzen wohl größer?
Bei der Mast ist das etwas anders, denn ich kann jedes Tier nur einmal schlachten; jedoch wieviel wende ich auf, damit ich dorthin komme?

Wenn ich Tiere nutze, dann ist nicht nur die Anzahl der Maßstab, sondern noch viel mehr die Art und Weise, wie ich sie nutze!!!

Warum ist ausgerechnet die Biotechnologie der einzig gangbare Weg? Ich glaube, dass es auch andere
Wege gibt, die ohne derartige große Eingriffe funktionieren können, sowohl im konventionellen und biologischen Landbau.

Die Menschheit hat Mio. Jahre ohne Gentechnik überlebt, also wird das auch weiterhin funkionieren - indem man an Schrauben dreht, die ohne großartigen Einsatz von Technik Veränderungen bringen. Beispiel Lebensmittelversorgung: einfach mal die Verschwendung (Wegwerfen von Lebensmitteln) verringern, speziell bei Gemüse und Obst (wieviel von dem, was wächst, wird tatsächlich genutzt?)

Ein ganz einfaches Beispiel: in vielen Entwicklungsländern verdirbt ein ordentlicher Teil der Getreideernte, weil die Lagerung derzeit nicht so gut funktioniert wie bei uns - alleine das zu verbessern bringt schon mal sehr viel und da brauche ich nicht mal Biotechnologie... Was nützt es mir, großartige Erträge zu haben, wenn das Zeug nicht mal auf den Teller kommt???
Oder wenn der Boden durch falsche Bewirtschaftung, Erosion, etc. so beeinträchtigt ist, dass weder das eine noch das andere gut wächst?

Im übrigen finde ich es schon eine Chuzpe, den Einsatz von Biotechnologie (sprich Gentechnik) damit zu begründen, daß damit Massentierhaltung verringert wird - Biotechnologie funktioniert erst mit Massentierhaltung richtig gut. Ein Rind, das Gras auf der Weide frisst, braucht kein Gensoja, weil es genug Eiweiß aus dem Gras bekommt...

Noch ein Beispiel dazu: In Argentinien wurden in den letzten Jahren große Flächen von Grasland umgeackert, um hauptsächlich Soja für den Export anzubauen; die tradtionelle Rinderhaltung auf dem Grasland wurde zurückgedrängt. Was passiert mit dem Soja? Wird natürlich für die Mast in Europa, etc. verwendet. Also wurde mit großem technischen, finanziellen und Energieaufwand etwas geschaffen, was vorher sehr umweltfreundlich genauso funktioniert hat - nur eben nicht in dieser Menge.

Die Petition finde ich soweit ganz ok.; sie ist gut begründet und ich finde sie eine sehr gute Diskussionsgrundlage, weil sie hinterfragt.
Und nochmal direkt an dich, mfj: wenn du der Petition Einfältigkeit und Beschränktheit vorwirfst, so werfe ich dir dasselbe vor, weil du dich ja einseitig für Biotechnologie aussprichst und alle anderen Wege als "verbaut, abenteuerlich und unsinnig" abqualifizierst...

"Innovative Wege", so wie du meinst, gibt es in sehr viele Richtungen - Frage: was ist das Ziel? Die Ernährung der Welt sicherzustellen? Da glaube ich, dass es verschiedenste Wege mit unterschiedlichen Ansatzpunkten gibt, um dorthin zu gelangen und ich finde es sehr gefährlich, die Lösung nur in einer Richtung zu suchen - noch dazu, wo es dieser Richtung primär nur um Geldmachen und Kontrolle geht und sonst gar nix....

Schönen Tag, Franz




gesundbleiben antwortet um 08-06-2011 11:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ah1
Ich kenne Haustiere, die freien Auslauf in der Natur haben. Das ist ok.
Aber dass es viele Haustiere gibt, die eingesperrt in Käfigen leben, oder andere Tiere, die nie in die Natur kommen, ist die andere Seite. Da stimmen wir überein.
Für Veränderungen in diesem Bereich setzen sich Tierschützer ein, genau so, wie in der Nutztierhaltung.

Ich betrachte die Nutztierhaltung aus der Sicht, inwieweit die ökonomischen Aspekte zu immer mehr Krankheiten führen können.

Ich weiß nicht, inwieweit folgende Dokumentationen bekannt sind
- Video "youtube Das Klagen der Kühe"
- Video "Leben und Sterben für die Eierindustrie"

Für mich ist klar, dass bei solch extremer Ausbeutung die natürlichen Verhältnisse nicht mehr gegeben sind, und Krankheiten in immer stärkerem Maße gefördert werden.



gesundbleiben antwortet um 08-06-2011 11:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj

1) „Je weniger Tiere dazu gebraucht werden – umso besser„

Klare Übereinstimmung.

2) „Der Mensch hat das Recht – und es ist ein Recht der „Natur und der Evolution“ sich
Tiere zu halten die dem Nahrungskreislauf dienen.
Und nur DIESE VERWENDUNG berechtigt dem Menschen sein Tun.“

Man kann es auch anders ausdrücken.
Es setzt sich Stärkere gegenüber dem Schwächeren durch.
Soweit das im Einklang mit der Natur erfolgt, ist das ok.
Es gibt aber Interessengruppen, die auf Grund ihres Kapitals mächtiger als andere sind,
und diese setzen sich über die Priorität des Nahrungskreislaufes hinweg.
Und sie schaffen gigantische Tierfabriken, die nichts
mehr mit „Natur und Evolution“ zu tun haben.

Wenn Sie das als „Innovativen Weg“ deuten – klares NEIN!

3) Können Sie kurz erklären, was Sie unter
„Meilenstein dazu wird die Biotechnologie
sein“
verstehen?

4) Können Sie auch zur Petition

a) „einfältig und beschränkt – sie spricht vielen „Menschen das Leben ab“
b) Solche rassistischen Verfehlungen aus einer „Wohlstandsgesellschaft zu treffen ist für mich strafbar....


erklären, was Sie damit meinen und das begründen?






gesundbleiben antwortet um 08-06-2011 11:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@teilchen
Ich hatte hierzu @sturmi geantwortet

Die Geschichte bietet viele Beispiele, was sich Menschen alles nicht vorstellen konnten.
So auch den Traum vom Fliegen, Fahrzeuge auf Rädern.
Dinge die heute selbstverständlich sind.

Aber es gibt ein wachsendes Problem.
Auf Grund der technischen Lösungen besteht die Meinung, der Mensch kann alles, vor allem sich
über die Natur, die mit dem Schöpfgungsgedanken ihre wahre Dimension erahnen lässt,
hinweg setzen.
Die Folgen sind aber unübersehbar.
Steigende Krankheitszahlen, Umweltschäden, Katastrophen...
Nur ein Beispiel:
Allergien in Deutschland habe ca. 50% der Menschen.
In ca. 20 Jahren werden es 100% sein.
Um diesen Gefahren zu begegnen, ist Umdenken erforderlich,
und das nimmt zu, in dem Maße, wie die Gefahren immer deutlicher werden.

Und hierzu gehört auch das Umdenken zur Massentierhaltung.



biolix antwortet um 08-06-2011 11:58 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Mahlzeit !

danke fetzerl udn teilchen, die könne sich viel nciht vorstellen, und wer träumt von der "heilen" Welt ? Lassen wir uns das System wenigstens nicht noch ins noch schlechtere weitere abgleiten wenn wri seit Jahrzehnten nun schon die Folgen kennen, und der WOhlstand wird eben nicht höher die letzten Jahrzehnte in den westlichen Staaten, sondern geht zurück, so wie die Zufriedenheit, also mfj thesen gehen wie so oft ins leere, udn da hilfts nichts wenn seine "Anhänger" in huldigen..;-))

lg biolix

p.s. und wenn man dann wenn man endlich umgekehrt ist, dann noch von einer "heilen Welt" träumen könnte, wäre das schön, aber wer glaubt das wenn nicht mal der chevyoder der mfj endlich in Fukushima ist und sich den höchsten Luftstrahlenwerten seit der Katastrophe aussetzen und helfen, aber hauptsach die ArbeiterInnen dort sollen es tun, weil Atomkraft ist ja eh nicht so........;-(


mfj antwortet um 08-06-2011 14:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Nun „gesundbleiben“

...die Natur hat noch nie im Einklang mit Ihren Lebewesen oder ihrem Umfeld seine Abläufe vollzogen. Wer an dieses Märchen glaubt, ist weit weit weg – von allen Geschehnissen unserer Evolution.

Und wir wissen längst, wie brutal, rücksichtslos und zerstörerisch die Naturgewalten wirken – längst bevor der Mensch auch nur einen Fuß auf die Erde gesetzt hat.

Wir haben Naturgesetze, nicht Liebeserklärungen oder gewollte Heiratsanträge und die werden wir nicht und mit nichts aushebeln können. Bei den Elementarkräften tappen wir völlig im dunkeln, bei allen Lebewesen (ob pflanzlich oder tierisch) ist es der Erhaltungstrieb und Vermehrungstrieb.

Auch der Mensch handelt danach, hier nützt kein schön reden, sich lieb haben und schon gar kein zölibatärer Verzicht.
Es scheitert in allen Belangen.
Weder die Monarchie, der Kommunismus, auch nicht die Diktatur und noch weniger die Demokratie werden uns Menschen zügeln können.

Wir können an den Osterhasen glauben, seine Nester verstecken und anschließend Freudentänze aufführen. Die Gen-verankerten Merkmale werden wir nicht verändern.

Soviel mal zu deiner „Priorität des Nahrungskreislaufes“ in Frage 2.



zu Punkt 3:

Der Meilenstein Gentechnik kann in der globalisierten Welt,
in der wir heute leben, auch nur auf Grund einer globalen Betrachtung beantwortet
werden.
Die Auseinandersetzung um die Frage, ob die Gentechnik zum Beispiel
als möglicher Beitrag für die Hunger- und Armutsbekämpfung nötig oder fähig ist, entscheidet sich zunehmend über die Fragen der Möglichkeiten, wie diese Technik
überhaupt zu regulieren ist.
Mit der derzeitigen Ignoranz und Desorientiertheit geraten wir aber zunehmend ins Hintertreffen und wer sich wirklich mit der Problematik beschäftigt, stellt schnell fest dass laufend Regulierungen in letzter Minute getroffen werden.
Dieses auf den fahrenden Zug doch noch aufspringen, ist eine völlig verfehlte Signalwirkung und spaltet die Entwicklung und Wissenschaft von der Gesellschaft in dieser Frage völlig ab.

Im Klartext heißt das: Wir (....unsere politisch orientierte Gesellschaft) können uns nicht entscheiden – ob wir den Zündschlüssel nun reinstecken oder nicht. Fatal.


zu Punkt 4:

In der geltenden Menschencharta steht an erster Stelle das Recht auf Leben.
Unwiderlich, unabänderlich und egalitär begründet.
Alles, was dieses Leben – und zwar für jeden Erdenbürger - verhindert oder gefährdet widerspricht dieser Verfassung und der Grundrechte eines international getroffenen Moratoriums.

Eure Petition liebes „gesundbleiben“ ist ein Angriff auf die Gott sei dank in vielen Ländern dieser Erde erreichte Absicherung der Nahrungsquellen.
Die Frechheit mit der die Punkte 3,8,12,13,14 hier verleugnerisch dargestellt werden, zeigt welcher Lobbyismus mittlerweile Salonfähig geworden ist.

Traurig aber Wahr – wenn Öko- und Aktivistenverbände zu solchen Mitteln greifen müssen, um Anerkennung und Aufmerksamkeit zu bekommen...








sturmi antwortet um 08-06-2011 17:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"...So eine Veränderung könnte ja nicht in kurzer Zeit, sondern nur in Jahrzehnten vollzogen werden."
@teilchen
Jetzt hast aber einige Bonuspunkte gesammelt! ;-) Sehen das Balluch, Hnat, Faulmann, Moser & Co auch so langfristig?!
MfG Sturmi

 


mosti antwortet um 08-06-2011 20:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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lieber tch;lade dich ein mal vorbei zu schaun, von mir kommt keine meldung, welche nicht aus allen richtungen überdacht ist. lg mosti


mfj antwortet um 08-06-2011 20:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Fetzerl,

Effektiv ist dann etwas – wenn man die Gesamtbilanz einer Sache betrachtet.

Es bringt rein gar nichts, einseitige Vor- oder Nachteile zu generieren ohne Gesamtübersicht.
Wenn wir auf die Landwirtschaft zugehen, wird dieser Kastrationseffekt oft ersichtlich. Natürlich gibt es Anbaumethoden die sind energie- und umweltspezifisch deutlich im Vorteil. Wird allerdings die erzeugte Ware und die angegliederte Wirtschaft mit einbezogen und in Relation gesetzt – und hochgerechnet – fallen ganze Kartenhäuser zusammen.

Die einfachste Gesamt-Rechnung wurde hier schon vorgestellt:

Rindfleisch aus Argentinien ist in der gesamten Ökobilanz deutlich besser – als Rindfleisch vom 14 Stück Bio-Bergbetrieb aus dem hochgeförderten Österreich.
Die Umweltförderung geht hier einen sonderbaren Weg.
Man fördert ein grundlegendes Übel !

Das gleiche ist mit „Massengemüse“ aus der Almera.
Wenn hier noch ein verträumter Veganer glaubt, dass die 7 Tomatenstauden um die Ecke links, umweltfreundlicher sind als die aus dem Foliental Spaniens, träumt.

Wir Landwirte in Österreich werden uns noch gewaltig nach der Decke strecken müssen. Noch hätschelt man uns geschenkten Fördergeld für Produktionen die gar keine sind.

Über die Biotechnologie haben wir ja schon genug geschrieben. Ich akzeptiere hier auch andere Meinungen. Wer glauben will auf Entwicklungen verzichten zu können, Forschungen einstellt, Potential brach liegen lässt...
Wissenschaftlich ein Fiasko, politisch ein momentaner Husarenstreich, auf Kosten unserer Nachkommen !!

Wirtschaft und Politik funktionieren nicht nach Oma´s Apfelkuchenrezept.
Unsere Entwicklung hat längst gezeigt, dass wir ständig an Grenzen gehen und diese auch überschreiten. Wer hier kalte Füsse bekommt, soll sich lieber an Mama´s Rockzipfel festhalten – Fenster und Türen schließen und Daumen lutschen.

Neue Innovationen hat uns Menschen vorwärts gebracht, vom geplagten Jäger und Sammler zum verwöhnten Web-User.

Wer das nicht will – kann´s ja lassen...niemand zwingt uns, auch Dich nicht !!!





biolix antwortet um 08-06-2011 21:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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DU bsit und bleibst ein Gschichtldrucker auf hohem Niveau mfj... ;-))

Also die die Ökobilanz eines Bio Almrindes zu einem Argentinisches schua ich mir gerne an, weiters auch die einer Tomate eines Veganers am Balkon, der ohne PSM und Düngemittel auskommt etc.

Und siehe Effizients: WIR verbrauchen jährlich immer emhr Energie, aber komisch, es wird doch alles effizienter, oder gar nicht, nur ein großes weiteres Gschichtl.. siehe die Fernseher Geschichte.. alle glauben es weil es gesagt wird, geht man der Sache nach, haben alle durch.Fernseher einen höheren Verbrauch als in den 90 er jahren...

Komisch, welche "Kartenhäuser" sollen da zusammen brechen... Wie oft noch, was haben wir mit der "Forschung" schon versäumt, du meinst immer wieder die Gentechnik, Atomkraft.. ach bin ich froh das wir so viel versäumen obwohl uns du nicht mehr sagen kannst was...;-)

Gschichtel über gschichtl, mit gespielten Niveau..;-)

lg biolix

p.s. apropos . die Kühlkette des argentinisches Rindfleisches bis zu uns möchte ich allein gerechnet haben...;-(




H-B-M antwortet um 08-06-2011 21:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
Wenn ich da am Rande zum Thema Hygiene was behaupten darf:
Ich behaupte mal das vor 60 Jahren das Wort Hygiene noch großteils unbekannt war und in keinem Munde war... Trotzdem war der Großteil der Bevölkerung bezogen auf z. B. Allergie gesünder. Vor langer Zeit hat man den Kindern das schimmlige Brot zum Essen gegeben... Hygiene? und trotzdem leben meine Großeltern noch. Ich esse die Äpfel die in die Wiese fallen obwohl vielleicht die Katzen, Rehe, Dachse, Füchse, usw. ihr Geschäft dort erledigen..Hygiene? Ich bin praktisch im Stall aufgewachsen hab neben Kühen und Schweinen hin und wieder eingeschlafen... Hygiene?
Jetzt hätt ich bitte gern den Zusammenhang erklärt:
Hygiene --> weniger Krankheiten ( durch Hygiene im Stall, Futtermittel, etc. weniger Krankheiten )
behaupte mal ein groß Stall wird hygienischer geführt wie ein Stall mit 20 Tieren..
darauß Folgt: großer Stall --> weniger Krankheiten
@gesundbleiben
darauß versteh ich den Zusammenhang überhaupt nicht... Einserseits wollt ihr kleinstrukturierte biologische Betriebe andrerseits wollt ihr extreme übertriebene Hygiene um die Bevölkerung vor Krankheiten bzw. Epedemien zu schützen??
Zitat: Ich betrachte die Nutztierhaltung aus der Sicht, inwieweit die ökonomischen Aspekte zu immer mehr Krankheiten führen können.
Das Wort ökonomisch Fass ich als wirtschaftlich orientiert auf.. Aufgrund der Politik und dem Kaufverhalten sind fast nur mehr (in meiner Region zumindest) Großbauern wie z.B. Schweinebauern mit Ställen jenseits von 1000 Tieren Größe ökonomisch. Und diese Ställe sind um Welten hygienischer als es unser Stall mit 30 Tieren war!! Zu der Zeit wie wir unser letztes Vieh verkauft haben war "Bio" nicht wirklich ein Begriff aber ich möcht mal behaupten das wir unsrem Betrieb so geführt haben wie heutzutage ein Biobetrieb geführt wird. Mir ist lieber die wenigen verbliebenen Bauern in unserer Region können von ihren Großställen gut leben wie Leute wie gesundbleiben eine Biokartoffel- Monokultur und die Bevölkerung zu Vegetarier zu machen weil es ja Tierquälerei ist wenn die Kuh in einem Großstall mit den Eigenschaften die helmar schon beschrieben hat steht... Deutschland ernährt sich von Kartoffeln mag am Papier ja schön ausschaun aber iss du mal 3 Wochen NUR Kartoffeln und dann sagst du mir wie sich das anfühlt.
@ah1 und helmar vollste Zustimmung
@gesundbleiben
wenn du so eine Ansicht zur Massentierhaltung hast glaub ich das du ein Bürohengst bist der mit Überlegungen die Welt verbessern will die ohne jeden reelen Bezug sind. Wahrscheinlich willst du jeden Bauern enteignen um an die Flächen zu kommen um deine supertollen ökologischen Kartoffeln anzubaun können. Am besten gleich in Monokultur. Hauptsache sie werden nicht gedüngt und gespritzt weil sie dann ja nicht mehr biologisch wären. Aber über das Kaufverhalten der Leute hast du dir ja noch nie Gedanken gemacht oder?
mfg verärgerter michlfendt





ah1 antwortet um 08-06-2011 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wenn man das forum zur petition liest kommt einem zeitweise das grauen.
einige hardcore-aktivisten vermenschlichen tiere, während sie den menschen selbst ihre menschenrechte absprechen. ist irgendwie paradox, aber tatsache.


gesundbleiben antwortet um 08-06-2011 22:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix

Na, ja

Die Atomkraftgegner haben ja nicht nur geträumt, um den Traum von einer besseren Welt voran zu treiben, und noch vor kurzem wurden sie von der Laufzeitverlängerung verhöhnt.
Aber sie konnten eins bis heute, sich organisieren!
Und dann wurde die deutsche Michel-Politik von der Zeit überrolt.
Und das Ergebnis lässt schon hoffen!

Und das selbe gilt für die Landwirtschaft

Ich möchte mal folgendes Video vorstellen
youtube "Food Inc. - Was essen wir wirklich - 1/6"

Wie ist eure Meinung dazu

1. Sieht es in deutschen Massentieranlagen genau so aus?
2. Seht ihr euch als Bauern auch von den Großunternehmen erdrückt?




biolix antwortet um 08-06-2011 22:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
du sagst es...

zum letzten Satz: na sicher zum Teil, aber hier schreiben daber gerade die, die meine sie sidn am Ende "die Besten" die am Ende übe bleiben, und so mit müssten andere "Angst haben" vor ihnen..;-))

Aber das System frisst so schnell ihre "Kinder" auf, das es bald immer mehr merken , udn es geht dann schnell, siehe Geldsystem..

lg uns schönen abend, leider können wir euch icht im handball schlagen.. ;-) biolix


gesundbleiben antwortet um 08-06-2011 22:28 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Fetzerl

Hallo Franz

Ein interessanter Beitrag.

Bist du vor Ort
a) in der Landwirtschaft
b) in der Tierhaltung
tätig?

Wenn ja, wäre das die erste positive Bewertung eines Praktikers für die Petition.
Bis jetzt kenne ich im Petitions-Forum von vermutlich Kleinbauern nur abfällige Beiträge,
da sich offensichtlich "Grünlinge" anmaßen, ihnen in das Handwerk zu spucken.
Ja, woher sollen wir denn die praktischen Kenntnisse haben?
Aber wir bekommen die Auswirkungen durch die Lebensmittel vielleicht noch deutlicher ab, als vielleicht der Bauer, der i.d.R. noch auf seinen eigenen Anbau etc. zurück greifen kann.




MF7600 antwortet um 08-06-2011 22:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ah
dekadenz war immer am anfang vom ende einer hochkultur.


gesundbleiben antwortet um 08-06-2011 22:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj

"...die Natur hat noch nie im Einklang mit Ihren Lebewesen oder ihrem Umfeld seine Abläufe vollzogen. "
"...wie brutal, rücksichtslos und zerstörerisch die Naturgewalten wirken"

Na so schlimm ist das ganze doch überhaupt nicht.
Wer überleben will, muss sich an die die natürlichen Gegebenheiten anpassen.
Und so kam es dann auch zu Ackerbau und Viehzucht, um von dem Nomadentum
weg zu kommen. In der Folge entstanden Siedlungen, Dörfer und Städte.

Das die Naturgewalten nicht zu unterschätzen sind, ist allerdings vor allem Politikern nicht klar,
die meinen, sich über die Natur hinweg setzen zu können.

Die Natur strebt immer ein Gleichgewicht an, wer meint, natürliche Flüsse für die Schiffahrt
willkürlich verändern zu können, mißachtet die Bedingungen des Gleichgewichtes und
fordert Überschwemmungen heraus.

"Auch der Mensch handelt danach, hier nützt kein schön reden..."
Dafür gibt es Gesetze!

"Weder die Monarchie, der Kommunismus, auch nicht die Diktatur und noch weniger die Demokratie werden uns Menschen zügeln können"
Es geht nicht um zügeln, es geht um Erkenntnis!
Und die nimmt zu - Beispiel Atomkraft!

"Die Gen-verankerten Merkmale"
Das beruht auf dem alten mechanistischen Modell, ist längst überholt.
Das sich Gene verändern, ist bewiesen
(Bruce Lipton "Intelligente Zellen")

"Gentechnik"
Klares Nein. Hier wurden genug Verbrechen durch Monsanto begangen.
youtube Monsanto - mit Gift und Genen (1/10)

"spaltet die Entwicklung und Wissenschaft von der Gesellschaft"
Die Rolle der Wissenschaft in der Landwirtschaft ist sehr zweifelhaft.
Landwirtschaft und Viehaltung sind in erster Linie den Gesetzen von Mutter
Natur unterworfen. Und nur natürliche gewachsene Produkte sichern dem
Menschen eine hohe Gesundheit.

Zur Absicherung der Nahrungsquellen folgendes Modell aus dem heutigen Forum
Ich würde gern mal ein fachmännisches Urteil lesen:

"Der Irrglaube die Massentierhaltung sei notwendig, wird von denjenigen die davon profitieren, erfolgreich propagiert.

Eine Rechnung soll beweisen, dass Massentierhaltung weltweit überflüssig ist:
Deutschland gehört zu den dichtestbesiedelten Flächenländern der Erde und hat 230 Einwohner je km².
7 Sauen und 1 Eber je km² reichen um den gesamten Fleischbedarf von Deutschland zu decken:
Fleischbedarf pro Jahr / Kopf beträgt ca. 60 Kg.
230 Einwohner je km² x 60 Kg= 13800 kg
2,2 Mal im Jahr wirft die Sau bis zu 12 Junge. Nach 6 Monaten wiegt ein Schwein 100 Kg.
Wurf pro Jahr 2,2 x 10 Junge x 100 Kg x 7 Sauen =15400 kg
7 Sauen und 1 Eber je km² sind sehr wenig, würde man Wildschweine als Rechenbeispiel nehmen wären es noch weniger, denn ein Wildschwein wiegt 200-270 Kg.

Warum werden Millionäre der Agrarwirtschaft mit Steuergeldern unterstützt?
Entweder die Wirtschaftsfunktionäre regieren die Politik oder die Politiker sind selbst in der Wirtschaft tätig und verdienen an der Massentierhaltung. Die Politiker machen die Gesetze und die Industrie gibt ihnen Spenden.
Genau genommen: Geldwäsche der Steuergelder, Schieberei gehört zum Geschäft (Exportmanagement), Transparenz ist nicht gewünscht.

50% der Weltbevölkerung leben auf 2% der Länderflächen, auf den restlichen % könnten freilaufende Tiere leben, doch sieht man selten welche, weil es sonst kein Geschäft wäre. Nahrung braucht der Mensch täglich, daran wollen wenige viel verdienen."

Dazu eine Antwort:

"Die Rechnung ist mehr, als lächerlich. In der Massentierhaltung werden 100 Kühe von einem Bullen befruchtet (habe ich mir ausgedacht, ich will dafür keine Zahl recherchieren), also zählt auch nur der, oder wie?"

Danke






gesundbleiben antwortet um 08-06-2011 23:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix

Ich sehe das ähnlich!

Was soll denn eine Banane, eine Tomate etc. für einen Wert haben, wenn sie unreif
geerntet wird? Abgesehen von den "Veredlungen" wie Begasen und evtl. bestrahlen
und sonstigen Rückständen?

Transporte über große Entfernungen in großen Mengen schaden der Umwelt und leisten keinen
Beitrag zum Nährwert der Erzeugnisse.

Die Einbildung, der Mensch kann der Natur ungestraft ins Handwerk pfuschen, zeigt sich an den
ungehemmt wachsenden Krankheitszahlen.
Und da uns das alle angeht, ist es schon sinnvoll bis an die Quelle der Nahrungsmittelerzeugung zu gehen und gemeinsam zu diskutieren.



50plus antwortet um 08-06-2011 23:56 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gesundbleiben

Deine Berechnung vom Schweinebestand pro km² ist unsinnig......du mußt zu den Sauen u. Ebern die Mastschweine dazurechnen, die Schlachtverluste berücksichtigen u. dann noch die Knochen u. Haut wegrechnen. Dann kommst auf einen ständigen Bestand von 128 Mastschweine u. Sauen u. Eber/km²

Außerdem.....Wildschweine mit diesem Gewicht kannst wahrscheinlich nicht mehr essen!


Gewessler antwortet um 09-06-2011 00:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gesundbleiben: ich hab mir die Beiträge zwar nicht durchgelesen, jedoch DU bist wirklich ahnungslos.
Ein Schwein hat richtig gerechnet ca 100 kg Schlachtgewicht, jedoch ißt du nur das Fleisch und vielleicht noch die Leber, jedoch sicher nicht den Darminhalt und die Borsten und die Mandeln und......
Woher nimmst du die 12 Ferkeln (Junge). Also von mir aus 2,2 Würfe mal 10=22 das mal 100 =2200 x 7 Schlachtgewicht=ca 7200 kg Fleisch mit Knochen /60 ergibt für


Gewessler antwortet um 09-06-2011 00:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gsundbeliben: da hats den restlichen Beitrag verschlungen - aber die Antwort ist eh schon gekommen


MF7600 antwortet um 09-06-2011 00:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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oooohhhhh herr das gefährliche halbwissen von möchtegernexperten greift schon um sich!!!
oder ist es doch schon garnichtwissen!!!???
ganz deutschland mit bioerdäpfel in monokultur vollpflanzen,......
ca120 schweine(sauen+ferkel+mastschweine) wildumherlaufend/ 100ha in ganz deutschland- dann sind aber die erdäpfel futsch.
eine wildumherlaufende sau in freier natur ohne betreuung bringt 2,2 würfe mit 12 ferkel im jahr?
und diese ferkel haben in freier wildbahn in 6 monaten 100 kg schlachtgewicht? (nicht lebendgewicht, knochen und sonstiges mampfst du scheinbar mit)
und jetzt der gipfel: wildschweine hätten dann 270kg???!!!! i packs nimma....
alle bauern sind umsonst- dem jäger und sammler gehört die zukunft!!
wozu 6000 jahre züchtung und ständig optimierende haltungsbedingungen und verbessernde fütterung wenn ich eigentlich nur vor die haustür gehen brauche und von der 270kg wildsau das schnitzerl runterschneiden könnte?
BITTE überlasst den produzenten das produzieren- und NICHTeinmischen nicht vergessen- das wird sonst nämlich nichts mit produzieren- ehrlich!! die typischen konsumenten von heute könnten gar keine urprodukte und lebensmittel mehr erzeugen, dass macht scheinbar einigen angst.
natürlich es auch gar nicht notwendig ist dass sie es könnten, denn dafür gibt es in der westlichen welt die leistungsfähigste und beste landwirtschaftliche produktion die es jemals gegeben hat!



gesundbleiben antwortet um 09-06-2011 00:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo verärgerter michlfendt

Ich versuche mal die Wogen etwas zu glätten.

1) „großer Stall --> weniger Krankheiten“

Es geht in erster Linie um artgerechte, also naturnahe Haltung.
Mir bekannte Videos aus Massentierhaltungsanlagen zeigen, dass das nicht der Fall ist.
Kranke, tote Tiere z.B. in der Geflügelhaltung sind an der Tagesordnung.
Dass es inzwischen ein Antibiotikaverbot in Deutschland gibt, heißt noch lange nicht, dass viele kranke Tiere nicht mit Antibiotika behandelt werden.

2) „Hygiene noch großteils unbekannt war und in keinem Munde war... Trotzdem war
der Großteil der Bevölkerung bezogen auf z. B. Allergie gesünder“

Das betrifft nicht nur Allergien, es gibt immer mehr Volkskrankheiten, die unaufhaltsam wachsen.
Allergien liegen jetzt bei ca. 50%, in 20 Jahren werden es nach Hochrechnungen
100% sein!
Das hat aber weniger mit Hygiene zu tun.
Ein Mensch wie du, der auf dem Lande groß geworden ist und dort lebt, hat i.d.R. viel mehr Bewegung, ist mehr an der Luft, ist nicht den konzentrierten Funksendemast-Strahlungen und konzentrierten Autoabgasen ausgesetzt und ist meist auch Selbstversorger.

Und - Hygiene/ärztliche Überwachung in der Massentierhaltung und artgerechte Haltung sind zwei Dinge!


3) „Biokartoffel- Monokultur“

Also noch mal, das war ein Beispiel eines Vertreters der Massentierhaltung, und es sollte nur als Rechenbeispiel gelten. Hätte ich mehr gehabt, hätte ich auch passendere rein gestellt.

4) „wenn du so eine Ansicht zur Massentierhaltung hast glaub ich das du ein Bürohengst bist“

„Bürohengst“ klingt recht abwertend, wie vielleicht andererseits „Landei“ klingen würde, finde beides nicht gut.
Wir sind alles Menschen mit reichhaltigen Erfahrungen, leben nun mal in Arbeitsteilung, und je nach dem, wie und wo man geboren wird, macht man das eine oder andere.
Aber deswegen machen wir uns doch alle Gedanken über Gegenwart und Zukunft.

Ich bin durch Zufall über die Petition gestolpert, mein eigentliches Gebiet ist Ernährung und Heilkunde, da kenne ich mich gut aus.
Und als ich mir die Videos zur Massentierhaltung näher angesehen hatte,
waren für mich die Argumente überzeugend.


5) „Aber über das Kaufverhalten der Leute hast du dir ja noch nie Gedanken gemacht oder?“

Ich stelle fest, dass immer mehr Menschen gesundheitsbewusst einkaufen.
Ich hatte mir lange keine Gedanken über Ernährung gemacht, aber als ich dann verschiedene Krankheiten hatte, begann ich umzudenken.
Heute komme ich ohne Wurst und Milch aus, weil ich die gesundheitlichen Nachteile kenne, brauche nur wenig Fleisch, Fisch und mir geht es blendend.

Warum sollen das nicht auch andere Menschen können, wenn ihnen die Zusammenhänge einleuchten. Ich kläre gern darüber auf, denn wie heisst es so
schön im Volksmund „wat den Buar nich kennt, dat fret hej ouk nich“.

6) Frage
Kann es sein, dass du (und andere Bauern) Bedenken hast, dass bei Umsetzung der Petition wirtschaftliche Nachteile entstehen?
Bedeuten denn z.B. die Haltung von Rindern auf der Weide oder Freilauf von Geflügel wirklich eine ernste Bedrohung für dich?

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Ich würde mich freuen, zu folgendem Rechenbeispiel A) und der Gegenrechnung B)
eine Einschätzung von Praktikern zu bekommen.
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A) Eine Rechnung soll beweisen, dass Massentierhaltung weltweit überflüssig ist:
Deutschland gehört zu den dichtestbesiedelten Flächenländern der Erde und hat 230 Einwohner je km².
7 Sauen und 1 Eber je km² reichen um den gesamten Fleischbedarf von Deutschland zu decken:
Fleischbedarf pro Jahr / Kopf beträgt ca. 60 Kg.
230 Einwohner je km² x 60 Kg= 13800 kg
2,2 Mal im Jahr wirft die Sau bis zu 12 Junge. Nach 6 Monaten wiegt ein Schwein 100 Kg.
Wurf pro Jahr 2,2 x 10 Junge x 100 Kg x 7 Sauen =15400 kg
7 Sauen und 1 Eber je km² sind sehr wenig, würde man Wildschweine als Rechenbeispiel nehmen wären es noch weniger, denn ein Wildschwein wiegt 200-270 Kg.

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B) Laut Wikipedia beträgt die Größe von Deutschland 357.112 qkm
Laut Ihrer Rechnung benötigt man für den Schweinefleischbedarf in Deutschland somit
357.112 Eber + 357.112*7 Schweine = 2.856.896 Tiere. (ca. 2,9 Millionen)

Laut dem Statistischem Bundesamt (destatis.de) Pressemitteilung Nr. 309 vom 24.08.2009 betrug der Gesamtbestand an Zuchtschweinen 2008 = 2,9 Millionen Tiere.

Damit wäre die heutige "Massentierhaltung" exakt am Optimum des Bedarfes. Genau am Bedarf abgestimmt und keine Überproduktion.

Allerdings sieht die Realität anders aus, denn diese Rechnung hat entscheidende Fehler.
1. Fehler : Man braucht nicht nur die 7 Schweine sondern zusätzlich auch noch die Nachzucht für die nächste Generation der Muttertiere . (ca. + 20 %)
2. Fehler : Wie bei jeder Tierart (auch Menschen) gibt es natürlich Ausfälle durch Unfall, Krankheit, Unfruchtbarkeit usw. Nochmal (+5 %)
3. Fehler : Die Maststiere haben richtigerweise nach ca. 60 Monaten ein Gewicht von 100 kg. Allerdings Lebendgewicht also incl. Blut, Haut, Knochen, Innereien, Mageninhalt usw. Die für die Ernährung nutzbare Anteil ergibt die sogenannte "Ausschlachtung". Diese liegt im Durchschnitt bei 79 %.
Mit richtig gerechneten Werten beträgt der Bedarf an Zuchttieren somit bei ca. 4 Millionen. Laut der von mir schon genannten offiziellen Quelle betrug der Selbstversorgungsgrad an Schweinefleisch 2007 ca. 108% (leichte Überversorgung) dazu mussten aber 20 % aller Ferkel importiert werden. Wir können uns zur Zeit mit Schweinefleisch nicht selber versorgen..

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Danke
VG Harald



gesundbleiben antwortet um 09-06-2011 01:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix

Keine Sorge, dass mit dem Geldsystem regelt sich, zuerst bricht es in der EU zusammen,
und Deutschland ist ja eine GmbH, hebt dann einfach die Arme, dann kommt eine Währungsreform, eine neue alte D-Mark.
Und dann folgt auch eine neue Politik....

Nur mal so zur Info, ich wüsste nicht, warum das nicht stimmen sollte, dafür ist es einfach zu dreist
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/udo-ulfkotte/europaeische-union-bruesseler-eu-beamte-zahlen-nur-1-1-prozent-steuern.html

VG Harald


gesundbleiben antwortet um 09-06-2011 01:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Danke 50plus

Aber die Berechnungen sind nicht von mir, die sind Beispielrechnungen aus dem Forum zur
Petition, brauche dazu Eure Hilfe, mit ein paar Bruchstücken kann ich leider nichts anfangen.
Ich kann das alles wunderbar in Excel eingeben und tolle Berechnungen anstellen, aber nicht mit
Bruchstücken.
Lässt sich das in ein paar Sätzen zusammenfassen?

Danke Harald


gesundbleiben antwortet um 09-06-2011 01:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Gewessler

Noch mal, es sind nicht meine Berechnungen, ich hätte gern Kommentare und die kommen ja
erfreulicher Weise.
Aber mit Bruchstücken kann ich nicht viel anfangen.
Wenn es dir zu viel Arbeit macht, dann schreib einfach, in welchen Quellen ich dazu praktische Beispiele finde, oder sind das alles überlieferte Geheimnisse? Will ich nicht so recht glauben.

Danke
VG Harald



MF7600 antwortet um 09-06-2011 01:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
ooooooooooouuuuuuuhhhhhh hör mit deinen rechnungen auf du kombinationsgenie, du wirst nicht der columbo!!!
der stuss wird immer mehr!
das alles ist ein einziger rechenfehler!!
einen maststier mit 60 monaten und 100kg lebendgewicht? was war das jetzt?
übrigens wo sollen denn die maststiere in deutschland umherlaufen wenn schon überall schweine sind? und die freilaufschweine fressen dann die freilandhühner neben den erdäpfeln!!
du kennst ja nicht mal den unterschied zwischen mastschwein und zuchtschwein!! wo willst du denn die ferkel schlachtreif mästen? in polen?
du hast auch keine ahnung was ausschlachtung ist- ich erklärs dir aber jetzt nicht auch noch....



gesundbleiben antwortet um 09-06-2011 02:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
@MF7600

Bitte nicht die Beispiele von Kartoffel und Schwein durcheinander würfeln.
Und, sie sind nicht von mir.
Ich suche nur nach Antworten zur Plausibilität.
Vom überheblich lustig machen halte ich wenig, ist nicht mein Stil.

"alle bauern sind umsonst"
Bloß nicht angegriffen fühlen, in der Petition geht es besonders um die Stärkung der
kleinen bäuerlichen Unternehmen mit Subventionen, was ist dagegen zu sagen, oder bist
du Großunternehmer? Glaub ich nicht.

"überlasst den produzenten das produzieren- und NICHTeinmischen nicht vergessen"
Pardon
Wenn ich von den Produkten aus der Landwirtschaft nicht betroffen wäre, ginge es mir
nicht so nahe. Aber ich bin betroffen, daher ist es auch richtig, mich dafür zu interessieren.
Dazu muss ich aber nicht das Ziel haben, selbst als Bauer tägig zu werden, obwohl mich
das Arbeiten auf dem Lande durchaus reizt.

"gibt es in der westlichen welt die leistungsfähigste und beste landwirtschaftliche produktion die es jemals gegeben hat!"
Na, das ist aber sehr dick aufgetragen,
bitte nicht solche gefährlichen Entwicklungen, wie Monsanto&Co unterschlagen.

Mal ganz ehrlich, kanntest du bereits diese 3 Videos?
Glaube ich nicht, sonst würdest du nicht so große Lobe verteilen,
sondern sehr kritisch mit diesen Entwicklungen umgehen.

Unbedingt ansehen:

1) youtube Food Inc. - Was essen wir wirklich - 1/6
2) youtube Monsanto: Das Bio-Patent auf Schweine Teil 1-5
3) youtube Monsanto - mit Gift und Genen (1/10)

Willst du das wirklich?
Das glaube ich nicht!

Wenn du aber etwas verändern willst, spätestens wenn du die Videos gesehen hast,
meinst du nicht, dass es besser ist, wir engagieren uns gemeinsam, als mir nach dem Motto zu begegnen "ich kenne mich besser in der Landwirtschaft aus, aber reingucken lasse ich dich nicht".

Was denkst du denn, warum ich in dieses Forum gegangen bin?




tch antwortet um 09-06-2011 06:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Was denkst du denn, warum ich in dieses Forum gegangen bin?"

1.Um Dich als Deppen darzustellen! Das gelingt Dir ganz gut.
2. Um Biolix mitzureissen.

tch


mfj antwortet um 09-06-2011 08:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker


Also Harald,

fachliche Auseinadersetzung findet nicht auf „youtube oder anderen Portalen“ statt.
Es reicht schon lange nicht mehr, sich ein paar Videos reinzuziehen, etwas rum zu „switschen“ und dann zu meinen – man hat ein Fachgebiet intus...

Dein Anti-Gentechnik Kampagnendienst habe ich mir schon gedacht. Oft verkleiden sich Aktivisten dahinter, schieben „kleinbürgerliches braves Gedankengut“ vor, und springen dann als „Möchtegern-Musketiere“ aus der Deckung.

Wir brauchen diese Versteck-Larven nicht, Harald. In unserem Land herrscht Religions- und Redefreiheit.

Du darfst ruhig von Anfang deine Absichten schreiben, dann müssen wir uns nicht in „Nebensachen“ hineinsteigern, und dir alles aus der Nase ziehen...






biolix antwortet um 09-06-2011 08:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und welche "Versteck-Larve" bist du mfj... Dein Pro Gentechnik udn Monsanto Kampagnendienst ist ebenfalls mehr als auffällig...


theres antwortet um 09-06-2011 08:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Gesundbleiben
Von Statistiken und Berechnungen halte ich nicht mehr viel. Sie kann man so hinbiegen wie man sie haben will.
Was willst du mit deinen Beiträgen erreichen?
Letzte Woche sah ich in der Koch- und Sachbuchecke unseres gut sortierten Buchhändlers ein für mich auf den ersten Blick provokantes Buch- Minifarming.
Die Beschreibung eines amerikanischen Minifarmers- über seine kleine Landwirtschaft mit Anleitungen wie der Buchleser das selbst umsetzen kann..
Mich würde interessieren, hast du eine Wohnung mit Fenstern, die nicht nur nach Norden gehen, einen Balkon, einen Garten?
Ich gebe dir auch gerne Anleitung, wie du Gemüse auch auf kleinstem Raum ziehen kannst.In Anbetracht der Vernichtungsorgie von was weiß ich Tonnen von Gemüse- fehlt mir momentan echt die Lust zum Diskutieren. Ich kann mir die Bilder nicht anschauen, weil es mir sonst den Magen umdreht.

Irgendwie kommen mir immer öfter die Bauern als die absoluten Deppen der Nation vor, auf der einen Seite sagen ihr die Fachleute, wie sie immer mehr und schneller und vor allem billiger produzieren und auf der anderen Seite stehen Konsumenten und wollen das nicht.
Wir in der Landwirtschaft können euch gerne Schweinefleisch liefern, wo die Schweine auf der Weide Gras fressen, nur macht das fast keiner mehr, weil er von Auflagen erdrückt wird.
Wir können auch Milch nur aus Gras und Heu produzieren, aber nicht zu den Preisen, wie sie dafür sind.
Obst und Gemüse aus der Region, kein Problem, aber dann darf nicht die spanische Gurke zum Preisvorbild herhalten müssen.
Deshalb meine Bitte, fang mit ein paar Töpfen auf dem Fensterbankl, einem Kübel auf dem Balkon an, da sieht man dann, dass auch Pflanzen bestimmte Bedürfnisse haben, dass es eine Menge arbeit macht, bis man ernten kann.
Wer meint, dass er sich vegetarisch ernähren will, soll es machen, wer ein Stück Fleisch haben will, ebenso.
Nur stört mich ungemein, dass auf der einen Seite über das immer billigere Essen gemeckert wird, auf der anderen Seite es doch von allen gekauft wird.
Für 1o cent- so hab ich den Salat schon im Geschäft gesehen- tu ich mir die Arbeit mit Gemüse nicht an.
Mein Rat- bei sich selbst anfangen- ist zwar schwierig, aber es macht eine wertschätzendere Bewertung von der Arbeit in der Landwirtschaft vielleicht möglicher.





biolix antwortet um 09-06-2011 08:17 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
Hallo theres !

nur ein Satz, mus dann raus auch bei Regen, ja wir können auch Schweine produzieren die Gras fressen etc., nur das Problem ist, wenn drüben das "Vollspaltengentehcsojaschwein" um 2,99 mit angeblich der besten Qualität liegt, das mti Millionen von WErbemittel beworben wird, warum soll die "normale" KonsumentIn zu dem "Freilandgrasfressendenbioschwein" greifen, wo das Kilo 8,99 kostet ?

ALso fangen wir mal an ehrlich zu sein, nicht zu sagen ihr müsst immer mehr und mehr billiger essen, alles auf Wachstum auszurichten etc., erst dann wird sich was ändern , und allein nur das will gsundbleiben ist meine Meinung, und die bewusstmachung das es nur so weiterhin eine bäuerliche LW in 20 Jahren noch gibt...

lg biolix


ah1 antwortet um 09-06-2011 08:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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wennst die schweine aber in freier wildbahn laufen lässt, wirst sonst nichts mehr ernten können. dann kannst die ernte unter "wildschaden" verbuchen und glücklich werden. ausserdem ist das noch viel zu dicht besiedelt - die nächste unkontrollierte krankheit und schon sinds 99% weniger!
ich glaub hirschfarm hats einmal geschrieben: noch schlimmer als nichts wissen ist halbwissen!!!


MF7600 antwortet um 09-06-2011 08:47 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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in deinen beiträgen ist leider nichts plausibel, du machst dich mit deiner inkompetenz in sachen landwirtschaft in diesem forum sehr lächerlich und spielst dich trotz absolutem unwissens auf als wüsstest du wies geht!!
kennst du diesen beitrag auf youtube? bitte unbedingt ansehen

ARD Panorama ,Bio-Lebensmittel:Geschäft mit dem guten Gewissen 08.10.2009

wenn du dass gesehen hast dann kannst du entweder:
1) weinen, weil dein weldbild zusammengebrochen ist
2)mich fragen ob ich noch andere solche beiträge kenn
3)oder dich nichtmehr mit landw. sachen beschäftigen und zur NASA gehen und ihnen dort erklären wie einfach es doch wär auf den mond zu kommen, wenn man sich nur genug luftballons auf den rücken binden würde!!!
ich kann dich gern in die landwirtschaft reingucken lassen, aber es können doch niemals absolut unwissende, inkompetente personen sich in landw. dinge einmischen oder sogar darüber bestimmen!! das geht nicht gut!!
ich erklär auch keinem chirurg wie er mir meinen blinddarm entfernen soll, auch wenns mich selbst betreffen würde.
und es ist einfach so dass wir derzeit seit anbeginn der menschheit
1)den höchsten lebensstandard haben
2)die höchste lebenserwartung haben
3)die mit abstand leistungsfähigste, beste und sicherste landwirtschaftliche produktion haben!



ah1 antwortet um 09-06-2011 08:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
@biolix:
die umweltbilanz deines freilandgrasfessenden bioschweins möcht ich nicht berechnen :DDDD
verfüttere das gras lieber an wiederkäuer - die könnens auch richtig verdauen und verwerten!!!


ah1 antwortet um 09-06-2011 08:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mf:
dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen.

ausser:
vielleicht nimmt gesundlbleiben noch einige sprungfedern mit zur nasa, dann braucht man nicht so viele luftballons!


mfj antwortet um 09-06-2011 09:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ah1, MF

...Herrlich ;-))

Gibt es vielleicht irgendwo in Österreich schon solche "Kartoffelhopser" die durch Biofelder hüpfen ?







ah1 antwortet um 09-06-2011 09:20 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
vielleicht denkt sich gesundbleiben:

"die sind nicht mehr zu bekehren, ich nehm meine sprungfeder und den bio-helium-luftballon, einen sack kartoffel und ein wildschwein, flieg zum mond und werd glücklich!" ???

wer weiß, vielleicht funktionierts ja und wir unwissenden wolltens einfach nicht glauben!!


beginner antwortet um 09-06-2011 09:52 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@all

Helga hat weit weit oben geschrieben, dass Kühe sich lieber den großen luftigen Stall mit Roboter-Melkmaschine aussuchen würde als den alten Stall. OK, das ist wohl wahr, aber warum wird hier nur innerhalb der Stall-Methoden gedacht?

Ich würde nämlich sagen, eine Kuhe würde sich im Vergleich wohl eine Weide mit Unterstand aussuchen statt dem Stall!

Und zu Massentierhaltung und EHEC. ich würde euch einfach mal empfehlen etwas von JOEL SALATIN zu lesen. Er schreibt häufig über die Ursachen von solchen Problemen. Diese müssen nämlich nicht zwangsläufig von Großbetrieben kommen, sondern dort her wo man nicht verstanden hat, Artgerecht und Hygienisch zu arbeiten.
Sobald man nämlich die Natur aussen vor lässt und denkt man kann diese Abläufe "effizienter" machen, ist es ein Problem.
Sonnenlicht und Frischluft z.b sind unbedingt notwendig. Wieviele Hühnerställe haben das? Ob da jetzt 10 Hühner drinnen sitzen oder 10000 ist egal.
Es gibt erprobte alternativ-Modelle. Da müssen wir nicht gleich die Vegetarier-Keule rausholen...ggg

bis dann
beginner
(was weiss ich schon... ;-) )



beginner antwortet um 09-06-2011 10:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
aehm....natürlich meine ich nicht, dass wenn man Sonne und Luft in die Käfighaltung lässt, es damit getan ist...das war nur ein Beispiel...


H-B-M antwortet um 09-06-2011 14:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gesundbleiben
1)
"Es geht in erster Linie um artgerechte, also naturnahe Haltung."
Hast du dir schon überlegt was ein Tier an Fläche benötigt um deinen Vorstellungen von naturnah gerrecht zu werden? Dann wird die Fläche von Österreich oder Deutschland sicher zu wenig sein um genug Tiere, "naturnah" gemästet, für den Fleischkonsum unserer Bevölkerung bereitstellen zu können.
zum Thema Geflügelhaltung: Wenn du die gleiche Anzahl an Tieren vom Großstall in "naturnahe" Haltung gibst, wird es sicherlich genauso viele kranke bzw. tote Tiere geben.
2)
Wieso gibst du für das häufigere Auftreten von Volkskrankheiten der Landwirtschaft die Schuld?
Sind nicht z.B. die Eltern Schuld wenn ihre Kinder sich zuwenig im Freien bewegen und dadurch ihr Immunsystem nicht gestärkt wird?
Dann wären sie vielleicht immun gegen "Volkskrankheiten".
Zum Thema das ich am Lande groß geworden bin muss ich dir 100%ig recht geben.
3)
Hättest du mehr von was gehabt, hättest du was passenderes rein gestellt?
4)
Ja kann sein.. Mittlerweile macht es mir nichts mehr aus als Landei bezeichnet zu werden wenn ich in die Stadt komme. Wahrscheinlich sind die Stadtmenschen nur neidisch auf mich weil ich im Genuss bin das ländliche Leben leben zu dürfen. Was mich stört ist, dass "Bauer" seit neuestem als Schimpfwort benutzt wird.
Du sagst deine Einstellung zur Massentierhaltung hat sich geändert als du Videos angesehn hast. Wenn du nur Videos angschaut hast, welche von grün extremistischen Vegetariern ins Netz gestellt wurden, die die Massentierhaltung als tierfeindliche unmenschliche Haltungsart verurteilen und mit ihrem Fahrrad nicht mal in die Wiese fahren weil sie einen Käfer überfahren könnten, verstehe ich deine Meinung.
Bitte besichtige 50 Großställe bevor du hier in diesem Forum irgendeinen Blödsinn verzapfst! Du wirst bemerken das 98% der Bauern genauso besorgt und behutsam mit ihren Tieren umgehen, wie Bio- Kleinbauern mit 30 Stück Vieh.
5)
Und ich bemerke das die nicht- Landwirte unserer Landbevölkerung lieber 3km zum Supermarkt fahren als die 100m zum nächsten Bauern gehn um ihren Lebensmittelhaushalt aufzufüllen. Ich ärgere mich immer wenn ich dann seh wie sie die Cola- Flaschen und Fertigpizza vom Auto heraustragen aber mehrere Apfelbäume im Garten stehen haben, mit dem sie sich das ganze Jahr z.B. mit Most versorgen könnten.
Wenn ich behaupte Milch und Fleisch sind fürs Wachstum eines jungen Menschen wichtig, wirst du mir wohl Recht geben oder?
6)
Für mich wird sicher kein wirtschaftlicher Nachteil entstehen aber für viele meiner Berufskollegen wahrscheinlich. Für mich bedeutet das keine ernste Bedrohung weil ich die Viehwirtschaft schon aufgegeben habe und mich jetzt der Forstwirtschaft widme.

Zu deiner Rechnung:
Fehler1: in 60 Monaten 100 kg???
Fehler2: Wieviel % an Fläche eines km² entfallen auf z.B. Flussfläche, Gebirgsfläche, Waldfläche, bebaute Fläche also sprich für Flächen die nicht für Viehwirtschaft genutzt werden können?
Wo liegt das Problem wenn ich am km² statt 8 Schweinen 16 Schweine halte? Ist dann die "naturnahe" "artgerechte" Haltung nicht mehr gegeben?
@mfj : Vollste Zustimmung
mfg michlfendt





freidenker antwortet um 09-06-2011 15:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@MF7600

>die mit abstand leistungsfähigste,beste und sicherste landwirtschaftliche produktion

die Erfahrung zeigt halt auch, das alles auch Nachteile hat. Wenn ich jetzt mal an Erdöl,Erdgas,Kohle und Kernenergie denke, dann ist die Produktion extrem davon abhängig. Und so eine extreme Abhängigkeit ist sicher nicht die beste und sicherste landwirtschaftliche Produktion, sprich, Pkt 3 ist bullshit meiner Meinung nach.

m.b.G,f


Hirschfarm antwortet um 09-06-2011 18:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Freidenker:
Der mf kann halt genausowenig aus seiner Schuhschachtel heraus wie der biolix. Dazu bedürfte es ein wenig mehr Weitblick. Soll doch jeder machen wie er will. Und die Welt braucht sowieso keiner ernähren. Das ist auch bullshit. Und wenn eine Produktionsmethode unwirtschaftlicher und arbeitsintensiver ist als die andere , der Bauer aber trotzdem überzeugt ist davon , so soll er es doch machen wie er will. Die größte Scheiße ist wenn alle das selbe machen und jede Individualität verloren geht.
mfg


gesundbleiben antwortet um 09-06-2011 22:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@all

Danke Toller Beitrag.

Es gibt ein Forums-Thema
Ab wann beginnt Massentierhaltung?

Restaurator hat das ganz nett beschrieben:
.....betonen möcht ich da LANDLOSE TIERPRODUKTION.
meine ziegen, schafe und hühner sind jedenfalls soweit selbstbestimmt, dass sie jeweils mindestens 1 ha zur freien nutzung nach lust und laune zur verfügung haben. wenn des net zu problemen mit den nachbarn führ'n tät könnten's ganz frei laufen und ich bräucht nur einen zaun rund um meinen garten :)
das einzige was ich bestimm' ist wer wann wohin verkauft oder wer geschlachtet wird. allerdings ist mein tierbestand halt auch meinen grundflächen angepasst. tät ich 200 schafe halten müsst ich auch stallungen statt unterständen bauen und animal - junk - food füttern.
fairerweise muss ich dazusagen, dass ich daraus nicht mein haupteinkommen beziehe sondern nur meine lebensqualität (und die einiger anderer) damit hebe. umsomehr erwarte ich mir von der politik und diversen vertretern, dass sie rahmenbedingungen schaffen die im vollerwerb nicht solche landlosen tierproduktionen erzwingen....

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Nö, Veganer oder Vegetarier bin ich nicht.
Hatte ich mal eine Weile probiert, geht aber bei bei mir nicht auf Dauer.
Auf alle Fälle, wer z.B. Gelenkentzündungen hat, oder auch bei Krebs, sehr sinnvoll
bzw. lebensrettend.
Ich komme derzeit mit ca. 500 g Fisch/Fleisch in der Woche aus und 10 Eiern.
Ansonsten Genfreies Soja-Isolat als Eiweißquelle.

JOEL SALATIN kannte ich noch nicht, gibt es den auch auf Deutsch?

VG Harald


MF7600 antwortet um 09-06-2011 22:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@freidenker
dann ist aber deine ganze lebensweise bullshit und du solltest dir im wald ein blätterhaus bauen!!! du traummännlein denn deine ganze lebensweise basiert auf die von dir genannten energiequellen.
und sollten diese energiequellen einmal versiegen wird auf den landwirtschaftlichen flächen trotzdem weiterproduziert werden.
solange diese energiequellen zu einem halbwegs vernünftigen preis erhältlich sind wird auch die landwirtschaft diese nutzen, oder wieso sollten gerade wir diese energiequellen nicht nutzen?
und ausserdem was hat das damit zu tun das wir derzeit die sicherste, beste und leistungsfähigste landwirtschaft aller zeiten haben?



gesundbleiben antwortet um 10-06-2011 01:07 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@mfj

Ich meinte mit Sicherheit keine Praktiker der Gentechnik!

Hier ein Zitat eines älteren Beitrags von dir:

"Was ich damit sagen will, wir müssen fordern !!
Unsere Politik, Interessensverbände, Industrie, Wissenschaft auf, die Gentechnik mitzugestalten."

Klares Nein!


gesundbleiben antwortet um 10-06-2011 01:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@biolix

Das sind Menschen ohne Gewissen, denn so dumm kann kein Mensch sein, dass er angesichts der Beweise für die Zerstörung der natürlichen Ordnung eintritt.
Man könnte mir dafür Milliarden anbieten, ich würde sie ablehnen und mich immer für die Wahrheit einsetzen.
Aber solche Leute kennen kein Gewissen, wenn es um Geld geht, da kommt dann die demagogische Leier von Freiheit, Fortschritt bla bla ......



gesundbleiben antwortet um 10-06-2011 01:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo theres

Ganz toller Beitrag.
Danke
So geht es auch.

Gemüse auf dem Balkon? Möglich, ich hatte es mit Petersilie etc. gemacht, aber mehr ist schon drin.

"In Anbetracht der Vernichtungsorgie von was weiß ich Tonnen von Gemüse- fehlt mir momentan echt die Lust zum Diskutieren."
Kann ich verstehen, mein Gemüseverbrauch ist uneingeschränkt, aber die Unwissenden sind Opfer der Manipulation.

"Wir in der Landwirtschaft können euch gerne Schweinefleisch liefern"
Nun stecke ich zu sehr in der Ernährungskunde drin, Schweinefleisch, wenn auch billig, davon rate ich jedem ab, Reckeweg hat sehr viel über das Schweinefleisch als Krankheitsquelle geschrieben.

"Wir können auch Milch nur aus Gras und Heu produzieren"
Ich weiß, dass z.B. rohes Fleisch oder Rohmilch ein gutes Heilmittel für schwer Kranke war, das wäre heute tödlich (Densmore). Fütterung mit Gras und Heu würde sicher einige Generationen dauern, bis der Urzustand hergestellt wir. Falls aber GMO noch eine Rolle spielt, ist es schwer einzuschätzen.
Ich rate jedem von Milch, ein Hauptallergieauslöser ab. Die heutige Behandlung führt außerdem zu Ca- Verlust in den Knochen.
Ich trinke seit Jahren keine Milch.
Ich kann mich noch gut an die Milchkanne mit den Eisstücken im Winter entsinnen, sehr lecker.

"Obst und Gemüse aus der Region, kein Problem, aber dann darf nicht die spanische Gurke zum Preisvorbild herhalten müssen."
Sehe ich auch so. So etwas regelt sich dann über den Warenkorb zur Berechnung des Einkommens.
Sicher fange ich bis dahin mit dem Balkon an.

"dass auf der einen Seite über das immer billigere Essen gemeckert wird, auf der anderen Seite es doch von allen gekauft wird. "
Ich denke, die Menschen sind auf dem besten Wege, sich zu ändern, dazu gibt es zu viel Aufklärung.

"es macht eine wertschätzendere Bewertung von der Arbeit in der Landwirtschaft vielleicht möglicher."
Vor der Arbeit der Bauern habe ich hohe Achtung.

Frage
Darf ich dich mal wegen dieser konkreten Rechenbeispiele anschreiben,
damit wir endlich mal was konkretes in der Hand haben.
Oder kennst du jemanden, der sich vor so eine Zusammenarbeit interessiert?
Ich denke da nicht in Tagen, sondern in Monaten, so wie es zu schaffen ist.

Wenn wir etwas auf politischem Wege erreichen wollen, dann geht das nur über Rechenbeispiele.
Das hat nichts mit Statistiken zu tun, Experten im Verbiegen, Weglassen und Fälschen sind die
Verfasser von Studien für giftige Pharmaprodukte.

Wenn du einverstanden bist, schreibe ich dich mal direkt an.

Ansonsten hoffe ich, dass der Gemüsekrieg möglichst bald wieder vorbei ist.

Danke noch mal VG Harald





gesundbleiben antwortet um 10-06-2011 02:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@MF7600

Also um mir das anzuhören, bin ich hier nicht drin.

Erwartungsgemäß

- gibt es hier Besserwisser, die zu meiner Fragestellung nichts beitragen wollen, es aber offensichtlich
ganz dringend nötig haben, sich mit Eigenlob zu überschütten.
Na, wer es braucht.

- gibt es hier Menschen, die sich Zeit nehmen, Fragestellungen ernst nehmen und
sie beantworten. Solche Menschen sind mir vertraut und mir ähnlich, mit denen schreibe ich mich
gern.

Also nimm es mir nicht übel, wenn ich auf deine Selbstbeweihräucherung nicht näher eingehe.

VG




gesundbleiben antwortet um 10-06-2011 02:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Biolix

"das es nur so weiterhin eine bäuerliche LW in 20 Jahren noch gibt..."

Und genau das will die Petition, wenn auch noch etwas unbeholfen, aber wenn ihr uns ein wenig mit
vernünftigen Zahlenbeispielen unterstützt, allein mit dem Verstand können es die Politiker ja wohl nicht,
dann kommen wir dem gemeinsamen Ziel näher.

VG Harald




gesundbleiben antwortet um 10-06-2011 02:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@MF7600

"du machst dich mit deiner inkompetenz in sachen landwirtschaft in diesem forum sehr lächerlich"
Ich fand noch nie jemanden lächerlich, der Fragen gestellt hat.
Eher ist es umgekehrt traurig, wenn man keine Fragen stellt.

"1) weinen, weil dein weldbild zusammengebrochen ist "
Da kennst du mich aber schlecht, ja, woher denn auch?

"2) mich fragen ob ich noch andere solche beiträge kenn "
Das setze ich voraus, ich mag solche Widersprüche, also
her mit den Beiträgen, ich antworte im Komplex

"3) oder dich nichtmehr mit landw. sachen beschäftigen
Wieso denn das, ich finde Landwirtschaft interessant und
und vor allem Massentierhaltung veränderungswürdig.

Und wenn das 500 Professoren in Deutschland so sehen,
muss doch was dran sein, oder?
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=746&Itemid=109

"ich erklär auch keinem chirurg wie er mir meinen blinddarm entfernen soll, auch wenns mich selbst betreffen würde."
Also wenn mich das mit dem Blinddarm betreffen würde, und ich würde feststellen, das man da ständig Tote aus dem OP-Saal schiebt, 1000 Betten dicht an dicht in den Krankenzimmern stehen, die Patienten vor Schmerz stöhnen, auf den Gängen Halbtote liegen, die Krankenzimmer ohne Fenster
und Licht sind, das Essen aus Tüten eingerührt wird und die Klos überquellen und der Vorgarten nach Jauche stinkt, dann würde ich aber sehen, dass ich das Weite suche.
Und dann würde ich mir ein Urteil auch über den Chirurgen bilden.

"1)den höchsten lebensstandard haben" 2)die höchste lebenserwartung haben
Na, das ist mit Sicherheit nicht das Ergebnis der Massentierhaltung!

3)die mit abstand leistungsfähigste, beste und sicherste landwirtschaftliche produktion haben!
Von der Technik her ja,
hinsichtlich Umwelt, Gesundheit, artgerechter Tierhaltung, Ökologie, Biologie klares NEIN, Tendenz
stark negativ!


gesundbleiben antwortet um 10-06-2011 03:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo milchfendt

1)“was ein Tier an Fläche benötigt“
Prüfe ich noch mal

„Geflügelhaltung: Großstall in "naturnahe" Haltung genauso viele kranke bzw. tote Tiere geben
Glaube ich nicht.
- Zig Tausende Notschlachtungen wegen Geflügelgrippe trotz vermutlich Antibiotika
- Voraussetzung artgerechte Fütterung

2)
„Volkskrankheiten Landwirtschaft Schuld?“
Ich hatte dir auf dein Beispiel Allergie geantwortet.
Es sind immer mehrere Einflussgrößen für Erkrankungen, wie Bewegungsmangel an der Luft, Sonne, konzentrierte Funksendemast-Strahlungen, konzentrierte Autoabgasn, auch Amalgam ist sehr gefährlich, und auch immer gehaltlosere Nahrung spielt eine Rolle.
Z.B. Bioflavanoide, Antioxidanzien bilden sich nur bei natürlichem Anbau kräftig aus,
unreif geerntetes Obst ist eigentlich nur noch Zucker.
Klar spielt die Ernährung der Kinder eine große Rolle für die Gesundheit,
hier wird viel falsch gemacht.

3)
“Hättest du mehr von was gehabt, hättest du was passenderes rein gestellt?“
Ich meinte die Rechenbeispiele Kartoffel, Fleischversorgung, die sind aus dem Forum, nicht von mir. Ich hatte nichts anderes.

4)
“dass "Bauer" seit neuestem als Schimpfwort benutzt wird“
Habe ich noch nie so empfunden oder aktuell von gehört.

„von grün extremistischen Vegetariern“
Warum nutzt ihr immer diese Bezeichnungen?
Wenn solche Zustände in Deutschland bestehen, dann müsst ihr euch doch nicht die Jacke anziehen.

„Bitte besichtige 50 Großställe“
Bitte nenne mir welche, wenn es geht in der Nähe von Berlin.

„98% der Bauern genauso besorgt und behutsam mit ihren Tieren umgehen, wie Bio- Kleinbauern mit 30 Stück Vieh“
Wenn ich mich davon überzeugen kann, gerne.
Aber es ist durchaus denkbar, dass die restlich 2% Betreiber künftig vielleicht
95% des Tierbestandes in unzugänglichen Sicherheitstrakts in unzulässiger Weise halten, und die 98% sehr bald von der Bildfläche verschwinden.
Ich denke, da liege ich einigermaßen richtig, oder?


5)
“Ich ärgere mich immer wenn ich dann seh wie sie die Cola- Flaschen und Fertigpizza vom Auto heraustragen“

Da hilft nur Aufklärung. Es werden immer mehr, die umdenken.

“Wenn ich behaupte Milch und Fleisch sind fürs Wachstum eines jungen Menschen wichtig, wirst du mir wohl Recht geben oder?“

Das ist mehrfach widerlegt. Milch in der jetzigen Form glattes NEIN!
Abgepackte Wurst auch glattes NEIN, typ. Folge bei Jugendlichen Akne.
Fleisch vom Bauen in geringen Mengen ja.
Alternativ die makrobiotische Ernährung mit etwas Fisch.


6)
“wirtschaftlicher Nachteil für viele meiner Berufskollegen wahrscheinlich“
Dagegen wendet sich die Petition

“Zu deiner Rechnung:
Fehler1: in 60 Monaten 100 kg???“

Ist das zu viel, zu wenig, warum?

“Fehler2: Wieviel % an Fläche eines km² entfallen auf z.B. Flussfläche, Gebirgsfläche, Waldfläche, bebaute Fläche also sprich für Flächen die nicht für Viehwirtschaft genutzt werden können?“

Muss ich noch mal prüfen.


„Wo liegt das Problem wenn ich am km² statt 8 Schweinen 16 Schweine halte?
Ist dann die "naturnahe" "artgerechte" Haltung nicht mehr gegeben?“

Aus meiner Sicht passen da deutlich mehr rauf.
Ich habe die gegebenen Beispielrechnung 1:1 reingestellt.

Danke für deine Mühe

Viele Grüße Harald



helmar antwortet um 10-06-2011 08:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
Hallo Harald...schreibst du in einem anderen Forum in der dritten Person?
Mfg, Helga


MF7600 antwortet um 10-06-2011 09:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
@gesundbleiben
ja da sind wir doch einer meinung, dass es in diesem forum besserwisser gibt.
klar dass du dir das nicht anhören willst was ich zu sagen habe, wenn du keinerlei sachliche argumente bringen kannst, da dir einfach dass fachwissen fehlt.
vermutlich würdest du auch in einem ärzteforum(falls du selbst keiner bist) eine peinliche lachnummer abgeben, und du dort ebenfalls die leute vom fach belehren möchtest.




MF7600 antwortet um 10-06-2011 09:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
500 professoren?
was machen diese professoren beruflich?
ich kenn da ein paar professoren von denen würde ich mir nicht mal ein bücherregal aufbauen lassen, und solche personen sollen ahnung von moderner nutztierhaltung haben?
welcher dieser professoren hat schon mal einen modernen stall nur besucht?
du behauptest sachen die absolut falsch sind, ich will nicht behaupten dass du lügst, aber dass du keine ahnung davon hast.
hast du schon einmal einen modernen stall besucht oder kennst du nur videos auf youtube?

betten dicht an dicht
tote aus dem OP-saal
patienten stöhnen vor schmerz
halbtote
verdunkelte zimmer
seltsamer geruch
ja ich bin im krankenhaus- da würden sich auch sehr gut horrorszenarien filmen und dann auf youtube stellen lassen!!




50plus antwortet um 10-06-2011 21:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
@gesundbleiben

Es tut mir leid, dass du dich in ein Thema verbissen hast, von dem du überhaupt keinen blassen Schimmer hast. Diese Berechnungen sind Lichtjahre von der Realität entfernt und auch die Umsetzung dieser totalen Freilandhaltung aller Tiere ist in der Praxis undurchführbar.

Ich will dir die Berechnung einmal nach Hausverstand erklären:

Wenn 230 Leute auf 1 km² leben und durchschnittlich jährlich 60 kg Schweinefleisch verspeisen (das sind deine vorgegebenen Zahlen), dann muß man rechnen, dass jeder Mensch ca. das Fleisch von einem Schwein verspeist. Denn ein Schwein mit 100 kg Lebendgewicht liefert ca. 60 kg Fleisch zum Essen. Wenn es zu schaffen wäre, dass die Schweine in 6 Monaten in Freilandhaltung 100 kg erreichen, dann bedeutet es, dass du ca. 115 Schweine plus Sauen und Eber auf einem km² halten mußt um den Fleischbedarf der Menschen zu decken.
Wenn man die verbaute Fläche, Flüsse, Seen, etc. wegrechnet, dann sind das entsprechend mehr Tiere.
Wo aber wird das Obst, Gemüse, Brotgetreide, usw. angebaut?

Also bitte hab einfach Vertrauen in die Landwirte, sie produzieren vorschriftsmäßig, werden kontrolliert, erzeugen frische, gesunde, qualitativ hochwertige Lebensmittel in ausreichender Menge für die Bevölkerung.

Es muß dir völlig klar sein, dass bei tierhaltenden Betrieben Tiere krank werden und auch verenden. Dies ist völlig natürlich. Genauso wie kranke, verletzte oder tote Menschen sind sie halt nicht so ästhetisch anzusehen.

Wenn man uns 2 % inländische Landwirte "ausrottet", indem man uns unnötig schikaniert, wird man aber nachdenken müssen, womit man die 98 % der restlichen Bevölkerung ernährt. Ob man alles in dieser Qualität vom Ausland beziehen kann?


MF7600 antwortet um 10-06-2011 21:44 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
nicht nur die qualität wird nicht vom ausland kommen, auch die benötigte mengen sind nicht mehr zu bekommen.
siehe die explodierenden getreidepreise, da die produktion dem verbrauch nicht mehr nachkommt.


gesundbleiben antwortet um 10-06-2011 23:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ich schreibe auch in anderen Foren, nicht in Landwirt, und unter anderem Namen.

VG


gesundbleiben antwortet um 10-06-2011 23:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
Für dich sind Ärzte vermutlich Götter in Weiß, für mich schon lange nicht mehr.
Ich habe sehr gute Kontakte zu naturheilkundlichen Ärzten.

Ich habe große Achtung vor dem praktischen Können jedes Menschen, auch vor deinem.
Was uns trennt, sind unterschiedliche Auffassungen.
Dein Hochmut und deine Fehleinschätzung sind persönliche Mängel,
an denen du arbeiten solltest.

Viel Erfolg in deiner Tätigkeit und sei gut zu deinen Tieren


gesundbleiben antwortet um 11-06-2011 00:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
@MF7600

Na, dein Beispiel hinkt aber gewaltig.
Professoren sind in erster Linie Geistesarbeiter, wenn sie auch besonders
viel Bücher lesen und schreiben, ihre geistigen Fähigkeiten
am Bau von Bücher-Regalen zu messen, ist ein ziemlich schlechtes Kriterium.
Du kannst also von den "paar Professoren" auf so ziemlich alle Professoren schließen,
und keiner wird es dir übel nehmen.
Aber, die geistige Fähigkeit ist noch kein Maßstab für das moralisch verantwortungsvolle
Handeln von Professoren.
Typ. Beispiel ist die Schulmedizin mit ihren giftigen chemischen Medikamenten,
Forschungseinrichtungen werden von der Pharma bezahlt.
So gibt es überall Lobbyeinfluss.
Bei den 500 Professoren kannst du dir sicher sein, dass die nicht von der Lobby bestochen
sind, sonst wären sie ja nicht gegen die Massentierhaltung.

Diese Professoren dürften spezielles Fachwissen besitzen, bei den anderen setze
ich eine hohe Allgemeinbildung voraus.

google gegen-massentierhaltung

Prof. Dr. Anne-Rose Günzel-Apel (Tierärztin, Hannover)
Prof. Dr. Herbert Zucchi (Professor für Zoologie/Ökologie, 49080 Osnabrück)
Prof. Dr. Mathias Grünwald (Professur für angewandte Zoologie, Tierökologie und Naturschutz, Neubrandenburg)
Prof. Dr. Hans-O. Pörtner (Hochschullehrer, Tierphysiologie, Bremen)
Prof. Dr. Stefan Schuster (Professor für Tierphysiologie, Bayreuth, Bayreuth)
Prof. Dr. Sievert Lorenzen (Zoologisches Institut der Universität Kiel, D-24098 Kiel)
Prof. Dr. Gerhard Jahreis (Institute of Nutrition, Chair of Nutritional Physiology, Universität Jena)
Prof. Dr. Giovanni Galizia (Professor für Neurobiologie, Universität Konstanz)
Prof.Dr.-Ing.Burkhard Ahhlert (Prof. f. Lebensmitteltechnologie, 30974 Wennigsen)
Prof. Dr. G. Reichelt (Geobotanik, Naturschutz, 78166 Donaueschingen)
Prof. Dr. Gerhard Zotz (Leiter AG Funktionelle Ökologie der Pflanzen, CvO Universität Oldenburg, Oldenburg)
Prof. Dr. Maria R. Finckh (Prof. Ökologischer Pflanzenschutz, Witzenhausen)
Prof. Dr. Vera Luthardt (Professur für Vegetationskunde und Angwandte Pflanzenökologie, Eberswalde)
Prof.Dr. Jürgen Peters (Professor für Landschaftsplanung und Regionalentwicklung, Schweizer Str. 13 16225 Eberswalde)
Prof. Dr.med. Dr.rer.nat. Oliver Friedrich (Ordinarius für Medizinische Biotechnologie, Erlangen)
Prof. Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V., Fürth)

"hast du schon einmal einen modernen stall besucht "

Schön wäre es, wenn du mir einige in der Nähe von Berlin nennen könntest.

Hier eine Dokumentation, in der gesagt wird, dass diese Mißstände typ. für Massentierhaltungen
in Deutschland sind.

http://www.youtube.com/watch?v=TovwKso7Z4w Teil 1

http://www.youtube.com/watch?v=BTsKZ-c39sA Teil 2

http://www.youtube.com/watch?v=cWxueonGSBg Teil 3

Wer hat nun Recht, oder liegt die Wahrheit in der Mitte?

Welche Chance bleibt den kleinen Bauern in Jahren gerechnet,
wenn die der Massenwahn weiter geht?


Viel Erfolg in deiner Tätigkeit und sei gut zu deinen Tieren

VG Harald




gesundbleiben antwortet um 11-06-2011 00:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Zuchterfolg und Brutstätten für EHEC! Frage an Praktiker
@50plus

Danke 50plus für die Darlegungen.
Jetzt habe ich erst mal Zahlen zum Rechnen.
Ich werde mich über Pfingsten ran setzen, bin gespannt.

Wir hatten in der DDR Rinderoffenställe, so verkehrt was das doch nicht, oder?
Ich kann mich noch entsinnen, wie ich die Rinder auf der Weide beobachten konnte, oder
wenn sie von den Stallungen zur Weide zogen, wenn ich
mit dem Fahrrad unterwegs war.
Warum sollte das heute nicht gehen. Oder haben sich die Rinder so verändert?
Wenn es am Geld liegt - so kann doch die natürlich Haltung subventioniert werden,
anstatt die unnatürliche.

Danke
VG Harald



gesundbleiben antwortet um 11-06-2011 00:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ MF7600

"die explodierenden getreidepreise, da die produktion dem verbrauch nicht mehr nachkommt"

Aber das ist doch ein hausgemachtes Problem.
Ich esse täglich Hafer, Buchweizen, Hirse, Reis gekocht, warum denn erst
das Getreide verfütter, wenn man es doch gleich essen kann?

Ich hoffe, das spricht sich rum.

VG Harald


50plus antwortet um 11-06-2011 06:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gesundbleiben

Diese Videos verzerren die Tatsachen in eine von den "Tierschützern" gewollte Richtung. Die Aussagen stimmen teilweise auch überhaupt nicht. Sind also als Werbematerial zu betrachten und sagen so gut wie nichts über die Realität und Praxis aus.

Wieviele deiner aufgezählten Professoren haben schon jahrzehntelang Nutztierhaltung in der Praxis betrieben?

Ich weiß auch nicht, welche Ziele die "Tierschützer" mit ihren Aktionen verfolgen und wer daran Interesse hat, der Nutztierhaltung im Inland Schaden zuzufügen.


50plus antwortet um 11-06-2011 07:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gesundbleiben

Natürlich kann man EINEN TEIL der Nutztiere im Freiland halten...
Aber es wird PRAKTISCH unmöglich sein, ALLE zum Verzehr benötigten Tiere im Freiland zu halten.

Egal....man kann die "Tierschützer" natürlich nicht überzeugen, sie haben einen "Tunnelblick"....und verfolgen ihre Ziele....... welche das auch immer sein mögen.......




MF7600 antwortet um 11-06-2011 08:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@ gesundbleiben
deine körndlsachen(buchweizen, hafer, soja...) bringen aber keinen ertrag/ ha.
mais zb. bringt den vielfachen ertrag davon, wenn ich damit schweine mäste und die gülle wieder auf die felder ausbringe hab ich eine tolle kreislaufwirtschaft, brauch keine oder nahezu keinen dünger zukaufen. und kann regelmässig( nicht übermässig) mein schnitzerl und schweinebraten mit ruhigem gewissen genießen. auch weil ich weiß wie lebensmittel produziert werden- real-nicht nur von videos in youtube oder werbevideos von extremisten.



theres antwortet um 11-06-2011 08:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo gesundbleiben,
wir hatten vor einigen Jahren 1o Hühner und einen Hahn- eingezäunt unter den Obstbäumen. Ich hätte nicht gedacht, dass eine relativ grosse Fläche so schnell hühnermüde wird.
Fuchs und Greifvögel wollten auch Hühnerfleisch, so hat sich die Hühnerhaltung von selbst erledigt.
Wir essen auch gerne Haferflocken, Hirse usw. aber ein schönes saftiges Wienerschnitzel mit Erdäpfel(Kartoffel)salat, ein saftiger Braten- ist dem "Gesundbleiben" sicher auch förderlich.
Ich blättere mit Vergnügen die vielen Landlustzeitschriften durch- hole mir da auch immer wieder Anregungen- aber das Leben auf dem Land ist nicht nur diese heile Welt, sondern manchmal auch ganz schön hart.
Ein Besuch auf einem Bauernmuseum wäre da für viele ein heilsamer Rückblick, die Vergangenheit war nicht nur gut.
Tagelang Rübenziehen und viele andere Arbeiten- das war harte Knochenarbeit, ebenso die Ernte vom Getreide.
Es träumt sich gut vom Schnessturm hinterm warmen Ofen.
Heute kann der Mensch aus einer noch nie dagewesenen Vielfalt und Fülle auswählen-
aber ich höre da nie was von Dankbarkeit, sondern entweder was man alles nicht Essen dürfte, was alles krank macht.
Von allem etwas, in Maßen und Geniessen- das ist meine "Gesundbleibdevise".
Ich hätte noch einen Vorschlag- wenn für jeden landw. Betrieb ein Kontrolleur eingeteilt würde und dieser Kontrolleur wieder einen Vorgesetzten hätte-
könnten wir doch Arbeitsplätze in rauen Mengen schaffen.
Nur wird sich an der Qualität der Lebensmittel nichts ändern, weil diese Kontrolleure dann auch in den Lebensmittelverarbeitungsbetrieben in gleicher Zahl eingesetzt werden müssten.
Wie wärs mit Vertrauen- es gibt viele Bäuerinnen und Bauern, die mit Leib und Seele ihre Arbeit machen- denen vergrault man mit den immer höheren Auflagen und Kontrollen wenigstens die Lust an der Arbeit.
Kein Problem, grosse Investoren und Saatgutfirmen stehen in den Startlöchern um alle global abzufüttern.




MF7600 antwortet um 11-06-2011 08:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gesundbleiben
ja auch ich hab achtung vor dem können(nicht nur dem praktischen) jeden menschens.
wie sieht es mit deinem hochmut und deiner fehleischätzung(die du hier ja päsentierst) aus?



helmar antwortet um 11-06-2011 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Zu Peter Rossegers Zeiten war man froh wenn man das Kalb welches bei seiner Kuh gesoffen hat von dieser getrennt hat, noch einen Liter Milch zu ermelken. Und wenn man bedenkt, dass da ein "grosser" Bauer vielleicht mal 5 Kühe hatte und womöglich 10 Kinder, dann wars schon mit der Eigenversorgung von Milchprodukten eher zäh. Detto bei den Schweinen.......mit Ausnahme des Magen und Darminhaltes wurden von denen auch Schwarten und Knochen zu Essen verarbeitet. Auch ich kenn noch den Geruch von einer Schweineknochensuppe........als ich mal eine solche vor ein paar Jahren gekocht habe, da gabs vielleicht ein Geschimpfe.
Es wurde auch schon erwähnt, wieviel an landwirtschaftlich genutzter Fläche verloren gegangen ist. Wäre das nicht durch die Züchtung kompensiert worden, sähe es mit der Ernährung in unseren Breiten etwas anders aus. Und auch wenn es auf einmal die Importe von Futtermittel nicht mehr gäbe. Vor der vollen Schüssel ist leicht kritisieren, lieber Harald.
Mit freundlichen Grüsse, Helga




MF7600 antwortet um 11-06-2011 08:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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es ist ja erwiesen dass höhere und sich ständig ändernde auflagen, kontrollen und bürokratismus kleinere betriebe aus der produktion wirft und automatisch grössere entstehen.
ich kenn zb. einen betrieb mit 500 mastschweineplätze der jetzt aufgrund geänderter haltungsvorschriften seinen zuchtsauenstall umbauen wollte um weiterhin seine ferkel selbst zu erzeugen. aber durch die jetztige diskussion auch die ferkelschutzkörbe verbieten zu wollen hat er beschlossen die schweinemast auf 1000 plätze zu erhöhen und die ferkel aus dänemark zu importieren.
er selbst hätte ca 1500 ferkel/jahr erzeugt, also ein kleinerer bis mittlerer österreichischer betrieb.
in dänemark erzeugt ein mittlerer betrieb 20000- 30000 ferkel/jahr.


ah1 antwortet um 11-06-2011 08:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gesundbleiben:
natürlich sind diese genannten personen nicht von der bösen tierindustrielobby bezahlt, aber ganz sicherlich sind sie teil der "gegen etwas sein, wobei man gar nicht genau sagen kann gegen was genau, weil keiner weiß wie er es selbst genau definiert" - lobby. genauso wie du selbst auch!

ich glaub kaum dass einer der von dir genannten personen einen wirklichen überblick über "tierproduktion" hat. die sind vielleicht zum teil experten auf winzige fachgebiete, mehr aber nicht.

man merkt einem tier relativ schnell an ob es sich wohl fühlt oder nicht. heutzutag wird in der europäischen und speziell der österreichischen tierproduktion (und dabei ganz speziell in der höchstleistungs-intensiv-tierhaltung!!!)viel wert auf tierkomfort, tiergesundheit,.. gelegt.
schweine haben zb. beschäftigungsmaterial um ihre instinkte so gut als wirtschaftlich und gesundheitsmäßig vertretbar befriedigen zu können. genauso wie ein kratzbaum für die katze, oder ein spaziergang (bzw. kurz frei laufen können) für den hund. dass das kein freies wildleben ist, ist natürlich auch klar!

@gesundbleiben:
kurze frage zwecks neugier:
sind 4000-10000 schweine/km² noch vertretbar, oder ist das schon massentierhaltung? wie ist deine meinung dazu?


50plus antwortet um 11-06-2011 09:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Ja, man sieht meine Vorposter erzählen aus der Praxis.......

Es ärgert mich, wenn diese radikalen "Tierschützer" kriminell werden und in Nacht- und Nebelaktionen in Ställe einbrechen, um an illegales Filmmaterial zu kommen, die Verhältnisse in den Ställen dann völlig falsch interpretieren, um.........welche Ziele eigentlich zu verfolgen.......???? Leider müssen bei derartigen Aktionen auch immer wieder Tiere ihr Leben lassen, weil sie "zusammengetrieben werden" und sich zu Tode fürchten. Den Bauern fragt niemand, welche Arbeit sie haben und unter welchen Bedingungen sie produzieren müssen - weil die Preise sofort verfallen, sobald in den Medien wieder irgendwelche großteils aus der Luft gegriffenen "Skandalmeldungen" auftauchen!

Wir Bauern sind gesprächsbereit, bereit für Neuerungen, Verbesserungen usw......es muß aber auch in die Praxis umsetzbar sein.
Warum eigentlich bricht man nur in Ställe ein? Warum nicht in Gasthäuser, Krankenhäuser, Altersheime, Wohnungen,.......um vermutete Mißstände aufzuzeigen? Warum macht man das mit uns Bauern?


helmar antwortet um 11-06-2011 09:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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"Täglich alles" ist ja längst Geschichte.....da gab es mal eine Serie über die Missstände in der Österreichischen Tierhaltung samt den entsprechenden Fotos. Nun, es gab auch Bilder von zaundürren schwarzbunten Kühen in einer Aufstallung welche ich bis dato nich gesehen habe. Ich hab dann mit dem Verfasser der Serie telefoniert und ihn gefragt ob er diese Fotos selber gemacht hat und ob diese Fotos in einem österreichischen Stall gemacht wurden. Da hat er mir gesagt, dass er diese Fotos von Tierschützern bekommen hätte......so schauts aus, meine Lieben......es ist aber unbestritten, dass es immer wieder, zum Glück sehr selten, auch in unserem Land Missstände gibt. Dann aber bitte aktiv werden und den Amtstierarzt in Bewegung setzen! Es ist falsche Bauernsolidarität wenn man nichts tut, denn gerade diese wenigen bringen alle jene welche sich um ihre Nutztiere bemühen in Verruf und liefern das Futter für Youtube und Co.
Mfg, Helga


MF7600 antwortet um 11-06-2011 09:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gesundbleiben
mein lieber du hast gewaltige vorurteile gegenüber professoren, ich hab nicht behauptet dass keiner ein bücherregal zusammenbauen kann.
DU traust ihnen grossteils nicht zu die PRAKTISCHE aufgabe zu lösen ein bücherregel zusammenbauen, aber PRAKTISCHE nutztierhaltung würdest du ihnen anvertrauen?
und dann kommst du mit beispielen einer
kleintierärztin
zoologe
hochschullehrer
botaniker
landschaftsplaner
daher.
und zum schluss gibst du zu selbst noch nie einen modernen landw. betrieb besucht zu haben,.... sensationell


ah1 antwortet um 11-06-2011 09:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@helmar:
ja, wenn man ohne fachkenntnisse eine hochleistungs-schwarzbunte sieht, könnte man glauben, die ist kurz vorm verhungern!
ich denk mir das auch immer wenn ich eine giraffe im zoo sehe. "die arme giraffe! hat ja eh schon sooooo dünne füßchen und bekommt trotzdem nichts zu fressen, der muss schon soooo ein langer hals wachsen, damit sie noch ein bisschen was von den hohen bäumen erwischt."

das kommt raus, wenn inkompetente leute fachkenntnis vortäuschen!


50plus antwortet um 11-06-2011 10:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Und schließlich gibt es tatsächlich manchmal auch Tiere, die krank sind, abmagern und verenden, obwohl sie sogar tierärztlich behandelt wurden....so wie man es auch bei Menschen kennt.....wo ist da das Problem....Hauptsache diese Tiere kommen nicht auf den Teller!

Und - natürlich Helmar, sollte man wirkliche Mißstände in der Tierhaltung auf Bauernhöfen sehen, bin ich genau deiner Meinung!

@ah1

Dein Beispiel mit der Giraffe ist guuuut!


50plus antwortet um 11-06-2011 10:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Außerdem, wenn ich jemandem schaden will, finde ich in jedem Betrieb und in jedem Haushalt die Möglichkeit Fotos so zu stellen, dass es schlimm aussieht!

Genug!

Schöne Feiertage euch allen!


MF7600 antwortet um 11-06-2011 13:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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noch kurz ein paar videos aus der freien natur:

http://www.youtube.com/verify_age?next_url=http%3A//www.youtube.com/watch%3Fv%3DaQ1vbKm7BnE

http://www.youtube.com/watch?v=TeuN7YAvdwc

http://www.youtube.com/watch?v=TeuN7YAvdwc

http://www.youtube.com/watch?v=no4_MpsWAD8

ja das ist kein honiglecken in der freien natur, ganz schöner stress wenn jede sekunde deine letzte sein könnte.


50plus antwortet um 11-06-2011 14:22 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@Mf 7600 und Insider:

Ja, da sieht man wie arm heutzutage Marder&co. sind, früher in den notdürftigen Hühnerverschlägen, da konnten sie nach Herzenslust den Hendln das Blut aussaugen und so eine ganze "Hühnerfarm" lahm legen, heute müssen sie sich mit den Autokabeln begnügen. ;-)
Weil halt die Hendln nicht mehr mardergerecht gehalten werden! ;-)


MF7600 antwortet um 12-06-2011 20:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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ich würde ja das leben in freier natur abschffen, denn solche grausamen dinge sind in einer moralischen, verantwortungsvollen, modernen welt nicht mehr verantwortbar. brauch nur noch 500 unterschriften igendwelcher professoren.


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