Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......

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krähwinkler 05-06-2011 21:49 - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Der Bergriff klingt so sympathisch, dass ich schon wieder skeptisch bin. Gibt es überhaupt irgendein einleuchtendes Argument gegen die Ernährungssouveränität auf EU-Ebene oder Österreich bezogen?


traktorensteff antwortet um 06-06-2011 11:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Nein.


Fallkerbe antwortet um 06-06-2011 12:01 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......


nur zwei fragen stellen sich:

wieviel wird es kosten?
wer will es bezahlen?






biolix antwortet um 06-06-2011 17:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
der ist gut, chinainvestoren werdens wohl nicht zahlen, bzw. werdens zahlen wenns nicht mehr aus China kommt, oder dort mit noch riesigeren Produktionseinheiten vielleicht noch mehr schief geht, bzw. die Umwelt zerstört wird, auf das wir keinen Überblick haben, weils ja soo weit weg passiert, dann zahlen das unsere Kinder doppelt und dreifach.. ;-(

Wems wirklich interessiert, dazu eien Veranstaltung:

Nord-Süd Dialog
„LANDWIRTSCHAFT UND ERNÄHRUNGSSICHERHEIT – WEGE ZU EINER KOHÄRENTEN
POLITIKSTRATEGIE“ ein.

Keynote Speech „Wege aus der Welternährungskrise“:
Botschafter Jean Feyder
Ständiger Vertreter Luxemburgs bei der WTO, Autor des Buches “Mordshunger”

Weitere RednerInnen:
Mathieu Briens
EU Kommission, DG DEVCO, Bereiche: EU-Afrika Strategie,
Ernährungssicherheit und Landwirtschaft (tbc)

Gertrude Klaffenböck
FIAN Österreich

Stellungnahmen und Diskussion österreichischer (EU)-ParlamentarierInnen

Zeit: Dienstag, 28. Juni 2011, 10.00 bis 14.00 Uhr
Ort: Österreichisches Parlament/Abgeordnetensprechzimmer

anmeldung erforderlich!


lg biolix

p.s. apropos, ich sehe darin keinen Widerspruch, denn z.b. unser Betrieb und familie schafft es, ausgenommen von wenigen "Spezailitäten" ( kaffee, Kakao, Bananen 1mal pro Monat ) mit Ö bzw. sogar noch regionalerem aus zu kommen bie der Ernärhung, und das liesse sich noch auf andere Lebensbereiche weiter ausdehnen..;-)


krähwinkler antwortet um 06-06-2011 19:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Zucker ist so ein Problemfall. Sollen wir da die Grenzen dicht machen. Pflanzenöle sind so ein Problemfall. Mit dem Eiweiß wird es auch nicht leichter, wenn das nicht mehr Sambaluft geschnuppert hat. Und wenn wir weniger in die Verspritung und Verdieselung liefern, wird die Energie wieder teurer. Wenn ich Souveränität als Selbsversorgung verstehe. Ausser ich verstehe das falsch.

Auf der Boku werde ich mich aufklären lassen diesen Mittwoch nachmittag.

Ich fürchte, das Thema wird sich mir auf den Magen schlagen. Wenn das ein neuer Schmäh für Grenzen dichtmachen sein soll, dann ohne mich!


biolix antwortet um 06-06-2011 20:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Lieber ALois !

na dann würden uns endlich die natürlichen Grenzen aufgezeigt... wir leben doch auf "Zu großen Fuß".. du kennst ja die Berechnungne des ökol- Fußabdruckes, d.h. wenn wir jetzt schon das 2-3 fache der Erde verbrauchen mit unserem angeblichen "Wohlstandes", mit was soll der Rest der WEltbevölkerung jetzt schon auskommen ?

Daher meine ich wir schaffen es, das hat wenig mit "Grenzen" sdicht zu tun, sondern eben nur mehr Ausstausch von Spezialitäten, der Rest ruht auf der eigenen Versorgung... ;-)

lg biolix

p.s. was ist mittwoch auf der Boku ?


agrobertl antwortet um 06-06-2011 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@ alois
volkswirtschaftlich gesehen wäre es wahrscheinlich besser das essen zu importieren
DA es dann billiger für die konsumenten wäre UND europa auf anderen sektoren besser geld verdienen könnte
ABER
wer pflegt dann die flächen (kostet ja auch was, das böschungsmähen ist ja schon ein problem, da durchs häckseln noch mehr wächst bzw. es verstopft die durchlässe)
wer garantiert die lebensmittelsicherheit (stichwort ehec, psm rückstände etc.)
macht es sinn alles rund um die welt zu karren
dann sind wir ja noch mehr erpressbar und müssen konzerne/diktatoren geld geben
wie wird produziert (umwelt, arbeiterrechte...)
........ usw.

aber wie soll man dies der breiten bevölkerung erklären, wenn jetzt schon alle schreien dass die lebensmittel zu teuer sind - und dzt. das gemüse auch nicht sicher ist - und großkonzerne viel förderungen bekommen (sind ja nur ausgleichszahlungen damit sie den europäischen zucker nehmen)

lösungsvorschlag:
gleiche umweltstandards, gleiche soziale standards und freie marktwirtschaft und keine förderungen, dann sind wir dem ziel schon näher.
lg




agrobertl antwortet um 06-06-2011 22:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
wennst auf der boku bist, dann hör dir mal den hofreither an
lg



krähwinkler antwortet um 06-06-2011 22:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
am 8 juni ist ab 13uhr allerhand zum obigen thema. und am donnerstag auch noch. Nyeleni2011 steht da auf dem Zettel.

@bertl20
was sagt der hofreither?


theres antwortet um 07-06-2011 07:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Hallo Alois,
was ist deine Meinung dazu?
Warum eigentlich immer nur über die Importe von Nahrungsmitteln diskutiert wird, warum nicht auch über den Import von Wissen?
Gibt ja genügend dank der Erfindung der Hochkulturen- der Schrift- zu lesen.

Ob es jetzt billiger oder teurer kommt- da kann man wohl zu allem die Zahlen so verbiegen, dass es passt.
Lebensmitteln aus Ländern zu Importieren, wo die Arbeitslöhne und Sozialstandarts meilenweit unter unserem liegen- mag auf den ersten Blick lohnend erscheinen.
Aber wollen wir wirklich unseren Lebensstandart nur auf der Ausbeutung von Boden und menschl. Ressourcen erhalten?
Nur damit das 5 Ipod und der supergrosse Plasmafernseher und all das zu kaufen ist, dass auch unter genau den gleichen Bedingungen produziert wurde?????????
Mir hat der Film- "We feed the world" den Appetit auf dieses globale Essen total verdorben.
Mir fällt immer der Satz ein: was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinen anderen zu.
Wollen wir wirklich aus der ganzen Welt ein paar Herrscher und lauter verknechtete Untertanen machen?
Es hat schon einen Reiz- vom Samenkorn bis zur Ernte mitgehen zu dürfen-
und es erhöht ihn weiter, diese Ernte auch noch selbst zu verarbeiten und essen zu dürfen.
Und wenn es nur ein paar Kräuter am Fensterbankerl sind-
immer noch besser, als die ex- und hopp Mentalität einer bodenlosen Gesellschaft.






mfj antwortet um 07-06-2011 08:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......


Herrlich, wenn selbst „standfeste Menschen wie die Theres“ den Faden verloren haben...;-)


Theres schreibt:
Es ist für mich beängstigend, wie leicht sich die Menschen von den Massenmedien leiten lassen.


1 Tag später schreibt Theres:
Mir hat der Film- "We feed the world" den Appetit auf dieses globale Essen total verdorben.



Alles, was der Mensch ohne Anschauung glaubt erkannt zu haben oder zu wissen, ist entweder angenommen, oder eingebildet.

Die Einbildung liebe Regina, vergrößert sich durch die Wertschätzung der kleinen Dinge...und die Seele glaubt, verwegene Frechheiten abgewendet zu haben.
Du solltest mal darüber nachdenken !!





theres antwortet um 07-06-2011 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Nein mein lieber mfj,
ich weiß, warum ich meine Kübelpflanzungen habe und vieles andere.
Ja, ich denke schon lange nach, seit ich den Weltagrarbericht gelesen hab- weiß ich wenigstens, dass mein Nachdenken nicht umsonst war.
Du solltest vielleicht auch mal darüber nachdenken, dass Frauen vieles Dinge anders sehen,, es müssen nicht immer die Männer zuerst alles kaputt machen, dass dann die Frauen wieder alles richten sollen.
Mir ist eine Ernährungssouveränität sehr wichtig, aber ich denke auch über eine Energie- und eine Wassersouveränität nach-
Träum schön weiter und halte alle anderen, die nicht in deiner Traumwelt spinnen für geistig minderbemittelt.
Solche Männer braucht das Land.




MF7600 antwortet um 07-06-2011 10:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@mfj
jetzt hast die theres aber dawischt....


krähwinkler antwortet um 07-06-2011 11:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Geschätzte theres und consorten

ich bekenne mich zu I-pad und Flachfernseher. und zu unserem polnischen Kleinwagen , der trotzdem chinesisch Panda heißt und eine italienische Marke ist.

ich bekenne, dass mir terra preta = wissensimport zukunftsträchtig vorkommt

Ich bekenne, dass mir alle möglichen Souveränitäten sympathisch sind, aber nicht um jeden Preis.

Ich bekenne, dass es zwischen Souveränität und Abhängigkeit Zwischenzustände gibt, die mir anstrebenswert erscheinen. Polarisierungen magerln mich hingegen.

Ich bekenne, dass mir die Baumwollsubventionen in USA aufstoßen, mögliche Fleischimporte aus den Tango-Samba-Staaten gegen mehr Technologieexporte von der EU dorthin bei mir auf Verständnis stoßen.




MF7600 antwortet um 07-06-2011 11:21 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
fleischimporte aus samba-tango staaten?
bei uns wird der ferkelschutzkorb verboten und dort stehen die sauen das ganze jahr im kastenstand und die ferkel auf gitterrosten
sachen die bei uns seit 10-20jahren verboten sind.


theres antwortet um 07-06-2011 12:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Nun Alois,
weil du Terra Preta ansprichst- was weißt du darüber?
Ich habs einfach ausprobiert.
Die Landwirtschaft und ihre Böden werden die Versorgung einer Verschwendungsgesellschaft mit Lebensmitteln und Energie nicht schultern- da hilft auch kein Wissenstransfer egal woher. Und dafür aus aller Welt alles möglichst billig zu uns zu karren- mal sehen, ob das die Lösung aller Probleme sein wird.

Nachhaltige Nutzung und ressuorcenschonende Bewirtschaftung hatten wohl diese Ersteller und Nutzer der indianischen Erde genauso wie auch andere langzeitliche Ackerbaukultureren aus Erfahrungswissen gewonnen.
Ob unsere Verschwendungskultur nachhaltig ist, dass wird uns die Zukunft zeigen.
Es geht nicht um die Sandkastenschaufeldraufhauerei von konvi- gegen bio.
Ob die globale Herumschieberei von unserer Ernährung zukunftsfähig ist- da hege ich massive Zweifel.

Ich bekenne, dass vieles auf dieser Erde in die total verkehrte Richtung läuft und von ein paar Querdenkern sicher nicht aufgehalten werden kann.
Nur macht mir die Vorstellung- von ein paar Firmen zukünftig meinen Speisezettel und meinen Teller füllen zu dürfen- keinen gerade gesunden Appetit.
Lieber ein paar Kübel und Balkonkästen mehr, um die Lebensmittelsouveränität auszuweiten.
Als interessante Erfahrung- im Bekanntenkreis wird plötzlich ein Gemüsegarten, eine teilweise Selbstversorgung nicht mehr belächelt, sondern ich sehe immer mehr Nachahmer.




biolix antwortet um 07-06-2011 12:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Mahlzeit !

"Wahnsinn" zu was du dich alles "bekennst" bzw. Sympathie empfindest...;-)

Ich frage dich nur, welchen Preis hat das schon heute, und warum kannst du dir den "Preis" nicht vorstellen, wenn es regional erzeugt wird, und der 106 cm LCD Fernseher und mehr wieder ein 70 cm sein könnte, ich mir schon, weil wir haben noch einen 70 cm Röhrenfernseher, der weniger strom frisst als ein 100 cm Neuer...;-))

lg biolix

p.s. theres, was soll man sagen, es wird so weiter gehen, bis es noch mehr kracht, aber alle sagen dann wieder, wir habens ja nicht besser gewussst...


krähwinkler antwortet um 07-06-2011 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Euer Ehren! Mir neu, dass Schweinefleisch importiert werden soll!

Bist sicher, dass du die Diskussion um die Zuchtsauenhaltung mit der Ernährungssouveränität in Zusammenhang bringen willst? Ist dir der GVO-Soja-Import für das Zuchtsauenfutter auch ein Dorn im Auge? Schön, wenn viele aus der Schweinebranche für GVO-freie Fütterung eintreten.


biolix antwortet um 07-06-2011 12:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Sers Lois !

ich hoffe du hast icht mich gemeint, iaber ch habe dich beim letzten Eintrag gemeint..;-)

Apsopos Preis, und den Sager" nicht um jeden Preis..", wer kann eigentlich bewerten welcher Preis gerecht ist, ists regional schon schwer, aber doch machbar, und dann erst global, und der billigste Preis wissen wir schon ist nicht der den wir uns "leisten" sollten....

lg biolix


Moarpeda antwortet um 07-06-2011 12:37 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@theres

du hast recht, einige querdenker werden die entwicklung nicht aufhalten,
welche durch die summe der gier (auch meiner) der gesamtheit verursacht wird.

sachzwänge (werden) bestimmen falls es einmal zuwenig zu jausnen gibt.
es muss nicht gleich an die plünderungen in krisensituationen gedacht werden,
es wird ja jetzt schon so gehandhabt, dass die leute nichts zu beissen haben und bei uns geht der einkaufswagen über,
......ist ja auch eine form von plünderung die wir indirekt über konzerne bewirken.


wäre es möglich deine erfahrungen mit "terra preta" hier hereinzustellen?
(vielleicht über einen neuen thread)





50plus antwortet um 07-06-2011 19:13 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@theres

Ja liebe Theres, wie mein Vorposter schon schreibt, sehr gerne hätte auch ich einen Erfahrungsbericht über Terra preta von dir.

Ich probier ja auch immer alles Mögliche aus. Aber damit hab ich noch keine Erfahrung.





theres antwortet um 07-06-2011 20:39 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Halllo 50plus,
das ist eigentlich eine ganz einfache Sache. Man mischt frischen Mist, wenn man irgendwoher Hühnermist oder Pferdemist erwischen kann, wäre nicht schlecht und alles, was sonst auf den Kompost kommt, zerkleinerte Pflanzenteile, Eierschalen, etwas Erde, Steinmehl und einen 10% Anteil feiner Holzkohle, es muss ungefähr so feucht sein wie für gute Silage. Kommt alles auf einen Haufen oder in eine Tonne oder sonstiges Behältnis, festtreten und luftdicht zumachen wie beim Silo.
Nach 6 Wochen bei warmen Temperaturen ist es fertig fermentiert und muss nur noch eine Weile mit Erdkontakt zugedeckt lagern. Mit der Zeit kommen die Regenwürmer und tun ihre Arbeit.
Im nächsten Jahr ist das eine gute Pflanzenkost.
Die Holzkohle bindet bei dem Fermentationsprozess die Nährstoffe und die Pflanzen holen sich was sie brauchen.
Im ersten Jahr hab ich es nur im Gewächshaus ausprobiert- heuer auf einem unfruchtbaren Fleckerl Erde, mein Mann hat mir ein paar Hochbeete gemacht und dort wächst jetzt Gemüse, dass einem das Herz lacht. Wir haben es uns nochmals einfacher gemacht- Hochbeet mit dem Kompostmaterial gefüllt und 2o cm Erde darauf. Die Erdschicht dichtet auch gut ab. Nächstes Jahr müsste dort dann die schwarze Erde zu finden sein, die kann ich dann für weitere Hochbeete verwenden.

Besonders die Pflanzen, die aus diesem Teil der Erde kommen- woher auch dieses "schwarze Gold" kommt-
Paprika, Kartoffeln, Tomaten, Kürbis, Mais- fühlen sich in dieser "schwarzen Erde" sehr wohl.
Aber auch die anderen Starkzehrer wie Kraut, Erdbeeren usw. sind keine Kostverächter. So schöne Salatköpfe hatte ich zuvor nicht.
Heute war Besuch da, wir haben beide am gleichen Tag die Krautpflanzerl in die Erde gesteckt, mir ist der Unterschied gar nicht mehr so aufgefallen.
Ich hab leider keine Digitalkamera, aber ich möcht mir eine zulegen, dann kann ich dir gerne Fotos von dem indianischen Prachtgemüse zeigen.
Was ich wirklich bemerkenswert fand, seit die Zitrusgewächse davon erwischen- stehn die ganz anders da und schieben Blüten um Blüten. Was hab ich zuvor mit denen herumgepapperlt.

Seit fast 25 Jahren mach ich den Garten- die Indianererde ist für mich ein Zeichen, dass man nie auslernt und dass Wissen aus der Vergangenheit nicht veraltet sein muss.
Hochbeete und dieses schwarze Gold- wäre doch ein kleiner Weg für Ernährungssouveränität.



MF7600 antwortet um 07-06-2011 21:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@alois burgstaller
dir ist also neu dass schweinefleissch importiert wird?
naja ernährunssouveränität bei schweinefleisch beginnt vermutlich bei der sauenhaltung.
und wie jetzt, werden die sauen in den tangosambarumbastaaten nicht mit gensoja gefüttert?
achso ich verstehe, bei uns dürfen gensojagefütterte schweine mit haltungsbedingungen die bei uns seit jahrzehnten verboten sind nur importiert und konsumiert werden.
im übrigen würde ich nichts gegen importe aus jenen ländern haben wenn bei uns genauso produziert werden dürfte wie dort.


Biohias antwortet um 07-06-2011 22:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@ Biolix
der 70 cm Röhrenfernseher braucht vielleicht bisserl weniger als ein Plasma aber ca. das 3-5 fache
eines 106cm LCD oder noch besser LED fernsehers.
wollt ich nur mal so gesagt haben.
mfg


biolix antwortet um 07-06-2011 22:25 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Hy du !

zeig mir mal welcher weniger als unser Panasonic ca. 70 cm mit 90 Watt verbraucht ??

Ich habe genau das immer gedacht wie du, bis ich mal in den Geschäften mir jeden umdrehen hab
lassen und die "Normverbräuche"mir angesehen habe, und da ich keinen unter usnerem
gefunden habe, inkl. warum solltten wir wechseln, bei 3 Stunden die Woche...;-)

guckst du hier...

http://www.computerbild.de/artikel/avf-Ratgeber-TV-Stromverbrauch-LCD-LED-Plasma-Flachbildfernseher-4903979.html

die sagen sogar mancher LCD ist noch ein größerer Stromfresser als die guten Plasma... ;-)

lg biolix

p.s. wir Ösis gewinnen mal ein Ländermatch gerade..;-)


50plus antwortet um 07-06-2011 22:33 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@theres

Danke für die prompte Antwort.

Unsere Familie ist groß und ich hab viele Beeren u. einiges Gemüse im Gartl. Paradeiser teilweise im Kübel an einer geschützten Hauswand......
Möglicherweise laß ich mich "anstecken" vom Terra Preta....

Du "impfst" das Ganze also nicht mit EM oder Milchsäurebakterien....?
Wie lange machst das schon, bzw. hast schon längere Erfahrung?
Holzkohle kaufst oder stellst selber her?


lg
50plus


krähwinkler antwortet um 07-06-2011 23:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Also ich muss dem nachgehen, ob wir Schweinefleisch aus dem Samba-Rumba-Tango
und Salsa-Chacha-Mambo-Gebiet importieren. Ich dachte der Schinken kommt auch aus DK und NL und D und TCH und PL, ja und Tirol und Vulkanien.


MF7600 antwortet um 08-06-2011 06:59 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
ja genau, dem solltest du nachgehen...
von importen aus dänemark, den niederlanden, deutschland,.... hab ich weniger probleme, da dort ähnliche auflagen wie bei uns herrschen.



theres antwortet um 08-06-2011 07:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Hallo 50plus,
doch, EM kommen dazu, hab ich übersehen.
Terra Preta ist nur eine Möglichkeit von vielen, gab auch vor uns kluge Köpfe, die was konnten.

Bei uns gibts ausser den Einlagerungserdäpfeln, Bananen, Orangen und Mandarinen alles andere aus dem eigenen Garten.
Für mich bestand die Herausforderung, trotz mehr als genug Arbeit im landw. Betrieb und Haushalt eine möglichst arbeitssparende Ernährungssouveränität auf die Reihe zu bekommen.
Es geht hier auch nicht um eine Diskussion, ob man jetzt den oder einen anderen Fernseher usw. braucht, sondern auf der einen Seite wird ständig Angst gemacht, dass es auf dieser Erde nicht für alle reicht, auf der anderen Seite schmeissen wir mehr als ein Drittel der Lebensmittel weg- und dann wird wieder ständig geschimpft, was die Lebensmittel für ein Glump sind- und wenn es im Laden fast umsonst hergeht, ist doch das Beste.
Zur Ernährungssouveränität gehört für mich auch die Verarbeitung in der Küche - und eine sinnvolle Vorratshaltung dazu.
Wir importieren alle möglichen Lebensmittel- es gibt heute eine noch nie dagewesene Anzahl an Koch- und Gartenbüchern in vielen Sprachen, man kann heute Gemüse im Garten ziehen, von dem unsere Eltern noch nie was gehört hatten.
Aber ich höre nirgends eine Diskussion über die Freude am Essen, am Kochen, Schimpfen und Meckern ist die normale Umgangssprache.
Braucht man ja nur durch die Fernsehprogramme zappen- entweder Schimpfen oder Kochsendungen.
Dass das Heranziehen von etwas ausgefalleneren Gemüsesorten, die küchentechnische Behandlung und Verarbeitung und das anschliessende Jausen auch Freude machen kann-
das stelle ich mir als Anfang von Ernährungssouveränität vor.
Es geht doch nicht nur darum, schnellstmöglichst satt zu werden, Essen ist auch Kultur.





teilchen antwortet um 08-06-2011 08:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......

@theres

Wenns die Bodenlosen nicht gäbe, dann hätten die mit Boden keinen Grund mehr zu produzieren, als sie selber brauchen.
Dann kehren wir alle zu unseren Selbstversorger-Kartoffeläckern zurück, keine Ressourcen mehr für Wissenschaft, Forschung, Lehre, Technologie, Industrielle Produktion, Musik, Kunst und Kultur...

Deine Selbstversorger-Romantizismen funktionieren eben nur für einen ganz kleinen Teil der Gesellschaft. Weltweit leben heute ca. 40% der Menschen in Städten, die meisten davon haben keinen Balkon oder Terrasse, geschweige denn eigenen Grund.
In 30 Jahren werden es weltweit schon 75% sein. Das mag für Dich erschreckend sein, aber die Konzentration auf Ballungszentren bietet nun einmal die effizienteste Lebensform, das sehen wir doch seit Beginn der Zivilisation.
Deine Vision vom Gärtchen vor dem Haus für jedermann ist eine Illusion, die nicht mehr realisierbar ist.
Dein Ideal nimmt Dir keiner weg, aber Du bist eine Spezialistin auf Deinem Gebiet, das können sich viele andere nicht realisieren, weil sie die Möglichkeiten dafür nicht haben.



teilchen antwortet um 08-06-2011 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......

... keinen Grund mehr, MEHR zu produzieren,.... kleine Korrektur.
Die Bodenlosen sind die Wachstumsgrundlage derer mit Boden.



krähwinkler antwortet um 08-06-2011 09:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Unzulässig ist es, den Begriff Selbstversorgung in einem Atemzug mit Romantik zu verwenden! Das ist so falsch wie Musikantenstadl und Volksmusik.


50plus antwortet um 08-06-2011 09:06 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Danke Theres!

@Bodenlose

Vielleicht solltet ihr mal den Begriff "bodenlos" anders auslegen......Bodenlos in den Ansprüchen und im Wegwerfen......

Wir "Bodenbesitzer" gehören nämlich nicht zur "Lebensmittelwegwerfgesellschaft".....da ist auch altes Brot noch was wert und wird entweder den Tieren verfüttert, oder als Suppeneinlage verwendet. Denn altes Brot ist nicht hart, aber KEIN Brot, das ist hart!!!


teilchen antwortet um 08-06-2011 09:12 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......

@alois_burgstaller

Wenn Du die Selbstversorgung einer Region meinst, geb ich Dir recht.
Wenn Du die individuelle Selbstversorgung jedes Haushalts meinst, und davon habe ich geschrieben, und darauf bezieht sich auch Theres, dann ist das pure Romantik.



teilchen antwortet um 08-06-2011 09:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......

@50plus

Deine Überheblichkeit ist unangebracht. Dein Bodenbesitz ist ein Ergebnis der Arbeitsteilung. Hätte jeder seinen kleinen Acker und wäre nicht auf Deine Produktion angewiesen, wäre jeder ein Bodenbesitzer so wie Du auch. Du würdest früher oder später auf den Traktor und alle technischen Hilfsmittel verzichten müssen, weil Du sie Dir nicht mehr leisten könntest, und weil sie auch keine produzierte oder Treibstoff dafür zur Verfügung stellt. Dann würde ich auf meinem kleinen Acker heindln und Du auf Deinem.
Das hatten wir vor ca. 6.000 Jahren ja auch so.

Weiters ist es ein Vorurteil, dass alle Nichtbauern verschwenderisch leben. Nur weil Du die Brotregale siehst, die bis zum Abend vollgefüllt sind, heißt das noch lange nicht, dass alle Menschen sich ständig nur frisches Brot kaufen.
Den Überfluss genießt nur ein Bruchteil der Bevölkerung, ich finde es auch nicht in Ordnung, dass dadurch soviel weggeworfen wird. Hast Du eine Lösung?

Laut Armutsbericht leben rund 1 Mio Menschen in Ö unter der Armutsgrenze. Hab noch nie gehört, dass besonders viele Bauern darunter wären.
Ein Auszug aus dem Armutsbericht zeigt, welche Fakten Armut in Österreich spürbar machen:
• Jedes 10. Kind wächst in Österreich in einem Haushalt auf, der sich bei der Ernährung einschränken muss
• Jeder Zehnte im Land muss beim Essen sparen
• 150.000 Personen leben in einem Haushalt, wo mindestens ein Mitglied einen Arzt oder Zahnarzt benötigen würde, diesen aber aus finanziellen Gründen nicht aufgesucht hat
• Knapp 400.000 Personen im Land können sich keine neue Kleidung leisten
• Ein Drittel der Kinder von arbeitslosen Eltern bekommen bei Bedarf keine neuen Kleider
• Etwa 300.000 Personen (53.000 Kinder) leben in Wohnungen, die nicht angemessen warm gehalten werden können bzw. haben Zahlungsrückstände etwa bei der Miete
• Rund 90.000 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 14 Jahren leben in einer überbelegten Wohnung
• In Zuwanderer-Familien lebt die Hälfte aller Kinder in zu kleinen Wohnungen
• 100.000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 14 Jahren leben in einem Haushalt ohne PC
• Eine halbe Million Kinder hat keine Möglichkeit, zumindest eine Woche im Jahr gemeinsam mit der Familie auf Urlaub zu fahren
• Rund ein Viertel der Bevölkerung hätte Probleme, unerwartete Ausgaben in Höhe von 800 Euro, zum Beispiel für dringende Reparaturen, zu tätigen


mfj antwortet um 08-06-2011 09:48 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......


Ich kann hier Teilchen nur beipflichten.
Sind unsere Füßchen wirklich so kurz, dass wir nicht über den „selbstgebastelten Gartenzaun“ blicken können, oder sind wir zum „auf die Zehen steigen“ einfach zu bequem...?

Wir können doch um Gottes Willen nicht die Barwertmethode einer vergangenen Anbau- und Überlebensart in REALISTISCHE Lebenszyklen von heute knebeln !

Mit solchen Gedankengängen zu prahlen hat doch KEINE LOGIK, soviel Dummheit kann doch nicht mal auf einen Terra Preta Beet wachsen ?





theres antwortet um 08-06-2011 09:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Hallo teilchen,
in vielen Städten der Welt ist Urban gardening ein Thema, selbst auf einem Fensterbrett können ein paar Töpfchen mit Kräutern wachsen. Oder willst du sagen, dass in der Stadt nicht mal ein Fenster vorhanden ist. Es gibt viele Denkansätze für die Ernährung der Zukunft. Von den verrücktesten Ideen auf You tube in Richtung Landwirtschaft ist die Truck farm wohl die Lustigste.

Bodenlos im Sinne von nicht mehr geerdet- ja, das ist ein Problem.
Nachdenken über Ernährungssouveränität hat absolut überhaupt nichts mit Romantik zu tun. Und von selbst wächst nichts.
Die Zeit wo andere auf Sofa oder Liegestuhl liegen, arbeite ich im Garten, auch die Verarbeitung der Ernterzeugnisse passiert nicht von alleine.
Mein Eindruck von dir- schimpfen und meckern über die Landwirtschaft - das scheint dich die ganze Zeit umzutreiben.
Unsere Bäume hängen voller wunderschöner Kirschen, jeder kann sich holen was er braucht.Sogar umsonst, ich höre aber nur immer, dass ich gerne ein Schälchen pflücken und bringen darf. Unsere Bäume sind bewusst keine Hochstämme.
Beim Gemüse erlebe ich die gleiche "wertschätzende Bringhaltung". Und wenn man dann was macht, dann heisst es immer, dass es die Bauern ja so einfach hätten.
Aber wenn es dir soviel bringt, in einem landwirtschaftlichen Forum auf den Bauern herumzuhacken,
nur zu.
Die Herkunft aus der Landwirtschaft scheint manchmal eine ganz besondere Spezies hervorzubringen.
So dass musste mal gesagt werden.






teilchen antwortet um 08-06-2011 10:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......

@theres

Ich empfinde das gar nicht als Herumhacken, was ich schreibe, zumindest ist das nicht meine Absicht.
Ich habe nur das Gefühl, dass hier eine Inzuchtmeinung gepflegt wird, und andere Meinungen haben keinen Platz.
Die intensive Landwirtschaft funktioniert aber nur in Gemeinschaft mit den Konsumenten. Ohne Konsumenten gäbe es keine technisierte Landwirtschaft, sondern jeder hätte eben sein Äckerchen.
Du erweckst den Eindruck, als würdest Du das als ideale Lebensform für alle sehen.
Und Du selbst müsstest auf viele Annehmlichkeiten und Notwendigkeiten verzichten, weil niemand sie Dir bieten kann, weil er damit beschäftigt ist, sein Äckerchen zu besorgen. Bzw. wird man von ein paar Kräuterchen auf dem Fensterbrett nicht satt.

Genauso wie andere Leute auch arbeiten, während Du arbeitest, kannst Du auch im Liegestuhl liegen, wenn sie im Liegestuhl liegen.
Es ist ein Märchen, dass Bauern nie ausruhen und sich was gönnen. Zumindest pflegen viele dieses Image, dass sie es nie tun.

Es ist so unfassbar überheblich, dass Du und einige andere hier immer wieder propagieren, dass die bäuerliche Lebensform ja nur die einzig wahre ist. Seht Ihr nicht, dass es inzwischen eine Lebensform für eine Minderheit geworden ist, und dass es wirtschaftlich nicht möglich ist, eine Vielzahl der Menschen diese Lebensform zu bieten?
Meine bäuerliche Herkunft ermöglicht mir kritisch auf diese Lebensform zu schauen, eben weil ich sie kenne und weil der Blick durch die rosarote Brille dadurch unmöglich wurde.
Das hört sich für Dich dann nicht so gemütlich und harmonisch an.



theres antwortet um 08-06-2011 10:50 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Hallo teilchen,
ich lebe in einem ländlichen Umfeld- ja, mag sein, dass du die Welt anders siehst. Nur fällt mir auf, dass die "Gemüseäckerchen" in den Gärten der Dörfer und Städte verschwunden sind. Es gibt fast keine Gemüsebeete in den Gärten mehr- das kann jeder halten wie er will.
Nur wird derjenige, der sich nie um Gemüse bückte- nicht wissen, was da an Arbeit dranhängt.
Auch in anderen Berufen wird einem nichts geschenkt. Nur hier handelt es sich um ein landwirtschaftliches Forum und nicht um das der Werbeleute, der Maurer, der Zimmerer.
Nein, ich bin nicht der Ansicht, dass es um eine Inzuchtmeinung in den Diskussionen geht-
und wenn dich deine Herkunft so nachhaltig geprägt hat, dass du die Welt so siehst, dann ist das deine Geschichte.
Nein, man wird von ein paar Kräuterchen auf dem Fenster nicht satt, aber wer mit ein paar Kräuterchen herumwerkelt, der weiß, dass auch sie ihre Ansprüche haben. Wer sich mit Gemüse beschäftigen will, es gibt mehr und mehr Möglichkeiten, das auch zu tun.

Das Thema war zu Anfangs- Ernährungssouveränität - und dieses Thema hat mich schon lange beschäftigt.
Ich wollte wissen, wie man "landlos" Gemüse erzeugen kann, wie man mit dem Wissen aus der Vergangenheit die Zukunft meistern kann.
Für einen Zentimeter Humusaufbau rechnet man 1oo Jahre im besten Fall-
abgebaut ist er um vieles schneller.

Ja, mir macht Gartenarbeit Freude und was ich damit erlernt, erfahren hab- möchte ich nicht missen.
Aber ob ich mir die Mühe machen würde, mir meine Bandscheibe zu ruinieren, um Gemüse für die Wegwerfgesellschaft zu produzieren- kannst es hochnäsig nennen, nein, ich weiß, dass ich mit meiner kaputten Bandscheibe sowieso aufpassen muss.
Was mir einfach fehlt- das ist die Wertschätzung von Lebensmitteln- und wer sie aus dem Genlabor haben will, kann sich ja in anderen Ländern bedienen.
Ob es sinnvoll ist, die Ernährungssouveränität ins Ausland zu verlagern, ein paar Konzernen anzuvertrauen-
das muss jeder wohl für sich entscheiden.
Es ist immer wieder ein Wunder, wenn aus einem Samenkorn ein kleiner Keimling aus der Erde spitzt, wenn er wächst und reift- und irgendwann uns zum Essen dient.
Nein mit Romatik hat das nichts zu tun- sondern mit Achtung und Demut.
Mag ja sein, dass Landwirtschaft eine immer weniger bedeutende Rolle spielt-
gibt ja genug Spiele im Internet vom Wurzelimperium bis sonstwas.
Damit kann dann jeder an seiner Farm herumbasteln.
Mir ist die lebendige Variante lieber und ich habe auch kein Problem damit, mir auch Pausen zu gönnen, um gesund zu bleiben.
Die Zeit der Sklavenhaltung ist zum Glück vorbei.
Aber so zu tun, als würde aus reiner Romatik alles nur von selbst wachsen- das müsstest du als Bauernkind wirklich wissen, dass dem nicht so ist.
Dass Landwirtschaft ein hartes Brot ist, dass es viel mehr verlangt, als man oft leisten kann,
dass hier auch ganz viel Selbstausbeutung läuft- das ist wohl auch in anderen Berufen so.
Und weil ich weiß, was von einem verlangt wird- weiß ich auch andere Arbeit wert zu schätzen.





50plus antwortet um 08-06-2011 11:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@theres

Wir recht du doch hast!!!

Vielleicht antworte ich heute dem teilchen auch noch, dazu muß ich aber mehr Zeit haben!




chili antwortet um 08-06-2011 11:16 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Geh Theres tua di net Obi !

Da bewahrheitet sich wieder einmal das die ausgesteuerten Bauernkinder leider oftmals die größten Neider und Kritiserer ihrer eigenen Herkunft sind.

Beispiel die Burgstaller Töchter: Eine rote Landeshauptfrau andere Wiener Ak-Juristin (-;;; !!!

mfg. chili


biolix antwortet um 08-06-2011 12:03 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Mahlzeit !

ja teilchen, denke mal darüber nach, wie diese "Bewegung" ab in die Städte zu großen Problemen führt , noch führen kann, besonders in den nicht so entwickelten Staaten... googel mal über die Landlosenbewegungen, d.h. zuerst regionale Versorgung sicherstellen, und natürlich wer die "heile Welt" für sich haben möchte, wird einmal in dei Richtung theres gehen, bin ich voll überzeugt... ;-)))

lg biolix


50plus antwortet um 08-06-2011 13:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@teilchen

Ich denke nicht, dass ich überheblich bin. Fühlst du dich vielleicht irgendwie "minderwertig", weil du keinen Grund u. Boden besitzt? Das kannst du recht leicht ändern - Pachte oder kaufe dir eine Fläche!

Wenn sich jedes 10. Kind bei der Ernährung einschränken muß, dann ist es in den meisten Fällen deshalb arm, weil es Eltern hat, die mit Geld nicht umgehen können, bzw. ihr Leben einfach nicht in den Griff kriegen.....die Eltern geben ihr Geld lieber für Süchte (Rauchen, Rauschgift, Alkohol, Lotto....) aus, können nicht kochen, füttern Haustiere mit überteuertem Futter, usw...und dann schreien diese Eltern, sie könnten den Kindern kein Obst u. Gemüse kaufen und viele Leute glauben das auch noch!

Normalerweise sind die Leute ja krankenversichert, also können sie zum Arzt gehen. Ich bin schon öfter aus Zeitmangel nicht zum Arzt gegangen, bzw. schiebe Vorsorgeuntersuchungen noch ein Weilchen raus, probiere auch harmlose Krankheiten und Beschwerden mal mit Hausmitteln auszuheilen (gelingt sehr oft) und helfe so der Sozialversicherung sparen. Ich war noch nie auf Kur (obwohl mir die mit Sicherheit schon bewilligt worden wäre), muß nicht sein - ich jammere aber nicht darüber, ist meine freie Entscheidung!

Mit unseren Kindern waren wir zwar manchmal auf Urlaub, meist im Inland u. relativ billig, aber auf durchschnittlich 1 Woche pro Jahr haben wir es ganz sicher nicht gebracht! Sie haben in den Ferien viel mitgeholfen im Betrieb, da ja da die Erntezeit ist, und haben sich darüber nie beklagt.

Ich selber u. unser jüngerer Sohn haben auch nicht immer neue Kleidung bekommen, sondern "Übertragenes" - wir haben es überlebt ohne schwere psychischen Schäden. Ich habe lange Zeit die Pullover von einer Cousine "geerbt".

Zuwandererfamilien leben zumeist in Österreich besser, als sie es in ihrem Land gewohnt waren.

Aber wir haben einige Polizisten in unserem Freundeskreis, wenn die so ihre Geschichten erzählen, die sie erleben (natürlich erzählen sie die Begebenheiten anonym!), da weißt auch, wer die Probleme macht, und wodurch sie entstehen......








biolix antwortet um 08-06-2011 22:08 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
nabend !

ein Satz macht mich weiter nachdenklich, vom Lois, in eine "Abhängigkeit " sollte man nicht kommen...

Denkt mal nach wo wir noch unabhängig sind ???+

Ist doch schon mehr als schrecklich, wir dürfen ja nciht mal mehr Banken den freien Markt aussetzen, schon gar nicht Gurkenbauern die 100 000 stück am Tag ernten etc. etc.....

Wir sind anfälliger als vor 40 jahren , ganz sicher, daher erkennen und umsteuern...
täglich zeigen so viele Menschen das es geht..und ich kann euch nur persönlich sagen es ist sooo schön..;-)

lg biolix



Moarpeda antwortet um 09-06-2011 08:31 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@teilchen

wenn du boden besitzen möchtest dann kauf dir welchen

es ist in österreich ohne weiters leistbar, wenn du deine prioritäten richtig setzt und die dadurch entstehende arbeit in kauf nimmst

aber das (be)arbeiten ist das problem, es ist halt leichter neidig zu ein als leistung zu erbringen


was deine armen zuwanderer und asylanten in ihren zu kleinen wohnungen betrifft ....

wenn ihnen irgendetwas in österreich nicht passt sollen sie halt wieder in die rattenlöcher zurückziehen wo sie hergekommen sind
wir haben sie nicht gerufen !!
......und wir sind nicht verpflichtet ihnen das, was fleißige östereicher geschaffen haben in den arsch zu schieben
wenn du das nicht akzeptieren kannst, dann stell einem davon dein persönliches eigentum zur verfügung
.....und verteil nicht nach rot/grüner unsitte das geld anderer leute !!




teilchen antwortet um 09-06-2011 09:29 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......

@theres

Ich will dich nicht provozieren oder kritisieren oder angreifen, das ist nicht meine Absicht.
Ich will Dir bloß einen außerlandwirtschaftlichen Spiegel vorhalten, wie Deine Meldungen außerhalb Deines Kosmos ankommen.


@chili

Wenn alle Bauernkinder auch Bauern würden, dann müsstet Ihr den Kuchen mit noch mehr Betrieben teilen.
Der Kuchen ist doch jetzt schon so klein.
Sei doch froh darüber, dass Bauernkinder auch was anderes werden wollen aus sich in landwirtschaftsnahen Branchen zu betätigen.


@biolix

Es ist keine Frage, ob wir das Städtewachstum wollen, es passiert von selbst.
Menschen gehen in Städte, weil sie bessere Arbeitsmöglichkeiten, Infrastruktur, Versorgung, Bildungsmöglichkeiten etc. vorfinden als in ländlichen Regionen. Schau Dir doch einfach an, welche Berufsmöglichkeiten Frauen auf dem Land haben - so gut wie keine, wenn sie nicht gerade Bäuerin werden wollen oder können. Die landwirtschaftlichen Betriebe sind zu knapp, um Arbeit und Existenzgrundlage für noch mehr Menschen zu bieten.
Hast Du eine Idee wie das funktionieren könnte?

Das Erfolgsmodell Zivilisation resultiert aus der Arbeitsteilung, und auch diese Welt kann eine heile Welt sein.


@50plus

Dein landwirtschaftlicher Grundbesitz macht ohne die Gemeinschaft keinen Sinn, daher hab ich keinen Grund zu Minderwertigkeit und Du hättest keinen zu Überheblichkeit.

Überheblich und sogar hochmütig finde ich Deine Haltung, dass Du Menschen, die in Armut leben, vorzuwirfst, nicht wirtschaften zu können. Vielleicht sind sie unverschuldet in Not geraten, haben durch Krankheit ihre Arbeit verloren, haben psychische Probleme, ...
Ich finde Deine Haltung dazu menschenverachtend, herz- und hirnlos, weil Du einmal grundsätzlich davon ausgehst, dass sie unfähig sind und ihr Geld einfach verplempern.
Wie Du es beschreibst, hast Du auch an der Armutsgrenze gelebt und bist froh, dass es Dir jetzt besser geht. Umso weniger verstehe ich dann Deine verständnislose Haltung.



theres antwortet um 09-06-2011 10:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Hallo teilchen,
mir fällt etwas auf, aber generell.
Das tolle neueste Handy, der grosse Falchbildschirmfernseher, ein teures Auto, besondere Urlaube-
erwecken Bewunderung.
Auch die neuesten Möbel vom Designer, der neugestaltete Kiesgarten, die Loungemöbeln mit der Aussenküche.
Aber wenn es ums Essen geht- dann teilt sich das gewaltig-
auf der einen Seite ist es geradezu unerlässlich, sich über das Essen und die Lebensmittel zu mokieren-
aber wer sich die Mühe macht und eben selbst fabriziert, der kann sich anhören, dass er sogar andere provoziert, dass das wohl aus dem letzten Jahrhundert sei.
Scheinbar und das gilt jetzt nicht für dich, weil ich deine Lebensumstände nicht kenne-
erhöht man sich mit Konsumartikeln und für die Esserei sollen sich doch andere bücken und abhakeln. Wen interessiert es, dass auch für die tollen Klamotten, für das Handy andere mit Hungerlöhnen auch noch ihre Gesundheit aufs Spiel setzen müssen.

Dafür können sich sich dann ständige Kritik anhören, weil doch alles so minderwertig ist, aber auf der anderen Seite wären Lebensmittel am Besten, sie würden überhaupt nichts kosten, damit das Geld für alles andere reicht.
Auch mit einem geringen Einkommen ist es möglich, vernünftig zu essen, aber dafür muss man sich in die Küche stellen und Grundnahrungsmittel veredeln.
Aber solange es eine gesellschaftliche Aufwertung bedeutet- von Kochen und Haushalt nichts zu verstehen- wird uns die Ernährungsindustrie und andere arbeitsteilige Unternehmen mit Freude diese Arbeit abnehmen.



So und jetzt wieder zum Thema Ernöhrungssouveränität zurück-
wenn wir so wie es aussieht-
Teller und Tank füllen wollen,
dann werden wir uns alle auf die Hinterfüsse stellen müssen.
Wir werden mit Sicherheit Abschied von unserer Verschwendungssucht nehmen müssen und es kann gut sein, dass der Salatbaum auf dem Balkon steht oder der Kaninchenstall nicht mehr mit dem edlen Zierkaninchen, sondern mit dem Fleischlieferanten für den Sonntagsbraten gefüllt wird.
Und was wäre so schlimm daran, wenn die vielen Gärten statt mit Kies und Präriepflanzen - ist gerade der neueste Schrei- mit ein paar Hochbeeten, mit Regenwassernutzung - ein kleines Stück zur Ernährungssouveränität beitragen würde.
Was wäre so schlimm, wenn Lebensmittel wieder eine Wertschätzung erfahren würden und nicht mehr als ein Drittel in den Müll wandern würde.
Dass auch aus den Gartenabfällen noch hochwertiger Humus dabei entstehen könnte-
auch ein kleiner Beitrag zur Ernährungssouveränität.





50plus antwortet um 09-06-2011 11:14 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@teilchen

Bitte - du nennst es vielleicht ein Leben an der Armutsgrenze.....ist deine Weltanschauung! Ich habe es nie so empfunden! Ich denke nicht, dass ich überheblich, herz- u. hirnlos bin, sondern realistisch.


Christoph38 antwortet um 09-06-2011 11:57 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
... heute war in den SN zu lesen, dass die inländische Erzeugung von Gemüse vor einigen Jahren bei 90% gelegen hat und der Prozentsatz seither massiv geschrumpft ist.

An Lippenbekenntnissen mangelt es nicht, was die Ernährungssouveränität betrifft, nur beim kaufen juckts viel weniger.


ah1 antwortet um 09-06-2011 12:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@teilchen:

zu deiner armutsgrenze:

das sind nur statistische zahlenspielereien. zb. 60% vom meridianeinkommen - hat nichts damit zu tun ob es den leuten "schlecht" geht!

heute hat jeder unter der armutsgrenze einen besseren lebensstandard als noch vor einigen generationen der kaiser!!!
wenn du zu 50plus sagst sie war "arm" weil sie nur einen billigen inlandsurlaub gemacht hat, sieht man deine einstellung zu der sache. - man muss sich nicht notwendige dinge leisten (können), ansonsten ist man "arm"?? und dann bleibt kein geld mehr für LEBENSmittel!


MF7600 antwortet um 09-06-2011 12:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
jaja teilchen!!
zuerst kommt das pferd, dann die zwei hunde, die katze, die zigaretten, das handy, klamotten, fortgehen, auto, urlaub,... aber für mein kind kann ich mir nur nudeln mit roter oder weisser sauce leisten- ich lebe an der armutsgrenze!!


Moarpeda antwortet um 09-06-2011 13:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......

teilchenechenelchenselchelschelse, wenn die altersrabiatheit schlagend wird




gdo antwortet um 09-06-2011 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Theres ... du hast in allem recht - super, wirklich super - nur damit nicht:

"Die Zeit der Sklavenhaltung ist zum Glück vorbei."

Es ist genau umgekehrt, tagtäglich werden mehr versklavt - nur merken es die allerwenigsten, weil es heute auf viel subtilere Art geschieht.


teilchen antwortet um 09-06-2011 19:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......

@ah1

Du meinst vermutlich Medianeinommen.
Die Armutsgrenze ist ja keine absolute Größe, sondern ändert sich laufend mit den Lebenskosten.
Und ein Mensch auf dem Land wird mit weniger seine Existenz bestreiten können, weil die Lebenshaltungskosten auf dem Land geringer sind.
Ein Rohrbruch in der Stadt kostet gleich einmal mehr als einer auf dem Land, weil die Stundenlöhne unterschiedlich sind.
Damit hat die Armutsgrenze sehr wohl etwas damit zu tun, dass es einem "schlecht" geht, wenn er sich einen Installateur nicht mehr leisten kann.

Wenn eine notwendige Investition von 800,- Euro anfällt, z.B. eine Reparatur, die man sich nicht mehr leisten kann, dann gilt man als arm. Da ist doch was dran.
Lies einfach noch einmal im Armutsbericht nach, das hat nichts mit nicht notwendigen Investitionen zu tun.


@MF7600
Nein, so jemand gilt sicher nicht als arm, sondern als gut versorgt aber unfähig.



soamist2 antwortet um 09-06-2011 22:04 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
hallo teilchen

du bist wohl opfer deiner eigenen statistik gläubigkeit - wie sonst sollt man deinen satz

+++Die Armutsgrenze ist ja keine absolute Größe, sondern ändert sich laufend mit den Lebenskosten.
Und ein Mensch auf dem Land wird mit weniger seine Existenz bestreiten können, weil die Lebenshaltungskosten auf dem Land geringer sind.+++

denn ansonst deuten


ich schätze einmal dass der unmittelbar von hunger und armut betroffene viel verständnis für deine ansicht hat.

als milderungsgrund kann man deine "marketing" vergangenheit sehen. bitte aber zukünftig wieder ernste beiträge




teilchen antwortet um 10-06-2011 07:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......

@soamist2

Was genau ist an meinem Eintrag nicht nachvollziehbar?
Es ist doch klar, dass die Armutsgrenze zu Kaisers Zeiten eine andere war als heute.
Der Armutsbegriff wird bei uns so definiert, klar dass er in Somalia ein anderer ist.

Muss für Dich einer wirklich am Hungertuch nagen, um als "arm" zu gelten, das ist doch wohl ein Witz im 7.reichsten Land der Erde.
Dann hätten wir wohl was falsch gemacht, wenn Menschen in unserem Land verhungern würden.
Ziemlich kurzsichtig, den Armutsbegriff auf Verhungern zu reduzieren.

Ad Marketing
Besonders die Milchwirtschaft wäre um einiges kleiner, wenn es kein Marketing gäbe...
Raunz wieder mal ein bisschen weniger und bitte in Zukunft ernstgemeinte Beiträge :-)



ah1 antwortet um 10-06-2011 07:53 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@teilchen:
natürlich ists das medianeinkommen ;)
im österreichischen sozialsystem geht es prinzipiell keinem "schlecht" - "arm" sein ist wie gesagt eine statistische größe.
mit der mindestsicherung ist es auf alle fälle möglich einen entsprechenden lebensstandard zu halten!!!


Moarpeda antwortet um 10-06-2011 07:54 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@theres

von woher beziehst du den holzkohlenstaub?

mfg.peda


tch antwortet um 10-06-2011 08:26 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
mit der mindestsicherung ist es auf alle fälle möglich einen entsprechenden lebensstandard zu halten!!!

Der Scherz ist in die Hose gegangen.

Du vergisst das nicht alle Anspruch auf die Mindestsicherung haben...oder diesen nicht erreichen.

Zahlende Väter
Frauen die bei der Scheidung auf Unterhalt verzichtet haben
Alleinerzieherinnen wo sich Väter sich vor dem Unterhalt erfolgreich drücken- Landwirte sind da sehr erfolgreich.
usw....

tch



MF7600 antwortet um 10-06-2011 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
ja wenn ich es nicht schaffe anspruch auf die mindestsicherung zu haben muss ich halt abstriche bei konsumgütern machen um nicht hungern zu müssen. NIEMAND in österreich muss hungern!!


tch antwortet um 10-06-2011 09:35 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
MF7600

Die menschen können immerhin noch betteln gehen....
Glaube nicht das Du eine Ahnung hast was sich ausserhalb von Deinem Hoftor abspielt....
In die Wohnungen, manchmal auch nur Behausungen kannst Du nicht schauen....

tch


Hirschfarm antwortet um 10-06-2011 09:40 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@tch: Als Landwirt besitzt man normalerweise nicht unbeträchtliches Grundvermögen. Im Falle einer Scheidung und des Nichtzahlenwollens des Unterhaltes wird dieser Anspruch im Normalfall exekutiert und der Landwirt versteigert. Da dies die allermeisten Landwirte jedoch nicht wollen bezahlen Sie daher brav Ihre Unterhaltsverpflichtungen.
mfg


MF7600 antwortet um 10-06-2011 12:49 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
ja so ist es in der regel hirschfarm

@tch
niemand in österreich müsste betteln gehen,... niemand muss hungern.
in behausungen in die du nicht schauen kannst müsste man zusammenräumen.
anstatt 2 packerl tschick bekommst einen kübel farbe zum ausmalen!!


tch antwortet um 10-06-2011 19:36 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Hallo Hirschfarm

Das vermögen wird leider nicht zur Unterhaltsbemessungsgrundlage herangezogen!
Das wäre schön wenn es so wäre.
Herangezogen wird das das Einkommen- mehr leider nicht.

Mf7600
Es gibt Wohnhäuser die einen Stall gleichen und Behausungen wo alles sauber ist.
Mit etwas Glück fliegst Du mal auf die Schnauze und "verheiratest" Dich, dann lernst Du das Leben von der anderen Seite kennen.

lg
tch


MF7600 antwortet um 10-06-2011 20:19 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
na was willst mehr wenn du eine saubere behausung hast?
bin verheiratet und hab 3 kinder :-))


Hirschfarm antwortet um 10-06-2011 23:09 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@tch: Aber beim Scheiden wird sehr wohl das Vermögen herangezogen.
mfg


krähwinkler antwortet um 12-06-2011 18:11 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
@Mitdiskutanten: Beunruhigend, dass man beim Schreiben des Beitrags immer auf die Überschrift hingewiesen wird.

Ernährungssouveränitat ist das Recht, selber darüber zu bestimmen, wie man sich ernähren will und Maßnahmen zu Schutz der eigenen Produktion ergreifen zu können, ohne anderen Schaden zuzufügen. Ob das eine Person, ein Dorf, eine Region, einen Staat, eine Staatengemeinschaft oder eine Weltregion betrifft,ist von Fall zu Fall zu entscheiden.

Eine Scheidung kann sich natürlich auch zu einer Frage der Ernährungssouveränität auswachsen, wenn der Kerl nur innerlich kochen kann!


Hirschfarm antwortet um 12-06-2011 20:02 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Aber genau das ist ja das schöne an einer guten Diskussion. Das man vom Hundertsten ind Tausendste kommt.
mfg


tch antwortet um 12-06-2011 21:32 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
Hallo Hirschfarm

Scheidung und Unterhalt sind zwei paar Schuhe....

tch


krähwinkler antwortet um 15-06-2011 17:45 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Ernährungssouveränität klingt gut, aber.......
spät aber doch: schweinefleischimporte aus südamerika scheinen nirgends auf. bis zum beweis des gegenteils gibt es keine importe von dort. hätte mich auch gewundert! habe dort einmal einen hamster paniert gegessen. fällt unter beschäftigungstherapie. lamas schmecken hingegen ausgezeichnet.


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